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News: Wer ist eigentlich darauf gekommen etwas so eigenartig schmeckendes wie Rhabarber zum Nahrungsmittel zu erheben? (Secret Garden)
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News: Wer ist eigentlich darauf gekommen etwas so eigenartig schmeckendes wie Rhabarber zum Nahrungsmittel zu erheben? (Secret Garden)

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|8|8|Es geht nicht nur um Marmelade. (anonymes Zitat aus der Gartenküche)

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Autor Thema: Beetkanten  (Gelesen 35912 mal)

marcir

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Re:Beetkanten
« Antwort #45 am: 11. Januar 2006, 23:43:10 »

 :) Freu: nachdem ich all die interessanten Beeteinfassungen gesehen hatte, wurde auch ich fündig. Ich hielt schon lange nach alten Dachziegeln ausschau. Endlich wurde ganz in der Nähe ein altes Gebäude abgebrochen, ich nix wie hin, und 4 gute Männer holten mir so gegen 300 Stück GANZ vom Dach mit einer Baggerschaufel. Endlich kann ich meinen Hauptweg mit Ziegeln einfassen.
Die Rundholzeinrahmungen halten nur etwa 4 Jahre und dann sind sie verfault.
Die Ziegel werden jetzt auf Ewigkeiten halten. Der Weg ist mit Schnitzel ausgelegt und da wächst mir seit einem Jahr hinter meinem Rücken der ganze Klee aus dem (Rasen) Gras rein, nur weil ich nicht sofort den Anfängen wehrte.
Die Ziegel sind einfach schön. Mit Moospolster und vielen schönen Flechten darauf. Werde dann, sollte hier wieder mal die Sonne scheinen, ein Foto von einem besonders schönen Ziegel machen.
« Letzte Änderung: 11. Januar 2006, 23:44:03 von marcir »
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Nina

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Re:Beetkanten
« Antwort #46 am: 12. Januar 2006, 00:22:19 »

Ah, das ist schön, wenn man sowas feines kriegt, daß dann auch noch Patina hat. Mit neuen Dachziegeln würde es bestimmt nicht soo schön werden. :)
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sarastro

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Re:Beetkanten
« Antwort #47 am: 12. Januar 2006, 08:09:20 »

Marcir, pass auf!!

Wir haben hier sehr viel mit alten Ziegeln gestaltet, die allgemeinen Zuspruch finden. Diese musst du allerdings in Sand oder Splitt verlegen, weil die Gefahr besteht, dass sie der Frost aufreißt. Bin schon gespannt, wieviele trotzdem wieder hin sind! :'(

Es gibt auch ein Mittelchen, wo du die Oberfläche der Steine einlassen kannst, was sie frostbeständiger machen soll. Gibts bei Baumarkt xy. Weiß den Namen nicht.

Hier verramschen sie mittlererweile Ziegeln aus allen Epochen, auch mit dem Gütesiegel Doppeladler drauf, das Stück um 1,50!

Frostbeständig sind auf jeden Fall alle hoch gebrannten Ziegel, die diesen Anflug - Hauch von Eisen haben, also auch Klinker.
« Letzte Änderung: 12. Januar 2006, 08:09:43 von sarastro »
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riesenweib

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Re:Beetkanten
« Antwort #48 am: 12. Januar 2006, 10:13:24 »

....Diese musst du allerdings in Sand oder Splitt verlegen, weil die Gefahr besteht, dass sie der Frost aufreißt. Bin schon gespannt, wieviele trotzdem wieder hin sind! :'(...

*heftig zustimm*
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marcir

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Re:Beetkanten
« Antwort #49 am: 12. Januar 2006, 23:25:12 »

@Sarastro: vielen Dank für die guten Ratschläge. Nur, vielleicht verstehe ich es nicht richtig. Diese Dachziegel sind ja gebrannt und schon seit mindestens 50 bis 80 Jahren auf einem Dach Frost, Regen, Schnee und Sonne wiederstanden. Warum könnte der Frost sie "bodigen"? Weil sie im feuchten Boden stehen und nicht abtrocken können? (Wäre ja eine "sa...mä..." Arbeit mal wieder Split und Sand vom Baumarkt hierher zu schleppen). Gut, gut, ich mach alles! Wenn's nur hält. Aber lieber Steine bewegen als diesen schweren Sand. Erklär mirs bitte, ist das als Drainage gedacht?
« Letzte Änderung: 13. Januar 2006, 08:13:35 von marcir »
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riesenweib

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Re:Beetkanten
« Antwort #50 am: 13. Januar 2006, 10:51:07 »

ja
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sonnenschein

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Re:Beetkanten
« Antwort #51 am: 13. Januar 2006, 11:02:59 »

Dachziegel mit viel Moos und Flechten? Hört sich nach Betonziegeln an. Und die sind nicht so lange haltbar... Haben sie eine gerade Form? Ist manchmal etwas schwierig, sie vom Gras her sauberzuhalten, wenns keine gerade Fläche ist sondern schön geschwungen.
Wir haben alte Tondachziegel als Beetbegrenzung seit 15 Jahren - allerdings ist es die wassergeschützte Abgrenzung vom Drainage-Kiesstreifen am Haus zum Beet neben dem Haus. Läuft prima und ohne Schäden - es sei denn, man latscht beim Pflanzen/Graben/Fensterputzen an/auf die Ziegelkanten. Die brechen dann schon mal...
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marcir

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Re:Beetkanten
« Antwort #52 am: 13. Januar 2006, 17:57:13 »

 :) Es sind gebrannte Tondachziegel. 39x25 unten mit einem dickeren Teil und oben schmaler. Ich werde sie gerade umgekehrt, dem Wegrand nach die Hälfte ein die Erde einlassen. Den dickeren Teil nach oben, das sollte nett aussehen. Etwas Gefälle kann ich damit auch gerade aussgleichen und Hund, Kinder, Kegel und Katzen wissen wo's lang geht: hier Weg, dort Garten.
Bild: Ziegel mit grosser und kleiner Flechte.
« Letzte Änderung: 13. Januar 2006, 17:58:07 von marcir »
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marcir

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Re:Beetkanten
« Antwort #53 am: 13. Januar 2006, 18:08:15 »

Bei eitlem Sonnenschein, nach wochenlangen Nebel, hab ich schnell die beiden letzten Fotos gemacht.
Bild: Schnitzelwegli, sämtliche Schnitzel wandern immer ins Gras wo es beim Rasenmähen stört und dort auch nicht am rechten Ort ist. (Rechts ist auch gleich noch ein Stückchen der grossen Mauerquader zu sehen, die aber im Sommer fast ganz überdeckt sind, links die handlicheren Steine zur Terassierung zwecks Landgewinnung. in der Mitte steht noch ein angefangener Rosenbogen aus Tonziegeln, der aber mit Efeu überwuchert sein wird).
« Letzte Änderung: 13. Januar 2006, 18:09:19 von marcir »
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findling

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Re:Beetkanten
« Antwort #54 am: 14. Januar 2006, 10:04:56 »

servus marcir!

ist ne klasse idee und sieht sicher toll aus - viel spaß beim verlegen und melde dich mal mit bild, wenn du fertig bist, ok?
(damit ich neidisch sein kann 8))

vg
findling
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marcir

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Re:Beetkanten
« Antwort #55 am: 14. Januar 2006, 12:52:09 »

Gut, Findling, werde ich machen, wird aber dauern.
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Lilo

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Re:Beetkanten
« Antwort #56 am: 24. Januar 2008, 18:58:34 »

Durch einen guten guten Bekannten habe ich einige alte Biberschwänze erhalten. Eigentlich wollte ich das Kinderhaus damit decken, aber dann erschienen mir die Ziegel zu schwer.

Oberhalb meines Gemüsegartens habe ich eine Terasse, deren Nutzung bisher nicht eindeutig definiert war. Einige Stecklingsbeete hatte ich dort angelegt. Aber die Verhältnisse waren für Stecklinge nicht optimal. Zuviel direkte Sonne und ein relativ hoher Lehmanteil (es gibt einen lehmigens Streifen in meinem sandigen Gelände). An der Grenze zum Nachbargrundstück hatte ich, große Torheit, vor 12 Jahren Schlingknöterich gepflanzt. Außerdem gab es noch vitale Reste eines großen Prunuswildlings und die Terasse ist in ihrer Nutzung eingeschränkt durch die Feigenbäume der darunterliegenden Terasse.

Ich habe heftig gerodet und die Ziegel als Beetumgrenzungen gesetzt.

Blick nach Westen zum Nachbargrundstück. Die Ranken vom Knöterich hängen noch im Zaun, vor dem Zaun habe ich eine Hainbuchenhecke gepflanzt.
« Letzte Änderung: 25. Januar 2008, 08:05:12 von Lilo »
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Lilo

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Re:Beetkanten
« Antwort #57 am: 24. Januar 2008, 19:01:59 »

Auf den Wegen will ich mal ausprobieren wie Bändchengewebe unter Rindenmulch funktioniert. Den Rindenmulch lasse ich mir im Februar liefern. Die Abstufung hinter den Feigenbäumen werde ich dieses Wochenende fertigstellen.

Blick von oberhalb gelegener Terasse in östliche Richtung:
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fars

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Re:Beetkanten
« Antwort #58 am: 24. Januar 2008, 19:28:25 »

Gefällt mir gut.
Das Gewebe hättest du dir m.E. sparen können. Ich nehme seit vielen Jahren als Unterlage für den Rindenmulch dessen Plastiksäcke, die aufschneide. Da durch die Mulchauflage kein Licht an sie rankommt, halten sie "ewig".
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sonnenschein

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Re:Beetkanten
« Antwort #59 am: 24. Januar 2008, 19:48:37 »

...staut sich aber manchmal tierisch Wasser drin. Kann sogar manchmal schimmeln und gammeln.
Nehme nur noch durchlässiges Geo-Flies oder eben Bändchengewebe.

Sag mal bitte, Lilo, sind die Biberschwänze nicht ein wenig zu hoch? Können die nicht so leicht brechen oder an/abgeschlagen werden? (wäre doch furchtbar schade ums wohl historische Material ;) ).
« Letzte Änderung: 24. Januar 2008, 19:51:19 von sonnenschein »
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