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Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: Wattemaus am 22. Februar 2006, 13:30:30

Titel: Blütenmarmelade
Beitrag von: Wattemaus am 22. Februar 2006, 13:30:30
Auf einer Pflanzenbörse gibt es immer Veilchengelee, Rosengelee u.ä. zu kaufen.

Wie kann man solche Gelees oder Marmeladen selber machen?

Hat jemand Rezepte?
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: fisalis am 22. Februar 2006, 13:47:22
Basis ist immer ein Zuckersirup. Um das Blütenaroma zu erhalten, macht man meist einen Kaltwasserauszug (Blüten ein, zwei Tage in Wasser einlegen) und rührt Zucker unter. Dann mit Geliermittel (z.B. Apfelpektin) kurz aufkochen.
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: amrita am 22. Februar 2006, 13:50:32
Noch nicht erprobt, aber vorgemerkt für heuer:

Blütengelee
1 l Blüten von Veilchen, Linde Kirsche, Traubenkirsche und/oder Apfel, 1 l Apfel- oder Pfirsichsaft, Saft einer Zitrone, 1 kg Gelierzucker (oder 500 g 2:1)
Einen 1-l-Messbecher mit Blüten füllen. Blüten mit Saft aufkochen und zum Abkühlen beiseite stellen. Anschließend durch ein Sieb filtrieren, 3/4 l Saft abmessen, ZItronensaft und Gelierzucker dazugeben und nach Anweisung auf der Packung zu Gelee kochen. Sofort heißin kleine Gläschen füllen und verschließen.

Lindenblütengelee
1 l Blüten (ausschließlich Lindenblüten), 3/4 l Apfelsaft oder Weißwein, 1 kg Gelierzucker, Saft einer Zitrone
Lindenblüten mit Apfelsaft oder Wein übergießen, über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, durch ein Sieb gießen. Zitronensaft und Gelierzucker hinzugeben, zu Gelee kochen, heiß in kleine Gläschen füllen, gut verschließen.

Veilchensirup
1 l Veilchenblüten, 500 ml Wasser, 350 g Zucker, 150 g Traubenzucker, Saft einer Zitrone
Veilchenblüten mit Waser aufkochen und 12 Std. ziehen lassen, abgießen, auf 500 ml auffüllen. Zucker und Zitronensaft dazugeben, aufkochen und solange köcheln lassen, bis 1/3 des Wassers verdunstet ist. Heiß inkleine Gläschen füllen, gut verschließen.

Die Vorgangsweise ist immer relativ ähnlich und kann sicherlich auch mit anderen stark duftenden Blüten so gemacht werden, in ählicher Weise wird ja auch Gelee aus Kräutern wie Waldmeister und Minze zubereitet.

Liebe Grüße
amrita
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Lilo am 22. Februar 2006, 13:58:15
Ich stelle im Herbst mehrere Liter Apfelsaft und Quittensaft beiseite, um damit im Frühsommer Rosen- oder Lavendelgelee zu machen.
Verhältnis Saft : Zucker 3:1, Geliermittel Pektin und Zitronensäure.
Das Gelee fertigkochen, den Topf vom Herd nehmen, die Blüten in das flüssige Gellee geben und unterrühren, bei geschlossenem Deckel eine halbe bis eine Stunde ziehen lassen. Dann wieder aufkochen und das Gelee durch ein Sieb hindurch in die ausgekochten Gläser abfüllen.

Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: martina 2 am 22. Februar 2006, 14:23:05
"Eine ganz andere Rolle als bei uns spielen auf dem Balkan die Konfitüren, dort mit Recht 'Slatko', Süßes, genannt, denn sie sind sehr viel süßer als die unseren. Man ißt sie nicht zum Butterbrot, sondern ... zu einem Glas eiskaltem Wasser. Sie sind ungleich schöner, aromatischer, delikater als unsere Marmeladen. ...

Slatko aus duftenden Blüten

200 g Blütenblätter der Zentifolie oder ganze Blüten von Akazien oder Veilchen
1 kg Zucker
1 Teelöffel Weinsteinsäure
2 Tassen Wasser

Aus Zucker und Wasser einen Sirup kochen. Die Blüten hineinstreuen. Kochen lassen, bis ein Tropfen der Konfitüre auf einem Tellerchen nicht mehr zerläuft. Die Weinsteinsäure beifügen. (Rosenkonfitüre wird erst durch Beifügen der Säure hellrot; vorher ist sie - je nach Sorte - dunkelgrün oder violett.) Aufwallen lassen. In Gläser einfüllen. Prinzipiell kann man nach dieser Methode alle duftenden giftfreien Blüten zu Slatko einkochen. Sie dürfen aber nicht, wie unsere modernen Gartenrosen, ledrige Blüten haben. ..."

Aus: Salcia Landmann, West-östlicher Küchen-Diwan

Ich nehme an, das Rezept stammt aus dem Land der Damaszener-Rose (bulgarische Ölrose) Trigintipetala. Habs nie probiert, mir wäre das sicher zu süß. Die vorigen Rezepte verwenden zuckersparende Obstsäfte, das entspricht wohl eher unseren (modern-europäischen) Geschmacksvorstellungen. Ist halt nicht so PUR ;)

Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Huschdegutzje am 22. Februar 2006, 14:29:14
Hat jemand schomal Löwenzahnblütenhonig gegessen.
Schmeckt sehr interessant aber nicht schlecht ;D

Löwenzahnblütenhonig

Wenn im Frühjahr der Löwenzahn wieder blüht, gibt es für mich nur eins: Löwenzahnblütenhonig selbst machen!

Vom Herstellungsverfahren her müsste man eher von Sirup als von Honig sprechen, aber Konsistenz und Geschmack verführen immer wieder dazu, das Ergebnis als Honig zu bezeichnen. Zum Rezept:

  125 Gramm Löwenzahnblüten (ca. drei Hände voll), bei Sonnenschein geerntet (nur die gelbe Blüte ohne den grünen Kelch wird verwendet) auf
  1 Liter Wasser geben, kurz aufkochen lassen und 12 bis 24 Stunden zugedeckt stehen lassen. Dann abseihen und den Saft mit
  1 Kilogramm Zucker
und
  dem Saft einer halben Zitrone auf kleiner Flamme einkochen. Nach einigen Stunden sollte der Saft bei einer Gelierprobe eine zähe Konsistenz wie flüssiger, dunkler Honig annnehmen. Den kochenden Saft in heiß ausgespülte, abgetrockene Gläser abfüllen.

Gruß Karin
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: amrita am 22. Februar 2006, 14:34:48
Hat jemand schomal Löwenzahnblütenhonig gegessen.

Ja, bin quasi damit aufgezogen worden ;)
Ich kannte als Kind nur diesen "Honig" - schmeckt für meinen Gaumen immer noch traumhaft!
Noch werde ich glücklicherweise jedes Jahr von meiner Mutter mit ein paar Gläsern beglückt, ich wüsste leider hier nicht, von welcher Wiese gefahrlos weil chemielos Löwenzahnblüten zu pflücken wären.

Liebe grüße
amrita
Titel: Re:Blütenmarmelade Rosengelee
Beitrag von: Luna am 22. Februar 2006, 15:46:36
500 g frisch gepflückte stark duftende Rosenblütenblätter
1 Kilo Gelierzucker
2 – 3 Esslöffel Zitronensaft

Die Rosenblütenblätter vorsichtig abbrausen, abtropfen lassen und vom bitteren Ansatz befreien. Mit ¾ Liter Wasser zum Kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen, über Nacht ziehen lassen, abseihen.
Zitronensaft und Gelierzucker dazugeben und nach Anweisung auf der Packung zu Gelee kochen. Sofort heiss in kleine Gläschen füllen und verschließen.
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: martina 2 am 22. Februar 2006, 17:36:58
Hat jemand schomal Löwenzahnblütenhonig gegessen.
 

Nein. Geht wohl nur auf dem Holzherd, wegen Anbrennen ::) Hab aber einen, und dazu eine ungedüngte Wiese voller "Maiblumen" :D Muß ich doch probieren, wenns mir zu süß ist, mögen es sicher die kleinen Gäste ;)
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Huschdegutzje am 22. Februar 2006, 18:23:10
Ich hatte das in der Kur mal von einer Mitpatientin zum probieren bekommen ( Französin )
Die Franzosen essen ja alles ;D auch Löwenzahnsalat und der schmeckt mir auch sehhhhhr gut . Schließlich habe ich franz. Vorfahren ;D ;D 8)

Also, ich werde ich dieses Jahr mal versuchen diesen Pseudo-Honig zu produzieren :D
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: martina 2 am 22. Februar 2006, 19:13:02
Die Franzosen essen ja alles ;D auch Löwenzahnsalat und der schmeckt mir auch sehhhhhr gut .

Bis bei uns die ersten kleinen Rosetten pissenlit erscheinen, dauert's mind. noch 2 Monate. Mit etwas Glück vielleicht zu Ostern :)
Der "echte" Löwenzahnhonig schmeckt tatsächlich etwas streng.

Habe bei M. Mességué noch eine

Veilchenpaste

gefunden: "Kochen Sie 2 Kilo Zucker bis zum Spinnen. Geben Sie dann 1 Kilo zerriebener Veilchen und 1 Kilo Apfelgelée hinzu. Mischen Sie alles gut durcheinander und lassen Sie es auf ganz kleiner Flamme weitere 10 Minunten kochen: aber nicht länger, denn Veilchen sind empfindlich!"

Interessant, hier wird auch mit Apfelpektin gearbeitet. 1 Kilo - duftende! - Veilchen findet man aber wohl auch nur in Frankreich ::)

Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: brennnessel am 22. Februar 2006, 20:34:50
Löwenzahnhonig war bei uns immer der Ersatz für Bienenhonig und wenn man zu den Löwenzahnblüten ein paar zu dieser Zeit noch weiche junge Fichtentriebe gibt, kann ihn kaum jemand von echtem Waldhonig unterscheiden!
Ich habe dieses Rezept gefunden:
400 g Löwenzahnblüten, 4 Zitronen, 1 1/2 l Wasser, 3 kg Zucker.
Zubereitung: die Löwenzahnblüten und die in Scheiben geschnittenen Zitronen werden in Wasser eine halbe Stunde gekocht. Abseihen und die Blüten in einem Tuch fest ausdrücken. Dieser Sud wird mit dem Zucker vermsicht, das Ganze ca. 2 Std. langsam kochen lassen. In Gläser füllen.
Erst wenn der Löwenzahnhonig erkaltet ist, wird er dicklich. Er schmeckt sehr gut als Brotaufstrich und hilft auch gegen Halsweh.

Anmerkung: ich lasse den meist noch länger kochen, dann wird er dicker und so dunkel wie Bienen-Waldhonig.

LG Lisl

Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: martina 2 am 22. Februar 2006, 21:18:29
Lisl, falls das nicht klar war: ich meinte echten Honig, für den die Bienen auf Löwenzahnwiesen waren.
Aus Fichtenwipferln kenne ich nur den Ansatz mit Zucker, der ohne Kochen sirupartig wird. Aber die Mischung mit Löwenzahn klingt fein :)
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: brennnessel am 23. Februar 2006, 06:35:44
Ja, Martina, der Ansatz mit (Kandis)-Zucker ist ein ganz prima Hustenmittel! Aber da wird nichts gekocht. Den Löwenzahnhonig mit Fichtenwipferln musst mal probieren! Wenn er gut gelingt, kennt man kaum einen Unterschied zum Bienenhonig, der aber doch viel mehr gesunde Inhaltstoffe hat.
LG Lisl
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Wattemaus am 23. Februar 2006, 07:56:25
Danke sehr, da ward ihr aber fleißig.

Könnte ich auch aus Tee Marmelade kochen? Ich habe im Moment einen Rosentee, der der besagten Rosenmarmelade sehr ähnlich schmeckt.

Dann müßte ich nicht so lange warten, bis wieder alles blüht.
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Luna am 23. Februar 2006, 08:05:50
Danke sehr, da ward ihr aber fleißig.

Könnte ich auch aus Tee Marmelade kochen? Ich habe im Moment einen Rosentee, der der besagten Rosenmarmelade sehr ähnlich schmeckt.

Dann müßte ich nicht so lange warten, bis wieder alles blüht.

Mit Tee geht es sicher auch, ich suche mein Rezept für Pfefferminzgelee, poste es später
Titel: Re:Blütenmarmelade Pfefferminz-Gelee
Beitrag von: Luna am 23. Februar 2006, 09:02:55
100 g frische Pfefferminz-Blätter
1 Liter Wasser
Saft von einer Zitrone
1 Kilo Zucker
Gelierpulver (Menge gemäss Vorschrift auf der Packung)
evtl. ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe

Pfefferminzblätter mit kochendem Wasser übergiessen und 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Zucker und Geliermittel beigeben und das ganze wieder zum Kochen bringen, etwa1 Minute unter ständigem rühren sprudelnd kochen lassen. Sofort heiss in kleine Gläschen füllen und verschliessen
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: emma2412 am 23. Februar 2006, 09:20:55
Hmmmm, das klingt aber alles lecker hier. Löwenzahnhonig .. das ist der Geschmack meiner Kindheit, meine Oma hat das immer gemacht. Muss ich unbedingt mal selber versuchen.

@Luna
Wozu verwendest du das Pfefferminzgelee? Klingt sehr lecker und MInze habe ich immer sehr viel, da bin ich interessiert an neuen Rezepten.
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Luna am 23. Februar 2006, 09:28:05
Pfefferminzgelee passt zu kalten Fleischplatten, zu Lamm und zu grilliertem Fleisch.
Ist aber auch lecker zum Frühstück.

Ohne grüne Lebensmittelfarbe hat der Gelee eine gelb-bräunlche Farbe.
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: superdino am 04. Mai 2006, 10:49:16
Hat jemand schomal Löwenzahnblütenhonig gegessen.
Schmeckt sehr interessant aber nicht schlecht ;D

Löwenzahnblütenhonig

Wenn im Frühjahr der Löwenzahn wieder blüht, gibt es für mich nur eins: Löwenzahnblütenhonig selbst machen!

Vom Herstellungsverfahren her müsste man eher von Sirup als von Honig sprechen, aber Konsistenz und Geschmack verführen immer wieder dazu, das Ergebnis als Honig zu bezeichnen. Zum Rezept:

  125 Gramm Löwenzahnblüten (ca. drei Hände voll), bei Sonnenschein geerntet (nur die gelbe Blüte ohne den grünen Kelch wird verwendet) auf
  1 Liter Wasser geben, kurz aufkochen lassen und 12 bis 24 Stunden zugedeckt stehen lassen. Dann abseihen und den Saft mit
  1 Kilogramm Zucker
und
  dem Saft einer halben Zitrone auf kleiner Flamme einkochen. Nach einigen Stunden sollte der Saft bei einer Gelierprobe eine zähe Konsistenz wie flüssiger, dunkler Honig annnehmen. Den kochenden Saft in heiß ausgespülte, abgetrockene Gläser abfüllen.

Gruß Karin

Hi Karin,

tust du nur die Stengel weg, oder auch die den grünen Ansatz unter den Blüten (ober dem Stengel= -- reißt du die Blüten noch auseinander? Von einer kuhgedüngten Wiese kann man die Löwenzahne doch sicher ernten, meinst nicht? Kann sein, daß der Bauer aber auch Kunstmist dort ausgebracht hat.. aber da bräuchten wir ja auch keine Milch mehr trinken :-\
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Aella am 04. Mai 2006, 11:07:59
alles grüne muß weg, wird sonst bitter! :)
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: superdino am 04. Mai 2006, 11:13:17
dacht ich mir ;)
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Tanzgemüse am 04. Mai 2006, 13:16:58
Jepp schmeckt total lecker und sieht so aus. ;)

Steven
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: brennnessel am 04. Mai 2006, 22:44:57
Wir tun nichts Grünes von den Blüten weg - schmeckt trotzdem nicht bitter !
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: superdino am 04. Mai 2006, 22:46:02
ich denk es reicht,wenn man die Stengel wegknirpst.
Vielleicht geh ich morgen früh ernten, sonst am Samstag :)
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Huschdegutzje am 04. Mai 2006, 22:51:49
@ Superdino
hab eben erst gelesen, dass du mich angeschrieben hast. Aber hilfreiche Mitglieder haben dir ja schon Antwort gegeben ;D
Einfach nur die Blüten nehmen ohne Stiel. Alles Grüne abpopeln, da wirst du ja irre bis du da genug zusammen hast :o

Viel Spass beim sammeln
Gruß Karin
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: brennnessel am 04. Mai 2006, 22:53:06
ja, die Stängel brock ich auch nicht mit! Die Sonne soll ein paar Stunden drauf geschienen haben, wenn du sie pflückst, Günther!

(übrigens: der "Wildspargel" (Aruncus) hatte kaum einen Geschmack... ::)!)
LG Lisl
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: superdino am 04. Mai 2006, 23:12:19
haha Lisl .. wenn ich jetzt gemein wäre würd ich sagen, daß ich euch einen da aufgebunden hab ;)
Aber Gschmack haben die schon, sind ja eher bitter, meinst nicht? Wir nehmen aber schon ne ordentliche Portion immer, die wir da verkochen.. sonst wirkt die Blausäure ja eh nicht ;)

Dann pflück ich die Blüten morgen mittag :)
Danke für den Hinweis, ich freu mich schon sehr drauf. Wird sicher lecker :)
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: brennnessel am 05. Mai 2006, 06:22:12
Hallo Günther, mein "Wildspargel" war kein bisschen bitter. Hab wo gelesen, dass er das erst im späteren Stadium wird. Deiner war auch schon viel höher als meiner! Bei euch ist ja alles schon weiter.....
Er war ja nicht schlecht, nur eben etwas fad - Hauptsache: gesund ;) !
Ja, warte ruhig bis Mittag mit dem Löwenzahnblütenernten und schau, wo du sie erntest! (wo nicht gespritzt wurde ;) !)
LG und viel Erfolg!
  Lisl
Titel: Re:Blütenmarmelade
Beitrag von: Thisbe am 05. Mai 2006, 11:05:19
Ich mache seit zwei Jahren immer Holunderblütengelee.

Ein genaues Rezept habe ich nicht dafür, aber ich gebe reichlich viele Blüten in einen großen Topf mit Wasser und Apfelsaft und lasse das dann ein bißchen vor sich hin köcheln. Dabei entsteht so eine Art Tee, aus dem ich zum Schluß die Blütendolden wieder rausfische. Dann messe ich ab, wieviel Liter Flüssigkeit es sind und gebe die entsprechende Menge Gelierzucker dazu. Macht kaum Arbeit und schmeckt fein.
Anfang der Woche klagte mir gar eine Freundin ihr Leid, daß im Herbst auf Rügen kaum Holunderbeeren zu finden sein, weil die Hotels seit einiger Zeit selbstgemachtes Holunderblütengelee anbieten.