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Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: Cim am 15. Juni 2007, 22:21:22
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Hallo,
da ich total auf süsse Sachen Marmeladen, Gelees und Konfitüren stehe, dacht ich mir, so ein Thread dazu ist gar nicht schlecht.
Ich liebe es, Marmeladen zu kochen, mit Früchten aus dem eigenem (oder geklauten) Garten.
Gestern gab es z. B. schon Rosenblütengelee in Johannisbeersaft (vom letzen Jahr)
Man pflücke frische, duftende (ungespritzte!) Rosenblüten, zupft davon nur die Rosenblütenblätter ab und bedecke sie gut mit Apfelsaft (roter Saft z. B. Johannisbeer, Fliederbeer oder Wasser geht auch).
Für 1 Liter Saft reichen je nach Größe circa 5-10 Blüten. Die Blütenblätter werden über Nacht verschlossen stehen gelassen. Am nächsten Tag gibt man Gelierzucker hinzu und zerkleinert die Blütenblätter mit einem Pürierstab. 10-30 Minuten bei schwacher Hitze erwärmen (damit sich die Rosenblütenblätter etwas zersetzen). Zum Schluß noch einmal stark erhitzen und zu Gelee verkochen. Je stärker der Rosenduft, desto intensiver das Aroma.
*Dieses Rezept habe ich mir selbst zusammengebastelt, da ich niemals 1 kg Rosenblütenblätter . . . zusammenbekommen hätte.
und Fliederblütengelee in Quittensaft (auch vom letzten Jahr)
10-20 Blütendolden mit 1-2 Liter Apfel oder Quittensaft übergießen und 2 Tage ziehen lassen. Die Blütendolden herausnehmen und gut auspressen. (Ein paar kleine Blüten dürfen gerne drinnen bleiben). Mit Gelierzucker, Zitrone und circa 2EL Apfelkraut zu Gelee verarbeiten.
Toll sollen Fliederblüten auch so sein, aber leider fehlen mir die Stachelbeeren dazu:
Stachelbeer-Holunderblütengelee
(hat das Aroma von Muskatellertrauben)
4 große Schirmrispen Holunderblüten auf 1 Pfund Stachelbeeren.
Die Holunderblütenstände kräftig abschütteln (nicht waschen, wegen des Geschmacksverlustes), anschließend die Blüten mit der Gabel abstreifen.
Die Stachelbeeren werden unterdessen zu einem Brei verkocht (auf 1 Pfund Früchte ½ Liter Wasser). Dann die Holunderblüten und den Gelierzucker dazugeben und zu Gelee verarbeiten.
*Das Original-Rezept habe ich dem Buch „bei der Natur zu Gast“ von Richard Mabey entnommen.
LG und ich warte auf viele neue Rezepte und Ideen Cim
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... gute Idee Cim, hier passt mein rotes Zwiebelkonfit
500 g rote Zwiebeln
2 Esslöffel Zucker
etwas Balsamico
Lorbeer, Thymian, Rosmarin
5 dl Rotwein
Die Zwiebeln in Streifen schneiden, in etwas Olivenöl andünsten, ablöschen, alles zusammen leise kochen bis die Flüssigkeit ganz eingekocht ist
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für Suse . . .
Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre
600 g Erdbeere, 400g Rhabarber (ev. schälen). Beides in kleine Stücke schneiden und mit Saft von 1 Zitrone oder Limette und Schale(Zitronensäure tut's auch) und Gelierzucker verrühren. Zu Konfitüre verkochen. Etwas Vanillearoma oder Zimt ist auch lecker dazu.
Statt Gelierzucker geht auch brauner Zucker un Gelfix . . . . .
rohe Erdbeer-Feigen Konfitüre
3 frische Feigen halbieren und Fruchfleisch aus Schale lösen. 100 Erdbeeren und Feigen pürieren und mit Gelierzucker mischen (am Besten den für's Kalt zubereiten) 10-15 schlagen, bis Masse dicklich wird. Glasdeckel mit Rum beträufeln und im Kühlschrank aufbewahren.
Erdbeer-Sekt-Konfitüre
1 Kg Erdbeeren mit 200ml rotem Sekt, Zitronensäure und Gelierzucker zu Marmelade kochen.
Viel Spaß cim
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Ähm ... ich hoffe, ich bin hier mit meiner Frage nicht zu OT ...
Ich möchte gerade ein Kirsch-Chutney kochen - ein paar Rezepte dafür habe ich mir schon herausgesucht. In den meisten davon ist aber die Haltbarkeit nicht angegeben oder es wird nur sehr wenig Zucker verwendet.
Kocht ihr Chutney und Relish auch mit Gelierzucker - und wenn ja, mit wieviel?
Ich habe zwar schon ab und an welche eingekocht - aber nie allein, und die Zuckerfrage gibt mir rätsel auf.
Gerne nämlich würde ich das Kirschchutney zu herbstlichen Bräten genießen ... und bis dahin ist ja noch ein bißchen ...
Ansonsten werde ich verwenden:
Süßkirschen ( pro 600gr)
Zwiebeln (ca. 100g)
Sultaninen
Paprika (100gr?)
1/2 Chili
125ml Apfelessig
Ingwer
Kardamon
Garam Masala
Liebe Grüße
macrantha
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Die Zwiebeln in Streifen schneiden, in etwas Olivenöl andünsten, ablöschen, alles zusammen leise kochen bis die Flüssigkeit ganz eingekocht ist
Hallo Luna!
Und dann einfach heiß in Gläser füllen, oder muß man es noch einkochen?
Schon mal danke für die Ergänzung,
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Und dann einfach heiß in Gläser füllen, oder muß man es noch einkochen?
... heiss einfüllen und sofort verschliessen genügt
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Kocht ihr Chutney und Relish auch mit Gelierzucker - und wenn ja, mit wieviel?
Ich habe zwar schon ab und an welche eingekocht - aber nie allein, und die Zuckerfrage gibt mir rätsel auf.
ich koche Chutney mit normalem Zucker ein, auf ein Kilo Früchte/Gemüse nehme ich 150 bis 250 Gramm Zucker
Kürzlich habe ich das Rhabarber Chutney aus diesen Thread # 75 nachgekocht, es ist traumhaft
Chutney ist 10 - 12 Monate haltbar
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Oh - danke Luna :-*
Ich habe inzwischen einfach begonnen - mal sehen, ob mein Kirsch-Zwiebel-Chutney auch so lange hält.
Hier das entgültige Rezept (momentan köchelt gerade die 3. Charge)
ca. 1000 g Süßkirschen (entsteint)
1 Gemüsezwiebel (ca. 200g)
1/2 Zucchini
1 Paprika
1 Fleischtomate
1 Chilischote
1-2 Hand voll Sultaninen
125 ml Apfelessig
200g Gelierzucker 1:3
Gewürze:
Kardamon, Garam Masala, Meersalz, Kefirblätter gerieben, Piment gestoßen, gemahlene Nelken, mit Cayennepfeffer bei Bedarf nachschärfen
Das sind zusammen 1500 g Kirschen + Gemüse
Sehr lecker, süß-fruchtig
An sich würde ich Gemüse zu Frucht mindestens 1:1 verwenden .... aber meine Kirschenberge müssen weg :P
LG
macrantha
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Das werde ich auch versuchen, das Kirschen-Zwiebel-Chutney, habe heute Tonnen von Kirschen bei meiner Oma geerntet. Das wird dann mein erstes Chutney .. ob das was wird ;)
Und ERdbeeren habe ich auch noch sooo viele.
Ob man Kirschen und/oder Erdbeeren auch mit Wassermelonen zu was verkochen kann?
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Hallo Suse,
versuch macht kluch, die Kombination habe ich noch nie gehört, . . .
vielleicht, wenn du etwas dazunimmst, was zu allen 3 Früchten lecker schmeckt . .. :-\ grübel
Also wenn, dann würde ich das mit Honig oder braunem Zucker und vielleicht etwas Alkohol (den Sekt???). . . . machen, aber die Kombination ist nicht so einfach. Erdbeer und Melone kann ich mir noch ganz gut vorstellen, da wieder etwas Minze oder Melisse mit bei . . . Kirschen würde ich zusammen mit Mandelblättchen kochen. Und Kirschen soll man auch trocknen können . . .
was ich noch nie probiert habe . . . .
Omas Obstgemüse
4 kg gemischtes Obst,im Mixer pürieren, 4 Zitronen oder Limetten fein gewürfelt hinzufügen,1/2 Liter Apfelwein oder Traubenmost und 100 gehackte Mandeln oder Walnüsse dazugeben. In einem breitem Topf bei mittlerer Hitze 20 Minuten kochen und dabei immer rühren. Dann bei 150°C im vorgeheizten Backofen bei leicht geöffneter Tür etwa 6 Stunden zu einem festen Mus eindämpfen (Vielleicht kannst Du statt dessen etwas Gelierzucker einrühren und das Ganze auf dem Herd in 10 Minuten verarbeiten . . ). Gelegentlich umrühren. Anschließend heiß in Gäser füllen und verschliessen.
Ganz viel Spaß cim
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hallo cim
ein neues rezept so hoffe ich
rhabarbermarmelade mit ingwer
1,75kg rhabarber 2,5dl wasser ,saft einer zitrone, 50mm ingwer frisch ,1,35kg zucker 100gr.kandierter ingwer fein zerkleinert.
wasser, zitronensaft, rhabarber, ingwer frisch, köcheln bis rhabarber weich ist.ingwer wurzel herausnehmen zucker dazugeben kandierten ingwer dazu 10-15 minuten kochen bis gelierpunkt erreicht ist
vlg sellraintina
habe auch noch zucchini ingwer marmelade
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HalloLuna,
ist es normal, daß die eingelegten Nüsse nach Essig riechen?
Eigentlich war es sehr milder ???
LG
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Hallo sellraintina,
werd heute gleich meinen restlichen Rhabarber ernten . . . .
Ich habe mal nach Stevia-Marmeladen recherchiert:
Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre für 4 Gläser (a 250 g)Zubereitungszeit: ca. 45 Min.
375 g Erdbeeren
125 g roter Rhabarber
flüssiger Stevia-Extrakt
5 g Zitronensäure
3 1/2 EL flüssiges Geliermittel
1. Die Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln. Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden.
2. Die Erdbeeren und den Rhabarber mit dem flüssigen Stevia-Extrakt und der Zitronensäure in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen.
3. Die Fruchtmasse etwa 10 Minuten gut durchkochen lassen. Das flüssige Geliermittel hineinrühren und die Konfitüre nochmals kurz aufkochen lassen.
4. Die Konfitüre noch heiss in ausgespülte Gläser füllen und diese mit Einmachfolie oder festschliessenden Deckeln verschliessen.
1 Portion (25 g) enthält ca. 55 kcal - 0 g F - 0 g E -12 g KH - 1 BE
Apfel-Tomaten-Gelee für ca. 3 Gläser (a 250 g)
Zubereitungszeit: ca. 25 Min.
250 ml Apfelsaft ohne Zuckerzusatz
125 ml Tomatenmus
flüssiger Stevia-Extrakt
1 Vanilleschote
1. Den Apfel- und den Tomatensaft in einen Topf geben, den flüssigen Stevia-Extrakt und die aufgeschlitzte Vanilleschote dazugeben und alles unter Rühren zum Kochen bringen.
2. Den Gelee etwa 2 Minuten gut durchkochen lassen, die Vanilleschote entfernen und den Gelee noch heiß in ausgespülte Gläser füllen. Diese mit Einmachfolie oder festschliessenden Deckeln verschliessen.
1 Portion (20 g) enthält ca. 50kca - 0g F- 0g E-12 g KH - 1 BE
Birnen-Ingwer-Konfitüre für 5 Gläser (a 250 g)Zubereitungszeit: ca. 40 Min.
1kg Birnen
1 Stück Ingwer
25 g Geliermittel für kalorienreduzierte Konfitüre
flüssiger Stevia-Extrakt
Saft von 1 Zitrone
1. Die Birnen pürieren. Die Ingwerwurzel schälen und in sehr feine Würfel schneiden.
2. Das Geliermittel mit dem flüssigen Stevia-Extrakt mischen und zusammen mit dem Zitronensaft, den Ingwer würfeln und dem Birnenpüree in einen Topf geben.
3. Die Fruchtmasse unter Rühren zum Kochen bringen und etwa 2 Minuten gut durchkochen lassen. 4. Die Konfitüre noch heiss in ausgespülte Gläser füllen und diese mit Einmachfolie oder festschliessenden Deckeln verschliessen.
1 Portion (45 g) enthält ca. 50 kcal - 0 g F - 0 g E -12 g KH - 1 B
Erdbeermarmelade:
1 kg Erdbeeren kochen, dann 1/2 Teelöffel Stevia dazu, 1 Teelöffel "eindicker" und 10 gramm Ascorbinsäure (=Vitamin C). In Marmeladengläser füllen, erkalten lassen.1 Eßlöffel mindestens 45% Alk drauf, anzünden, kurz vor Schluß der Flamme Deckel drauf. erzeugt ein Vakuum und die Gläser sind ca 1 Jahr haltbar. Und schmecken "saugut" (nich die Gläser, der Inhalt!).Der Alkoholgehalt ist "verbrannt", bzw, verflüchtigt sich beim erneuten öffnen.
auprobiert habe ich noch nichts davon . . . berichte mal, was das wird. Wie du den grünen Zucker gewinnst habe ich die schon geschrieben.
Lieben Gruß Cim
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Hallo,
ich hatte gerade gestern meine erste Bananenmarmelade gekocht :D
Ok, die Bananen sind nicht in meinem Garten gewachsen sondern gekauft, aber sie waren schon kurz vorm abtreten und ich wollte nicht gerade 9 Bananen auf einmal essen ::) ;D.
hier ist das Rezept
Bananenmarmelade
1 kg reife Bananen Fruchtfleisch
500 g Gelierzucker 2:1
3 Zitronen
½ TL gemahlenen Zimt
½ TL gemahlene Nelken
200 – 250 ml Eierlikör
Die geschälten Bananen in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Gelierzucker und dem Saft der 3 Zitronen mischen.
Die Zitronenschale abreiben und dazugeben.
Zimt und Nelken dazu und die Mischung zum Kochen bringen.
Das Ganze ca. 10 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen bis dass die Bananen richtig weich sind. Immer gut mit einem
Holzlöffel rühren, damit nichts anbrennt!
Vom Herd nehmen und den Eierlikör unterrühren.
Sofort in kleine! Marmeladen-Gläser füllen und verschließen.
Ich hatte keine gem. Nelken, hab dazu dann zwei Nelken mitkochen lassen, etwas weniger Zimt hab ich auch genommen, soll ja nicht vorschmecken. Die Bananen hab ich beim kochen mit dem Stampfer zermatscht, weil sie sich von alleine nicht auflösen wollten :-\
Den Eierlikör hab ich ganz kurz mitkochen lassen, damit die Marmelade noch heiß genug war zum einfüllen in die Gläser.
Gruß Karin
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ich hab auch gerade marmelade gekocht.
naja..ist nur ein glas geworden ::)
und zwar eine felsenbirnen-wildkirsch-lavendel-mus-marmelade.
hatte leider von allem nicht so viel, aber ich wollte mal wieder was "besonderes" machen.
die "wildkirschen" sind auf meiner zierkirsche gewachsen. klein, dunkelrot, nur eine hand voll auf dem baum gewesen.
die lavendelblüten habe ich als tee gekocht.
die felsenbirnen (2/3), die wildkirschen (1/3) in einen topf, lavendelblütenwasser dazu und die blüten selbst auch nochmal mit rein.
das ganze aufkochen lassen, bis die früchte geplatzt sind und dann das ganze durch ein sieb passiert. den saft einer halben zitrone dazu und mit gelierzucker 3:1 aufgekocht.
also aussehen tut es gut, tief dunkelrot-lila, riechen tut es auch sehr verführerisch.
wie es schmeckt, werde ich heute abend oder morgen berichten ;D
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Aella, das liest sich abenteuerlich ;D
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Hmmh, Banane mit Eierlikör - hört sich lecker an.
Hab' Banane immer von Radveranstaltungen über und die meist mit Stachelbeer oder Ingwer verkocht (Ich tu die Bananen voher immer in den Mixer . . . ) Aber Eierlikör klingt viel süffiger. ;D
Vielleicht sollte ich mir auch eine Felsenbirne zulegen . . damit ich die Spezialität von Aelle auch kochen kann. ;)
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Heute habe ich in einem "Bauernhof-Laden" eine Rhabarber-Bananen Marmelade gekauft, sie sieht fad aus, aber wenn sie gut ist, versuche ich an das Rezept zu kommen :D
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Ich finde die Marmeladenkombination Kürbis-Birne sehr lecker ... mal auf dem Markt von einer Bäuerin abgekauft.
Aber der Herbst ist ja noch weit - jetzt müssen erstmal die Kirschen dran glauben (beim letzten Chutney kochen war dann der letzte "Gang" pure Kirschmarmelade).
Übrigens - zum Kirsch-Zwiebel-Chutney ... ich bin unentschlossen, ob ich es zu süß finde oder nicht ...
Vielleicht sollte man etwas weniger Zucker nehmen - oder eben deutlich mehr Gemüse (vor allem scharfe Sachen wie Zwiebeln) ::)
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Birne Kürbis, hab' ich noch nie probiert, werd ich mir merken . . . .
Ich kenn mit Kürbis oder Birne: weihnachtliche Kürbismarmelade, Birnen-Estragin Marmelade, Engelshaarmarmelade, . . . aber die gibt's erst, wenn's soweit ist :P
Beim Einkaufen habe ich diese Woche Kirsch-Bananen Marmelade gesehen. Ist bestimmt auch eine lecker Kombination. :)
Schade, dass ich keinen Kirschbaum hab' und auch niemanden weiß . . . . :(
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Heute habe ich in einem "Bauernhof-Laden" eine Rhabarber-Bananen Marmelade gekauft, sie sieht fad aus, aber wenn sie gut ist, versuche ich an das Rezept zu kommen :D
... die Marmelade war nicht besonders
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:D rhabarber mit vanille ist besser :D
Rhabarbermarmelade
1000 g geputzten Rhabarber in kleine Stuecke schneiden, mit 1000 g Zucker verruehren, je nach Geschmacksvorliebe mehr oder weniger Vanillemark dazu. Ueber Nacht stehen lassen (zudecken !) Dann in grossem Topf ca 1/2 Stunde kochen. Ruehren nicht vergessen!
In sterilisierte Glaeser fuellen, verschliessen, koestlich!
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bei uns war es ziemlich stürmisch heute Nacht, daher hat unser Walnussbaum viele grüne Nüsse verloren :(
Hab' jetzt aber ein Rezept gefunden, und wollte einmal fragen, ob da schon jemand Erfahrung mit gemacht hat . . .
Nüsse einmachen
Zubereitung:
Anfang Juli, solange die innere Steinschale der Nüsse noch weich ist, durchsticht man sie mit einer Spicknadel oder einem zugespitzten Hölzchen und legt sie 14 Tage in kaltes Wasser, welches täglich abgegossen und durch frisches ersetzt werden muß. Sind die Früchte schwarz geworden, kocht man sie in Wasser so weich, daß sie leicht von einer hindurchgestochenen Nadel abfallen, legt sie über Nacht in kaltes Wasser, läßt sie dann auf einem Sieb gehörig ablaufen und tut sie in eine Schüssel.
Auf 500 gr Nüsse läutert man
500 gr Zucker mit
¼ l Wasser und gießt ihn kochend über die Nüsse; am folgenden Tage siedet man den Zuckersirup etwas stärker ein, schüttet ihn nach Erkalten über die Früchte und wiederholt dies 6 Tage nacheinander, wobei man jedes mal etwas Zucker zusetzt und ihn sehr gut abschäumt. Am siebenten Tage kocht man ihn zum kleinen Faden, läßt die Nüsse einigemale darin aufwallen, schichtet dieselben mit dazwischen gestreuten, zerbrochenen Zimt und Gewürznelken in Steinbüchsen, gießt den ausgekühlte Zuckersirup darüber, sodaß er die Früchte völlig bedeckt und überbindet die Gefäße mehrfach mit Blase oder verschließt sie mit einem Kork, den man mit Blase überbindet
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dieses rezept hab ich noch nicht probiert, aber jenes - wirklich ein gedicht:
ist deinem ziemlich ähnlich:
1 kg unreife, grüne Walnüsse
1/2 Liter Kochwasser
1250 Gramm Zucker
6 Gewürznelken
2 Zimtstangen
Schale von 2 Zitronen (unbehandelt)
Nüsse rundum mit einem Zahnstocher einstechen und für 8 Tage in kaltes Wasser einlegen. Wasser täglich wechseln.
Nüsse in frischem Wasser so lange kochen, bis sie weich sind (dabei färben sie sich schwarz). Einen halben Liter vom Kochwasser nehmen, mit Zucker zu einem Sirup kochen.
Die Nüsse+Gewürze+Schalen mit dem Sirup übergiessen. Abgedeckt 3 Tage stehen lassen, den Sirup abgiessen und neu aufkochen und wieder über die Nüsse giessen. Nochmals 3 weitere Tage stehen lassen.
Danach den Sirup MIT den Nüssen neu aufkochen und sofort heiss in Gläser füllen. Im Glas müssen die Nüsse noch mindestens 6 Monate reifen.
Theoretisch jahrelang haltbar. Praktisch aber immer schnell weg :D
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@Cim
Ich habe keine Erfahrung mit Deinem "süßen" Walnussrezept, aber ich kann Dir ein saures aus einem englischen Kochbuch bieten:
Walnuss- Pickle
450 g junge grüne Walnüsse ohne harte äußere Schale ( mit Nadel einstechen, wenn man auf die dünne Schale stößt, Nuss nicht nehmen)
450 g Salz ( Meersalz wird empfohlen, da es nicht eintrübt)in 4 l kochendem Wasser auflösen, abkühlen lassen
Die Nüsse bis zu einer Woche im Salzwasser ( bedeckt!) lassen. Dann abtropfen lassen und in neuem Salzwasser noch eine Woche stehenlassen. Nach dem Abtropfen auf flache Platten verteilen und an einem trockenen luftigen Ort 1 bis 2 Tage stehenlassen. Die Nüsse sollen dann eine schwarze Farbe annehmen. Dann in Gläser füllen und mit Gewürzessig übergießen. Gläser gut verschließen
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Cim
... nach diesem Rezept habe ich dieses Jahr Walnüsse süss-sauer eingelegt, gegessen habe ich sie beim Rezeptschreiber 8), sie waren köstlich
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:o 15 monate warten!
das ist aber eine harte geduldsprobe :D
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:o 15 monate warten!
das ist aber eine harte geduldsprobe :D
... ich weiss, aber es lohnt sich ;D
ich habe 3 Kilo so eingelegt, so sahen sie nach 2 Tagen aus
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achja, meine abenteuerliche felsenbirnenmarmelade ist übrigens nicht der hit..schmeckt ganz gut, aber nicht fantastisch.
irgendwie schmecken meine felsenbirnen auch nach nicht wirklich viel..keine ahnung woran das liegt. ich dachte, daß sie vielleicht erst beim kochen ihr aroma entfalten.
naja..ein versuch wars wert. schmeckt nun halt süß-säuerlich mit ein wenig lavendelaroma. ::)
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achja, meine abenteuerliche felsenbirnenmarmelade ist übrigens nicht der hit..schmeckt ganz gut, aber nicht fantastisch
schade Aella, das ist immer ärgerlich um die Arbeit und wegen der Hoffnung. Vielleicht schmeckt die Felsenbirne ja in Apfel oder Birnensaft . . ???
Vielen Dank für die tollen Walnussrezepte, werde mich mal dran versuchen . . . . bin schon jetzt extrem gespannt. :D
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und weil jetzt doch Johannisbeerzeit ist . . . .
Johannisbeer-Prosecco Gelee
250g rote Jannisbeeren, 400ml Johannisbeersaft, 600ml Prosecco mit Gelierzucker und Zitrone verarbeiten.
Johannisbeermarmelade – alte Art
1 kg rote und schwarze Johannisbeeren gemischt mit Gelierzucker zu Marmelade verarbeiten. Lecker dazu auch gehackte Zitronenmelisse.
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Ich nasche täglich Felsenbirnen von einem Strauch an meinem Spazierweg. Die Kerne haben einen leichten Hauch Bittermandelaroma. Bis jetzt bin ich noch nicht dazugekommen, etwas zu ernten. Ich würde aber die Felsenbirnenmarmelade mit etwas Amaretto oder Marzipan in dieser Richtung geschmacklich "unterstützen".
LG Santolin
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Nicht nur Rote Johannisbeeren lassen sich sehr gut zu Mus für Sorbet oder einfach so zu Eis oder Pudding zubereiten
Einfach waschen, abzupfen, mit wenig Zucker aufkochen, damit sich etwas Saft bildet .
Dann durch ein Sieb drücken , falls keine Flotte Lotte vorhanden......
Anschließend mit soviel Zucker aufkochen, dass es genießbar ist und in kleine Gläser mit Twist-Off-Deckel abfüllen. So hat man jederzeit eine fruchtige "Soße" , die man in Variationen z.B. mit Rahm oder Joghurt usw.verwenden kann. Ich finde sie einfach köstlich .....
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auf den Kopf stellen (die Gläser!!!)
;D ;D ;D
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Hab gestern rote Stachelbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren geschnorrt . . .
rote Stachelbeere verarbeite ich einfach pur, weil ich sie irgendwie zu schade zum Vermischen finde.
Himbeeren und Blaubeeren hatte ich nur sehr wenige, die konnte ich schnell durch die flotte Lotte drehen und in dickflüssigen Johannisbeersaft (von roten) verkochen . . . .
Ausserdem freu ich mich schon auf die nächste Rhabarberzeit . .
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Ich lieeeebe Chutneys. Als gute Engländerin koche ich Chutney fast jedes Jahr.
Man kann Chutneys aus allerhand Gemüse und Obst machen. Ich mache meistens aus grünen Tomaten - im Oktober habe ich immer noch so viele hängen - und Äpfel. Zucchini oder Kürbis passen auch gut dazu.
Ich muss mal schauen nach ein paar Rezepte. Die meisten Rezepte, die ich habe sind uralt :)
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Na dann her mit den "alten" Rezepten . . bin gespannt . . .
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Ich lieeeebe Chutneys. Als gute Engländerin koche ich Chutney fast jedes Jahr.
.. daum haben wir sogar einen Chutney-Thread :D
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Ja, Luna - ich habe es zu spät gesehen.
Wenn die Rezepte nicht in diesem Thread gehören, bitte verschieben !
Green Tomato Chutney
1kg grüne Tomaten
500 gr Zwiebeln
500 gr saure Äpfel (engl. cooking apples wie "Bramley")
575 ml Essig
500 gr dunkle Zucker
250 gr Sultaninen
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Cayenne-Pfeffer
2 Dessertlöffel gehackte Ingwer
2 Knoblauchzehen
Tomaten, Zwiebeln und Äpfel hacken und mit 1/2 der Essig-Menge 45 Minuten kochen. Zusammen mit allen anderen Zutaten köcheln bis der Chutney dick wird.
Ich kaufe immer Malzessig und Muscovado Zucker in England, aber ich denke Apfelessig und ein Rohzucker würde auch gehen.
In allen Rezepten steht, dass es ca. 1 Stunde dauert - ich koche meine viel länger - 2 - 2,5 Stunden. Immer wieder umrühren !
Man soll diese Art von Chutney ein paar Monate ruhen lassen - traditionell ist bis Weihnachten. Es hält mindestens 12 Monate.
Ich esse sehr gerne zu Käse.
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Hallo
Soso.Jetzt ist Johannisbeerzeit.Wenn ich meine Eimer chen sehe stimmts.Wenn ich nun in den Gartenkühlschrank gucke,glaube ich es erst recht.
Ab morgen brodelt der Saftkochen und dann ab in Selter-Flaschen.
Dieses Jahr werde ich auch wieder welche einkochen und Marmelade machen.Gucke noch mal unter Marmelademnacherthema.
Vieleicht finde ich was anderes wie meine Ideal-Standart Johanna.
Hier hab ich auch Rezepte gelesen. Bei verschiedenen kann man denken,dass es Sprengstoff wird. ;D
Frank.