Oh - jetzt wo es Sabine nochmal sagt - Du hast ja einen Reihenhausgarten ...

Dann streich die Eiche (wobei Quercus turneri 'Pseudoturneri' immer noch gehen würde - käme darauf an, aus welcher Klimazone Du denn so kommst).
Der Amperbaum bleibt auch nicht gerade klein (Ausgewachsen ca 15-20 m, es gibt eine kleiner bleibende Sorte die nur 10-12m schafft). Allerdings muß ich sagen, daß erst ein großer Baum auch Charakter gibt - nur sollte er dann z.B. recht licht sein.
Spräche für eine Kupferbirke mit wunderschöner broncefarbener Rinde ... allerdings schränkt sie die Unterpflanzung auf Dauer etwas ein.
Ein sogenannter Tannenbaum scheidet dann meines Erachtens ganz aus - die werden wirklich groß und ich finde es etwas fehl am Platz einen "Hausbau" zu setzten und alle 8 Jahre umzusägen ...
Übrigens - nur nebenbei: Tannen haben runde Nadeln - da piekst nix. Was sticht heißt i.d.R. Fichte. Zudem möchten Tannen eigentlich auf windumwehten Hängen in den Bergen stehen ... sie reagieren sehr empfindlich auf das Stadtklima.
Dann fällt mir noch ein:
Pyrus communis Chanticleer - eine Birne (nicht zum essen) mit straffen Wuchs und den bekannten hübschen Blüten, glänzenden Blättern und Herbstfärbung
Verschiedene Sorbus-arten, z.B. Sorbus decorus, S.x arnoldiana, hier wäre es am besten mal in den Sorbus-Thread zu schauen.
Kornelkirsche auf Hochstamm veredelt ... allerdings kann es bei solchen Veredlungen (auch bei Felsenbirne) irgendwann (15-20 Jahren) zur Abstoßung kommen.
Man könnte sich auch vorstellen eine Felsenbirne schirmartig zu ziehen - Du läßt mehrer Äste ( die meist sanft nach oben ansteigen) stehen und entfernst andere Triebe.
An sich kann man viel empfehlen - damit es kein Raten ins Blaue wird, solltest Du uns sagen wie der Standort aussieht - Welche Himmelsrichtung, Sonne oder Schatten, ist der Boden eher sandig oder lehmig, wie sieht es mit der Feuchtigkeit aus.
LG
macrantha
Sorry Silvia, wenn ich mich mit Dir überschneide - habe mal wieder zu langsam getippt