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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: Tolmiea am 11. April 2006, 23:25:21

Titel: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Tolmiea am 11. April 2006, 23:25:21
 :) Habe heute beim Umtopfen konstatiert, dass ich ja nun 3 verschiedene besitze und auf eine 4. aus dieser attraktiven Familie hoffe.
Zwei winzige Ableger haben ihren zweiten Winter im Garten erfolgreich überstanden, und ich überlege nun, auch von der Neuen versuchsweise ein Teilstückchen auszupflanzen.
Wie sieht es denn mit diesen interessanten immergrünen Vertretern bei euch aus?
Bin grad toxonomisch im Web etwas verwirrt worden, deswegen keine näheren bot. Bezeichnungen..... ::) ;D

liegrü g.g.g.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: bristlecone am 12. April 2006, 09:31:06
Bei mir wächst Ruscus aculeatus seit Jahren ohne jeden Schutz im Freiland. Eine Pflanze aus Südwestfrankreich steht an eine der trockensten Stellen im Garten im Halbschatten unter Buxus, eine zweite und ein Exemplar aus dem Tessin stehen frei unter einer riesigen Schwarzkiefer. Früchte sind aber bisher noch nicht erschienen, obwohl ein Exemplar definitiv ein Weibchen ist.
Danae racemosa hat den ersten Winter an einer halbschattigen Stelle mit viel Laub um die Füße auch ohne Schaden überstanden.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Phalaina am 12. April 2006, 10:11:30
Ein sehr interessantes Thema! :D Woher habt Ihr Eure Pflanzen der Ruscaceae-Familie? Sind sie alle selbst gesammelt? ::)
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: bristlecone am 12. April 2006, 11:38:35
Die beiden Ruscus aus Südwestfrankreich hab ich selbst gesammelt, der aus dem Tessin stammt von einer dort ansässigen sehr bekannten Kamelien-, Zitrus- und Magnoliengärtnerei und Danae von einem deutschen promovierten Staudenanbieter.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Tolmiea am 12. April 2006, 16:34:34
Beim Eisenhut hab ich anderes mitgenommen..... :D
Früchte habe ich bei meinen Ruscus leider bisher auch nicht, aber sie sind ja an sich noch jung, aber könnte natürlich sein, dass das so bleibt.... :'(
Die jeweiligen Geschlechter habe ich noch nicht überprüft, habe aber in Tunis extra zwei verschiedene Pflanzen gekauft....in der Hoffnung.... :D

Klar Phalaina, in einigen Ländern sind diese Gattungen ja geschützt.

Dank Internet, brauche ich mich aber mittlerweile nicht mehr nur auf mitgeschleppten Bücher, Notizen und mein Gedächnis zu verlassen, sondern kann sozusagen "an Ort und Stelle" die jweilige gesetzliche Situation - und meinen persönlichen Ehrenkodex, berücksichtigen :)

Danae racemosa und Ruscus aculeatus sind Urlaubsmitbringsel aus einem Ferienhaus in Lugano. Ob sie dort früher mal angepflanzt wurden, war aufgrund der alten verwilderten Gartensituation nicht erkennbar. Aber beide Pflanzen sind mir auch an anderen Stellen am Hang des Monte Bre´s noch weitere Male begegnet. In der Schweiz ist R. aculeata heimisch und nicht geschützt, ob Danae dort ebenfalls wild vorkommt oder nur verwilderte Exemplare, weiß ich nicht.

Eine weitere Art habe ich letztes Jahr in Tunis auf einem Markt gekauft. Dort ist Ruscus ebenfalls nicht geschützt und die Ausfuhr legal. Bin mir bei dieser Pflanze nur nicht sicher ob es nun um R. hypoglossum oder hypophyllum handelt. Ein "guter Heinrich" hat wie ich inzwischen mitbekommen habe, einen R. hypoglossum, und ich hoffe nun auf einen optischen Vergleich oder auf bot. Differenzierungsmöglichkeiten.

Und mein 4. Vertreter dieser interessanten Familie, die wortwörtlich sagenhafte Semele hat mich im Boga Berlin dermaßen fasziniert, dass ich mir trotz der propagierten schwierigen Anzucht, sofort Samen bei Rare-Plants bestellt habe.
Leider ist mir Semele auf den Canaren bisher nie in Natura begegnet, und selbstverständlich hätte ich dort nichts mitgenommen. Diese Gattung ist ja, im Gegenssatz zu meinen anderen breitflächig und häufig vorkommenden Ruscusvertretern, ein seltener, citesgeschützter, bedrohter macaronesische Endemit.

liegrü g.g.g.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: salamander am 12. April 2006, 17:01:16
Hallo,
bei mir wachsen vier Ruscus aculeatus seit drei Jahren unter oder neben Buchsbäumen - am Rand des Weinbauklimas, bei Frost um 15°C habe ich sie abgedeckt. Im letzten Jahr gab es die erste Beere. Sie bleiben sehr niedrig (15cm), vielleicht wegen des trockenen Standorts. Sie stammen von einem Kräuterversand.
Gruß Salamander
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: pumpot am 12. April 2006, 23:25:23
Ich hab meinen Ruscus aculeatus von einem Bekannten. Ursprünglich stammte das Exemplar aus Bulgarien und hat hier schon über 30 Winter ohne irgendwelchen Schutz überstanden. Ist wirklich härter als man denkt.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: guter-heinrich † am 12. April 2006, 23:42:20
..hier mein Ruscus hypoglossum. Die blattähnlichen Sprosse (Phyllokladien) sind etwa 8-10 cm lg und damit viel größer als bei R. aculeatus. Zur Zeit in Blüte, wobei die Blüten auf Blättern zu sitzen scheinen. Die 6 Staubgefäße sind zu einer violetten Säule verwachsen. Ich habe die Pflanze erst seit kurzem und kann über ihre Winterhärte daher nichts aussagen. Ruscus aculeatus habe ich seit langer Zeit (ohne Winterschutz), und er hat sich sogar zu einem kleinen Bestand entwickelt.
Rustikale Grüße
Guter Heinrich
Bild:
http://trachy.dyndns.org/Heinrich/Ruscus-hypoglossum-060407a.jpg
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: sarastro am 13. April 2006, 22:19:43
Hier stehen Danae racemosa, Ruscus hypoglossum und R.aculeatus ungeschützt, der Hauswand nahe. Allerdings machen alle drei keinen sonderlich elefantösen Zuwachs! :'(
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Tolmiea am 16. April 2006, 02:21:47
Ja, meine rappeln sich auch außerst langsam, jedes Umtopfen oder Auspflanzen quittieren meine Pflanzen mit mindestens einem Jahr Schmollen.

Kräuterversand Salamander ist ein guter Tipp, werde ich nach den Feiertagen mal googeln... hätte schon gerne die schönen Beerchen.

Danke für dein Bild bonus Henricus.
Zuerst dachte ich ne, meiner ist anders, also muss ich hypophyllum haben, nachdem ich aber das Lineal geholt und nachgemessen habe, bin ich nicht mehr so sicher.
Meine Blätter wirken zwar insgesamt etwas rundlicher aber ich habe durdchaus auch schlankere zungenförmigere Blätter.
Die Google-Ergebnissse sind auch nicht eindeutig.

Die Blüten auf den Blättern sind noch geschlossen, und so kann ich nur hoffen, dass nach dem Umpflanzen und Auseinanderbrechen des Wurzelstockes überhaupt eine vergleichende weitere Blütenentwicklung möglich wird....

Wie kommen die Pflanzen eigentlich zu ihrem Epithel HYPOGlossum, HYPERglossum wäre doch deutlich logischer? ???

liegrü g.g.g.




Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: guter-heinrich † am 16. April 2006, 12:44:55
Hallo Tolmiea,
Das Epitheton hypoglossum (gr.: "unter der Zunge") bezieht sich (nach MARZELL, Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen Bd. 3, S. 1546. 1977) darauf, dass "die Blüten unter einem zungenförmigen Hochblatt auf den Phyllokladium stehen."
Wenn man das zungenförmige Phyllokladium jedoch als die eigentliche "Zunge" ansieht, dass müsste es in der Tat "hyperglossum" heißen.
vöG (vielfache österliche Grüße) aus dem grauen, nieselregnerischen NW-Dt
Guter Heinrich
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Tolmiea am 19. April 2006, 13:02:47
Danke Heinrich, ich sollte Nachts ins Bett und keine "Fremdwörter" schreiben..... ;D

Aber du hast genau verstanden was mir auffiel. Auf die Idee mal in meinen Büchern nachzuschlagen kam ich gar nicht 8) fast zwangsläufig habe ich die Angabe sofort auf die unterschiedliche Form der Phyllokladien der beiden Arten bezogen.

Auch mit viel gutem Willen, konnte ich keine Zunge und kein Hochblatt über meinen Blüten erkennen.... auf deinem Bild aber wunderbar erkennbar..... mal schaun, vielleicht ist ja mein Kameraauge auch besser als mein eigenes....

Danke dir jedenfalls für die Erläuterung, da wäre ich jetzt alleine nie darauf gekommen.

liegrü g.g.g.

Peinlich, peinlich, da hat frau die Bücher und schaut nicht nach...
Genaust beschreibt es in seinem etymologischen Wörterbuch mit: "Blüten und Fruchtstiele entspringen auf der Unterseite winziger zungenartiger Blättchen auf den zu Phyllokladien umgewandelten Stengeln.....die Sporogone sitzen auf der Unterseite des Thallus"
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Tolmiea am 05. Mai 2006, 16:17:09
Hier habe ich eine schöne Seite zum Vergleich gefunden.

http://www.plantdelights.com/Catalog/Current/page88.html

Insbesondere der attraktive R. hypoglossum hat mich überrascht, so wäre ja keine Verwechslung mit hypophyllum möglich, aber google spricht eigentlich eine andere Sprache. So sieht doch aber dein hypoglossum auch nicht aus lieber Heinrich, oder ist diese auffällige Zunge nur zufällig auf deinem Bild nicht so recht erkennbar?

Nachdem der keimende Semelesamen verunfallt ist, habe ich mir jetzt eine Semele und Ruscus hypoglossum bestellt..... :)

liegrü g.g.g.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Tolmiea am 08. Mai 2006, 15:39:02
 :P, das freut mich aber, dass mir der neue Ruscus ganz groß die Zunge rausstreckt.... :P


liegrü g.g.g.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Tolmiea am 30. Mai 2006, 01:32:09
wollte eigentlich das Grün nochmal etwas aufpolieren, aber zu spät, das einzige Beerchen schrumpelt jetzt schon....

(http://www.bildercache.de/bild/20060530-013117-12.jpg) (http://www.bildercache.de/bildercache_80x15.gif)



liegrü g.g.g.
Titel: Re:Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: bristlecone am 20. April 2008, 16:48:04
Hat jemand mal ein Bild von Ruscus hypophyllum und von R. hypoglossum? Oder kann mir klare Unterscheidungsmerkmale im vegetativen Zustand nennen? Ich habe von beiden je ein Exemplar bekommen, bin mir aber nicht sicher, ob die Bezeichnungen wirklich stimmen.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 16. Oktober 2018, 15:45:34
Ähm ja, ein Schlüssel findet sich hier: http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Liliengewaechse/ruscus.htm

Ruscus aculeatus ist - nicht nur in der hiesigen Gegend - völlig winterhart, Ruscus hypoglossum hält seit Jahren hier gut aus, ebenso Ruscus x microglossus.
Ruscus streptophyllus, heimisch auf Madeira, ist hingegen im dritten Winter verschwunden.

Jetzt hab ich ein schönes Exemplar von Ruscus hypophyllum bekommen. Hat jemand da Erfahrungen mit der Winterhärte?
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 19. Februar 2020, 10:44:04
Danae eignet sich in wintermilden Lagen gut als Bodendecker unter großen Bäumen. Hier ein Beispiel, wo die Pflanze üppig und etwa hüfthoch unter einer großen Maclura pomifera wächst.

(http://jayfox.de/Sammelordner/_DSC3393.jpg)

Hier als "Gesamtbild":

(http://jayfox.de/Sammelordner/_DSC3389.jpg)
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: paulw am 20. Februar 2020, 17:54:26
ist aber auch in winterkälteren Gebieten unkaputtbar.
Hast du eigentlich damals das Ruscus Rätsel gelöst? ist ziemlich einfach:
Zunge oder nicht Zunge das ist hier die Frage. Es ist nur sehr viel falsch im Netz und im Handel.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: neo am 22. Juli 2020, 10:11:12
Hier ein Beispiel, wo die Pflanze üppig und etwa hüfthoch unter einer großen Maclura pomifera wächst.

Ob das Prachtexemplar dort wohl gewässert wird? Ich habe zwei Mal den Hinweis ‚Boden frisch‘ gefunden, bei uns ist es sommers unter den Bäumen aber gar nirgends frisch. Giessen ist sicher phasenweise möglich, aber auf längere Sicht möchte ich sie nicht durch jeden Sommer „ päppeln“ müssen.
Wenn jemand hier Danae racemosa an trockenem Platz ausgepflanzt hat und ein bisschen Erfahrung erzählen könnte ( evtl. sogar mit Foto), so wäre mir bei der Standortwahl geholfen.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 22. Juli 2020, 13:54:04
Hier stehen mehrere Pflanze, eines davon halbschattig am Fuß und unterm Schirm eines alten großen Bergahorns, wo es ohne Gießen sehr trocken ist.
Die Pflanze hält dort seit Jahren aus, wächst mit zahlreichen Trieben und fruchtet.
Foto folgt bei Gelegenheit.
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Ich hab inzwischen Ruscus praktisch komplett. Alle gedeihen in trockenem (Halb)schatten.
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Ruscus streptophyllus, heimisch auf Madeira, ist hingegen im dritten Winter verschwunden.
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Ist er nicht! Seit diesem Frühjahr wird dort, am Fuße einer großen Eibe, regelmäßig gewässert. Im Mai erschien etwas Grünes, dass sich als Trieb von Ruscus streptophyllus erwies.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 22. Juli 2020, 14:06:05
Danae racemosa.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 22. Juli 2020, 14:06:52
Noch eines, ziemlich schattig im Moment, aber ein Teil in grellem Sonnenlicht.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: neo am 22. Juli 2020, 18:35:08
Hier stehen mehrere Pflanze, eines davon halbschattig am Fuß und unterm Schirm eines alten großen Bergahorns, wo es ohne Gießen sehr trocken ist.

Mit dem Foto glaube ich das jetzt ganz;), passt prima dort beim Bergahorn, sehr schön!
Damit findet die eine Danae r. ihren Platz ebenfalls beim Bergahorn, danke!
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: neo am 31. Juli 2020, 17:14:03
Hat die erste ( heisse) Woche nach dem Auspflanzen gut überstanden ( und schon wieder Wasserration gekriegt).
Sieht ein bisschen aus wie bei Bristlecone ;D ;), es steht zwischen zwei Mal Bergahorn.
Die zweite Danae r. kommt dann auch noch in die Nähe dort, ich muss aber erst die Fichte Aufasten, und jetzt ist es sehr heiss. :P

Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 31. Juli 2020, 17:43:42
Das sieht wirklich ganz ähnlich aus wie hier.
Du könntest auch eine kleine Sammlung Mäusedorngewöchse anlegen.
Außer Ruscus aculeatus stachelt auch keine.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: neo am 31. Juli 2020, 18:46:27

Du könntest auch eine kleine Sammlung Mäusedorngewächse anlegen.
Ich werde mal zum Herbst hin all die Namen zusammensammeln, schauen, lesen. Dem Waldrand lang bietet es sich schon an mit zähen Kleinsträuchern was zu machen. ( Die Rehe darf ich einfach nicht vergessen...Beim Berahorn oben ist diesbezüglich keine Gefahr, beim Mäusedorn sicher auch nicht. Also gern auch stachelig!)
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: paulw am 02. August 2020, 09:27:14
wenn du mit Reh Probleme hast kann ich nur von den nicht stacheligen abraten. die werden im Winter bis Bodenniveau abgeknabbert.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: neo am 02. August 2020, 13:49:16
die werden im Winter bis Bodenniveau abgeknabbert.
:P
Vielen Dank für den Hinweis!
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Dunkleborus am 19. August 2020, 22:07:42
Danae racemosa.

Die pflanzt man unter Laburnum. Altphilologenporno.

Ich habs probiert, in saurem Sandboden klappts mit Danae leider nicht so gut. In Basel wachsen sie problemlos.
Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 25. Januar 2021, 13:11:11
Ruscus aculeatus, heute im Garten.
Seit ich vom dem eine ganze Reihe Pflanzen aus unterschiedlicher Herkunft habe, gibts auch reichlich fruchtende Exemplare.



Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: Bristlecone am 25. Januar 2021, 13:12:11
Am reichsten fruchtet die als Hybride angesehene Ruscus x microglossus, von der nur weibliche Exemplare bekannt sind.
Das Rot der Früchte ist noch einen Tick farbkräftiger als das von R. aculeatus.



Titel: Re: Mäusedorngewächse: Ruscus, Danae, Semele
Beitrag von: paulw am 06. Februar 2021, 12:15:14
Du brauchst nur 2, aber halt ein Pärchen. Ich hab vor Jahren welche aus Istrien mitgenommen, Teilstücke von fruchtenden und nicht-fruchtenden Pflanzen. es gab nie Beeren, später dann welche aus Dalmatien, das gleiche Spielchen, seitdem fruchten beide Istrianerinnen. Nicht fruchtend ist also nicht immer ein Männchen.

Ruschus hypoglossum hat leuchtend kirschrote Früchte, die fallen sogar an halb im Laub vergrabenen Trieben auf, scheint sich in der Hybride wiederzufinden.

Kennt jemand eine Bezugsquelle für die selbstfruchtbaren Sorten?