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Garten- und Umwelt => Pflanzengesundheit => Thema gestartet von: Karin L. am 13. April 2007, 22:55:30
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Hier herrscht absolute Trockenheit. Seit 2 Wochen sind die Tonnen leer und jeden Tag werden so fast 10 Gießkannen geschleppt. Da denkt kein Mensch dran, das Schnecken schon wieder fleißig am Werk wären.
Denk ich mir vor ein paar Tagen, das einige Clematistriebe auch schon mal länger waren. Und als ich genauer schaue, sehe ich die abgefressenen Spitzen. So haben alle einige blaue Körnchen bekommen und überall sind die Schleimspuren zu sehen.
Also Achtung: Trotz Trockenheit und bis gestern eiskalten Nächten sind die Teile unsichtbar am Werk!
Gruß Karin
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Meinen neuen Rittersporn haben sie auch schon genossen :-[ , hab´ Ferramol gestreut, aber wie lange hält das teure Zeug vor ??? ?
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Hier sind sie trotz täglicher Trockenheit auch unterwegs, aber nur während der Nächte, da wird der Boden recht feucht... Bei mir gibts eigentlich noch nicht viel abzufressen! ::)
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Ich dachte schon ich wäre allein mit dem Problem. Mein Garten liegt ziemlich feucht und nach diesem Winter waren die ersten Schnecken im Februar unterwegs...
Seit Mitte März hab ich dann meine Schätzchen mit Ferramol beschützt so weit es ging. Meist reicht einmal "richtig" aufräumen und den ganzen Garten abstreuen und danach die Gartenschere :-\
Liebe Grüße,
Rotkäppchen
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So, seit ein paar Tagen hat sich meine Haltung gegenüber meinen Weinbergschnecken geändert. Bisher haben sie keinen Schaden angerichtet, ihr Appetit beschränkte sich immer auf alles Welke und Abgestorbene. Nun plötzlich entwickeln sie Appetit auf fast alles im Staudenbeet und die einjährigen Sommerblumen. Auf frischer Tat ertappt beim Akeleienraspeln, Sonnenblumenblätterskelettieren (in 1,50m Höhe), Rittersporn vernichten, Flockenblumenmetzeln.......Auch wenn ich mich über die wiedergefundenen, im letzten Jahr nummerierten. freue und sie respektiere, weil sie so alt werden....Neuerdings gibts, nachdem das Tier dazu bewegt wurde, sich ins Gehäuse zurückzuziehen, einen Freiflug in die schöne Wiese unterhalb. Auch dort genug Gebüsch und Schatten und sie fallen weich, ohne dass das Häuschen Schaden nimmt! Und jeden Tag folgen mindestens 10 neue.....
Jetzt zu den "Nackischen":
Gestern freute ich mich über den neuen Salat, der nach Sorten reihenweise in der Saatschale gekeimt war, heute nix mehr da, futsch, wech......Hab´ nochmal gesät, aber jetzt sind alle Salatsorten durcheinander......
Und das Schärfste, hab´ ich doch im Ausweichbeet mit Broccoli und Römersalat schon Komplettverlust beim Broccoli gehabt (und in den Fallen 5 Gelbhals-/Rötelmäuse gefangen, die übrigens auch sehr gerne Bärlauch und Bohnen mögen....), skelettieren die Schnecken jetzt den Salat (für die Mäuse is ja nix mehr zu holen!), dafür steckte aber gestern auch eine blöde, erschlagene Schnecke in einer der Mausefallen (neue Methode, sollte ich zum Patent anmelden.....)
Meine krause, neue Petersilie haben sie auch abrasiert.
In die Hochbeete gehen sie so gut wie gar nicht......Immerhin!
Dafür haben sie in 2m Höhe eine Clematis-Knospe des Präsidenten total vollgeschleimt, aber nur Blätter gefressen.
Ja, und Hornveilchen scheinen eine wahre Delikatesse zu sein.....
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Wir haben dieses Jahr auch sehr viele Schneckenarten ( viele Weinbergschn, Schwarzer Schlegel, Schließmundschn, Gartenschnirkel- und Hainschnirkelschn.), aber absoluter Schädling, der hier fast alles frisst ( Goldregen,Eibe, andere Nadelbaumsämlinge, natürlich auch alles Gemüse, selbst Kartoffelkraut) ist die Spanische Wegschnecke. Sie muss den Winter super überdauert haben und ist dieses Jahr eine absolute Plage. Wir arbeiten alle paar Tage mit Schneckenkorn.
Viele Grüße
Wolfgang
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Lang wars ja ruhig, aber diese feuchtwarme Woche hat sie in Massen hervorgelockt. Klein und unscheinbar, fast süss sind sie noch, müssen daher noch viiiel fressen, um gross und stark zu werden. Ich lass ihnen weiterhin freie Hand. Verirrt sich mal eine in den Schneckenzaun, nehm ich sie zur Seite und sprech mit ihr. 8)
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Ich gebe ihnen Schneckenkorn auf Metaldeyhdbasis. Warum bleiben sie nicht in der Wiese? Wer nicht hören will, muss fühlen!
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Bei mir hocken sie ausschließlich auf dem Zwiebellaub, selbst die Zucchiniblüten blieben bisher unangetastet. Wer sich auf dem Beet, meinem Gemüse oder auf dem Weg dorthin befindet, bekommt ein siedendes Wasserbad. ::)
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fast süss sind sie noch, müssen daher noch viiiel fressen, um gross und stark zu werden. Ich lass ihnen weiterhin freie Hand. Verirrt sich mal eine in den Schneckenzaun, nehm ich sie zur Seite und sprech mit ihr. 8)
So süss sind die nicht. Und sprechen werde ich mit denen erst recht nicht- ich würde aus dem Plappern garnicht mehr rauskommen.
Und wenn ich den Garten mit Eisen düngen will, brauche ich dazu kein Schneckenkorn kaufen!
Habe ein Kartoffelbeet mit "scharfkantigem" Stroh gemulcht. Zu fünft auf jeder Kartoffelstaude, total zerschnitten, aber wegen des Solanins ein Grinsen auf dem Gesicht- das war mir zuviel.
Habe sie über die Straße gebracht, sollen sie sehen, wie sie wieder zurückkommen.
Zausel
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Habe sie über die Straße gebracht, sollen sie sehen, wie sie wieder zurückkommen.
Da wird doch ein Fussgängerstreifen oder eine Überführung vorhanden sein?
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Habe sie über die Straße gebracht, sollen sie sehen, wie sie wieder zurückkommen.
Da wird doch ein Fussgängerstreifen oder eine Überführung vorhanden sein?
Das fehlte gerade noch! Starker Verkehr.
Ich freue mich wie ein Schneekönig über diese Idee.
Bernhard
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Hallo Lehm, was hängst Du hier bei den Schnecken rum- scher Dich zum KOMPOST! Schließlich hast Du das Thema angefangen!
Zausel
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Nein, Karin L.
So hiess ich noch nie!
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Wir arbeiten alle paar Tage mit Schneckenkorn.
Meucheln, mit der großen Schere.
Es gab schon Zeiten, da hab ich so viele zerschnitten, dass sie mich bis in meine (dann nicht mehr) süßen Träume verfolgt haben. >:(
Mari
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Und an der Himmelspforte fragt dann Petrus: "Mari, Mari, wie viele Schnecken hast du zerschnitten?"
Und schickt dich umgehend ins dunkle Purgatorium zu Ghadaffi, Idi Amin und Fidel Castro. :P
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Wir arbeiten alle paar Tage mit Schneckenkorn.
Meucheln, mit der großen Schere.
Es gab schon Zeiten, da hab ich so viele zerschnitten, dass sie mich bis in meine (dann nicht mehr) süßen Träume verfolgt haben. >:(
Mari
Sieh es doch mal anders herum: Die Schnecken betreiben Mundraub; weil sie Hunger haben, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als Pflanzen zu fressen. Die würden sich gegenseitig fressen, wenn welche stillhalten würden. Die paar Dinger, die Du erwischt, werden von den anderen Schnecken dankbar verputzt. Ein besseres Gewissen hätte man vielleicht, wenn man die abgesammelten Viecher tütert.
Bernhard
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Und an der Himmelspforte fragt dann Petrus: "Mari, Mari, wie viele Schnecken hast du zerschnitten?"
Und schickt dich umgehend ins dunkle Purgatorium zu Ghadaffi, Idi Amin und Fidel Castro. :P
Nein, der schickt uns direkt in den Himmel, weil wir unseren irdischen Job erfüllt haben, hat doch die gefräßigste Schnecke unter allen, die Spanische Wegschnecke eben aus Süd-Olé hierzulande keine natürlichen Feinde. ::)
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Irgendwoe hatte irgendjemand eine geniale Idee mit einem selbstgebastelten Zaun aus alten Plastikflaschen. Vielleicht waren es auch Glasflaschen. Die Hürde wurde den Schnecken zu scharfkantig, der Zaun war für 1-2 Pflanzen gedacht.
Wie ging das nochmal?
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Die Hürde wurde den Schnecken zu scharfkantig
bist du dir da sicher? schnecken können, ohne schaden zu nehmen, über eine rasierklinge kriechen :-\
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Die Hürde wurde den Schnecken zu scharfkantig
bist du dir da sicher?
Nein, ich bin mir da nicht sicher. Aber der oder die Irgendjemand, der oder die davon recht überzeugend von einem solchen kleinen Zaun gesprochen hat.
Mir ginge es momentan nur um den Schutz einer jungen Zucchinipflanze (die ich nachgepflanzt habe, weil die erste ratzebutz weggefressen wurde.)
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Mir ginge es momentan nur um den Schutz einer jungen Zucchinipflanze (die ich nachgepflanzt habe, weil die erste ratzebutz weggefressen wurde.)
Die kleinen Zucchinipflanzen habe ich erst in ausreichend große Töpfe gepflanzt. Nach ein paar Wochen erst habe ich die Pflanzen dann in die Obhut der Schnecken entlassen.
Gruß- Bernhard
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Durch einen blöden Zufall hab ich eine weitere Schneckenbekämpfungsmethode entdeckt.
Als ich den Freßnapf meines Hundes,worin noch einige Stücken Trockenfutter waren auf ein kleines Unkrauthäufchen schüttete,was ich später wegräumen wollte ,tummelten sich daran einige Schnecken. :o
Ich in meiner unentlichen Güte streute einen Streifen von diesem entlang der Hundewiese,woran die Kartoffeln grenzen. ;D
Ich kann Euch sagen,das nach einigen Stunden ein reges Treiben von Schnecken war.So was hab ich auch noch nicht gesehen.Also hab ich meine Erstschlagswaffe (Teil einer alte angeschliffene Grasschere.die an einem Haselnußstiel ist)geholt und hab zugeschlagen.Den Streifen hab ich dann erweitert und hatte den gleichen Erfolg.Das Zeug und das Umfeld noch naß gespritzt und.... ;D
Hab mir allerdings dann den Flaaamenwerfer geholt und alle schön gebraten.Den Tag darauf das Gleiche Spiel.Die Abschreckung hat nicht geholfen.
Frank.
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Frank, da wirst möglicherweise schimpfe kriegen, spätestens, wenn lehm, gart etc. aus dem urlaub kommt :o - ;) !
ich zerkleinere die leeren katzenfutterschachteln und gebe sie auf den komposthaufen und konnte auch schon sehen, wie beliebt diese dann als schneckenunterschlupf sind!
lg lisl
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Ich dachte,das ist Gartenanbau ohne schemie?Ich hätte sie auch aufsammeln können und Kochen.Würde ich da auch Schimpfe bekommen?
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Aber trotzdem grausam. Du musst mit den Schnecken reden und sie ganz lieb bitten, sich zu entfernen.
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Ich hab sie gewarnt
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Warnen hilft bei diesen Schleimern nicht. Die schmieren dich voll, ob du willst oder nicht.
Aber gebrutzelt hätte ich sie trotzdem nicht, tut der Hundewiese nicht gut.
Grüße von Susanna
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Neben der Wiese.Aber das wächst wieder.Das Hundetier bekommt diesen Herbst sowieso eine schöne neue Wiese mit schöner Umrandung und Knochenliegeplatz. ;D Richtig Hundemäßig.
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Na dann is ja jut. ;D
Braves Herrchen 8)
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Ich glaube mich gerade zu erinnern, dass ich mal sowas gelesen habe. Da hat einer versucht, die spanischen Nacktschnecken "essbar" zu machen. Hat sich aber als ziemlich schwierig erwiesen, denn selbst einstündiges Kochen mit anschließendem Braten hat den Schleim nicht wirklich genießbar gemacht.
Im übrigen bin ich ja echt gespannt, ob wir das noch erleben, dass sich ein wirklich natürlicher Feind für diese Biester findet.
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Die natürliche Gartenschere ::) ;D 8)
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;D
Aber hoffentlich hat Lehm nicht recht und mir wird mal vorgerechnet, wie viele ich gemeuchelt habe! ;D
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Ich lasse das GG machen 8)
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Ich hab mal ein schönes Schneckenbild hier im Forum gesehen,worauf so schöne Schnecken in einer Schale sind.Toll ;DWeiß nur nicht mehr wo.
Zu Hause besorgten die Arbeit immer meine Enten.Auch die gefangenen bekamen die als Futter.Die kamen dann aus den äußersten Ecken,wenn ich welche reingeschmissen hatte.Auf abgeernteten Flächen und so hatten die immer freien Zutritt und jede Schnecke fiel den Enten zum opfer.
Frank
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.. jede Schnecke fiel den Enten zum opfer.
Frank, kann man Enten auch "tütern"?
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