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Pflanzenwelt => Rosarium => Thema gestartet von: Cassandra am 08. Februar 2004, 20:31:14

Titel: Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Cassandra am 08. Februar 2004, 20:31:14
In einigen Pflanzenkatalogen und Gartenzeitschriften habe ich Malerrosen gesehen, die mir sehr gefallen, ebenso wie blaue Sorten (z.B. Mainzer Fastnacht). Wir wohnen 500m hoch und haben Sandboden. Nun wüsste ich gerne wie anfällig und anspruchsvoll diese Rosensorten sind.
Wir haben Kletterrosen, Bodendecker (u.a. Fairy) und wahrscheinlich Edelrose, die mit den Bedingungen hervorragend zurecht kommen.
Sind Malerrosen empfindlicher?
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Raphaela am 09. Februar 2004, 10:46:44
...Nach allem, was ich dazu gehört und gesehen habe (mir persönlich sind sie zu bunt) muß die Frage eindeutig mit "ja" beantwortet werden.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Beate am 09. Februar 2004, 13:03:37
Cassandra,

als die Malerrosen von Delbard "rauskamen", habe ich mir 3 zugelegt, da sie meine Delbardrosensammlung vervollständigen sollten. Nur eine davon, "Grimaldi", ist davon noch übriggeblieben, die hält sich recht wacker. Alle viel Gelbanteil sind bei mir immer wieder, auch in milden Wintern, stark zurückgefroren, so dass ich sie verschenkt habe. Also würde ich bei den Malerrosen auf alle Fälle zu mehr Aufmerksamkeit, Pflege etc. raten.

Ich würde nach meinen Erfahrungen mit diversen Delbardrosen sagen, dass viele von ihnen etwas empfindlicher sind, einige, wie z. B. Papi Delbard, sind aber auch hart im Nehmen.

M.F. (oder auch Blue Moon, der Name gefällt mir einfach besser ;)), ist da bei mir deutlich härter im nehmen, ich halte meine im Topf und sie hat den letzten harten Winter dort mit Tannenabdeckung sehr gut überstanden.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: KarinL am 10. Februar 2004, 10:32:29
Bisher habe ich auch nicht gerade gute Erfahrungen mit den Malerrosen gemacht: Edgar Degas an einem sehr geschützten Platz mit Tannenreisig-Abdeckung ist übrig geblieben, alle anderen an weniger geschützten Orten sind erfroren.
Ich habe sie nicht wieder ersetzt (Claude Monet, Paul Cezanne, Grimaldi), weil sie dort letzten Endes nur kümmerten, die geschützte Edgar Degas dagegen blüht und wächst wunderschön. In diesem geschützten Bereich blühen und wachsen bei mir Noisettes wie Crepuscule, Lamarque und Jaune Deprez und verschiedene China- und frühe Teehybriden sehr gut, es wird also dort eher Zone 6-7 sein bei 380 m ü. NN, den Rest des Gartens schätze ich auf Zone 5-6.
Wenn Du die Malerrosen unbedingt haben willst (eine Sorte reicht, sehen eh alle gleich aus), solltest Du sie in Deiner Gegend als Kübelpflanze mit frostfreier Überwinterung halten.
Zu den "blauen" habe ich noch keine Erfahrungen, meine sind erst letzten Herbst gepflanzt, und Winter hat bisher noch nicht stattgefunden.
Grüße Karin
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Matthias am 10. Februar 2004, 11:06:28
Nachdem ich jetzt eure Erfahrungsberichte zu den Malerrosen gelesen habe, ist mir ein Fehlkauf erspart geblieben. ;D Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt Delbard-Rosen zu kaufen, nur hielten mich die schrillen, schlecht zu kombinierbaren Farben bisher davon ab. Wenn sie dazu auch noch nicht winterhart sind, hat sich das Thema für mich erledigt.

LG Matthias
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: dirk am 10. Februar 2004, 14:57:00
Ich hatte meinen Eltern drei Malerrosen geschenkt: Henri Matisse (besonders schön!), Claude Monet und Edgar Degas. Alle drei sind im ersten Winter erfroren, obwohl meine Eltern sie gut geschützt hatten. Ich hielt es für Pech, aber nach den ERfahrungen der anderen sollte man es wohl wirklich lieber bleiben lassen.

Gruß Dirk
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Beate am 10. Februar 2004, 17:47:21
Naja, die eine oder andere scheint es ja geschafft zu haben, bei mir hält sich Grimaldi wacker und bei Karin hat es Edgar Degas geschafft. Ich persönlich bin aber von den Malerrosen nicht so begeistert gewesen, da sie farblich bei mir eh nicht so gut passen. Also werde ich mir sicherlich keine mehr zulegen. Es gibt da schon deutlich schönere und frosthärtere Rosen von Delbard.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: subrosa am 10. Februar 2004, 18:09:53
A propos bessere Delbard-Rosen:
hat jemand Erfahrungen mit Madame Bovary gemacht? Interessant sind für mich Krankheitsresistenz, Remontierfähigkeit und Duft.
Kenne die Sorte nur vom Photo und im Winterzustand (von Salbis Terrasse). Habe letztes Jahr mit Papi Delbard meine erste Delbard-Rose ausprobiert und war nicht sehr begeistert da sich die Blüten nie richtig entwickelt haben (vielleicht doch zu heiss und sonnig?).
Gruß
Alois
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: KarinL am 11. Februar 2004, 11:36:59
Matthias,
die Farben der Malerrosen sind längst nicht so schrill wie auf bestimmten Fotos eines bekannten Gartenversenders, aber wegen der Vielfältigkeit schwer zu kombinieren. Ich habe das so gelöst???, daß ich kleinere Chinarosen in einer, in der Edgar Degas (Farben wie rosa mutabilis, aber alles in einer Blüte verquirlt) vorkommenden Farbe drumherum gerpflanzt habe. Dann hat sich freiwillig ein niedriges Kraut mit blauen Lippenblüten und winzigen Blättchen angesiedelt, daß als Teppich den Rosen zu Füßen die Saison über blüht. Die Buntheit der gar nicht mal kleinen Edgar Degas wird dann noch von dem braunroten Laub der Weigelia purpurea in ihrem Hintergrund abgemildert.
Die anderen habe ich auch deshalb nicht ersetzt, weil ihre Buntheit zuviel Unruhe gebracht hat, ich finde sie wirklich schwer zu kombinieren, diese Rosen wollen und müssen als Star für sich allein stehen, dem sich alles andere unterordnet, dafür ist mein Garten zu klein.
Zu anderen Delbard-Rosen kann ich nichts sagen, ich habe noch Papi Delbard und Nahema, sie sind aber noch zu jung für eine Beurteilung.
Grüße Karin
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Beate am 11. Februar 2004, 12:36:10
Mme Bovary habe ich nicht, allerdings einige andere Delbard Rosen.

Bei mir Hat Papi Delbard z. B. im ersten Jahr auch Probleme mit den Blüten gehabt. Mittlerweile gibt es da keine Schwierigkeiten mehr. Ab dem 2. Standjahr wurde es besser, sie ist bei mir trotz des heißen Standorts an einer Hauswand ist sie sehr gesund, wächst gut und blüht gut. Also, Alois, laß' ihr etwas Zeit.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Matthias am 11. Februar 2004, 17:01:01
Matthias,
die Farben der Malerrosen sind längst nicht so schrill wie auf bestimmten Fotos eines bekannten Gartenversenders, aber wegen der Vielfältigkeit schwer zu kombinieren.
Ich habe das so gelöst???, daß ich kleinere Chinarosen in einer, in der Edgar Degas (Farben wie rosa mutabilis, aber alles in einer Blüte verquirlt) vorkommenden Farbe drumherum gerpflanzt habe. Dann hat sich freiwillig ein niedriges Kraut mit blauen Lippenblüten und winzigen Blättchen angesiedelt, daß als Teppich den Rosen zu Füßen die Saison über blüht. Die Buntheit der gar nicht mal kleinen Edgar Degas wird dann noch von dem braunroten Laub der Weigelia purpurea in ihrem Hintergrund abgemildert.

Hallo Karin,
danke für die ausführliche Beschreibung. Deine Pflanzkombination sieht sicherlich zur Blütezeit sehr schön aus. Vielleicht kannst du im Sommer noch ein Bild von deiner Malerrose, zusammen mit den anderen verwendeten Pflanzen zeigen, es würde mich interessieren.

Eigentlich ist mein Garten im Sommer immer sehr bunt, auch habe ich schon einige andere Farbenrosen, wie z.B. Variegata di Bologna, die aber nicht so farbintensiv sind, wie die Malerrosen von Delbard, die ich aber bisher nur von Abbildungen in Katalogen kenne.

Wie ist bei dir die Frosthärte, deiner Delbard-Rose(n)? Lassen sie sich auch durch Stecklinge vermehren?

LG Matthias
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: biggi67 am 11. Februar 2004, 17:25:49
Das hätte ich vor drei Wochen lesen sollen. Damals hab ich mir nämlich 2 bestellt. Meine allerersten Rosen. Hab bisher wegen meiner drei kleinen Kinder immer die Finger davon gelassen. Nach dem was ich jetzt gelesen habe, werde ich sie dann doch in Kübel pflanzen. Bin mal gespannt, obs was wird. Danke schon mal. Biggi
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Elfe am 11. Februar 2004, 19:28:08
Ich habe letzten Sommer 2 Delbard-Rosen gekauft, die in Kübeln auf meiner südseitigen Terrasse residieren.
Eine ist "Grimaldi", die andere "Chartreuse de Parme". Gefallen tun sie mir natürlich, sonst hätte ich sie ja nicht gekauft. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich sehr unterschiedlich :). C.d.P. riecht wirklich sehr gut.
Viel Erfahrung kann ich noch nicht bieten, aber bisher waren sie ohne Krankheiten. Vor allem Grimaldi hast sehr lange geblüht, bis in den November hinein. Die Farben scheinen bei kühlerer Witterung intensiver zu sein, der Duft ebenso.
Derzeit überwintern sie in Noppenfolie gepackt, angehäufelt (in den Topf gesteckte Rasenkante - ein Tipp von Tapir-Barbara) und mit Reisig abgedeckt unter dem Dachüberstand. Bis jetzt ist nichts zurückgefroren und sie treiben schon eifrig aus.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: KarinL am 11. Februar 2004, 20:54:05
Matthias,
nach meinen Erfahrungen unterscheidet sich Edgar Degas in der Frosthärte nicht von den anderen Malerrosen, sie steht nur sehr viel geschützter. Die frosthärteren Noisettes z.B. wie Blush noisette und Mme Alfred Carriere werden da nicht zusätzlich geschützt, Edgar Degas schon.
Diese Rosen sind wirklich Kinder aus Südfrankreich, wärme- und sonneliebend. Sie gehören ins Weinbauklima, in eine geschützte sonnige Ecke, auf Elfe's Südbalkon... oder in einen Kübel. Dann sind sie gesund, wüchsig und blühen reichlich und lange.
Wenn man ihnen das nicht geben kann, sind sie mit allen Rosenkrankheiten behaftete Kümmerlinge, die sich spätestens im Winter verabschieden.
Wenn Du es mit Stecklingen versuchen möchtest, kein Problem, Holz hat Edgar Degas genug.
Grüße Karin
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: subrosa am 11. Februar 2004, 22:02:20
Hallo Beate,
die `Papi´ habe ich nun leider schon an meine Schwester weitergegeben in der Hoffnung daß sie im Garten besser blüht, hoffentlich erblasse ich nicht vor Neid im Sommer!
Gruß
Alois
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Matthias am 12. Februar 2004, 01:29:49
Diese Rosen sind wirklich Kinder aus Südfrankreich, wärme- und sonneliebend. Sie gehören ins Weinbauklima, in eine geschützte sonnige Ecke, auf Elfe's Südbalkon... oder in einen Kübel. Dann sind sie gesund, wüchsig und blühen reichlich und lange.

Karin, danke für die ausführliche Information. Weinbauklima, ja bei uns im Ort wurde bis 1938 Wein angebaut. Südbalkon und sonnig und warm, habe ich zumindest im Sommer. Aber ich würde es gerne mal mit Stecklingen versuchen, ich melde mich bei dir noch mal per PM.

LG Matthias
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Beate am 12. Februar 2004, 10:04:54
Ja, das ist Pech Alois, aber immerhin kannst Du sie dann bei Deiner Schwester bewundern :D.
 
Also, ich habe/hatte ja, wie schon erwähnt, neben Grimaldi und Papi Delbard noch einige Delbards im Garten.

Chartreuse du Parme z. B. wächst bei mir seit 1999 und gedeiht recht gut, ist schon ziemlich kräftig in der Farbe und duftet sehr gut.

Nahéma ebenfalls seit 1999, brauchte einige Zeit bis sie in Wallungen kam, mittlerweile bin ich mit ihr sehr zufrieden, sie blüht sehr lange, ist sehr gesund und duftet sehr gut.

Comtesse de Segur, sehr gesund, wird recht groß, hübsche Farbe, duftet bei mir eher zurückhaltend.

Grand Siecle, riesengroße Blüten (für meine Geschmack etwas groß geraten) eine der Lieblingsrosen meiner Mutter, duftet sehr gut, bekommt etwas Sternrußtau (nicht wild) im letzten Winter stark zurückgefroren, hat sich aber wieder berappelt.

Mme Figaro und Souvenir de Louis Amade, habe ich seit 2 Jahren, kommen nicht so richtig in Wallungen, brauchen vielleicht wie andere Delbards etwas länger.

Dune eine sehr frostharte Rose, trotz der gelben Farbe, duftet gut, ist sehr gesund und hart im Nehmen.

Jardins de l'essonne, die erste hat ewig gemickert, habe sie dann durch ein neues Exemplar ausgetauscht und siehe da, eine gesunde, reichblühende Rose, gut duftend und auch gut über den letzten Winter gekommen.

Juliette Gréco hat sich leider schon nach einem milden Winter verabschiedet, hat aber vorher schon gemickert.

Den letzten Winter haben nicht überstanden: Campanile, Mamy Blue, Dioressence, Tendresse, Mitsouko und Svir de Marcel Proust. Ersetzen werde ich in diesem Jahr Tendresse, Mitsouko und Marcel Proust, werde sie aber in Kübel setzen, damit ich sie im Bedarfsfall in Sicherheit bringen kann. Neu dazu kommen werden Blanche Colombe, Saint-Exupéry und Dames de Chenonceaux.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: subrosa am 13. Februar 2004, 18:15:24
Hallo Beate,
danke für die ausführliche Info!
Da werde ich doch vielleicht die Comtesse d.S. und Chartreuse de Parme in Erwägung ziehen die meine Haus-Baumschule im Herbst beide auch vorrätig hatte.
Noch eine Frage zu Dune, die mir mal im Baumarkt begegnet ist: Großblumig? Gefüllt? Duft? Wuchs steiftriebig oder Ramblertyp?
Gruß
Alois :)
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Cassandra am 15. Februar 2004, 14:57:46
Hiho,

vielen dank für eure Antworten zu den Malerrosen :), ihr habt mir sehr geholfen.

Nur zu den blauen Rosensorten würde ich gerne noch etwas mehr erfahren, auch gerne über blaue Kletterrosen, da wir noch 2 - 3 Rosenbögen bestücken müssen und dies gerne in verschiedenen Farben machen würden ;).

Gruß

Cassandra
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Raphaela am 15. Februar 2004, 15:06:23
Bläulich-rosa blüht Lavender Lassie, ist gesund, wuchskräftig und blüht reich und öfter. Sie schafft in unserem Klima 2,5 bis 3m, nur duftet sie leider so gut wie nicht. Eine tolle Hintergrundrose mit hervorragender Gesundheit.

Für blaue Rambler (Rosemarie Viaud, Veilchenblau, Schloß Friedenstein, etc) braucht man sehr breite und hohe Bögen, sonst wuchern sie sie in Nullkommanix dicht ;) Duften tun die im Übrigen auch kaum (zumindest die einzelnen Blüten nicht, bei Veilchenblau nimmt man den Duft aber in der Umgebung wahr)

Blue Parfum und Blue Moon sind bei mir im Garten nicht frosthart genug.
Den Überrest von einer der beiden habe ich in einen Topf gesteckt.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Raphaela am 15. Februar 2004, 15:12:51
Ach ja: Bei Schütt gibt es eine Rose, die einige Jahre lang (nicht nur dort) als Reine des Violettes geführt wurde.
Es ist wohl eine Remontantrose, aber niemand weiß bisher, wie sie wirklich heißt...
Wenn man Frau Schütt sagt, man möchte gerne "die helle Reine des Violettes" wird sie aber sicher wissen, was gemeint ist.
Diese Rose blüht erst nach etwa drei Jahren nach (meine hab ich leider vorher verschenkt), dann aber sehr üppig. Sie hat relativ helles, glänzendes Laub, kaum Stacheln, wird relativ schnell 2 bis 2,5 m hoch, dabei aber relativ schmal (ideal für Säulen und kleinere Bögen) und die Blüten sind zart-lavendel bis schiefer-bläulich-rosa (Würde gut zur Veilchenblau passen).
Sie duftet sehr gut, wenn ich mich recht entsinne, geht der Duft in Richtung Maiglöckchen.
Wenn ich mehr Platz hätte und keine Priorität hinsichtlich weißer Rosen, würde ich sie mir wieder anschaffen.
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Beate am 19. Februar 2004, 11:34:03
Die beiden Blue Parfum haben sich bei mir nicht bewährt und mussten auch in einen Topf umziehen. Trotzdem ist mir eine im letzten Winter komplett erfroren und die andere macht auch keinen sonderlich üppigen Eindruck.

Blue Moon hat sich im Beet auch nicht bewährt, zwei Versuche, zwei Pleiten - jedes Mal sind mir die Rosen erfroren. Im großen Topf auf der Terrasse haben sie den letzten Winter aber zu meiner Überraschung sehr gut überstanden.

Mauve Melodee und Nil Bleu sind leider erfroren, ich werde es aber wieder mit Ihnen versuchen.

Mamy Blue ist im letzten Jahr im Beet erfroren.

Dioressence hat als Mickerding den letzten Winter auch leider nicht überstanden.
 
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: Beate am 19. Februar 2004, 17:43:24
Mensch Alois, Dich habe ich ja glatt überlesen - sorry!

Also Dune ist schon eher steifbeinig, definitiv Kletterrose, kein Rambler. Hellegelbe Blüten, locker gefüllt und sehr angenehm duftend.

Hier noch ein (nicht besonders gutes :() Foto von Papi Delbard Blüten, ich habe irgendwo noch ein besseres - aber wo ???
Titel: Re:Erfahrungen mit Malerrosen und blauen Rosensorten
Beitrag von: KarinL am 20. Februar 2004, 22:43:32
Mauve Melody ist bei mir recht frosthart, jedenfalls härter als die Malerrosen, wächst und blüht gut. Ich habe sie jetzt allerdings nochmal umgepflanzt, weil sie wie die Malerrosen ziemlich wärmebedürftig ist, und sie vor die Trockenmauer gesetzt, da hat sie dann noch "Heizung" im Rücken (das scheint übrigens vielen Rosen gut zu bekommen). In dieses Beet hat sie Blue Moon zur Begleitung bekommen, wurde im Herbst gepflanzt, das einzige, was ich z.Zt. sagen kann ist, daß beide den Winter bisher unbeschadet überstanden haben.
Grüße Karin