Ich kaufe beim Landmetzger um die Ecke. Der hat eigene Weiderinder aus Muttertierhaltung, mit echtem Zuchtbullen und so weiter. Die Schweine kommen von den Bauern aus der Umgebung. Wenn Lende alle ist, dann gibts halt keine. Der Metzger ist sehr beliebt und passt garnicht in das Klischee eines grobschlächtigen, herzlosen Menschens.
Die Vegetarier/Fleischfresser-Disussion geht mir auf die Nüsse. Ich fende es sehr sinnvoll, wenn darüber diskutiert wird wo man seine tierischen Produkte bezieht, der/die eine oder andere wird sich vielleicht umorientieren und diese Produkte in Zukunft aus "vernünftiger" Tierhaltung beziehen. Wer ständig mit erhobenen Zeigfinger durch die Foren rennt, erreicht allerhöchstens das sich diejenigen, die verbal angegangen werden, zurückziehen und garnichts mehr schreiben.
Mir selbst sind die fundamentalistishen Halbwahrheiten relativ egal. Vegetarier sollten sich mal darüber Gedanken machen, was denn mit den 50% Hähnchen und 50% Rinder, die nicht zur Eier oder Milchproduktion herangezogen werden passieren soll. Die muss man dann über kurz oder lang halt schlachten, ob zum Verzeher oder nicht. Denn eine ordentliche Schwulengruppe ist auch nicht unbedingt artgerecht.
Das Thema Veganer ist mir völlig schnurz, denn ungesund kann ich mich auch bei MC ernähren.
Pseudoethik??? tstststs....... primär sind wir mitten in der Nahrungskette, Menschen schmecken zwar anscheinend ziemlich bescheiden, aber in der Not würde auch ein Löwe, Hai usw einen gut abgehangenen Menschen fressen. Wenn ein Mensch sich aus freien Stücken dazu entscheidet in Zukunft auf tierisches Eiweiß zu verzichten, das ist dies eine rein persönliche Entscheidung und keine allg. gütlige Ethische Norm. Überzeugung hin oder her. Man sollte meines Erachtens einfach darauf achten, das Tiere nich unnötig leiden. Und wenn es nur dazu dient, das man sich nicht alle Streßhormone und Chemikalien der Massentierhaltung einverleibt.
Grüßlies
Jürgen