..wird von einer medizinischen Verwendung abgeraten. Auch als Küchengewürz sollte Borretsch nur gelegentlich und sparsam eingesetzt werden.Kann die Leber schädigen. :o
Das aus den Samen gewonnene Öl dagegen ist praktisch frei von den schädlichen Alkaloiden, sofern es durch Kaltpressung gewonnen wurde. Der Anteil an gamma-Linolensäure beträgt 20% und übertrifft damit sogar das Nachtkerzenöl.Das Öl ist ja allererste Sahne und ich frage mich, ob jemand hier mehr über die Pressung von Pflanzensamen generell weiß.
...nehm ich ihn als wunderbares Mulchmaterial.
Ich mag auch gern ein paar Boretschblätter im Mischgemüse, die letzte Minute mit aufgekocht, aber wie schon geschrieben: lieber nicht zuviel verwenden. Es ist ja überhaupt eine Eigenschaft der Kräuter, dass diejenigen, die man in Massen verwenden könnte, gerne mickern (bei mir oft Petersilie und Dill im Winter Basilikum), dagegen die, die man wegen des Geschmacks oder der Inhaltsstoffe eher sparsam gebraucht (Liebstöckel, Estragon, Salbei, Boretsch, Wermut) üppig wuchern.
Gute Idee, mit dem Mulchen, wo das Mulchmaterial doch oft knapp ist. (Hilft sicher auch dem Borretsch bei der weiteren Ausbreitung im Garten ;D )
Ich glaube das mit dem Mulchen hat auch mit Schnecken zu tun, die mögen die behaarten Blätter nicht.
Warum schmeckt mein diesjaehriger Borretsch (neues Marken-Saatgut) nur sehr entfernt nach Gurke, dafuer aber irgendwie (unangenehm) fischig?