Hallo,
auch von mir noch einmal herzlichen Dank an Thomas, für seine Mühe und Geduld mit uns.
@Ingeborg, das Einstellen der Bilder aus der Galerie ist ganz einfach, man muss sich nur mal das Antwortfenster genau anschauen, ansonsten gern per PM oder im Technikthread.
@findling, mir gefällt deine geschwungene Mauer auch sehr gut. Du kannst wirklich sehr stolz darauf sein. Aber diese Betonmauern habe ich nicht ganz verstanden. Sind das gegossene Mauern mit Steinen kaschiert?
@marcir, man sieht, dass die Arbeit dir richtig Spaß gemacht hat. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man spontan nach einem Stein greift, ihn an den bestimmten Platz legt und dann sitzt er dort ohne zu wackeln als hätte er sich die Stelle selbst ausgesucht.
@santolin, Die Trockenmauer hast du wirklich toll hingekriegt. Zu dem 'Steinereich' möchte ich die Vermutung aussprechen, dass sich dort einst auch Trockenmauern befunden haben. Bei mir im Wald sieht es an manchen Stellen ähnlich aus und ich weiß, durch zeitgenössische Stiche, dass vor 200 Jahren dort noch Weinbau auf terassiertem Gelände betrieben wurde.
Zum Abrutschen der Trockenmauern möchte ich noch etwas schreiben:
Im allgemeinen wird angenommen, dass der Druck der Erdmasse, welche hinter der Mauer liegt, diese zum Einsturz bringt. Das entspricht nicht meinen Beobachtungen. Bei meinen Mauern war das Erdreich hinter der Mauer immer noch recht stabil und belastbar. Eine Verflachung ist über die Jahre meist durch die Wildschweine eingetreten, welche eine schräge Fläche zur Überwindung von Höhenunterschieden einer Treppe vorziehen. Zum Einsturz der Trockenmauern in meinem Garten kommt es dadurch, dass über Jahrzehnte hinweg durch Sickerwasser die Basissteine unterspült werden. Minimalste Mengen von Sand weden stetig an der talseitigen Kante abgeschwemmt. Darauf folgt eine Neigung des Steines zur Talseite. Die darüberliegende Mauer bildet einen Bauch. Der Bauch verstärkt sich über Jahre hinweg dabei bildet sich hinter der Mauer ein Hohlraum und die oberen Steine kippen langsam nach hinten. Irgendwann verliert die Mauer ihre Balance, das ist natürlich meist bei heftigem Regen der Fall, dann stützen zuerst die oberen Steine nach hinten und die in der Mitte rutschen nach vorne.
Eine häufige Fehlannahme ist, dass Bewuchs durch Efeu eine Trockenmauer stabilisieren würde. Das Gegenteil ist der Fall, die Triebe des Efeus zwängen sich in jede Lücke, gewinnen dort an Umfang und kippen dadurch ganz minimal den Stein. dadurch tun sich weitere kleine Lücken im Mauerwerk auf, welche sofort von weiteren Efeutrieben zur Expansion genutzt werden. Manchesmal ist es so, dass in einer überwucherten Mauer, durch die Efeuranke einzelne Steine am Platz gehalten werden. Aber die Mauer ist dann in sich schon sehr instabil und man sollte sich Gedanken über eine Reparatur machen.