garten-pur
Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Nina am 21. Dezember 2007, 17:13:49
-
Jetzt wo viele wieder mit der Winterfütterung der Vögel beginnen, sollte man darauf achten, daß man keine Samen der stark allergieauslösende Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) dabei verbreitet.
Ausführliche Infos zur Beifuss-Ambrosie hier (Achtung pdf!)
Hier ist Foto von den Samen ich habe in meinem gekauften Futter leider auch schon welche entdeckt. :(
-
Aus diesem Grund und überhaupt, weil ich mich immer über keimendes Unkraut an der Futterstelle ärgere, kaufe ich nur noch Erdnussstangen und manchmal Sonnenblumenkerne.
Das meiste Futter mache ich nach Irisfools Rezept aus Früchte- oder Nussmüsli aus der "gut und günstig" Abteilung, vermische es mit einer Mischung aus zerlassener Margarine und Öl (damit es nicht zu fest wird), fülle das dann in Blumentöpfe und dgl. und es hänge es in Sträucher.
Heute habe ich dort eine Haubenmeise gesehen :)
-
hier der link zu einer sehr informativen seite.
ganz kleine eigenwerbung. zwei fotos sind von mir dabei
-
@ Nina: In welchem Futter hast du die Samen gefunden? In diesem üblichen Körnerfresser Futter (Mischung, u.a. mit Weizen, Sonnenblumenkernen etc.)? Ich werde morgen auch mal nachsehen.....
-
Ich habe es mir in meinen alten Garten geschleppt. Da das Gelände insgesamt recht wild ist, hatte es mich nicht gestört. Bis ich dann mal nachlas, was es war... ich bin Multi-Allergikerin ;D und hatte die Dinger fröhlich wachsen lassen...
-
Hier sah ich schon mehrere Exemplare von diesen Pflanzen, immer unter Vogelhäuschen. Scheint ja ein übles Zeugs zu sein, das via Ungarn sich westwärts vorwärts vermehrt.
-
Ich fürchte, dies Zeug ist nicht versehentlich ins Vogelfutter geraten, ist wahrscheinlich billig zu haben :-X
-
@ Nina: In welchem Futter hast du die Samen gefunden? In diesem üblichen Körnerfresser Futter (Mischung, u.a. mit Weizen, Sonnenblumenkernen etc.)? Ich werde morgen auch mal nachsehen.....
Ja genau in so einer Mischung habe ich sie entdeckt. Hier ein Bild. In der Mitte sieht man den dunklen samen von Ambrosia artemisiifolia.
Leider findet man die Samen vorallem bei Sonnenblumenkernen, sie gelangen unbeabsichtigt in das Futter, wenn Beifuss-Ambrosie auf den Feldern als Unkraut wächst. Man kann die Pflanze dort nicht bekämpfen, weil sie mit der Sonnenblume verwandt ist.
-
Also auch keine Sonnenblumenkerne mehr, oder nur aus der Lebensmittelabteilung :-\
Man müsste ein Sieb haben, dass die kleineren Ambrosiasamen aussiebt.
-
Also ich hab´ auch gerade nachgeschaut. Im Sonnenblumensack bin ich auf Anhieb fündig geworden, gleich etliche Ambrosia Samen. Eindeutig, hab´ sie mir auch mit der Lupe angeschaut, sie haben so eine Art Stägel und so zackige Auswüchse.
Im Mischfutter (auch mit Sonnenblumenkernen) konnte ich (bisher) keine entdecken.
Man sollte meinen, die Hersteller würden die Sonnenblumenkerne gleich sieben, werden sie wohl auch (die Kerne werden doch bestimmt irgendwie mit Sieben und Druckluft oder so gereinigt......), aber das reicht wohl nicht...
-
Also auch keine Sonnenblumenkerne mehr, oder nur aus der Lebensmittelabteilung :-\
Oder selber anbauen. Wir heben im Herbst immer etliche Sonnenblumen-Köpfe auf, lagern sie hängend in der Garage und hängen sie dann im Winter als Futer raus.
Damit ist dann gleich die nächste Generation auch wieder gesichert. ;D
-
Im letzten Jahr habe ich im Berliner Umland einen üppigen Bestand auf freiem Feld am Wegesrand gefunden. Eine Wegseite war auf mehrere Meter von dem Zeug zugewachsen. Dort standen aber seit vielen Jahren keine Sonnenblumen, aber Raps. Ist Ambrosia auch in den Feldern verbreitet als Untermieter ?
-
Danke Nina für den Beitrag. Ich habe schon lange den Ökotest neben dem PC und wollte diese Warnung schon längst posten.
Bei mir im Garten tauchte Ambrosia 2006 zum 1. Mal auf. Eingeschleppt durchs Vogelfutter. Glücklicherweise konnte diese Horrorpflanze hier im Forum identifiziert werden. Rechtzeitig. Vor der Blüte dann entfernt und im Mülleimer (nicht Kompost) entsorgt.
Bei mir ist viel Wildwuchs, daher fällt die Pflanze zuerst oft nicht sofort auf.
Ja genau in so einer Mischung habe ich sie entdeckt. Hier ein Bild. In der Mitte sieht man den dunklen samen von Ambrosia artemisiifolia.
Das wundert mich jetzt. Ich dachte der Samen ist staubfein.
Ist das bei dir jetzt ein Samenknubbel, also mehrere Samen "zusammengebacken"?
-
Hallo, Ismene!
Der Samen ist wohl größer als ein Staubkorn. Meiner sah im Vergleich zu den Sonnenblumenkernen so aus, entspricht etwa der Größe der Samen, die in der von Tomatengarten genannten Seite gezeigt werden:
-
Es ist Ambrosienzeit!
Aus zwei Gärten wurden mir Ambrosien gezeigt. Noch ist die Pflanze knospig bzw. fängt hier gerade an zu blühen. Wenn Ihr jetzt so lebhaft grüne Pflanzen mit beifußartigen Blättern und grünen Blütenkolben in der Nähe der Vogelfutterstelle entdeckt, so packt die am besten in eine Tüte und ab in den Müll.
Viele Grüße
Peter
-
hier gibt´s auch noch weitere Infos´s.
-
Auf der A8 suedlich von Muenchen soll man bei Stau nicht mehr aussteigen - die Ambrosie blueht dort gerade - es sind bereits sehr viele Pflanzen.
-
Habe mir gerade die sehr informative Seite ambrosia.de angesehen und alles durchgelesen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass zuviel Affenzirkus um die Pflanze gemacht wird. Wie damals mit der Riesenherkulesstaude (Heracleum mantegazzianum), die aber um einiges mehr an bleibende Schäden anrichtet. Fototoxisch = Brandwunden bis zu bleibenden Pigmentstörungen.
Mich wundert nämlich eines: wenn Ambrosia tatsächlich seit 1863 in Deutschland nachgewiesen ist, warum hat sich inzwischen die Pflanze dann nicht wie jeder andere Neophyt ungehindert und rasant ausgebreitet? Anscheinend ist doch das Klima in D zu kalt und zu feucht (gewesen). Und jetzt angeblich der Klimawandel, bzw. die Ausbreitung in trockenen Gegenden.
Sicher, der Verkehr trägt wesentlich dazu bei, dass sie über die Verkehrswege verbreitet wurde, verseuchtes Saatgut, Vogelfutter etc. tragen ihren Teil ebenso dazu bei. Dabei hätte die Pflanze aber seit 1863 Zeit genug gehabt, sich rasant zu vermehren, wenn man sie mit anderen Neophyten vergleicht, besonders bei einer so hohen Samenproduktion.
Oder aber sind die Menschen heutzutage ganz einfach allergischer, also auf Umwelteinflüsse wesentlich empfindlicher als früher? Wieviel Prozent der Bevölkerung sind Allergiker, wieviel reagieren speziell auf Ambrosia? Und wie stecken die Pharmaunternehmen hinter dem "Tamtam"? Welche Erfahrungen machte man mit Ambrosia bisher in den USA? Auch dort lernten die Leute, selbst mit Rhus toxicodendron umzugehen.
-
Na ja, Heracleum und den giftigen Rhus kann man aus dem Weg gehen. Wer sie nicht anfasst, hat auch nichts zu befürchten.
Bei einer Pollenallergie ist es schwierig bis unmöglich, den Kontakt völlig zu vermeiden.
Allergien, u.a. allergisches Asthma bei Kindern, haben in den allermeisten Industrieländern zugenommen, die Gründe dafür sind nicht so ganz klar.
Ich denke auch, dass die Ambrosie derzeit besonders hohe Medienaufmerksamkeit findet. Ob das nun übertrieben ist? schwer zu sagen.
Dass die Pflanze bereits seit über 150 Jahren in Europa als Neophyt nachgewiesen ist, hat nicht viel zu bedeuten. Auch bei Robinien hat es Jahrhunderte gedauert, bis sie anfing, sich stark und oft unkontrolliert auszubreiten.
Könnte mit einer Reihe von Faktoren zu tun haben: veränderte Landschaft, vermehrtes Auftreten und Ausbringen von Samen im Vogelfutter, Entstehung einer an hiesige Klimate besser angepassten Rasse...
-
Ich habe auf Ambrosia kontrollierteSonnenblumenkerne bei dem Drogeriemarkt DM entdeckt. :)
-
Welche Erfahrungen machte man mit Ambrosia bisher in den USA?
In allen Allergietests aus den USA ist Ragweed eins der wichtigsten Pollenantigene, die getestet werden (zumindest in der Tiermedizin, und die richten sich fast immer nach der Humanmedizin). Bei uns war das entsprechende bisher Beifußpollen.
-
Sicherlich ein grund für die schnellere Verbreitung sind auch die großräumigen Felder, die es in dieser Form früher nicht gegeben hat. Hier im Brandenburgischen gut zu sehen, da zieht sich Ambrosia die Ackerfurchen lang. bei den früher üblichen kleineren Feldern war die Verbreitung auch langwieriger.
-
Ambrosia - "Asthmapflanze" - in Körnermischfutter
Hallo zusammen,
Samen der allergieauslösenden Ambrosia-Pflanze -Beifußblättriges Traubenkraut - kommen leider auch in
Sonnenblumen-Körner-Mischfutter besonders aus Osteuropa vor.
http://www.swr.de/ratgeber/gesund/allergieausloeser-ambrosia/-/id=1798/nid=1798/did=1341056/jhj4km/index.html
http://hessen.nabu.de/nabu/arbeitsgruppen/lagnaturentwicklungundbiodiversitaet/07314.html
http://www.gesundheitsforum-bw.de/servlet/PB/show/1206308/infoflyer.ambrosia.pdf
Bei einem Ökotest von 18 Vogelfutter-Körnermischungen waren nur 3 Sorten/Fabrikate frei von Ambrosia-Samen. (immerhin)
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=66044
Also, es gibt zum Glück auch Ambrosia-freies Körnerfutter / Sonnenblumenkerne pur
mit der Aufschrift: "Ambrosia controlled"
Wer es schon mal mit Allergien zu tun hatte - Hautausschläge, starkes Jucken, Heuschnupfen, allergische Augenentzündungen oder gar das quälende Asthma (bis zu lebensbedrohlichen Formen) kann ein "Lied davon singen".
Zum Glück gibt es heute bewährte Antihistaminika u. starke Sprays, aber die unterdrücken auch nur die quälenden Erscheinungen; mehr oder weniger.
Die Ambrosia-Pollen sind so heftig allergen, dass sogar Leute Allergien bekommen können, die bisher noch nie etwas damit zu tun hatten !
Die Ambrosia-Pflanze ist also eine neue, gefährliche "Geißel".
Tückisch auch ihr unscheinbares Aussehen mit grünlichen Blütenständen.
Habe an meinem Futterplatz noch keine entdeckt; aber man kann nie sicher sein.
Gewisse Vogelkundler mögen zwar recht haben mit ihrer Ansicht, dass die Vogelfütterung nicht unbedingt notwendigt ist (zumindest in milden Gegenden), aber Vogelfreunde wollen halt gern füttern aus verschiedenen Gründen.
Winter-Vogelfütterungen betreibe ich weiterhin in Maßen.
Wie gewohnt hauptsächlich gequetsche Getreidekörner (sogenanntes handelsübliches "Fettfutter"), Vollkern-Haferflocken, wenig Sonnenblumenkerne; Fettklumpen (pflanzl. oder tierisch).
Körnermischungen - Sonnenblumen mit Getreide und anderen kleinen Körnern - hab ich bisher selten verwendet.
Ganz einfach weil solche Mischungen nicht gut in bestimmten engen Futtersilos nachrutschen.
VG
Swift_w
-
mit gemischtem körnerfutter hab ich deshalb schlechte erfahrungen gemacht, weil die vögel sich die besten sachen rauspicken (sonnenblumen) und der rest (hauptsächlich weizen? körner) übrigbleibt ::)
bei mir gibts nur sonnenblumen und meisenknödel. fürs fettfutter gibts keine abnehmer
-
Hallo !
Bei mir ist auch schon Ambrosia aufgegangen, als ich noch die Vogelfuttermischungen fertig gekauft habe. Jetzt mische ich es mir selbst, kaufe Sonnenblumenkerne und Erdnußbruch und Futterrosinen und vermische es. Das kommt viel billiger als die vorgefertigten Mischungen und es wird richtig alles weggefressen und beim vorgefertigten Futter blieb so viel ungefressen.
LG. elis.
-
Warum kann man die Ambrosia eigentlich als junge Pflanze nicht kompostieren? Bevor sie blüht sollte das kein Problem sein.
Sie soll ja in der Nähe von Berlin seit 40 Jahren fest etabliert sein. Dachte drüben hätten sie bis zur Wende weniger Allergien als bei uns gehabt?
Wenn man das erste Foto ganz genau anschaut (gutes Foto) kann man die kleinen schwarzen Samen im Fruchtstand sehen.
Einmal hab ich vor 3 Jahren in Bayreuth eine große gerade aufblühende Ambrosia vorm Kinocenter gefunden. Da hat niemand Vögel gefüttert. Hab sie ausgerissen. Mit der bloßen Hand, bin ich jetzt allergisch???? :)
-
Sie soll ja in der Nähe von Berlin seit 40 Jahren fest etabliert sein. Dachte drüben hätten sie bis zur Wende weniger Allergien als bei uns gehabt?
Ich wohne 120 km südlich von Berlin und habe sie im letzten Jahr, also 2008, das erste Mal gesehen, unter einem Vogelhäuschen.
Allergien gab es tatsächlich viel, viel weniger. Es gab fast ausschließlich selbst gekochtes Essen und weniger Hygienewahn. Mit der Ambrosie hat das nichts zu tun.
Das „drüben“ kommentiere ich 20 Jahre nach dem Mauerfall nur mit diesem einen Satz. ;)
-
Schau mal hier http://www.zeit.de/2008/30/Karte-30 seit 40 Jahren in der Niederlausitz Wo liegt denn das??
-
Dort müssten die Menschen schon ziemlich lang röchelnd am Boden liegen. Oder ist da neuerdings doch ein kleines bißchen Hysterie dabei? Ist ja auch ein hervorragendes Allergen. :)
-
Ich kann den Zeit-Artikel überhaupt nicht bestätigen.
-
Als ich vor vielen Jahrzehnten :) die Herkulesstaude in meinem Garten ansiedelte hatte ich kein Problem mit dem Saft. Habs ohne Schutz geköpft und im Saft förmlich gebadet als es sich so richtig vermehrte.
War erst so richtig heikel und wollte nicht wachsen. ((keine Sämlinge)
Nach 4 Jahren war Schluß nur mal vorbeigestreift und diese Blasen. Die blöden Feldmäuse haben sie auch noch vermehrt (Ohne Samen) durch Ihre Wurzelvorräte. Nach 20 Jahren waren noch einige Blätter an einer Stelle da. Zwei Jahre lang hab ich gehört das es gefährlich ist und nicht (für mich ) geglaubt bis es das erste mal wirkte.
Meine Laubfrösche hatten nie was davon gehört und sonnten sich dort völlig unbehelligt. Na ja ein Frosch bin ich nicht.
-
Ich kann den Zeit-Artikel überhaupt nicht bestätigen.
Die Zeit ist auch nicht mehr das was sie mal war?!
-
Sagen wir mal so : wenn eine bisher nicht allergische Freundin Dich über die Felder begleitet und dabei einen Asthma-Anfall bekommt das sie über einen Luftröhrenschnitt nachdenkt bekommst Du sicher ein anderes Bild von Allergien . Mich macht auch stutzig das meine Hunde Ambrosia deutlich meiden , das machen sie sonst höchstens bei Brennesseln.
-
Du hast Recht ist eine ernste Sache.
Trau mir im Notfall einen Luftröhrenschnitt zu, aber bei zugeschwollenen Bronchien nützt das wahrscheinlich auch nichts. Mein Überlebensset beinhaltet auch keine Adrenalinspritzen etc.
Meine Schwester hat Asthma und ist auch Multiallergikerin. Weiß also wovon ich rede.
Bei mir selbst habe ich eine starke psychische Komponente festgestellt. Wird nicht in den meisten Fällen so sein, aber sollte auch ins Kalkül gezogen werden.
Ambrosia macht mir auch Sorgen. Aber die Indianer sind nicht wegen Ambrosia so dezimiert worden. So hab ich Hoffnung.
-
Schau mal hier http://www.zeit.de/2008/30/Karte-30 seit 40 Jahren in der Niederlausitz Wo liegt denn das??
Hallo Axelluther, hallo zusammen,
danke für das reinstellen dieser Deutschlandkarte mit Ambrosia-Vorkommen.
Zum Glück in unserer Gegend theoretisch nicht verbreitet; aber man kann nie sicher sein durch Einschleppung in verseuchtem Körner-Mischfutter/Vogelfutter.
Es gibt neuerdings einige Anbieter an ambrosiafreien Sonnenblumenkörnern:
Mit Stempel auf Verpackung: Ambrosia controlled
Ja, die hochallergenen Pollen dieser Ambrosia-Pflanze sind nicht zu unterschätzen;
in Australien wird sie daher "Asthma-Pflanze" genannt.
Heuschnupfen ist quälend; schweres Astma ist grausam !
Das hat alles nichts mit Hysterie zu tun; Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Wer es mit Allergien zu tun hat, weis ein "Lied davon zu singen."
Die Ambrosia ist so heftig dass es sogar bisher allergiefreie Leute erwischt hat !!
Hatte früher mal etwas damit zu tun; zum Glück nicht ganz schwer.
Durch Desensibilisierungs-Spritzenkur seit über 20 Jahren so gut wie beseitigt;
aber das war keine Ambrosia-Allergie.
VG
Swift_w
-
axelluther,
es mag durchaus sein, dass Allergien auch durch psychische Ursachen ausgelöst werden. Mich nervt nur, dass Du als Allergiker schnell auf den Psychobereich reduziert wirst. Ich habe einige Zeit extrem heftig auf Nickelsulfat reagiert und musste mir das Psychogesülze von meinem Dermatologen anhören. Die Allergie wurde erst erträglich, als ich über Monate eine Diät gelebt habe, in der ich alles vermieden habe, was Nickel in höherer Konzentration enthielt. Leider hatte mein Doc vergessen, mich auf diese Diät hinzuweisen. Das Verschreiben von Cortisonsalbe war ja auch einfacher. Ach ja, Ursache dieses heftigen Allergieschubes war auch nicht eine besonders schlimme Phase in meinem Leben, sondern die Tatsache, dass wir in eine neue Wohnung umgezogen waren und ich nach den Renovierungsarbeiten mit viel Reinigungsmitteln hantiert hatte, die Nickelsulfat enthielten.
Fazit: Natürlich sollte man psychische Faktoren bei Allergien nicht unterschätzen, jedoch finde ich es als Betroffene netter, wenn erst einmal auf andere Ursachen getestet wird. Und wenn soviel Menschen extrem auf Ambrosia reagieren, dann sollte man alle Vorkehrungen treffen, dass sich dieses Teufelszeug nicht in Deutschland ansiedelt. Ich weiß sehr gut, wie das ist, wenn Dir von jetzt auf gleich der ganze Körper unerträglich juckt, die Augen zu schwellen und Dir buchstäblich die Luft wegbleibt. In Kombination mit einem Kreislaufkollaps ist das echt schick. Und nein, ein Luftröhrenschnitt hilft nicht, weil die Bronchien zu schwellen. Da hilft nur ein hoch dosiertes Kortisonspray. Ich hoffe, Deine Schwester hat so ein Spray dabei.
LG
Christiane
-
Mea culpa mea maxima culpa
Ich geh in mich, weiß nicht welcher Teufel mich geritten hat.
Meine Schwester hat sowas, ich hatte sowas auch denn ich gehöre zu den seltenen Fällen wo die allergischen Reaktionen kommen und gehen. Wenn ich ein Allergen rausgefunden hab bin ich gewöhnlich nach kurzer Zeit nicht mehr dagegen allergisch. Ist aber bei mir eine milde Form so Bronchienschwellen und Nasenlaufen.
Bei der Herkulesstaude hat das aber nicht geklappt ist also keine Allergie. Am Anfang war ich stolz das die mir nichts ausmacht. Hab das erstemal die Blasen auch nicht damit verbunden, zumal ich die Berührung gar nicht bemerkt hatte. Die Jahre zuvor war ja der Saft kein Thema sie war ja ziemlich selten und die mögliche Wirkung mir unbekannt. Sie waren so schön und sind es noch!!!
Also verzeiht mir!!! Ich mein es Ernst, mir ist der kleine Teufel durchgegangen.
-
Mit solchen Sachen macht man keinen Spaß. Ich werd wohl weiter die paar Ambrosias die ich sehe ausreißen, obwohl ich nicht daran glaube daß wir die wieder loswerden. Das Zeug kann man nicht mal essen und eine Zierde ist es auch nicht. Na ja irgendwann wird schon ein Liebhaber (Pilz oder Käfer etc.) das Teil zum fressen schön finden.
-
Merci :D :D :D.
LG
Christiane