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Pflanzenwelt => Klettergarten => Thema gestartet von: Nehireo am 13. Oktober 2007, 13:08:47

Titel: Kletterpflanze im Mammutbaum?
Beitrag von: Nehireo am 13. Oktober 2007, 13:08:47
In meinem Vorgarten steht ein Urwelt-Mammutbaum aus China. Das ist die Sorte, die ihre Nadeln abwirft, leider - macht ganz schön viel Arbeit :-). Ich liebe ihn aber trotzdem heiß und innig und würde ihn gerne entweder mit einer Clematis oder mit einer Ramblerrose veredeln. Jetzt frage ich mich aber, ob er das Gewicht tragen könnte. Er hat nämlich ganz weiche Rinde und biegsame Äste, die in unserem stürmischen Klima wohl auch etwas empfindlich sind. Nach jedem Sturm liegen unter dem Mammut überall abgerissene Zweige, teilweise über einen Meter lange Stücke.

Was meint ihr - kann so ein Baum eine Kletterpflanze tragen? Eine Rose würde mir besser gefallen, aber wie stark und schwer werden die Sorten denn erfahrungsgemäß, die so 10 bis 12 Meter hoch klettern? Dann doch lieber eine Clematis nehmen? Oder es ganz bleiben lassen? Immerhin wird der arme Mammut schon von Spechten gelöchert, und die Eichhörnchen schälen seine Rinde streifenweise ab, um ihre Nester daraus zu bauen, da will ich ihn nicht auch noch schädigen :-).
Titel: Re:Kletterpflanze im Mammutbaum?
Beitrag von: bristlecone am 13. Oktober 2007, 13:12:31
Von einem stärkerwüchsigen Rambler rate ich eher ab, eine Clematis (dachtest Du an C. montana) dürfte eher gehen.
Titel: Re:Kletterpflanze im Mammutbaum?
Beitrag von: Nehireo am 13. Oktober 2007, 13:27:45
Ja, das dachte ich mir schon (dass die Rose zu heftig wäre). Schade! Da gibt es sooo schöne Sorten! Montana habe ich spontan im Kopf, aber wenn ich mal durch die üblichen Onlineshops surfe, finde ich vielleicht noch andere geeignete Sorten? Ich kenne mich mit Clematis noch nicht allzu gut aus, habe gerade erst vor ca. einem Jahr angefangen, mich dafür zu interessieren.

Vorher waren Clematis bei mir eher als empfindliche Wohlstandsgeschöpfe abgespeichert (die ab und zu einfach ohne ersichtlichen Grund kollabieren), aber inzwischen weiß ich, dass es da durchaus auch robustere Kollegen gibt.