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Garten- und Umwelt => Naturfotografie => Thema gestartet von: Thomas am 29. Januar 2008, 11:16:05

Titel: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 29. Januar 2008, 11:16:05
Hallo liebe Mitglieder,

das hier ist ein Thread, in dem sich jeder trauen darf, auch Anfängerfragen rund ums Fotografieren zu stellen - zum Beispiel:

Bildbeispiele sind immer hilfreich, um die Fragen zu illustrieren.

Bitte scheut euch nicht ... wir alle haben mal angefangen.


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 29. Januar 2008, 15:59:15
Ich trenne thematisch eigenständige Posts mit häufig gestellten Fragen ab und richte dazu eigene Threads ein. Dazu sammle ich hier mal die Links zu diesen Threads (oder, falls vorhanden, Artikeln).


Bilder verkleinern und komprimieren (Artikel)
Allgemeine Infos mit Anleitungen für einige Programme

Bilder komprimieren auf dem Mac
mit iPhoto schwierig, besser mit Graphic Converter

Weiße Blüten fotografieren
Wie vermeidet man, dass das nur weiße Flecken gibt?
Weitere Infos zu diesem Problem auch hier.



Liebe Grüße
Thomas

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: riesenweib am 11. Februar 2008, 10:41:23
 :o wo ist das worauf gerade geantwortet habe, und meine antwort ???
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 11. Februar 2008, 11:53:36
Zu einer sehr interessanten Frage von Harald und Maude ein eigener Thread:

Wie fotografiert man Gartenräume?

Liebe Grüße
Thomas



Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 25. Februar 2008, 10:13:54
Es gibt zwei neue Threads mit interessanten Fragen, die sicher auch andere interessieren:

Schwierige Motive fotografieren - z.B. schmale, hohe Blüten

Fragen zum Kauf einer Digitalkamera


Liebe Grüße
Thomas

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 28. Februar 2008, 23:50:05
Bild einstellen - verschiedene Möglichkeiten:

Möglichkeit 1 ist ganz einfach: ...

Können wir bei Bedarf ausbauen.


Lieben Gruß
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 05. März 2008, 20:45:47
Interessant für alle, die ihre Bilder im Web veröffentlichen wollen und dazu Picasa nutzen:

Bilder von Picasa hier einbinden


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 31. März 2008, 10:32:16
Kamera macht Probleme mit der Farbwiedergabe

Liebe Grüße
Thomas

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Apfelfreund am 03. Mai 2008, 12:27:01
Na, dann möchte ich mich doch trauen eine Frage los zu werden: Ich habe ein schönes Bild und möchte, daß dieses bei meinem Profil erscheint. Ich habe es schon unter Naturfotografie eingestellt, kann es aber von dort nicht meinem Profil als eigenes Bild hinzufügen. ???
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Apfelfreund am 03. Mai 2008, 12:27:53
Also ich möchte die Hummel durch mein eigenes Bild ersetzen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Luna am 03. Mai 2008, 12:44:40
... du musst das Bild auf 65 x 65 Pixel verkleinern, bei der Technik gibt es diesen Thread dazu
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Tollpatsch am 30. Mai 2008, 17:48:17
Hallo Ihr.
ich habe Sony -DSLR a200 mit 3,5-5,6/ 18 - 70mm
und dazu passend 70 -210 Minolta AF - Tele
  " 35 - 105 " AF - Weitwinkel

kann jemand für diese Konstellation das Macro empfelen?
SAL 50m 28 , oder SAL100m 28 Sony , ziemlich teuer.
kennt jemand ein gutes passendes von Sigma ?
 PS.
Ich weiss keine Nikon, selber schuld....
für jeden Tip dankbar (ausser wegschmeissen)...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 31. Mai 2008, 10:48:45
Hallo Tollpatsch,

schau mal hier, da hat Bernhard das Sigma 105 mm getestet (gibt es hier für Sony / Minolta). Ich besitze es auch und kann es nur empfehlen. Auch das Tamron 90er soll gut sein.

Auf dieser Website findest du einen Vergleichstest verschiedener Makros.

Bitte beachte, dass 105 mm an der dSLR einem Tele mit ca. 160 mm Brennweite entspricht, d.h. da ist die Verwacklungsgefahr hoch, wenn das Licht nicht gut ist. Andererseits bietet ein 105er den Vorteil eines größeren Aufnahmeabstandes (gut für Insektenfofografie, die hauen dann nicht so schnell ab), und man kann damit gut unscharf verschwommene Hintergründe erzeugen.

Gartenlady macht viele Fotos mit einem 105er, allerdings hat sie das von Nikon.

Liebe Grüße
Thomas

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 04. November 2008, 20:45:45
Hallo,
ich habe das erste Mal mit meiner neuen Kamera dasselbe Bild in jpg und in RAW aufgenommen. Da ich mit Raw noch nie gearbeitet habe, weiß ich nicht, was ich falsch mache. Das Raw Bild ist nach der Bearbeitung sehr viel körniger als das jpg Bild.
Woran könnte das liegen?

LG
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 04. November 2008, 21:01:21
Ein paar Informationen bräuchten wir schon mehr ;) Mit welchem Programm arbeitest Du? Welche Kompressionen hast Du benutzt? usw. usw.

Gruß Birgit

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 04. November 2008, 22:02:53
Hallo

Ich arbeite mit Photoshop Elements 6.0. Die RAW Fotos habe ich mit Camera Raw bearbeitet. Sind meine ersten Versuche. Danach in Elements geöffnet und abgespeichert. Die Qualität habe ich auf maximal stehen.

Ich weiß nicht, ob der Unterschied auch auf den kleinen Bildern zu erkennen ist. Bei den beiden ersten Bildern steht oben das ehemalige RAW Foto, darunter das jpg Foto.


Bernhardino5raw.jpg




Bernhardino5.jpg



Bei den nächsten ist oben das jpg-Foto



Bernhardino3jpg.jpg




Bernhardino3.jpg




Was müsstet ihr noch wissen? Wie gesagt, ich bin Neuling.
 :-[
LG
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 06. November 2008, 07:31:41
Kann mir keiner Hilfestellung geben?

Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 06. November 2008, 08:22:16
Ich habe mir die Fotos gestern angeschaut, man sieht das Rauschen auch auf den kleinen Fotos, aber eine Erklärung habe ich leider auch nicht.

Beim RAW-Converter von Photoshop CS3 gibt es die Möglichkeit einer Rauschreduzierung. Gibt es die bei PS-Elements vielleicht auch?

Welche Kamera hast Du? Es ist ja denkbar, dass bei der Umwandlung in jpeg-Format in der Kamera bereits eine Entrauschung stattfindet, aber warum sind die Bilder verrauscht?

B.R. hält nicht viel vom Photoshop-Raw-Converter :-\
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 06. November 2008, 08:31:31
Ich sehe das Rauschen genauso wie Gartenlady. Hab allerdings noch ein paar weitere Fragen.

Siehst Du das Rauschen schon beim allerersten Öffnen des Bildes im RAW Konverter?

Wie sind die Aufnahmedaten?

Wie sind die Dateieinstellungen der Kamera?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Faulpelz am 06. November 2008, 08:57:22
Liebe Anne, möchte mal schnell dazwischenschieben, dass deine Fotos trotzdem sehr schön geworden sind. Mir gefallen beide sehr gut und es sieht nicht so aus, als ob du Anfänger wärst.
Ich arbeite auch mit Camera Raw in Photoshop CS3. Ich habe leider auch keine Erklärung für dein Bildrauschen :-\ ???. Deine JPEGs sehen in der Tat besser und knackiger aus.

LG Evi
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 06. November 2008, 09:17:10
Vielen Dank für eure Antworten.

Ich habe die Panasonic FZ 18

Aufnahmedaten vom ersten Bild (mit Boot)
Blende f/8
Belichtung 1/800
Iso 400
Bildbreite/Höhe 3264-2172

Camera Raw Version 4.2

Weißabgleich: Wie Aufnahme
Farbtemperatur 5000
Farbton + 22
Tiefen + 5
Helligkeit +50
Kontrast + 25
Schärfe +25
Farbstörungsreduzierung 25

Wie gesagt, es sind meine ersten Versuche mit RAW-Fotos.

LG
Anne


Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 06. November 2008, 09:42:31
Bei dpreview gibt es einen Testbericht für die Kamera und dort steht geschrieben, dass es einen eigenen Raw Converter SILKYPIX gibt. Er wird anscheinend mitgeliefert, hast Du ihn?

ISO 400 hätte ich nicht eingestellt angesichts offenbar hellen Lichts, da kann es schon mal rauschen, der Kamera-Rauschfilter ist offenbar besser als der von PS-Elements.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 06. November 2008, 09:43:02
An den Daten sehe erstmal nichts außergewöhnliches. Allerdings hättest Du bei dem Licht auch mit einer niedrigeren ISO fotografieren können ;)

Ist das Rauschen bereits beim ersten Öffnen auf dem PC zu sehen?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 06. November 2008, 09:58:50
Lies auch mal die Conclusions bei depreview, Rauschen ist anscheinend ein Problem bei dieser Kamera, deshalb sollte sie nicht mit mehr als ISO 200 verwendet werden. dpreview findet die eingebaute noise-reduction übrigens zu stark, was Details bei den Bildern kostet, es erklärt aber den Effekt bei Deinen Bildern.

ISO 400 ist nicht optimal gewesen, die Bilder sind deshalb etwas verrauscht, die Entrauschung in der Kamera hat sie bei den jpgs entfernt, bei den Raws muss es mit dem Raw-Converter getan werden, aber das kostet Schärfe bei den Details.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 06. November 2008, 09:59:03
Oops, sorry, hatte deine Frage übersehen, Anne!

Diese Panasonics sind leider bekannt für ihr Rauschen, wobei dein Modell über eine recht gute Rauschunterdrückung verfügt, wie Gartenlady schreibt (s. dazu auch ihr Link). Diese solltest du mithin nutzen.

Trotzdem, diese Kameras rauschen stark. Ich hatte auf eine Anfrage von ich glaube Kazi hin deshalb von ihnen abgeraten.

Jedenfalls solltest du immer die niedrigstmögliche ISO-Einstellung wählen, d.h. bei Motiven wie den von dir gezeigten ISO 100. Bei dpreview wird davon abgeraten, ISO-Einstellungen höher als 200 zu nutzen (Hervorhebung von mir):

Zitat
This means that despite Panasonic more or less sorting out the bleeding color issue at higher ISO settings, the noise from the sensor is obviously a lot higher and the net result is images that we would struggle to find a use for at anything over ISO 200 .

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 06. November 2008, 10:00:15
Gartenlady war schneller ;)

Langsame Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 06. November 2008, 10:04:28
Jedenfalls solltest du immer die niedrigstmögliche ISO-Einstellung wählen, d.h. bei Motiven wie den von dir gezeigten ISO 100. Bei dpreview wird davon abgeraten, ISO-Einstellungen höher als 200 zu nutzen (Hervorhebung von mir):

Das ist hart :o

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 06. November 2008, 11:53:30
Vielen Dank für eure Antworten.
Das Rauschen ist beim ersten Öffnen auf dem PC schon zu sehen.
Die 400 Iso Einstellung war auch nicht gewollt. Ich hatte nur vergessen sie wieder umzustellen.

Das Problem des Rauschens ist mir erst jetzt aufgefallen, da ich mit der Kamera sonst nicht über 200 Iso gegangen war und noch nie RAW Fotos gemacht habe.

Vorher hatte ich die TZ1 und war sehr zufrieden. Sie genügte mir aber nicht mehr, und auf den Rat eines Fotohändlers habe ich mir im September die FZ18 zugelegt.
Soll ich jetzt ganz auf RAW verzichten oder könnten die Bilder bei 100-200 Iso doch noch brauchbar sein?

Grüße von einer verunsicherten
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 06. November 2008, 12:05:49
RAW ist OK, aber auf jeden Fall nur mit ISO 100 und 200 arbeiten. Und dann würde ich unbedingt den beigefügten Raw-Converter ausprobieren.

Ich glaube kazi, die immer so wunderschöne Pilzbilder gezeigt hat, hat auch diese Kamera und geschrieben, dass sie nie über ISO 200 geht.

Zitat
Die 400 Iso Einstellung war auch nicht gewollt. Ich hatte nur vergessen sie wieder umzustellen.
Das ist mir auch schon oft passiert :-\
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 06. November 2008, 12:16:15
Ich würde auch in RAW weiter fotografieren und die ISO-Einstellung bei ISO 100 lassen, nur in Ausnahmefällen ISO 200 einstellen und alles über 200 sehr meiden. Wenn Du dann trotzdem mal entrauschen mußt, solltest Du das am PC machen, das ist meistens besser, als das in der Kamera rechnen zu lassen. Sonst ensteht ein Unschärfeeindruck bei den Bildern und Details gehen verloren. Bei dem JPG das Du hier gezeigt hast kann das schon der Fall sein.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 06. November 2008, 17:43:48
Danke für eure Informationen. Werde weiter üben!
LG
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 14. November 2008, 14:55:17
Hallo,
wie bekomme ich die Stimmung rüber, ohne dass die Fotos zu dunkel werden?
LG
Anne


[td]


[/td]
[td]


[/td]
[td]


[/td]
 

[/table]

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 14. November 2008, 15:28:10
Heftiger Dynamikumfang :-\

Wie hier in den letzten Tagen schön häufiger diskutiert wurde, reicht der Dynamikumfang der Kameras nicht aus, um einen so großen Unterschied zwischen dem hellsten und dunkelsten Bereich des Bildes darzustellen.

Folgende Lösungsmöglichkeiten:


Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 14. November 2008, 16:04:20
Eindrucksvolle Fotos, Anne ... aber, wie Birgit.s schon sagt, heftig.

Ich habe es bei einem Foto mal mit Channel Blending versucht (Rotkanal => Luminanz => multiplizieren), und ich finde, das Ergebnis ist ein klein wenig besser ... aber leider ist in den Himmelspartien nicht mehr herauszuholen. D.h. es ist zu wenig Zeichnung in den Lichtern.

Bei solchen Fotos empfehle ich sowieso, auf die helleren Bildpartien zu belichten, denn Schatten lassen sich (innerhalb gewisser Grenzen) aufhellen. Ggf. eine kleine Belichtungsreihe schießen, Abstufungen 1/2 oder gar 1 Blende.


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 14. November 2008, 16:04:45
Foto vergessen ::)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 14. November 2008, 16:33:45
Danke ihr zwei.
Das auf den Himmel belichten werde ich beim nächsten Mal berücksichtigen. Mir war auch sie Spiegelung im Wasser wichtig, weil es irgendwie irre aussah, als wenn man in den Himmel hineinfallen könnte.
An Belichtungsreihen habe ich gar nicht gedacht :-[!

LG
Anne

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 14. November 2008, 16:38:36
Die Bilder sind toll und aus dem ersten ist auch was rauszuholen, viellicht auch ein Fall für die Bearbeitung des Originals.

Ich habe mich auch daran versucht, mit Tiefen/Lichter habe ich ein wenig gespielt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 14. November 2008, 16:59:24
Das Original ist auch heller, allerdings war der Himmel dann sehr hell, ich habe durch mehr Kontrast versucht es etwas zu verbessern, dann wurde es zu dunkel.
Dein Bild sieht wirklich viel besser aus.

Das Original sieht so aus:


LG
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 14. November 2008, 17:18:23
Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug ;)

Schau Dir mal den thread Originalbilddateien bearbeiten an, Dein Foto ist so schön, da lohnt es sich Arbeit reinzustecken um es zu optimieren.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 14. November 2008, 17:32:41
Ich hätte nichts dagegen, besser kann man ja nicht lernen! Falls Thomas Zeit hat!?

LG
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 14. November 2008, 17:37:58
Hab auch mal auf die schnelle das Bild bearbeitet.



shantelada



Hast Du denn ein Bild aus der Serie wo der Himmel korrekt belichtet ist?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 14. November 2008, 17:38:48
Ich fürchte, es ist leider kein gutes Beispiel. Wie ich oben schon sagte, in den Lichtern ist nicht mehr Zeichnung, da werden wir nicht mehr herausholen können.


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 14. November 2008, 17:51:55
Hast Du denn ein Bild aus der Serie wo der Himmel korrekt belichtet ist?

Gruß Birgit

Nein, leider nicht!
LG
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 14. November 2008, 17:58:55
Wenigstens in RAW fotografiert?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: shantelada am 14. November 2008, 18:09:53
Auch nicht, das war mit meiner Kamera da noch nicht möglich, erst mit meiner neuen kann ich RAW-Bilder machen. Die Bilder weiter vorne waren die ersten. Wie gesagt, ich übe noch :-[. Aller Anfang ist schwer, aber ich bin willig! ;)

LG
Anne
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: uwe.d am 06. Januar 2009, 22:26:05
Bei der Kälte hätte ich mal die Frage, ob es ratsam ist, mit der Kamera ins Freie zu gehen.
Dachte, daß der Monitor leidet?
Oder hält der kurze Schockfrostung aus?
Gruß Uwe
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 06. Januar 2009, 22:45:29
Schau mal bei den technischen Angaben deines Kameraherstellers nach, einige machen Angaben dazu.

Wir waren heute mit unseren Kameras draußen, auf der Streulichtblende hatten sich schon Eiskristalle gebildet, die Displays sind aber immer noch Ordnung. Die Kameras stehen jetzt zum Trocknen.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: michaela am 07. Januar 2009, 09:32:23


Moin,Moin!!

Ich habe mal eine Frage, kennt jemand dieses Objektiv bzw.hat Erfahrungen damit?


Sigma AF 2,8-4,5/17-70 DC Macro

www.fotokoch.de/25312.shtml?redirect=25312&partnerid=20201

Danke.....Michaela

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 07. Januar 2009, 10:51:55
guck mal hier
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: michaela am 07. Januar 2009, 14:04:22


Moin,Moin!!

Testergebnisse habe ich gelesen, unter anderem auch bei Chip, darüber bin ich ja auf dieses Objektiv gekommen. Denn auch der Preis ist für mich interessant, und der ist in den letzten Monaten nach unten gegangen :D
Aber ich hatte gehofft hier vielleicht den einen oder anderen Erfahrungsbericht zu bekommen, von Leuten die ja nun viel fotographieren.
Gartenlady, kann man es beruhigt kaufen? Du bist doch mit dem 105mm zufrieden, oder?

Gruss Michaela
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 07. Januar 2009, 14:27:39
Ich habe das Nikon 105mm Makro.

Dies ist ein Makrozoom, das ist etwas anderes und ich habe keine Ahnung davon.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 07. Januar 2009, 14:55:30
@michela

Man kann selten von einem Objektiv auf ein anderes schließen. Jedes hat andere Eigenschaften. Selbst bei einem Hersteller der ein tolles 105 Macro gebaut hat , braucht der Nachfolger nicht die selben guten Eigenschaften zu haben.

Hier mal aus einem anderen Forum eine Diskussion über das Objektiv:

Sigma 17-70mm

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: michaela am 07. Januar 2009, 16:54:37


Gartenlady, da habe ich wohl was falsch gelesen.... ;)
Aber ich bin nach wie vor unschlüssig....mal noch eine Nacht schlafen, und dann.

Gruss Michaela
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: martina. am 24. April 2009, 21:46:37
Mich fasziniert immer wieder der "Heiligenschein", der die Katzen im Gegenlicht umgibt.
Mir gelingt es aber einfach nicht, das einzufangen. :-[



4902.jpg



4883.jpg



4904.jpg


Mal abgesehen davon, dass keins der Bilder wirklich scharf ist....

Habt ihr Tipps, wie man diese Aura einfangen kann oder verlange ich unmögliches von meiner Kamera? :-\
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: martina. am 24. April 2009, 22:12:04
Hier noch die Daten:


Für alle:
Filmempfindlichkeit (ISO)   100
Objektiv   18.0 - 200.0mm
Weißabgleich   Auto

4902.JPG
Aufnahmedatum/-zeit   24.04.2009 19:33:43
Aufnahmemodus   Verschlusszeitenautomatik
Tv (Verschlusszeit)   1/80
Av (Blendenzahl)   5.6
Messmodus   Mehrfeld
Belichtungskorrektur   0
Brennweite   170.0mm
Parameter
   Kontrast Normal
   Farbsättigung Normal
   Farbtonkurve Standard
   Schärfentiefe 3
   Farbton Normal

4883.JPG
Aufnahmedatum/-zeit   24.04.2009 19:29:29
Aufnahmemodus   Verschlusszeitenautomatik
Tv (Verschlusszeit)   1/20
Av (Blendenzahl)   10
Messmodus   Mehrfeld
Belichtungskorrektur   0
Brennweite   160.0mm
Parameter
   Kontrast Normal
   Farbsättigung Normal
   Farbtonkurve Standard
   Schärfentiefe 3
   Farbton Normal

4904.JPG
Aufnahmedatum/-zeit   24.04.2009 19:33:51
Tv (Verschlusszeit)   1/100
Av (Blendenzahl)   5.6
Parameter
   Schärfentiefe 0
   Messfeldschärfe Grob

Leider keine Ahnung, warum die so unterschiedlich exportiert wurden ???
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 24. April 2009, 22:18:40
Ich würde die Belichtung auf einem durchschnittlich hellen Bereich im Schatten messen (z.B. auf Rasen) und für die Gegenlichtaufnahme beibehalten. Da die digitalen Kameras keinen sehr großen Kontrastumfang beherrschen, würde ich gerne kein frontales, sondern leicht seitliches Gegenlicht wählen und zudem am frühen Morgen oder späten Nachmittag fotografieren.
Oder Du nimmst einen leichten Aufhellblitz, dann dürfen die Kontraste auch stärker sein.
Was das Motiv angeht, so ist die Wirkung schöner, wenn man die Augen der Katze sieht.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: martina. am 25. April 2009, 23:26:00
Danke, Frida :-*
Ich werde das mit der Belichtung mal austesten. Habe ich bislang noch nicht so gemacht.

Später am Nachmittag als halb 8 abends, das wird mir momentan allerdings schwerfallen. Von daher war die tiefstehende Sonne schon ziemlich optimal. :-\
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 27. April 2009, 08:00:21
Später am Nachmittag als halb 8 abends, das wird mir momentan allerdings schwerfallen. Von daher war die tiefstehende Sonne schon ziemlich optimal. :-\

Okay, das habe ich so nicht wahrgenommen. Dann tröste Dich damit, dass das Ergebnis in der Mittagssonne deutlich schlechter gewesen wäre. ;)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 27. April 2009, 08:21:57
Den Heiligenschein bekommt man bei tiefstehender Sonne und direktem Gegenlicht, die Sonne muss direkt hinter der Katze und gegenüber der Kamera stehen, so entstehen die Lichtsäume. Der Blitz würde dem Heiligenschein entgegenwirken.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 27. April 2009, 08:41:24
Wenn man bei frontalem Gegenlicht gar nicht blitzt, wird die Katze zu dunkel sein oder der Bereich des "Heiligenscheins" vollkommen überstrahlt. Deshalb ein moderater Aufhellblitz.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 23. September 2009, 14:22:29
Als grottenschlechte Fotografin habe ich jetzt doch nochmal einige Fragen an Euch.

Bekomme ich bei diesem Abstand die
Schrift deutlicher?
Weißabgleich hatte ich eingetellt. Was mich irritiert, durch den Sucher sehe ich es deutlich:
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 23. September 2009, 14:24:41
Und gleich noch eins.

versuche verzweifelt die richtige Position zum fotografieren für meinen Thymianhügel zu bekommen.
Die Ergebnisse befriedigen nicht weder von oben noch von unten. Man kann auf den Fotos die Hügelform nicht gut erkennen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 23. September 2009, 14:25:37
Kann leider keine Fotos nebeneinander einstellen.
Und hier von unten:
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 23. September 2009, 14:31:30
Hallo Margrit,


die Schrift ist auf dem Foto schwer lesbar, weil das Schild zu hell ist. Die Kamera misst das ganze Bild und belichtet einen Mittelwert, darum ist das Schild überbelichtet.

Tipp:
Näher an das Schild herangehen, oder bewusst unterbelichten.


Zum Hügel:

So mehr oder weniger von oben fotografiert und dazu bei diesem diffusen Licht kann er sich ja kaum von der Umgebung abheben.

Tipp:
Ich glaube, das wird besser, wenn du aus ganz tiefer Perspektive fotografierst.

Hilfreich könnte auch schrög einfallendes Licht sein (tiefstehende Sonne), denn dann würde es auf dem Hügel eine helle und eine Schatten-Seite geben. Dadurch sollte der Hügel deutlicher erkennbar werden.


Probiere es mal und berichte, wenn du Zeit hast.


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 23. September 2009, 14:34:27
Danke Dir Thomas, das hilft mir schon weiter, werde es mal ausprobieren.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: riesenweib am 23. September 2009, 15:25:51
falls Deine kamera die möglichkeit zum punkt belichten hat (spot messung beim belichten), kannst Du auch das einstellen, und direkt auf das bild scharfstellen - das wird dann automatisch richtig belichtet.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 23. September 2009, 20:52:39
Spot Messung hat die meines Wissens nicht, aber ich habe heute gleich nochmal Thomas Tip ausprobiert. Klappte mit der Unterbelichtung prima :D

Mit dem Hügel bin ich jetzt auch schon ein ganzes Stück weiter. So mit dem Licht habe ich da meine Schwierigkeiten, aber von tief unten aufnehmen machte schon einen riesen Unterschied.
Das Foto ist jetzt auch nicht sonderlich, irgendwie verschwindet der halbe Hügel im Sonnenlicht, aber heute ging es mir in erster Linie darum Thomas seine Ratschläge umzusetzen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 23. September 2009, 20:53:51
Naja und das hier war jetzt eindeutig zu dicht :-\.

Aber ich habe wenigstens schon mal eine etwaige Vorstellung :)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: freiburgbalkon am 24. September 2009, 22:23:03
ich bin ja Anfänger, ich weiß nimmer, welches Bild von den beiden folgenden mit Blitz und welches ohne Blitz gemacht wurde. Auf jeden Fall gefällt mir hier gut daß man die Textur so schön sieht...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: freiburgbalkon am 24. September 2009, 22:24:12
aber hier sieht man besser was ich eigentlich zeigen wollte: Wie die Abendsonne durch das Blatt geschienen hat und wie die Rottöne da geleuchtet haben. Ich vermute mal, das war das ohne Blitz.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 24. September 2009, 22:27:02
Das erste ist geblitzt worden, aber recht gut. Das Motiv mit der durchscheinenden Sonne ist schön.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Roland am 20. Dezember 2009, 00:13:58
Birgit (S) .....Hilfeee... ;)






Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 20. Dezember 2009, 21:57:09
Auf die Schnelle bearbeitet.



Rolands Kirche



Ich arbeite bei den stürzenden Linien zur Zeit am liebsten mit Silkypix. Schnell und einfach, aber nicht sehr ausgefeilt. Besser geht es mit Photoshop und frei transformieren (habe ich auf meinem Urlaubsrechner zur Zeit aber nicht installiert). Bei dem Bild kann man aber auch gleich die Schwierigkeit sehen, man braucht Fleisch rund ums Objekt.

Gruß Birgit

Edit: Ergänzung
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Roland am 21. Dezember 2009, 17:36:21
Danke, Birgit. So ähnlich sahen meine Ergebnisse aus, aber es ging dann noch mehr in Richtung Hochformat und damit Bildverlust. Ich hatte auch schon gemerkt, daß die Bilder wo der Turm zentraler aufgenommen wurde, auch die Verzeichnung nicht so stark war. Ich denke der Leitspruch von Dir hilft und ich werde ihn beim nächsten mal beherzigen

Danke

Roland
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 21. Dezember 2009, 17:45:35
Vor allen Dingen solltest Du darauf achten das beim Fotografieren die Kamera paralel zum Gebäude ausgerichtet ist, dann ist es einfacher die stürzenden Linien zu beseitigen. Das Bild danach dann per EDV zuschneiden.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Roland am 25. Dezember 2009, 22:50:40
Birgit, ich hab mal eine Testversion von SilkyPics runtergeladen, die Optik dieses Programmes ist ja sehr schön.

Für was kannst Du es denn noch gut nutzen, und was geht eher weniger gut`?


LG

Roland
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 25. Dezember 2009, 23:25:56
Ich nutze SilkyPix als RAW Konverter für die RAWs der Fuji S5, da man einen Konverter braucht der in der Lage ist die zusätzlichen Pixel auszuwerten.

SilkyPix ist ein reiner Konverter, die Bedienung ist relativ einfach und intuitiv. Das Programm ist allerdings im endgültigen Bildaufbau nach einer Änderung noch langsamer als CaptureNX 2.

Welchen RAW -Konverter setzt Du ein?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Roland am 29. Dezember 2009, 15:57:48
Ich nehme als konverter bei heiklen Bilder immer CNX2, aber da Programm ödet mich nicht nur wegen der Langsamkeit, sondern auch wegen der Organisation sehr an. Fotoshop habe ich ja leider nicht, ist es ein muß??
Ich benuzte sonst sehr gerne ACDSee Pro3, was sehr komfortable ist, für den Laien, leicht benutzbar und sehr übersichtlich und schnell, wob die Rawverarbeitung auch in großer Langsamkeit endet
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 29. Dezember 2009, 19:21:04
Braucht man Photoshop?

Eine interessante und eventuell teure Frage.

Zu Analogzeiten gab es kein Photoshop und trotzdem hervoragende Bilder, also braucht man es wohl nicht unbedingt ;) Ich bin jedenfalls der Meinung das viele Dinge in der Fotografie wichtiger sind als Photoshop. Denn aus einem schlechtem Bild kann ich auch mit Photoshop kein gutes Bild machen.
Der richtige Umgang mit dem Motiv, Licht, Bildaufbau und der Ausrüstung sind die Grundvorrausetzungen. Da muß alles stimmen. Dann kommt der RAW Konverter, dieser reicht für die Bildbearbeitung in den allermeisten Fällen und arbeitet am wenigsten destruktiv am Bildmaterial.
Erst ganz zum Schluß steht dann Photoshop, mit dem ich zugegebenermaßen dann den Bildern noch einen zusätzlichen Kick geben kann. Aber natürlich nur wenn ich sehe, an was es bei dem Bild mangelt und dieses zu erkennen erfordert meiner Meinung nach viel Erfahrung und Beschäftigung mit der Materie.

Anders sieht es natürlich aus wenn ich Photoshop kreativ einsetzen will. Einige Besipiele: Die Bearbeitung von Infrarotbildern, das Einfügen von neuen Hintergründen, Fotomontagen, DRI (HDR) Porträtretusche usw. Da führt an Photoshop wohl kein Weg vorbei.

Gruß Birgit
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 19. Juli 2010, 02:13:48
 :)Hallo,

ein schöner Thread, hier mal ein paar Bildchen von einem Newbie:

(http://up.picr.de/4800599.jpg)

(http://s1.up.picr.de/4800600.jpg)

(http://s2.up.picr.de/4800601.jpg)

(http://s3.up.picr.de/4800604.jpg)

leider nimmt die Kamera einen anderen Bildausschnitt auf, als im Display angezeigt wird. Manchmal sehr mühselig, das Motiv richtig zu treffen...
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Gartenlady am 19. Juli 2010, 08:22:14
Herzlich Willkommen bei den Naturfotografen :)

Die Präsentation der Fotos direkt im Beitrag in voller Größe ist hier allerdings nicht so beliebt. Bilder, die hier in einer Galerie gespeichert sind, die sich jeder einrichten kann, und dann im Beitrag gepostet werden, zeigen erst mal eine kleine appetitanregende Vorschau, ihre volle Größe wird erst beim Anklicken sichtbar.

So präsentiert wirkt der ganze Beitrag schöner.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 19. Juli 2010, 12:10:48
 :) Sorry,
ich bin nicht so der Technikfreak, hatte versucht, die Bilder kleiner hochzuladen, aber das gab mein Programm nicht her.

Ich muß dazu im Forum ein Album anlegen ??? OK, da muß ich mal suchen gehen, hoffentlich bin ich nicht zu doof dazu... ;D
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 19. Juli 2010, 22:02:01
 :) geschafft, jetzt geht´s korrekt...

schaut mal, was ich heute Nachmittag geschossen habe:



großer Blaupfeil



Ich habe stundenlang am örtlichen Teich gesessen und das ist herausgekommen! (stolz bin)

Dank der hier gelesenen Tipps zur Makrofotografie, tolle Beiträge, ich werde hier viel lernen können.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Nina am 20. Juli 2010, 09:56:02
Das ist wirklich ein schönes Motiv und ein schöner Bildaufbau. :) Schade nur, dass es nicht scharf ist.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: birgit.s am 20. Juli 2010, 11:17:03
Wie Nina schon schreibt, schöner Bildaufbau, tolles Motiv und Lichtstimmung.

Aber die Qualität der Verkleinerung ist sehr schlecht die Tonwertabrisse brutal. Vielleicht mit einem anderen Programm verkleinern.

Gruß Birgit
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Gartenlady am 20. Juli 2010, 12:26:32
Wie Nina schon schreibt, schöner Bildaufbau, tolles Motiv und Lichtstimmung.

Aber die Qualität der Verkleinerung ist sehr schlecht die Tonwertabrisse brutal.


Finde ich auch.

Das Bild ist nur 38KB groß, erlaubt sind 100KB, da geht also noch was, und vielleicht ist es dann auch schärfer.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 20. Juli 2010, 18:47:55
 ;D

Danke für Eure Meinungen,

ich bin überrascht gewesen, das so ein Bild mit meinem,kleinen Brühwürfel von Camera entstanden ist.

doch, doch, das Original ist gestochen scharf, und 3 MB groß.

Konvertiert habe ich mit Corel Photo House
 (darf man doch sagen? das Programm gibt´s ja nicht mehr)

Es war das einzige Programm, mit dem ich unter 128 MB gekommen bin,
mein Picture Manager hat sich leider geweigert.

Für interessierte stelle ich es nacher in die Galerie auf meinem Blog, da ist dann die Quali besser...

@ birgit
was sind Tonwertabrisse? Meinst du die Farbübergänge??
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: birgit.s am 20. Juli 2010, 19:28:24
Ja, diese abrupten Farbübergänge.

Gruß Birgit
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 20. Juli 2010, 19:59:50
 ;D Danke, Birgit,

ich bin ja noch nicht so hochproffessionell wie Ihr unterwegs, kenne die ganzen Fachwörter nicht...

Ich mach´halt nur Fotos und versuche gerade, mich in ein neues Bildbearbeitungsprogramm einzuarbeiten, weil meine beiden alten nicht mehr ausreichen.

Mir dem neuen Programm habe ich gerade etwas bearbeitet,
 geht das so?? Ich hatte angedacht, den Hintergrund noch etwas mit dem Weichzeichner zu bearbeiten....

Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 20. Juli 2010, 20:24:17
 :-\ und ich hätte da noch eine Frage:

wie könnt Ihr bei der gleißenden Sonne etwas im Display erkennen?

ich kann ja garnicht kontrollieren, ob das Bild scharf wird, oder nicht und wenn ich die Kamera zu dicht an´s Auge halte und abschirme, kann ich auch nix erkennen, weil alles unscharf wird...

In meinem Sucher werden Veränderungen nicht gezeigt, wie bei meiner alten,analogen SRK, ist nur zur reinen Durchsicht.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: birgit.s am 20. Juli 2010, 20:39:40
Ich fotografiere nur mit Spiegelreflexkameras die einen Sucher haben. Nur nach Display zu fotografieren ist häufig nicht praktikabel.

Gruß Birgit
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 20. Juli 2010, 21:12:37
 ???

Naja, was bleibt mir denn, ich habe ja nur die Möglichkeit des Diplays...

Zusätzlich ist der angezeigte Bildausschnittt auch nicht ganz der, der später gespeichert wird. Die Bilder sind dann immer an einer Seite "abgeschnitten"
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Gartenlady am 20. Juli 2010, 21:25:33
Das ist halt der Vorteil der Spiegelreflexkamera, dass man durch das Objektiv guckt und daher der Bildausschnitt stimmt. Auf dem Display siehst Du alles etwas verschoben, das musst Du berücksichtigen bei Deinem Bildausschnitt.

Allerdings zeigt meine Spiegelregflex den Ausschnitt zwar nicht verschoben, aber auch nicht vollständig, d.h. ich sehe nur 96% des Bildausschnitts im Sucher, das ist manchmal auch ärgerlich.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 20. Juli 2010, 21:55:06
Jaa - Spiegelreflex will ich auch haben...

aber das dauert noch ein weilchen. Bis dahin, versuche ich das Beste aus meiner Kamera zu machen.

Aber gibt es nun eine Möglichkeit für mein Sichtproblem mit dem Display??
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Thomas am 20. Juli 2010, 22:05:44
Welches Sichtproblem? Wie viele MB?

Was möchtest du denn genau wissen?

Gehst du nicht besser in einen Anfängerthread?


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 20. Juli 2010, 23:55:43
 :) Hallo,das war die Frage:

Zitat
wie könnt Ihr bei der gleißenden Sonne etwas im Display erkennen?

ich kann ja garnicht kontrollieren, ob das Bild scharf wird, oder nicht und wenn ich die Kamera zu dicht an´s Auge halte und abschirme, kann ich auch nix erkennen, weil alles unscharf wird...

Ups, ich bin im falschen Thread?? Sorry, wenn´s hier unpassend ist, bitte verschieben.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Nina am 21. Juli 2010, 00:21:51
ich bin ja noch nicht so hochproffessionell wie Ihr unterwegs, kenne die ganzen Fachwörter nicht...

Ich mach´halt nur Fotos und versuche gerade, mich in ein neues Bildbearbeitungsprogramm einzuarbeiten, weil meine beiden alten nicht mehr ausreichen.

Lonicera, stelle deine Fragen doch zB einfach hier . Oder schau in den anderen Threads, wo deine Fragen passen.
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 00:40:23
 :)danke, Nina
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Faulpelz am 21. Juli 2010, 14:04:39
Ups, ich bin im falschen Thread?? Sorry, wenn´s hier unpassend ist, bitte verschieben.

Lonicera, nur Mut. Hier beißt keiner und das kriegst du schon hin. Vor ein paar Jährchen war ich, technischer Tiefflieger, stolz, dass ich überhaupt ein Bildchen ins Internet stellen konnte. Wo ein Wille ist auch ein Weg. Meine Männer zuhause verdrehen auch heute noch die Augen, wenn ich am PC wieder mal etwas nicht kapiere. Den Spruch " Der Dumme ist immer der, der davorsitzt" kann ich mir jede Woche anhören :(

LG Evi
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 18:06:14
 :)Hallo,

ich habe heute einige Bilder geschossen, bin aber nicht so zufrieden, da die Bilder recht körnig sind.

Zur Bildbearbeitung habe ich seit 1 Woche A.Photoshop 6.0, leider ohne Gebrauchsanweisung und ich habe auch noch nie mit Adobe gearbeitet.

Womit kann ich das Bildrauschen ein wenig verringern??

Bilddaten:

Kamera Sony Cybershot5.0
ISO 400
Bel. 1/1000
Blende 8

max. Zoom, manueller Fokus
Kameraeinstellungen: max.Kontrast und Konturen
Messmodus: Spot

Abstand zum Objekt: 80cm
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: wollemia am 21. Juli 2010, 18:40:23
... bin aber nicht so zufrieden, da die Bilder recht körnig sind.

...
Womit kann ich das Bildrauschen ein wenig verringern??

In erster Linie, indem du die ISO-Zahl, d.h. die Empfindlichkeit verringerst.
Bei dem Kameramodell geht das, wenn ich richtig nachgeschaut habe, runter bis auf ISO 80.

Mit jeder Halbierung halbiert sich die Empfindlichkeit.
Daher musst du zum Ausgleich entweder die Belichtungszeit verdoppeln (bei ISO 200 also auf 1/500 sec) oder die Blende um eine Stufe öffnen (also auf 5,6).

Bei ISO 100 (das dürfte eine annehmbare Körnung geben) dann also 1/250 sec und Blende 8 oder 1/500 sec und Blende 5,6.

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 21. Juli 2010, 18:45:24
Je höher der ISO-Wert, desto stärker das Rauschen. Warum hast Du mit ISO 400 fotografiert?

Deine Kamera ist anscheinend schon etwas älter, Wunder kannst Du von ihr nicht erwarten und auch die beste Software kann das nicht ausgleichen.

Ich würde mit dieser Kamera nur in größter Not mit mehr als ISO 200 fotografieren, für das Rauschverhalten ist ISO 100 noch besser.

Meiner Nikon D90 wird ein gutes Rauschverhalten nachgesagt, aber ich verwende auch nur im Notfall mehr als ISO 200, weil man bei höheren ISO-Zahlen das Rauschen eben doch merkt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 19:37:17
 :) ISO 400 war ein Versehen, ich wollte eigentlich nur 100 haben.
Klar erwarte ich nicht DIE Topergebnisse von meiner Kompaktkamera...

@ wollemia

Nein, kein ISO 80 einstellbar, nur ab ISO 100
Deinen Vorschlag für Blende und Belichtungszeit werde ich morgen gerne ausprobieren...
Reicht den 1/500 aus, um die Hummeln noch scharf auf´s Bild zu bekommen??
Ich habe mich da jetzt mal an die Empfehlungen aus dem "bewegte Motive"Thread gehalten...
 
Kann ich denn mit Adobe noch ein wenig verbessern? Und wie geht das? Habe noch keine passende Funktion gefuden...

bin hilflos...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Nina am 21. Juli 2010, 20:00:06
Also ehrlichgesagt, habe ich den Eindruck, du hast das Foto mit dem Gaußschen Weichzeichner bearbeitet. Das sieht so gleichmäßig "krüselig" aus.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 20:04:15
 :) Hallo
@ Nina

nein, der Gauß´sche war´s nicht, nur ein wenig versucht, die Hummel aufzuhellen und eine leichte Tonwertkorrektur.

Zitat
Kann ich denn mit Adobe noch ein wenig verbessern? Und wie geht das? Habe noch keine passende Funktion gefuden...

 
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 20:09:55
 :) hier noch ein anderes Foto, mit den gleichen Einstellungsparametern, aber viel schärfer...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 21. Juli 2010, 20:28:15
Das Bildbearbeitungsprogramm ist Adobe Photoshop 6 oder Elements 6 ?

Sah das Bild schon vor der Bearbeitung so verrauscht aus?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Nina am 21. Juli 2010, 20:30:52
Ich kann dir da leider nicht helfen. Ich befürchte, dass die Qualität des Ausgangsbildes dann nicht mehr hergibt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 20:43:19
 :) @ birgit

es ist Potosop 6.0

Elements habe ich auch, aber noch nicht installiert...

@nina
Ja das Ausgangsbild ist nicht das Beste, war aber eine gute Übung, um die Kamera zum richtigen Zeitpunkt auszulösen.
Ich werde morgen weitermachen, dann mit Euren Einstellungsempfehlungen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 21. Juli 2010, 20:51:17
Photoshop 6.0 ist schon "etwas" älter. Ich glaube ich habe es noch auf irgendeinem PC installiert, werde morgen mal schauen ob es einen Filter gegen Rauschen hat. Welche Elementsversion hast Du denn liegen?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 21:00:05
 :)@ birgit

das müßte Elements 6 sein, habe das ganze Adobe Packet bekommen...

Danke für Eure Hilfe, soll ich morgen berichten??
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 21. Juli 2010, 21:52:33
:) hier noch ein anderes Foto, mit den gleichen Einstellungsparametern, aber viel schärfer...

Wie soll denn das Foto entstanden sein?

Und was sollen die SMS aus letzter Nacht auf deiner Website? Und so manches da ...

Sorry, das und so einiges andere finde ich nicht koscher.

Gruß
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 22:27:28
 :) @ Thomas

wie das Foto entstanden ist:

Zitat
Bilddaten:

Kamera Sony Cybershot5.0
ISO 400
Bel. 1/1000
Blende 8

max. Zoom, manueller Fokus
Kameraeinstellungen: max.Kontrast und Konturen
Messmodus: Spot



was meinst Du damit?

Zitat
Und so manches da ...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 21. Juli 2010, 22:32:08
Poste doch mal die Exif-Daten.

Und am besten das Original-JPEG dazu, verkleinert, aber sonst nicht bearbeitet.


Gruß
Thomas
Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Thomas am 21. Juli 2010, 22:34:46
Es geht hier nicht um Mut.

Sondern u.a. darum, mal zu schauen, wo was reinpasst. Hat ein wenig was mit Rücksichtnahme zu tun.


Gruß
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 22:38:17
 ??? hüstl...

was sind Exif-Daten??

und wo bekomme ich die her?

Das ist das Originalbild, keine Bearbeitung.



P.S. hast PM
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 21. Juli 2010, 22:40:35
was sind Exif-Daten??

Kennst du Google?

Gruß
Thomas

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 22:54:28
 :) habe die Exif-Datein gefunden, kann sie aber nicht anklicken, kopieren und hier einfügen - gibt´s da einen einfacheren Weg, als jetzt alles abzuschreiben??


Zitat
Es geht hier nicht um Mut.

Sondern u.a. darum, mal zu schauen, wo was reinpasst. Hat ein wenig was mit Rücksichtnahme zu tun.

worauf bezieht sich dieser Post?? Bitte erklären.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 21. Juli 2010, 23:02:10
Ein wenig muss man schon selbst herausfinden.

Gute Nacht
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 21. Juli 2010, 23:21:15
OT

Zitat
:) @ Thomas
ich weiß zwar nicht, was Deine kryptische Antwort zu bedeuten hat, aber ich bin der Meinung:

wer von sich aus halbherzige Kritiken äußert,
der sollte auch bereit und in der Lage sein,
seine Kritikpunkte zu konkretisieren und sie auch zu begründen,
anstatt hilflos Totschlagargumente herauszubringen

Es ist doch sicher nicht unhöflich von mir , auf eine einfache Frage eine vernünftige Antwort zu erhalten??


Auf jeden Fall ist die Besucherzahl auf meinem Blog in der letzten Stunde sprunghaft angestiegen - fein, denn der 2500. Besucher bekommt ein Blog-Candy bestehend aus einem Päckchen meiner besten, selbstgemachten Seifen...

Klugscheiß-Modus: AUS


Ich werde mich darum bemühen, die Exif-Daten zu posten, wenn ich ein Programm gefunden habe, um sie hier einzufügen.
Bis dahin werde ich einfach morgen mal weiter mit der Kamera experimentieren-ich werd´s auch ohne Hilfe schon schaffen, keine Sorge...

Vielen Dank an diejenigen, die mir ein wenig helfen wollten.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 21:31:13
Hallo,

vielleicht kann mir jemand helfen?

Ich arbeite gerade an einer Fotostrecke über Hydrangea paniculata Sorten mit verschiedenen Blütenstadien.

Ich habe nur eine drei Jahre alte Canon PowerShot A650Is und mache meine Bilder hauptsächlich unter der Einstellung Landschaft im manuellen Fokus. Wieso werden unterer gleichen Bedingungen manche Bilder ohne Probleme messerscharf und bei anderen kann ich so viel Versuche machen wie ich will. Ich kriege es einfach nicht hin.

Hier ein Beispiel von heute Abend kurz hintereinander am selben Standort mit gleichem Abstand (Ich habe Topfpflanzen fotografiert):

No. 1 Vanille Fraise



Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 21:32:36
No. 2 eine Sämlingspflanze:

(Vielleicht weiß ja jemand Rat?)

LG

troll
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 27. Juli 2010, 21:40:19
Schreib doch mal die Exifs (Bilddaten) zu den Bildern. Sieht nach unterschiedlichen Belichtungszeiten aus, kann man so aber nicht sagen.

Gruß Birigt
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 21:47:45
Ich hoffe, Du meinst dies hier?

Dateiname   Hydrangea paniculata Vanille Fraise 2 [800x600].jpg
Bezeichnung des Kameramodells   Canon PowerShot A650 IS
Aufnahmedatum/-zeit   27.07.2010 20:04:50
Aufnahmemodus   Landschaft
Meine Farben-Modus   Aus
Tv (Verschlusszeit)   1/15
Av (Blendenzahl)   2.8
Messverfahren   Mehrfeld
Belichtungskorrektur   0
ISO-Empfindl.   80(Automatik)
Objektiv   7.4 - 44.4 mm
Brennweite   7.4 mm
Digitalzoom   ohne Konv.
IS Modus   Nur Aufnahme
Bildgröße   800x728
Bildqualität   Fein
Blitz   Aus
Weißabgleich   Automatik
AF-Funktion   Manuelle Scharfeinstellung
Parameter   Kontrast Normal
   Schärfe Normal
   Farbsättigung Normal
Farbraum   sRGB
Dateigröße   49 KB
Auslösemodus   Einzelbild-Aufnahmes
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 21:48:55
Und das sind die anderen:

Dateiname   Hydrangea paniculata Sämling 2008 2 [800x600].jpg
Bezeichnung des Kameramodells   Canon PowerShot A650 IS
Aufnahmedatum/-zeit   27.07.2010 20:01:30
Aufnahmemodus   Landschaft
Meine Farben-Modus   Aus
Tv (Verschlusszeit)   1/8
Av (Blendenzahl)   2.8
Messverfahren   Mehrfeld
Belichtungskorrektur   0
ISO-Empfindl.   80(Automatik)
Objektiv   7.4 - 44.4 mm
Brennweite   7.4 mm
Digitalzoom   ohne Konv.
IS Modus   Nur Aufnahme
Bildgröße   584x600
Bildqualität   Fein
Blitz   Aus
Weißabgleich   Automatik
AF-Funktion   Manuelle Scharfeinstellung
Parameter   Kontrast Normal
   Schärfe Normal
   Farbsättigung Normal
Farbraum   sRGB
Dateigröße   49 KB
Auslösemodus   Einzelbild-Aufnahme
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 27. Juli 2010, 21:51:29
Ja, das meinte ich. Wenn Du jetzt noch zu dem zweiten Bild die Daten schreibst und welche zu welchem Bild gehören, kommen wir vielleicht weiter.

Gruß Birgit

Ok, hat sich erledigt. ich war zu langsam :P
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 21:53:35
Müsste eigentlich aus dem Dateinamen zu erkennen sein oder?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 21:55:16
Ich auch, sorry!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: *Falk* am 27. Juli 2010, 22:06:30
liegt an der Dateigröße 49kb ?????? - dann noch extrame Bedinungen -Belichtungszeit.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 27. Juli 2010, 22:12:55
Weiße Blüten in einer ziemlich dunklen Umgebung sind ein Problem für die Kamera, wenn die Umgebung richtig belichtet wird, sind die Blüten überbelichtet, das ist beim zweiten Foto der Fall.

Versuche es mit Belichtungskorrektur nach unten, um eine kürzere Belichtungszeit zu erzwingen, die Umgebung wird dann allerdings zu dunkel sein.

Du kannst auch versuchen die Pflanze an einen hellen Standort mit hellem Hintergrund, aber ohne Sonne zu bringen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 22:17:07
Danke Euch,

@ Upico, bin eigentlich völliger Laie. Wie hoch sollte die Dateigröße sein?

Es war mir eigentlich schon klar wegen der schlechten Bedingungen. Aberwarum ist das Bild von der Vanille Fraise einigermaßen scharf?

Sorry Gartenlady,

man sollte erst richtig lesen bevor man posted.

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: wollemia am 27. Juli 2010, 22:23:23
Belichtungszeiten von 1/15 oder gar 1/8 sec sind aus der Hand nicht zu machen, das gibt zwangsläufig verwackelte Bilder.

Du solltest daher sehen, dass du mindestens 1/60 sec oder kürzer belichten kannst, d.h. entsprechend mehr Licht.

Wenn es wirklich nicht mehr Licht gibt, brauchst du ein Stativ. Das ist auch sonst für Makroaufnahmen eine gute Anschaffung.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 27. Juli 2010, 22:31:32
Nochmals vielen Dank,

dann werde ich wohl noch mal mit meinem Kamerahandbuch beschäftigen müssen.

LG

troll
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 27. Juli 2010, 22:40:42
Die unterschiedliche Belichtung kommt in diesem Fall durch den unterschiedlichen Blütenaufbau zustande. Bei der großen weißen Fläche der Vanille Fraise versucht die Kamera diese als Hauptfläche im Bild richtig zu belichten. Dadurch hast Du noch Struktur in den weißen Blüten, der Hintergrund ist sehr dunkel.
Im zweiten Bild ist diese Fläche nicht vorhanden. Die Kamera versucht einen Ausgleich in der Belichtung. Dadurch sind die weißen Blüten überbelichtet und haben keine Struktur mehr, der Hintergund ist allerdings heller.

Bei beiden Bildern ist die Belichtungszeit allerdings zu lang um wirklich scharfe Bilder zu bekommen. Du solltest die Bilder zu einer anderen Tagerzeit und am Besten bei diffusem Licht machen.

Ich hoffe mal die 49 Kb Dateigröße ist nach dem Verkleinern fürs Forum entstanden und nicht schon beim Fotografieren ?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 27. Juli 2010, 22:43:19
Hallo Troll,

alle wichtigen Punkte sind bereits genannt.

Viel Erfolg beim Befolgen der Tipps!


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: *Falk* am 27. Juli 2010, 23:10:16
Hallo Troll,
2-4 MB sollten die Bilder auf dem Chip schon haben. Einstellung bei mir
über den Setknopf.
Dies sind die kritischen Punkte.

Tv (Verschlusszeit) 1/8 -------- verkürzen, Verwacklungsgefahr
Av (Blendenzahl) 2.8 --------größer Blende, es sei denn Du möchtest den Hintergrund verwaschenn---->Geringe Schärfentiefe,
ISO-Empfindl. 80(Automatik)----- zu gering am Abend, ich verwende da schon mal ISO400, dh. die K. ist nicht empfindlich genug bei diesen Lichtverhältnissen.

Versuchs mal mit den Programm P

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: wollemia am 27. Juli 2010, 23:14:23
Von ISO 400 bei Kompaktkameras rate ich dringend ab: Das gibt ziemlich starkes, störendes Bildrauschen.
Am besten bei ISO 80 bleiben, allenfalls ISO 100.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 28. Juli 2010, 08:20:07

Sorry Gartenlady,

man sollte erst richtig lesen bevor man posted.



 ??? ich habe sehr wohl Deinen Beitrag gelesen.

Birgit.s hat es erklärt, die Bedingungen der beiden Bilder sind eben nicht gleich, daher die unterschiedliche Belichtungszeit und daher ist es nötig diese zu manipulieren.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 28. Juli 2010, 19:13:54

Sorry Gartenlady,

man sollte erst richtig lesen bevor man posted.



 ??? ich habe sehr wohl Deinen Beitrag gelesen.

Birgit.s hat es erklärt, die Bedingungen der beiden Bilder sind eben nicht gleich, daher die unterschiedliche Belichtungszeit und daher ist es nötig diese zu manipulieren.


Tut mir leid, wenn Du das auf Dich bezogen hast. Ich meinte meinen eigenen vorschnellen Post, obwohl meine Frage eigentlich schon beantwortet war.

Vielen Dank Euch allen. Schon der erste Versuch mit anderen Einstellungen hat schon ein besseres Ergebnis gebracht. Gleiches Motiv, ähnlich miese Lichtverhältnisse heute Abend.

LG

troll

PS: Die geringe Dateigröße verursacht mein VSO Image Reziser.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 28. August 2010, 00:08:34
 :) Hallo,

habe hier mal ein Bild für Euch:

aufgenommen mit Stativ und montierter 4 fach Lupe.

was seht Ihr, was mir entgangen ist?

Das Einzige, was mich ein wenig stört, die Mohnkapsel könnte ewas mehr Abstand (nach links) zur Blüte im Hintergrund haben.

Hersteller:   SONY
Kamera:   DSC-V1
Datum:   20.08.2010 12:07:29
Blende:   f 3,5
ISO-Wert:   100
Belichtungszeit:   1/250 s
EV   -2,00 EV
Programm:   A - Zeitautomatik
Meßmodus:   Spotmessung
Blitz:   Aus
Weißabgleich:   Andere Lichtquelle
Zoom:   104 mm KB (21,5 mm Real)
Auflösung:   1037 x 691 Pixel
Bilddichte:   72 x 72 dpi
Kompression:   4,0:1
Dateilänge:   49201 Bytes
Blitz::   Aus
Bildbeschreibung:   
Kamera-Orientierung:   0° / Z:Oben S:links
Datum der letzten Änderung:   20.08.2010 12:07:29
YCbCr Positionierung:   Nullpunkt
EXIF-Version:   V 2.20
Datum der Digitalisierung:   20.08.2010 12:07:29
FlashPix Version:   V 1.00
Minimaler Blendenwert:   3,00
Bildquelle:   DSC
Bildverarbeitung:   Normaler Prozeß
Belichtungsmodus:   Manuelle Belichtung
Weißabgleichmodus:   Manueller Weißabgleich
Szenenaufnahme:   Standard
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 29. August 2010, 00:50:09
Was genau möchtest du wissen? Was war die Bild-Idee? - Spontan kann ich nur was zur Komposition sagen: der 'rote Mund' ist mir zu dominant (Geschmacksache), und die scharfe Blüte zu weit links.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 29. August 2010, 01:13:15
 :)

Idee: Gegenwart und Vergangenheit

Die nicht scharfe Mohnkapsel im Vordergrund ist ein Produkt der Bildkomprimierung. Bei mir isses scharf...

Zitat
Was genau möchtest du wissen?


Ich wußte nicht so genau, was mich beim ansehen des Bildes irritiert.
Irgend etwas stimmte nicht, es sah nicht so aus, wie ich es gern gehabt hätte.
 ;D "Roter Mund" ist gut...jetzt sehe ich es auch.

Das ist es auch gewesen, werd´s nochmal versuchen, danke für den Hinweis
 
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 04. September 2010, 23:27:13
 :D Edit: erledigt

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 16. November 2010, 21:34:29
 :o Hilfe!

frida hatte mich gewarnt:mit einer neuen Kamera,macht wohl jeder erstmal schlimme Bilder...

aber SO? Die Bildqualität ist schlimmer, als bei meiner alten, kleinen Kamera-ich habe heute Nachtaufnahmen ausprobiert, ganz nach Betriebsanleitung.
Den Nachtmodus konnte ich nicht benutzen, da war die Qualität noch schlechter. Extrem grobkörnig,egal bei welcher ISO Zahl.
 
Deshalb im AV Programm dieses Bild gemacht:

manuell einstellbar waren Blende ,Iso und EV.
Exif´s sollten einsehbar sein.

Ich muß mich wirklich sehr umgewöhnen,denke, ich brauche etwas Hilfe bei den Einstellungen, das ist ja jetzt ein ganz anderes Fotografieren...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Werner987 am 16. November 2010, 22:09:54
zu den kameraeinstellungen kann ich leider keine auskunft geben. :-\
wenn man die belichtung korrigiert könnte das bild etwa wie folgt aussehen:



PENTAX1_2

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 16. November 2010, 22:21:23
 :D Danke, Wener, aber mir geht es momentan um die Kameraeinstellungen/Bedienung allgemein.

Ich hoffe, dass sich jemand meldet, der sich mit Pentax und deren Eigenheiten ein wenig auskennt - frida vielleicht?


Die Bearbeitung sieht bei mir genauso aus, was ebenfalls eine Verschlechterung zu meiner alten Kamera darstellt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 16. November 2010, 22:43:48
Loni, ich kann die Exifs nicht sehen, die bräuchte ich aber, um Dir helfen zu können.

Ansonsten hat die Kamera ja erst einmal keinen Fehler gemacht. Die Lichtquelle ist nicht überstrahlt/ausgefressen. Insofern ist die Belichtung aus Sicht der Kamera korrekt. Wenn Du die Umgebung heller haben möchtest, wird die einzige Lichtquelle im Bild natürlich keine Zeichnung mehr haben.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 16. November 2010, 22:51:05
natürlich, hier sind sie, sollten eigentlich schon "mitgeliefert" worden sein ???

Hersteller:   PENTAX
Kamera:   PENTAX K-x
Firmware:   GIMP 2.6.10
Datum:   16.10.2010 21:02:22
Blende:   f 8,0
ISO-Wert:   320
Belichtungszeit:   10,0 s
EV   -1,30 EV
Programm:   A - Zeitautomatik
Meßmodus:   Multisegment
Blitz:   Aus
Zoom:   18,0 mm Real
Auflösung:   800 x 1096 Pixel
Bilddichte:   72 x 72 dpi
Dateilänge:   74070 Bytes
Blitz::   Aus
Kamera-Orientierung:   0° / Z:Oben S:links
Datum der letzten Änderung:   16.11.2010 21:20:32
YCbCr Positionierung:   Nullpunkt
Copyright:   M
EXIF-Version:   V 2.21
Datum der Digitalisierung:   16.10.2010 21:02:22
FlashPix Version:   V 1.00
CCD Sensortyp:   1 Chip Farb-CCD
Bildverarbeitung:   Normaler Prozeß
Belichtungsmodus:   Manuelle Belichtung
Weißabgleichmodus:   Auto Weißabgleich
KB-Brennweite:   27 mm
Szenenaufnahme:   Standard
Kontrast:   Hart
Farbsättigung:   Normal
Schärfe:   Hart
Motiventfernung:   Fernaufnahme
Künstler:   M


Habe diesen Modus gewählt (AV) weil ich verschiedene Blenden und ISO zahlen probieren wollte.
durch die auto-Zeitwahl wurden alle Bilder gleich.

Eben nochmal draussen gewesen und mal M (manuelle Belichtung ) benutzt, Blende dann fest auf 5,2, sonst löst sie nicht aus...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 16. November 2010, 22:58:53
Die Kx hat sicher andere Knöpfchen als meine K20D. Ich würde die Belichtungskorrektur nicht auf -1.3 stellen, sondern auf 0 oder sogar auf +0.3 oder 0.7. Dann dürften die jetzt sehr dunklen Bereiche heller werden - die Lichtquelle und ihr unmittelbares Umfeld aber auch.

Ich mache es oft so, dass ich in solchen Situationen einmal mit Av fotografiere, mir die Werte merke und dann auf den manuellen Modus umschalte. War das Bild bei 5s zu dunkel, stelle ich manuell 10s oder 15s ein. So taste ich mich ran, wenn ich Zeit habe.

Ich habe gesehen, dass Du Kontrast auf hart und Schärfe auf hart eingestellt hast, beides würde ich auf normal oder gering stellen und erst bei der EBV meinen Wünschen entsprechend anlegen. Es gibt Bilder, denen zuviel Kontrast und Schärfe nicht gut tun oder wo man nur in ausgewählten Bereichen nachschärfen möchte - z.B. bei einem Blütenaquarell nur an den fokussierten Stellen. Schärfen macht auch Rauschen.

Die Motivprogramm Deiner Kamera solltest Du erstmal nicht nutzen, wenn Du sie kennenlernen möchtest.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 16. November 2010, 23:15:29
Danke, frida, das hat mir jetzt gut weitergeholfen.

Zitat
Ich habe gesehen, dass Du Kontrast auf hart und Schärfe auf hart eingestellt hast

Da hab´ich noch nix eingestellt, werde aber Deinen Empfehlungen nachkommen.

Den Wechsel zwischen AV und M manuell habe ich mir auch schon überlegt,so ändere ich im M die Blende?

Wie ich EV im Modus M ändern kann, habe ich noch nicht herausbekommen, die BA gibt da leider nix her. Ich habe aber herausgefunden, dass, wenn ich die Belichtungszeit ändere, der EV Wert das ebenfalls automatisch tut. Das wird´s wohl sein...

Nochmal Danke, ich werd´s später ausprobieren.

Da ich nur abends/Nachts Zeit habe, muß ich wohl mit der Übung "Nachtaufnahmen" vorerst weitermachen...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 24. November 2010, 20:22:15
Hallo zusammen,

ich mag Euch eigentlich nicht schon wieder belästigen. Heute habe ich dieses Bild von meinem Kater Fidibus im Birnbaum geschossen.

Ich bin froh, ihn einmal einigermaßen scharf getroffen zu haben. Leider erkennt man in seinem Katergesicht "den Schalk" in seinen Augen kaum.

Ich habe es schon mit dem Bildbearbeitungsprogramm picnik.com versucht. Wesentlich aufgehellt (50 %) und die Schattierung etwas angehoben (10 %). Das Ergebnis gefällt mir jedoch irgendwie immer noch nicht. Es ist mir jetzt einfach etwas zu blass.

Kann man da irgendwie noch etwas dran drehen?

Hier das Original

LG

troll
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 24. November 2010, 20:22:51
Und hier meine erste Bearbeitung:
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 24. November 2010, 20:39:44
Hmm, du könntest beim Foto schon auf die Katze belichten. Ist dir klar, wie man das machen könnte? (Messwertspeicherung, Belichtungskorrektur ...).

Denn entscheidend ist, dass das Foto die Zwischentöne überhaupt enthält, die man für die Nachbearbeitung (z.B. Aufhellung) benötigt.


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 25. November 2010, 08:51:11
Schwarze Hunde- und Katzengesichter sind schwierig zu fotografieren, im Gegenlicht wird es noch schwieriger. Wenn die Katze richtig belichtet wäre, wäre vom Baum nicht mehr viel zu sehen, er wäre völlig überbelichtet.

Dies ist eine Lichtsituation und ein Motiv, das Kameras überfordert.

Man könnte es retten, wenn in RAW-Format fotografiert worden wäre (auch wenn es hier einige gibt, die das Fotografieren im RAW-Format für reine Angeberei halten). Das RAW-Format enthält noch Informationen, die im jpg nicht mehr vorhanden sind und die man in der RAW-Konvertierung wieder hervorholen kann.

In diesem Übungsthread Extreme Kontraste mildern gibt es Beispiele.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Günther am 25. November 2010, 09:13:46


Dies ist eine Lichtsituation und ein Motiv, das Kameras überfordert.

Man könnte es retten, wenn in RAW-Format fotografiert worden wäre (auch wenn es hier einige gibt, die das Fotografieren im RAW-Format für reine Angeberei halten). Das RAW-Format enthält noch Informationen, die im jpg nicht mehr vorhanden sind und die man in der RAW-Konvertierung wieder hervorholen kann.



Wenn der Sensor überfordert ist, kann auch RAW-Speicherung nix mehr retten. Der etwas größere Farbraum bzw. die etwas größere Dynamik bringt da nicht viel.
Ich kenn die Litanei der angeblichen RAW-Vorteile. Natürlich kann eine schlechte jpg-Konvertierung manches verschlechtern, generell kann das aber nicht gesagt werden. Auch RAW-Dateien sind bereits "manipuliert", nicht umsonst gibts zahlreiche verschiedene RAW-Formate (und eine ignorierte Norm).
Ich hab bis jetzt keinen entscheidenden Vorteil von RAW gefunden - außer das "sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen".

Bei so extremen Helligkeitsunterschieden reicht es in den meisten Fällen, auf die hellsten Stellen zu belichten, und die Schatten nachträglich durch eine Gamma-Korrektur aufzuhellen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: we-went-to-goe am 25. November 2010, 09:29:45
als langjähriger Laie ;D aber Besitzer eines schwarzen Hundes... am schönsten werden die Bilder im warmen abendlichen Sonnelicht von vorne oder von der Seite. Nur dann bekommt das schwarze Gesicht nötige Schatten durchs Licht gesetzt, die mit allen Bildprogrammen nicht zu imitieren, maximal eben hinterher zu verstärken sind. Ich hoffe, mich lyncht jetzt keiner, da ich wirklich von Fotografie keine Ahnung habe.

Liebe Grüße
Sabine
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: we-went-to-goe am 25. November 2010, 09:39:49
ganz dreist auch noch ein Bild von einer ordinären Digicam hinterher geschoben. Ich hätt sogar noch ein Vergleichsbild mit "härterem" Sonnenlicht. Die Fotos entstanden, als wir langsam aber sicher Abschied nehmen mussten. Daher entstanden relativ viele innert weniger Tage, die sich gut vergleichen lassen.
Bitte nehmt Rücksicht auf mangelnde Schärfe ect. - ich wage mich hier nur zu beteiligen, weil schwarze Tiere ehrlich eine Herausforderung sind ;) PS: und ja, der Fuss ist abgeschnitten, bei manchen Fotos ging es nur ums Detail, weil wir ihn malen liessen
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 25. November 2010, 09:45:32
Hallo troll, lass' dich von Günthers abwertenden Bemerkungen über Raw nicht irritieren. Mit Raw lässt sich definitiv mehr Kontrastumfang erfassen, der dann zur Nachbearbeitung zur Verfügung steht. Und da gibt es dann verschiedene Wege ...

Um diesen Kontrast in der Nachbearbeitung zu bändigen, wäre vielleicht auch ein Versuch mit HDR interessant.

Ansonsten stimmt es natürlich, dass sich in Situationen mit anderem Licht einfacher fotografieren lässt. Aber gerade die Katze im Baum ist ja ein schönes Motiv.


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 25. November 2010, 09:47:24
we-went-to-goe, das ist ein gutes Beispiel, wie man auch schwarzfellige Tiere fotografieren kann (armer kranker Hund).

Liebe Grüße
Thomas

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 25. November 2010, 10:28:36
als langjähriger Laie ;D aber Besitzer eines schwarzen Hundes... am schönsten werden die Bilder im warmen abendlichen Sonnelicht von vorne oder von der Seite. Nur dann bekommt das schwarze Gesicht nötige Schatten durchs Licht gesetzt, die mit allen Bildprogrammen nicht zu imitieren, maximal eben hinterher zu verstärken sind.

Da hast Du sicher recht, aber wenn das Tier sich nun mal so in den Baum setzt, dass es nur im Gegenlicht fotografiert werden kann, und man dieses Foto gerne machen möchte, Zeit zum sorgfältigen Einstellen der Kamera hat man sowieso nicht, was dann?

Die Sache mit der RAW-Fotografiererei ist unverständlicherweise für manche ein Reizthema hier, aber es gibt halt zu jedem Thema etwas zu granteln, wenn man nun mal gerne grantelt. Man muss aber nicht alles und jeden ernst nehmen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: troll13 am 26. November 2010, 20:14:52
Vielen Dank, dass Ihr Euch mit meinem Katerfoto auseinandergesetzt habt.

Nach Euren Ausführungen, befürchte ich jedoch, dass ich auch weiterhin mit "unvollkommenen" Bildern von Fidibus leben muss.

Wie Gartenlady schon sagte: "... Zeit zum sorgfältigen Einstellen der Kamera hat man sowieso nicht...". Dafür ist der Bursche ganz einfach zu quirlig. ;D

LG

troll
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 20. Dezember 2010, 16:52:18
Bei diesem Bildausschnitt hatte ich Schwierigkeiten, daß die Kamera überhaupt scharf gestellt hat. Irgendwie wußte sie nicht so recht was.
Beim Manuellen Scharfstellen klappte es dann, aber ich habe es auch nur stellenweise scharf bekommen.
Was habe ich falsch gemacht?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Treasure-Jo am 20. Dezember 2010, 18:09:31
Ich vermute mal, Du hast bei rel. schwachem Licht mit längerer Brennweite (Tele) und fast offener Blende fotografiert. Da ist der Schärfentiefebereich nicht groß genug, um alles scharf abzubilden. Evtl. hätte eine höhere ISO-Zahl erlaubt, eine kleinere Blendenöffnung (höhere Blendenzahl) zu wählen und damit den scharfen Bereich zu erweitern. Hast Du die Möglichkeit, die Blende frei zu wählen?

Ggf. hilft auch, eine kürzerer Brennweite (Richtung Weitwinkel) zu wählen und näher ranzugehen. Der Schärfentiefebereich ist dann größer.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 20. Dezember 2010, 21:45:29
Bei diesem Bildausschnitt hatte ich Schwierigkeiten, daß die Kamera überhaupt scharf gestellt hat.

Wahrscheinlich war das Licht sehr schlecht. Und dann hat ein Autofokus bei vielen ähnlichen Strukturen (= den Nadeln) leicht seine Schwierigkeiten. Selbst bei guten Kameras. Da hilft nur manuelle Einstellung, oder fokussieren auf etwas gleich weit Entferntes und dann Messwert-Speicherung.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 21. Dezember 2010, 05:22:39
Ja, das Licht war sehr schlecht.
Danke für Eure Erklärungen. Da habe ich wieder was dazu gelernt :-*
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 21. Dezember 2010, 11:45:18
Welche Lichtstärke hatte denn dein Objektiv?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 21. Dezember 2010, 16:03:01
Birgit,

Die Kamera habe ich leihweise mit einem Objektiv 55-200 mf/4-5.6G.
Wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist dann die Lichtstärke bei dem Objektiv 4-5.6. Also nicht sehr lichtstark.
Von daher hätte das Foto mit dem Objektiv und den schlechten Lichtverhältnissen nicht besser werden können?
Wenn das so ist, wäre es dann mit Blitz besser geworden?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 21. Dezember 2010, 22:04:18
Auf keinen Fall blitzen, das wird fast immer unschön.

Statt dessen bessere Lichtverhältnisse abwarten, oder lernen, bei den schlechten Konditionen zu fotografieren (mit dem Messwert-Speicher-Trick, oder manueller Einstellung, oder Stativ?). Aber selbst wenn man 'das kann', ist das bei diesem Licht schwierig und oft unbefriedigend.

Gutes Licht ist durch kaum etwas zu ersetzen.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Treasure-Jo am 21. Dezember 2010, 22:17:25
Gutes Licht ist durch kaum etwas zu ersetzen. Ja, das ist der wichtigste Fotografenrohstoff. Wie gesagt, die ISO-Zahl von normalen ISO 200 auf 1000 hochsetzen (je nach Rauschverhalten der Kamera auch mehr möglich) hätte sicher etwas geholfen.

Titel: Anfängerfragen
Beitrag von: Eva am 22. Dezember 2010, 20:17:52
Hallo Ihr.

Ich habe als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk eine Digicam gekriegt und hab eine ganze Reihe Anfängerfragen.

Wie groß stellt ihr bei Euren Fotos normalerweise die Auflösung ein?
Ich hatte erst das zweitgrößte (ca. 4 MB pro Bild), das ist aber doof, weil dann das einzige Programm, das mir bisher meine Bilder kleiner abspeichert, sagt das wären ihm zu viele MB. Wenn ich so fotografiere, dass die Fotos nur 160 kb haben, kann ich sie gut fürs Internet verwenden, aber schön scharf sehen sie nicht aus.

Gibt es irgendwo Faustregeln was sich bei welchem Licht wie am besten fotografieren lässt?
Hund im Schnee bei Sonne ging nicht gut, zu hell. Hund im Schnee bei diesigem Wetter ging aber auch nicht gut, zu finster bzw. keine schöne Farbe sondern "Grauschleier". Katze bei gleichem Licht war aber vom Kontrast her ok (Katze ist rot-weiß, Hund ist mittelbraun).

Und wie zum Geier kriegt man ein Auge für das, was auch noch im Bild ist, aber bei der Aufnahme gar nicht eingeplant war (z.B. das Chaos in meiner Wohnung im Hintergrund, Straßenränder, Lichtmasten...).

Bisher am besten vom Motiv her (von denen, die ich klein genug kriege um sie zu posten) finde ich das. Aber scharf isses nicht :-\
Titel: Re:Anfängerfragen
Beitrag von: cimicifuga am 22. Dezember 2010, 20:19:56

Wie groß stellt ihr bei Euren Fotos normalerweise die Auflösung ein?

ich stelle alles auf bestmögliche auflösung und größte bildgröße. wenn ich das dann kleiner brauche, muss ich es halt erst in einem programm dementsprechend verkleinern (ich nehm irfan View - gibts gratis als download)

alles andere ist übung 8)

PS: welche kamera?
Titel: Re:Anfängerfragen
Beitrag von: Eva am 22. Dezember 2010, 20:21:03
Bild

Auf der Kamera steht Panasonic DMC FS10
Titel: Re:Anfängerfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Dezember 2010, 20:48:40
Hallo,

nach dem technischen Datenblatt Deiner Kamera hast Du eine riesige Auswahl an Motivprogrammen
(und keine Möglichkeit, manuelle Einstellungen vorzunehmen?)

Ich schätze, Du wirt die Kamera erstmal kennenlernen müssen, sprich, herausfinden, mit welchem Programm bestimmte Bilder/Motive am besten werden.


Wenn Dein Bildprogramm nur Bilder bis 160 KB bearbeitet, solltest Du Dich vielleicht davon verabschieden. Es gibt tolle Software im Netz, kostenlos. Zu der von cimifuga genannten wäre noch GIMP zu empfehlen.
Unter 5MB habe ich noch keine meine Kameras eingestellt, da sonst die ausgedruckten Bilder nicht mal in Postkartengröße gut aussehen.
Und wer weiß, vieleicht willst Du ja auch mal ein Fotobuch von Deinen Bildern machen lassen?

Und mit der Zeit entwickelt sich auch ein Blick für Motive, am besten mal viel ausprobieren: z.B. ein Motiv aus verschiedenen Positionen aufnehmen (im Stehen, in der Hocke,von verschiedenen Seiten u.s.w.)
Titel: Re:Anfängerfragen
Beitrag von: Thomas am 23. Dezember 2010, 00:14:30
Das sind zu viele Fragen auf einmal ::) ;) . Womit sollen wir anfangen?

Cimis Tipps sind jedenfalls schon mal ganz gut für den Anfang.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 19. Februar 2011, 16:17:04
Mit welchen Einstellungen fotografiere ich am besten ein Schneeglöckchenfeld?

Ich habe nun heute alles Mögliche probiert, aber ich komme da nicht hin.
Entweder total unscharf oder scharf, aber man sieht die Blüten nicht richtig, aber dafür eine Menge Laub.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 19. Februar 2011, 17:00:27
Ein Schneeglöckchenfeld - Du meist damit einen Haufen Schneeglöckchen? Und möchtest Du sie alle scharf bekommen oder nur ein paar ausgewählte?

Wenn es wirklich viel sind, würde ich erst einmal versuchen einen Bildausschnitt zu finden, auf dem nur die SG sind - also entsprechend dicht rangehen, eventuell Hocke etc.

Wenn Du nun nur einige scharf haben möchtest, musst Du eine große Blende einstellen und auf diejenige fokussieren, die scharf werden soll. Da solltest Du Dir welche aussuchen, die die anderen etwas überragen oder so.




Ein Foto, das die Situation zeigt, würde helfen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 20. Februar 2011, 09:42:14
Ein Foto, das die Situation zeigt, würde helfen.

Das hatte ich schon befürchtet, daß ich da nicht drumrum komme ;)



Schneeglöckchen



Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 20. Februar 2011, 10:34:43
Das sind wahrscheinlich zu wenig Schneeglöckchen um ein attraktives Foto zu bekommen. Ich nehme an, Du möchtest die Situation um den Baum fotografieren und nicht einzelne Schneeglöckchen.

Versuche mal aus einem tiefen Standpunkt zu fotografierten, also auf Augenhöhe mit den Glöckchen.

Am besten wäre es, Du würdest erst die Situation bereinigen, also z.B. noch Cyclamen dazupflanzen und dann warten bis alles dicht ist ::) ;) (ein paar Jahre wird es dauern :P :-\ )
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 20. Februar 2011, 17:37:43
Am besten wäre es, Du würdest erst die Situation bereinigen, also z.B. noch Cyclamen dazupflanzen und dann warten bis alles dicht ist ::) ;) (ein paar Jahre wird es dauern :P :-\ )

Oh, danke Gartenlady, dann frage ich in ein paar Jahren nochmal nach ;D ;)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 20. Februar 2011, 19:34:35

Versuche mal aus einem tiefen Standpunkt zu fotografierten, also auf Augenhöhe mit den Glöckchen.


Den tiefen Aufnahmestandpunkt würde ich noch mal versuchen, dadurch kann man Lücken vielleicht unsichtbar machen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Schlafmützchen am 20. Februar 2011, 20:31:11
Bei dieser Situation ein Bild von allen Schneeglöckchen, das wird kaum was werden.

Eine schöne Gruppe aussuchen, tiefer Standpunkt und offene Blende(kleine Zahl)
Es dürfen ruhig andere Gruppen im Hintergrund sein, die sind dann eben unscharf abgebildet.
Zeitlich am besten morgens mit den allerersten Sonnenstrahlen oder am Abend mit der letzten Sonne.

Das sieht dann so aus wie bei Gartenlady's Märzenbecher:
http://forum.garten-pur.de/Naturfotografie-39/Februarbilder-2011-39607_105A.htm
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 21. Februar 2011, 07:49:46
Auf alle Fälle werde ich Eure Vorschläge ausprobieren. Jetzt liegt leider erst mal wieder Schnee. :(
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 28. Februar 2011, 18:03:36
So, ich habe mal ausprobiert: Offene Blende und Bauchlage.
Zwar noch nicht ganz befriedigend aber schon besser.




Schneeglöckchen 1

[/table]

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 28. Februar 2011, 21:09:55
Jetzt noch dichter ran!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: _felicia am 28. Februar 2011, 23:18:39
... und mal ganz runter mit der Kamera - etwas unterlegen und die Kamera auf den Boden legen wäre auch noch einen Versuch wert.
So in etwa
(https://lh4.googleusercontent.com/-MfP4jSz774w/TWq0eiZDMaI/AAAAAAAACJc/hbunp19OCpg/s320/Bauerngarten_Blumen_Galanthus_Postkarte.jpg)
viele Grüße _felicia
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 01. März 2011, 06:55:08
Ja natürlich, viel näher ran.
Danke, danke :D
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 29. Mai 2011, 14:52:33
Warum bekomme ich bei meinen Bildern nicht die nötige Schärfe?
Ich habe mal von den Originalfotos, die mir am schärfsten erschienen Ausschnitte auf ca. 100 KB gemacht. Also nicht verkleinert, sondern nur beschnitten.

Fotografiert mit dem Objektiv Nikkor 55-200mm 1.4-5,6 G:


55-200 A



55-200 B



55-200 C



55-200 D



Fotografiert mit dem Objektiv Nikkor 18-55mm 1:3,5-5,6G:



18-55

[/table]

Beide Objektive haben VR, welches aktiviert war. Die Schärferegelung automatisch.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 29. Mai 2011, 16:46:00


Was ist VR (bin Pentaxianer) ?

leider kann man die Exif-Daten nicht von den Bildern auslesen. Das könnte weiterhelfen...

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 29. Mai 2011, 16:49:41
Ich hab mir die Bilder mal angeschaut, einige wirken allerdings wirklich nicht wie ein Ausbund an Schärfe, aber auch nicht völlig unscharf, zumal Du ja auch nicht nachgeschärft hast.

Wie sieht denn dein Workflow aus? JPG oder RAW, mit welchem Programm verkleinerst Du und wie schärfst Du nach?

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 29. Mai 2011, 16:51:30
@lonicera66

VR ist Nikon Vibration Reduction.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 29. Mai 2011, 17:09:43
Danke, birgit, das heißt bei P. Shake Reduction (SR)...

Habe ich z.B. immer ausgeschaltet, da sonst bei sehr ruhiger Handhabung und Stativ-Aufnahmen ebenfalls unscharfe Bilder herauskommen.
Die Pentax K-X ist da ein wenig eigenwillig. Vielleicht Wollemia´s Kamera auch?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 29. Mai 2011, 17:45:57
Die Angabe der verwendeten Blende wäre auch noch wichtig. Eine zu weit geschlossene Blende führt zu Beugungsunschärfe. Hier kannst Du etwas darüber nachlesen. Googeln zu dem Thema bringt noch jede Menge andere Seiten.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 29. Mai 2011, 17:59:46
Mir war schon öfter aufgefallen, dass Paulownias Bilder oft nicht ganz scharf sind. Die Crops bestätigen das und es liegt wohl doch nicht am Verkleinern.
Vom 55-200 finde ich eigentlich alle zu unscharf mit Ausnahme des Blattes - hat das Objektiv einen Makro-Modus, den Du da eingeschaltet hast?

Den Pferdehuf mit dem 18-55 finde ich eher akzeptabel. Es könnte schon sein, dass das lange Zoom eine Gurke ist. Bitte sage uns doch mehr zur gewählten Blende und auch Brennweite, manche Zooms sind bestimmten Bereich schwach und in anderen Bereichen ziemlich gut. Manche beherrschen eher die nahe oder weite Entfernung.

Eventuell kannst Du auch mal Probereihen machen, indem Du die Kamera auf ein Stativ setzt, die Shake Reduction ausstellst, eine Spiegelvorauslösung an machst und dann mit verschiedenen Brennweiten auf dasselbe Motiv fokussierst und danach noch einmal dasselbe Motiv mit unterschiedlichen Brennweiten, aber immer gleich groß im Sucher, indem Du selbst dichter ran gehst.

Das solltest Du möglichst mit Blende 8 machen, da diese bei fast allen Objektiven die beste Schärfe bietet.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 29. Mai 2011, 19:44:12
gartenlady und frida,

meint Ihr die sog. kritische Blende ?

Daran hatte ich auch schon gedacht.

Und was mir auch bei meinen Bildern aufgefallen ist, vielleicht hilft es ja:

wenn ich Bilder in der Größtmöglichen Auflösung mache (4288x2848Pix)
sind sie auch nicht knackscharf.
Reduziere ich die Größe um die Hälfte, sehen sie besser aus. Ein Fotograf sagte mir kürzlich, das man die digitalen Bilder IMMER etwas nachschärfen sollte.

Einen Front- oder Backfokus kann man wohl bei Nikon ausschließen?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 29. Mai 2011, 20:25:14

wenn ich Bilder in der Größtmöglichen Auflösung mache (4288x2848Pix)
sind sie auch nicht knackscharf.
Reduziere ich die Größe um die Hälfte, sehen sie besser aus.

Das würde ich nicht tun, kann sein, dass das bei Deiner Kamera zutrifft, das ist aber sicher nicht bei jeder Kamera der Fall.


Zitat
Ein Fotograf sagte mir kürzlich, das man die digitalen Bilder IMMER etwas nachschärfen sollte.

Das stimmt, aber wenn man nicht im RAW-Format fotografiert, sondern die Fotos als jpg auf dem Chip speichern lässt, werden sie im Normallfall von der kamerainternen Software etwas geschärft. Die gewünschte Schärfe kann man einstellen, aber ich denke nicht, dass sie bei Paulownias Kamera auf "nicht schärfen" eingestellt ist.


Zitat
Einen Front- oder Backfokus kann man wohl bei Nikon ausschließen?

Den gibt es leider bei Nikon auch, dann kann man Kamera und Objektiv justieren lassen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 29. Mai 2011, 20:35:13
Oh man, das sind ja eine Menge Infos. Puh. :)

Ich habe mal versucht Eure Fragen zu beantworten. Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen.

Einstellung JPEG Normal, Bildgröße S 2144x1421.

Verkleinern mit PhotoStudio5 und/oder dann JPEG Kompressor.

Nachschärfen tue ich nicht. Geht das über ein Bildbearbeitungsprogramm?

Ein Stativ habe ich nicht. Ist alles frei Hand fotografiert. Gerade beim Stativ hätte ich das VR ausschalten müssen, da die Kamera dann wohl immer nach Verwacklung sucht.

Ich habe jetzt mal die Daten eingestellt zu den Bildern vom 55-200 Objektiv.

Bild A Bild B

Brennweite: 175 Brennweite: 200
F-Nr. F/7,1 F-Nr. F/7,1
Belichtungszeit 1/200 Sek. Belichtungszeit 1/60 Sek
ISO 200 ISO 200

.
Bild C Bild D
Brennweite: 55 Brennweite: 120
F-Nr. F/11 F-Nr. F/6,3
Belichtungszeit 1/60 Sek. Belichtungszeit 1/800Sek
ISO 200 ISO 200

Bedenken solltet Ihr allerdings, dass ich wirklich blutiger Anfänger bin. Von daher würde ich eher auf einen Fehler meinerseits tippen.

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 29. Mai 2011, 20:48:32
Bildgröße S heißt, dass die kleinstmögliche Größe erzeugt wird und in welcher Qualität werden die Bilder gespeichert? Bei meiner Kamera gibt es Basic, Normal und Fine bei Deiner vermutlich auch.

Bild B, Belichtungszeit 1/60 bei Brennweite 200, das ist ohne Verwackeln kaum zu machen. Als höchste Belichtungszeit bei Freihandfotos wird der reziproke Wert der Brennweite empfohlen, also 1/200 bei Brennweite 200. Bei Bild A und C ist die Belichtungszeit im Verhältnis zur Brennweite auch recht lang, vielleicht hast Du keine ruhige Hand und brauchst kürzere Belichtungszeiten? Die kannst Du mit einem größeren ISO-Wert, allerdings auch stärkerem Rauschen erreichen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 29. Mai 2011, 20:55:45
Bei den verwendeten Blenden zwischen 6,3-11 kann man Beugungsunschärfe als Ursache eigentlich ausschließen. Verwackeln kann eher der Grund sein. Und ich würde auch eine größere jpg-Auflösung einstellen, wie Gartenlady es schon geraten hat.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 30. Mai 2011, 10:07:56
Margit,

ich rate dir auch, eine größere Bildgröße zu wählen - am betsen die größt,ögliche, und ebenso die höchstmögliche Qualität - da gibt es bestimmt irgendwo eine Einstellung, wie stark komprimiert wird; dort die geringstmögliche Kompression wählen.

Noch etwas: Bei Bild B hast du 200 mm Brennweite und 1/60 Sek. Belichtungszeit. Das kann man auch mit VR verwackeln. Ich hätte hier wohl eine 1/125 Sek. genommen und dafür die Blende eine Stufe geöffnet.

Ich versuche immer, ziemlich kurz zu belichten, denn man verwackelt doch leichter als man denkt - wobei es natürlich auf einen Kompromiss zwischen kurzer Belichtung einerseits und Abblenden andererseits hinausläuft.


Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 30. Mai 2011, 11:13:02
Interessant finde ich, dass gerade das Bild bei der die Belichtungszeit für Verwackeln spricht, am schärfsten erscheint.

Um das Problem einzugrenzen, würde ich ebenfalls die beste JPG Qualität einstellen (und vorerst so lassen), interne Schärfung aus, internen Kontrast überprüfen und dann einige Bilder machen.

Da kein Stativ vorhanden ist, würde ich die Kamera mit ausgeschaltetem VR auf einen improvisiertem Bohnensack auflegen und mit Selbstauslöser ein paar Bilder machen und diese mit ViewNX von Nikon betrachten. Eine Verwackelung wäre dann ausgeschlossen.

Kennt jemand den JPG Kompressor? Ich hab mal mit einem ähnlichen Programm von Traumflieger gearbeitet, die Ergebnisse waren zum Davonlaufen.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Schlafmützchen am 30. Mai 2011, 11:21:26
Die Bilder scheinen alles starke Ausschnitte zu sein. Ich würde gerne mal als Vergleich die Originale sehen.
Zitat
Ich hab mal mit einem ähnlichen Programm von Traumflieger gearbeitet, die Ergebnisse waren zum Davonlaufen.
Ich verwende nur dieses Programm, kann mich nicht beschweren:


c13~0.jpg

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: wollemia am 30. Mai 2011, 11:40:20
Das Komprimieren und "Unscharf maskieren" ist ein Thema für sich.

Ich gehe inzwischen meistens nach dieser Anleitung vor und bin zufrieden.

Bei Paulownias Bildern vermute ich aber auch, dass sich der Fehler hinter der Kamera findet, sprich: die Bilder sind schlicht und einfach verwackelt. Ist mir auch schon oft genug passiert.
Dazu mag bei dem einen oder anderen Bild kommen, dass sich bei detailreichen Bildern in der Vergrößerung auch mal die Grenzen des Sensors zeigen.

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 30. Mai 2011, 12:32:49
Bei Paulownias Bildern vermute ich aber auch, dass sich der Fehler hinter der Kamera findet.
Das hast Du wieder schön auf den Punkt gebracht ;D

Ganz herzlichen Dank für Eure Ratschläge, das hilft mir sehr und mein Defizit am Basicwissen hat sich wieder etwas minimiert.

Jetzt gilt es für mich, das Erklärte auch umzusetzen. Das wird jetzt alles ausgedruckt und mindesten fünfmal gelesen, damit ich auch ja nix übersehe.

In den nächsten Tagen werde ich alle Eure Vorschläge durcharbeiten. Aber auch versuchen eine, sagen wir mal Testreihe zu fotografieren. Ich will mal sehen ob ich mir ein Stativ organisieren kann.
Ich denke die Hosta als Übgungsobjekt wäre doch ok. Die ist ja auch bei Wind halbwegs stabil.
 
Da brauche ich etwas Zeit, noch dazu wo durch das Fotografieren im Garten gerade ziemlich viel liegen bleibt, was schon längst hätte erledigt werden müssen. Aber wenn man sich erstmal festgebissen hat.. ;)

Das mit dem Verkleinern ist ein anderes Problem, das ich schon mal im Bereich Technik versucht habe zu lösen. JPG-Compressor und Traumflieger sind identisch.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: agathe am 30. Mai 2011, 12:58:37
Zitat
Ganz herzlichen Dank für Eure Ratschläge, das hilft mir sehr und mein Defizit am Basicwissen hat sich wieder etwas minimiert.
da kann ich mich nur anschliessen

trotzdem bleibt noch eine frage:
mir schien bis jetzt ein objektiv mit bildstabilisator als das erstrebenswerteste ( in meinem fall nikon 16-85 vr) + jetzt steht da dass man den ausschalten solle um schärfere fotos zu bekommen. also für die katz?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 30. Mai 2011, 13:16:55
Es gibt Situationen wo der VR das Gegenteil bewirkt. Wenn die Kamera auf einem Stativ oder aufgelegt sowieso nicht verwackeln kann, dann sorgt der VR intern für Verwacklung. Deshalb ausschalten.

Auch beim Mitziehen von bewegten Objekten muß man Objektive mit altem VR das VR ausschalten. Neue Objektive haben dafür einen zweiten Modus.

VR ist sehr nett, aber nicht die Lösung für alle Probleme.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: agathe am 30. Mai 2011, 19:37:43
vielen dank birgit, wieder was dazugelernt!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 30. Mai 2011, 21:48:32
Pentax baut übrigens den VR bzw. die Shake Reduction in den Body. Das hat 1. den Vorteil, dass es bei allen Objektiven nutzbar ist, auch bei alten analogen Optiken und 2. registriert der Kameracomputer, wenn man z.B. Spiegelvorauslösung einstellt und schaltet den VR automatisch ab, weil man dies ja in der Regel bei Aufnahmen vom Stativ aus macht. Auch schaltet die Kamera den VR ab bei Langzeitbelichtungen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 31. Mai 2011, 10:40:22
Ich habe Versuche mit dem Nachschärfen gemacht. Erst nach den Empfehlungen der FC, in 3 Stufen verkleinert, 2-mal geschärft mit Stärke 33% und Radius 1,5. Beim 2. Versuch so wie ich es sonst mache, sofort auf die Forumsgröße verleinert, anschließend geschärft mit der Einstellung, die ich maximal verwende: Stärke 30%, Radius 2,0.

Hier die Ergebnisse, das linke, nach FC Geschärfte, ist tatsächlich etwas schärfer, aber solche Schärfe könnte ich auch mit einmaligem Schärfen und größerer Stärke erreichen.

[td]


[/td][td]


[/td][/table]

Bei der FC stellt man Bilder in höherer Auflösung ein, bei unseren 80K ist dieses Vorgehen offenbar nicht nötig. Detailreiche Bilder schärfe ich gar nicht, je schärfer, desto mehr Speicherplatz wird benötigt, bei der Verkleinerung auf 80 oder 100KB werden solche Bilder dann noch schlechter. Wenn man bei Picasa&Co abspeichert, sollte man natürlich auch solche Bilder schärfen, dort hat man die Größenbeschränkung nicht.



Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 31. Mai 2011, 16:26:33
Lässt Du den Schwellwert auf 0?

Ich schärfe mit GIMP, da sind die Einheiten anders, aber ich drehe die Regler höher, setze aber auch den Schwellwert hoch, dann wird nur dort geschärft, wo auch Kontraste vorhanden sind, homogene Flächen werden nicht geschärft, das beugt dem Rauschen vor.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 31. Mai 2011, 18:33:45
Ich lasse den Schwellenwert auf 0, aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht wofür er gut ist. Wenn es so ist, wie Du es schreibst, sollte ich ihn verändern. Ich hatte bei Versuchen damit den Eindruck, dass die Schärfung insgesamt schwächer ausfällt.

Wenn mich ein geschärfter HG stört, wende ich anschließend den Protokoll-Pinsel an, mache also das Schärfen dort rückgängig wo es stört, oder ich wende den Weichzeichnerpinsel an, der auch evtl. vorhandenes Rauschen entfernt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 31. Mai 2011, 18:55:47
Du musst mal bei einem Bild, wo es stärkeres Rauschen gibt, den Schwellwert hoch und runter ziehen, dann siehst Du es. Der Schärfungseffekt ist ingesamt geringer, wenn man den Schwellwert hochzieht, das stimmt. Man kann also den Radius im Gegenzug ein wenig erhöhen.

Ich wählte oft auch nur einen Bereich aus, den ich selektiv schärfe. Bei Portraits zum Beispiel die Augen. Man muss dann nur die Auswahl mit weichen Kanten machen. Weiß nicht, wie das bei PS heißt, gibt es da aber auch.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 31. Mai 2011, 19:03:36
Ich habe es eben bei dem Rosenfoto getestet, die Rosenblätter werden nicht mehr geschärft, wenn der Schwellenwert erhöht wird, das ist natürlich klar, da es dort kaum Kontrast gibt. Bei einem Portrait würden in ähnlicher Weise die Falten nicht scharfgezeichnet, manchmal sehr nützlich ;) 8)

Ich schärfe auch manchmal selektiv, manchmal auch mit dem Scharfzeichnerpinsel, wenn es sich um kleine Teile handelt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 22. Juni 2011, 21:22:11
Nun habe ich schon wieder eine Frage.

In meiner Kamera gibt es die Picture-Control-Konfigurationen. Man kann sie aktivieren und bestimmte Points wählen, wie z.B. Neutral, Brilliant etc.
Bei Auswahl kann man dann wieder verschiedene Punkte wie Farbe, Kontrast etc. einstellen oder auf A wie Automatik stellen.

Wie wichtig ist diese Funktion. Soll man sie aktivieren? Und fotografiert Ihr damit oder ist das ein komplett überflüssiger Schnickschnack?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 22. Juni 2011, 22:23:07
Ich habe dort in der Regel neutrale Einstellungen gewählt und justiere lieber ein bisschen am Bildschirm nach. Wenn man viele Bilder zu einem Thema macht, kann es aber lohnen, die entsprechenden Parameter einzustellen. Meine Kamera hat z.B. eine Einstellung, die Hauttöne schmeichelhaft macht - wenn ich vorhabe, viele Portraits zu schieße, stelle ich das schonmal ein. Das Problem ist eher, dass ich nicht daran denke, das zurückzustellen.
Und man muss halt auch wissen, wie man die Bilder haben möchte, und zwar schon im vorhinein. Das erfordert Erfahrung. Wenn Du zum Beispiel bei allen Deinen Fotos im nachhinein den Kontrast erhöhst, kann es schon Sinn machen, dies kameraseits einzustellen. Wie die entsprechende Einstellung heißt und zu regeln ist, ist bei den Herstlelern unterschiedlich.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 23. Juni 2011, 11:42:10
Was frida schreibt, ist völlig richtig, gilt allerdings nur, wenn man JPEG fotografiert. - Im Raw-Format wirken sich diese Einstellungen nicht aus. Da muss man alles in der Raw-Entwicklung erledigen.

Zu den Einstellungen bei JPEGs noch eine Ergänzung: Am besten ist man hier eher etwas zurückhaltend als zu forsch. Denn z.B. ein überschärftes JPEG lässt sich nicht wieder zufriedenstellend 'entschärfen'. Dasselbe gilt für zu starken Kontrast.

Am besten probiert man aus, was einem gefällt.

Liebe Grüße
Thomas

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 23. Juni 2011, 11:44:35
Im Raw-Format wirken sich diese Einstellungen nicht aus. Da muss man alles in der Raw-Entwicklung erledigen.




Das stimmt nicht unbedingt, Capture NX 2 (für Nikonianer) lässt die Möglichkeit zu die Kameraeinstellungen zu berücksichtigen (vor zusätzlicher Arbeiten am Bild) oder aber nicht.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 23. Juni 2011, 16:18:53
Nun, der Satz, dass sich die Kameraeinstellungen bei Raw nicht auswirken, stimmt definitiv.

Und das ist auch entscheidend, da man sich damit das Bild bei falschen Einstellungen der Kamera nicht 'versauen' kann.

Capture liest die Einstellungen der Kamera lediglich zusätzlich aus, sodass man sie anwenden - oder verwerfen kann.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 23. Juni 2011, 20:48:13
Ich glaube ich lass dann da erstmal die Finger von.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 23. Juni 2011, 20:51:40
Margrit, lass' dich nicht verwirren.

Wenn du JPEG fotografierst, dann stelle alles eher zurückhaltend ein. So wie es frida oben gesagt hat.

Und wenn du Zeit und Laune hast, dann kannst du mal Raw probieren. Lohnt sich aber nur bei etwas schwierigeren Lichtverhältnissen, oder wenn du das letzte an Qualität herauskitzeln möchtest.

Liebe Grüße
Thomas


Edit: Fehlendes r eingebaut ;)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 23. Juni 2011, 21:04:56


Capture liest die Einstellungen der Kamera lediglich zusätzlich aus, sodass man sie anwenden - oder verwerfen kann.



Genau das habe ich oben geschrieben,
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 23. Juni 2011, 21:56:16
@ Gartenlady: Wenn es dir so wichtig ist ... ::)

Jedenfalls war es verwirrend, was du geschrieben hast.

Wirklich wichtig ist der Unterschied zwischen Raw (nicht verändert durch Kameraeinstellungen) und jpeg (unrekonstruierbar verändert durch Kameraeinstellungen).

Thomas


Edit: Erklärung nachgeliefert.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 24. Juni 2011, 09:00:37
So gefällt es mir, mir war wichtig, dass die Kameraeinstellungen bei der Raw-Entwicklung nicht einfach unwideruflich unter den Tisch fallen, das fände ich nämlich auch ziemlich blöd.

Ich fotografiere ausschließlich im Raw-Format, nicht um wer weiß welche Bearbeitungen mit dem Raw-Konverter vorzunehmen, sondern weil ich nicht Informationen verlieren möchte, die vielleicht noch gebraucht werden und weil die Standardentwicklung und Optimierung in einem Schritt vorgenommen werden kann und daher viel einfacher und schneller erledigt ist.

Falls die Farben daneben liegen, ist das mit dem Raw-Konverter in jedem Fall besser zu korrigieren, als mit einer Bildbearbeitung im .jpg-Format.

P.S. Hilfreich ist ein einfach zu bedienender Raw-Konverter. Der in Photoshop intergierte ist leider teuer, aber wirklich kinderleicht und ohne zusätzliche Fachausbildung zu bewältigen. Capture NX2 ist sehr gewöhnungsbedürftig und furchtbar langsam, kennt sich aber mit dem Raw-Format der Nikon-Kameras perfekt aus.

Der Photoshop Konverter ist für die D7000 dem Capture NX2 Konverter fast ebenbürtig für die D80 und D90 war er es nicht.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 03. August 2011, 18:03:57
Wie fotografiere ich einen Blumenwiese, daß sie wie in Natura herrüber kommt?
Ich murkel da schon eine ganze Weile dran rum und finde die Ergebnisse höchst unbefriedigend. Was sollte ich anders machen? Oder geht sowas nur mit Filter?

So will ich es nicht haben:
Brennweite 55mm Blende8, leicht gebeugt


Blumenwiese 5

[/table]


Das ist mir zu wirr:
Brennweite 35mm, Blende 5,6, stehend von oben


Blumenwiese 9

[/table]

Das geht gar nicht:
Brennweite 38mm, Blende 6,3, liegend


Blumenwiese 23

[/table]

So in etwa, aber irgendwie durchgehend schärfer und klarer:
Brennweite 22mm, Blende 6,3, kniend


Blumenwiese 16

[/table]

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 03. August 2011, 18:41:22
Mir gefällt Blumenwiese 23, die für Dich gar nicht geht, am besten. Diese Ansicht würde ich als Grundlage für weitere Verbesserungen nehmen.

Das letzte könnte vielleicht schön sein, wenn es eine interessante Wiese wäre, aber ein Kleefeld ist halt nicht so spannend.

Eine wirklich wilde Wiese muss her, aber woher nehmen?

Katrin hat davon einige ;)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Günther am 03. August 2011, 19:06:18
Der subjektive Eindruck einer Blumenwiese ist kaum rüberzubringen.
Meist sinds nur Farbtupfen auf grünem Untergrund.
Ich probiers immer wieder, meist sind Details viiiel besser.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 03. August 2011, 19:30:22
Margrit,

auch hier gilt: Als erstes kommt die Bildidee. Dann Überlegungen zur Umsetzung.

Auch ich finde vom Ansatz her das dritte am interessantesten.

Angenommene Bildidee: Blumenwiese in leicht hügeliger Landschaft.

Du brauchst etwas im Vordergrund, also ein paar Blüten der Wiese, scharf müssen sie sein. Dann kannst du (am besten natürlich mit Stativ, sonst mit hoher ISO-Zahl) mit der Brennweite und der Tiefenschärfe experimentieren. Ich persönlich würde wohl versuchen, mit Brennweite zwischen Normalobjektiv und leichtem Weitwinkel zu arbeiten und mit recht offener Blende. Ich würde anstreben, dass man im Vordergrund ein paar scharfe Blüten hat, wobei weitere Blüten nach hinten in zunehmender Unschärfe verschwinden. Die Hügel am Horizont sollten unscharf, aber noch erkennbar sein.

Alternative Umsetzung: Stärkeres Weitwinkel mit Tiefenschärfe von ganz vorne bis ganz hinten. So etwas braucht aber einen Spannungsbogen, sonst wirkt es leicht langweilig. Und das muss in der Landschaft erstmal vorhanden sein und gefunden werden. - Bei deiner Blumenwiese könnten es vielleicht Blüten sein, die sich in einem Bogen von vorne bis hinten befinden.

Liebe Grüße
Thomas



Edit: Verdeutlichung, und Link entfernt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 03. August 2011, 20:30:48
Ich habe mich auch daran abgemüht. Habe ähnlich wie Thomas es vorgeschlagen hat, Blüten im Vordergrund scharf gestellt. Der Horizont ist übrigens im Original schief, es war eine Hügellandschaft.



kornblume.jpg



Ich bin von dem Ergebnis aber auch nicht wirklich überzeugt, es ist eintönig. Mit einem ganz besonderen Licht wäre es spannender. Sonst muss man tatsächlich noch mehr auf Details konzentrieren oder ein weitere Element mit hinein nehmen (das dann aber auch die Aufmerksamkeit auf sich und von der Wiese weg zieht - wie ein Kind, eine romantische Hütte oder sonstwas).

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 04. August 2011, 11:54:44
Das scheint ja tatsächlich schwieriger zu sein als ich dachte.
Ich habe mir gestern Eure Ratschläge noch durchgelesen und werde meine Position überdenken.

Gartenlady, Du bist herzlich eingeladen. Hier wimmelt es nur so von Blumenwiesen. Gerade um diese Zeit, der neue Aufwuchs nach dem ersten Mähen. Da würdest Du sicher die tollsten Fotos machen. :D

Heute morgen habe ich mir dann, ein "Pseudokind" auf der Wiese gesucht. Es ist der grässliche Sauerampfer geworden.
Ich habe ihn einmal als Hauptpunkt und einmal als Leitlinie/Spannungsbogen durch das Bild gewählt. Was sagt Ihr dazu, habe ich das jetzt richtig umgesetzt.
Ich bekomme sie leider nicht besser verkleinert hin.



2.Blumenwiese 19




2.Blumenwiese 26




2.Blumenwiese 33


Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 04. August 2011, 13:22:51

Gartenlady, Du bist herzlich eingeladen. Hier wimmelt es nur so von Blumenwiesen. Gerade um diese Zeit, der neue Aufwuchs nach dem ersten Mähen. Da würdest Du sicher die tollsten Fotos machen. :D



Das glaube ich nicht, solche Wiesen gibt es hier auch, die haben aber nichts zu tun mit den bunten Blumenwiesen, wie man sie manchmal noch in den Bergen finden kann. Was man hier Wiese nennt ist überdüngtes Weideland, keine Chnace für bunte Blumen.

Aus diesen Wiesen kann man keine Superbilder machen, ich glaube es wenigstens nicht.

Auf Fridas Foto sieht man wenigstens ein bisschen bunt, aber es ist nur blau, wenn jetzt noch Mohn dabei wäre, könnte man ein schönes Foto machen, glaube ich wenigstens.

Ich habe es mit dem Hund als Bunteblumenersatz versucht ;) aber das sieht wenig nach Wiese, eher wie ein Urwald aus, aber es ist eine wilde Wiese im Boga, ich glaube sie wird nur von Gänsen aller Art, die hier langsam überhand nehmen, "gemäht".





P.S. eins der Fotos von heute könnte in den Shivakalender des nächsten Jahres geraten.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 04. August 2011, 14:33:46
@Paulownia
Diese Wiesen wirken auf den Bildern sehr monoton, fast gleichmäßig grün mit weißen Punkten (übertrieben gesagt). Wenn Du Dir die Bilder anschaust, finden deine Augen keinen Haltepunkt.
Ich würde folgendes versuchen, die Blüten circa Augenhöhe, die Blende weit auf z.B. 1.8 höchstens 2.8 und dann eine Blüte anvisieren die in circa 1/3 Höhe von unten im Bild liegt. Damit bekommst Du Tiefe ins Bild. Auch bei den Bildern mit dem Sauerampfer ist mir die Schärfe zu durchgängig. Ich war bei meinem Klatschmohnversuchen vielleicht auch etwas zurückhalten mit der Blendenöffnung. Beim letzten bin ich mit dem Schärfeverlauf zufrieden (ist nur keine Wiese ::)










Oder Du besuchst die Wiese mal bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang damit Du spannendes Licht bekommst und dann mit Gegenlicht arbeiten. So wie bei meinem Versuch.






Gruß Birgit

PS. Gartenlady dein Shiva ist sehr dekorativ ;D
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Irisfool am 04. August 2011, 14:56:49
Sehr schöne Aufnahemen Birgit, das 3. Bild gefällt mir ausgesprochen gut. 8)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 04. August 2011, 15:40:38
Ja, Bild 2 und 3 zeigen, wo es langgehen kann. Drei ist sehr schön, aber es ist eben insgesamt doch etwas wenig darauf zu sehen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 04. August 2011, 15:56:36
Ja, besonders 2 ist sehr schön, aber auch auf 3 ist nicht zu wenig zu sehen, die Forumsgröße ist nur zu klein, solch ein Bild muss größer sein.

Mit Mohn und Kornblumen kann man ein attraktives Wiesenstück bekommen, mit den weißen Korbblütlern klappt das so schön nicht, auch deshalb weil deren Blüten meist über dem Gras stehen und so die Kombination von Gräserblüten und Blumen nicht möglich ist.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 04. August 2011, 17:49:55
Die Wiesen werden hier nicht gedüngt, da sie für die Bäuerles hier völlig unlohnend sind, da es lauter kleine Kuchenstreifen sind. Also Artenvielfalt ist reichlich vorhanden, natürlich eine andere wie in den Alpen.
Ich sehe schon, Ihr mögt meine Wiesen hier nicht. >:(, ;) Aber wartet mal ab wenn ich erst richtig fotografieren kann. :P 8)
Eure angehängten Bilder sind sehr hilfreich. Sie veranschaulichen doch gut die Position und Komposition.
Ich versuche auf alle Fälle weiter, Tipps von Euch sind ja reichlich vorhanden :)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 04. August 2011, 18:00:34
Wer beim DSLR-Forum registriert ist, kann hier sehen, welche Rolle das passende Lichte bei der Wiesenfotografie spielt:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=926757
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: _felicia am 04. August 2011, 21:37:27
Die Wiesen werden hier nicht gedüngt, da sie für die Bäuerles hier völlig unlohnend sind, da es lauter kleine Kuchenstreifen sind. Also Artenvielfalt ist reichlich vorhanden, natürlich eine andere wie in den Alpen.
Ich sehe schon, Ihr mögt meine Wiesen hier nicht. >:(, ;) Aber wartet mal ab wenn ich erst richtig fotografieren kann. :P 8)
Eure angehängten Bilder sind sehr hilfreich. Sie veranschaulichen doch gut die Position und Komposition.
Ich versuche auf alle Fälle weiter, Tipps von Euch sind ja reichlich vorhanden :)


soweit ich mich erinnere, hast Du kein Objektiv mit Blende 2,8. Bei Blende 4 ist dann natürlich schon alles zu scharf. Da steht man dann eben technisch an einer Grenze. Evtl. eine Nahlinse als Hilfsmittel? Ich hab´ das noch nie ausprobiert, aber Ute hatte mal ganz tolle Bilder damit.
Viele Grüße _felicia
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 06. August 2011, 14:24:31
Das stimmt _felicia .
Bin ich denn wirklich schon so weit, daß ich mir über ein anderes Objektiv Gedanken machen sollte?
Blende 4 vielleicht wieter weg ganz nah ranzoomen. Müßte doch auch irgendwie gehen :-\.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: frida am 06. August 2011, 14:29:26
Guck Dir doch mal den Schärfentiefenrechner an. Da kannst Du auch Deine Kamera, Deine Brennweite und Blendenöffnung etc. eingeben, dazu den Abstand zum Objekt und ablesen, wie groß oder klein der scharfe Bereich ist. Das sagt natürlich noch nichts darüber aus, wie unscharf der unscharfe Bereich wird, also der Freistellungseffekt. Aber Du kannst im Vergleich dann mal Blende 2,8 oder größer eingeben und gucken, wieviel näher Du ans Objekt herangehen musst, um einen vergleichbaren Schärfebereich zu erhalten. So bekommst Du ein Gefühl, ob sich die Investition lohnt.

Die große Blendenöffnung hilft zwar beim Freistellen, wird aber oft auch überschätzt.

edit: Link zum Schärfentieferechner vergessen http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 06. August 2011, 14:31:43
Schärfentieferechner ???, Wo finde ich den denn?

Ah ja, ich war zu schnell.Habe ihn gefunden ;D
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: wollemia am 06. August 2011, 14:35:50
Um eine Blumenwiese in der umgebenden Landschaft zu fotografieren, würde ich nicht mit offener Blende und im Telebereich arbeiten, sondern - ähnlich, wie auch Thomas schon angeregt hat, mit einem Weitwinkel und so stark abgeblendet, das alles von vorn bis hinten scharf ist.

Dazu braucht man in jedem Fall ein dominierendes Motiv im Vordergrund, so in dieser Art, wie auch sonst bei Einsatz von Weitwinkelobjektiven. Sonst fängt man nur "inhaltsleere" Fläche ein.

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Paulownia am 06. August 2011, 14:42:55
wollémia,
das hatte ich ja mit dem Sauerampfer versucht. Aber irgendwie hat das jetzt wohl nicht so geklappt.
Aber liegt es da nicht mehr an meiner Position und Einstellung, als am Objektiv?
Das war Fotografiert mit dem 18-55
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: wollemia am 06. August 2011, 22:47:55
Im ersten "Sauerampferbild" ist der Ampfer zu klein, der Blick verirrt sich in der Wiese und findet keinen Halt.

In den anderen beiden Bildern sind andere Pflanzen näher im Vordergrund als der Ampfer selbst, und die sind unscharf abgebildet. Das stört den Bildaufbau.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Echinacea84sy am 21. September 2012, 17:00:26
ich kann mich da anschließen, die größenverhältnisse sind nicht ganz optimal..
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: uliginosa am 21. November 2012, 12:22:58
Friedas Kornblumenbild gefällt mir gut:

Im Vordergrund einzelne Pflanzen, dahinter die Wiese (oder in diesem Fall der Acker) und dahinter die Landschaft.

Dazu muss man in die Knie gehen - im Idealfall ergibt es Fotos, die den Standort sehr gut charakterisieren und dazu ästhetisch sehr befriedigend sind. ::)

Ich habe gerade ein paar Wiesenaufnahmen zusammengestellt.
Die meisten technisch noch sehr schwach, weil noch mit der alten Digiknipse entstanden (und auch die neue Kamera habe ich noch nicht immer ganz im Griff), aber vom Objekt und Bildausschnitt finde ich sie ganz gelungen.

(https://lh3.googleusercontent.com/-GJ0JtOfPQCM/UKysdkEo-6I/AAAAAAAAAMs/4WJvWvX3Cys/s288/Arrh-Leuc-Camp.JPG)

Bei Anklicken gibt's ein größeres Bild.
Dann rechts oben "Wiesen" anklicken um die anderen Bilder zu sehen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: uliginosa am 21. November 2012, 12:32:48
Trotz großer Sorgfalt kommt es doch immer mal vor, dass bei einer Aufnahme der Horizont schief liegt. :P

Gibt es denn beim Bilder bearbeiten eine Möglichkeit Bilder etwas zu kippen um schiefe Horizonte gerade zu rücken?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Isantu am 21. November 2012, 12:42:44
Hallo,

in Photoshop mit "Freistellen" möglich.

Ah, jetzt auf so einer Wiese liegen und in den Himmel schauen. :)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Jayfox am 21. November 2012, 12:57:34
Trotz großer Sorgfalt kommt es doch immer mal vor, dass bei einer Aufnahme der Horizont schief liegt. :P

Gibt es denn beim Bilder bearbeiten eine Möglichkeit Bilder etwas zu kippen um schiefe Horizonte gerade zu rücken?

Ja, die meisten Bearbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit, das Bild um einen Winkel zu drehen, den man eingeben kann, oder - meist bequemer - eine Linie im Bild zu ziehen, die dann automatisch waagerecht ausgerichtet wird.
Bei beiden Methoden wird der Bildrand etwas beschnitten (automatisch oder in einem weiteren Schritt), damit man wieder ein schön rechteckiges Bild bekommt. Je größer der Neigungswinkel, umso mehr.
Meist stört das nicht, es kann aber passieren, dass dann z.B. die Spitze eines Gebäudes oder eines Baums abgeschnitten wird.

Viele Kameras bieten übrigens die Möglichkeit, waagerechte und senkrechte Hilfslinien im Sucher bzw. Display einzublenden. Das hilft, die Kamera bei der Aufnahme waagerecht auszurichten.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: uliginosa am 21. November 2012, 23:02:10
Dann muss ich mich wohl mal mit Photoshop oder anderen Bearbeitungsprogrammen beschäftigen.

Diese Gitternetzlinien habe ich schon eingeblendet. 8) Trotzdem sieht man bei zusammengesetzten Horizonten (Wiese, Wald und dann noch hügelig) oft erst hinterher, was gerade gewesen wäre. Meistens habe ich ja mehrere Bilder und kann aussuchen.

Es dauert noch ein halbes Jahr bis die Wiesen wieder so aussehen, üppig blühend und einladend. :-\ :P
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Digne am 13. Februar 2013, 13:02:00
Aber es sieht doch jetzt auch ganz schön aus - ... im blautonigem Dornröschenschlaf ;)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Betty am 26. Februar 2013, 13:24:57
Ein tolles Bild :)
Das macht Lust auf Frühling und Sonne.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lumusan am 08. April 2013, 08:26:41
Könnt ihr mir bitte mal helfen? Ich soll einen Gegenstand fotografieren und dann das Bild ausdrucken, so dass der Gegenstand 1:1 abgebildet ist. Wie stell ich das am besten an? Die Googlesuche führt mich auf das Wort "Abbildungsmaßstab" mit wilden Berechnungsformeln die ich nicht verstehe. Abgesehen davon sagt das ja dann nur aus, wie groß das Bild auf dem Chip abgebildet wird -das fertig ausgearbeitete Bild ist ja dann wieder anders, oder? Entschuldigt bitte, wenn ich mich da jetzt gar zu dämlich anstelle...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 08. April 2013, 08:56:01
Wenn Du es schnell und relativ einfach willst:

Fotografieren, ausdrucken, nachmessen, skalieren, neu ausdrucken.

Im Prinzip gehe ich bei technischen Zeichnungen, die nicht maßstäblich sind und aus denen ich etwas herausmessen muss, so vor. Geht mit Fotos auch. Denk dran deine Sensorebene exakt auszurichten, sonst hast Du zu viele Verzerrungen.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Jayfox am 08. April 2013, 11:02:04
Keine Frage, ein Hinweis: In letzter Zeit habe ich immer mal wieder bei der Bildkritik in dem Blog fokussiert.com reingeschaut.

Auch wenn ich nicht allen Kritikpunkten und Veränderungsvorschlägen zustimme, finde ich die Bildbesprechung und Überlegungen sehr lesens- und lohnenswert - sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 08. April 2013, 14:36:32
Ich soll einen Gegenstand fotografieren und dann das Bild ausdrucken, so dass der Gegenstand 1:1 abgebildet ist.

Vielleicht am einfachsten, wenn auch nicht ganz exakt ...:

Ich würde einen Zollstock neben das Objekt legen und mitfotografieren.

Dann in der Bildbearbeitung auf Vergrößerung 100% stellen. Jetzt den realen Zollstock neben den auf dem Bildschirm halten und dann die Bildgröße solange ändern, bis beide Zollstöcke gleich groß sind.

Drucken.

Wenn das Objekt klein und handlich ist, kannst du den Zollstock auch weglassen und das Objekt direkt neben den Bildschirm halten.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 08. April 2013, 14:55:54
So ähnlich habe ich es beim umgekehrten Problem gemacht. Ich brauchte für eine Bastelarbeit eine Fotocollage in Form einer Geraniumblüte in einer bestimmten Größe. Ich habe die Collage hergestellt, dann bis an die Ränder der Blüte (rechteckig) beschnitten und dieses Ergebnis dann mit der Funktion "Bildgröße" in Photoshop auf die erforderliche Größe reduziert.

Zur Demonstration hier die beschnittene Blüte ohne Collagenbilder.

Wenn man das Bildchen anklickt, sieht man, dass es fast quadratisch bis an den Rand der Blüte beschnitten ist.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 08. April 2013, 16:50:26
Wenn ich das Bildchen drucken lasse, hat es tatsächlich die eingestellte Größe, am Bildschirm wird es aber bei 100%-Ansicht viel größer angezeigt.

Warum ist das so?

Das heißt dann aber, dass Thomas´ Vorgehensweise nicht das gewünschte Ergebnis bringt, oder?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 08. April 2013, 17:53:19
Das heißt dann aber, dass Thomas´ Vorgehensweise nicht das gewünschte Ergebnis bringt, oder?

Leider ist das so. Da ist ein Denkfehler. ::) Sorry!

Es hängt natürlich von der Anzahl der Pixel des Displays / Monitors ab, d.h. also von der Auflösung (man kann ja z.B. einen 17" Monitor z.B. auf 1024 Pixel Breite einstellen oder auf 1280 oder 1600 (wenn er es technisch kann). Entsprechend wird ein Bild derselben Vergrößerung mit steigender Auflösung immer kleiner dargestellt.

Aber man kann z.B. in Photoshop Lineale einblenden und dafür eine Zentimeter-Enstellung wählen. Jetzt muss ich nur noch das Foto mit dem Lineal so skalieren, dass die beiden Lineale übereinstimmen.

Nochmals sorry - aber so müsste es gehen.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lumusan am 09. April 2013, 06:30:20
Das ist eine gute Idee, mit den Linealen von Photoshop. So werde ich es machen. Danke schön!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: uliginosa am 25. April 2013, 12:43:36
Nur indirekt eine Frage zur Naturfotografie:

Wie kann ich bei Picasa Alben löschen?

Heute habe ich mehrfach Fotos hochgeladen - jetzt habe ich drei Alben "25.April" statt einem, das ich wollte. ???
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: cydora am 25. April 2013, 13:37:14
In das Album gehen.
Dann unter "Aktion" "Album löschen" auswählen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: uliginosa am 25. April 2013, 13:45:40
 :-*

Keine Ahnung, warum ich das nicht gefunden habe. 8)

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Most am 17. November 2013, 09:41:10
Ich habe auch mal eine Frage zum Thema Fotos.
Ich habe beim Aufräumen einen alten Film gefunden. Er muss sicher schon mindestens 12 Jahre alt sein. Kann ich den noch entwickeln lassen, bringt das noch was?
Wäre schon gespannt auf die Bilder.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: enigma am 17. November 2013, 10:13:53
Ja, das geht. Du kannst davon ausgehen, dass du noch erkennen wirst, was drauf ist.
Je nachdem, wie der Film in der Zeit gelagert wurde, wird das Ergebnis ausfallen. Je mehr Wärme und Feuchtigkeit der inzwischen abbekommen hat, umso mehr wird die Qualität der Bilder leiden. Die Farben können sich verändern und Schärfe und Kontrast nachlassen.

Aber davon abgesehen: Was hast du zu verlieren, wenn du den Film entwickeln lässt?

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 10. Dezember 2013, 09:22:37
Ich stelle eine andere Frage(als vorhin, da bin ich schon zu einem Entschluss gekommen): Welches Buch zur digitalen Fotografie würdet Ihr mir empfehlen, das auch alte Analogkenntnisse gut auffrischt?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 10. Dezember 2013, 11:56:24
Wenn es Dir um die Grundkenntnisse rund um die Aufnahme geht, finde ich dieses Buch ganz gut:

Die Aufnahme

Liebe Grüße

Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 10. Dezember 2013, 12:16:21
Dieses Buch habe ich auch und kann es ebenfalls empfehlen, obwohl es natürlich schwierig ist eine Empfehlung auszusprechen, wenn man den Empfänger und seine Bedürfnisse nicht kennt.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 10. Dezember 2013, 12:31:14
Danke für die Empfehlung, die Beschreiibung hört sich gut an!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. Januar 2014, 10:12:49
Mir ging vor kurzem ein Gedanke durch den Kopf - ich würde gerne Eure Meinung dazu hören:

In Analogzeiten war ich ein Fan von Filmen mit max. 100 ASA, eher weniger, einfach der Körnung wegen. Meine digitale Kamera habe ich nun auch auf 100 ASA eingestellt, ist es dunkler, nehm ich halt ein Stativ. (So wie früher einfach ...)

Aber: In digitalen Kameras wird ohnehin alles gerechnet ... macht das nun überhaupt noch einen Unterschied? Ist die Körnung bei - sagen wir 400 ASA überhaupt noch grob? Sind 32 ASA ein Gewinn oder nur eine erhöhte Schwierigkeit?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: enigma am 02. Januar 2014, 10:25:33
Das kommt sehr darauf an, zu welchemn Zweck du diese Fotos machst.
Und es hängt sehr davon ab, welche Sensorgröße deine Kamera hat und wie viele Bildpixel der Sensor hat.

Bei den heutigen DSLR wird man bis 400 ASA bei der üblichen Betrachtung am Bildschirm oder bei kleinformatigen Ausdrucken kaum einen Unterschied sehen im Vergleich zu Fotos, die mit 200 oder 100 ASA (oder noch darunter) aufgenommen worden sind. Darüber nimmt das Rauschen sichtbar zu, und die Rauschunterdrückung führt zum Verlust von feinen Details.

Ich nutze meist 100 oder 200 ASA. Einen Grund, eine Empfindlichkeit unter 100 ASA zu verwenden, sehe ich nicht. Höchstens in ganz speziellen Belichtungssituationen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. Januar 2014, 10:34:24
Danke für Deine Antwort, bristlecone!

Nun gut, früher hab ich natürlich mit Spiegelreflex fotografiert - aber es waren die Filme selbst, die ich ausgewählt habe, weil ich sie mit der Zeit als beste für mich herausgefunden habe. Der Kodachrome 64 oder der 32er Ilford - somit war ich natürlich festgelegt.

Digital bin ich (noch) nicht bei Spiegelreflex, mir ist die handliche Kompakte derzeit am liebsten. Mehr Aufwand will ich gar nicht treiben - und meist ist es so: An der Kamera liegts nicht! ;)

Die Filmfrage fällt digital ja weg ... und was den Zweck der Fotos angeht: Nun ja, von Blümlis bis Landschaft, Tiere in Bewegung, und in Zukunft auch halbwegs brauchbare Produktfotografie.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. Januar 2014, 10:40:32
Die Kameras werden immer besser, auch im Rauschverhalten.

Bei meiner Nikon D7100 habe ich es mir weitgehend abgewöhnt ISO 100 einzustellen, ich sehe keinen Unterschied zu ISO 200 und die kürzere Belichtungszeit macht sich möglicherweise deutlicher bemerkbar. Aber bei ISO 400 sehe ich doch einen Unterschied, es rauscht deutlich, natürlich sieht man das nicht bei 10x15cm Ausdrucken.

Ich weiß nicht mit welcher Kamera Du fotografierst, probiere es aus.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: enigma am 02. Januar 2014, 10:44:28
und was den Zweck der Fotos angeht: Nun ja, von Blümlis bis Landschaft, Tiere in Bewegung, und in Zukunft auch halbwegs brauchbare Produktfotografie.

Das meinte ich nicht. Willst du die Fotos praktisch ausschließlich am Bildschirm betrachten (lassen), allenfalls vielleicht mal im Postkartenformat ausdrucken, oder möchtest du vielleicht auch mal ein Fotobuch erstellen mit Fotos vom Urlaub, oder hast du "Größeres" vor?

Ich weiß nicht mit welcher Kamera Du fotografierst, probiere es aus.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. Januar 2014, 10:48:08
Ja eben - die kürzere Belichtungszeit macht vieles einfacher, da hast Du Recht, Gartenlady.

Ich habe eine Nikon Coolpix P7100. Ich hab mich für sie entschieden, weil sie kompakt ist und ich ohne Menü und so praktisch wie damals analog mit Rädchen Blende und Belichtungszeit einstellen kann. So fotografiere ich derzeit auch nahezu ausschliesslich.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. Januar 2014, 10:50:09
Ach so, sorry ... Bildbetrachtung auf Monitor, Nutzung fürs Netz, Fotobuch - mehr hab ich nicht vor.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. Januar 2014, 10:57:05
Ich habe mal für eine schlecht beleuchtete Party eine große Serie unterbelichteter Fotos gemacht, sie waren mit ISO 400-500 gemacht, aber trotzdem unterbelichtet, weil ich die Belichtungszeit mit Blitz begrenzt hatte. Wenn man die Unterbelichtuing aufhellt, rauscht es halt genau so als wenn man einen höheren ISO-Wert eingestellt hätte oder mehr. Aber trotzdem hat man im Fotobuch nichts davon bemerkt
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. Januar 2014, 11:07:46
Okay, hab verstanden, lieben Dank! Dann brauch ich ja nicht unbedingt Zurückhaltung üben ...

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 02. Januar 2014, 11:27:35
Die digitalen Kameras erreicht man die beste Bildqualität bei ihrer nativen ISO. Also bei der ISO-Zahl, für die der Chip konzipiert wurde. Das ist bei vielen Kameras heute ISO 100 bei einigen auch ISO 200. Ein Unterschreiten der nativen ISO führt genauso zu einer Verschlechterung wie ein Überschreiten.Allerdings ist das Rauschverhalten einiger Kameras im DSLR heute so gut, das man selbst ISO-Zahlen jenseits der ISO 6400 vertreten kann. Wenn man dann noch die richtige Belichtung für High-ISO-Aufnahmen wählt, sieht man den Bildern häufig ihren ISO-Wert nicht einmal an.
Beim Fotografieren mit Blitz sollte man umdenken. ISO so hoch rauf, wie irgend vertretbar, möglichst lichtstarke Optik, eine Belichtungszeit einstellen die man mit der Optik noch verwackelungsfrei halten kann und dann die Elektronik das Blitzlicht dazu dosieren lassen. So fängt man am meisten Umgebungslicht für stimmungsvolle Aufnahmen ein.

Liebe Grüße

Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. Januar 2014, 11:36:13
Beim Fotografieren mit Blitz sollte man umdenken. ISO so hoch rauf, wie irgend vertretbar, möglichst lichtstarke Optik, eine Belichtungszeit einstellen die man mit der Optik noch verwackelungsfrei halten kann und dann die Elektronik das Blitzlicht dazu dosieren lassen. So fängt man am meisten Umgebungslicht für stimmungsvolle Aufnahmen ein.

Liebe Grüße

Birgit

Klasse Anleitung, danke! Genau diese Situationen möchte ich demnächst nochmals ausprobieren.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: enigma am 02. Januar 2014, 11:38:39
Unter Umständen musst du die Blitzstärke von Hand noch etwas verringern. Ich habe bei Nachtaufnahmen von Umzügen mit Kerzen und Fackeln die besten Ergebnisse erzielt, wenn der Blitz um -2/3 oder mehr reduziert wurde. Sonst geht die Stimmung schnell mal im hellen Blitzlicht unter.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. Januar 2014, 11:40:44
Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Aber das gilt nicht immer, man muss vor einem Einsatz die Lichtbedingungen testen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 02. Januar 2014, 11:42:19
Bei Nikonisten gibt es am Blitz die Einstellung BL, die kann schon viel helfen.

Gruß Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. Januar 2014, 11:46:11
Dran hab ich auch schon gedacht - oder gar kein Blitz ... bei meiner Nikon meine ich, von Blitzstärkenregelung schon was gelesen zu haben.

Ich scheiterte zuletzt an beleuchteter Weihnachtsdeko im Dunkeln - das möchte ich, solange es noch möglich ist, besser hinkriegen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 02. Januar 2014, 11:52:58
Gerade bei Blitzfotografie bringt ein guter Workshop viel.

Liebe Grüße

Birgit
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 11. Januar 2014, 09:31:12
Gute Workshops wären klasse, birgit, da hast Du recht. Vielleicht irgendwann mal ... Lust hätte ich sehr drauf. Eure Tipps haben aber auch schon zur Verbesserung meiner Blitzfotos geführt, dankeschön!

Ich hab schon wieder eine Frage ... teilweise meine ich, meinen Fotos mangelt es an Farbintensität, mir kommen sie zu "grauweissbeige" vor. Teilweise löse ich das durch gezielte Unterbelichtung, meine aber, das ist nicht die allzu schlaueste Lösung.

Ich könnte, so wie ich bisher herausgefunden habe, an 2 "Schräubchen" drehen: Einstellung "Intensiv" oder eine Änderung der Farbtemperatur. Macht das Sinn, oder muss ich in eine andere Richtung denken?

Beispiel für dieses "grauweissbeige-Problem":



DSCN1989.jpg



Das Foto hab ich zwar nur als Grundlage für die Bitte zur Bestimmung gemacht, dafür taugts hoffentlich - aber "aussehen" tut das nicht?

Danke für Eure Hinweise und Meinungen, liebe Grüße!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 11. Januar 2014, 09:55:12
@Martina, hier ist gut erklärt was das Problem solcher Bilder ist, die es auch bei mir immer mal wieder gibt. Die Korrektur des Grauschleiers wird für Photoshop gezeigt, aber hierfür braucht man nicht unbedingt Photoshop.

Ich weiß nicht mit welchem Bildbearbeitungsprogramm Du arbeitest, aber eine rudimentäre Anpassung bietet auch das Nikon Programm ViewNX2. Es ist kostenlos, möglicherweise musst Du allerdings eine Kamera bei Nikon registrieren lassen.

Wenn Du den Kontrast erhöhst, ändert sich das Histogramm so wie es gewünscht ist

Beim angehängten Bild habe ich in ViewNx2 den Kontrast erhöht.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 11. Januar 2014, 10:01:55
Liebe Gartenlady, ganz herzlichen Dank! Ich werde mich mit dem Thema auseinandersetzen :)

Normalerweise arbeite ich simpel mit Irfanview, aber nur, um Auszuschneiden, Text zu integrieren, die Größe verändern und/oder als .gif zu speichern.

Zuletzt hatte ich irrtümlich RAW-Formate erzeugt, da musste ich mir schnell ViewNX2 installieren, damit ich das Foto überhaupt nutzen konnte, die CD kam mit der Kamera mit. Beschäftigt hab ich mich nur insoweit damit, als dass ich das gesuchte Bild als .jpg gespeichert hab und so dann für Irfanview nutzen konnte, mehr Zeit war grad nicht. ::)

Muss mich da mal ein wenig umsehen und einleben - nun habe ich ja schon eine konkrete Aufgabenstellung, umso besser.

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 11. Januar 2014, 10:21:31
Du hattest eigentlich gefragt wie Du die Kameraeinstellungen ändern solltest, das würde ich aber nicht tun, denn es sind ja nicht alle Bilder betroffen.

Wenn Du allerdings im Raw-Format fotografierst, kannst Du alle Einstellungen, die die Bildqualität und den Weißabgleich betreffen, nachträglich ändern.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Günther am 11. Januar 2014, 10:32:26
Auch bei IrfanView kannst Du nachträglich bequem Sättigung und Kontrast erhöhen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 11. Januar 2014, 11:10:18
Du hattest eigentlich gefragt wie Du die Kameraeinstellungen ändern solltest, das würde ich aber nicht tun, denn es sind ja nicht alle Bilder betroffen.

Ja eben ...

Ich denke wohl noch viel analog: Ich meine immer, das Foto sollte eigentlich perfekt auf dem Chip sein und keiner Nacharbeit bedürfen. Früher konnte ich das ja auch nicht und war drauf angewiesen, aus heutiger Sicht "blind" ein gscheites Foto zu fabrizieren.

@ Günther: Stimmt eigentlich, ja ... aber ich will ohnehin ein bisschen mit ViewNX2 arbeiten, wer weiss - wenn ich mal die Einsatzmöglichkeiten kenne, entdecke ich vielleicht noch ein paar andere nützliche Tools.

Ich wusste allerdings nicht, woran es liegt - die Erklärung und der Link waren sehr hilfreich, danke nochmals, Gartenlady!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 31. März 2014, 11:06:59
Ich brauche bitte schon wieder Hilfe - es geht um diese beiden Fotos. Es sind die besten, die ich gemacht habe (in der Einstellung Gegenlicht, denn dann knallen die Weißtöne nicht übers ganze Bild, per Irfanview Farbkorrektur, dann passten die Blütenfarben) .... naja, die Tulpen sieht man schon, aber die Fotos sind Mist. Und mein Herumfuhrwerken auch. >:(

Wie kann ich diese Szenen besser hinkriegen?



tkis DSCN2352.jpg





tkhd DSCN2355.jpg



Kamera: Nikon Coolpix P7100, allgemeine Lichtkorrektur -0,7 (weil sonst sind die Fotos insgesamt zu hell und flächig wirkend.)

Ich bin sicher, an der Kamera liegts nicht, der Fehler ist dahinter >:( , moi. :-[
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 31. März 2014, 18:59:24
Sorry, ich verstehe Dein Problem nicht. Was möchtest Du verbessern? Möchtest Du die Komposition des Bildes verbessern oder was?

Zitat
in der Einstellung Gegenlicht, denn dann knallen die Weißtöne nicht übers ganze Bild, per Irfanview Farbkorrektur, dann passten die Blütenfarben
Diesen Satz verstehe ich auch nicht. Heißt das, dass Du an der Kamera eine Einstellung "Gegenlicht" vorgenommen hast und dadurch die Weißtöne besser wurden? Anschließend Farbkorrektur per Irfanview?

Du schreibst Dein Herumfuhrwerken sei Mist, was genau meinst Du mit Herumfuhrwerken?

Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 01. April 2014, 08:38:40
Danke liebe Gartenlady, dass Du Dich erbarmst.

Die Bildkomposition wäre für mich (als Dokumentation) okay.

Aber, das, was Du nicht ganz verstehst, ist mein Handeln - wenn ich manuell arbeite, Belichtung und Blende so einstelle wie gewünscht, ist das Foto, das entsteht, zu hell. Ohne Farbtiefe, quasi. Da die Tulpen ja nahezu weiss sind, wirken sie wie weisse Flächen ohne Farbkontrast und ohne die Blütenzeichnung zu zeigen.

Die Belichtungsanzeige im Kameradisplay ist ok - also für die Kamera an sich ist/wäre das Bild richtig belichtet. Für mein Auge aber nicht!

Mit "Herumfuhrwerken" meine ich diese ganzen halbseidenen Kunstgriffe - also Gegenlicht-Einstellung ohne direktes Gegenlicht (nur als Symptombekämpfung), und die Notwendigkeit, eine Farbkorrektur (ebenfalls für bessere Farbtiefe) überhaupt vornehmen zu müssen.

Das sind doch keine besonders knifflligen Situationen - es waren Schleierwolken vor der Sonne - und damit eigentlich gute Lichtbedingungen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 01. April 2014, 09:03:47
Das eigentliche Problem ist also das Weiß in einem Teil der Blüten, d.h. einem eher kleinen Teil des gesamten Bildes. Dieses Problem haben wir hier schon manches Mal behandelt, es ist wirklich ein Problem. Man muss es aus dem Blickwinkel der Kamera betrachten, die sich die ganze Szene anschaut und dann eine aus ihrer Sicht ausgewogene Belichtung wählt. Wenn Du Dir das Histogramm ein solchen Aufnahme anschaust, dann sieht es vermutlich ausgewogen aus, nur ein verdächtiger feiner Strich nach oben ganz rechts zeigt die Überbelichtung an manchen Stellen an. Das Problem entsteht auch oft mit dem Himmel, der ist auch häufig überbelichtet, weil er heller ist als der Rest.

In solch einem Fall ist die Kamera überfordert, der Dynamikumfang der Situation ist zu groß, also werden entweder helle Partien überbelichtet oder dunkle Partien unterbelichtet.

Man kann es in Deinem Fall nur lösen, indem man die dunklen Partien unterbelichtet um das Weiß ordentlich darstellen zu können. Wenn Du Spotbelichtung einstellen kannst, also einen Punkt auswählst, der richtig belichtet sein soll, ist die Einstellung einfacher zu machen, sonst musst Du mit Belichtungskorrektur probieren, bis es passt.

Kannst Du mit Deiner Kamera Belichtungsreihen machen? Wenn ja ist ein DRI auch eine Lösung, wenn auch aufwendig, d.h. man macht unterschiedlich belichtete Bilder der Szene und verwurstelt sie so miteinander, dass die jeweils gut belichteten Teile zu sehen sind.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 01. April 2014, 10:31:18
Wunderbar, die Erklärung der Hintergründe, Gartenlady!

Ich werde anhand Deiner Vorschläge im Manual nachlesen und ausprobieren :D , da ich nun das Problem verstehe, tue ich mir wesentlich leichter!
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Josef4 am 01. April 2014, 23:29:14
Wegen der Farbkorrektur bei deiner Kamera: Ich habe im Internet einen Kommentar gefunden, der dazu folgendes schreibt:

"Ich habe die Kamera seit kurzem und direkt mit meiner G11 von Canon verglichen. Beide auf "bewölkt" gestellt (ich mag es ein wenig warmfarbiger), und die Nikon P7100 war gelbstichiger. Ansonsten sind sich die Kameras ja "verdächtig" ähnlich....
Auf jeden Fall habe ich, weil ich die Aufnahmen auch mal mischen will, versucht, die Nikon auf die gleiche Farbbalance der Canon zu trimmen. Mit dem linken Schnell-Auswahlrad auf WB (White Balance) gegangen, dann auf "Wolke" (oder jede andere beliebige Einstellung) unter "Feinanpassung" (ganz unter unter der grundsätzlichen WB-Auswahl) den Curser in der Farbmatrix 2x nach links und 1x nach unten und auf OK - so bin ich genau dort, wo es für mich angenehm ist. Diese Korrektur muss man für jede vorgewählte Farbtemperatur (Blitz, Sonne, Neonlicht ... und was es sonst noch so gibt) einzeln machen und bleibt erhalten. Das ist also keine Grundsatz-Korrektur für alle WB-Vorwahlen."

Ich persönlich würde mir nie so eine Art Kamera kaufen, sondern immer nur eine Spiegelreflex-Kamera. Meine Nikon D50 hat neu gerade mal 50 Euro mehr gekostet als die Nikon Coolpix P7100, als sie neu auf dem Markt war - mit Standard-Objektiv! Dafür habe ich ein Gerät, was mich nie ärgert oder enttäuscht, und die Fotos kann ich überall herzeigen (allerdings nicht, wenn ich sie in die Galerie dieses Forums hochlade, weil die Beschränkung auf 100 kB schon heftig ist).

Noch zu den ISO oder ASA-Einstellungen: Meine Kamera kann ich auf Auto-ISO stellen, sie wählt dann selber die optimale ISO-Einstellung.
Und ich habe festgestellt, daß die Bilder so am besten werden.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. April 2014, 08:40:54
Hast Du wirklich eine Nikon D50? Eine 10 Jahre alte Digitalkamera?

Ich glaube in diesem Fall würde ich lieber eine P7100 nehmen.

Aber Spaß beiseite, es geht in diesem thread nicht um Werbung für diese oder jene "bessere" Kamera, sondern um allgemeine Fragen zur Fotografie.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. April 2014, 08:44:44
Josef, meine Kameraentscheidung dauerte ewig - ich habe der Nikon P7100 nicht des Preises wegen den Vorzug gegeben, sondern wegen der Kompaktheit und leichten manuellen Einstellbarkeit von Blende und Verschlußzeit.

Die Nikon kann ich in die Jackentasche stecken - und tue es auch. Eine Spiegelreflex findet da keinen Platz :)

Ich bin ein "Manuell-Fotografierer" - ich hasse es, nachzubearbeiten, und handhabe die Kamera wie einen Notizblock. Am liebsten wären mir meine alten Canon AE-1/AE-1 Programm als Digitalkameras gewesen, ich sage es ehrlich.

Was mich momentan noch etwas irritiert, sind die Eigenschaften, die mehr oder weniger alle digitalen Kameras haben. Früher hatte ich, wenn ich kühlere Farbtemperaturen wollte, zu einem Fuji-Film gegriffen, wenn es vorwiegend Portraits waren, zu einem Kodak, und für S/W zu Ilford-Film. Dazu ggfs. Filter - und gut wars.

Ich gebe es zu, das vermisse ich sehr.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. April 2014, 08:51:20
Ich persönlich möchte dem widersprechen, finde die Möglichkeit der nachträglichen Anpassung der Farbtemperatur ganz einfach Klasse.

Das ist aber Geschmacksache, ich arbeite seit ewigen Zeiten mit Computern und das macht mir Spaß, ich weiß aber, dass viele Menschen eine Hemmschwelle haben überhaupt zur Digitalfotografie zu wechseln aus Angst vor der Computerarbeit. Eine Profigartenfotografin hatte jahrelang ihre erste Profidigitalkamera im Schrank, erst als beide analogen Kameras plötzlich den Geist aufgaben hat sie zur Digitalkamera gegriffen und würde nie mehr zurück wollen, die Arbeit am Computer überlässt sie allerdings einer Assistentin ;)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. April 2014, 09:19:28
Ich persönlich möchte dem widersprechen, finde die Möglichkeit der nachträglichen Anpassung der Farbtemperatur ganz einfach Klasse.

Damit hast Du, finde ich, auch prinzipiell Recht.


Zitat
Das ist aber Geschmacksache, ich arbeite seit ewigen Zeiten mit Computern und das macht mir Spaß, ich weiß aber, dass viele Menschen eine Hemmschwelle haben überhaupt zur Digitalfotografie zu wechseln aus Angst vor der Computerarbeit.

Ich bin mit der Computerbranche groß geworden - es liegt bei mir nicht an der Hemmschwelle, sondern bloß an der Zeit. Im Grunde habe ich überhaupt keine Freizeit, daher ist jeder Schritt, den ich erlernen/nachlesen muß, um zu einem guten Foto zu kommen, für mich ein Hemmnis. Ich schiebe halt wieder eine Aufgabe auf den geistigen Stapel "unerledigt". Wo sie geringe Priorität hat, weil dort viele Dinge bereits auf mich warten, die auch zusätzliche Arbeit sind, aber vom Staat gefordert. Spaß an irgendetwas kann ich in dieser Situation nur sehr begrenzt empfinden ... und das bereits seit Jahren. Wenn man im Prinzip "nie Zeit für irgendetwas" hat, frustriert das sehr.

Zitat
Eine Profigartenfotografin hatte jahrelang ihre erste Profidigitalkamera im Schrank, erst als beide analogen Kameras plötzlich den Geist aufgaben hat sie zur Digitalkamera gegriffen und würde nie mehr zurück wollen, die Arbeit am Computer überlässt sie allerdings einer Assistentin ;)

 ;D
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. April 2014, 09:46:07
Zeitmangel ist ein leidiges Problem, schlimmer als der Weißabgleich ::) das verstehe ich.

Aus Analogzeiten erinnere ich mich an keinerlei Belichtungsprobleme, vermutlich haben die Labore das automatisch ausgeglichen. Bei den Digitalkameras war ich mit der Zuverlässigkeit der Belichtungsautomatik noch nie zufrieden, weiß aber wie ich das korrigieren kann. Auch der Weißabgleich sitzt durchaus nicht immer richtig.

Von der erwähnten Profifotografin weiß ich, dass sie auch zu Analogzeiten Belichtungsreihen von jedem Bild gemacht hat. Wenn sie hier im Garten fotografiert hat, hat sie immer etliche Filme verbraucht, das war sicher ziemlich teuer damals.

Ganz ohne Nacharbeit kommt man bei der Digitalfotografie leider nicht aus, manchmal geht das schnell, manchmal nicht.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. April 2014, 11:07:15
Ich habe über den Satz mit "keine Belichtungsprobleme zu Analog-Zeiten" nachgedacht - damit hast Du absolut Recht! Das ist das fast das einzige Problem, das ich mit der Nikon habe (das zweite ist das Scharfstellen, wenn es sehr hell ist, kann mans im Display auch nicht wirklich gut erkennen).

Ich mache als Lösung mittlerweile auch ganze Serien eines Motives und wähle dann das beste Foto aus. Ich denke, mit der Zeit entwickelt sich durch die Erfahrung dann doch so etwas wie "intuitives Verständnis", also quasi ein Umrechnen der möglichen Kameraprobleme und damit der richtige Modus.

Beim gezielten Unterbelichten - was ich als erste Lösung ohnehin gewählt habe, dachte bloß, es wäre eine Art "Kunstfehler" bzw. technisch inkorrekt - bin ich auch nicht immer ganz zufrieden.

Wenn man z.B dunkle Helleboren umkränzt mit schwefelgelben Primeln fotografieren möchte, und das im Teilschatten wirds schon kritisch. Sind die Primeln "richtig" schwefelgelb, verschwimmen schon wieder die Helleboren mit der Farbe des Bodens.

Aufblitzen macht die Szene aber für mein Auge schon wieder weniger dreidimensional und insgesamt "flacher".

Nun denn - was schon richtig ist: Fotos sind preiswerter geworden, das stimmt wohl.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: enigma am 02. April 2014, 11:13:31
Aus Analogzeiten erinnere ich mich an keinerlei Belichtungsprobleme, vermutlich haben die Labore das automatisch ausgeglichen.

Vor Urzeiten, um 1990, gab es in der "Naturfotografie" mal einen kleinen Test von Pölking. Er hatte sich die Mühe gemacht, unter ansonsten identischen Bedingungen aufgenommene Fotos auf Fujichrom Velvia in verschiedenen Laboren entwickeln zu lassen.
Das Ergebnis war niederschmetternd: Die Unterschiede in Farbdarstellung, Kontrast und Helligkeit waren z.T. größer als zwischen unterschiedlichen Diamaterialien.

Das fiel damals bloß nicht auf, weil derartige Vergleichsmöglichkeiten in der Regel gar nicht zur Verfügung standen.

Heute hingegen hat jeder prinzipiell einige Möglichkeiten, in die "Entwicklung" seiner Bilder auch noch nachträglich selbst eingreifen zu können.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. April 2014, 11:21:09
Ein Grund für die Umstellung auf Digitalfotografie war, dass die Labore immer schlechter wurden und dann auch die Belichtung nicht mehr richtig war. Ich habe die Schuld bei mir gesucht und dieses Problem einer Urlaubsbekannten berichtet. Sie betrieb mit ihrem Mann ein Expresslabor für Profifotografen und sagte mir ich solle meine Filme zu ihr schicken und ich würde sie nicht wiedererkennen. Das hatte ich nicht geahnt, dass solche Unterschiede zwischen maschineller Entwicklung und Handarbeit sind.

Ich habe ihr die Filme nicht geschickt, stattdessen eine Digitalkamera gekauft ;D
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 02. April 2014, 11:29:55
Oh ja, das stimmt allerdings!

Ich hab mal bei einem Bekannten (mit seiner neuen teuren Maschine) zarte Himmelsstimmungen in Postergröße entwickeln lassen - woww! Gut, er probierte anhand dieser Fotos die Einstellungen und das Gerät aus und hatte Zeit und professionelles Interesse.

Ich verkläre also 8)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Josef4 am 02. April 2014, 13:30:51
Hast Du wirklich eine Nikon D50? Eine 10 Jahre alte Digitalkamera?

Ich glaube in diesem Fall würde ich lieber eine P7100 nehmen.

Aber Spaß beiseite, es geht in diesem thread nicht um Werbung für diese oder jene "bessere" Kamera, sondern um allgemeine Fragen zur Fotografie.

1. Ja. Ist das schon 10 Jahre her - wie die Zeit vergeht!
2. Wie du willst.
3. Sorry, ich wollte wirklich keine Werbung machen, sondern die Betonung lag auf "nur 50 Euro mehr, und schon hat man was Gutes".
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Josef4 am 02. April 2014, 13:32:50
... solche Unterschiede zwischen manueller Entwicklung und Handarbeit

 ;D ;D
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 02. April 2014, 14:33:25

3. Sorry, ich wollte wirklich keine Werbung machen, sondern die Betonung lag auf "nur 50 Euro mehr, und schon hat man was Gutes".

Ich weiß nicht, ob eine Spiegelreflexkamera (und ich nehme mal an, dass Du nicht wirklich die D50 mit heutigen Kameras vergleichen möchtest) mit dem Standardobjektiv wirklich besser ist als eine Bridge Kamera. Interessant wird die Spiegelreflexkam doch erst mit den Wechselobjektiven für verschiedene Verwendungszwecke. Ich habe zwei moderne Spiegelreflexkams (die älteren habe ich verschenkt), dazu einen Objektivpark, das ist gut, aber umständlich und sperrig, das ist nicht jedermanns Sache. Und herzeigen kannst Du die Bilder der Bridgekameras auch ebenso gut wie die einer Spiegelreflexkam mit Standardobjektiv.

Wenn Du schöne Nahaufnahmen machen möchtest, ist die Spiegelreflexkam mit einem Makroobjektiv allerdings Pflicht.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 03. April 2014, 09:40:41
Ihr hattet mir gestern sehr auf die Sprünge geholfen, danke dafür!

Ich habe verstanden, dass ich - bzw. "man" in der Digitalfotografie einfach die Arbeit des Labors auch tun muss. Früher hat man sein Lieblingslabor gehabt und sich drauf eingestellt - und heute hat man hier Gestaltungsfreiheit.

So rum find ich das schon wieder sehr gut!

Ich hab gestern nochmal mit den Weisstönen experimentiert, einfach auf "manuell" und manueller Unterbelichtung, die Dichternarzissen waren das Motiv, und dieses Foto hier gefällt mir schon gut:



nar DSCN2398.jpg



Ich weiss, das "Gewusel", das ich so gerne sehe (und damit auch oft exakt diese Perspektive wähle), ist nicht jedermanns Sache ... was meint Ihr insgesamt zur Belichtung und Farbabstimmung?

Diesmal habe ich überhaupt nicht nachgearbeitet, einfach das beste Foto genommen.

Würdet Ihr nachbearbeiten? Und, wenn ja, wo würdet Ihr "schrauben" wollen?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 03. April 2014, 11:09:21
@Martina, das Histogramm zeigt ein ganz kleines bisschen Unterbelichtung an, die würde ich per Tonwertkorrektur beseitigen, dann sehen die Blüten freundlicher aus.

Ich finde den Weißabgleich auch reichlich kühl, würde also ein bisschen Warmtonfilter anwenden.

Anbei meine Bearbeitung.

Hast Du dieses Motiv auch mal mit automatischer Belichtung versucht? Da hier der Weißanteil am gesamten Bild recht groß ist, könnte es auch automatisch passen.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 03. April 2014, 11:38:51
Ganz herzlichen Dank für die Mühe! :D

Ja, Du hast völlig recht - freundlich sind sie ja, die Narzissen, das fehlte meinem Bild. Aber das ist meine Schuld, denn ich persönlich fand die helleren Bilder nicht so gut. Wenn ich jetzt deines ansehe, aber wohl.

Die Belichtungsautomatik habe ich nicht ausprobiert, nein, aber stimmt, es ist in diesem Bild sehr viel Weiß, und das auch noch gut verteilt.

Welches Programm hast Du für die Korrekturen verwendet?
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 03. April 2014, 13:35:45
Für Deine Korrekturen habe ich dieses Mal Photoshop verwendet. Die Vollversion ist ein Dinosaurier, ebenso mächtig, unübersichtlich wie teuer, nix für Gelegenheitsarbeiter ;) Aber es gibt Photoshop Elements, das ist nicht teuer und i.A. ausreichend.

Frag´ mal Brissel, er hat lange damit gearbeitet.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: enigma am 03. April 2014, 13:39:40
Du hattest gerufen? ;)

Ja, ich habe lange mit Photoshop Elements Version 6 gearbeitet und war damit sehr zufrieden.
Für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die im Wesentlichen Standardbearbeitungen* vornehmen, reicht das in meinen Augen mehr als aus.

* D. h. in erster Linie Helligkeit, Kontrast, Tonwertkurve, Farbverstärkung, Ausschnitte, Schärfen, ggf. auch mal nicht zu sehr stürzende Linien begradigen reicht das völlig aus.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Martina777 am 07. April 2014, 09:17:09
Ah - Photoshop, der vielgeliebte Klassiker. Daran werde ich nicht gehen, für ein derart mächtiges Programm fehlen mir Zeit, Lust und letztlich auch die Gelegenheiten.

Photoshop Elements merke ich gedanklich mal vor, danke.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: doreenhertz am 27. Mai 2014, 12:45:09
Na Elements ist der kleine Bruder vom großen Photoshop und extra für Privatanwender entwickelt worden. Habe das Tool auch eine Zeit lang genutzt. War sehr zufrieden, für den Hausgebrauch recht es alle mal und ist auch gut erklärt.
Titel: WebInAir mit Maike Jarsetz zum Thema "Farbsichere und kreative Bildbearbeitung""
Beitrag von: enigma am 24. September 2014, 16:51:12
Heute Abend, 19:00:

WebInAir mit Maike Jarsetz zum Thema "Farbsichere und kreative Bildbearbeitung in Photoshop und Lightroom".

Ich bin leider um die Zeit unterwegs. Vielleicht nutzt ja jemand die Gelegenheit, mal reinzuschnuppern.

Maike Jarsetz hat einige Bücher über Bildbearbeitung mit Photoshop geschrieben und ist eine Expertin auf dem Gebiet.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Siri am 30. Dezember 2014, 15:02:05
Hallo liebe Garten und Fotobegeisterte Purler.

Nach länger Abstinenz aufgrund familiärer Tiefschläge und der der daraus resultierenden fehlenden Lust und Muße zum fotografieren, melde ich mich wieder zurück.
Leider habe ich in der Zwischenzeit wenig Erfahrung sammeln können und bin somit über das Anfängerstadium nie hinaus gekommen.
Daher hoffe ich das ich hier ( mal wieder) so nette und fachkundige Hilfe bekomme, denn meine Begeisterung für die Fotografie, gerade im makrobereich, ist immer noch ungebrochen.

Ich fotografiere gerne Pflanzen, Hölzer, Steine ,Moose ( im Wald), Marienkäfer, aber auch Portraits meiner Kinder.
Ich liebe die Makroaufnahmen hier im Fotothread von beispielsweise
Jutta, Thomas, Gartenlady, Ute, Birgit... Einfach wunderschön!!

Nun habe ich überraschend zu Weihnachten von meinem LG ein makroobjektiv ( SP AF 60mm F/2 Di II macro 1:1 von Tamron)
geschenkt bekommen und da ich keine Ahnung davon habe, aber noch die Möglichkeit des Umtausches besteht, wollte ich euch mal fragen ob

1) jemand von euch Erfahrung mit diesem objektiv hat?
2) ggf eine bessere Alternative kennt ( das 90e von tamron?! Oder eines von Canon?)
3) Bilder zeigen kann die damit gemacht wurden

Ich habe eine Canon 1000D.

Laut internetrecherche passt das objektiv schon mal zur Kamera, das ist gut ( LG hat auch keine Ahnung ;-)). Aber was zb bedeutet es, das das Objektiv nicht Vollbild tauglich ist?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, lieben Dank, Siri

PS: ich hoffe ich hab die Frage hier richtig platziert, bezüglich Ausrüstung und Anfängerfragen hab ich keinen anderen Thread gefunden...
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: enigma am 30. Dezember 2014, 15:15:40
Zum Objektiv selbst kann ich nichts sagen, da ich es nicht habe.

Ich habe eine Canon 1000D.

Laut internetrecherche passt das objektiv schon mal zur Kamera, das ist gut ( LG hat auch keine Ahnung ;-)). Aber was zb bedeutet es, das das Objektiv nicht Vollbild tauglich ist?

Das bedeutet, dass es bei Kameras mit einem Vollformatsensor nicht oder nur eingeschränkt verwendbar ist.

Ein Vollformatsensor hat eine Fläche, die dem des früher verwendeten Kleinbildformats entspricht, wie man es von Dias kennt.

Deine Canon und die meisten anderen digitalen Spiegelreflexkameras haben Sensoren, die kleiner sind.

Wenn man ein Objektiv, das für solche Kameras gedacht ist, an einer Kamera mit Vollformatsensor verwendet, bekommt man Abschattungen in den Bildecken oder kreisrunde Bilder mit schwarzem Rand.

Oder die Kamera schaltet automatisch in einen Modus um, bei dem nur eine kleinere Sensorfläche benutzt wird.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: moreno am 30. Dezember 2014, 16:47:24
Tamron hat drei Makro-Objektive im Katalog

60f2 nur für APS-C Kameras 360 Euro
90f2.8 APS-C Kameras und FF 400 Euro
90f2.8 mit Stabilisator APS-C Kameras und FF 460 Euro

alle drei dieser Objektive haben sehr gute Kritiken, aber
geringen Preisunterschied rechtfertigt mehr die Wahl, 90mm

60 vs 90 Technische Unterschiede können erklären Experten oder einfache Web-Suche

Bild mit 60mm

Bild mit 90mm2.8

Bild mit 90mm2.8 VC

gutes Licht ;)
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 30. Dezember 2014, 17:36:25
Das Wichtigste, Siri: Das 60 mm 2,0 passt nicht nur zu deiner Kamera, es ist daran auch voll einsatzfähig. Denn du hast einen APS-C-Sensor.

Ferner bedeutet das, dass die effektive Brennweite - auf Kleinbild bezogen - bei 90 mm liegt. Dies entspricht einer leichten Telebrennweite. Das ist, zusammen mit der Lichtstärke von 2,0, für die von dir beabsichtigten Einsatzgebiete ideal.

Dagegen wäre ein 'echtes' 90 mm Objektiv an deiner Kamera ein etwas stärkeres Tele mit einer auf Kleinbild bezogenen Brennweite von 135 mm. Das ist eine schöne Brennweite, wenn man auch mal kleine Lebewesen fotografieren möchte, die sonst schnell abhauen, wenn man zu nah rangeht. Aber das Objektiv setzt schon ein wenig mehr Erfahrung voraus, um damit an APS-C gute und nicht verwackelte Bilder hinzukriegen.

Ich rate dir, bei dem 60er zu bleiben.

Ein paar Bildbeispiele mit einem 60 mm Makroobjektiv an einer APS-C-Kamera findest du hier, dazu ein paar - vielleicht schon zu detaillierte - Erklärungen (ist zwar auf Nikon bezogen, stimmt aber im Großen und Ganzen auch für deine Canon mit dem Tamron).

Nachtrag: Die genannten Tamron-Objektive habe ich selbst nicht ausprobiert, aber sie sollen wohl ganz gut sein.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Ulrich am 30. Dezember 2014, 18:33:53
Ich habe das 60mm Tamron, allerdings für Nikon, und bin zufrieden damit.
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Siri am 31. Dezember 2014, 13:53:29
Lieben Dank für eure Antworten!
Ich bin ja schon mal froh das niemand bei Tamron aufgeschrien hat. Mir sagte die Marke nichts, das heißt aber nichts.

Bristlecone, danke für die verständliche Erklärung, hab ich als Anfänger gut verstanden.
Ich hab mittlerweile auch schon ordentlich parallel im Internet gesurft...
Man kommt aber vom 100ste ins 1000ste, als Anfänger teilweise nicht einfach.
Moreno, danke für den Link zu den Bildern,die sind natürlich Hammer-profimässig!
Ich weiß nicht ob ich jemals eine FF Kamera brauche, da muss ich mich erst weiter einlesen .... Ist ja auch preislich so eine Sache. Und umgehen muss man damit ja auch können ;-)
Ich habe eigentlich mit der Canon 70d geliebäugelt. Das ist noch Zukunftsmusik, aber dafür würde das Objektiv ja auch noch passen.
Thomas, danke für deinem ausführlichen Beitrag. Deine Berechnung verstehe ich nicht ganz, wie errechnest du die effektive Brennweite von 90/135?
Danke Ulrich für das Bild, sehr schön!

Ich denke ich werde es behalten. Zumal es auch ein Geschenk war und ich dann nicht tauschen muss und dem Schenkenden nicht " vor den Kopf stoße" zumal es ja wirklich dazu passt und im Grunde ja scheinbar genau das zu sein scheint was ich für meine Zwecke benötige.

Schöne Grüße und einen guten Rutsch, Siri
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 31. Dezember 2014, 14:04:56
... wie errechnest du die effektive Brennweite von 90/135?

APS-C-Kameras haben einen kleineren Sensor als Kleinbild-Vollformatkameras. Dadurch wird lediglich ein Ausschnitt des Bildes dargestellt, das ein Objektiv an einer Vollformat-Kamera abbildet. Bei APS-C-Kameras ist das ein Faktor von 1,5 (oder manchmal auch 1,4), der sog. Crop-Faktor.

Das bewirkt dasselbe wie die Verwendung einer um diesen Faktor längeren Brennweite.

Also multipliziert man die Brennweite des Objektivs mit diesem Faktor, um die effektiv wirksame Brennweite an der APS-C-Kamera zu errechnen:

60 mm x 1,5 = 90 mm, und 90 mm x 1,5 = 135 mm.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Siri am 31. Dezember 2014, 16:12:34
Ah ja, danke. Der crop- Faktor...
Auf den war ich beim Surfen schon gestoßen aber habe es erstmal verlinkt,sozusagen für später aufgehoben, da ich es nicht auf Anhieb verstanden hatte.
Deine Erklärung ist da schon um Längen besser.
Darf man hier eigentlich Links Posten die man als gut/ nützlich und als Anfänger verständlich empfindet oder gibt es dafür spezielle threads?
Falls das nicht angebracht sein sollte bitte ich dich, Thomas, den link wieder zu entfernen:

http://www.foto-howto.de/fotografieren/makrofotografie-die-grundlagen/

Mir hat die Seite einige nützliche Hinweise inkl verständlicher Beschreibung beschert..
Schöne Grüße,
Siri
Titel: Re:Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Ute am 31. Dezember 2014, 16:38:07
Hallo Siri.

Das freut mich sehr das Du Dich nun wieder der Fotografie widmen kannst. Ich hatte in diesem Jahr leider auch mehrere familiäre Tiefschläge und weiß nur zu Gut wovon Du sprichst. :(

Du hast ja hier schon viele wertvolle Tipps erhalten. Die Tamron Makros sind wirklich gut. Ich habe zwar selber keines, aber ich kenne viele Bilder die mit diesen Objektiven gemacht worden sind.
Ich selber habe das 105-er Makro von Sigma und wollte es nebenbei auch für Schmetterlingsaufnahmen, da muß man schon recht nahe ran mit dem 105-er, deshalb habe ich mir in diesem Jahr noch das 150-ziger Sigma dazu geholt. Damit kann ich weiter weg vom Objekt entfernt fotografieren.Allerdings ist es auch erheblich größer und schwerer.
Du solltest also überlegen für genau was Du das Makro einsetzen möchtest. Für reine Pflanzenaufnahmen reicht das 60-ziger Makro allemal und es ist eine sehr gute Linse!
Viel Freude damit!

Liebe Grüße Ute
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Nipponjin am 18. November 2015, 12:33:22
Auf die Frage "schwierige Motive", Nahaufnahmen etc. zu fotografieren kann ich nur ein geeignetes Objektiv empfehlen. Beispielsweise kannst du mit einem Tamron Makro-Objektiv SP 90mm F/2.8 Di MACRO 1:1 VC USD, oder Canon Makro 100mm sehr tolle Aufnahmen erzielen.

Welche Kamera benutzt du denn..?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 10:46:21
Moin,

mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, daß bei Sonnenschein und blauem Himmel ganz böse Tonwertabrisse im Bild entstehen.

Ausprobiert habe ich drei verschiedene Objektive an meiner K5 mit identischen Ergebnis.
Auch ein Polfilter vor der Linse macht keinen Unterschied.

Hat jemand eine Erklärung für die gestreiften Bilder und weiß vielleicht eine Lösung zur Vermeidung?

Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 10:48:18
Die Tonwertabrisse sind schon im RAW deutlich zu sehen, hier sind beide Bilder nur verkleinert auf 800x600, ohne Nachbearbeitung.

K5
ISO 80
AV bei f 8
Belichtung: Spot (Mittelpunkt)
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 22. Januar 2016, 11:28:19
Siehst Du die Tonwertabrisse auch in der 100% Ansicht ?

Liebe Grüße

Birgit
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 12:39:04
Ja, hier:

Aufgenommen habe ich eine ganze Serie um die Mittagszeit.

Mir ist aufgefallen, daß Bilder in östlicher Richtung aufgenommen, weniger "Streifen" zeigen, als Bilder in Richtung Westen aufgenommen. Vielleicht hat es etwas damit zu tun?
Eine Gegenlichtblende habe ich verwendet.

Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: bristlecone am 22. Januar 2016, 13:02:15
Ich sehe die auf den von dir hier gezeigten Fotos zwar, aber sonderlich auffallend sind die nicht.
Könnte auch (mit) daran liegen, dass dein Monitor nicht in der Lage ist, die sanfte Farbabstufung korrekt wiederzugeben.

Treten diese Tonwertabrisse auch bei Ausdrucken auf?

Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: birgit.s am 22. Januar 2016, 13:11:27
Ich würde auch erst mal in Richtung Monitor suchen. "Ka
libriest" Du einen Monitor?

Liebe Grüße

Birgit
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 22. Januar 2016, 14:55:39
Es ist klar, dass ein wenig hoch auflösender Monitor die Bilder einer hochauflösenden Kamera ziemlich unscharf zeigt, aber lonis 100%-Ausschnitt zeigt deutlich die Farbabrisse, das kann ja nicht am Monitor liegen.

Manche Funktionen von Photoshop erzeugen so etwas z.B. Tiefen/Lichter, ich verwende diese Funktion nicht mehr, seit ich das gesehen habe. Wie schaust Du denn RAW-Bilder an?  Die kann man nicht direkt anschauen, es liegt dann immer ein RAW-Konverter dazwischen, von dem man nicht weiß was er kann und was nicht.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 15:08:43
Ich sehe die auf den von dir hier gezeigten Fotos zwar, aber sonderlich auffallend sind die nicht.
Könnte auch (mit) daran liegen, dass dein Monitor nicht in der Lage ist, die sanfte Farbabstufung korrekt wiederzugeben.

Treten diese Tonwertabrisse auch bei Ausdrucken auf?

iCH HABE EINEN RECHT GUTEN mONITOR 8hd9 UND OB IN aUSDRUCKEN ETWAS ZU SEHEN SEIN KÖNNTEß kEINE aHNUNG; ICH HABE KEINEN dRUCKER:::

SORRY; DIE SHIFTTASTE KLEMMT MAL WIEDER; KANN NUR NOCH GROSSCHREIBEN
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 15:10:58
Ich würde auch erst mal in Richtung Monitor suchen. "Ka
libriest" Du einen Monitor?

Liebe Grüße

Birgit

DER MONITOR IST REL: NEU (EIN JAHR) UND WURDE SPEZIELL FÜR FOTOBEARBEITUNG EINGESTELLT:

WER KANN DENN DIE STREIFEN IN DEN BILDERN SEHEN?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 15:14:39
GARTENLADY

ICH BENUTZE RAW THERAPEE UND KAMERASOFTWARE SILKYPIX:

DERARTIGES IST NOCH NIE BEI  BILDERN ERSCHIENEN: NUR BEI DEN BILDERN VON GESTERN:

DIE VON VORGESTERN (GLEICHES SONNENWETTER; ANDERE LOCATION) HABEN DIESE STREIFEN NICHT:
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Quendula am 22. Januar 2016, 16:43:53
Wenn Du die Shifttaste drückst, wird der Dauergroßbuchstabe klein. Halte die Shifttaste doch einfach gedrückt, loni  :).
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Wühlmaus am 22. Januar 2016, 16:54:41
WER KANN DENN DIE STREIFEN IN DEN BILDERN SEHEN?

Auf meinem hochauflösenden Laptop sehe ich sie sehr deutlich :-[
Ob das etwas mit dem Chip zu tun hat ???
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lubuli am 22. Januar 2016, 17:12:24
ich seh sie auch.
chip wäre möglich, die halten nämlich nicht unbegrenzt.ich hatte mal einen, da wurden plötzlich fotos überschrieben, obwohl genug speicherkapazität vorhanden war, und dann ging garnix mehr.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 17:34:47
Wenn Du die Shifttaste drückst, wird der Dauergroßbuchstabe klein. Halte die Shifttaste doch einfach gedrückt, loni  :).

eS KLEMMT EIN sESAMKORN FRUNTER; SCHON LANGE UND ES BLOCKIERT MAL WIEDER DIE tASTE:
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 17:36:24
WER KANN DENN DIE STREIFEN IN DEN BILDERN SEHEN?

Auf meinem hochauflösenden Laptop sehe ich sie sehr deutlich :-[
Ob das etwas mit dem Chip zu tun hat ???

WELCHER CHIP? KAMERA? SPEICHERKARTE ODER RECHNER?

WARUM NICHT AUF ALLEN BILDERN?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Wühlmaus am 22. Januar 2016, 18:20:33
Chip der Kamera :-[

Aber versuche es doch mit einem Ausdruck. Leider kann ich dir nicht anbieten, mir das Bild per Mail zu schicken. Der Drucker ist nicht so gut...


Hab hier im Haus jemanden, der sich mit dieser Problematik auskennt. Es ei das klassische Zwiebelringmuster, ein bekanntes Digitalisierungsartefakt, das durch die 8-bit Auflösungstiefe bedingt ist.
Kommt besonders gut bei flachen Farbverläufen, wie z.B. dem blauen Himmel, zur Geltung.

Ich geb das so wieder, aber ob ich das nun so ganz verstanden habe :P
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 22. Januar 2016, 19:20:59
Bei jpg-Dateien ist 8-Bit Farbtiefe Standard. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein unbearbeitetes Foto so etwas schon mal gehabt hätte.

@Loni, welches Format lässt Du vom RAW-Konverter erzeugen?  .tif mit größerer Farbtiefe oder .jpg?  Es wäre einen Versuch wert in .tif zu wandeln, falls Du das nicht eh machst.  Bei meiner Kamera lässt sich die Farbtiefe einstellen, allerdings nur 12 oder 14 Bit, außerdem kann man angeben, ob die Raw Daten verlustfrei oder nicht komprimiert werden.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 21:47:37
So, die Shifttaste ist wieder gangbar...ich kann wieder normal schreiben.

Vielen Dank für die hilfreichen Denkanstöße. :)

Ich denke, Software, Monitor kann ich ausschließen weil:
Zitat
Aufgenommen habe ich eine ganze Serie um die Mittagszeit.

Mir ist aufgefallen, daß Bilder in östlicher Richtung aufgenommen, weniger "Streifen" zeigen, als Bilder in Richtung Westen aufgenommen. Vielleicht hat es etwas damit zu tun?

@ Wühlmaus
Zitat
Es sei das klassische Zwiebelringmuster...

Das erscheint mir plausibel, mein Rechner+Software kann nur 8 Bit-Bilder verarbeiten. 

Dieses Zwiebelringmuster tritt wohl verstärkt ein, wenn das Sonnenlicht in bestimmtem Winkeln auf den Sensor trifft?
Das würde erklären, warum es auf einigen Bildern zu sehen ist, und auf anderen nicht.
Könntest Du diese Frage noch mal weiterleiten, bitte?

Wieder mal stelle ich fest, daß wir ein tolles Forum sind, hier wird geholfen. Danke dafür.

Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 21:49:59
Zitat
Es wäre einen Versuch wert in .tif zu wandeln, falls Du das nicht eh machst.  Bei meiner Kamera lässt sich die Farbtiefe einstellen, allerdings nur 12 oder 14 Bit, außerdem kann man angeben, ob die Raw Daten verlustfrei oder nicht komprimiert werden.

Immer von RAW zu Tif.
JPG nur für's Internet.

Farbtiefe in der Kamera einstellen? Da muß ich mal in der BDA gucken.
Auch nach dem verlustfreien Speichern schaue ich mal, Danke. :)
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Wühlmaus am 22. Januar 2016, 22:11:38
Zitat
Dieses Zwiebelringmuster tritt wohl verstärkt ein, wenn das Sonnenlicht in bestimmtem Winkeln auf den Sensor trifft?

Nein - wenn ich es richtig verstanden habe, hat das nichts mit dem Chip der Kamera oder dem Einfallswinkel des Lichtes zu tun, sondern mit der 8bit Auflösung der Bildschirme. Die sind mit der geringen Farbabstufung des blauen Himmels dann einfach überfordert.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 22:17:13
AAhhhh... dann wären die RAW Dateien in Ordnung, nur die Darstellung ist minderwertig?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Wühlmaus am 22. Januar 2016, 22:42:57
Bei meiner Kamera gelten folgende Werte:
jpg: 24 Bit (8 Bit pro Farbkanal),
raw: 42 Bit (14 Bit pro Farbkanal)

Bei deiner K5 gilt das auch?

Dann müsste es am Monitor liegen.

Ich hoffe, das stimmt so :-[
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 22. Januar 2016, 23:26:30
Eingestellt ist immer RAW mit 4 Sterne (höchste Qualität)

Dann sollte alles in Ordnung sein.

Ich hatte auch schon die Speicherkarte im Verdacht, die ist nicht mehr die neueste.

Aufgefallen ist, das zB. in Irfan View die Bilder in unterschiedlichen Größen angezeigt werden.

zwischen 400x600 (wohl das eingebettete Vorschaubild) über 1200x950 bis volle Auflösung 42xxx23xx
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 23. Januar 2016, 08:35:34
Mein Monitor hat 10-Bit Farbtiefe, beim 100%-Ausschnitt sehe ich trotzdem deutliche Farbabrisse, es liegt also nicht einfach am Monitor. Aber der beste Monitor kann nicht darstellen, was das Bild nicht liefert, jpg hat standardmäßig 8-Bit Farbtiefe, also liegt es doch an der Umwandlung aus dem Raw-Format. Ich denke, dass die K5 mehr als 8-Bit Farbtiefe liefert.

Ich habe nachgeschaut:  laut Datenblatt liefert sie 14-Bit im RAW-Format, 8-Bit im jpg-Format. 

Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Wühlmaus am 23. Januar 2016, 09:07:24
Kommen da nicht zwei Dinge zusammen?
-RAW Daten (wie der 100% Ausschnitt) von Loniceras Kamera haben 14bit. Damit wäre dann auch ein Monitor mit 10bit in diesem speziellen Fall überfordert.
-Die Konvertierung in jpg schluckt soviel Auflösung, dass der Effekt auf den 8bit Monitoren sichtbar wird.

Oder habe ich jetzt einen Knoten im Kopf ???
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 23. Januar 2016, 11:15:16
RAW-Dateien müssen erst umgewandelt werden, bevor man sie darstellen kann. Im .tif-Format kann man die volle Farbtiefe darstellen, aber der RAW-Konverter muss diese auch liefern, ich habe gerade heute (danke deshalb für diese Fragen)  festgestellt, dass ich im RAW-Konverter von Photoshop nur 8-Bit Farbtiefe eingestellt hatte. Zum Glück verwende ich den nur selten. Ich habe es getestet, ein .tif-File mit 8-Bit Farbtiefe ist mit meiner Kamera knapp 70MB groß, mit 16-Bit Farbtiefe ist er knapp 140MB groß.

Das Forum kann keine .tif-Files gebrauchen.

Ob bei 10-Bit Farbtiefe des Monitors noch Farbabrisse sichtbar sind, muss man testen. Hier hatte ich noch nie ein solches Problem mit meiner hochauflösenden Kamera.

P.S. sorry ich habe wegen der Dateigröße bei der falschen Datei geschaut, der Unterschied von 8- zu 16-Bit Farbtiefe ist nun nicht mehr ganz so groß. Hab´ s oben korrigiert.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lubuli am 23. Januar 2016, 14:49:38
welchen rawconverter benutzt du überwiegend?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 23. Januar 2016, 19:10:16
Ich antworte mal für Loni, sie hat gestern geschrieben, dass sie Therapee verwendet und es sieht so aus, als ob der Schuld daran wäre.  Ich habe ihren RAW-File mit Photoshop konvertiert und zwar zunächst versehentlich mit der 8-Bit Version, und auch dort habe ich an meinem 10-Bit Monitor keine Farbabrisse gesehen und sie an ihrem Monitor auch nicht.  Es liegt also nicht an der Farbtiefe.

Ich habe das Bild gerade in jpg angeschaut, auch da sind keine Farbabrisse zu sehen.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 24. Januar 2016, 11:08:28
Moin,

Im Nachbarforum ist man dem Fehler auch auf der Spur, nur geht man dort in ganz andere Richtungen.

Ich selbst habe inzwischen RAW Therapee und meinen leistungsarmen Rechner im Verdacht.

WWenn ich heute Feierabend habe, werde noch mal die Kamerasoftware installieren und mir dann die Bilder noch mal anschauen. 
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 24. Januar 2016, 11:31:35
Das Nachbarforum ist doch auch zu dem Ergebnis gekommen wie Du: Du brauchst neue Software auf einem neuen Rechner.

Wenn allerdings Therapee das tut, was man im Nachbarforum vermutet, nämlich nichts, dann hätte das doch schon längst mal auffallen müssen.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Wühlmaus am 24. Januar 2016, 13:16:52
Was ich hier lese, ist für mich alles sehr interessant und regt zum Nachdenken an :-[ :P
Um ehrlich zu sein, aber mit .tif habe ich mich noch nie beschäftigt :-\ Benutzt ihr das für Druckvorlagen? Meine Bücher und Kalender habe ich bisher immer mit .jpg bestückt :-[

Für eine DiaShow würdet ihr dann auch .tif verwenden?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 24. Januar 2016, 14:12:02
Wühlmaus,

ich hatte irgendwo mal gelesen, daß wenn man ein RAW in Tif umwandelt zur weiteren Bearbeitung - bleiben mehr Bildinformationen vorhanden, als in einem JPG.

Daher nehme ich gerne TIF und das hat sich auch bei der Bearbeitung in GIMP mMn im Vergleich zum JPG bemerkbar gemacht.

Seit wann ich allerdings unwissentlich nur noch mit JPG arbeite, ist mir ein Rätsel...
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 24. Januar 2016, 14:13:29
Gartenlady,

leider verstehe ich nur ansatzweise das technische Chinesisch, das im Nachbarforum gesprochen wird.
Aber, Du hast recht, das Problem ist dort ja auch gelöst worden...
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 24. Januar 2016, 14:25:02
Zu .tif und .jpg: .tif ist unkomprimiert (zumindest i.A. ), es gehen also keine Infos verloren. .jpg ist ein mehr oder weniger komprimiertes Format, bei jedem Laden in ein Bildbearbeitungsprogramm wird die Komprimierung wieder "rückgängig"  gemacht indem fehlende Pixel durch die vorhandenen Nachbarpixel ersetzt werden. Beim Abspeichern wird das Bild wieder komprimiert um bei der nächsten Bearbeitung wieder aufgebläht zu werden .... Man kann sich ausmalen wie die Qualität bei jeder Bearbeitung immer schlechter wird. Also ist es empfehlenswert erst am Ende aller Bearbeitungen in .jpg zu wandeln.

Kalenderdruckereien gestatten i.A. nur .jpg-Format, wenn eine Druckerei .tif annimmt (z.B. Whitewall, die aber keine Kalender drucken), verwende ich das.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 24. Januar 2016, 14:32:39
Ich habe gerade eine der Versionen von Lonis Foto als .jpg mit der Qualität 3 (also sehr mies)  abgespeichert und jetzt habe ich die Farbabrisse, sehr deutlich.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 24. Januar 2016, 14:46:55
Ja, so sieht es dann aus, wenn ich die in tif umgewandelten Dateien in Irfanview oder Gimp lade.
Übrigens auch in Fitswork und Photomatix und ICE...

Also ist mein tif kein umgewandeltes RAW, sondern ein umgewandeltes Jpg Vorschaubild?

Au weia, ich brauche neuen Rechner und neue Software...
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 24. Januar 2016, 15:36:44

Au weia, ich brauche neuen Rechner und neue Software...

unbedingt.  Aber Du wolltest doch Silkpix (oder wie immer das heißt)  noch mal versuchen.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 24. Januar 2016, 15:58:40
ja, heute abend, wenn ich Feierabend habe...ich kann tagsüber nur sporadisch ind Forum- mal schnell gucken, aber für längere Sachen reicht die Zeit nicht... :-[
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 24. Januar 2016, 19:36:04
Ich habe noch mal Komprimierungsversuche gemacht:  bis einschließlich Qualitätsstufe 8, was bei Photoshop hohe Quali bedeutet, sieht man deutliche Streifen, bei 9 schwach, erst bei Stufe 10 (von 12)  sieht man sie nicht mehr. Ich schließe daraus, dass dieser Himmel schwierig ist und dass das die Erklärung dafür ist, dass es nicht schon längst aufgefallen ist, dass Therapee einfach das mitgelieferte .jpg in schlechter Quali zum Ergebnis einer Konversion erklärt.

Ich finde es unglaublich, wenn das tatsächlich stimmt.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 24. Januar 2016, 22:37:01
Rückmeldung:

habe mir eine andere Version von Raw Therapee heruntergeladen und installiert.
Jetzt werden tatsächlich die Raw Dateien bearbeitet, die Tonwertabrisse sind in den Tif und Jpgs verschwunden.

Das Programm stürzt zwar immer wieder beim Speichern ab, aber das wird schon...

Vielen Dank an alle Helferlein, ihr seid toll... :)
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lubuli am 24. Januar 2016, 23:33:03
ich hab die ganze zeit hier mitgelesen, zu verstehen versucht und mich gewundert, weil ich auch therapee benutze und bisher sowas nicht hatte. hab allerdings auch die letzte version. und die ganze zeit spukte mir im kopf rum, was ich im photoshop workshop gelernt hatte, dass nämlich der blaukanal ganz heikel ist, sehr sensibel auf starke sensorerwärmung reagiert und jegliches rauschen im blaukanal entsteht, dort auch direkt gemildert werden kann.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 25. Januar 2016, 08:47:59
@lubuli,  interessant, ich habe zwar noch nichts Derartiges bei meinen Bildern bemerkt, aber wie kann man Rauschen direkt in einem Kanal mildern? Ich habe noch nie einen Photoshop Workshop oder sonstigen Kurs besucht, deshalb habe ich nur Inselwissen.

Bei Loni ging es allerdings nicht um Rauschen, bei ihr hat eine recht alte Version von Therapee den Dienst verweigert, aber nicht Bescheid gesagt.  >:( ::)

P.S.  ich hab´s gerade ausprobiert, man kann einen Kanal aktivieren und den Rauschfilter anwenden, interessant, das werde ich mir merken, falls ich mal Bedarf haben sollte. Für Tonwertkorrekturen verwende ich das gezielte Arbeiten mit Farbkanälen manchmal um Farbstiche zu mildern, dazu haben wir vor etlichen Jahren Einiges hier gelernt.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lonicera 66 am 25. Januar 2016, 09:47:55
Ich hab's gestern auch gelesen und will es demnächst mal ausprobieren. Wie sich das auf Sternenbilder auswirkt, mal sehen...
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lubuli am 25. Januar 2016, 21:17:01
was bei loni passiert ist, hab ich schon verstanden. mein denkansatz ging eher nach dem warum.
wenn blau schon in der kamera so sensibel reagiert, warum dann nicht auch im bearbeitungsprogramm? das ist mit den werten wohl an seine grenzen gekommen und umgekippt. und fotos an zwei verschiedenen tagen bei scheinbar gleichen lichtverhältnissen ist noch lange nicht dasselbe.
bei meinen morgenfotos hab ich die erfahrung gemacht, dass manchmal zwei minuten zeitunterschied einen ganzen blendenwert ausmachen, obwohl für das auge gar nicht so wahrnehmbar.
ja und diese info mit dem blaukanal gehört wohl auch nicht zum standardprogramm vom workshop, die ergab sich im gespräch mit dem dozenten. bin zwar anfänger in digitalfotografie und im moment fluche ich oft genug über die ganze technik, aber zu analogen zeiten war ich durchaus pro und hab einen extrem geschulten blick für farben. auch wenn mir das bei meinen fotos noch nicht immer so gelingt, wie ich das haben möchte.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Gartenlady am 25. Januar 2016, 21:50:22
Ich glaube auch, dass das Blau dieses Himmels problematisch ist, sonst hätte Photoshop nicht diese Farbabrisse auch bei ziemlich hoher Qualität erzeugt. Das habe ich zuvor noch nie gesehen, außer bei Verwendung der Funktion Tiefen/Lichter, die ich seither meide.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: lubuli am 25. Januar 2016, 22:27:11
ja in kombination mit diesem gleissenden weiss, also extremster kontrast. womöglich noch ein hauchdünner eisnebel dazu mit reflektionen.
hier war das wetter an demselben tag so.

einer der gravierendsten unterschiede bei meinen zwei verschiedenen optiken besteht darin, dass leica die blautöne viel sensibler darstellt als olympus.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Eva am 01. August 2016, 12:56:27
Kann mir das jemand erklären, ohne dass ich einen Knoten ins Hirn kriege?

Wieso geht die Nase "nach hinten" und die Haare "nach vorn", wenn sich die Brennweite (?) ändert?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: bristlecone am 01. August 2016, 13:18:49
Weil sich der Aufnahmeabstand zwischen Gegenstand und Kamera mit Änderung der Brennweite verändern muss, wenn - wie in der von dir verlinkten Darstellung - die Größe des aufgenommenen Objekts auf dem Bild gleich bleibt.

Mit steigender Brennweite muss ich weiter vom Objekt weg, damit ändert sich die Perspektive.
Mit dem Weitwinkel kann man ganz nah an die Nasenspitze ran und guckt dann "von unten" her auf die Haare. Mit dem Tele muss ich weiter weg und schaue dann eher direkt von vorne auf die Haare. So entsteht der Eindruck, die Haare würden nach vorn rutschen.


Und mit zunehmenden Abstand zwischen Objekt und Kamera wird die relative Distanz zwischen Nase und Ohr kleiner.

Angenommen, die Nasenspitze ist 10 cm näher dran am Objektiv als das Ohr, und mit einem 24-mm-Weitwinkel kann ich bis auf 20 cm an die Nasenspitze ran, wenn das Gesicht noch komplett drauf sein soll, so ist die Entfernung vom Objektiv bis zum Ohr 1,5mal so groß wie die zur Nasenspitze.

Mit einem 200-mm-Tele muss ich so um die 2 m von der Nasenspitze weg sein, dann ist das Ohr bloß noch 1,05mal so weit entfernt.

Deshalb wirken Portraits, die mit starken Teles aufgenommen werden, immer etwas flach, während Portraits mit Weitwinkel immer so komisch aussehen, Riesennase und im Verhältnis dazu kleine Ohren.

Mit einem 
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Eva am 01. August 2016, 13:34:50
 :D
Danke!
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: wintersaat am 04. August 2016, 10:34:59
Ist mein 24-70mm f/4.0 Objektiv technisch für Naturfotografie geeignet?
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Thomas am 04. August 2016, 14:16:56
Hallo wintersaat,

ja, so ein Objektiv ist für Gartenfotografie prinzipiell geeignet.

Nur bei extremen Nahaufnahmen und Makros wird es wohl nicht ausreichen.

Liebe Grüße
Thomas
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Angelika_48 am 22. Oktober 2016, 11:18:26
Hallo liebe Forengemeinde. Ich möchte meinen Sohn mit einer Kamera überraschen und denke an eine Cannon. Hat jemand eine Empfehlung von einem Modell her? Möglichst anfängerfreundlich :)
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: Quendula am 22. Oktober 2016, 11:39:37
Du willst momentan aber viele Geschenke machen  :o...

... vlt sollte sich Dein Sohn erst mal Gedanken machen, was er will und braucht. Wieviel soll automatisch voreingestellt sein, wieviel Einfluss will er selbst haben.
Titel: Re: Fragen zur Naturfotografie - auch für Anfänger
Beitrag von: botaniko † am 22. Oktober 2016, 12:09:05
Hallo Angelika_48,

ich habe eine Canon EOS 400 D mit Original-Kit-Objektiv hier vor mir stehen. Verpackt im Original-Karton, alles wie neu. Eigentlich wollte ich sie irgendwann über ebay versteigern, als ich mir vor einem guten Jahr eine Canon EOS 760 D zugelegt habe. Auch einige dazu passende Bücher - ebenfalls wie neu - gibt es dazu.
Wenn Du Interesse hast, ich würde Dir bestimmt einen guten Preis machen.

Gruß