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Autor Thema: Schneckenbekämpfung ab wann?  (Gelesen 37976 mal)

fars

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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #135 am: 23. Januar 2008, 19:58:01 »

Die Diskussion wird etwas eigenartig.

Schneckengelege zerstören (Lehm) oder Laufenten anschaffen (Pinguin) sind auch nur andere Methoden einer intensiveren Schneckenbekämpfung, die sich von der chemischen lediglich durch die Wahl der Mittel unterscheiden.
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Pinguin

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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #136 am: 23. Januar 2008, 20:15:54 »

Zumindest in dem Punkt kann ich dich beruhigen.... :)

ja, ich bin wirklich ein wenig beruhigt, zumal ich auch noch die schönen Beschreibungen aus Deinem Garten im Kopf habe :D
manchmal ist es eben wirklich gut, mal die eigenen Scheuklappen abzusetzen und nicht gleich alles zu verteufeln, was nicht ins eigene Konzept passt, was natürlich nicht heißt, dass sich meine Einstellung nun generell geändert hätte, aber ich sehe manches nun etwas - mmh, gelassener ;D
 

Okay, bei der Ente hast du Recht, aber was ist mit den viel zitierten Bierfallen die ja so umweltfreundlich sind? Das sind sie unbestritten (und im übrigen ein sehr gutes Lockmittel für die Schnecken die sonst gar nicht meine wären.....) aber weniger grausam als vergiften ist das ertränken auch nicht.......
nö, stimmt, Bierfallen sind zwar umweltverträglich, aber dennoch Tierquälerei, am Ehrlichsten wäre es wohl immer noch, die Schnecken mit einer scharfen (!) Schere *schipp-schnapp* kurz und bündig in der Mitte durchzuschneiden - ein schneller Tod, aber das brächten wohl nicht viele fertig, ausserdem ist es auch ganz schön zeitaufwendig - und glücklich macht es mich auch nicht, wenn die Motivation dahinter nicht stimmt


Nur, wenn mein Umweltbewusstsein dahin führen würde, dass ich zwar einen Garten habe aber nichts dabei raus kriege, fände ich das extrem frustrierend.

klar, aber Schnecken fressen ja kaum einmal alles, es gibt sooo viele schöne Pflanzen, an denen Schnecken gar kein Interesse haben - und andere lassen sich z.B. durch geschickte Mischpflanzungen schützen, Möglichkeiten gibt es da schon ...


Wenn das allerdings so ausartet, dass man einfach mal vorbeugend Gift streut oder den ganzen Hof mit Schneckenkorn abstreut wegen einer Schleimspur, dann gut' Nacht Marie! Diese Leute sollten dann wirklich mal über ihre Methoden nachdenken! (Gibt es die wirklich noch? Ich kenne keinen!)

sterben solche Leute jemals aus? die anderen, ewig Gestrigen gibt's ja auch immer noch ... :-X


Gut finde ich zumindest schonmal, dass du zumindest den Profis das Recht einräumst bei Bedarf PSM zu benutzen, das ist hier längst nicht selbstverständlich.....


ist es das nicht? ??? ich habe den Eindruck, dass dann, wenn es um die Sicherung der eigenen Existenz geht, schon Verständnis da ist, das hat dann nämlich wieder etwas mit dem Überlebenskampf zu tun - und da ist die Natur auch grausam, wie wir oben schon festgestellt haben

Bist du sicher, dass du den Tieren, wenn man sie schon vergiftet, auch noch ein möglichst schmerzhaftest Ende bereiten möchtest??? Das wäre dann allerdings Tierquälerei!!!

auweia ;D da hab ich mich natürlich im Eifer des Gefeechts verschrieben, es muss natürlich SCHMERZLOS heißen !!! ich hab das im Orignialtext geändert, da es wirklich zu mißverständlich klingt!


Ansonsten hast du nicht ganz unrecht.....man sollte die Wirkung seines Tuns schon vertragen können! Da kann ich nur für mich sprechen, aber ich kann das erstens vertragen und weiß zweitens bei den meisten Mitteln sehr genau was sie tun.....


das habe ich mir bei Dir schon gedacht :D

das Problem ist heute leider oft (hab ich hier auch schon irgendwo geschrieben), dass ein gärtnern im Einklang mit der Natur ohne Einschränkungen nicht mehr möglich ist......

da hat Du wohl leider Recht, aber ich finde, man sollte sich trotzdem immer zuerst darum bemühen und nicht gleich aufgeben und den leichtesten Weg gehen, Gift hat so etwas von "quick & dirty" :P
« Letzte Änderung: 23. Januar 2008, 20:25:32 von Pinguin »
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Daniel - reloaded

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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #137 am: 23. Januar 2008, 20:32:37 »

Zitat
ja, ich bin wirklich ein wenig beruhigt, zumal ich auch noch die schönen Beschreibungen aus Deinem Garten im Kopf habe
manchmal ist es eben wirklich gut, mal die eigenen Scheuklappen abzusetzen und nicht gleich alles zu verteufeln, was nicht ins eigene Konzept passt, was natürlich nicht heißt, dass sich meine Einstellung nun generell geändert hätte, aber ich sehe manches nun etwas - mmh, gelassener
Na dann hab ich ja erreicht was ich wollte.....lediglich zeigen, dass es noch mehr als schwarz und weiß gibt und dass man durchaus Kompromisse eingehen kann....ohne damit die Umwelt oder Natur zum Teufel zu jagen.... ;)

Zitat
klar, aber Schnecken fressen ja kaum einmal alles, es gibt sooo viele schöne Pflanzen, an denen Schnecken gar kein Interesse haben - und andere lassen sich z.B. durch geschickte Mischpflanzungen schützen, Möglichkeiten gibt es da schon ...
Ich weiß, und ich habe genügend davon im Garten. Aber ich bin mal so "intolerant" und nehme mir das Recht heraus, in meinen Garten zu pflanzen was ich schön finde.....und mich nicht ausschließlich danach zu richten was Schnecken nicht mögen... ich persönlich habe kein allzu großes Schneckenproblem....nur eben an bestimmtn Stellen....eben Chrysanthemen und Tagetes sowie anderen Sommerblumen. Wie gesagt gegen ein bischen Fraß hab ich nichts einzuwenden, aber überleben sollen die Pflanzen schon.
Zitat
sterben solche Leute jemals aus? die anderen, ewig Gestrigen gibt's ja auch immer noch ...
In meiner Umgebung sterben sie aus, dafür sorge ich schon seit Jahren! :)

Zitat
ist es das nicht? ich habe den Eindruck, dass dann, wenn es um die Sicherung der eigenen Existenz geht, schon Verständnis da ist, das hat dann nämlich wieder etwas mit dem Überlebenskampf zu tun - und da ist die Natur auch grausam, wie wir oben schon festgestellt haben
Nein ist es nicht....es gibt hier einige die der Meinung zu sein scheinen (nicht nur im Forum!), Chemie in jeglicher Form gehört grundsätzlich verboten. Ob existenzrettend oder nicht.....

« Letzte Änderung: 23. Januar 2008, 20:34:24 von Daniel »
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #138 am: 23. Januar 2008, 20:35:35 »

Die Diskussion wird etwas eigenartig.

Schneckengelege zerstören (Lehm) oder Laufenten anschaffen (Pinguin) sind auch nur andere Methoden einer intensiveren Schneckenbekämpfung, die sich von der chemischen lediglich durch die Wahl der Mittel unterscheiden.

fars, bei den Laufenten geht es darum zu versuchen, ein natürliches Gleichgewicht zwischen "Nützlingen" und "Schädlingen" herzustellen, es geht um ein Arbeiten MIT der Natur, das Ziel dabei ist lediglich, die Vermehrung der Schnecken in Zaum zu halten, es ist durchaus beabsichtigt, dass immer etliche Tiere überleben,
bei den chemischen Mitteln stellt sich hingegen zum einen die Frage, wie umweltverträglich sie sind - das diskutieren wir gerade - und zum anderen zielen sie auf eine drastische Reduzierung der Schnecken
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Wiesentheo

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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #139 am: 23. Januar 2008, 20:41:53 »

Daniel Ferramol gibt es schon mindestens seit 1997.Ich hatte nie so was .Schnecken sind ein gutes Entenfutter gewesen
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Der Vorteil der Klugheit besteht darin,dass man sich dumm stellen kann. -  Umgedreht ist das schon schwieriger.

Daniel - reloaded

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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #140 am: 23. Januar 2008, 20:43:05 »

Es fragt sich dabei nur, ob die Chemie Schnecken drastischer reduziert als Laufenten.......im Garten einer Nachbarin, der etwas 2,5 mal so groß ist wie meiner gibt es mit 5 Laufenten weniger Schnecken als in meinem mit einer Hand voll Schneckenkorn und ein paar Igeln und Blindschleichen...... ;)
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #141 am: 23. Januar 2008, 20:43:36 »


Alle organischen (d.h. auf Kohlenstoffketten basierenden) Substanzen werden in der Natur früher oder später abgebaut, egal ob künstlich im Labor hergestellt oder natürlich vorkommend. Es ist nur eine Frage der Zeit. Das ist der Unterschied zu anorganischen, z.B. schwermetallhaltigen Verbindungen, die reichern sich an, wenn sie nicht wasserlöslich sind.


danke, wallu! :D
es wäre aber nun wohl zu einfach, zu glauben, dass alle auf organischen Substanzen aufbauenden PSM automatisch umweltverträglich und alle anorganischen Verbindungen umweltbelastend sind, oder?
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Daniel - reloaded

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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #142 am: 23. Januar 2008, 20:45:06 »

Daniel Ferramol gibt es schon mindestens seit 1997.Ich hatte nie so was .Schnecken sind ein gutes Entenfutter gewesen
Okay, dann hab ich wieder was dazu gelernt..... :)
Aber bei der Vielzahl an Mitteln und der dazugehörigen Zulassungen die ich im Kopf habe kann schonmal das eine oder andere untergehen..... ;)
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #143 am: 23. Januar 2008, 20:53:45 »


....eben Chrysanthemen und Tagetes sowie anderen Sommerblumen. Wie gesagt gegen ein bischen Fraß hab ich nichts einzuwenden, aber überleben sollen die Pflanzen schon.


bei mir im Garten gehen z.B. Astern und Cosmeen sehr gut ...
aber okay, wenn's halt unbedingt Chrysanthemen sein sollen :-\


In meiner Umgebung sterben sie aus, dafür sorge ich schon seit Jahren! :)


 :-*


es gibt hier einige die der Meinung zu sein scheinen (nicht nur im Forum!), Chemie in jeglicher Form gehört grundsätzlich verboten. Ob existenzrettend oder nicht.....


mich beschäftigt seit unserer Diskussion zunehmend die Frage, ab wann eigentlich von chemischen Mitteln gesprochen wird? also z.B. die Unterscheidung zwischen natürlichen Giften, wie sie in Pflanzen vorkommen, und chemischen Giften, die in Labors hergestellt werden ???
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #144 am: 23. Januar 2008, 20:55:48 »

Es fragt sich dabei nur, ob die Chemie Schnecken drastischer reduziert als Laufenten.......im Garten einer Nachbarin, der etwas 2,5 mal so groß ist wie meiner gibt es mit 5 Laufenten weniger Schnecken als in meinem mit einer Hand voll Schneckenkorn und ein paar Igeln und Blindschleichen...... ;)

das ist eine interessante Beobachtung !
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #145 am: 23. Januar 2008, 20:57:50 »

Huhu Pinguin,

es gibt eine Intensität der Schneckenplage, da schaffst du es einfach nicht mehr mit absammeln usw.

Laufenten sind teuer(mehrere tausend Euro für alles drum und dran), wenn man sie artgerecht halten will und man braucht auch Zeit für diese Wesen, um sie zu betreuen, sie sind lebendig. Auch brauchen die Winters Futter. dassoll sich ja finanziell auch rentieren irgendwie, und tut es mit Laufenten gar nicht.

 Vielleicht fehlt dir einfach die Vorstellung, wie arg Schnecken alles mögliche wegfressen. Sind es sehr viele, fressen sie auch die Pflanzen, die sie *eigentlich* nicht mögen, Kapuzinerkresse, Ysop, Petersilie, auch Kartoffeln(über 60 Schnecken auf manchen Pflanzen), Tomaten am Stiel unten durchgenagt, dann liegen gelassen und an die nächste Pflanze...

Früh war meist die Straße so voller Schnecken, daß man nach unten schauen mußte, um nicht auszugleiten.

Ich habe auch mal abgesammelt, aber habe keine Zeit, das jeden Tag mindestens eine Stunde zu tun, das waren mehrere Kilo Schnecken am Tag, die ich überbrüht habe. Die muß man dann auch entsorgen.

Ich bin auf Selbstversorgung angewiesen aus finanziellen Gründen, da ich mir Gemüse in ausreichender Menge für mich und meine Kinder nicht leisten kann, für mich war der nahezu Totalverlust(über 90 %) letztes Jahr ein Desaster. Irgendwie ist mir nahezu der Mut abhanden gekommen, noch Gemüse und Kräuter anzubauen.

Ich habe noch kein Schneckenkorn gestreut, aber ich überlege das.

Schneckenzaun für 100qm Gemüsefläche und das bräuchte ich mindestens, wer soll das bezahlen?

Wenigstens bekomme ich zum Glück ein kleines Stückchen Schneckenzaun, um wenigstens etwas anzubauen, aber was sind schon ein paar Quadratmeter, wenn man davon richtig essen will?

Es hat mitlerweile die Ausmaße einer biblischen Plage hier, die Hälfte der Nachbarn hat den Gemüsegarten aufgegeben, die anderen streuen.

Ich weiß auch nicht. Igel und so weiter fressen die Schnecken nicht, wir haben mehrere Igel auf dem Grundstück.

Ich hoffe nur, das die Schnecken plötzlich einfach weg sind.

LG, Anne
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Liebe Grüße, Anne

ich bin die/der ich bin

Wiesentheo

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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #146 am: 23. Januar 2008, 21:01:44 »

Ich will mal meine Methode der Schneckenbekämpfung schildern :).Manchen mag das blöd vorkommen,aber ich mache das schon lange
Also wenn ich so manchen Rundgang durch mein Reich mache,vor allem abends,hab ich immer einen Stahlstab dabei mit einer Spitze.Jede Schnecke wird aufgepieckt.Hab ich mal keinen dabei,hab ich immer eine Gartenschere dabei.Da wird das gerät in der Mitte durchgeschnitten.Eigenartigerweise findet man aber keine halben Schnecken nach einer Weile mehr.Sind einfach weg.
In meiner Heimat hatte ich immer eine Umgebaute alte Kohlenzange (wegen dem bücken).Die hab ich immer aufgesammelt und dann haben sich meine Enten und Gänse gefreut.
Theo
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #147 am: 23. Januar 2008, 21:11:23 »

Im Einklang mit der Natur und natürliches Gleichgewicht?

Wenn ich Laufenten gezielt einsetze, um einer Schneckenplage Herr zu werden hat das nichts mit einem Gleichgewicht zu tun und ist ebensowenig ein natürlicher Vorgang.

Daniel ist mir zuvor gekommen. Ob maßvoller Einsatz von Schneckenkorn mehr oder weniger Schnecken beseitigt als der Einsatz von ich weiß nicht wieviel Laufenten (man hört ja von sagenhaften Leistungen dieser Tiere), müsste erst noch bewiesen werden und nicht nach gutmenschlichen Gefühlen beurteilt werden.
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #148 am: 23. Januar 2008, 21:24:08 »


Laufenten sind teuer(mehrere tausend Euro für alles drum und dran), wenn man sie artgerecht halten will und man braucht auch Zeit für diese Wesen, um sie zu betreuen, sie sind lebendig. Auch brauchen die Winters Futter. dassoll sich ja finanziell auch rentieren irgendwie, und tut es mit Laufenten gar nicht.

hallo Anne,
ich würde auch niemandem zu Laufenten raten, der diese Tiere nicht liebt und nicht bereit wäre, sich intensiv mit ihnen und ihren Bedrüfnissen zu beschäftigen, es wäre ja auch ziemlich unsinnig, wenn sich dann statt der Schnecken die Laufis quälen ... Laufenten können ein schönes Hobby sein, das dann wie jedes Hobby Kosten verursacht und Zeit in Anspruch nimmt


Früh war meist die Straße so voller Schnecken, daß man nach unten schauen mußte, um nicht auszugleiten.


wo wohnst Du denn? war das bei Euch in der Gegend schon immer so?
hört sich für mich so an, als wäre da die Natur ganz gewaltig aus dem Gleichgewicht geraten, mein Gedanke wäre da, nach den Ursachen zu forschen (z.B. Nichtvorhandensein der verschiedenen schneckenfressenden Wildtiere - Igel allein schaffen das sicher nicht), anstatt nur an den Symptomen herumzudoktern


Ich bin auf Selbstversorgung angewiesen aus finanziellen Gründen, da ich mir Gemüse in ausreichender Menge für mich und meine Kinder nicht leisten kann, für mich war der nahezu Totalverlust(über 90 %) letztes Jahr ein Desaster. Irgendwie ist mir nahezu der Mut abhanden gekommen, noch Gemüse und Kräuter anzubauen.


das tut mir wirklich leid für Dich! und ich finde auch, dass es eine ganz andere Problematik darstellt, als wenn jemand nur seine "kostbaren" Zierpflanzen schützen will


Ich habe noch kein Schneckenkorn gestreut, aber ich überlege das.


tja, kann da die Chemie dann wirksam helfen? Daniel, was meinst Du?

Laufenten kann man übrigens auch für einen begrenzten Zeitraum mieten, um einen Garten überhaupt erstmal von einem so grossen Schneckendruck, wie Du ihn beschreibst, zu befreien, wie die Enten sich dabei fühlen, weiss ich allerdings nicht, hat das schon mal jemand ausprobiert?


Schneckenzaun für 100qm Gemüsefläche und das bräuchte ich mindestens, wer soll das bezahlen?


das ist eine gute Frage, bisher haben sich hier eher Leute zu Wort gemeldet, die 3-stellige Beträge für Liebhaberpflanzen ausgeben, da fällt so ein Vorschlag zugegebenermassen leichter
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Re:Schneckenbekämpfung ab wann?
« Antwort #149 am: 23. Januar 2008, 21:34:38 »

fars, Du weisst doch, als "Gutmensch" bin ich immer zur Stelle ;D

und für mich ist es schon ein natürlicher Vorgang, wenn Enten Schnecken fressen ::)
und wenn die spanische Wegschnecke hier bei uns eingewandert ist, was sich ja wohl nicht mehr rückgängig machen lässt, dann müssen halt die Laufis als Nützlinge folgen

ich fänd es im Moment allerdings wichtiger, eine Lösung für Annes' Problem zu finden, in so einem Fall hilft ein "maßvoller" Chemie-Einsatz wohl auch nicht mehr, oder?

@ Wiesentheo: wenn bei Deiner Methode die Schnecken gleich tot sind, find ich sie ganz okay, und für die Schneckenhälften finden sich bestimmt viele Abnehmer im Tierreich, und die Schnecken selbst sind ja auch Kannibalen
« Letzte Änderung: 23. Januar 2008, 22:09:16 von Pinguin »
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