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Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Raphanus am 24. März 2006, 13:25:42
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Ihr habts ja sicher schon gelesen, meine Paprika, die ich vor 4 Wochen gesät habe, wollen nicht so, wie sie sollen! :-[
Ich hab nun neue Sämchen geholt und die will ich vorkeimen lassen, damit ich seh, was überlebensfähig ist, und was nicht...
Kann ich das in meiner Keimbox machen, in der ich auch immer Sprossen ziehe?
Oder auf feuchter Watte oder einem Küchentuch?
Freue mich auf Tips von "alten Hasen" ;)
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Ich mache es für gewöhnlich auf gut feuchtem Küchenkrepp. Geht wunderbar. :D
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Und Du setzt sie wann in die Erde?
Wenn sie schon richtige kleine Triebe haben oder schon etwas früher?
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Also richtig profihaft würdest du es machen in einem Petrischälchen mit rundem Filterpapier (Küchenpapier o. ein Tempotaschentuch tut es auch). Das Papier gut aber nicht zu feucht machen. Darauf den Radieschensamen schön verteilen, so dass sie sich nicht berühren. Deckel drauf, zwei Tage in den Kühlschrank und dann warm stellen. Wenn sie für das Petrischälchen zu groß werden oder besser noch, wenn die Keimblätter richtig ausgebildet sind kannst Du sie "pikieren".
Es müsste auch ohne Kühlschrank funktionieren.
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Entschuldige Radieschen, da habe ich was durcheinandergebracht. Mit Paprika geht es aber genauso, nur den Kühlschrank würde ich da weglassen. Ich schau aber noch mal in meinen Unterlagen nach.
Zum "Pikieren" nimmst Du am Besten eine Pinzette und fasst den Stängel vorsichtig an.
Gruß Kathrin
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Und Du setzt sie wann in die Erde?
Eigentlich nur wenige Tage nach dem Auflaufen, damit die neuen Würzelchen gleich in der Erde Fuß fassen können.
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Kathrin, was ist denn bitte ein Petrischälchen?
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Und Du setzt sie wann in die Erde?
Eigentlich nur wenige Tage nach dem Auflaufen, damit die neuen Würzelchen gleich in der Erde Fuß fassen können.
Also, sind sie dann schon "richtig" ausgebildet...?
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Kathrin, was ist denn bitte ein Petrischälchen?
Petrischälchen sind die runden, flachen Schalen mit Deckel die in Labors für die Entwicklung verschiedenster Kulturen verwendet werden. Hier ein Link zu einem Bild:
Petrischale
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Ach ja, natürlich.... wußte doch, dass ich den Begriff schon mal gehört habe... nämlich in der Schule, ist aber schon so lange her ;D
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Müssen die Schälchen denn Licht bekommen oder können die auch im Dunkeln stehen?
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Besser nicht am Stengel fassen. Den braucht die Pflanze später noch. Wenn die Keimblätter beschädigt werden, ist das weniger schlimm.
Zum Keimen ist kein Licht erforderlich. Aber danach. Sprossen soll man sogar dunkel keimen lassen, damit sie schön blass sind und nicht grün werden.
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Hallo Radieschen
ich hab das mit einer Kirschpaprika gemacht, die ich von einem netten Menschen ;D noch bekommen habe, damit es nicht mehr so lange dauer, bis er keimt.
Hat auch gut geklappt.
ich hab in einen Joghurtbecher etwas Küchenrolle gelegt gut befeuchtet und darauf die Samen gegeben.
Das ganze mit Folie abgedeckt und bei 20 bis eher 25 Grad warm gestellt. Nach ein paar Tagen zeigte sich ein kleiner Keim und da habe ich sie beerdigt. Nochmal ein paar Tage später waren schöne Pflänzchen daraus gewachsen, die nun warten umgesetzt zu werden ;D
gutes Wachstum wünscht (http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c020.gif)
Karin
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Zum Keimen ist kein Licht erforderlich. Aber danach. Sprossen soll man sogar dunkel keimen lassen, damit sie schön blass sind und nicht grün werden.
Außer bei sog. Lichtkeimern.
Also, sind sie dann schon "richtig" ausgebildet...?
Nein, noch nicht wirklich, man kann eigentlich nur erkennen, was oben und unten ist, weil ein Teil grüner ist, als der andere. ;D Aber das ist halt der Zeitpunkt, an dem sie dann auch Licht brauchen. Meist habe ich ja die Saat auch noch mit einer Lage Küchenkrepp abgedeckt.
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Zum Keimen ist kein Licht erforderlich. Aber danach. Sprossen soll man sogar dunkel keimen lassen, damit sie schön blass sind und nicht grün werden.
Außer bei sog. Lichtkeimern.
Versteht sich 8)
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Hallo Radieschen
Das vorkeimen mache ich eigentlich nur bei grossen Samen, z.B Erbsen, Bohnen oder Kürbis. Es ist doch etwas heikel, die Samen immer richtig feucht zu halten.Wenn die Samen einmal austrocknen ist es vorbei mit der Keimung. Ich mach das in kleinen Teetassen. Dort werden die Samen erst einen Tag eingeweicht und dann täglich zweimal durchgespült und mit einem feuchten Papiertaschentuch bedeckt. Wichtig ist, dass man rasch aussät, wenn der Keimling sichtbar wird, denn sonst hat die Pflanze Probleme, sich im Erdreich zu orientieren.
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Das mit dem Vokeimen hat bei bisher mir nur teilweise geklappt. Ich hatte sie (Tomatensamen) ja für 24 Std. in Kamillentee schwimmen lassen und vor einer Woche ausgesät. Das waren die Sorten, die bei der Aussaat am 4.03. nicht wollten...
Es ist eine Sorte dabei (San Marzano Lungo), die überhaupt nicht will, auch jetzt nicht. Anscheinend sind die Samen nix. Aber die anderen Sorten kommen, allerdings ziemlich spärlich (ausser "Julia", die hat schon komplett gekeimt :)).
Liebe Grüße
Nicole
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Hey Leute,
hab ich das richtig verstand:
Man nehme ein Gefäs, lege Küchenkrepp hinein (feucht) streue den Samen (Paprika) drauf, halte das ganze feuch und in ein paar Tagen setze ich die Keimlinge in die Erde...
Viele Grüße von einem Greenhorn :)
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ja so geht's