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Autor Thema: genetische vielfalt innerhalb einer sorte  (Gelesen 3260 mal)

Blue

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #15 am: 21. Januar 2006, 20:55:09 »

Inzuchtlinien, juchu!
Es ist doch manchmal beruhigend, wenn die Theorie auch in der Praxis stimmt ;).
Danke, Callis, da ham wir's ja.
Gruß, Blue

P.S.: Scheinen ja rechte Krüppel zu sein, diese F1-Eltern! Gibt's da eigentlich Versuche, was so alles rauskommt, wenn man kontrolliert z.B. bekannte reinerbige Tomaten- etc. -Sorten kreuzt? (Anscheinend nix Gutes, sonst hätten sie's ja gemacht. Oder sie machen's, sagen aber, die Eltern seien unwerte schwierige Krüppel, damit niemand "nachzieht" ;D).
« Letzte Änderung: 21. Januar 2006, 21:01:36 von Blue »
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max.

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #16 am: 21. Januar 2006, 21:05:06 »

danke callis,
gleich zwei nachfragen:
Zitat
Im Wesentlichen basiert sie darauf, dass (bei Fremd­bestäubern) zwei getrennte Inzuchtlinien über einige Generationen gezüchtet werden, bis die Linien homozygot (reinerbig) sin
was unterscheidet dieses vorgehen von der weiterzucht "meiner" beispielkarotte? die sind doch auch reinerbig.
Zitat
Da das F1-Hybridsaatgut in jeder Pflanzengeneration wieder neu durch Kreuzung der Elternlinien hergestellt werden muss, ist der Aufwand für die Vermehrung sehr hoch
um meine beispielkarotte zu vermehren, müssen die samen doch auch (fast)jedes jahr neu gewonnen werden.
und wenn man einmal die f1 -eltern ermittelt hat, kann man diese doch genausoleicht oder genausoschwer weitervermehren wie meine karotten-oder nicht?
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Blue

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #17 am: 21. Januar 2006, 21:25:48 »

Ad 1: Eigentlich gar nicht. Nur behaupten sie ja in Callis' Referenz, diese Eltern seien so kolossal kompliziert zu kultivieren....
Man muss nur halt unbedingt bei der "schließlichen" F1-Saatgut-Produktion die Eigenbestäubung der Sorten verhindern - wie, das weißt Du wahrscheinlich besser! :D

Ad 2: Ömm, Ordnung im Eimer - habe ich ja eigentlich oben schon geschrieben, Krüppel halt (?) und am Ende keine Selbstbestäubung.

Gruß, Blue
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callis

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #18 am: 21. Januar 2006, 21:38:50 »

Zitat
diese Eltern seien so kolossal kompliziert zu kultivieren....

das ist doch auch durchaus vorstellbar, wenn sie möglichst reinerbig werden sollen. Da braucht man unendliche Sämlingsgenerationen, die beobachtet und selektiert werden müssen, und viel Platz ::)

Bei den schließlich reinerbigen Taglilien wäre die Vermehrung der Eltern auf vegetativem Wege kein Problem. Aber was macht man bei einjährigen Pflanzen? Möhren kann man ja schlecht teilen. Da müssen dann ja wohl die Elternpflanzen immer wieder durch ganz gezielte Bestäubung rein erhalten werden. Und es muss natürlich eine ganz 'saubere' Befruchtung durch die zwei reinerbigen Elternpflanzen stattfinden.

Sauzahn, hast du schon mal Saatgut aus deinen herzlosen roten Stumpfen gewonnen und ausgesät? Und hast du vielleicht mal mehrere Möhrensorten gleichzeitig im Garten gehabt und zur Blüte kommen lassen und Samen abgenommen und wieder ausgesät?
Wenn ja, was war das Ergebnis?
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max.

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #19 am: 21. Januar 2006, 21:46:07 »

nein, hab ich nicht. aber ich hatte letzten herbst in meiner ernte dieser
uraltsorte einen cremefarbenen ausreißer und ich habe hier darüber berichtet. bea war es, glaube ich, die sich dazu gemeldet hat mit der bemerkung, dies sei bei möhren ziemlich häufig.
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Blue

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #20 am: 21. Januar 2006, 21:51:24 »

deinen herzlosen roten Stumpfen
Beinhaltet das eigentlich irgendeine Aussage über ihren Charakter? ;D

Callis, die Individuen der "reinen Sorten" sollten ja auch reinerbig sein, und die wachsen ganz gut.... (Vielleicht kann man da aber eben nicht so viele Kompromisse machen, weil sie ja auch noch leben müssen - das wird der Vorteil bei den F1 sein....)

Dieses "Selbst-Samen-Gewinnen-und-Weiter-Anbauen" treiben die Leute in den Tomaten-threads ja wohl schon sehr lange mit Erfolg, die vermehren ihre Tomaten auch nicht vegetativ. Kann da nicht mal einer herkommen und was dazu sagen? Hallo! :)
Bei den grausamen roten Gefühllosen wird es nicht anders sein....

Gruß, Blue

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callis

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #21 am: 21. Januar 2006, 21:56:47 »

deinen herzlosen roten Stumpfen
Beinhaltet das eigentlich irgendeine Aussage über ihren Charakter? ;D

nicht doch, Blue, der Name war mir nur zu lang ;D
Nichts für ungut, Sauzahn ;)
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Blue

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #22 am: 21. Januar 2006, 21:58:15 »

@ Sauzahn:
Wie bestäuben sich eigentlich Möhren? Auch v.a. selbst, oder sind die "sozialer"?
Dein cremefarbener Ausreißer könnte z.B. so ein nicht-reinerbiges Allel sein, was unbemerkt "mitgeschleppt" wurde und dann bei geschlechtlicher Nicht-Selbst-Fortpflanzung zum Vorschein gekommen ist. Bei Immer-Fremdbestäubung müsste es das allerdings, wenn es "immer" im Sortenerbgut vorkommt, in 25% aller Fälle tun - also entweder doch Mutante, oder variables Erbgut, oder viel Selbstbestäubung.
Blue
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max.

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #23 am: 21. Januar 2006, 21:59:16 »

die tomaten verkreuzen sich halt nicht so leicht wie etwa kohlarten oder auch die stumpfkarotten. sie befruchten sich selbst, bevor die blüte aufgeht, hat man mir gesagt. tomatensamengewinnung ist also kein kunststück.
aber ein anderer thread.
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Blue

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #24 am: 21. Januar 2006, 22:00:14 »

@ callis: Ich glaub', Du hast Dir da jetzt was ganz anderes drunter vorgestellt, ich meinte den Charakter der MÖHRE. :D
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callis

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #25 am: 21. Januar 2006, 22:00:35 »

Ach ja, wollte ich auch noch sagen. Natürlich habe ich auch von meinen fünf verschiedenen Tomatensorten Samen abgenommen, obwohl sie alle beieinander standen. Jetzt bin ich ganz gespannt, ob sich das Grüne Zebra mit der Kleinen Gelben Birne eingelassen hat oder mit den Teardrops oder vielleicht mit beiden ;)?
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Blue

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #26 am: 21. Januar 2006, 22:01:06 »

Folgere also: Möhren machen NICHT so viel Selbstbestäubung??
Blue
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Blue

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #27 am: 21. Januar 2006, 22:03:33 »

@ callis: Habe genau das vor einer Weile mal im Gemüsebeet gefragt, heißt "Selbstgeerntete Tomatensamen", gerade noch auf der 1. Seite des Inhaltsverzeichnisses, bin leider zu blöd zum Verlinken....
Gruß, Blue
« Letzte Änderung: 21. Januar 2006, 22:05:13 von Blue »
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callis

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #28 am: 21. Januar 2006, 22:07:09 »

@ callis: Ich glaub', Du hast Dir da jetzt was ganz anderes drunter vorgestellt, ich meinte den Charakter der MÖHRE. :D

Eine Möhre hat Charakter ???

Ich bin ein Tomatenneuling, gebe aber zu, dass es mir zu mühsam ist, mich durch diese endlosen Tomatenthreads zu arbeiten, um etwas bestimmtes zu finden. Werd jetzt aber mal brav im Gemüsebeet schauen. ;)
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callis

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Re:genetische vielfalt innerhalb einer sorte
« Antwort #29 am: 21. Januar 2006, 22:13:24 »

So, habe ich gerade gelesen. War sehr informativ. Da werde ich wohl nächsten Sommer mal eine Packung Teefilter in mein Gewächshäuschen hängen müssen :D
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