garten-pur
Pflanzenwelt => Pflanzenvermehrung => Thema gestartet von: June am 08. Oktober 2007, 21:44:06
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Sind die alten Foerster - Sorten leicht über Samen vermehrbar?
Belladonna Hybriden sind da recht unkompliziert.
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ja, nur sind es dann nicht mehr die foerster-sorten ;)
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Man bezeichnet diese dann als "Foerster-Nachzucht". Gute Typen sollten benamst werden. Blaue gibt es aber schon zuhauf! ::)
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Ist das bei Rittersporn etwa gleich wie bei den Akeleien? Mir wäre es schon sehr recht, wenn der Samen nach der Mutter geriete... ;D
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Das ist mit dem Rittersporn wie mit allen Geschöpfen, die Sex haben: Kinder sehen anders aus als ihre Eltern.
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Das ist mit dem Rittersporn wie mit allen Geschöpfen, die Sex haben: Kinder sehen anders aus als ihre Eltern.
Manchmal sehen sie aber aus wie der Nachbar.
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Nicht alle Eltern sind miteinander verheiratet... ;D
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Also wäre das so eine Sache auf gut Glück, die meisten Sämlinge ähneln aber ihrer in der Nähe befindlichen Mutterpflanze...
Wie werden die schönen Blauen denn von den Gärtnereien vermehrt? Teilung, wie bei den meisten Stauden?
P.S. Bin ich froh, dass meine Kinder den Nachbarn so gar nicht ähneln... ;D
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Wenn so ein Kind nun aber nur ein Elt hat, das mit sich selbst Sex hatte, weil keine Nachbarn da sind: dann müßte es doch aussehen wie dieses Elt, oder mendeln dann Opa und Oma raus? ???
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Eine Selbstung... dabei nutzt Natur die vorhandene Anlagen. Im Prinzip ist ja alles doppelt da, was von Mutters und Vaters Seite ererbt wurde. Weitergegeben werden bei der geschlechtlichen Vermehrung nur jeweil ein halber Satz pro Elter, grob gesagt ein halber Chromosomensatz im Pollenkorn und ein halber in der Eizelle. Hier steht es genauer.
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Also ich habe mir dieses Jahr vier hellblaue Ritterspornsorten gekauft, und nun probiere ich eine hellblaue Sorte über Auslese der Sämlinge zu züchten.
Mal sehen, wieviel Jahre ich hierfür benötige, und ob es überhaupt funktioniert, wenn ich immer nur ein paar Pflanzen behalten kann.
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Paradiesisch hellblauer Rittersporn

Blumenbeet 07
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Viel Glück oder Gut Zucht! ;D
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Ich habe Rittersporn im Sommer nach der Samenreife ausgesät und die Jungpflanzen haben jetzt etwa 6 Blätter. Frage : Kann ich die getopft überwintern oder ist auspflanzen sinnvoller? Bisher sind die in Topfkultur wegen der Schnecken und stehen gesichert auf dem Tisch. Ist überhaupt erst im übernächsten Jahr mit einer Blüte zu rechnen?
Gruß Julian
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ich schubs das jetzt mal nach oben, vielleicht liest das ein Ritterfan und kann mir einen Rat geben , büütte
Gruß Julian
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bin zwar kein "ritterspornfan", aber da diese beliebtes schneckenfutter sein sollen, würde ich die pikierten sämlinge im topf überwintern + erst nächstes jahr auspflanzen. von der winterhärte her hätte ich keine bedenken, die jetzt in den garten zu setzen. ob sie schon nächstes jahr blühen werden weiß ich nicht...vielleicht einzelne kräftige exemplare mit verhaltener erstblüte. aber 2009 sollte es dann klappen.
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Ich würde die Pflanzen lieber auspflanzen, Im Topf frieren sie viel leichter durch. Nicht dass Rittersporn frostempfindlich wäre, aber im gelockerten Boden können sich die Wurzeln jetzt hoffentlich noch ein bisschen entwickeln. Dann könnte es sogar nächstes Jahr schon den einen oder anderen Blütenstiel geben, noch nicht in Endhöhe und erst mit wenigen Blüten. Aber immerhin sieht man schon mal die Farbe. :D
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Also bei mir hatten sie immer im Folgejahr schon geblüht. Vielleicht hatte ich Glück?
Ich weiß aber nicht mehr, ob ich im Frühjahr oder Spätsommer ausgesät hatte.
Apropo Schnecken. War heute im Garten und habe weder Schnecken noch Stechmücken gefunden. Kann es sein, dass sie nicht mehr aktiv sind?
Dann spräche ja erstmal nichts gegen das Auspflanzen. Über Winter lässt sich dann über Schutz vor Schnecken grübeln.
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Zumindest die Schnecken sind hier noch aktiv, aber ich habe ausgepflanzt. Mir st noch eingefallen, das hier das Wasser nach Termin abgestellt wird- und im Frühjahr war das Wasser aus der Wohnung schleppen ätzend. Also wird soviel wie möglich in die Beete gesetzt um ein bisschenArbeit zu sparen..
Gruß Julian