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News: Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.  (Hermann Hesse) 
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23. Juni 2018, 23:59:58
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News: Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.  (Hermann Hesse) 

Neuigkeiten:

|20|11|für "Vernunft" sind gärtner meist eher nicht so bekannt, kann das sein???  (rorobonn)

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 am: Heute um 23:58:09 
Begonnen von Raphanus - Letzter Beitrag von thuja thujon
Wenn du es auf die Beete gibst, ruhig in den ersten 15cm einarbeiten. Phosphat wird so gut wie nicht verlagert, augestreut bleibt es in den ersten 5cm und die sind oft zu trocken als dass da eine Wurzel nennenswert Nährstoffe aufnehmen könnte. So kommts dann öfter zu Mangelsymptomen weil die Pflanzen durch das noch ausreichende Wasser in 20 oder 30cm Tiefe weiterwächst, aber nix eben nix von der trockenen und nährstoffreichen Oberfläche ziehen kann.
Wenn du einen Wurzelfilz unter einer Frischmulchschicht hast, gehen die vielen kleinen Wurzelspitzen meist eher wenig in den Boden rein, sondern die jungen Wurzeln wachsen mehr in den Mulch rein. Dort ist die Nährstoffverfügbarkeit einfach besser und das merken sich die Wurzeln bzw das lockt sie an. 

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 am: Heute um 23:47:55 
Begonnen von Dietmar - Letzter Beitrag von thuja thujon
Da hast Du mich aber falsch verstanden. An der Stelle ging es um die Gabe von Mineraldünger und ich schrieb, dass dieser erst dann sinnvoll ist, wenn nach der Gabe von Kompost und Hornspänen eine Bodenanalyse zeigt, dass immer noch Nährstoffe fehlen und dass diese dann gezielt (mit Mineraldünger) gedüngt werden (und keine sinnlose Rundumdüngung mit NPK-Düngern).
Kompost ist ein NPK Dünger. Laut Düngeverordnung, nicht Kompostverordnung, ist der Einsatz an den Phosphorgehalt gebunden. Als hobbygärtner braucht man sich nicht drum scheren, man wird nicht kontrolliert. Egal sollte es einem aber nicht sein.

Zitat
Nun ist dieses Jahr wettermäßig nicht normal. In einem normalen Jahr wäre ein großer Teil der Hornspäne bis zur Blüte umgesetzt worden. Aber durch das sehr heiße Frühjahr ist in diesem Jahr alles ca. 1 Monat zeitiger in Bezug auf die Entwicklung der Reben, bei mir sogar ca. 6 Wochen. Durch den fehlenden Niederschlag in vielen Teilen Deutschlands konnten die Hornspäne und auch der Harnstoffdünger nicht wie üblich in Nährstoffe umgesetzt werden, denn die Bodenbakterien brauchen nun mal Feuchtigkeit.
Dazu kommt dass die mobilen Nährstoffe aus tieferen Schichten aufgestiegen sind und jetzt zusätzlich zur Aufnahme/Düngung bereitstehen. Wenn es jetzt bei euch regnet, habt ihr beste Bedienungen dass euch noch einiges verfault vor der Ernte und die Winterhärte in den Keller geht. Harnstoff setzt sich deutlich schneller um als Hornspäne die eine deutlich kleinere Oberfläche haben als im Porenwasser des Bodens gelöster Harnstoff. Bei Hitze und Restfeuchte ist nach einer Woche der Großteil Nitrat, da kommen Hornspäne und auch kein Hornmehl mit. Hornsprodukte sind damit außerhalb des Bereichs in dem sich die Bodenfeuchtigkeit durch Wetterbericht und kennen des Bodens einschätzen lässt. Synthetische Ammoniumdünger werden auch zuerst von Bakterien umgesetzt.

Wegen dem falsch verstehen, bitte lies dir mal folgendes pdf durch, das was das vermittelt, sollte jeder wissen der mit Kompost umgeht bzw Humuswirtschaft betreibt. Düngen macht man nicht nur mit Dünger, das ist mehr, beabsichtigt oder nicht, Stickstoff zur Unzeit wird schneller freigesetzt als man vermutet:
Bodenpflege im Weinberg zur rechten Zeit

 3 
 am: Heute um 23:42:43 
Begonnen von Raphanus - Letzter Beitrag von Zittergras
Ich dank´ Dir schön!
Ich glaube, ich werde alles ausprobieren!  :)

 4 
 am: Heute um 23:41:33 
Begonnen von hemerocallis - Letzter Beitrag von Dietmar
Zitat
Eigentlich wollte ich jetzt schlafen und habe statt dessen einen Lachkrampf ;D

Das Leben ist schon ernst genug. Da ist Lachen Medizin.

 5 
 am: Heute um 23:40:50 
Begonnen von Jule69 - Letzter Beitrag von planthill
im übrigen hat heut SOFIE zu blühen begonnen ... ist gerade sommerweich ...

 6 
 am: Heute um 23:39:05 
Begonnen von Jule69 - Letzter Beitrag von planthill
(mehr oder weniger) winterharte agapanthus wurden in verschiedenen threads hier und dort thematisiert, dieser heißt sogar so: winterharte agapanthus

mit winterharten Agapanthus können doch nur zu Eis gefrorene gemeint sein, oder lieg ich da schon wieder falsch ...

 7 
 am: Heute um 23:38:33 
Begonnen von hemerocallis - Letzter Beitrag von Wühlmaus
Ihr macht mich fertig  :P
Eigentlich wollte ich jetzt schlafen und habe statt dessen einen Lachkrampf ;D

 8 
 am: Heute um 23:37:44 
Begonnen von hemerocallis - Letzter Beitrag von Dietmar
Zitat
Also die niedrigen Potenzen gegen G-Flecken in grobem Leinen, die hohen bei feiner Seide.
  ;D

Es gibt aber eine Methode, wie man Flecken ohne Chemie heraus bekommt. Man nimmt einfach eine Schere und schneidet die Flecken heraus.  ;D

 9 
 am: Heute um 23:33:25 
Begonnen von hemerocallis - Letzter Beitrag von Bristlecone
Der Regen enthält oft rußhaltigen und somit eher etwas fettigen Feinstaub.
Sollte mit Mitteln gegen Fette rausgehen.

Das gibts sogar in C200-Potenz.Fällt das nicht unter das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Verbot chemischer Kampfstoffe?
Und schadet eine solche Hochpotenz nicht dem Gewebe?

Nein, die niedrigen Potenzen sind eher für Grobstoffliches, die Hohen für Feinstoffliches.

Also die niedrigen Potenzen gegen G-Flecken in grobem Leinen, die hohen bei feiner Seide.

 10 
 am: Heute um 23:30:53 
Begonnen von Dietmar - Letzter Beitrag von Dietmar
Zitat
Wie bitte soll man mit Hornspänen gezielt düngen?

Da hast Du mich aber falsch verstanden. An der Stelle ging es um die Gabe von Mineraldünger und ich schrieb, dass dieser erst dann sinnvoll ist, wenn nach der Gabe von Kompost und Hornspänen eine Bodenanalyse zeigt, dass immer noch Nährstoffe fehlen und dass diese dann gezielt (mit Mineraldünger) gedüngt werden (und keine sinnlose Rundumdüngung mit NPK-Düngern).

Kompost und Hornspäne sollten vor der eigentlichen Saison, also im sehr zeitigen Frühjahr gegeben werden. Am Anfang der Saison brauchen die Reben noch Stickstoff, aber ab ungefähr der Blüte ist Stickstoffdüngung aus verschiedenen Gründen kontraproduktiv. Nun ist dieses Jahr wettermäßig nicht normal. In einem normalen Jahr wäre ein großer Teil der Hornspäne bis zur Blüte umgesetzt worden. Aber durch das sehr heiße Frühjahr ist in diesem Jahr alles ca. 1 Monat zeitiger in Bezug auf die Entwicklung der Reben, bei mir sogar ca. 6 Wochen. Durch den fehlenden Niederschlag in vielen Teilen Deutschlands konnten die Hornspäne und auch der Harnstoffdünger nicht wie üblich in Nährstoffe umgesetzt werden, denn die Bodenbakterien brauchen nun mal Feuchtigkeit.

Der von Dir ins Spiel gebrachte Harnstoffdünger setzt den Stickstoff auch nicht viel schneller frei als die Hornspäne und sollte deshalb auch im zeitigen Frühjahr gegeben werden. Unter den Mineraldüngern nimmt der Harnstoffdünger m.E. eine Sonderrolle ein. Er wird zwar synthetisch hergestellt, aber ist vom Charakter her ein organischer Dünger, denn Harnstoff ist nun mal eine organische Verbindung. Bei sinnvollen Dosen fördert der Harnstoff sogar das Bodenleben.

Zum Kompost: Ja, mit Kompost kann man auch überdüngen, vor allem bei nicht stark zehrenden Kulturen. Für Landwirte und Profiwinzer gibt es deshalb gesetzliche Vorgaben - die Kompostverordnung. Wenn ich mich richtig erinnere, dürfen innerhalb von 3 Jahren 10 Liter Kompost pro qm ausgebracht werden. Hier zählt aber nicht der Kompost dazu, der im eigenen Betrieb aus landwirtschaftlichen Abfällen gewonnen wird, sondern nur "externer" Kompost. Für Kleingärtner und Hobbywinzer gilt die Kompostverordnung nicht, aber sie sollte trotzdem eine gewisse Orientierung sein. 10 l, das ist ein Eimer voll. Wie gesagt, hier geht es um "externen" Kompost, also nicht um internen Kompost, der im Wesentlichen von der gleichen Fläche gespeist wurde, z.B. durch Grasschnitt unter den Reben, gehäckselte Reben vom Rebschnitt usw..
Die 10 l pro qm braucht man als Kleingärtner bzw. Hobbywinzer nicht so sklavisch einhalten, denn im Gegensatz zum Mineraldünger schädigt der Kompost nicht das Bodenleben und auch eine zu reichliche Gabe schädigt nicht die Reben, im Gegensatz zum Mineraldünger. Wer also einen sehr humusarmen Boden hat, kann auch jedes Jahr die rund 10 l pro qm geben - solange, bis der Humusgehalt im Boden Optimalwerte erreicht hat. Das einzige Risiko bei einem zuviel an Kompost besteht darin, dass bei der Zersetzung des Kompostes mehr Nährstoffe freigesetzt werden als die Reben brauchen, also Nährstoffe vergeudet werden.

Nun ist Kompost auch nicht gleich Kompost. Kompost aus Rasenschnitt, Unkräutern und Küchenabfällen zersetzt sich im Boden extrem schnell, d.h. die Nährstoffe werden auch sehr schnell freigesetzt. Grünschnittkompost braucht dagegen mehrere Jahre im Boden, um zersetzt zu werden. Ein Zuviel an Grünschnittkompost ist deshalb nicht so kritisch wie der zuerst erwähnte Typ. Nicht nur die Zersetzungsgeschwindigkeit ist sehr unterschiedlich, sondern auch das C/N-Verhältnis und der Gehalt an Nährstoffen.

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