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Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Jindanasan am 06. Februar 2008, 11:08:22
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Meine Tochter ist zwar erst zweiundhalb, aber sie hat schon den letzten Sommer begeistert mitgeholfen und will dieses Jahr ein Kinderbeet. Gärtnert von euch jemand mit kleinen Kindern? Was hat ihnen denn am meisten Freude gemacht?
Schnelle Gemüse sollen ja für Kinder wichtig sein -aber Radieschen mag sie leider nicht.Was gibt es denn da noch an schnellen einfachen Gemüsen-mir fällt gerade nichts ein?
Lea will Bohnen, Erbsen, Gurken, Pastinaken, Karotten, Sonnenblumen, Ringelblumen, Tomaten, Duftwicken, Kapuzinerkresse und Löwenmäulchen,... in ihr Beet. Aber vieles verträgt sich ja nicht.
Was passiert den wenn ich mich nicht an Mischkulturen und Fruchtolgeempfehlungen halte?
Ich müßte entweder Bohnen und Erbsen zusammen anpflanzen oder sie jeweils auf zwei verschiedene Beete tun.
Aber geht das: vor zwei Jahren Erbsen und jetzt Bohnen drauf bzw andersum?
Gilt die drei Jahre nur bei Erbse auf Erbse oder auch bei Erbse auf Bohne,..?
Freue mich auf eure Anregungen,
Lg Anna
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Mach dir jetzt nur keinen Kopf mit Mischkulturplänen, deine Tochter ist ja noch nicht im Erwerbsanbau tätig. ;D
Sät eben das, was sie will. Dann sieht sie, was kommt und was nicht. Dann kannst du immer noch beginnen zu erklären.
Ich hatte bei meinen Grosseltern mein eigenes kleines Beet und konnte da reinpflanzen, was ich wollte. Einmal grub ich auf der nahen Wiese einen Löwenzahn aus und versetzte ihn zum Schrecken meiner Grossmutter in mein Beet. Erst mickerte er tagelang. Dann der Triumpf! Grosszügig schenkte ich meiner Grossmuter einige Propellersamen. Sie hielt sich nicht dafür, abzulehnen. 8)
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Ich finde für ein zweieinhalbjähriges Kind ist das ganz schön viel.
Meine Tochter ist dreieinhalb. Dieses Jahr bekommt sie erstmals eine Fläche zugewiesen. Dort kommt aber nur Kürbis hin... ;D
Voriges Jahr hat sie überwiegend geerntet und sofort verspeist.
Schön ist auch, einfach nur mit ihr durch den Garten zu spazieren und zu hören: "kann man essen".
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Caro,
ernten , essen, gucken und mithelfen tut sie ja schon. Aber sie will halt mehr.Sie will unbedingt ein eigenes Beet mit ihrem Lieblingemüse.
Eine ihrer ersten Wendungen war "selber machen".
Vor allem auf die Erbsen freut sie sich. Sie sind schön groß zum selber säen und sie kann sie direkt von der Pflanze essen. Letztes Jahr pflückte ich einen großen Eimer Erbsen und sie stand eine Stunde da "mjam, mjam, mjam" und hat den gesamten Eimer Erbsen aufgegessen.
Ich glaube Kürbis braucht noch zu viel Geduld. Karotten liebt sie auch weil sie gerne Babykarotten zieht, selber wäscht und verspeist.
Braucht es jetzt einen generellen drei Jahresabstand bei Leguminosen oder könne Erbsen nach zwei Jahren auf Bohnen folgen, ...?
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Letztes Jahr pflückte ich einen großen Eimer Erbsen und sie stand eine Stunde da "mjam, mjam, mjam" und hat den gesamten Eimer Erbsen aufgegessen.
8) wie hat die kleine denn das vertragen?
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gut-sie wollte sogar noch mehr und war traurig dass nichts mehr zu ernten und zu essen war.
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ich frage deswegen, weil rohe erbsen in größeren mengen auch nicht so gesund sein sollen .....
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Meine Tochter soll ihr "Kinderbeet" alleine bewirtschaften können.
Deshalb beginnen wir mit Kürbis.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Deine Tochter das bei dieser Gemüsevielfalt kann.
Wenn ja, habe ich etwas falsch gemacht.
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Ich müßte entweder Bohnen und Erbsen zusammen anpflanzen oder sie jeweils auf zwei verschiedene Beete tun.
Aber geht das: vor zwei Jahren Erbsen und jetzt Bohnen drauf bzw andersum?
Gilt die drei Jahre nur bei Erbse auf Erbse oder auch bei Erbse auf Bohne,..?
Freue mich auf eure Anregungen,
Lg Anna
Hallo Anna
Habe einen interessanten Link gefunden. Schau mal hier http://www.mein-gartenjahr.de/
Liebe Grüße Anna
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Ich bekomme die Winke von der Abtei Fulda, da stand vor einigen Jahren als Mischkulturtip Bohnen mit Erbsen. Das hat mich auch etwas verwundert, aber sie wiesen extra darauf hin, daß das in ihrem Garten wunderbar zusammen wachsen würde.
Christina
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Was passiert den wenn ich mich nicht an Mischkulturen und Fruchtolgeempfehlungen halte?
Gar nichts passiert in einem kleinen Mischmaschbeet.
Und zu Bohnen und Erbsen: Da würde ich eher überlegen, ob ein so kleines Kind die unterscheiden kann, und dann auch wirklich keine rohen Bohnen isst, die ja bekanntlich giftig sind.
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Caro,ganz alleine kann Lea das natürlich nicht. Aber in meinen Beeten ist es nicht immer einfach wenn sie mithelfen will weil sie zB Saaten jätet, etc. Ihr Beet hat den Sinn das sie entscheiden darf was reinkommt und dass sie so viel selber machen darf wie sie kann und dass sie Fehler selber machen kann ohne dass ich gleich um mein Gemüse trauere oder ich Streß mache. Natürlich muß ich noch sehr vile mithelfen und ihr sehr viel beibringen-aber es geht darum dass es ihres ist und sie darüber bestimmen darf. Und Feder, zu Deinen berechtigten Bedenken: mit Bohnen hatte sie bisher kein Problem-sie hat im Sommer schon viele Buschbohnen geerntet und sie nicht in den Mund gesteckt(und da war sie gerade zwei geworden) zumal wir immer gelbe haben. Und Bohnen und Erbsenpflanzen sehen nun ja auch sehr verschieden aus. Sie kennt den Unterschied.
Sie ist ja von Anfang an im Garten immer dabei ob beim säen und ernten-und sie beobachtet sehr genau.
Ich habe bei meinen Gemüsebeeten zwei sehr kleine Beete, die werde ich ihr woll dann geben, damit auch alles Platz hat und es nicht zu voll wird. Sie sind schön klein für sie, dass sie auch gut ran kommt und schön übersichtlich. Und es geht ja auch nicht um Riesenmengen von Gemüse.Sie will halt wieder auf der Suche nach Babygurken gehen, Bohnen pflücken, Erbsen essen, Karotten selber rausziehen,...da reichen Verhältnismäßig wenige Pflanzen.
Es geht auch gar nicht um den Ertrag oder den Erfolg, sonder dass sie selber gärtnern darf.
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Lea will Bohnen, Erbsen, Gurken, Pastinaken, Karotten, Sonnenblumen, Ringelblumen, Tomaten, Duftwicken, Kapuzinerkresse und Löwenmäulchen,... in ihr Beet. Aber vieles verträgt sich ja nicht.
wenn du für sie zwei beete hast, würde ich eines mit den blumen bepflanzen, das andere mit gemüse und zwar mit pastinaken, karotten und erbsen, eine gurke passt dann vielleicht noch an den rand.
bohnen und tomaten könntest du jeweils in einen topf pflanzen und z.b. an die hauswand oder auf die terrasse stellen.
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Hallo
Nun misch ich mich auch mal ein!
Seit eineinhlab Jahren bin ich im Kindergarten unseres Sohnes tätig und unterstütze die Gartenkinder einmal in der Woche.
Zu den bisher beliebtesten Arbeiten gehörte das aussäen, das werden, aber auch vergehen derselben, und natürlich am meisten geschätzt- das ernten.
Mittlerweile wissen sie genau, das man vorher etwas ansäen und anpflanzen muss, um auch ernten zun können. Keine selbstverständlichkeit, Leider!
Was mir am besten gefallen hat, war der Eifer bei der Ernte.
Jedes noch so kleine Karöttchen wurde bestaunt und es wurde um die Wette gesucht wo denn noch eine in der Erde stecken könnte. ;)
Auch dort, wo wir gar keine angesät hatten! ::)
Klarte Beetbegrenzungen, vor allem wenn man mit mehreren Kindern gleichzeitig arbeitet, sind äußerst wichtig.
Sie erkennen nicht den Unterschied ob Beet oder Weg, wenn nicht entsprechend gekennzeichnet.
Jede Gruppe, es sind 4, hatte ihr eigenes Beet. Und trampelten entsprechend auf den anderen oder eigenen herum. :(
Wir haben folgendes ausgesät oder ausgepflanzt.
Karotten--als Mischkultur zu den Zwiebeln, auf Wunsch der Kinder
Radieschen--geht schnell, man kann wass aus der Erde ziehen und essen
Kresse--der kann man beim wachsen zusehen, kresse kann auch blühen wenn man sie nicht erntet??wow
verschiedene Salate--viele kennen nur die vom Supermarkt, welch eine Vielfalt...
Kohlrabi--kennt jemand diese Pflänzchen?, das werden später..., es gibt auch blaue?
Rukkola--was der Bauer nicht kennt..!, mmh, schmeckt aber lecker, wenn man sie erst mal überzeugt hat
Mangold, Bright Light--weil er so schön bunt ist
Zwiebeln--wie war das mit den Karotten? da war doch was..
ausserdem:
verschiedene einjährige Sommerblumen
Tomaten, Kürbis
mehr passte beim besten willen nicht mehr drauf. Dieses Jahr gibts wieder neues und anderes, aber auch bewährtes zum bestaunen.
Mein Motto lautet, Immer neugierig bleiben!
Ach ja, in einem extra Beet säten wir noch Gründüngung aus.
Das hat jetzt zwar nichts mit dem privaten Gemüsegarten fürs eigene Kind zu tun, aber es war trotzdem hoffentlich unterhaltsam für euch.
Selber hat mein Sohn kein eigenes Beet. Den interresieren mehr Autos und Autos und nun ja, Autos eben. :-\
Allerdings wenns ums ernten geht, dann ist er meistens mit dabei! :D
Also, bleibt neugierig
Susanna
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Selber hat mein Sohn kein eigenes Beet. Den interresieren mehr Autos und Autos und nun ja, Autos eben.
Allerdings wenns ums ernten geht, dann ist er meistens mit dabei!
Na dann lass ihn einfach die Ernte mit dem Auto abholen. ;)
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Erbsen/Bohnen: gut, weil sie schnell wachsen. Tomaten: da gibt es so schöne kleinfruchtige Massenträger, die für ein Kind bestimmt der Hit wären. Gürkchen: es gibt doch diese mexikanischen Minigurken, ich glaube die waren "die Kinderpflanze des Jahres 2007". Sollen säuerlich schmecken, ranken sehr hübsch und bilden viele kleine gepunktete Früchtchen. Möhren im Boden: da würde ich dann eher schnellwachsende Mairübchen oder rote Bete wählen, aber das ist Geschmackssache. Kohlrabi: wächst schnell, sieht beeindruckend aus und die meisten Kinder knabbern gerne Kohlrabistückchen (der violette sieht außerdem sehr hübsch aus).
Und dann vielleicht noch ein paar "eßbare Blumen". Kapuzinerkresse wächst sehr schön (nur so als Beispiel), da ließe sich bestimmt noch das eine oder andere rausfinden.
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@Jindanasan,
vielleicht sollte ich nochmal die Anbaupläne für mein Kind überdenken.
Die Ernte unserer Kinder können wir dann ja hier präsentieren... ;D
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Hallo,
was ist denn eigentlich mit Erdbeeren? Auch wenn sie nicht zum Gemüse gehören. Mein 3jähriger Sohn hilft auch mit beim säen (Erbsen, Bohnen, Mais), halt größere Samen oder wo man Löcher buddeln muss.
Am liebsten erntet er natürlich, da stehen an der Spitze die Erdbeeren, dicht gefolgt von Cocktailtomaten, und dann quer beet, was eben gerade reif ist. Wobei er auch ganz genau aufpaßt, was er essen darf und was nicht.
Übrigens, nach einem eigenen Beet hat er noch nicht gefragt. Da aber Papa und Mama jeweils ein "eigenes" Gewächshaus haben, möchte er natürlich auch ein eigenes Gewächshaus. Allerdings vermute ich eher als Garage für Bobbycar und Fahrrad.
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Hallo
Feder-- ja das ist eine gute Idee ;D. Bei großen Ernten fährt er immerhin schon mit Traktor und Anhänger oder mit dem Lastwagen.
Minigurke haben wir zuhause auch angebaut. Sie schmeckte ganz gut, auch wenn sie eine etwas zu harte Schale hat.
Die Frage: Krieg ich was süßes? erübrigte sich meist. Die kleinen Tomaten und Gurken standen allzeit bereit zum ernten.
Erdbeeren kommen beim Garten nach essbaren suchen natürlich an erster Stelle. :P Dicht gefolgt von Himbeeren, Johbeeren, Heidelbeeren. Äpfel, Zwetschgen, Kirschen usw. gehören da auch noch dazu. Wunderbar geeignet auch zum rumklettern und hoffentlich nicht runterfallen. :-\
Liebe Grüße Susanna
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was ist denn eigentlich mit Erdbeeren?
Erdbeeren stehen natürlich auch im Beet meiner Tochter( 5 J.). Ich habe eine Sorte, die fast zur Plage wird, mit ihren vielen Ausläufern. Diese hat sie dann ganz stolz in ihr Beet gepflanzt.
Pfefferminze findet sie auch toll, die riecht so gut und man kann leckeren Tee kochen. Da habe ich sie auch mit Ablegern versorgt. Wahrscheinlich verfluche ich meine Idee später mal, wenn die Ecke von Pfefferminze und Erdbeeren überwuchert ist, aber ich glaube, es gibt schlimmeres. ::)
Als ich im Herbst Stiefmütterchen kaufen war, wollte sie natürlich auch welche für ihr Beet. Jetzt stehen dort noch Stiefmütterchen in den abenteuerlichsten Farbkombinationen (Orange, Lila, Gelb) in ungegelmässigsten Abständen (ein Klumpen, dann noch ein paar Versprengte)... .... Aber da halte ich mich raus... ist ihr Beet, wenn sie es so schön findet 8)
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Erst heute hat mich dieses Thema dazu inspiriert ::), mit Sohnemann Kresse auszusäen und eine keimprobe beim Bohnensamen zu machen.
Fand er ganz lustig. Er durfte die Samentüte halten und ich nahm seine Hand und schüttelte die Saat auf die Erde. Sonst wär wohl alles auf einen Haufen gelandet.
Für die Bohnen hat er die Löcher gebohrt, die Samen reingschmissen und verscharrt. Das sollte man sich bildlich vorstellen! ;D
Für die Kresse verwendeten wir einen Igel und für die Bohnen einen Eierkarton.
Aus dem restlichen Eierkarton, dem Oberteil, bastelten wir dann noch ein Schiff.
Es ist sogar seetüchtig. :o
Liebe Grüße Susanna
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genießt den Spaß, solange er noch anhält. Mein Sohn (11) betritt den Garten mit Begeisterung eigentlich nur noch, wenn wir grillen und er das Feuer machen darf. Anbauen tut er nur noch Mais in Monokultur (da wächst kein Unkraut und man kann Popkorn draus machen).
Zur Obsternte kann man ihn auch noch bewegen.
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Es soll Kinder geben, die räumen mit Verstärkung den Garten der Eltern leer und verkaufen das Zeug... ;D
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Oje,
Auch nicht schlecht. :-X Solange wenigstens der Erlös als Aufwandsentschädigung verwendet wird. :-\
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Anbauen tut er nur noch Mais in Monokultur (da wächst kein Unkraut und man kann Popkorn draus machen).
Schlaues Kerlchen ;D
Mach dir nichts draus. Als Kind habe ich über Gartenarbeit bloß geflucht (naschön - meine Anleitung war nicht so liebevoll wie bei euren Kids) - und heute wurschtel ich freiwillig in Kompost & Co. rum. Hat bloß 35 Jahre gedauert - also Geduld, das wird schon. ;D