Ich habe gerade in Deinem Profil gelesen, dass Du in der Lüneburger Heide wohnst, Pinguin. Aus meinen etwa 3 Jahrzehnten dort kann ich mich an nur sehr wenige Schnecke erinnern. Der ziemlich leichte Boden behagt(e) nicht. Insofern hielten sich die Fraßschäden an den Pflanzen in Grenzen und man konnte sie ignorieren und so reagieren wie Du es tust. Dafür hatte ich dort mehr Blattläuse, aber sooo viele Vögel drumherum, dass sie auch kein Problem waren.
Jetzt, wo wir auf fettem, feuchten Lehm gärtnern, würde ich Dich gerne mal einladen und meine Schneckenpracht zeigen. 340 dicke, riesige rote Spanier in 15 Minuten zu sammeln, ist fast ein schweißtreibendes Geschäft und , entschuldige, ganz schön eklig!
Und ich habe aufgehört zu sammeln, ich war nicht fertig!!
Im übrigen wollte ich das gleiche sagen wie Scilla: bei uns haben die Spanier wohl keine natürlichen Feinde. Und deshalb vermehren sie sich natürlich rasant. Igel und Vögel fressen sie nicht. Fische, die sonst ganz gerne mal Schnecken aufnehmen, wenden sich auch angewidert ab- wir haben lange einen Bach mit Forellen als Gartengrenze gehabt und konnten das gut beobachten.
Achtung vor dem Tier ist gut und schön und ich bin sehr dafür. Wenn aber ein "Schädling" sich agressiv über alles, was Pflanze heißt, hermacht, streike ich. Und Du kannst sicher sein, dass ich es mit der sanften Abwehr versucht habe.!
Sonst aber bin ich sehr dafür, dass jeder so gärtnern kann, wie er es möchte und rede ihm nicht in seine Methoden. Ich kann nämlich absolut nicht beurteilen, wie die Verhältnisse in einem fremden Garten sind.