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Autor Thema: Klima  (Gelesen 86353 mal)

Günther

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Re:Klima
« Antwort #225 am: 26. Juni 2007, 16:57:53 »

Grob gesagt, der Unterschied zwischen Holz und Kohle ist DOCH "nur" der Zeit zwischen Wachstum und Verheizen ::)
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Gart

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Re:Klima
« Antwort #226 am: 26. Juni 2007, 17:05:17 »

Ja. Entscheidend ist aber, was heute an CO2 in der Luft ist, und daher ist es ziemlich beliebig, Holz als CO2-neutral zu bezeichnen. Das stimmt nur, wenn man Jahrhunderte als Referenzwert nimmt. Bei Erdöl sinds halt Jahrtausende. Klimaneutral ist keins von beiden.
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Re:Klima
« Antwort #227 am: 26. Juni 2007, 17:11:26 »

Wenn das Holz für den einzigen zweck angebaut wird um es energetisch nutzen zu können entsteht ein Kreislauf.
Das Holz wird gefällt.--> Neue Bäume werden gepflanzt.--> Das gefällte Holz wird verbrannt.--> Die Neuen Bäume binden CO2.

Der Unterschied zwischen Kohle und Holz im Bezug auf den CO2 ausstoß ist, das die Kohle oder das Öl das CO2 fest gebunden hat. Zumindest solange die Kohle nicht verbrannt wird. Holz bindet das CO2 hingegen nicht fest. Das Holz vermodert und läßt das gebundene CO2 wieder frei.
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Gart

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Re:Klima
« Antwort #228 am: 26. Juni 2007, 17:15:04 »

Nur, wenn es vermodert oder verbrannt wird. Wird es als Bauholz eingesetzt, ist das CO2 ebenso fest gebunden wie in der Kohle oder im Erdöl. Jedenfalls für die Zeit, in der der Bau steht. Ich sag ja nicht, man soll statt Holz Erdöl verbrennen, will bloss drauf aufmerksam machen, dass die Holzlobby den Mund etwas gar vollnimmt. CO2-neutraler sind da schon Sonnen-, Wasser- und Windenergie.
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Re:Klima
« Antwort #229 am: 26. Juni 2007, 17:36:37 »

Nur, wenn es vermodert oder verbrannt wird. Wird es als Bauholz eingesetzt, ist das CO2 ebenso fest gebunden wie in der Kohle oder im Erdöl. Jedenfalls für die Zeit, in der der Bau steht. Ich sag ja nicht, man soll statt Holz Erdöl verbrennen, will bloss drauf aufmerksam machen, dass die Holzlobby den Mund etwas gar vollnimmt. CO2-neutraler sind da schon Sonnen-, Wasser- und Windenergie.

Von welchen Zeiten und Mängen sprechen wir?
Da das Holz nachwächst (Plantagenholz) und somit die freigesetzte Mänge an CO2 aufnehmen kann das bei der Verbrennung entsteht, kann durchaus von CO2-neutraler Energiequelle gesprochen werden.
Wenn 1 ha Wald gerodet wird und 1 ha Wald neu angepflanzt wird, wird der CO2 Wert durch das Verbrennen nicht ansteigen. Das CO2 befindet sich in einem Kreislauf. Ich will ganz bestimmt nicht für die Holzlobby sprechen, denke nur mit Sonnen-, Wasser- und Windenergie können die fossielen Energieträger nicht alleine ersetzt werden. Für das Heizen der Häuser ist Holz eine gute alternative.
Kohle wächst nicht nach. ;)
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Gart

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Re:Klima
« Antwort #230 am: 27. Juni 2007, 09:30:22 »

Da gebe ich dir schon Recht, User. Holz, v.a. in Fom von Pellets, die recht russarm verbrennen (allerdings nicht ohne Energie hergestellt werden), ist bestimmt ein sinnvoller Energieträger.

Aber ich bleibe dabei: klimaneutral ist ein grosses Wort. Jeder gefällte Baum nimmt kein CO2 mehr auf. Und wenn für ihn ein junger gepflanzt wird (was längst nicht die Regel ist), dauert das, bis er gleich viel aufnimmt wie der gefällte, der verbrannt wird. Man könnte an sich auch für jedes Fass verheiztes Erdöl einen Baum pflanzen, dann wäre Erdöl auch CO2-neutral...

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Re:Klima
« Antwort #231 am: 27. Juni 2007, 09:42:18 »

Man könnte an sich auch für jedes Fass verheiztes Erdöl einen Baum pflanzen, dann wäre Erdöl auch CO2-neutral...
Du hast es leider nicht verstanden.
Was solls es eh müßig darüber zu diskutieren.
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Gart

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Re:Klima
« Antwort #232 am: 27. Juni 2007, 09:44:46 »

So? Dann erklärs doch nochmals. Oder verstehst du nicht, was ICH meine?
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kraut_ruebe

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Re:Klima
« Antwort #233 am: 27. Juni 2007, 11:05:51 »

einfacher fände ich es, häuser nur noch in niedrigenergiebauweise zu bauen bzw. sie entsprechend zu modernisieren.

mein energieverbrauch für heizung ist trotz unverhältnismässig grosser wohn/nutzfläche unverhältnismässig niedrig. diesen niedrigen anteil decke ich aus durchdachter sonneneinstrahlung, aus solarenergie und durch einige wenige festmeter holz.

der umbau auf den niedrigenergiestatus hat sich in insgesamt ca. 4 jahren amortisiert, ab dem fünften jahr ist es echte ersparnis. ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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Gart

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Re:Klima
« Antwort #234 am: 27. Juni 2007, 11:11:03 »

Meist ist Niedrigenergie ja mit kontrollierter Lüftung, oft mit Atomstrom betrieben, verbunden. Das lässt mich zögern.
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kraut_ruebe

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Re:Klima
« Antwort #235 am: 27. Juni 2007, 11:18:35 »

gekaufter strom wäre etwas teuerer. die lüftung hängt bei mir an der solarenergie und braucht weit weniger energie als ich urspünglich angenommen hatte, nicht alles braucht antriebskraft.

eine gut durchdachte planung ist dabei enorm wichtig und spart auf dauer ressourcen jeglicher art.

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Gart

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Re:Klima
« Antwort #236 am: 27. Juni 2007, 11:20:41 »

Ich mag aber keine luftdichte Gebäudehülle mit Lüftung. Werde daher wohl einen Kompromiss machen.
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kraut_ruebe

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Re:Klima
« Antwort #237 am: 27. Juni 2007, 11:28:07 »

da kann ich dir niedrigenergie sehr empfehlen.

luftdicht mit lüftung wäre schon nullenergie (seltsamer ausdruck...ganz ohne energie ist es ja trotzdem nicht...).

im niedrigenergiehaus ist eingebaute lüftung nur bei nutzung der sonneneinstrahlung (etwa übergrosser wintergarten) und/oder nutzung der erdspeicherwärme (durch anbau an einen hang) unbedingt nötig. ansonsten funktioniert lüftung ganz konventionell nach bedarf mit fenter/türe, darf aber nicht vernachlässigt werden, da die gefahr der schimmelbildung ungleich grösser ist als bei durchlässigen wänden und zugigen fenstern.
« Letzte Änderung: 27. Juni 2007, 11:30:35 von kraut_ruebe »
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Günther

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Re:Klima
« Antwort #238 am: 27. Juni 2007, 12:04:56 »

Niedrigenergiehäuser sind primär Einzelhäuser, in denren sehr oft viel versteckte Energie verbaut ist.
Blöder Vergleich: Wenn ich ein Auto mit einem entsprechend riesigen und gefüllten Tank habe, kann ich auch sagen, ich hab ein Niedrigenergieauto, das nie tanken muß.
Solarzellensind erst seit kürzerer Zeit so weit, daß sie mehr Energie liefern können, als zu ihrer - nicht ganz umweltfreundlichen - Herstellung verbraucht wird.
Diverse Isoliermaterialien, nicht nur Styropor, auch beispielsweise Schaumglas udgl., verbrauche relativ viel Energie zur Erzeugung.
Und schließlich: Man stelle sich vor, die Bevölkerung einer Großstadt muß in Niedrigenergiehäusern untergebracht werden - man stelle sich das besser nicht vor. Eine Stadt mit 24 Millionen Einwohnern in "Niedrigenergie", ich glaub's nicht.
Im Prinzip sind viele dieser Lösungen und "guten" Ideen nur in kleinem Umfang durchführbar.

Grad hör ich im Radio, daß die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt.....
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kraut_ruebe

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Re:Klima
« Antwort #239 am: 27. Juni 2007, 21:54:47 »

dann hat zumindest die andere hälfte die möglichkeit, niedrigenergiehäuser zu bauen :D

aber: auch mehrfamilienbauten sind im niedrigenergiestatus möglich, bei einem neubau lohnt es sich durchaus.
und es soll auch schon isoliermaterial aus natürlichen materialen geben 8)

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