Das ist wie bei vielen anderen Pflanzen, je wärmer man sie hält, desto mehr Licht braucht man. Das kann man eigentlich der Natur abschauen, im Winter, wo es kalt ist, ist das Licht auch recht eingeschränkt, im Sommer gibt es viel Wärme und viel Licht und infolge dessen auch viel Pflanzenwachstum. Das gilt natürlich nur innerhalb enger Grenzen, Chilis sind ja letztlich nicht an unser Klima angepaßt, wenn´s ihnen zu kühl ist, leiden sie einfach, wobei auch das noch sortenabhängig ist, Rocotos brauchen z.B. weniger Wärme als andere Arten. Praktisch heißt daß, das man bei Raumtemperatur und früher Aussaat gut mit zusätzlichem Licht arbeiten sollte, wenn man diese Möglichkeit nicht hat, zieht man sie besser etwas kühler auf. Bei meinetwegen 22° und reiner Fensterbankhaltung wird´s sicherlich langsam heikel

. Im Allgemeinen sind Aquariumsleuchten nicht so sonderlich geeignet, da sie ja das sehr kalte Licht im Wasser (Wasser filtert vorrangig das rote Licht, sodaß unter Wasser das Licht immer blauer

wird)nachbilden sollen, so daß die Lichttemperatur oft bei 10.000 Grad Kelvin und drüber liegt. Tageslicht bei Sonne hat roundabout 5500-6000 Grad Kelvin, d.h. Aquariumslampen sind eigentlich zu blau

. Wir hatten hier mal einen thread dazu, bevor ich hier wieder einen Glaubenskrieg anzettele, welche Lichtquelle am geeignetsten ist. Aber die einschlägigen Quellen, die ich mir so zusammengegoogelt habe, sind da eigentlich eindeutig. Wenn Deine Peppies aber bis jetzt mit den Verhältnissen klargekommen sind, gibt es keinen Grund, daran etwas zu ändern.
