garten-pur
Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Elro am 22. April 2007, 00:38:00
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Gehts Euch auch so wie mir, da ist der Gemüsegarten umgegraben, die groben Schollen gehackt, kein Unkraut weit und breit (noch keins) und man kann nix tun.
Nun warte ich seit zwei/drei Wochen auf Regen, keiner in Sicht. Der Lehmboden hier ist wie aus Beton, alles fest verbacken und rissig. Heute habe ich mal einen Zollstock in die fingerbreiten Risse gesteckt, sind schon zwischen 10 und 15 cm tief :o
Bearbeiten läßt sich die Erde nicht.
So kann ich überhaupt nichts aussäen, da würde gießen nichts mehr helfen, die Erde würde schneller abtrocknen als der Samen einweichen würde.
Heute habe ich unbedingt etwas pflanzen wollen und goß zwei Kannen Wasser auf die Stelle. Innerhalb von 10 Min sah der Boden schon wieder trocken aus und die Erde ist nicht einmal 1cm tief feucht.
Geht es Euch auch so? Oder seit ihr in der glücklichen Lage den Gemüsegarten feucht zu halten.
Ich kämpfe nun schon seit drei Wochen damit daß meine neu gepflanzten Erdbeeren am Leben bleiben, von anwachsen kann man da wohl nicht reden denn das gießen reicht nur zum Leben erhalten nicht zum wachsen.
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Heute haben wir im Schlossgarten ausgesät und schwarze Plastikfolie drüber gelegt, da wir da auch nicht täglich zum Giessen kommen. So bleibt der Boden wenigstens feucht!
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Ich habe heute gewässert, als sei es August :-\ , aber irgendwie leider überall nur oberflächlich, um manche Zierstauden, die ich vor kurzem pflanzte, war immer noch ein dunkler Rand vom Angießen, manche waren fast ausgedörrt, im Gemüsehochbeet mit viel Kompost obenauf war es allerdings auch (Pups :-X)-trocken, all die Schützlinge dort haben die Dusche sichtlich genossen! Die neuen Erdbeeren sehen aber gut aus, vor und nach dem Gießen!
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Hallo Elke& Alle,
ich habe die letzte Zeit auch nichts gemacht im Garten, aber verstärkt Jungpflanzen vorgezogen. Irgendwann regnet es schon noch einmal. Meine Mitbewohner hier im Dorf warten auch.Sie meinen, daß es nachts sowieso noch zu kalt ist.
Ich gieße nur, was ich im Frühjahr gepflanzt habe und das hält sich in Grenzen. Allerdings zeigt sich unter diesen Bedingungen, was nicht robust ist.
2003 war es um die Zeit hier auch sehr trocken. Mitte Mai regnete es dann wie aus Kübeln, daß eine Woche alles zu naß zum Bearbeiten war. Die schon ausgesäten Samen hatte es zum großenTeil weggeschwemmt. Sie keimten dann auf den Wegen :-o. deswegen säe ich jetzt erst mal Nichts.
Die Tomaten hatte ich damals direkt in den Matsch gesetzt, sind wunderbar angewachsen, ohne zu gießen. Überhaupt war die Ernte sehr gut, obwohl ich spät säte(fast alles noch mal).
Schaun wir mal und gucken und halten uns bereit. Das Gartenjahr ist doch noch lang.
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hier ist auch alles fürchterlich trocken, es hat lange nicht geregnet und der wind tut ein übriges.
jetzt haben wir unser stachelbeerbäumchen rausgemacht, es ist wohl vertrocknet.
jedenfalls hatte es noch angefangen auszutreiben und dann wurde es aber braun und dürr. die wurzeln waren ok. könnte höchstens noch eine krankheit gewesen sein.
ich hab auch noch nichts ins freiland gesät - bisher säe ich immer nur in töpfe zum vorziehen. es ist ja auch noch sehr kalt nachts, immer um die nullgradmarke.
ich hoffe, das sind schon die eisheiligen....
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Mulchen oder Erde mit Jutesäcken belegen hilft schon etwas, die (gegossene) Feuchtigkeit im Boden zu halten.
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Hier für die ganze Woche immer noch kein Regen angesagt, und weiterhin um 25 Grad. Beklemmend!
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Und ich habe kein Regenwasser mehr für die Heidelbeeren. Reicht es notfallmässig Leitungswasser mit dem Brittafilter zu enthärten oder hebt das den PH-Wert trotzdem zu stark?
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Bei mir gab es auch ewig schon keinen Regen mehr. Aber als sich die Trockenheit abzeichnete habe ich meine Beete komplett voll gesät und mit Salat und Kohlrabipflanzen zugepflanzt.Dadurch wird der Boden ein bißchen beschattet und verkrustet nicht außerdem ist man automatisch gezwungen dann auch zu gießen und die Beeten vertrocknen nicht. Auf die wenigen leeren Flecken kam Grasschnitt. Ich gieße fast täglich und schleppe täglich neue Wasserkanister in den Garten. Aber es lohnt sich. Aber auch unter dem Grasschnitt wo ich nicht gieße und wochenlang kein Regen hinkam ist es nur ein paar cm trocken, dann kommt feuchter Lehmboden. Ich war sehr positiv überrascht. So ein Lehmboden hat halt auch Vorteile. Meine Saaten sind aufgegangen und wachsen und auch der Salat sieht gut aus. Aber wiegesagt ich hacke momentan sehr viel und gieße fast jeden Tag.
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Kann mir mal jemand sagen, warum ich schon vor zwei Wochen eine neue 300l-Regentonne gekauft habe? Vielleicht sollte ich Kartoffeln d´rin ziehen, aber auch die brauchen WASSER :o !
Die Wiese sieht stellenweise schon aus, wie im Hochsommer :P !
Um´s Wässern des Gemüses und der Neupflanzungen führt kein Weg mehr herum, auch hier ist in der nächsten Woche kein Regen in Sicht...... :-[!
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jeden Abend ca. zwei Stunden Rasensaat wässern nervt etwas - aber es hat hier letzte Nacht geregnet ;D Hoffentlich bleibt es noch etwas feucht. Die Regenwasserzisterne dürfte sich gerne noch etwas füllen.
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Hier hat es auch "geregnet". ::) In meiner Tonne findet man davon so gut wie nichts, da käme nicht einmal ein Trinkbecher zusammen. :-\ Die Regenwahrscheinlichkeit liegt ~30% bis Übermorgen, danach sinkt auch diese. Bisher habe ich mich geweigert die Beete zu wässern und die Saat sieht noch gut aus. Lange geht das sicher nicht mehr gut. :(
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Heute früh waren die Steine vorm Haus feucht, das erste naß von oben seit 5 Wochen. Leider war es nach kurzer Zeit weggetrocknet. Bis zur Regentonne kam es gar nicht...
Ich habe nun doch ein paar Kannen gegossen, schön gemulcht drüber, da hält sich die Feuchtigkeit.Auch die von letzter Woche sind noch feucht. Es lebe der Mulch!
Muß langsam meine Tomatenbeete vorbereiten, sozusagen aufbrechen...
Na, solange man noch lachen kann...
Liebe Grüße,
Anne
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Na, solange man noch lachen kann...
Na, ich weiss nicht, es wird immer trockener. Nicht mal mehr draussen rauchen darf man in gewissen Gegenden.
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ach gart, wird es denn besser, wenn du weinst? Oder grummelst?
hab das Rauchen vor ner Weile aufgegeben :) , insofern störts mich nicht, wenns verboten ist.
Zum Glück ist im Brunnen noch Wasser.
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ot:
Nicht mal mehr draussen rauchen darf man in gewissen Gegenden.
rauchst du drinnen; das ist in d bald auch nicht mehr erlaubt ;D ende ot:
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Ich habe GsD erst einiges in Töpfen - meine ganze Kohl-Sammlung, Tomaten, Paprika usw. Gesät habe ich Mange-tout Erbsen, dicke Bohnen, Karotten, Salat - es hat ewig gedauert, aber langsam spriessen sie - ich habe in den letzten zwei Wochen vielleicht 5 Mal gegossen.
Wir haben hier Sandboden, in einigen Stellen ist es eher Staub mittlerweile :(
Als Gärtner wäre ich vielleicht doch besser in meinem Heimatland England aufgehoben .....
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Vor etwas über 10 Jahren erlebte ich, wie damals im Darmstädter Raum bei meinem heutigen GG das Gießen im Garten im Hochsommer wegen Wassermangels verboten wurde (damals hatte er dort auch nur etwas Rasen, ein paar Sträucher und einige Kübelpflanzen...)
hoffentlich "blüht" uns diesen "Sommer" nicht auch noch sowas!
Ich musste heute den Romana-Salat auspflanzen, weil er in der Saatschale schon zu groß wurde, den ganzen Tag hab´ ich den Pflänzchen den Sonnenschirm hinterhergetragen, stehen sie doch noch im offenen Frühbeet, da staut sich die Hitze um so mehr! Die Kohlrabis müssen auch raus, vielleicht morgen Abend, wenigstens eine Nacht ohne glühende Sonne....!
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:D Ich habe gestern endlich einen Vorteil der Trockenheit gefunden. Ich habe meine Tröge für die Terasse angefüllt - die sind höchstens halb so schwer wie sonst....
Wahrscheinlich muss man 2 Tage unbepflanzte Kübel gießen, zur Vorbereitung, bevor man was einsetzen kann.
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Es gibt noch einen Vorteil. Das Unkraut wächst nicht. :D
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bei uns regnets gerade richtig große tropfen
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Es gibt noch einen Vorteil. Das Unkraut wächst nicht. :D
Das Beste an der Trockenheit ist, dass die Schnecken auch nicht wachsen und nicht von der Stelle kommen. :D
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Haha, das glaubt aber auch blos Ihr ;D
Trotz Trockenheit habe ich im Staudengarten viele Verluste durch Schnecken zu beklagen. Ich frage mir schon die ganze Zeit warum die Biester noch nicht verhutzelt sind ::)
Und das Unkraut gedeit hier auch trotz Trockenheit prächtig. Ich kann Vogelwicke, Winde, Hahnenfuß, Spitzwegerich und Löwenzahn anbieten, alles groß und prächtig. Das meiste mit langen Wurzeln die weit ins Erdreich ragen so daß sie den längeren Atem haben als manche Kulturpflanze.
Hinzu kommt daß man bei der Trockenheit die Wurzeln nicht rausbekommt sondern alles nur abbricht.
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Trotz Trockenheit habe ich im Staudengarten viele Verluste durch Schnecken zu beklagen. Ich frage mir schon die ganze Zeit warum die Biester noch nicht verhutzelt sind
Vermutlich, weil du sie nicht genug gesalzen hast.
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Das Beste an der Trockenheit ist, dass die Schnecken auch nicht wachsen und nicht von der Stelle kommen. :D
... jedoch nur bis zum ersten Regentropfen, nach dem kurzen Gewitter von heute Abend habe ich unmengen Schleimer eingesammelt
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Das Beste an der Trockenheit ist, dass die Schnecken auch nicht wachsen und nicht von der Stelle kommen. :D
Dem kann ich begeistert beipflichten. Ansonsten, klar, es ist trochen und mein Knoblauch bekommt trockene Spitzen. Aber da ich das Land im Herbst gegraben und umschichtig regelmäßig mit Mist versorge, ist es bei mir noch feucht, so ab 5 cm Tiefe. Aber ich habe auch in der Zwischenzeit diverse Male gehackt. Gießen mußte ich nur einige Kräuter, die erst in diesem Frühjahr in den Kräutergarten eingezogen sind. Mist speichert auch die Feuchtigkeit gut und ein im Herbst aufgebrochener Boden nimmt auch den Regen viel besser auf.
Aber ich halte auch schon wieder auf, will eh kaum einer hören. ;) Aber letztlich muß einjeder es selber wissen. Aber eine alte Weisheit sagt, einmal Hacken ersetzt zweimal Gießen. Einziger Nachteil, ich habe schon mit Beikräutern zu kämpfen, *und sich schon aus dem thread davonschleich* ::) ;D
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Moin
bei uns in Bremen ist alles staubtrocken! Es hat seit Wochen, außer ein paar Tropfen
einmal nachts , nicht geregnet!
Wir müssen fast jeden Tag gießen. Haben aber eine Grundwasserpumpe, dann ist es nicht zu tragisch!
Blüte
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Vor mehr als vier Wochen waren die 30cm Schnee der letzte Niederschlag hier,
dabei geht es uns im kühleren Mittelgebirgsklima mit lehmigem Boden wohl noch vergleichsweise gut.....
Die bewässerten Bereiche halten das Wasser noch recht gut und unter der verkrusteten Oberflächer ist es etwas tiefer noch recht feucht, am besten schaut es in den gemulchten Beeten aus, auch die mit Kompost gefüllten Hochbeete (allerdings auch alle paar Tage gewässert) halten die Feuchtigkeit noch recht lange.
Heute sahen wir, dass die Nachbarn den Hang rauf einen Schlauch vom Bach quer über die Straße Richtung Garten gelegt haben, die scheinen eine wirklich gute Pumpe und keine Skrupel wegen "unzulässiger Wasserentnahme" zu haben....Wir könnten vielleicht auch über die Wiese unterhalb von uns (ohne dass der Schlauch verräterisch über die Straße führt) etwas Wasser aus dem Bach "abzweigen" , es würde wohl niemand stören, wenn wir einen Schlauch über die Wiese legen, wirklich erlaubt ist die Entnahme wohl nicht, aber bei "Kleinstmengen" vielleicht eine temporäre Lösung, bis der Bach im Hochsommer (dann, wenn wir es am nötigsten hätten, sowieso versiegt). Als Hydogeologen hätten wir wassertechnisch und vor allem moralisch damit wirklich kein Problem.
Morgen muss ich unbedingt mal die Förderhöhe unserer Pumpe recherchieren.....
Und über die Bohrung (wirklich: Bohrung! nach Wasser hier sollten wir in Anbetracht des Klimawandels auch mal nachdenken!)
Schade, im rheinischen Kies oder im münsterländer Quartär früher hätte ich sowas mit der Cobra selber machen können....
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selbst ist die Frau! ;)
Doch was ist eine Cobra ???
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Würde mich auch interessieren! ::)
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;D!
So´n schönen roten Anzug hatte ich auch mal, und daher stammen auch meine schicken gelben Gummistiefel mit Stahlkappe ;D !
http://www.oekum.de/bilder/bohrer.jpg
Ist sowas wie ein zweitaktgetriebener Preßlufthammer, den benutzt man, um Bodenproben (Altlastenerkundung) per Rammkernsondierung zu gewinnen, allerdings auch geeignet, um Filterrohre für kleinere Grundwasserbrunnen zu setzen. Mein damalige Chef hat mich nur eingestellt, als ich ihm zeigen konnte, als Frau auch solch ein Gerät mehr als kopfhoch stemmen zu können.....oller Macho....
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sehr kleidsam ;),
hab Dank für die Cobra, wieder was gelernt.
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Ähm, damit kommt man aber nicht tief runter, oder? ::)
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notfalls 10 m, schon geschafft, abhängig vom Untergrund. Bei uns hier aber leider wohl nur 0,5m :-[ !
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:o :o :o
10 Meter???
Das Ding kriegt man doch nicht mehr gehalten, oder? :o
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Doch, man setzt immer nur 1 bzw. 2 Meterstücke nacheinander auf und verschraubt die dann, so sitzt die Cobra immer nur 1 bis 2 Meter oben auf dem aus dem Boden ragenden Gestänge! Nacheinander treibt man dann die ganze Säule aus mehreren Metern nach unten, so machen es die einfachen Brunnen"Bohrer" auch mit den Filterrohren aus dem Baumarkt!
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Ja, das ist klar... aber da ist doch auch ne ordentliche Kraft dahinter... das Teil bohrt ja, indem es die Teilstücke dreht, oder?
Oder läuft der eigentliche Bohrer in Hülsen?
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"Drehen", wie beim Bohren, tut sich da eigentlich nichts, man treibt dadurch, dass die Cobra oben wie ein Preßlufthammer immer ´raufschlägt, die Sonden (unten und zwecks Untersuchung seitlich entlang eines Schlitzes offene "Rohre")) in den Boden, der Boden steckt dann in den Schlitzsonden, zwischendurch zieht man mit einem "Frosch" händisch per Hebelkraft oder hydraulisch das ganze Gestänge wieder ´raus, entnimmt den Boden, treibt das ganze wieder in den Boden und ergänzt dann jeweils mit einer entsprechend langen 1 oder 2m Stange obenauf, unten ist immer die offene Sonde, so dass sich nach und nach meterweise ein Loch bildet, dass dann evtl. auch mit einem Filterrohr zum Brunnen ausgebaut werden kann.
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Ein trockenes Frühjahr ist öfters der Fall und nichts Ungewöhnliches. Aber wir haben dazu noch keine Winterfeuchte! Und dann der ewige, austrocknende Ostwind. Katastrophe schlechthin. Zum Glück haben wir einen Tiefbrunnen, der 70 m tief ist und immer Wasser führt. Wann nun Regen kommt, steht in den Sternen. Wahrscheinlich die kommenden 3 Wochen nicht, und dann steht der verregnete Sommer vor der Tür. Mit Hochwässern.
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Gestern, bei einem ausgiebigen Sonntagsspaziergang im Wald, sah ich überall Trockenrisse. So schlimm habe ich es noch nie wahrgenommen.
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So ähnlich muss alternde Haut unter dem Mikroskop aussehen, wenn man keine Feuchtigkeitscreme benutzt.
Im Ernst: Noch hält hier der Boden in den unteren Bereichen die Feuchtigkeit. Selbst "Trockenheitsanzeiger", wie Hortensien und Rhododendren lassen die Blätter noch nicht hängen. Ist aber nur eine Frage von wenigen Tagen.
Hoffentlich kommt kein Verbot, Wasser für den Garten zu verwenden. Gilt ja streng genommen auch für den eigenen Brunnen.
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Damit sprichst Du mir aus der Seele! Vielleicht lohnt da auch nochmal die Rechnung, was eine Zisterne kostet - die ja einen guten Teil so einer Trockenheitsphase abpuffert. Wir haben eine und sind fest entschlossen ihr und den drei Regentonnen auch noch eine vierte hinzuzugesellen. Ich habe echt Panik... da sammelt man Raritaeten und dann koennte so ein Waesserungsverbot die Arbeit von Jahren zunichte machen.
Befremdlich nur, wenn unsere Gegend zum Wasser sparen aufgerufen ist und man immer noch Leute beim Auto waschen auf ihrem Hof sieht.
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Irgendwie verkehrte Welt - hier in Spanien regnet es komischerweise staendig, so dass ich mir schon um die Geophyten sorgen machen muss... ::)
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@ Knusperhäuschen, danke für die Erklärung :-*
Man lernt nie aus! ;)
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@ radisanne ;) jau, so isset, ich auch nie, wär ja sonst langweilig, oder ;D !
Heute war es bei uns zwar merklich kälter, dafür wehte aber ein ziemlicher Wind, der alles noch mehr ausgetrocknet hat..... >:(
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Wir haben auch seit Tagen Ostwind, heute auch merklich kühler...
Die Trockenheit ist abartig. Ich hab ein Mäuerchen im Garten, das zum Hausvorplatz den Hang abfängt, hinter dem Mäuerchen ist Gras, die Erde darunter löst sich schon von dem Mäuerchen!!! :o
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Bei uns ist's auch staubtrocken, tagsüber viel Sonne und etwas Wind, nachts deutlich kühler, aber kein Regen in Sicht. Unsere 3 Wassertonnen sind leer und bei einer Bekannten ist die Zisterne jetzt auch trocken. Wir gießen im Garten nur das nötigeste und auch nicht täglich.
Ausgepflanzt habe ich noch nichts weiter, Salat, ein paar Kräuter und Blumen, aber die habe ich mit einer Schicht Rasenschnitt abgedeckt, das hält wenigstens etwas die Feuchtigkeit.
Der Boden ist so trocken, daß ein kräftiger Regen nur drüberlaufen würde, einsickern kann da momentan nichts. Am Schlimmsten finde ich das Gassigehen, wir haben hier Kieswege und es ist extrem staubig. Selbst wenn ich in den Wald fahre, ist's lediglich kühler, aber auch dort zeigt der Boden langsam Risse. Wenigstens scheint es den Zecken auch zu trocken zu sein ;)
So sehr ich mir Regen wünsche, mir graut vor einem kräftigen Gewitter, da schwemmt's wahrscheinlich alles weg, so ein paar Stunden leichter Landregen über Nacht wäre ideal.
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Staubtrocken auch hier. Rasenschnitt hab ich in den Edbeerbeeten, mehr habe ich nicht, denn auch der Rasen wächst nicht (nein, ich beregne den nicht jeden Tag stundenlang). Um die Beerensträucher hab ich einen Giessrand geschaufelt, alles was empfindlich oder neu angepflanzt wurde, hat den auch bekommen.
Gekommen sind bis jetzt nur die Radieschen, seit 3 Tagen kommt der Wind dazu. Hacken hab ich heute zwischen den Reihen versucht und aufgegeben - kein Durchkommen, eine Motorhacke die durch den Boden, ich weiss nichtmal ob es sowas gibt.
Laut bekannter Wetterseite gibt es hier ab Mittwoch nächster Woche eine Schauerwahrscheinlichkeit von 30%...
Sollte man danach im Regionalfernsehen eine wahlweise nakte oder in wallendende Gewänder gehüllte (ich bin durchaus offen für Varianten) Frau sehen, die seltsame Tänze auffürt, vorzugsweise nachts und bei Vollmond - ich bin das nicht. Nie nicht würd ich so einen Unsinn machen wie Regentänze aufführen. Wirklich nicht. Niemals nicht.
gruss
Adji
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Adji, ich glaub´ ich hab´ dich gesehen, vielleicht auch nur im Traum, du tänzeltest lieblich über unsere keltischen Taunushaine und hast dich dann einige Male anmutig über unserer Wiese gedreht, sanft rieselte ein leichter, irisierender Schauer kleiner, erfrischender Tautropfen aus deinem Kleide, langsam sich agglomaterisierend zu einem leichten, kaum zu spürenden Nieselregen, den dann, nachdem alles etwas benetzt und durchfeuchtet, langsam, ganz langsam, gierig und nach mehr heischend die Vegetation als lang ersehnte, glückselig machende Feuchtigkeit zu erhaschen versuchte.....leider wachte ich dann mit trockener Zunge aus diesem lange ersehnten Wunschtraum auf, mußte etwas Minnewasser aus der Plastikpulle zu mir nehmen und hoffen, diesen schönen Traum noch einige Tage weiter träumen zu können (Hier nächste Woche immer noch nix mit Wasser, in welchem Aggregatzustand auch immer, von oben! >:( )
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Hier auch alles Staubtrocken. Ich weis nicht welcher Idi... mich geritten hat, vor zwei Wochen neuen Rasen zu säen. :P
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Knusperhäuschen, das war bestimmt ein Traum. Denn abgesehen davon das ich sowas wirklich niemals tun würde - was schert mich der Regen im Taunus? Allein die Vorstellung da nakicht oder in wallender Klamotte anzureisen und dann da bei dir irgendwelche abstrusen Regentänze aufzuführen während hier alles verdorrt - absurd!
gruss Adji
die jetzt mal rausgeht und schaut ob es Wolken gibt oder alternativ Bettlaken die sich in WallaWla verwandeln lassen.
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Och Adjiiiiii!
Wär doch so schön gewesen, und im Taunus tanzt es sich so gut, bei all den alten Kelten hier in Europas größtem Oppidum......
nee, ich wäre tatsächlich auch ziemlich verwirrt, wenn da so eine fremde Gestalt im Bettlaken im Garten herumgeistern würde....Spuke du mal in deinem und ich in meinem Garten, wer weiss, vielleicht entlocken wir dem Himmel ja vielleicht doch noch die eine oder andere heißersehnte Wolke (meine sind im Moment eher grün oder blau, haben 10 Liter Volumen und vorne eine schwarze Plastktülle als Brause....)
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Nun ist es soweit:
Heute Nacht und heute morgen hat es hier bei uns auf dem großen Feldberg den ersten großen Waldbrand der Saison gegeben!
30.000 qm Wald standen in Flammen, 136 Feuerwehrleute in 18 Fahrzeugen waren im Einsatz, der Brand ist gelöscht. Das schlimmste ist, dass man Brandstiftung eines Zündlers vermutet, der hier wohl sein Unwesen treibt!
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Das ist ja schrecklich!!! :-[
Was haben solche Menschen nur von ihrem Tun???
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ein kurzes Gefühl der Macht vermutlich...
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Wäre schön, wenn dann dem gegenüber das Feuer die Macht ergreifen würde... sozusagen am eigenen Leib erfahren! >:(
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Juhuuuu! Bei uns hier auf der Ostalb ist der Himmel heute früh bewölkt!
Mal sehen, ob der Himmelpapa ein paar Tropfen Regen schickt.
Die letzten Tage pfiff trotz Sonne ein sehr kalter Wind. Ob das wohl
die Eisheiligen sind? Ich möchte so gerne nächste Woche meine schönen großen Tomaten ins Freiland setzen. Gestern Nacht war es so kalt, daß meine liebevoll gezogenen Peperonis, die ich auf dem Balkon stehen hatte ganz schlabbrige Blätter hatten. Schnell habe ich sie wieder rein ins Haus gestellt und sie haben sich erholt.
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Ab Montag soll es bei uns regnen, evtl. sogar an drei Tagen (zumindest stundenweise......) :D :D :D :D :D :D :D!
Gestern haben 2 1/2 Tropfen am Abend die Pollen zusammengeschlämmt, mehr war nicht...
Beim Waldbrand ist übrigens auch noch ein Jagdhaus abgebrannt, bisher nix neues vom Feuerteufel. GG ist morgens noch auf dem Weg zur Arbeit in das Feuerwehr-Tohuwabohu geraten, scheint ziemlich eindrucksvoll gewesen zu sein.....
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Hallöchen,
heute hat es nachts angefangen zu regnen - leider bisher nicht mehr als 4 Liter / Quadratmeter.
Das ist leider viel zu wenig :'( hoffentlich kommt in den nächsten Tagen noch was dazu. Könnten gut 30-40 Liter auf einige Tage verteilt gebrauchen !
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Hallo, der ersehnte Regen kam gestern Abend und hielt die ganze Nacht an, heute tröpfelt es schon wieder. Oh wie schön, es sieht alles so frisch aus und die Regentonnen sind am überlaufen. Dennoch kam der Regen schön langsam und hat nichts zerstört. Ein tolles Gefühl..
Liebe Grüsse
ANJA :)
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Juchuuuu, auf der Ostalb regnet es nicht nur, es schifft!, wie man bei uns im schwäbischen sagt. Wenn nur der blöde Wind nicht wäre, der bereits wieder die Kübelpflanzen umwirft und durch den Kamin pfeift.
Habe gestern noch die letzten Kartoffeln gelegt und fast die Harke kaputtgemacht (und mich auch) weil ich kaum Furchen in die knochentrockene Erde gebracht habe.