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News: Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Mass zu halten. (Friedrich Nietzsche)
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Autor Thema: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans  (Gelesen 155029 mal)

Starking007

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #405 am: 13. Mai 2015, 21:21:41 »

"....Irgendwo sind sie, die robusten und unkomplizierten Pfirsiche für den Hausgarten. Entweder die Kernechten, oder erprobte französische/italienische Sorten....."

Da werden sie bleiben.

"...haben sich in unserem Antipfirsichklima eher suboptimal entwickelt...."

Erkennntis ist der erste Weg .....

Noch hundert Jahre werden wir suboptimal bleiben,
da kann man probieren was man will.

Bis dahin gilt es zu optimieren,
ich glaube da eher an Standortoptimierung.

Du kannst die beste Sorte pflanzen,
in Kleinsibierien mit oberflächenahem Grundwasser nutzt es nix.
« Letzte Änderung: 13. Mai 2015, 21:27:44 von Starking007 »
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Gruß Arthur

cydorian

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #406 am: 13. Mai 2015, 21:24:22 »

Und welche Sorte ist der teure Kräusler?
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Wild Obst

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #407 am: 13. Mai 2015, 21:40:25 »

Zitat
Ich auch nicht

Jeder wie er will. Nur *bittebitte* nicht nochmal dieselben privatphilosophischen Schlagabtausch, ob oder ob nicht, der steht schon mehrfach hier im thread, man muss ihn nur lesen. Bis repetita non placent.

Ich habe das nicht als privatphilosophische Schlagabtauscheinleitung geschrieben, nur zur Einordnung meiner Beobachtungen. Bitte, ich will niemandem etwas einreden, jedem steht frei zu behandeln oder nicht.

Zusätzlich zu Sämlingen von toleranten Bäumen versuche ich mich an Roter Ingelheimer, Reine des Vergers und Roter Weinbergpfirsich.
Außer der geringeren Größe stört mich an meinen toleranten/resitenten Sämlingen eigentlich nichts. Manche schälen sich auch nicht so gut, das stört bei manchen Verarbeitungszwecken etwas.
« Letzte Änderung: 13. Mai 2015, 21:42:13 von Wild Obst »
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cydorian

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #408 am: 13. Mai 2015, 21:51:36 »

Der Satz war nur prophylaktisch gemeint - weil es schon so oft damit losging, sobald übers Behandeln oder Nicht behandeln gesprochen wird.

Süss, saftig, steinlösend, nicht fasernd, wenig anfällig - da finde ich bisher wenig, was auch kräuselkrankheitsfest ist. Der Beste ist noch der Klassiker, der Kernechte. Aber der ist halt im späten Reifebereich. Er ist schon okay, und die Fruchtqualität erreicht eben nicht immer das gewünschte Niveau.
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Aspidistra

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #409 am: 13. Mai 2015, 22:32:13 »

"....Irgendwo sind sie, die robusten und unkomplizierten Pfirsiche für den Hausgarten. Entweder die Kernechten, oder erprobte französische/italienische Sorten....."

Da werden sie bleiben.

"...haben sich in unserem Antipfirsichklima eher suboptimal entwickelt...."

Erkennntis ist der erste Weg .....

Noch hundert Jahre werden wir suboptimal bleiben,
da kann man probieren was man will.

Bis dahin gilt es zu optimieren,
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Du kannst die beste Sorte pflanzen,
in Kleinsibierien mit oberflächenahem Grundwasser nutzt es nix.


Kleinsibirien mit oberflächennahem Grundwasser trifft es genau. ::)
Ich bin aber stur und bestehe auf meinem Exoteneck. Diesmal hat sogar ein Granatapfel überlebt!
Und unsere alten Pfirsichbäume haben auch hier gut getragen, nur waren sie nicht lange am Leben und mein GG wollte einen besseren.
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Aspidistra

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #410 am: 13. Mai 2015, 22:35:04 »

Und welche Sorte ist der teure Kräusler?

Benedicte von Lubera. ::)
Ich bewundere Lubera (vor allem deren Werbung).
Herbsthimbeeren sind Twotimer und die Vierbeere haben sie auch nochmal erfunden und jetzt begehbare Fruitcages gegen KEF mit 1,7 cm Maschenweite. ;D
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b-hoernchen

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #411 am: 14. Mai 2015, 18:26:07 »

Ich habe einen gelben Pfirsichsämling einer lokalen +- kernechten Selektion aus dem Nordschwarzwald, der nicht kräuselt, zumindest nicht bemerkbar.
Er schmeckt recht gut, ist aber auch eher ein Weinbergpfirsich vom Typ, kleine Früchte, dicke, sehr haarige Schale.

Bietest du mal Reiser von dem an? Oder Kerne zum Stecken?
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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #412 am: 14. Mai 2015, 18:28:51 »

Ich bin aber stur und bestehe auf meinem Exoteneck.

Hast du keinen Platz unter einem Vordach? Was waren die verflossenen Pfirische denn für Sorten bitte?
« Letzte Änderung: 14. Mai 2015, 18:29:48 von b-hoernchen »
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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #413 am: 14. Mai 2015, 20:31:27 »


Hast du keinen Platz unter einem Vordach? Was waren die verflossenen Pfirische denn für Sorten bitte?

Unter dem Vordach steht schon die Aprikose, der Granatapfel, die Passiflora und wasserscheuer Kleingrusch. ;D

Die Pfirsichsorte weiß ich nicht, ich habe sie vom Garten meiner Mutter (8a, Sandboden...träum...) und die von weiteren Vorfahren übernommen. Wir haben immer kernecht vermehrt, einfach ein paar Bäume zuviel bis zur ersten Ernte wachsen lassen und dann den Besten ausgewählt.
Ursprünglich stammen sie aber aus einem rauheren Klima (Wetterau, Oberhessen).
Sehr starkwüchig, sehr lecker, mit Kräuseleien, aber sie tragen selbst hier einige Jahre gut.
Leider sind meine Halbstarken einer missverstandenen Auslichtungsaktion zum Opfer gefallen.
Jetzt habe ich noch ein paar Sämlinge, die gehätschelt werden.
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Wild Obst

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Re:Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #414 am: 14. Mai 2015, 22:41:35 »

Ich habe einen gelben Pfirsichsämling einer lokalen +- kernechten Selektion aus dem Nordschwarzwald, der nicht kräuselt, zumindest nicht bemerkbar.
Er schmeckt recht gut, ist aber auch eher ein Weinbergpfirsich vom Typ, kleine Früchte, dicke, sehr haarige Schale.

Bietest du mal Reiser von dem an? Oder Kerne zum Stecken?

Kein Problem, Reiser für Okulationen sollten im Juli soweit sein, Kerne im September. Sonst im Winter wieder Reiser für Kopulationen oder zum Anplatten, was bei Pfirsichen durchaus auch klappt. Wer Interesse hat, schreibt mir einfach zum passenden Zeitpunkt eine Mitteilung. Gerne im Tausch oder gegen Portoersatz.

Aber aus Kernen dauert es. Meiner hat Jahre (>5) für den ersten Meter gebraucht. Mit mehr Düngung und Pflege wäre es sicher schneller gewesen. Aber seit drei Jahren wächst und blüht er wie verrückt.

Kurzbeschreibung:
Baum: sehr kräuselfest, nach Etablierung starker Wuchs, teilweise etwas Gummifluss an schwachen Ästen

Blüten: dunkelrosa, sehr klein

Früchte: gelbfleischig, klein (4 - max 5cm), feste sehr haarige Schale
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M

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #415 am: 07. Juni 2015, 23:42:03 »

Hallo Zusammen,

dünnt ihr eure Pfirsiche aus ?

Unsere hängen dieses Jahr zum Brechen voll und ich habe heute zum ersten Mal angefangen auszudünnen.

Es tut mir sehr leid aber die Bäume können das nicht schaffen.
« Letzte Änderung: 07. Juni 2015, 23:47:23 von M »
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cydorian

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #416 am: 08. Juni 2015, 08:14:27 »

Ausdünnen bringt nix gegen Kräuselkrankheit, dem Threadthema.
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M

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #417 am: 08. Juni 2015, 09:42:37 »

Falls es einen nur Pfirsich Thread in den es besser passt gibt bitte verschieben

Danke !
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carot

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #418 am: 08. Juni 2015, 11:27:12 »

Ich habe 3 Pfirsichbäume aus Kernen gezogen. Sie sind alle im 4. Standjahr. Sie stammen alle von derselben Mutterpflanze, zeigen aber durchaus verschiedene Eigenschaften.

2 von den Bäumen sind deutlich wuchsstärker als der 3. Baum. Dafür haben erstere jeweils ziemlich stark mit Gummifluss zu kämpfen. Ich musste am WE bei beiden größeren Bäumen je einen Leitast entfernen, weil an ihnen kein Austrieb mehr zu verzeichnen war.

Der 3. Baum wächst schwächer, hat aber keinen Gummifluss. Er trug im letzten Jahr die ersten 3 Pfirsiche, heuer sind es ca 30 Stück. Die kann der Baum auch gut versorgen. Die größeren Bäume haben gut geblüht, tragen aber jeweils nur 2 Pfirsiche.

Alle 3 Bäume hatten im letzten Jahr erstmalig stärkeren Befall der Kräuselkrankheit. Ich habe deshalb im Winter je 2 mal mit Peressigsäure behandelt. Der Erfolg ist beeindruckend. Es ist nur bei einem Baum eine Triebspitze befallen. Ansonsten kein Anzeichen von Kräuselkrankheit. Leider kann man den Gummifluss nicht so einfach behandeln....
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greenboy

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen
« Antwort #419 am: 10. Juni 2015, 21:40:16 »

Hallo Leute,

hat jemand schon Erfahrungen mit den (angeblich) kräuselkrankheitsresistenten Sorten "Frost" und "avalon pride", oder vielleicht sogar eine aktuelle Bezugsquelle für getopfte Ware?  Und hat schon jemand die Nektarine "Sanguine d'auvergne" von Delbard, die soll auch resistent sein?
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