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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: graugrün am 12. August 2006, 17:09:11
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An die Gehölzspezialisten unter Euch möchte ich gerne die Frage stellen, welche Standortbedingungen diese Pflanze hat.
Ich würde sie gerne in einer kleinen Gruppe in eine gemischte Blütenhecke pflanzen,
aber welchen Boden bevorzugt sie?
Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt, mit Wuchshöhe, -breite und wie schnell erreicht sie ihre volle Größe??
Verliert sie ihr Laub früh oder spät? Hat sie eine Herbstfärbung? treibt sie früh oder spät wieder aus im Frühjahr?? Wurzelt sie tief oder flach???
Herzlichen Dank schonmal,
bei Google hab ich nicht viel aussagekräftiges gefunden, vielleicht gibt es hier ja jemanden, der die Pflanze hat.
Liebe Grüße von graugrün
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Rubus gilt als anspruchslos, was den Boden betrifft. Auch die von dir genannte Art hat keine besonderen Ansprüche. Wenn also dein Garten nicht zu nass ist (Sumpf wäre zu meiden), dann kannst du ihn ohne Bedenken pflanzen. Trockenheit stellt absolut kein Problem dar.
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Bei mir darf sie nur im Topf wachsen, da sie Ausläufer macht.
Herbstfärbung nicht nicht sehr auffallend, Blüte klein weiß. Schön ist wirklich nur das Laub der einjährigen Triebe.
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Schön ist wirklich nur das Laub der einjährigen Triebe.
Sprich: man schneidet ihn tunlichst haeufig herunter...Geht das in einer Hecke???
Meiner darf wuchern, hat sich in diesem Juli als extrem trockenheitsresistent erwiesen. Im kleinen Garten bedarf er sicher haeufiger Kontrollblicke- und wie er in einer richtigen, eng gepflanzten Hecke zurechtkommt, weiss
ich nicht.
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Ich hole diesen Thread nochmal rauf, weil ich gerade über diesen Rubus nachdenke. Ich finde ihn sehr schön, habe aber Bedenken wegen der "Wuchereigenschaft".
Wie sieht es denn damit aus, wie sind eure Erfahrungen - ist das in den Griff zu kriegen, oder ist es brombeermäßig-grausam? Vielleicht Rhizomsperre empfohlen? Oder lieber: Finger weg ............... ???
Nachtrag: Und wie sieht es mit Rubus cockburnianus aus? Da habe ich bisher nichts über Wucherneigung gefunden - tut der es nicht?
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Ich versuche die tibetanische Himbrombeere seit drei Jahren auszurotten, aber es taucht immer mal noch etwas auf - sie vermehrt sich durch Ausläufer, sofort wurzelnde bodennahe Triebe und durch Samen sehr invasiv. Nur für begrenzbare Standorte zu empfehlen!
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Gut, dass mir damals die Zeit für Zusätzliches gefehlt hatte. Später hatte ich sie aus den Augen verloren und jetzt überleg ich mir doch genau, ob ich sie wirklich "ins Haus hole".
LG
graugrün
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Ich versuche die tibetanische Himbrombeere seit drei Jahren auszurotten, aber es taucht immer mal noch etwas auf - sie vermehrt sich durch Ausläufer, sofort wurzelnde bodennahe Triebe und durch Samen sehr invasiv. Nur für begrenzbare Standorte zu empfehlen!
Oh. Danke. Oder eher Nein, danke .............
(Wir haben auch im 6ten Gartenjahr immer noch mit immer wieder aus dem Boden auftauchenden Wildbrombeeren zu kämpfen - macht Spaß, besonders im Steingarten ............. das reicht uns durchaus....)
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Ich war mir auch etwas unsicher, ob ich sie pflanzen sollte, oder nicht. Dann bekam ich sie von einem Freund geschenkt und habe sie etwas halbherzig in eine schattige Ecke gepflanzt. Nun hat sich das Problem von allein gelöst: Die Wühler haben sich ihrer angenommen. ;D