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Autor Thema: Tomaten: Kübel contra Freiland  (Gelesen 13436 mal)

Blue

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Tomaten: Kübel contra Freiland
« am: 27. Dezember 2005, 15:31:31 »

In den letzten Jahren hatte ich immer nur 2-3 Cocktailtomaten-Pflanzen in schwarzen Mörtelkübeln, "gehalten" unter dem Dachüberstand. Nächstes Jahr möchte ich ein paar verschiedene Sorten pflanzen (aber noch immer keine ganze Plantage wie bei einigen von Euch ;)), wahrscheinlich werde ich Jungpflanzen in einer Gärtnerei kaufen, die gerade mit interessanten Tomatensorten beginnen, habe schon mit ihnen gesprochen: sie sind neu, begeistert und haben ein TREIBHAUS. Habe auch schon eifrig in Euren "Sorten-threads" gestöbert, tolle Sache, vielen Dank!
Um an Eurer Erfahrung teilzuhaben, möchte ich Euch fragen:
Soll ich (wir wohnen im Alpenvorland....) bei meiner Kübelmethode bleiben (habe immer in Gartenerde/"Pflanzerde"/etwas Kompost gepflanzt) oder es mal mit "Freiland-Kultur" versuchen?
Und wie haltet Ihr es mit der Düngung? Ich befürchte, da hat es bei mir öfter ein wenig gehapert.... :-\
wäre dankbar für Eure Erfahrungen im Vergleich Kübel/Beet,
Gruß, Blue
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pocoloco

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #1 am: 27. Dezember 2005, 15:41:26 »

Hallo blue,

erstmal herzlich willkommen. Auch wenn ich nicht der Tomatenspezialist schlechthin bin: Ich baue meine Tomaten vorzugsweise in Kübeln an, das gibt mir bei unbekannten Sorten etwas mehr Spielraum, mit dem Platz und der Höhe im GH zurechtzukommen. Grundsätzlich sagt man, daß bei der Kübelhaltung die Ertäge etwas geringer ausfallen. Zudem muß man mit dem Gießen stärker hinterher sein, da ein Kübel schneller lehrgesoffen ist, als der Gartenboden an sich. Klar und Tomaten sind ziemlich hungrig. Die brauchen reichlich Dünger (bei mir in Form von Mist und etwas Gesteinsmehl gegen Blütenendfäule) ;D ;D ;D. Und geschützt sollten sie auch auf jedem Falle stehen.
LG
Uwe
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brennnessel

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #2 am: 27. Dezember 2005, 16:48:39 »

hallo blue,
 uwes antwort kann man gar nichts mehr hinzufügen ;) !
ohne schutz ist es in unserer gegend auch fast unmöglich, die tomaten lange gesund zu erhalten! ich wohne auch am alpennordrand (oberösterreich).
falls du freiland-kultur versuchst, kannst du ihnen wenigstens ein dach bauen (das stürmen standhält ;) )?
viel spaß und frisch drauf los damit ;D !
lg lisl
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pocoloco

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #3 am: 27. Dezember 2005, 16:50:14 »

Hallo Lisl,
wenigstens ein zweiter Gemüsegärtner noch nicht im Winterschlaf, :D
danke
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brennnessel

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #4 am: 27. Dezember 2005, 16:59:10 »

Hallo Lisl,
wenigstens ein zweiter Gemüsegärtner noch nicht im Winterschlaf, :D
danke
hi, gerade davon erwacht ;D !
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pocoloco

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #5 am: 27. Dezember 2005, 17:13:41 »

Wird ja auch Zeit, Mitte Februar geht´s bei mir los. ;D ;D
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max.

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #6 am: 27. Dezember 2005, 17:16:51 »

womit?
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brennnessel

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #7 am: 27. Dezember 2005, 17:19:30 »

so genau musst es auch nicht wissen ;D !

upps, muss wieder ein wenig zum thema finden: uwe meint wohl, mit dem tomaten-anziehen ;) !
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Wirle Wupp

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #8 am: 27. Dezember 2005, 21:27:59 »

Ich hatte in diesem Jahr eine kleine Versuchsreihe zum Thema "Kübel kontra Freiland" gestartet. Ich hatte von 2 Sorten jeweils 3 Pflanzen im Freiland, und eine im Kübel überdacht stehen. Meine Sympathien lagen im Vorfeld klar beim Freiland, da das einfach weniger Arbeit, z.B. beim Gießen macht.
Aber das Ergebnis ging ganz eindeutig für die Kübel aus: meine Freiländer wurden so Anfang-Mitte September von der Braunfäule dahingerafft.
Die Kübeltomaten haben bis Anfang-Mitte November gesund durchgehalten, bis der Frost kam. Die Kübel standen allerdings im Gegensatz zu den Freiländern überdacht.
Wenn das stimmt was Uwe sagt, daß die Erträge im Freiland höher sind, so wurde das in diesem Jahr dadurch wettgemacht, daß die Kübel 2 Monate länger durchgehalten haben.
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Blue

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #9 am: 28. Dezember 2005, 10:11:15 »

Danke für Eure Antworten!
Wenn ich es mal überspitzt formuliere, habe ich also die Wahl zwischen Wasser-/Nährstoff-/Platzmangel im Kübel und Tod durch Pflanzenkrankheiten im Freiland ;).
Wie groß wählt Ihr denn Eure Tomatenkübel, sind da 10 l genug (das mit dem Gießen habe ich natürlich auch schon festgestellt...)?
Und dann reicht meine anfängliche Kompostgabe + dann ab und an Flüssigdünger wohl nicht aus, wie mache ich es besser?
Meine "Hauswand"-Kübel haben nicht den ganzen Tag Sonne, dafür kann ich mein "Freiland" kaum überdachen - wäre m.E. schon eine etwas heftige Maßnahme an der Stelle (da windet's....), dafür hat's mehr Sonne - ich hab eben einfach nicht so richtig viel Platz!
Grüße, Blue
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Thisbe

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #10 am: 28. Dezember 2005, 11:44:32 »

Hallo Blue,

habe dem eigentlih auch nix Neues hinzuzufügen, will aber trotzdem meinen Senf abgeben ;)
Also, ich hatte, weil mein erstes Gartenjahr, vorsichtshalber Kübel und Freiland gepflanzt. War auch gut so, war nämlich ein besch... Tomatenjahr. Am besten haben sich noch die Johannisbeertomaten gemacht, da hatte keine die Braunfäule, alle anderen waren betroffen. Die Ernte im Freiland ist komplett ausgefallen, im Kübel war sie mager, aber immerhin konnte ich ernten.
Ich werde es dieses Jahr wieder so machen, einen teil im Kübel, den anderem im Garten. Vielleicht wird der Sommer ja weniger verregnet. Außerdem halte ich jetzt mehr Abstand von den Kartoffeln, da habe ich nicht dran gedacht, daß die nicht neben den Tomaten stehen sollten...
Bewährt haben sich bei mir übrigens normale Balkonkästen, da hatte ich auch zu meiner Gartenlosen Zeit die Tomaten schon drin, auf dem Balkon eben.

Vielel Grüße aus dem Schnee, Thisbe
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frida

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #11 am: 28. Dezember 2005, 12:00:02 »

Ich habe bisher nur Erfahrungen mit Kübel-Tomaten und werde es nächstes Jahr auch im Freiland probieren - teils überdacht, teils offen. Bei den Kübeltomaten bewähren sich möglichst große Kübel (15 Liter aufwärts) und ab und zu etwas Brennesseljauche als Düngung.
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amrita

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #12 am: 28. Dezember 2005, 12:59:38 »

Ich hatte dieses Jahr Tomaten ungeschützt
* im Freiland,
alle Sorten hat nach der langen Regenphase im Spätsommer die Fäule innerhalb einer Woche dahingerafft
* an der Hauswand in Kübeln,
hier haben die Pflanzen viel länger durchgehalten, obwohl sie auch Regen abbekamen
* auf der überdachten Terrasse in Kübeln,
die haben teilweise bis zum Advent durchgehalten, geblüht und immer wieder neue Früchte gemacht.

Aber auch die Tomaten auf der überdachten Terrasse hat nach der langen sommerlichen Regenphase die Fäule erwischt. Hab radikal alle Bläter entfernt, die befallen waren, dann haben sich alle gut erholt.

Die Kübel bei mir sind aber alle größer als 10 l, ich schätze so um die 15 - 20 l. Gedüngt habe ich schändlicherweise nur spärlich bis gar nicht. Ganz selten mal eine Gabe Gesteinsmehl, die Kübelerde aber gemulcht mit Beinwell- und Ringelblumenblättern. Gießen der Kübeltomaten war schon sehr oft erforderlich.

Die Sorte, die bis zum Advent getragen hat, ist übrigens Moskovskij Delikates - eine russische Sorte. Scheint so, als wäre sie von meinen ausprobierten Sorten mit Abstand die robusteste.

Nächstes Jahr werde ich aber auch wieder im ungeschützten Freiland Tomaten anbauen (der Platz an der Hauswand ist leider begrenzt...) und hoffen, dass der Sommer einfach besser wird.

Liebe Grüße
amrita
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jackie

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #13 am: 28. Dezember 2005, 13:22:22 »

naja meine Erfahrungen sind anders wohne aber auch in einem anderen Klima. Kübel war Komplettausfall und Freiland war und ist mittelschlecht. Irgendein Tomatenkäfer hat gefressen und jetzt hab ich Netzte drüber nicht wegen dem Käfer sondern wegen der Turkeys und der Possums.Ich hab früher einen Balkon gehabt und hab da immer in Blumenkasten OHNE LÖCHER gepflanzt, dann hielt sich die Giesserei auch in erträglichen Grenzen, allerdings im vierten Stock da trocknets schon aus. Bei Freiland hast du den Nachteil dass irgendwelche Tomaten aus dem Kompost rausspriessen, undefinierbare Sorten und man hat dann nicht das Herz sie einfach rauszureissen sie sind dann aber oft nicht so toll. Und auf den Kübel eine dicke Schicht Mulch einfach den Grasschnitt oder Blätter das hilft gegen austrocknen muss aber wirklich dick genug sein oder Basilikum um die Tomaten pflanzen.
ausserdem sind meine Tomaten bisher geschmacklich nicht der Renner obs an der Sorte liegt oder an zuwenig Wasser weiss ich nicht.
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pocoloco

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Re:Tomaten: Kübel contra Freiland
« Antwort #14 am: 28. Dezember 2005, 20:43:18 »

@ blue,
sorry, wenn ich etwas spät bin, aber viele Tomatensorten brauchen nicht unbedingt 16 Stunden Sonne. Wärme, Schutz und gute Belüftung sind meiner Meinung nach wichtiger. Zur Kübelgröße: Beim auskippen im November habe ich festgestellt, daß für den Wurzelballen eigentlich auch 10 Liter für Stabtomaten ausreichen, 15 Liter und mehr werden nicht wirklich gut durchwurzelt. Aber ein 10-Liter-Kübel trocknet natürlich noch schneller als größere, Aber wenn man einmal morgens (besser als abends, da trocknet die Erdoberfläche schneller ab) gießt, kommt man auch mit einem 10-Literkübel hin. Und wie gesagt, Tomaten sind Starkzehrer.
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