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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Roland am 01. November 2007, 22:48:15

Titel: Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 22:48:15
Hier zog im Frühjar ein Schwanenpaar ein, war ich erst mit Freude und dann mit etwas Argwohn boebachtete
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 22:53:43
Der Schwan im Vorgarten war aber nur eine kurzer Besuch, ich habe mir dann die Drohgebärden angeeignet und mein "Revier" mit ebensolchem Fauchen verteidigt
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 22:55:47
noch habe ich Angst vor ihnen, weil das Drohen sehr gefährlich wirkt
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 22:59:53
Eigendlich machen sie sich sehr gut auf dem Teich, man könnte sich dran gewöhnen, nur auf mein Floß gehe ich nicht mehr
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:01:05
Man zupft sich die Daunen aus.
Liegt wohl schon ein Ei drin? Wieviele junge wird es wohl geben?
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:05:09
Endlich, sie sind ausgeschlüpft, die Eier konnte ich nicht fotografieren, weil "man" mich nicht mehr in die Nähe ließ. Viel andere Tiere wurden vertrieben
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: L_ouise am 01. November 2007, 23:06:26
Tolle Fotos!! Bin schon gespannt, wie es weitergeht ;)
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:07:16
Die gleine Gestalten sind wirklich niedlich
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:09:17
<Ich habe Angst um die Seerosen, aber man bevorzugt die Algen
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:10:45
Irgendwie gehören sie jetzt in die Landschaft , ich kann sie mir aus meinen Bilder nicht mehr wegdenken
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:12:51
eigendlich ein unverzichtbares Element meiner "Gartenplanung" :D
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:18:05
Das was die Bauern , sie sind auch die Jäger hier,um mich herum treiben gefällt mir nicht, es tut auch weh, ;)
Nicht nur in den Augen...
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Hellebora am 01. November 2007, 23:18:11
Wirklich sehr malerisch. :D :D :D
Aber die "häßlichen kleinen Entchen" sind jetzt wohl auch schon ausgewachsen, oder?
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:20:56
Der Nordostseekanal ist nicht weit weg, ich sehe den Schwanenvater jetzt öfter mal einen großen Bogen fliegen. Er schein die Umgebung zu inspizieren
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:28:44
Eigendlich fressen sie jetzt ununterbrochen
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:29:35
sehr schön, Mama
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:32:20
Ich finde die kleine gespenstisch schön
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:34:46
Der Bauer ist sauer, die Schwäne haben fast alle Enten verjagt, es gibt noch ein Paar was brütet.
Im Herbst kommen sie dann immer, alle Jägerfreunde und ballern mit geballter Kraft auf die Enten, ich muß immer aufpassen, wenn uns hier die Schrotkugeln um die Ohren fliegen. :o
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:38:30
Die Schwäne werden zum "Kunstobjekt"
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:42:03
Plöztlich sind die ganzen Schwäne weg, ich haber aber keine Flugübungen gesehen.
Mir war aufgefallen, da´sie an zu wandern fingen. Sie sie zum nahen Kanal?
Mich erfaßt Wehmut und eine gewisse Sorge
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:51:11
Eines Tages sind zwei Schwäne zurückgekommen, es müssen die Eltern sein, sie sitzen zum Ruhen wieder am leeren Nest. Nach ein paar Wochen sehe ich nur noch einen und frage mich wo der andere ist.
Er wirkt unruhig und ziellos, wie er seine Bögen schwimmt
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:53:25
Den eine Tag, morgens, hatte ich schon einen Knall gehört, währen ich dann beim Telefonieren aus dem Fenster sah wunderte ich mich und ging dem erst später am Tage nach
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 01. November 2007, 23:54:21
An der Körperhaltung sah ich es dann :'(
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: bea am 01. November 2007, 23:58:53
Ach Roland, ist das eine traurige Geschichte...... :'(

Dieses Bild mit dem toten im Wasser treibenden Schwan - WARUM tun Menschen so etwas???

LG, Bea
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 02. November 2007, 00:01:53
Ich mußte noch bitten, daß man den toten Schwan aus dem Teich fischte.
Man hatte ihn achtlos dort treiben lassen. Den Ehepartner hatte man wohl einige Tage vorher erschossen.

Wenige Tag später kamen die Jagdgenossen und ballerten ziellos in den Teich auf die nichtworhanden en Enten, erfolglos natürlich...


Was mir bleibt ist die Erinnerung an einen Sommer mit den Schwänen, eigendlich war das doch sehr schön.
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Hellebora am 02. November 2007, 00:24:53
Ja, das ist sehr traurig. :'(
Als der Bauer-Jäger ins Spiel kam, schwante mir schon Böses.

Sind Schwäne nicht geschützte Tiere? Kann man die einfach ungestraft abknallen?
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Huschdegutzje am 02. November 2007, 00:30:29
Das schlimmste Tier ist und bleibt der Mensch, leider muss man das so sehen.
GsD nicht alle, aber doch einige :P

Echt schlimm was deinen Schwänen da angetan wurde.

traurige Grüße
Karin (die gerade mit Tränen in den Augen den Post schreibt)
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Raphaela am 02. November 2007, 01:53:15
 :o :'( :'( :'( :'(
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Amur am 02. November 2007, 07:38:01
DAss angeschossene Tiere nicht nachgesucht werden, ist eine SAuerei. Da würde ich auf jeden Fall mal bei der Jagdbehörde reklamieren. Es wird nicht viel passieren, trotzdem werden sie vorsichtiger werden.
Ansonsten sind Höckerschwäne Wild und haben eine Jagdzeit.
Schwanenbrust ist etwas sehr gutes und eine Seltenheit sind Schwäne auch nicht.
Ich kenne jetzt nicht die Situation mit deinem Garten und Teich, aber wenn ich mir die Bilder so ansehe, frage ich mich, ob der Teich eigentlich nicht zu deinem Garten gehört (Zaun drum rum?)und damit an dem eigentlich gar nicht gejagd werden dürfte?

mfg
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Irisfool am 02. November 2007, 07:53:41
Wir haben in den Flussauen auch sehr viel Schwäne. Das Grasland wird durch den Polderdistrikt dann an Bauern verpachtet. Wenn es denen in den Sinn kommt, dann schiessen sie die Schwäne auch einfach ab, mit der Begründung: Ein Schwan frisst täglich so viel Gras , wie eine Kuh!!!!! Dabei ist genug Futter für alle vorhanden...... ::) Von den "Jägern"sind hier die bäuerlichen die Schlimmsten, wie wir immer wieder feststellen, die schiessen nur "aus Spass an der Freud", oder was fressen denn harmlose Enten weg? ??? ??? :-X Es wird Zeit, dass man so einem Schwan auch mal ein Gewehr "in die Hand drückt", dann wird die Jagd wirklich sportlich.......... :-X :-X ;D ;)
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Paulownia am 02. November 2007, 10:19:41
Ich kenne jetzt nicht die Situation mit deinem Garten und Teich, aber wenn ich mir die Bilder so ansehe, frage ich mich, ob der Teich eigentlich nicht zu deinem Garten gehört (Zaun drum rum?)und damit an dem eigentlich gar nicht gejagd werden dürfte?

mfg


Wirklich traurige Geschichte,
Doch habe ich beim betrachten Deiner Bilder auch gleich an Amurs Aussage gedacht. Normalerweise ist der Teich wenn er eingezäunt ist und Deiner nicht mehr im Jagdbezirk.
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: bea am 03. November 2007, 18:43:09
Auszug aus dem Tierschutzgesetz:

Zitat
Zwölfter Abschnitt
Straf- und Bußgeldvorschriften

§ 17

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1.
  ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2.
  einem Wirbeltier

  a)
  aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
  b)
  länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden

  zufügt.


LG, Bea
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Feder am 04. November 2007, 11:10:31
Traurige Geschichte, aber wenigstens konnten die Schwäne bei dir Junge grossziehen.
Die, die Schwäne abgeknallt haben, würde ich anzeigen. Es wird Zeit, dass die Leute die Tierschutzgesetze kennenlernen.
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Amur am 04. November 2007, 12:54:50
Wie gesagt, eS ist kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und auch kein Verstoss gegen das Naturschutzgesetz.

http://www.schleswig-holstein.de/MLUR/DE/NaturschutzForstwirtschaftJagd/PDF/MLUR__051020__Jagdzeiten__2,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

Höcherschwäne haben in SH Jagdzeit von 1.11. bis 20.2..

Also entweder stammt die Story vom letzten Jahr, oder es liegt ein Schonzeitverstoss vor. Des weiteren dürfen Schwäne laut Liste nur mit Kugel geschossen werden. D. h. bei den Entenjagden (da wird nur Schrot geschossen) dürfen die Schwäne nicht geschossen werden.

mfg
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: bea am 04. November 2007, 13:10:50
Aber man lässt ein erschossenes Tier doch nicht einfach liegen..........(oder ist das waidgerecht?)
Schon garnicht vorm Wohnzimmerfenster
Und, gab es nicht einen Sicherheitsabstand von Wohngebieten für jagdbares Wild?
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Amur am 04. November 2007, 15:09:39
DAs mit den nicht nachgesuchten Schwan ist eine Sauerei, das stimmt vollkommen.
Den "Sicherheitsabstand" gibts nur für Haustiere. Sobald die geschossene Ortschaft (im allgemeinen die Zäune der Hausgärten) aus ist, kann gejagd werden. Natürlich unter Beachtung der Sicherheitsregeln. Niedergehende Schrote (wenn sie von oben runter kommen) sind zwar nicht gefährlich,aber zeugen von falscher Schussrichtung.

mfg
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Dicentra am 04. November 2007, 15:22:52
Was für eine traurige Geschichte!

Ich werde fuchsteufelswild, wenn jemand einfach ohne Sinn und Verstand Tiere verletzt oder gar tötet. Und da sie den armen Schwan einfach haben liegen lassen, lag ja wohl kein Grund vor, dass er überhaupt sterben musste.

LG Dicentra
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Paulownia am 04. November 2007, 20:01:55
Sag mal Amur, ist es nicht auch so, daß man eingezäunte Flächen im Aussenbereich aus der Bejagung herrausnehmen kann, bzw. muss?
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: kaieric am 05. November 2007, 23:51:09
igitt und pfui!!!!!!!!
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Amur am 06. November 2007, 16:22:00
Sag mal Amur, ist es nicht auch so, daß man eingezäunte Flächen im Aussenbereich aus der Bejagung herrausnehmen kann, bzw. muss?

Ich hab jetzt nur Niedersachsen gefunden. Wird aber in SH nicht so sehr abweichen :

§ 9 Jagdgesetz Niedersachsen:

Befriedete Bezirke und Naturschutzgebiete

(1) Befriedete Bezirke sind

Gebäude,
Hofräume und Hausgärten, die an ein Gebäude, das zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen dient, anschließen und durch eine Umfriedung begrenzt sind,
eingefriedete Campingplätze,
Kleingärten im Sinne des Bundeskleingartengesetzes,
Friedhöfe,
alle Grundflächen innerhalb der im Zusammenhang tatsächlich bebauten Ortsteile und
Gehege, in denen nicht herrenlose Tiere von Arten, die dem Jagdrecht unterliegen,
zur Schau gestellt werden (Schaugehege) oder
zur Zucht, zur Fleisch- und Pelzgewinnung, zur Überwinterung, zur Absonderung, zur Forschung oder zu ähnlichen Zwecken gehalten werden (Sondergehege).


(2) Die Jagdbehörde kann

vollständig eingefriedete Grundflächen, die nicht nach Absatz 1 befriedet sind,
öffentliche Anlagen,
Fischteiche und andere Anlagen zur Fischhaltung oder zur Fischzucht sowie sonstige stehende Gewässer einschließlich der darin gelegenen Inseln,
Sportplätze und
Golfplätze
zu befriedeten Bezirken erklären.

(3) Wenn die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird, kann die Jagdbehörde in befriedeten Bezirken nach Absatz 1 Nrn.2 bis 6 und Absatz 2 eine beschränkte Ausübung der Jagd durch eine zur Jagd befugte Person gestatten. In den Fällen des Absatzes 2 sollen die Eigentümerinnen, Eigentümer und Nutzungsberechtigten, wenn sie nicht selbst befugte Jägerinnen oder Jäger sind, bevorzugt die jagdausübungsberechtigte Person des betreffenden Jagdbezirks einschließlich deren Jagderlaubnisberechtigte mit der Durchführung und dem Recht zur Aneignung des erlegten Wildes beauftragen.

...


Also nur einzäunen reicht nicht. Da muß dann dieses Grundstück schon von den Behörden zum befriedeten Bezirk erklärt werden.
In seinem Fall müßte er den Teich mit seinem Garten umzäunen.
Dann könnte man sagen er gehört zum Hausgarten oder Hofbereich und wäre befriedet.
Da er aber wohl die anschließende Wiese von dem "bösen Bauern" gepachtet hat, wird das wohl nix.

mfg
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: SouthernBelle am 06. November 2007, 17:06:20

Wie soll ich denn das verstehen?



(3) Wenn die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird, kann die Jagdbehörde in befriedeten Bezirken nach Absatz 1 Nrn.2 bis 6 und Absatz 2 eine beschränkte Ausübung der Jagd durch eine zur Jagd befugte Person gestatten. In den Fällen des Absatzes 2 sollen die Eigentümerinnen, Eigentümer und Nutzungsberechtigten, wenn sie nicht selbst befugte Jägerinnen oder Jäger sind, bevorzugt die jagdausübungsberechtigte Person des betreffenden Jagdbezirks einschließlich deren Jagderlaubnisberechtigte mit der Durchführung und dem Recht zur Aneignung des erlegten Wildes beauftragen.

...




Kann die Jagdbehoerde ohne mich zu fragen einem "Jagdberechtigten" gestatten, auf meinem (grossen) Gartengrundstueck hinterm Haus, mit Zaun/Hecke/Schlot eingefriedet zu jagen? Frueher war das eine Weide, weshalb beim Kauf irgendsoeine landwirtschaftliche Stelle einwilligen musste.
Ganz am Anfang liefen da mal Jaeger auf dem Grundstueck rum und sind dann vorne durch die Hecke gebrochen, weil das Tor verschlossen war. Legal sowas??? Muesste so ein Recht ins Grundbuch eingetragen werden?

Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Amur am 09. November 2007, 15:12:18
Oh je, das sind juristische Details.
Zunächst mal ist erst die Frage zu klären, ob deine Weide nur durch die Hecke ein befriedeter Bezirk wurde. Denn nur durch den Kauf (ich nehm mal an ihr habt es zum Hausgrundstück dazugekauft) und durch die Pflanzung von Hecken gehört es ja rechtlich trotzdem nicht zum Hausgarten, sondern ist immer noch ein separates Flurstück. Wäre bei dem Teich wahrscheinlich auch ein Problem.

Insofern ist erst mal das zu klären. Vermutlich wird das Grundstück immer noch im Jagdkataster geführt.
Wie man es da rausbringt ist eine andere Frage. Vermutlich müßte man bei der unteren Jagdbehörde den Antrag stellen, daß dieses Grundstück als befriedeter Bezirk eingetragen wird.
Aber das ist was für jagdrechtliche Profis.

mfg
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: SouthernBelle am 09. November 2007, 15:58:50
Puh, sowas habe ich befuerchtet.
Das Grundstueck wurde zwar mit Haus als ganzes erworben, aber wieviele Flurstuecke das sind muss ich mal nachsehen.
Ich werde mal die Gemeinde nach dem Jagdkataster fragen. Wenn das Grundstueck bejagbar waere, sollten wir vermutlich Zwangsmitglieder der Jagdgenossenschaft geworden sein und zumindest gefragt worden sein, ob wir da selbst jagen koennen/wollen (wenn ich bei meinem kurzen Streifzug mit Deinen Fachwoertern nicht auf Abwege gelangt bin).
Bei mehreren Flurstuecken waere aber das Hausgrundstueck selbst doch wohl nicht bejagbar und daher auch nicht einfach so betretbar...(durch die Hecke brechen um einen Umweg zu sparen, tststs).
Wie schoen, dass alles so komplett geregelt ist. ???
Titel: Re:Eine kleine Schwanengeschichte
Beitrag von: Roland am 12. November 2007, 21:21:55
Leider gehört der Teich nicht mir und damit zum Jagdrevier und man weiß hier, wann und wen man jagen darf, zumindest haben die kleinen Schwäne überlebt :-[

Heute hatte ich aber Besuch, das scheint ein beliebter Brutplatz zu werden ;)

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