Zumindest in dem Punkt kann ich dich beruhigen.... 
ja, ich bin wirklich ein wenig beruhigt, zumal ich auch noch die schönen Beschreibungen aus Deinem Garten im Kopf habe

manchmal ist es eben wirklich gut, mal die eigenen Scheuklappen abzusetzen und nicht gleich alles zu verteufeln, was nicht ins eigene Konzept passt, was natürlich nicht heißt, dass sich meine Einstellung nun generell geändert hätte, aber ich sehe manches nun etwas - mmh, gelassener
Okay, bei der Ente hast du Recht, aber was ist mit den viel zitierten Bierfallen die ja so umweltfreundlich sind? Das sind sie unbestritten (und im übrigen ein sehr gutes Lockmittel für die Schnecken die sonst gar nicht meine wären.....) aber weniger grausam als vergiften ist das ertränken auch nicht.......
nö, stimmt, Bierfallen sind zwar umweltverträglich, aber dennoch Tierquälerei, am Ehrlichsten wäre es wohl immer noch, die Schnecken mit einer scharfen (!) Schere *schipp-schnapp* kurz und bündig in der Mitte durchzuschneiden - ein schneller Tod, aber das brächten wohl nicht viele fertig, ausserdem ist es auch ganz schön zeitaufwendig - und glücklich macht es mich auch nicht, wenn die Motivation dahinter nicht stimmt
Nur, wenn mein Umweltbewusstsein dahin führen würde, dass ich zwar einen Garten habe aber nichts dabei raus kriege, fände ich das extrem frustrierend.
klar, aber Schnecken fressen ja kaum einmal alles, es gibt sooo viele schöne Pflanzen, an denen Schnecken gar kein Interesse haben - und andere lassen sich z.B. durch geschickte Mischpflanzungen schützen, Möglichkeiten gibt es da schon ...
Wenn das allerdings so ausartet, dass man einfach mal vorbeugend Gift streut oder den ganzen Hof mit Schneckenkorn abstreut wegen einer Schleimspur, dann gut' Nacht Marie! Diese Leute sollten dann wirklich mal über ihre Methoden nachdenken! (Gibt es die wirklich noch? Ich kenne keinen!)
sterben solche Leute jemals aus? die anderen, ewig Gestrigen gibt's ja auch immer noch ...

Gut finde ich zumindest schonmal, dass du zumindest den Profis das Recht einräumst bei Bedarf PSM zu benutzen, das ist hier längst nicht selbstverständlich.....
ist es das nicht?

ich habe den Eindruck, dass dann, wenn es um die Sicherung der eigenen Existenz geht, schon Verständnis da ist, das hat dann nämlich wieder etwas mit dem Überlebenskampf zu tun - und da ist die Natur auch grausam, wie wir oben schon festgestellt haben
Bist du sicher, dass du den Tieren, wenn man sie schon vergiftet, auch noch ein möglichst schmerzhaftest Ende bereiten möchtest??? Das wäre dann allerdings Tierquälerei!!!
auweia

da hab ich mich natürlich im Eifer des Gefeechts verschrieben, es muss natürlich SCHMERZLOS heißen !!! ich hab das im Orignialtext geändert, da es wirklich zu mißverständlich klingt!
Ansonsten hast du nicht ganz unrecht.....man sollte die Wirkung seines Tuns schon vertragen können! Da kann ich nur für mich sprechen, aber ich kann das erstens vertragen und weiß zweitens bei den meisten Mitteln sehr genau was sie tun.....
das habe ich mir bei Dir schon gedacht

das Problem ist heute leider oft (hab ich hier auch schon irgendwo geschrieben), dass ein gärtnern im Einklang mit der Natur ohne Einschränkungen nicht mehr möglich ist......
da hat Du wohl leider Recht, aber ich finde, man sollte sich trotzdem immer zuerst darum bemühen und nicht gleich aufgeben und den leichtesten Weg gehen, Gift hat so etwas von "quick & dirty"
