garten-pur
Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Lehm am 14. Januar 2008, 13:59:35
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So eins bildet sich bei mir immer deutlicher heraus: Meine Sammlung von selbst ausgesäten Wildgemüsen wird grösser, einige sind mehrjährig, andere versamen sich selbst. Ein wenig wurde ich von Fleischhauers Büchern motiviert. Zum einen ist es einfach praktisch, die wichtigsten und schmackhaftesten Wildgemüse direkt vor der Türe ernten zu können und nicht immer erst einen Sammelgang in der freien Natur machen zu müssen. Zweitens weiss ich, dass in meinem Garten keine hormonverseuchte Jauche gespritzt wird. Und drittens sind einige Wildgemüse ja in der Natur nicht allzu häufig und wenn da jeder mit Schere oder gar Schäufelchen ausrücken würde...
Zurzeit oder nächstens wachsen in meinem Beet: Hirschhorn-, Spitz und Breitwegerich, Baumspinat, Klette, Brennnessel (genau zwei Pflanzen, wird kontrolliert), Leimkraut, Löwenzahn, Rauke, Feldsalat, Sauerklee, Sauerampfer, grüner Heinrich und einige mehr. Und nein, das ist kein Unkrautbeet, denn da wird natürlich gejätet, was nicht hinpasst, und die vorgesehenen Gemüse werden gepflegt (Sandgaben, Ausdünnen, oder was sonst nötig ist).
Nicht ins Beet kommen selbstverständlich Kulturgemüse wie Tomaten, Auberginen, Kürbis, Kopfsalat, Lauch, Fenchel, usw. Wildfenchel hat Chancen, Bärlauch natürlich ebenso, ihr versteht.
Insgesamt find ich die Idee ganz nett.
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Insgesamt find ich die Idee ganz nett.
;D
ich auch...
Schade, dass Du keine Bilder einstellst...
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Das Buch zu lesen ist noch immer besser gewesen als den Film zu sehen. ;D
Ein weiterer Vorteil des Wildgemüsebeetes ist es, dass man gar nicht erst auf dumme Ideen wie Umgraben oder Furchen ziehen kommt. wildgemüse werden entweder direkt gesät oder als Kleinpflanzen in ein Loch versenkt. Eigentlich könnte man es als Gemüsevariante des Wildstaudenbeets bezeichnen.
Seit ich die Bücher von Fleischhauer habe, gehen mir auch die Ideen nicht aus.
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ja, caro, und wenn jemand die bilder fuer ihn einstellt straft er die threads mit seiner missachtung. :'( :'( :'(
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ja, caro, und wenn jemand die bilder fuer ihn einstellt straft er die threads mit seiner missachtung. :'( :'( :'(
aber das war doch Gard ??? ::)
Lehm ist kooperativer und bei weitem nicht soo..versnobt ;D
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Darf ich daran erinnern, dass wir uns hier in einem Fachthread befinden?
Dass Fleischhauers exzellente Bücher über die Gartenpurlinks zu beziehen sind, wisst ihr hoffentlich.
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"jawoll, herr lehm !" (strammstehend vor dem monitor)
wir wollen ja auch nicht, dass uns irgendein gemuesemod zu den gartenmenschen verschieben muss ;D
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Eben!
Also: wenn jemand sonst noch Wildgemüse in seinem Garten anbaut, bin ich auf wohlgeordnete Rückmeldungen gespannt. 8)
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Brennesseln werden gern von allerei Raupengetier bewohnt und verzehrt. Es könnte empfehlenswert sein, wie bei Kohl ein Netz darüber anzubringen.
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ja. Ich hatte das Problem allerdings bislang nicht.
Heikler waren die jungen Hirschornwegeriche und Kletten (Schnecken).
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Beifuß als Gewürzpflanze fällt mir noch ein. Hat sich bei mir im Garten 2007 selbst angesiedelt und darf bleiben.
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Wildgemüse essen ist unethisch. Von Brennesseln nähren sich zB Weinbergschnecken. Wollen wir sie denen ernsthaft wegessen oder deren Leben durch Netze gefährden?
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Mädesüss, Giersch, kleiner Wiesenbärenklau, Färberkamille und Storchschnabel stehen schon mal auf der Liste für zukünftige Anbauversuche.
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Löwenzahn? Samen kann man kaufen oder selber ernten.
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nochmal ein ernsthafter versuch, das thema zu retten :
ich habe vor zwei jahren auf einem gemischten gartenbeet pfeilkresse ausgesaet. man kann die jungen blaetter ernsthaft als zutat in einem gemischten salat verwenden. insgesamt eine schoene erfahrung bis zu diesem zeitpunkt.
doch ich hatte die ueberaus freudige regenerierbarkeit der pflanze nicht bedacht.
jetzt wird sie in meinem garten als unkraut gefuehrt.
ich kann mir also auch beim projekt wildgemuesebeet vorstellen, dass einzelne sorten die anderen zu stark dominieren oder gar verdraengen.
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Mädesüß mag es gerne feucht. Da bietet sich eine Sumpfecke gemeinsam mit Brunnenkresse an.
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ich kann mir also auch beim projekt wildgemuesebeet vorstellen, dass einzelne sorten die anderen zu stark dominieren oder gar verdraengen.
Natürlich. Ich sagte ja, dass man ums Jäten nicht rumkommt. Die Mehrarbeit kann man als durch die bei vielen Wildgemüsen sozusagen automatische Neuaussaat kompensiert ansehen.
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Löwenzahn? Samen kann man kaufen oder selber ernten.
ein wenig ironie schwingt schon in deiner antwort mit, arachne. loewenzahn als unkraut. frueher wurde loewenzahn als heilpflanze sogar angebaut.
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Bei Giersch und Brennesseln würde ich unbedingt Rhizomsperren im Beet anbringen.
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Schafgarbe, Wiesenmargarite, Pimpinelle fallen mir da auch noch so auf die Schnelle ein - habe ich auch im Garten, verwende sie auch im Salat; aber wie tomatengarten schon schrieb: sie wuchern ganz gewaltig und es ist keine Kleinarbeit Wildkräuter in Schranken zu halten
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und es ist keine Kleinarbeit Wildkräuter in Schranken zu halten
Vor der Blüte mal eben mit dem Spaten eingreifen. Da geben konventionelle Gemüse mehr zu tun.
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bitte auf das thema konzentrieren: wild gemuese beet.
bei maedesuess faellt mir keine eignung als gemuese ein.
@lamisa: die zuletzt von dir genannten sind auch eher kraeuter.
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na gut, das beispiel pfeilkresse war schon etwas am rande des themas. :-\
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@tomatengarten, im zeitigen Frühjahr verwende ich aber junge Schafgarbe- und Margaritenblätter sowie Pimpinelle im Salat und auch als Spinat, ist also schon auch Gemüse ::)
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Gemüse ist ja ohnehin nur mangelhaft zu definieren.
Mädesüssknospen besitzen jedenfalls ein feines Mandelaroma und eignen sich als Geschmacksgeber für eine sahnige Sauce.
Von mir aus können wir das Thema auch auf Wildpflanzen allgemein erweitern. Die meisten heutigen Gemüse waren eh mal Kräuter. Denken wir bloss an den Kohl. Bei Wildtomaten fragt man sich auch, ob es sich nicht eher um ein Kraut handelt.
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also gut, ich schaue der diskussion noch ein wenig zu. und immer schoen einen bezug aufs gemuese finden. und vor allem sachlich bleiben.
:D verschieben kann ich ja im zweifelsfall immer noch ;)
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wieso hat bärlauch bei dir keine chance?
was mir noch einfällt:
gänseblümchen, vogelmiere, dieses knoblauchsrauke, gundermann und giersch natürlich.
ich baue sowas aber nicht extra an, es wächst eh bei mir auf dem rasen (eher wiese) oder in wilderen ecken und am zaun. da ich weiß, wo was wächst, brauche ich auch nicht groß danach zu suchen.
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ein wenig ironie schwingt schon in deiner antwort mit, arachne. loewenzahn als unkraut. frueher wurde loewenzahn als heilpflanze sogar angebaut.
Nein, nein, es war ein absolut ernst gemeinter Vorschlag. Ich habe seit Jahren ein großes Beet mit Löwenzahn (aus selber gesammelten Samen gesät). Hauptsächlich für mein Zwergkaninchen, aber ich mische mir auch gerne junge Blätter in den Salat.
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zu spaet, aella hat sich auf einen namen fuer ihr unbekanntes kraut festgelegt. ist es dieses?
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genau das..und 5 minuten später war mir der name doch wieder eingefallen, daß ich mein posting editieren konnte ;)
trotzdem danke!
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ot: ganz auf die schnelle gings nicht huebscher. ich habe zwar mein bild-archiv ein wenig geordnet. aber suchen muss ich bei ca. 16.000 bildern dennoch (davon die haelfte tomatenbilder). und dann ein wenig die datei runter-rechnen auf forums-niveau. ende ot.
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portulak würde ich noch dazuzählen, ist eine schöne Zugabe für den winterlichen Salat.
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ich baue sowas aber nicht extra an, es wächst eh bei mir auf dem rasen (eher wiese) oder in wilderen ecken und am zaun. da ich weiß, wo was wächst, brauche ich auch nicht groß danach zu suchen.
Klar, was von selbst wächst, muss man nicht noch extra ins Wildgemüsebeet setzen. Giersch z.B. will bei mir aber einfach nicht, also musste ich ihn extra anpflanzen, was immerhin erfolgreich war.
Damit jetzt nicht alle ein falsches Bild bekommen, darf ich hier noch darauf hinweisen, dass ich selbstverständlich auch noch ein Beet mit Kulturgemüse (richtige Zucchini usw.!) unterhalte.
Ich finde einfach die Idee vom Fleischhauer, Wildgemüse im eigenen Garten anzubauen, sehr faszinierend. Und glaubt ja nicht, dass jedes gesäte (Un-)Kraut einfach so mir nichts dir nichts kommt. Ab und zu muss ich für Setzlinge extra auf eine Wildstaudengärtnerei zurückgreifen.
Im Übrigen weise ich gleich zu Beginn auf die Mehrarbeit hin, welche die Verarbeitung von Wildgemüse in der Küche verursacht: da müssen nicht selten dünnste Stängel tatsächlich noch geschält oder gar anschliessend noch entbittert werden. Dafür sind wertvolle Antioxidantien gleich potenziert vorhanden.
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Toll Lehm,
interessanter Thread. Liebe auch Wildgemüsearten. In diesem Jahr will die Haferwurzel zu mein vorhandenen Gemüse einbringen.
Liebe Grüße Anna
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Die Wurzel der Nachtkerze wird immer wieder als Gemüse gelobt. Wer hat sie schon probiert?
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Hallo Lehm,
mir fallen noch Ährige Teufelskralle (Phyteuma spicata), Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus), Postelein oder Tellerkraut (Claytonia perfoliata), Wiesenbocksbart (Tragopogon pratensis) und die Kohlkratzdistel (Cirsium oleraceum) ein.
Mit allen habe ich als Gemüse, nicht als Kräuter, sehr gute geschmackliche Erfahrungen gemacht. Angebaut werden sie allerdings nicht in unserem Garten, sie sind mit Ausnahme der Kohlkratzdistel, die wir gelegentlich sammeln, einfach hier und da, vagabundieren herum.
Außerdem sollte man den Hopfen (Humulus lupulus) nicht vergessen, wenn er auch wie Giersch kaum in ein eigentliches Wildstaudenbeet integrierbar erscheint.
Dann fällt mir noch der Geißbart (Aruncus dioicus) ein. Wird in Südtirol als „Wildspargel" gegessen. Es gab da mal einen thread zu. Ich habe ihn allerdings noch nicht gegessen.
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Ich bin überwältigt. Das wird ja ein unüberblickbares Projekt. Wer will da noch ordinären Blumenkohl kultivieren, der in jedem Supermarkt verbilligt abgegeben wird? Wildgemüse ist doch die Herausforderung des Gemüsegärtners.
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nochmal kurz ot: bitte auf die komplette grosschreibung eines wortes zu verzichten. das wort die heisst im englischen sterben. wenn du es nun komplett gross schreibst, koennte es zu missverstaendnissen fuehren. ende ot
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nochmal kurz ot: bitte auf die komplette grosschreibung eines wortes zu verzichten. das wort die heisst im englischen sterben. wenn du es nun komplett gross schreibst, koennte es zu missverstaendnissen fuehren. ende ot
???
übertreibst du hier nicht ein wenig?
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Nun, ich habs jedenfalls umgehend korrigiert. Dieser Mod strahlt eine unerwartet natürliche Autorität aus... :-X
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ja. ;) das ist so.
aber ich glaube, du hast den banana-threadnoch nicht gelesen.
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Gut, darf ich nun die anwesenden mods und user doch noch ein letztes mal dazu aufrufen, OTs zu unterlassen. Sonst platzt mir nämlich gleich der Kragen! 8)
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Der Name Wildgemüse ist diskriminierend.
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Der Name Wildgemüse ist diskriminierend.
Wogegenüber?
Was schlägst du vor?
NCV (Non civilized vegtebales)?
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Wildgemüse ist doch die Herausforderung des Gemüsegärtners.
Mehr noch die Herausforderung des Verarbeiters ;D
Das gilt besonders auch für die Nachtkerze. Schmeckt gut und erdig :D wenn ich mich richtig erinnere.
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konzentrieren wir uns also auf das haupt-thema.
wuerde ein lehrer wohl sagen.
wild gemuese beet. oder: das wildgemuesbeet.
danke lehm, bitte setzen, deine zunge :P habe ich bemerkt. traurig :(
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Neben Fenchel kaeme ja noch der Meerfenchel in Frage! :D
[size=0](Kokos war wohl kein Wildgemüse ::))[/size]
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Wer will da noch ordinären Blumenkohl kultivieren, der in jedem Supermarkt verbilligt abgegeben wird?
Ich merke es immer wieder...
Blumenkohl baut hier wohl niemand an.
Meine Anbaupläne für dieses Jahr muss ich noch mal überdenken...
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Ich merke es immer wieder...
Blumenkohl baut hier wohl niemand an.
Meine Anbaupläne für dieses Jahr muss ich noch mal überdenken...
Wer wird denn deswegen gleich heulen wollen. ;)
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als alternative gibt es genug wildkohlarten.
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Wer will da noch ordinären Blumenkohl kultivieren, der in jedem Supermarkt verbilligt abgegeben wird?
Ich merke es immer wieder...
Blumenkohl baut hier wohl niemand an.
Meine Anbaupläne für dieses Jahr muss ich noch mal überdenken...
sei doch froh, daß der blumenkohl so gut bei dir wächst!
könntest ja aber z.b. zur abwechslung mal farbigen blumenkohl anbauen, den gibts
ja auch in lila und grün :D
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Wer will da noch ordinären Blumenkohl kultivieren, der in jedem Supermarkt verbilligt abgegeben wird?
Ich merke es immer wieder...
Blumenkohl baut hier wohl niemand an.
Meine Anbaupläne für dieses Jahr muss ich noch mal überdenken...
sei doch froh, daß der blumenkohl so gut bei dir wächst!
könntest ja aber z.b. zur abwechslung mal farbigen blumenkohl anbauen, den gibts
ja auch in lila und grün :D
oder orange Blumenkohl oder weisser, gelber, roter, lila Roamesco :D
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den weissen finde ich am schönsten...
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oder orange Blumenkohl oder weisser, gelber, roter, lila Roamesco :D
:o
hab ich noch nicht gesehen, gibts ein bildchen davon?
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ach noe, ich moechte keinen roamesco
oder orange Blumenkohl oder weisser, gelber, roter, lila Roamesco
. dann schon lieber was aus dem wild-gemuesebeet.
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ach noe, ich moechte keinen roamesco oder orange Blumenkohl oder weisser, gelber, roter, lila Roamesco
. dann schon lieber was aus dem wild-gemuesebeet.
jau ! nehm ich auch lieber lehmigen Giersch ;D
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oder orange Blumenkohl oder weisser, gelber, roter, lila Roamesco :D
:o
hab ich noch nicht gesehen, gibts ein bildchen davon?
hab nur ein Bild von einem Roten :(
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Der Grauschimmelblumenkohl von Yorvic ist ja wahrlich ein wildes Gemüse. 8)
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Der Grauschimmelblumenkohl von Yorvic ist ja wahrlich ein wildes Gemüse. 8)
ojja ;D der wildesten eines
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Hm, ob wir den mal anbauen sollen? Einfach so als Schocker in der Gemüsepfanne, oder als Grundlage für Erbeerchutney? ::)
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Hm, ob wir den mal anbauen sollen?
ach ich weiß nicht so recht - irgendwie macht mich diese farbe blaß :-\
oder als Grundlage für Erbeerchutney? ::)
sag ich nicht nein ;)
;D ;D ;D gegen unliebsame mitesser ...
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Hallo donaldine und Feder
Woher kommt der Samen? Diese Sorte hab ich noch nirgends gesehen, auch nicht in Raritäten-Sammlungen.
Dafür aber blauen Mais! Bei exoga.de. Anbauwürdig? ???
Fragt sich nur ob das noch ein Wildgemüse ist?
Liebe Grüße Susanna
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Hallo donal*ine und Feder
Woher kommt der Samen? Diese Sorte hab ich noch nirgends gesehen, auch nicht in Raritäten-Sammlungen.
Deine Frage kann Yorvik wohl eher beantworten, Susanna.
Kuriositäten-Sammlungen?
Dafür aber blauen Mais! Bei exoga.de. Anbauwürdig? ???
Fragt sich nur ob das noch ein Wildgemüse ist?
Wenn ich recht erinnere,existiert "bunter" Mais schon sehr lange.Ob er wild war, weiß ich nicht.
Den quitschigen Blumenkohl zähle ich eher zu Punk (und tu dem Punk damit sicher weh ;D )
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Also Baumaux hat solche abgedrehten Sachen.... (Ihr redet doch noch vom bunten Blumenkohl?)
Schaut mal hier
Blumenkohl findet Ihr unter
GRAINES POTAGERES => Choux => Fleurs
Auf Seite 1 ist ein blauer, Seite 2 ein oranger, allerdings so einen schönen roten haben die auch nicht. Würde mich mal interessieren, wie das "in echt" aussieht. Ich habe immer den Verdacht die Bilder sind nach coloriert.
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Ich hatte letztes Jahr welchen von Ferme ( Natura hatte ich auch Saat geschickt) so blau lila wurde der def nicht, den mickrigen Kopf führe ich allerdings auf unsere Unfähigkeit zurück :-\
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Die stammen aus unseren Zuchtfeld, Saatgut gibt es davon noch nicht, davon und davon gibt es welches für den Sommer und Herbstanbau.
Empfehlen würde ich es nicht, da die bunten Sorten ihre Farbe beim kochen verlieren und es dann im Topf recht unschön aussieht.
Die Nachfrage kommt vor allen von Produzenten, die Miniblumenkohl anbauen um einen lustigen bunten Mix zu haben.
l.g.
Yorvik
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Nachdem wir hier nun doch etwas abgeschweift sind, möchte ich doch noch wissen, ob die Idee, ein Beet mit Wildgemüse zu bepflanzen, noch wen begeistert.
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Also ich hatte das in meinem ersten Gartenjahr auch probiert, hatte unter anderem Spitzwegerich, Königskerze, Wiesenschaumkraut, Löwenzahn,.. etc in einem Beet angebaut-es aber wieder recht schnell verworfen. Meine Gemüsebeete sind Teil einer Streuobstwiese auf der eh schon die genannten Wildkräuter wachsen und jederzeit verfügbar sind. Ich muß nur darauf achten dass mein Vater nicht alles wegmäht und mir im frühling ein paar Brennesseln und Stück Wiese stehen läßt.
Ein Wildgemüsebeet ist wohl vor allem sinnvoll wenn man zB einen Stadtgarten ohne Wildkräuter in der Wiese hat oder große Mengen schnell ernten will.
Lg Anna
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Ich habe auch eine Wiese, dort wachsen aber nicht alle Wildgemüse, die ich zur Verfügung haben will. Insbesondere der Hirschhornwegerich mag sich bei mir nicht wild ansiedeln, obschon ich für ihn schon Inseln geschaffen habe in der Wiese. Der geht sang- und klanglos ein. Im Beet dagegen gedeiht er prächtig. Wildgemüse sind unberechenbar.
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ob die Idee, ein Beet mit Wildgemüse zu bepflanzen, noch wen begeistert.
Viele Wildgemüse und -kräuter (wie Löwenzahn, Wegeriche, Gundermann etc.) wachsen bei mir ohnehin im "Rasen" an unterschiedlichen Stellen. Extra angesiedelt habe ich Bärlauch in der Kompostecke. Guter Heinrich steht im Gemüsegarten, Beinwell habe ich zu Dünge- und Mulchzwecken auch an verschiedenen Stellen im Garten, wo er hinpasst, angesiedelt. Für Brunnenkresse und Bachbunge habe ich ein eigenes Feuchtbeet angelegt. Andere Wildkräuter sind in Staudenbeete oder in die Randbepflanzung integriert. Giersch und Brennesseln hole ich aus der nahen Au.
Ein eigenes Wildgemüsebeet gibt's aber nicht im Garten, das scheint mir nicht nötig und aufgrund der doch unterschiedlichen Ansprüche auch nicht unbedingt sinnvoll.
Liebe Grüße, amrita
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Ein eigenes Wildgemüsebeet gibt's aber nicht im Garten, das scheint mir nicht nötig und aufgrund der doch unterschiedlichen Ansprüche auch nicht unbedingt sinnvoll.
Liebe Grüße, amrita
Ich denke, ich werde das auch eher pragmatisch handhaben und Wildgemüse nur nach Bedarf extra im Beet pflanzen, wobei ich eine gewisse Trennung zu Vielfrass-Kulturgemüse schon als sinnvoll erachte, nicht nur wegen der unterschiedlichen Bodenvorlieben, sondern auch, weil sich Wildgemüse ja auch selbstständig versamen soll und das auch tut, es dann aber etwa im Salatbeet als Unkraut in Erscheinung tritt.
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ob die Idee, ein Beet mit Wildgemüse zu bepflanzen, noch wen begeistert.
Ja, ich habe schon vor Jahren, im Anschluß an meine Kräuterspirale,
eine zum Teil -Wildtrockenwiese angelegt. In dieser gedeihen Ophrys und Orchis,
mit allen möglichen Wilkräutern.
Verwende sie als Badezusatz , Tee oder Gewürz.
Es blüht immer etwas, und selbst die Samenstände sehen jetzt im Winter noch toll aus.
Ist aber "Naturgarten", in nicht jeder meint, es ist gut.
selavie...
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In dieser gedeihen Ophrys und Orchis,
mit allen möglichen Wilkräutern.
Verwende sie als Badezusatz , Tee oder Gewürz.
Ja, wilde und weniger wilde Kräuter hab ich auch und verwende sie wie du. Macht Spass.
Wildgemüse sind demgegenüber eher jene Wildpflanzen, die Teile abgeben, die sich als gekochte Zubereitung eignen, z.B. die aus verschiedenen Familien stammenden "Spinatartigen" wie Melden, Baumspinat, Brennnessel usw. Auch die Klette würde ich zum Wildgemüse zählen.
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Wildgemüse sind demgegenüber eher jene Wildpflanzen, die Teile abgeben, die sich als gekochte Zubereitung eignen, z.B. die aus verschiedenen Familien stammenden "Spinatartigen" wie Melden, Baumspinat, Brennnessel usw. Auch die Klette würde ich zum Wildgemüse zählen.
Also ich meinte schon am Rande, gegen den Berg, Wildgemüse; Brennesel,Sauerampfer,
Spitzwegerich Beinwell, Löwenzahn,wilder Roccula,Feldsalat, Stielmus, Gelbsenf und und, alles gsund.
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Wildgemüse sind unberechenbar.
Das glaube ich nun weniger. Wildgemüse haben sicher ihren Grund, warum sie sich nicht "wild" auf jeder Wiese ansiedeln... wenn der Boden nicht nach ihren Bedürfnissen ist, muß der Mensch halt nachhelfen. Und dann den Boden aufbessern, freihacken und jäten... ich frag mich nur, was das bringen soll, denn riskiert man damit nicht auch, Kräuter und Pflanzen zusammenzusetzen, die sich entweder nicht vertragen oder die Ansiedlung bestimmter Schädlinge begünstigen, weil ein entsprechender "Gegenpol" fehlt u.ä.?
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Du hast natürlich recht, dass man Wildgemüsen günstigere und ungünstigere Lebenbedingungen bieten kann und Kenntnisse über ihre Ansprüche das Gedeihen fördern. Jede Wildstaudengärtnerei unterhält unterschiedliche Beete, mal sandiger, mal sonniger, mal sumpfiger, um all die verschiedenen Arten hervorbringen zu können. Der Nachbau von Naturstandorten ist im Gemüsegarten nicht ganz einfach und auch nicht immer notwendig. Gut geeignet für Wildgemüse ist oft der nährstoffärmere Beetrand, wo womöglich noch kontakt zur angrenzenden Wiese besteht.
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Stimmt. Weißt du, ob es irgendwo schon so eine Art Informations-Sammelstelle für die Eigenschaften und Bedürfnisse der verschiedenen Wildgemüse gibt?
Würde mich mal so interessieren, weil ich mich momentan in das Thema Mischkultur einarbeite und ich mir Wildgemüse als Ergänzung für Kulturgemüse ganz gut vorstellen kann.
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Erste Hinweise geben Fleischhauers Bücher.
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Danke für den Tipp. Empfiehlst du ein bestimmtes? Es gibt mehrere, und Preis sowie Bewertungen sind ganz schön durchwachsen. Wenn ich das richtig sehe, geht's vor allen Dingen in seinen Büchern um sammelbare Wildpflanzen - mich interessieren eher die Standortbedingungen, wie ich sie z.B. für Bärlauch oder Brennesseln oder auch Klee einigermaßen kenne.
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Die Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen beschreibt 1500, das Taschenbuch für Exkursionen 200 und das Wildsalatbuch noch 40 Wildgemüse inkl. Rezepte. Entsprechend sind die Zielgruppen.
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Da empfiehlt es sich, zu schauen, wo diese Pflanzen in der Natur zu finden sind. Viele Pflanzenbestimmungsbücher sind auch nach Standorten gegliedert. Auch das ist ein Hinweis darauf, was sie brauchen oder wo sie sich besonders wohlfühlen!
Bei uns gibt es genug "Natur" zum Sammeln rundherum, drum hole ich mir auch wenig Wildpflanzen in den Garten.
LG Lisl