Erstmal würde ich gucken, wie die allgemeinen Standortbedingungen sind:
Bekommen die Rosen genug Licht?
(Wenn nicht, können vielleicht Bäume, die zuviel Schatten erfen, aufgeastet werden?)
Liegt vielleicht die Veredelung frei? (Passiert bei alten Pflanzen oft, man kann sie dann anschütten)
Ist der Boden verdichtet? ( Mulchen hilft, bei der Verwendung von Rindenmulch o.ä. aber immer erst eine Lage Hornspäne darunter ausbringen)
Wachsen eventuell Gras oder Stauden in die Wurzeln?
Ist der Standort zu feucht oder zu trocken? (Wenn im Fall von Staunässe keine Drainage möglich ist und an extrem trockenen Plätzen nicht öfter gewässert werden kann, muß evtl. Umpflanzen in Betracht gezogen werden)
Wann wurde der Boden um die Rosen herum zuletzt aufgefrischt? (Eine großzügige Schicht von altem Mist und/oder Kompost ab Winter oder Vorfrühling wirkt oft Wunder!)
Wurden die Pflanzen vielleicht überdüngt (Bodenprobe!) oder fehlen ihnen Nährstoffe?
Ist der Boden zu sauer oder zu kalkhaltig? (Bodenprobe, Zeigerpflanzen - Kompost neutralisiert)
Wenn diese Fragen geklärt sind und gegebenenfalls Abhilfe geschaffen wurde, kannst du die Rosen etwas verjüngen, indem du ganz alte Triebe im Frühling rausschneidest und die restlichen auf etwa die Hälfte einkürzt (die äußeren stärker als die inneren).
Dabei solltest du auf die Ausrichtung der Augen achten und so schneiden, daß die neuen Seitentriebe nach außen wachsen.
Wenn spritzen, dann mit Schachtelhalm-, Beinwelljauche und/oder Knoblauchtee. Das wirkt am besten, wenn es vom Zeitpunkt des Austriebs an gemacht und dann regelmßig wiederholt wird.
Es stimmt, daß Pilzsporen in der Erde nicht überleben können (da werden sie von den Bodenbakterien unschädlich gemacht) aber auf der Erde leider schon. Von da aus können sie dann z.B. bei hochspritzendem Regen leicht wieder auf die Blätter gelangen in der nächsten Saison. Darum ist es ganz sinnvoll, spätestens vor dem Neuaustrieb den Boden zu mulchen. Dafür kann man frische Erde aus einem anderen Gartenbereich nehmen und/oder alten Mist oder Kompost oder eine Mischng aus allem. Das verbessert auch die Bodenstruktur und sorgt für Nährstoffe.
Was die Blattläuse betrifft helfen da am besten Vögel (besonders Meisen und Spatzen). Wenn du also die Nist- und Lebensmöglichkeiten für Vögel verbesserst, bekämpfst du damit automatisch die Blattläuse. Ein paar Blattläuse sind sowieso nicht schlimm. Wenn´s mal wirklich zuviele werden in Phasen, wo die Vögel anderweitig beschäftigt sind, kannst du sie mit stark verdünntem Spülmittel o.ä. abspritzen. Meist ist das aber gar nicht nötig: Abstreifen mit den Fingern geht auch

Du mußt nur aufpassen, aß sich keine Ameisen in oder an den Rosenwurzeln einnisten: Die beschützen nämlich die Blattläuse und
schaden auch durch ihre Nester im Wurzelbereich.
Also lieber erstmal diese Sachen ausprobieren, statt zu spritzen
