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Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: frida am 28. Mai 2007, 19:44:59
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In diesem Jahr ist bei uns ein enormer Druck von den Schnecken.
Meine jungen Kürbisse hatte ich erst mit einer Plastikbonbondose (ca. 4 Liter), über die ich oben Fliegengaze gespannt hatte. Dort, wo die Blätter nun die Gaze berühren, sind sie bereits angeknabbert. Eine Pflanze, die ich nicht überdeckt hatte, hat keine zwei Tage überlebt. Nun sind sie zu groß für die Bedeckungen, aber ich fürchte schlimmstes, wenn ich sie abnehme. Wie lange sind sie denn eigentlich noch attraktiv für die Schleimer?
Bei Möhren, Radieschen und Mangold ist das Stadium ja recht schnell erreicht, wo die Schnecken nicht mehr rangehen. Bei Bohnen dauerts länger, ist das bei Euch auch so? Und wie bei Gurken?
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Nun sind sie zu groß für die Bedeckungen, aber ich fürchte schlimmstes, wenn ich sie abnehme. Wie lange sind sie denn eigentlich noch attraktiv für die Schleimer?
In solchen Fällen helfe ich mir mit einem gut abgedichteten Tunnel von Vließ, der aber vorraussetzt, daß man vorher den Boden einmal gut durchgearbeitet hat.
LG
Uwe
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Ist bei mir schwierig, da ich die Kürbisse auf einem Grassoden-und-sonstigen-Pflanzenabfall-Hügel stehen habe, den ich mit schwarzer Folie abgedeckt habe.
In der "Ebene" ist Vlies bestimmt gut - aber nervt Dich das nicht, es zum Jäten immer wieder aufzunehmen und so "wasserdicht" wieder abzudecken?
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Ich entscheide das eher nach der Frage - schaffen sie es, die Pflanze in ein oder zwei Nächten komplett zu vernichten. Zuchini und Gurken müssen da schon ganz schön groß sein, und an den ersten Tagen muss man abends und morgens auf Schneckenjagd gehen. Letztes Jahr haben die Schnecken bei mir häufig die Blütenblätter und die Spitzen von den jungen Zuchinifrüchten angeknabbert, da wurde dann nix aus den Früchten.
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Das mit der schwarzen Folie, naja, ich hatte für Melonen überlegt, aber da mir eine Maus die meisten Melonensamen aufgefressen hat, werde ich da kein Risiko eingehen mit den letzten Pflänzchen. Unter der Folie halten die sich bestimmt gerne auf, oder?
Und natürlich nerft es, daß man da nicht so leicht drankommt, aber lieber so, als daß die gesammten Pflanzen, oder wie bei Möhren oder Lauch, die gesammte Ernte Opfer der Fraßfeinde wird. Im letzten Jahr wurden alle meine Zucchini Opfer der Schnecken. Und mit Freilandgurken war auch Essig, leider ohne Gurken :-\.
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Ja, am Anfang ist das mit der schwarzen Folie ein Problem, weil sich die Biester bei Schlechtwetter wohl darunter fühlen. Sind die Pflanzen erstmal größer, wachsen sie mit den warmen Füßen und dem verrottenden Grassoden etc. wie Teufel und tragen bestens.
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weil jetzt leider in vielen gärten aktuell: ganz schlimm treiben es die schnecken, nachdem hagel die pflanzen verletzt hat!
das fürchte ich viel mehr als den hagel selbst! die guten meinen, mit dem beschädigten gänzlich aufräumen zu müssen ::) ! da können die pflanzen auch schon älter sein, werden sie willkommenes fressen!
lg lisl
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zum Glüch habe ich viele meiner zuletzt gepflanzten noch unter Schutz, sodaß ihnen der Regen nix machte. Und obwohl wir mit weiterem Regen rechnen müssen, habe ich geharkt und gehackt, wie blöde, um es den Östern einfach unbequem zu machen. Bei meiner Nachbarin steht soch sooooo viel schöner Salat und Kohlrabi und da ist der Weg doch viel bequemer, als wenn man über frisch geharktes/-hacktes muß. Und die zu vermehrenden haben den Luxus eines Schneckenzaunes. Soooo oft tut mir die IPK auch nix gutes. ;D
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Bei Zucchini und Kürbis sinds die Haare an den Stängeln, die Schnecken vergraulen, und die brauchen so ihre Zeit. Dann erscheinen alsbald die Blüten, und die Schnecken sind zurück. Daher gibts nur eins: Schneckenkragen und -zaun.
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tja, ich hab ja auch das problem, daß zucchini und gurken bis aus 1 oder 2 alle komplett von den schnecken abgenagt wurden. bei den restlichen wurden netterweise nur die keimspitzen angekaut >:(
ich habe nun nochmals ausgesät, die verbliebenen mit halben plastikflaschen geschützt und (ferramol) schneckenkorn gestreut.
mal schauen ob sie meine pflänzchen nun in ruhe lassen.... :-[
zwei wochen gebe ich ihnen noch zeit, wenn bis dahin die pflänzchen nicht einigermaßen gewachsen sind, gehe ich mir langweilige, normale aber schon fertige jungpflanzen holen! :-X :-\
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Gekaufte Jungpflanzen sind bisweilen am anfälligsten. Die riechen irgendwie anders und brauchen ein paar Tage am neuen Ort, um schneckensicherer zu werden.
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Na, Ihr macht mir Spass! :(
Meine Zwiebeln haben sie schon zusammen gefressen, da half nur noch Feramol, um ein paar Pflanzen zu retten! >:(
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apropos ferramol.
auf der packung steht ja, es soll regenfest sein.
bei dem momentanen wetter ist es das aber überhaupt nicht.
die einzelnen körner schimmeln auf den beeten...sieht natürlich besonders schön aus, so ein schimmelrasen...naja, wenigstens wächst dann etwas..und wenns nur ein schimmelrasen ist! :P ::)
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Ab wann sind Jungpflanzen nicht mehr attraktiv für Schnecken?
Kommt ganz drauf an. Manche Pflanzen sind immer attraktiv für Schnecken, egal wie alt. Aber manche überleben es aufgrund der bereits vorhandenen Blattmasse eher.
Ich habe z. B. Hostas, die können gar nicht so schnell wachsen, wie sie abgefressen werden. Der Regen zur passenden Zeit, nämlich während des Austriebs, hat den Schnecken einen feinen Tisch bereitet. :(
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Bei mir sind auch die Dahlien ein fressen für die Schnecks :P
Dieses Jahr hab ich rechtzeitig Flaschen drüber gestellt.
Für meine Zucchini hab ich mir dieses ausgedacht, hatte es schon mal wo anders gepostet. Es ist ein Kragen aus durchgeschnittenen Eimern
Gruß Karin
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Und da kommen sie nicht über den Rand? Die Größe des Kragens ist ja gut. Vielleicht sollte man einfach solche Eimer nehmen, erst ganz unten abschneiden und oben dann ein Netz drüberbinden. Dann hätten die Pflänzchen jedenfalls länger Platz als in meinen Konstruktionen.
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Gewachsene Zucchini im wirksamen Blechschneckenkragen sehen so aus: click!
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Ich lass meine Zucchini und Kuerbisse im Topf auf dem Tisch unter dem Dachueberstand auf der Suedterrasse bis die Stiele anfangen, holzig zu werden (dann haben sie schon einen ca2-3l Container). Dann haben sie auch die von gart erwaehnten "Stacheln". Frueher haben die Schnecken immer (zuerst) die Stiele durchgefressen, besonders fiese! Soviel Schneckenkorn, um das im Feld zu verhindern, konnte ich nie streuen.