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Garten- und Umwelt => Quer durch den Garten => Thema gestartet von: Weidenkatz am 01. Juni 2022, 21:58:29

Titel: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Weidenkatz am 01. Juni 2022, 21:58:29
...wächst von unserer Gartenanlage aufs Gelände.einer privaten Schule  :o :-\ Wie bekommen wir das Zeugs schnell und kostengünstig weg?
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Bristlecone am 01. Juni 2022, 22:04:33
Die Pflanzen sind zweijährig und dürfen nicht zur Samenreife kommen.
Also vor der Samenreife, d.h. am besten schon vor der Blüte, den Stengel abschneiden.
Einjährige Pflanzen ausstechen.
.
Achtung: Der Pflanzensaft ist stark phototoxisch! Bei Kontakt von Haut, Schleimhäuten oder Augen mit dem Saft und Lichteinwirkung entstehen sehr schmerzhafte Hautverbrennungen bzw. ernsthafte Augenschäden!
.
Lange Kleidung und Handschuhe, mit den äußeren Handschuhflächen kein Hautkontakt!
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Gartenplaner am 01. Juni 2022, 22:11:07
Stirbt die Pflanze, wenn man im 2. Jahr Blütenstand (und Laub) kappt, oder kann sie aus Stock/Wurzelresten wieder austreiben?

Viele eigentlich 2jährige Wiesenpflanzen versuchen nach Abmahd im 3. Jahr dann doch eine Blüte hinzukriegen.

Wäre da die chemischen Glyphosat-Keule nicht ne effektivere und was den Pflanzensaft angeht, sicherere Methode?

Hier in Düsseldorf kenne ich ein paar Stellen entlang Schnellstraßen, mir scheint, die werden regelmäßig niedergemäht, blühen nicht, verschwinden aber auch nicht.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Zwiebeltom am 01. Juni 2022, 22:21:41
Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass der günstigste Zeitpunkt kurz vor der Blüte sei. Die Pflanzen hätten dann schon viel Energie für die Ausbildung des Blütenstandes verwendet und könnten sich dann nicht mehr regenerieren.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: partisanengärtner am 01. Juni 2022, 22:28:00
Nachdem ich an die 20 Jahre gebraucht habe die wieder bei mir auszurotten, kann ich sagen das selbst ausdauerndes Kappen der Pflanze keine sichere Methode ist.

Bei mir haben Feldmäuse die Wurzelstücke als Wintervorrat angelegt. So hatte ich immer wieder neue Horste auf dem Gelände. Samenreife hat nie stattgefunden.
Ich hatte auch viele Jahre lang keine Hautreizungen, obwohl ich die mit einem großen Küchenmesser kappte und dabei auch gelegentlich nur eine Hose anhatte.

Erste Reaktionen tauchten dann im xten Jahr auf als ein Blatt am Weg stand und ich daran vorbei streifte-

Glyphosat habe ich damals nicht probiert-
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: lerchenzorn am 01. Juni 2022, 22:35:38
Ich denke auch, dass etliche Jahre Ausdauer nötig sein werden, um die Pflanzen durch immer neues Abschneiden irgendwann zu erschöpfen.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Staudo am 01. Juni 2022, 22:52:07
Kann es sein, dass der sich in Brandenburg wegen der Trockenheit nicht hält? In den 70ern war das eine Modepflanze. Heute sieht man ihn hier in keinem Garten mehr.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: raiSCH am 02. Juni 2022, 00:14:09
Ich musste ihn einige Jahre bekämpfen, aber hier ist er auch völlig verschwunden.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Starking007 am 02. Juni 2022, 04:56:28
Ich denke auch, dass etliche Jahre Ausdauer nötig sein werden, um die Pflanzen durch immer neues Abschneiden irgendwann zu erschöpfen.

Krampf!

Nachdem ich den im Garten mal hatte,
und beruflich dafür zuständig war:
Abschneiden, erschöpfen ist für die Katz!
Bis ca. 6cm unter der Erde kann der Wurzelstock wieder austreiben.
Also mit Spaten ca. in 10cm Tiefe abstechen und raushebeln.
Dafür habe ich einen schmalen Spaten geflext.
Chemie: Nicht zugelassen, Mittel gegen Wiesenbärenklau würden sicher helfen.
Früher hab ich abgeschnitten und ne Prise Vorox rein, dessen Inhaltstoffe haben sich aber m.Wissens geändert,
wär auch nicht erlaubt.

ICH kann den Riesenbärenklau mt bosen Händen anfassen,
weil ich Erfahrung habe, doch wasche ich danach ab. Innenseite der Unterarme etc., Kinderhaut usw:
Kann wirklich Probleme machen.
Übrigens genauso der Giersch!!
Sicher auch verwandtes Zeug.

Diptam ist auch phototoxisch, zurückschneiden und armvoll auf den Kompost
war kurzärmelig nicht gut.
Die Brandblasen sind schlimmer als echte.
Trotzdem steht er bei uns am Weg, die sechs Enkel wissen Bescheid.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Weidenkatz am 02. Juni 2022, 08:17:39
Es müssen bei uns mehrere Leute entscheiden,was zu tun ist.
Ich habe keinerlei Erfahrung damit, Ambition dazu, kam noch nie in die Lage es verwenden zu m ü s s e n , aber bei uns plädieren alle für Chemie in d i e s e m Fall:
Wenn man tatsächlich in diesem Fall Glyphosat ( in KGVs finden sich immer Reste :-X) verwenden würde, wie ginge man vor?
In rauhen Mengen raufkippen ::) :-\?
Erst per Motorsense möglichst den ganzen Bewuchs entfernen und dann?
Wie schützt man sich dabei?
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: lerchenzorn am 02. Juni 2022, 08:56:01
Kann es sein, dass der sich in Brandenburg wegen der Trockenheit nicht hält? In den 70ern war das eine Modepflanze. Heute sieht man ihn hier in keinem Garten mehr.

Die Verteufelung hat bei dieser Pflanze früh genug eingesetzt.  ;) Hier ist sie auch nahezu verschwunden. Die Freundschaftsinsel leistet sich ein verschämt in irgendeiner Ecke belassenes Restexemplar, das vermutlich nicht in Blüte gehen darf. Die Frage ist nur, wo überall es wieder austreiben würde, wenn die Garteninhaber nicht ständig hinterher sind.

Du kannst richtig liegen, dass die Bedingungen hier im sandigen Osten weniger günstig sind. Ich habe aber auch hier noch nicht gehört, dass einmal etablierte Bestände von allein verschwunden sind. Sowie die Böden etwas besser werden, wird es expansiv.

Der Tipp von Starking, auch den Wurzelstock auszustechen, so weit es machbar ist, wird der beste sein. Feste, gut bedeckende Arbeitskleidung dürfte als Schutz genügen.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: partisanengärtner am 02. Juni 2022, 09:15:12
Gleich danach mit Seife abwaschen ist auch eine sehr guter Rat von ihm. Mach ich auch und mittlerweile habe ich trotz erworbener Empfindlichkeit keine Probleme damit.
Das Diptam auch so stark phototoxisch ist habe ich durch einen Freund erfahren der durch einen größeren Bestand durchmusste und schreckliche Verbrennungen hatte. Pastinak übrigens auch.

Das Wurzelstecklinge durch Nagetiere auch eine Vermehrungsart sein können sollte man nicht vergessen. Also immer ein Auge auf das Gelände haben sobald da wieder ein Blättlein auftaucht gleich erledigen. Gottseidank sind die ganz gut zu erkennen wenn man sich mal eingesehen hat.

Ich hatte damals auch ein paar Jahre gebraucht bis ich sie etablieren konnte, obwohl das fetter Lehm hier ist.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Apfelbaeuerin am 02. Juni 2022, 09:52:27
Der Tipp von Starking, auch den Wurzelstock auszustechen, so weit es machbar ist, wird der beste sein.

Seh ich auch so. Und Arthurs Empfehlung kann man vertrauen.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Hawu am 02. Juni 2022, 10:08:40
Ich habe vor Jahren mal einen Bericht gelesen von einem Mann, der einen großen Bestand entfernt hat. Nicht nur ohne Handschuhe, sondern, weils so warm war, mit nacktem Oberkörper.
Natürlich hat der nach der Arbeit geduscht. Aber das hat nicht ausgereicht, um die Pflanzensäfte restlos zu entfernen.
Am nächsten Tag war er an der Ostsee, in der Sonne. Danach mit schwersten Verbrennungen im Krankenhaus.

Ich würde mich (auch, wenn ich bisher keinerlei Reaktionen auf Riesenbärenklau hatte) sicherheitshalber bei der Beseitigung an Starkings Empfehlungen und beim Schutz vor dem Giftstoff Furocuramin an Bristlecones Rat halten und jeden Hautkontakt vermeiden.

Wir hatten übrigens mal eine Pflanze im Garten, die wir blühen ließen. Naja, es waren schon mehrere, aber nur eine wurde nicht sofort angesäbelt, sobald sie aus dem Boden kam, sondern durfte bleiben. Die Bienen lieben sie ja und sie sieht auch unbestritten imposant aus. Den Blütenstand habe ich nach der Blüte entfernt. Zweijährig war die Pflanze nicht, die stand da etliche Jahre.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: partisanengärtner am 02. Juni 2022, 11:00:27
Anfangs haben die Imker ja sehr für die Verbreitung dieser imposanten Schönheit gesorgt.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Gartenplaner am 02. Juni 2022, 11:12:43
...
Wenn man tatsächlich in diesem Fall Glyphosat ( in KGVs finden sich immer Reste :-X) verwenden würde, wie ginge man vor?
In rauhen Mengen raufkippen ::) :-\?
Erst per Motorsense möglichst den ganzen Bewuchs entfernen und dann?
Wie schützt man sich dabei?

Auf keinen Fall das Laub absäbeln - Glyphosat muss auf die Blätter aufgetragen werden und kann nur über diese in die Pflanze aufgenommen werden!

Wenn auftreibbar, die stärkste Wirkstoffkonzentration nehmen - es gibt Produkte mit 360g Glyphosat/kg Produkt, die meisten Haus- und Gartenprodukte enthielten nur so viele Wirkstoff, und 420/450g, die wären bei den Riesenpflanzen besser.

Dann nach Anwendungsanleitung für entsprechend hartnäckige Pflanzen anmischen und auf möglichst alle Blätter auftragen/sprühen.
Nach so 1-2 Wochen sollte eine Veränderung sichtbar werden, das Laub sollte gelber werden.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Staudo am 02. Juni 2022, 11:17:33
Die harte Variante ist, das Zeug mit einer Spritze in den Stengelgrund zu injizieren.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Gartenplaner am 02. Juni 2022, 11:28:43
Funktioniert das denn bei dem hohlen Stängel?
Da müsste man doch eher in der Stängelwand bleiben....oder grad nicht?

Die Injektionsmethode würde jedenfalls Kollateralschäden an allen grünen Pflanzen drumherum vermeiden, allerdings müsste sich wer gut gewandet bis zum Stängel vorwagen.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Kasbek am 02. Juni 2022, 11:45:11
Heracleum mantegazzianum ist ein Einmalblüher, stirbt also nach erfolgreicher Blüte und Samenbildung üblicherweise ab. Das heißt, die Beseitigung ist eigentlich ganz einfach: Man läßt ihn blühen und entfernt den Blütenstand erst vor der Samenreife (ggf. den Samenstand sicherheitshalber eintüten). Der Rest der Pflanze stirbt komplett ab, auch die Wurzeln. Zwei Einschränkungen:
– Wenn z.B. Wühlmäuse vorher Wurzelstücke abgenagt haben, können aus diesen Neuaustriebe erfolgen.
– Wenn schon in Vorjahren Samen ausgefallen sind, können neue Sämlinge auftauchen.
Die Methode muß also konsequent über mehrere Jahre hinweg angewendet werden, bis der Bestand erloschen ist. (Gegebenenfalls parallel dazu eine Wühlmausbekämpfung durchführen.) Bis dahin alle, die üblicherweise dort in die Nähe kommen, belehren, was es mit der Pflanze auf sich hat und daß man sie nicht anzufassen hat.

Den Blütenstand vor der Samenreife zu entfernen ist kontraproduktiv. Ich weiß nicht genau, ab wann die Pflanze „denkt“, mit erfolgreicher generativer Vermehrung ihren Zweck erfüllt zu haben und sterben zu können, aber je früher der Blütenstand entfernt wird, umso größer ist die Chance, daß die Pflanze weiterlebt, um im Folgejahr einen neuen Blütenstand zu bilden. (So ähnlich ist das ja auch bei Digitalis purpurea.)

Ob Glyphosat hilft, weiß ich nicht. Aber es müßte dann in so einer großen Dosis aufgetragen werden, daß auch alle (!) Wurzeln absterben. Ansonsten ist ein Neuaustrieb aus diesen garantiert und potenziert das Problem, wenn man nicht permanent hinterher ist und jedes neu erscheinende Pflänzchen sofort (und bis zum letzten Wurzelstück) ausgräbt.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Bristlecone am 02. Juni 2022, 11:46:56
Abhacken und in den hohlen Stengel ein Herbizid gießen dürfte funktionieren, ähnlich wie bei ausläuferndem Bambus, ggf. mit mehrmaliger Anwendung.
Die Pflanzen nehmen das über das innere Stengel- und Wurzelgewebe auf.
Bei Bärenklau gingen außer Glyphosat auch Wuchstoffherbizide wie Weedex oder Anicon Ultra. Die sind auch (noch?) nicht von einem Anwendungsverbot für Haus- und Kleingärten bedroht. 
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Christiane am 02. Juni 2022, 12:18:17
Ich habe aus zuverlässiger Quelle die Empfehlung bekommen, den Riesenbärenklau blühen zu lassen, die Blüten mit Tüten zuverlässig abzudecken und die Tüten zu verschließen, damit keine Versamung stattfinden kann, und ihn nach der Samenbildung zu entfernen. Bitte daran denken, den Körper vor dem Pflanzensaft zu schützen, denn die phototoxische Reaktion kann heftig sein. (Ich habe mal unabsichtlich unseren Diptam berührt und hatte lange was davon :-\. Der Riesenbärenklau dürfte das locker toppen können.)
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Quendula am 02. Juni 2022, 12:46:41
Und zwischendurch bitte immer mal wieder die Musik laut aufdrehen :D :D -> Genesis.

Zitat
Turn and run!
Nothing can stop them
Around every river and canal their power is growing
Stamp them out!
We must destroy them
They infiltrate each city with their thick dark warning odour
They are invincible
They seem immune to all our herbicidal battering

Long ago in the Russian hills
A Victorian explorer found
The regal Hogweed by a marsh
He captured it and brought it home

Botanical creature stirs! Seeking revenge...
Royal beast did not forget
He came home to London
And made a present of the Hogweed
To the Royal Gardens at Kew


Waste no time!
They are approaching
Hurry now, we must protect ourselves and find some shelter
Strike by night!
They are defenceless
They all need the sun to photosensitize their venom
Still they′re invincible
Still they're immune to all our herbicidal battering

Fashionable country gentlemen
Had some cultivated wild gardens
In which they innocently planted
The Giant Hogweed throughout the land

Botanical creature stirs! Seeking revenge...
Royal beast did not forget
Soon they escaped, spreading their seed
Preparing for an onslaught
Threatening the human race

Mighty Hogweed is avenged!
Human bodies soon will know our anger
Kill them with your Hogweed hairs!
Heracleum Mantegazziani
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Christiane am 02. Juni 2022, 13:57:10
 ::) ;D 8)
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Starking007 am 02. Juni 2022, 14:03:53
".....Heracleum mantegazzianum ist ein Einmalblüher..."
Das hat der nicht gelesen!!!

Spaten schräg reintreten, Stiel hinten runter, Blatt vorne hoch,
geht super auf der Stahlkappe der Sicherheitsschuhe als Drehpunkt.
Dauert ca. 5 Sekunden, da kommt die Chemie schon von der Geschwindigkeit her nicht mit,
von Kosten und Nebenwirkungen ganz abgesehen!

In einer Stunde, mit Pausen, schaffe ich 250 Pflanzen, sofern der Strandort zügiges Arbeiten zuläßt.
Ich lasse die ausgestochenen liegen.

Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Christiane am 02. Juni 2022, 14:14:47
Du bist engagiert, wenn wir hier mal so ein Problem haben ;).

Das mit dem Einmalblüher stimmt wohl bereits deswegen nicht, weil der Riesenbärenklau Samen bilden muss, um abzusterben. Bei Deiner Methode ist das wurscht. Wirkt Glyphosat immer? Denn Giersch kann auch das mit irgendwelchen Wurzelfitzelchen überleben. Und dann isser wieder da. Bleibt Genesis ;D. Oder über Jahre mit Abdeckfolie zu arbeiten. Oder ihn für Salat zu verwenden. Beim Riesenbärenklau gibt es keine erfreuliche Alternative :-[.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Kasbek am 02. Juni 2022, 14:19:36
Wenn Ihr den ersten Satz in #18 einfach mal komplett lesen würdet  ::)
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Christiane am 02. Juni 2022, 14:27:51
Ich stimme Dir ja zu 8).
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Kasbek am 02. Juni 2022, 14:33:26
Weidenkatz, hier gibt es die offizielle Empfehlung der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, die geballt alle Infos enthält:
https://www.isip.de/isip/servlet/resource/blob/178634/42b05b88772d5e6166ecf001e4e52e69/baerenklau-final-pdf-data.pdf

Anders ist die Lage natürlich, wenn es sich nicht um Heracleum mantegazzianum, sondern um eine nicht einmalblühende ausdauernde verwandte Art handelt. Dann bringt die „Samen bilden und sterben lassen“-Methode logischerweise keinen Nutzen. Unser georgischer Begleitbotaniker von 2009 meinte, es gäbe da etliche ähnliche Arten. Die in Deutschland verbreitete scheint aber tatsächlich überwiegend H. mantegazzianum zu sein.
Titel: Re: Riesenbärenklau ...
Beitrag von: Weidenkatz am 03. Juni 2022, 08:33:44
Vielen lieben Dank,Euch allen  :-*!
Kasbek, speziell für den guten Link und die Details zur Pflanze.
Es liegt halt nicht nur bei mir, wie wir es machen, aber so konnte ich gute Infos einbringen.