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Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Yorvik am 16. Januar 2008, 08:49:35

Titel: ot im thread:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Yorvik am 16. Januar 2008, 08:49:35

Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist. Aber da die DDR nun auch bald seit 20 Jahren Geschichte ist.... ein wenig dürfte Deine Kindheit schon her sein. Und tatsächlich war in den 70er und frühen 80er Jahren die Braunfäule eigentlich noch kein Thema. Weder im Osten, noch im Westen. Erst etwas später - kann sich jemand genauer erinnern? - wurde sie zu einem Problem. Das lag aber nicht an den alten/neuen Sorten, sondern daran, daß der Befallsdruck viel stärker geworden ist.
Kann Frida nur rechtgeben, typische DDR Sorten wie Harzfeuer, Harzglut oder Hellperle hatten früher nie Braunfäule. Böse Zungen behaupten, das Braunfäule mit der Maueröffnung eingeschleppt wurde. ;D.

Den erhöhten Befallsdruck spühren wir hier in Berlin seid Anfang der 90-iger Jahre.

l.g.

Yorvik
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: brennnessel am 16. Januar 2008, 09:08:49
Zitat
Böse Zungen behaupten, das Braunfäule mit der Maueröffnung eingeschleppt wurde. .
das müssen wirklich böse zungen sein, denn bei uns (OÖ)wurde keine mauer geöffnet - trotzdem war dieses desaster plötzlich da ;) !
meine mutter hatte immer gesunde tomaten und gurken im freiland, solang ich mich erinnern kann!
als erstes fiel mir dieses übel am kartoffelacker auf, wo ich früher auch überzählige tomatenpflanzen (eher als schädlingsabwehr gegen kohlweißlinge gedacht) setzte. damals hatte ich im garten noch gesunde tomaten. die auf dem acker verfaulten aber schon vor den ersten roten früchten. dass das vom kartoffellaub ausging, war mir auch anfangs nicht klar ::) ! ich dachte, das käme daher, dass es dort viel windiger und mehr dem wetter ausgesetzt wäre......
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Anne Rosmarin am 16. Januar 2008, 09:28:21
Meine Nachbarn hier im Dorf (Ich wohne in Mittelsachsen)erzählten mir, daß früher wegen des Hopfenanbaus mit Flugzeugen Gift, auch Fungizide, gesprüht wurden. Damals seien die Tomaten und auch Gurken "gesund "gewesen.

Jetzt sprühen sie auch ihre Tomaten und Kartoffeln mit Kupferkalk.

Ein Nachbar, der ein Zeuge Jehovas ist, denkt, daß die Pflanzenkrankheiten der letzten Zeit die Endzeit anzeigen :o.

Harzfeuer kenne ich hier(bei den nachbarn) als besonders anfällig für Braunflecknefäule, ich selber baue sie nicht an.

Es gibt ein paar Sorten, die stabiler sind und später erkranken, irgendwo war da doch so ein faden dazu???

Kann ihn leider auf die Schnelle nicht finden. Vielleicht ist jemand anders geschickter.

LG, Anne
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Feder am 17. Januar 2008, 18:35:49
Zitat
geschmacklich sind die meisten roten fleischtomaten wirklich sehr viel besser als die reisetomate.
Dieses Urteil lässt mir irgendwie keine Ruhe weil mir die Reisetomate gut geschmeckt hat. Im Katalog von Arche Noah wird die Reisetomate von 10 Anbauern beurteilt. Die Beurteilung geht von Geschmack vorzüglich, Geschmack sehr gut über gut bis durchschnittlich. Ich finde, es gibt Tomaten, die sehr viel weniger gut schmecken.
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Sabine G. am 17. Januar 2008, 18:45:54
Da musst ich ja kichern...

erst sei der Maueroeffnung - ja es mag ja Vorteile haben, wenn man allen Reiseverkehr einschraenkt ect.
Aber wie bereits geschrieben... auch Wessis kaempfen mit der Braunfaeule vordringlich seit den 90ern. "Wer hat`s erfunden?"

 ;D

Sabine
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: tomatengarten am 18. Januar 2008, 17:51:55
Zitat
Böse Zungen behaupten, das Braunfäule mit der Maueröffnung eingeschleppt wurde. .
Den erhöhten Befallsdruck spüren wir hier in Berlin seid Anfang der 90-iger Jahre
. zitat yorvik

leider ist es so, dass der massiv-druck erst nach der wende eingesetzt hat. aber das hat keine territorialen ursachen


zum thema.

ich moechte mal nachvollziehen:

vor der wende gab es im osten kaum/keine grossmaerkte in sachen pflanzen. es wurde, weil es notwendig und einfach war, selbst angezogen. die pflanzen stammten vom eigenen fensterbrett oder aus der oertlichen gaertnerei. dasselbe galt fuer die herstellung von kompost, gartenerde dto.

krankheiten wurden so natuerlich eingegrenzt.

der hype, der nach der zusammenfuehrung der republik einsetzte, hat zu einem konglomerat aus "einfach kaufen, weil es da ist" und "gluecklichsein, dass nun alles moeglich ist" gefuehrt. und der naehrboden fuer eine verbreitung jedmoeglicher krankkheiten ware geboren.

ot: ich habe das leider schmerzlich erlebt, als 1990 fast der gesamte kaninchenbestand dahingerafft wurde von einer krankheit bei meinen kaninchen. hsk war durch veterinaere betreuung - toetung der kaninchen- bis 1989 kein thema. nach der oeffnung begann ein trauerzug durch die loyaleren gesetze der bundesrepublik. ende ot.

der wahn, nach der wende kaufen zu koennen, was man will, hat auch ím kleingarten die eigenen ideale zerstoert. man hatte bisher angebaut, was man selbst heranziehen kann. und nun war ploetzlich dieser riesengrosse gigantismus da, der zum kaufen einlud. und damit leider auch zur massiven verbreitung von krankheiten sorgte, die bisher unbekannt waren.
und leider ist es auch heute noch so, dass massenware vor qualitaet geht.

der ueberzogene teil wurde nachtraeglich korrigiert


Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: brennnessel am 18. Januar 2008, 18:12:41
Zitat
das ist fuer mich einfach untere schublade. sie kann das vorher und hinterher bei uns im osten nicht kennen. und die auesserung ist kleinkariert.


??? upps ??? bayern würden sagen: "bin i da wo nei tretn? ???


es liegt mir fern, mich in deine diesbezüglichen probleme drein zu mischen, weil ich mich ja auch gar nicht auskenne - und weil es mich auch nichts angeht!

ich wollte nur sagen, dass es bei uns in österreich - auch ohne mauerbau und -abbau dasselbe phänomen gab!
ebenso gab es von zeit zu zeit hasenkrankheiten!

Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: tomatengarten am 18. Januar 2008, 18:23:59
lisl, dir wird verziehen :) :-*

aber der vorgang, der uns da ueberrannt hat, war derart grotesk aus der sicht der gaertner.

vorher ein einstehen fuer die eigenen ideale. inklusive abschottung.

ab 89/90 - alles hamstern, alles kaufen, was es gab. und es war ja alles leicht reproduzierbar oder nachgemacht. ich habe da wissentlich nie mitgemacht. ist nicht mein ding.







Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: frida am 18. Januar 2008, 18:27:42
Na Tomatengarten, ich glaube, da wirst Du Brennessel nicht ganz gerecht. Es kommt ja auch schonmal vor, daß Phänomene gleichzeitig auftreten, ohne daß es einen kausalen Zusammenhang geben muß. Was die Krautfäule/Braunfäule angeht, ist das anzunehmen:

Zitat
Mitte der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde aus dem Genzentrum von Phytophthora infestans in Mexiko eine „neue“ Population nach Europa eingeschleppt. Die „neue“ Population unterscheidet sich von der vorherigen durch die Fähigkeit der sexuellen Vermehrung und eine höhere Aggressivität. (Quelle Wikipedia)

Natürlich breiten sich neue Krankheiten schneller aus, wenn mehr Bewegung in einem System ist. Ich vermute aber, daß die Kraut/Braunfäule im Osten nur unwesentlich länger für die Ausbreitung gebraucht hätte, wenn die Mauer stehengeblieben wäre. Dito für andere Erkrankungen. Im übrigen sind gerade in der DDR noch bis in die 80er hinein Pflanzenschutzmittel verwendet worden, die im Westen schon länger verboten waren, so daß auch aus diesem Grund einige Erkrankungen weniger Ausbreitung gefunden haben.


edit: da war ich wohl zu langsam... Deine Abneigung gegen die "Beglückung" mit der westlichen "Konsumkultur" kann ich übrigens gut nachvollziehen
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: tomatengarten am 18. Januar 2008, 18:33:02
die verbreitung ueber ploetzlich offene anbieter, die zu diesem zeitpunkt nicht unbedingt suspekt waren , hat aber ein uebriges dazu getan

dass es sehr schnell ging.
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Tollpatsch am 18. Januar 2008, 18:56:50
Also ich habe wegen dem Holunderbaum meines Nachbarn an der Grenze,
Ein Tomatenhaus aufgestellt. Habe in die Erde- Tomatendünger und Kompost
Eingearbeitet und mit Rasenschnitt gemulcht.
Andenhorn –Ochsenherz – Pink Grepefruit u. Black von Thula, Matina u. Old Yellow,
 die im
Freiland kümmerten u. Braunfäule bekamen,
wuchsen regen geschützt enorm, bis Ende Oktober.
Mußte natürlich immer gießen.
Dies bestätigte aber mir, dass die Fäule Wetter abhänig ist.
Hzl.
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Feder am 18. Januar 2008, 19:23:39
Zitat
lisl, dir wird verziehen
Na wunderbar! Lisl macht eine harmlose Bemerkung, der Herr Moderator beschimpft sie völlig überzogen und verzeiht ihr hinterher. >:(
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Wiesentheo am 18. Januar 2008, 19:25:21
Ich hab mir nun mal die letzten Beiträge zu dem Thema durchgelesen :(.Ich möchte mit meinem Eintrag auch keinen etwas nachreden oder beleidigen.
Fakt ist eins. ;) Vor dem Mauerfall gab es zwar auch Braunfäule und wer weiß nicht was,aber nicht in solchem Umfang.Ob im Westen oder Osten.Mit Kußhand wurden die Massenvernichtungsmittel wie Wofadox,Bi 58 und sonst was vom westlichen Ausland(nicht nur damals BRD) sondern auch Österreich und Frankreich aufgesaucht.Wir Ossis bekamen wunde Hacken,wenn man so was wollte.
Jetzt ist das alles ja nicht mehr.Neue Mittel,die höchstens der Vermehrung dienen sind auf den Markt gekommen.Nun schreit alles Braunfäule,Weiße Fliege,Mäuse,Schnecken.(zu letzteren ist der Mensch auch selbst durch die Ackerwirtschaft Schuld).
Was helfen kann ist eine gezielte Bekämpfung des Übels,auch mit chemischen Mitteln und nicht mit dem Bongbongwasser was im Handel angeboten wird.Geben tut es Mittel,aber der Bauer verrät uns nicht was.Guckt euch die Kartoffelfelder an.Keine Braunfäule.!!

Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Moorhex am 19. Januar 2008, 01:19:36
Dito frida, ich stimme dir in jedem Punkt zu.

Und ansonsten -man möge mir verzeihen- finde ich es müßig darüber zu diskutieren woher dieses Übel genau kommt und wer es wo und wie eingeführt hat.
Auch im Westen war die Braunfäule früher kein Thema.
Es ist nunmal ein Neuzeitproblem und ich schätze man wird lernen müssen damit zu leben... so oder so :-\
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Yorvik am 19. Januar 2008, 02:50:40
Zitat
Böse Zungen behaupten, das Braunfäule mit der Maueröffnung eingeschleppt wurde. .
Den erhöhten Befallsdruck spüren wir hier in Berlin seid Anfang der 90-iger Jahre
. zitat yorvik
*ich leiste mir manchmal den luxus der ironie ;)


Zitat
leider ist es so, dass der massiv-druck erst nach der wende eingesetzt hat. aber das hat keine territorialen ursachen

auch wenn lisl hier ot folgende aeusserung von sich gibt:

Zitat
das müssen wirklich böse zungen sein, denn bei uns (OÖ)wurde keine mauer geöffnet - trotzdem war dieses desaster plötzlich da

das ist fuer mich einfach untere schublade. sie kann das vorher und hinterher bei uns im osten nicht kennen. und die auesserung ist kleinkariert.



für mich ist es kleinkariert, beobachtungen andere mit so harten worten zu würdigen.

Zitat
zum thema.

ich moechte mal nachvollziehen:

vor der wende gab es im osten kaum/keine grossmaerkte in sachen pflanzen. es wurde, weil es notwendig und einfach war, selbst angezogen. die pflanzen stammten vom eigenen fensterbrett oder aus der oertlichen gaertnerei. dasselbe galt fuer die herstellung von kompost, gartenerde dto.


In dem ostdeutschen dorf, wo ich aufgewachsen bin, haben fast alle tomatenpflanzen mit unklarer genetischer herkunft angezogen, über pflanzenhygiene mag ich gar ned reden und sie über die geregelten verkaufspreise verkauft und so gut verdient....


Zitat
krankheiten wurden so natuerlich eingegrenzt.

der hype, der nach der zusammenfuehrung der republik einsetzte, hat zu einem konglomerat aus "einfach kaufen, weil es da ist" und "gluecklichsein, dass nun alles moeglich ist" gefuehrt. und der naehrboden fuer eine verbreitung jedmoeglicher krankkheiten ware geboren.


ich werde zwar älter, aber ich kann mich heute noch genau alle kupfermittel und alle anderen mittel erinnern, die wir liebevoll auf die zarten tomatenpflanzen gespritzt haben, damit es ihnen gut geht. Über pm schicke ich dir gerne die alten spritzlisten für tomaten...


Zitat


der wahn, nach der wende kaufen zu koennen, was man will, hat auch ím kleingarten die eigenen ideale zerstoert. man hatte bisher angebaut, was man selbst heranziehen kann. und nun war ploetzlich dieser riesengrosse gigantismus da, der zum kaufen einlud. und damit leider auch zur massiven verbreitung von krankheiten sorgte, die bisher unbekannt waren.
und leider ist es auch heute noch so, dass massenware vor qualitaet geht.

vielleicht hat es deine ideale zerstört, meine nicht. Als moderator schätze ich deine umsichtige art, zu moderieren, das posting lasse ich mal als o.t. durchgehen.


Das wirklich interessante an der braunfäule war, dass sie anfang der 90-iger überall in europa überhand nahm und das obwohl es 91-93 sehr warme sommer gab. Ich denke, mit thema sollten sich eher die resistenzzüchter in ost und west auseinandersetzen.

...vielleicht haben wir bald eine resistenz ;)

l.g.

Yorvik
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Yorvik am 19. Januar 2008, 03:03:51
völlig o.t.

war heute den ganzen tag auf der grünen woche, weil wir den deutschen verbrauchern Salanova dort vorstellen und war sehr überrascht, wie offen verbraucher wirklichen neuerungen gegenüberstehen, wenn sie es erklärt bekommen....


beschimpft wurden wir nur, weil es den salat noch nicht überall zu kaufen gibt :-)

l.g.

p.s. war o.t. verschiebt es ok ;)
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Nomadin am 20. Januar 2008, 11:23:40
Das wirklich interessante an der braunfäule war, dass sie anfang der 90-iger überall in europa überhand nahm und das obwohl es 91-93 sehr warme sommer gab.


Gibt es eigentlich irgendwelche Forschungsansätze, woher die Braunfäule kommt/kam? Gegegen hat es sie ja wohl früher schon, wenn ich das richtig verstanden habe, nur nicht so stark verbreitet?
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Aella am 20. Januar 2008, 11:27:41
völlig o.t.

war heute den ganzen tag auf der grünen woche, weil wir den deutschen verbrauchern Salanova dort vorstellen und war sehr überrascht, wie offen verbraucher wirklichen neuerungen gegenüberstehen, wenn sie es erklärt bekommen....


beschimpft wurden wir nur, weil es den salat noch nicht überall zu kaufen gibt :-)

l.g.

p.s. war o.t. verschiebt es ok ;)

vielleicht kannst du die vorteile hier auch erklären? bin ja für neues auch immer offen. :D
ich frage mich nur, was für ein vorteil hat ein salat, dessen blätter alle gleich groß sind?
fürs essen werden die blätter doch eh immer (egal ob zuhause oder im restaurant) in mundgerechte stücke geschnitten oder gerupft?
und ist eigentlich nicht gerade das zarte, helle, innere herz beim salat das beste?!
Titel: Re:ot im thread:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Yorvik am 21. Januar 2008, 23:57:29
Aella,

besuch mich mal auf der Grünen Woche.

Da kann ich dir die Unterschiede zeigen.

Ja, es gibt riesige Unterschiede.

Falls du nicht nach Berlin reisen kannst, werd ich auch andere Angebote machen, die unterschiedlichen Qualitäten von Salat zu zeigen und zu spühren.

l.g.

Yorvik
Titel: Re:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Yorvik am 22. Januar 2008, 00:09:19
Das wirklich interessante an der braunfäule war, dass sie anfang der 90-iger überall in europa überhand nahm und das obwohl es 91-93 sehr warme sommer gab.


Gibt es eigentlich irgendwelche Forschungsansätze, woher die Braunfäule kommt/kam? Gegegen hat es sie ja wohl früher schon, wenn ich das richtig verstanden habe, nur nicht so stark verbreitet?

Nomadin, Braunfüle ist eine Krankheit wie viele andere, nur leider sehr lästig in unseren regnerischen Gegenden. Kaum einer der Sortenschützer macht sich die Mühe zu fragen, warum. Die Tomate kommt schlichtweg nicht aus unseren Gegenden und wird einfach in anderen Gebieten mehr gegessen.

Ein normaler Deutscher isst 8 kg Tomate pro Jahr....mit Ketchup dazugerechnet 17 kg. Es gibt Länder, wo 50 kg pro Kopf und Jahr normal sind mit anderen Problemen der Kleingärtner hierzulande.

Virus ist das Hauptproblem für Tomaten.

Darauf konzentriert sich die Züchtung. Wenn zufällig für die wenigen Nordeuropäer, die selber Tomaten anbauen ihr Hauptproblem...Braunfäute gelöst wird...netter Nebeneffekt

l.g.

Yorvik
Titel: Re:ot im thread:Welche Tomaten baut ihr 2008 (wieder) an?
Beitrag von: Aella am 22. Januar 2008, 08:19:23
Aella,

besuch mich mal auf der Grünen Woche.

Da kann ich dir die Unterschiede zeigen.

Ja, es gibt riesige Unterschiede.

Falls du nicht nach Berlin reisen kannst, werd ich auch andere Angebote machen, die unterschiedlichen Qualitäten von Salat zu zeigen und zu spühren.

l.g.

Yorvik

naja, "nur" wegen einem salat von hamburg nach berlin zu reisen, wäre ein wenig wie "perlen vor die säue werfen" ;)
aber vielleicht kannst du die vorteile auch hier beschreiben?
falls nicht, wenn du mal in hh bist komme ich gerne vorbei und höre mir das an :D