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Garten- und Umwelt => Pflanzengesundheit => Thema gestartet von: iga am 04. April 2008, 12:00:17

Titel: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: iga am 04. April 2008, 12:00:17
Hallo !!! ;D
an Alle!!!
wer von euch kennt niem=neem es ist ein wundermittel gegen schädlinge und gleichzeitig ein düngermittel .bei kamelien habe ich es noch nicht probiert aber ich bin mir sicher das es die dickmulrüssel vernichtet.es hemmt den appetit so das die tiere verenden :-X,und vermehren wollen sie sich auch nicht mehr ;)
Am bessten niemsamen kaufen und in wasser ansetzen und dann die pflanzen giessen,ist nicht so teuer wie die fertigen produkte. ;Dund genauso gut ;
in wikipedia unter niem, und verwendug ist eine kleine erklärung
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Jule69 am 04. April 2008, 13:34:50
Ich habe "neem" letztes Jahr bei meinen Engelstrompeten angewandt, weil sie zum Teil so stark mit allem möglichen befallen waren. Meiner Meinung nach hilft es nicht....Ich hatte mir eine große Flasche mit einigen Leuten geteilt, das war auch nicht so teuer, doch der Erfolg blieb aus. Dann hab ich noch Stevia ausprobiert, weil das so in den Himmel gehoben wurde, also ich kann nicht sagen, dass diese Maßnahme von Erfolg gekrönt war. Also ganz bitter und ganz süss scheint nicht wirklich abzuschrecken. Das sind meine Erfahrungen dazu.
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: cornishsnow am 04. April 2008, 14:05:06
Hallo !!! ;D
an Alle!!!
wer von euch kennt niem=neem es ist ein wundermittel gegen schädlinge und gleichzeitig ein düngermittel .bei kamelien habe ich es noch nicht probiert aber ich bin mir sicher das es die dickmulrüssel vernichtet.es hemmt den appetit so das die tiere verenden :-X,und vermehren wollen sie sich auch nicht mehr ;)
Am bessten niemsamen kaufen und in wasser ansetzen und dann die pflanzen giessen,ist nicht so teuer wie die fertigen produkte. ;Dund genauso gut ;
in wikipedia unter niem, und verwendug ist eine kleine erklärung


Hallo Iga,

ich muss dir leider wiedersprechen. :-\

Niem hilft nicht gegen Dickmaulrüssler, weder gegen die Käfer noch gegen die Larven.
Wenn man kein Gift anwenden will, bleibt nur die Behandlung mit Nematoden wie Barbara sie geschildert hat, ich mache es genau so! ;)

Die blöden Käfer sind leider sehr robust und können einen heftigen Schaden verursachen! ::)

LG., Oliver
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: iga am 04. April 2008, 15:04:54
Oliver Jule!!!! ;D ;D
eine freundin von mir benutzt das niem seit jahren, und sie wird 67 allso hat sie viel erfarung mit anderen produkten wie nematoden die sicher super sind und und..;) aber ich glaube das eine alternative auch interessant wäre .es darf nur nicht nur einmal angewendet werden sondern öfftes und die angesetzte brühe darf man nur einpaar tage verwenden wiel sie dann nicht mehr wirkt :).
das schöne ist sie ist jetzt mit dem kamelien virus infizirt ;D und wird das alle durchtesten ,ich werde auch ein paar versuchspflanzen dazu verwenden ;D
Oliver !!!
hast du es probiert und wenn wie ???
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: iga am 04. April 2008, 15:13:46
Aja noch eine geheimwaffe gegen läuse und ko .zigaretten kippen mit brennesseln über nacht eineweichen und verdünnen ,das ist super gegen fast alles, ::) meine ganze nachbarschaft habe ich davon überzeugt.Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: cornishsnow am 04. April 2008, 15:53:06
Aja noch eine geheimwaffe gegen läuse und ko .zigaretten kippen mit brennesseln über nacht eineweichen und verdünnen ,das ist super gegen fast alles, ::) meine ganze nachbarschaft habe ich davon überzeugt.Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D

Ich rauche auch, aber mit Nikotin im Garten bin ich vorsichtig. Ich bilde mir ein, durch meine vielfältige Bepflanzung und den Verzicht auf Gifte in jeglicher Form, ein weitestgehend funktionierendes Ökosystem mein eigen zu nennen. Die Läuse sind für die Marienkäfer, Florfliegenlarven und andere da, nehmen sie überhand, habe ich gut funktionierende Finger. ;)

Neemprodukte gibt es schon seit ein paar Jahren, ich habe verschiedene ausprobiert, die auch unterschiedlich in der Anwendung wahren, alle haben bei saugenden Insekten minimal geholfen aber nicht überzeugend. Auch eine mögliche Düngewirkung, wird mich nicht dafür einnehmen, das interessante an diesem Punkt ist ja die Zusammensetzung des Düngers, kannst Du die genauen Werte nennen?

Gerade organische Dünger sind bei Topfpflanzen schwer einkalkulierbar und Kamelien reagieren auf langsam wirkende Dünger sehr empfindlich.

LG., Oliver
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: semicolon am 04. April 2008, 16:01:31
Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D

zweifelhaftes glück... ::)

dickmaulrüssler sind mir bisher zwar nicht begegnet, aber anscheinend hatte "die gärtnerei meines vertrauens" arge probleme damit. alle pflanzen von dort waren teilweise stark angefressen. leider war ich letztes jahr zu spät dran mit einer nematodenbehandlung und ich vertraue auch nicht 100% auf die kleinen würmchen. das mittel meiner wahl gehört wohl in die sparte "chemiekeule", ist aber anscheinend super-schnell, super-gründlich und super-sicher gegen alle stechenden und saugenden viecher. so gehören rüssler, schildläuse und rhodozikaden der vergangenheit an. für menschen angeblich ungiftig. ich kann mich auf max 2 behandlungen pro jahr beschränken und spare meinen pflanzen und mir irgendwelche versuche und hausmittelchen. so weit die theorie... ;D

c*ela*flor ca*reo heißt das universalspecificum. erprobt bisher nur an läusen aller art. blattläuse waren innerhalb einer halben stunde vergangenheit. die lästigen und schwer zu bekämpfenden schildläuse verabschiedeten sich nach 4 tagen auf nimmer wiedersehn. rüssler? die face-to-face-konfrontation steht noch aus, aber den angefressenen kamelien geht es super, sie blühten gut und treiben um die wette. beim umtopfen konnte ich keine einzige larve entdecken.
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Guda am 04. April 2008, 16:16:04
Aja noch eine geheimwaffe gegen läuse und ko .zigaretten kippen mit brennesseln über nacht eineweichen und verdünnen ,das ist super gegen fast alles, ::) meine ganze nachbarschaft habe ich davon überzeugt.Gott seit dank haben wir einen kettenraucher in der famiele und der sammelt immer brav für uns ;D

Iga, dann kann ich hoffen, dass Du kein Gemüse oder Obst anbaust oder Ihr einen eigenen Brunnen habt, mit dessen Wasser dieses Gift in Deinen Haushalt zurückkommt. Gerade in den Kippen sitzt das scädliche Zeug: Nikotin und Teer. Klar, dass Blattläuse und Co das nur schlecht vertragen, es ist hochgiftig und soll sogar über längere Zeit im Boden bzw. Grundwasser gespeichert werden.
Man hat früher Nikotinräucherung in GH vorgenommen oder gespritzt, es ist schon lange verboten!! Es ist wie immer ein Jammer, dass gut wirksame Mittel gesundheitsschädigend sind!

Ob Neem gegen Dickmaulrüssler wirkt, habe ich noch nicht probiert, nach allem, was man über die Viecher hört - eher nicht! Ich habe Neem nur ein Jahr lang bei Burgmansien angewandt, als ihre Knospen und der Austrieb permanent von Blattwanzen zerbissen waren. Ich fand den Geruch sehr unangenehm, und die Wanzen hat es nicht so sehr tangiert.


@ Barbara Ist das eine noch kleine Larve oder schon älter? In der Größe sehe ich sie natürlich auch. Ich meine aber, ich hatte noch kleinere, bei denen ich zuerst unsicher war, ob es sich am Ende um einen Perlitekrümel handelt.
Ich habe meine Kleinen auch bereits alle umgetopft, die eine oder andere Knospe ignorierend , sie waren alle schon gut im Neutrieb. Ich hatte vor zu jubeln, dass ich keine Fraßviecher gefunden habe, obwohl ich schon auch zwischen den Wurzeln nachgesehen habe. Hoffentlich war dann die Kontrolle gründlich genug, aber ich werde auch gießen, und zwar alle, dann bin ich erst mal auf der sicheren Seite.

Du schreibst, Deine Großen bekämen nur nach Kontrolle einen Guss. Heißt das, dass Du auch die großen Pflanzen jedes Jahr umpflanzt? Ich meine, ich habe gelesen, man sollte Jungpflanzen jährlich umpflanzen, die großen jedoch im Zwei- bis Dreijahresrhythmus. Habe ich da etwas missverstanden?

Oder nimmst Du sie lediglich aus dem Topf und hältst eine oberflächliche Ballenkontrolle ab? Von den Hortensien weiß ich, dass die Larven auch am liebsten in der Nähe der dicken, nahrhaften Wurzeln sitzen.

PS: Val, gut, dass Du von diesem Mittel schreibst! Ich hatte es letztes Jahr schon mal als Probe bekommen und für gut befunden. Ich las auch irgendwo, dass es als systemisches Gift sonst schwer erreichbare Viecher erwischt. Schön, dass Du das bestätigen kannst.
Hast Du eine Ahnung, ob man es auch im Garten ausbringen kann? Problematisch ist es, dass man damit natürlich auch Nützlinge schädigen kann. Ich glaub, ich werde noch mal Tante Google befragen
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Violatricolor am 04. April 2008, 16:19:50
Den Kampf gegen die Ungeziefer habe ich schon lange aufgegeben. Bei mir reguliert sich die Natur von selber. Natürlich braucht man dazu ein wenig mehr Geduld, aber letzten Endes klappt es doch.

Vor Nikotinsud möchte ich aber dringend warnen, es ist das fürchterlichste Gift, das man sich denken kann! Nur Finger weg davon, das rate ich.

Der Gärtner hat natürliche Feinde, aber eine bessere Lehre gibt es wohl nicht als diese, und bei der man lernt zu akzeptieren, dass es keine Freude ohne Leid gibt. Wie soll sich sonst das Gleichgewicht halten ? :)

LG
Violatricolor
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 04. April 2008, 16:59:25
@ viola
Ich bin völlig deiner Meinung mit der Selbstregulation innerhalb des Gartens. Und das funktioniert eben nur, wie Oliver das auch schreibt, mit einem halbwegs funktionierenden Oekosystem. Bei mir helfen sehr viele Singvögel mit, den Blattläusen den Garaus zu machen und Marienkäfer gibt's auch genug. Ich greife generell nur ein, wenn's nicht anders geht und dann auch erstmal sanft. Keule gibt's nur als absolute Notlösung.

Aber eine riesige Ausnahme gibt es, und das sind eben die Dickmaulrüssler, v.a. die Larven. Da reguliert sich leider gar nichts von selbst, jedenfalls nicht bei den Topfkamelien :(
Ausser du beziehst in die Regulation ein, dass du laufend neue Sorten kaufen kannst ;)


@iga
Bei mir kommt Nikotin weder ins Haus noch in den Garten.
Mir wurde schon als Kind schlecht von Tabakrauch (sozusagen Selbstregulierung ;)).
Und Karzinogene in der Erde und im Grundwasser?? Dazu denke ich zu sehr in Kreisläufen. Wie Guda völlig richtig schreibt, Schadstoffe kommen zurück, auf verschiedenen Wegen.

Und mit den Dickmaulrüssler Larven lasse ich mich absolut auf keine Experimente ein (so experimentierfreudig ich sonst auch bin). Mir sind meine Pflanzen, insbesondere die Kamelien viel zu kostbar dazu.

Ausserdem wirken die Nematoden perfekt, da sie sich durch die Erde bewegen können und bewusst auf die Larven zusteuern (ist schliesslich ihr Futter).
Bei Lösungen (egal ob chemisch oder biologisch) ist die Benetzung u.U. nicht ausreichend. Systemische Mittel ausgenommen.
Ausserdem (wer sagte das mal so treffend?)
"Never change a winning system!"

@ Guda
Die Kamelien in grossen Töpfen topfe ich nicht jedes Jahr um, je nachdem wie gross sie sind, nicht mal alle 2 Jahre.
Die Frassspuren der Käfer nehme ich als Hauptindiz, dass Larven da sein können. Und in den Töpfen drumrum.

Ausserdem könnte ich die Töpfe schon alle behandeln, nur nicht die ganze Umgebung mit. Das war vielleicht missverständlich ausgedrückt. Die Pflanzen mit Frassspuren behalte ich einfach mehr im Auge, das meinte ich v.a. mit Kontrolle. Und die Pflanzen drumherum auch. An einigen Stellen in meinem riesigen Garten scheinen sich keine Käfer aufzuhalten und dort behandle ich nicht automatisch alle Töpfe.
Kurz, ich giesse gezielt die Töpfe an den meisten Standorten, aber ich kann nicht versuchen, mit grossflächiger Behandlung die Käfer zu verbannen.

LG barbara
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: cornishsnow am 04. April 2008, 18:01:18
Nikotin ist ein Nervengift und sogar giftiger als Arsen oder Zyankali, daher kann ich von der Verwendung als Pflanzenschutzmittel nur abraten!

Der Giftgehalt in einem Sud aus Tabakblättern ist wesentlich höher als von einer gerauchten Zigarette, zwar baut sich das Nikotin in beiden Fällen sehr schnell wieder ab, gefährlich ist es aber trotzdem. Ein Kind kann von einer verschluckten Zigarette sterben und zwar sehr schnell!

Ob dieses Mittel gerechtfertig ist im Kampf gegen Blattläuse bezweifle ich sehr, in den meisten Fällen sind die Nützlinge schneller. Bei Massenbefall greife ich zu Wasser und einen Spritzer Grüner Seife oder greife ein paar mal beherzt zu. ;)

Im Kampf gegen Dickmaulrüssler würde ich Nematoden auch als biologisches Mittel bezeichnen. Schließlich handelt es sich um kleine Nutztiere die die Larven zum fressen gerne haben und das ist mir sehr sympathisch! ;D ;)

LG., Oliver
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: semicolon am 04. April 2008, 18:05:24
hallo guda,

ich mag mich irren, immerhin ist ca*reo als sehr giftig für alle wasserorganismen eingestuft worden. aber ich bilde mir ein, die tatsache, dass ich es nur ein mal im jahr ausbringen muss entschädigt ein wenig. es ist als bienenunschädlich eingestuft worden, auch andere nützlinge dürften kaum betroffen sein, da die giftwirkung ausschließlich bei "pflanzengenuss" eintritt. es handelt sich eben um ein präparat mit systematischer wirkung. ich meine, du kannsst es auch im garten ausbringen...muss mal in die gebrauchsanweisung gucken

mit nematoden ist es anscheinend eine heikle sache, wenn man vielen berichten glauben soll. bei einigen funktionierts gut, bei anderen gar nicht.
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 04. April 2008, 18:59:14
@ valentin
Keine Ahnung, welche Quellen du hast, für Berichte, wo Nematoden nicht funktioniert haben.
Es ist ein rein biologisches Mittel und man muss sowohl den Vermehrungszyklus der Dickmaulrüssler beachten (Nematoden wirken nur gegen Larven, nur indirekt gegen die Käfer), d.h. es nutzt nur, wenn auch Larven da sind. Ausserdem brauchen die Nematoden eine Bodentemperatur über 10/11° (wenigstens einige Stunden am Tag) und Feuchtigkeit.

Aber das klingt kompliziertes als es ist, wenn du dich mal an den Rhythmus gewöhnt hast.
Einfach 2x pro Jahr giessen, bei mir Mitte/Ende April bis anfangs Mai und das 2. mal anfangs Oktober (offiziell ist es anfangs April bis anfangs Juni und Ende August bis Mitte Okt). Beide male ist es meist kein Problem, dass die Temperatur über 10°C liegt. Die Nematoden können einige Wochen im Boden überleben.

@Oliver
Ich gebe dir völlig recht mit dem Sud aus Tabakblättern. Das vertrackte ist, wenn man Zigarettenkippen nimmt, wie iga vorgeschlagen hat, dass zusätzlich zum Nikotin auch noch Teerstoffe und in denen Karzinogene (krebserzeugende) Substanzen drin sind. Und die sind hochtoxisch in geringsten Mengen.

@iga
Ich bin fast sicher, dass du das nicht gewusst hast, aber bitte überdenke den Einsatz von Zigarettenkippen in Brennessselsud noch einmal. Brenesselsud o.k. - aber Kippen gehören in den Abfallkübel und nicht in den Garten :-\

LG barbara
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: iga am 04. April 2008, 19:26:33
Hallo !!!
also ich gebrauche in meinem garten überhaupt keine gifte das ist mir sehr wichtig ,wenn ich was brauche bringt mir meine freundin aus ungarn den niem sud,es gibt bei mir florfliegen,marienkäfer bienen ....und und und .aber ich habe ein palmkätzchen das jedes jahr so verlaust ist und so gross das es schwarz ist obwohl es sonnig steht.ich habe 7 jahre lang mit wasserstral seife und und.. versucht,für niem ist es viel zu gross. :P
letztes jahr komm dann der zig..sud drauf und eine ruhe war.ich bin davon ausgegangen das natürliche gifte besser sind wie chemische,meine schwieger mutter macht das seit 82 jahren und schwürt darauf.
die nachbarn habe so viele chemikeulen probiert ,das muss doch auch schlecht sein ???.ist da nicht besser einmal im jahr zig..sud
aber ich werde mich über dieses themer besser informieren. :-[ ???
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: semicolon am 05. April 2008, 00:16:52
nun, zum einen produziert eben die natur einige der stärksten gifte überhaupt. ein gift ist nunmal gift, und es ist fast gleich ob dieses gift natürlichen oder chemischen ursprungs ist. auch das erdöl ist ein naturprodukt und ein gefürchtetes umweltgift zugleich.
vom tabaksud würde ich persönlich auch absehen, allein deshalb weil es auch für uns menschen hochgiftig ist.

generell ist aber an igas aussage etwas dran: lieber einmal richtig als "human" und erfolglos. nur bevor ich zu solchen hausmittelchen greifen würde, wäre ein gutes zugelassenes mittel die bessere wahl.

@barbara:

ich glaube dir die wirksamkeit der nematoden aufs wort, aber es gibt nunmal andere statements dazu (ich muss es noch raussuchen), was deine aussage nicht dementieren soll, sondern vielmehr demonstriert, dass verschiedene umweltbedingungen unterschiedliche erfolgs- oder misserfolgserlebnisse liefern können. du hast verschiedene faktoren aufgezählt und einige davon kann ich so nicht erbringen. beispielsweise könnte ich im hochsommer die 12 ° c leicht gewährleisten, bedauerlicherweise steigen die temperaturen auf meinem süd-west-balkon aber wesentlich höher, was zwar noch keiner kamelie geschadet hat, aber mit großer wahrscheinlichkeit die kleinen helferlein abtöten würde. ähnlich verhält es sich mit der substratfeuchte, auch wenn ich akribischweise darauf achte, dass die erde nie vollständig austrocknet.

ich kann die gefahr bei mir noch nicht realistisch abschätzen, da ich weder fraß noch larven beobachten konnte. aber als kamelianer beobachte ich natürlich jede veräderung.
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Jule69 am 05. April 2008, 07:45:54
Hier noch zwei Hausmittelchen:
Bei Spinnmilben und Blattläusen hat sich bei mir
1 Teelöffel Brennspiritus
1 Teelöffel Schmierseife
auf 1 Liter Wasser sehr bewährt.
Was ich kürzlich gelesen habe, war zu gleichen Teilen Milch und Wasser mischen und damit einnebeln. Das werde ich dieses Jahr mal probieren. Ich könnte mir vorstellen, dass es durch die Milchsäure klappen könnte.
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: cornishsnow am 05. April 2008, 11:10:30
Gräm dich nicht, Iga. Die meisten von uns haben vermutlich in den Jahren auch die unterschiedlichsten Mittel verwendet, manche mehr, manche weniger giftig.

Meine Erfahrung ist, je älter ein vielfältig bepflanzter Garten wird, desto weniger Probleme gibt es mit Schadinsekten. Gibt es trotzdem mal eine Pflanze mit dauerndem Schädlingsbefall, deutet das meist auf einen falschen Standort oder Pflegefehler hin, ein neuer Standort bringt dann meist Abhilfe. Deine Weide zum Beispiel, könnte evtl. zu trocken stehen, sie mögen meist einen feuchten Boden!?

Je mehr man sich mit den Pflanzen beschäftigt, desto eher erkennt man diese Fehler und vermeidet sie. So mancher Liebling wandert auf diesem steinigen Weg über den Kompost und trägt so dazu bei, dass ein Anverwandter sich später pudelwohl fühlt!

Zum Glück sind Kamelien nicht sehr anfällig, Blattläuse gibt es selten und wenn dann nur in der kurzen Zeit des Neutriebes, Spinnmilben und Schildläuse deuten meist auf eine zu trockene Haltung, eine zu geringe Luftfeuchte oder einen zu heißen Standort.

Leider gibt es aber auch Schädlinge, die aufgrund der veränderten Umweltbedingungen zu einem echten Problem werden können, weil ihnen in unseren Gärten die natürlichen Feinde fehlen und sie sich ungehindert ausbreiten können. Dickmaulrüssler gehören in diese Kategorie, vor allem bei der Topfhaltung, die ja eine sehr unnatürliche Art der Kultivierung ist.

Über den Gartenbau sind die Käfer inzwischen überall verbreitet, ihre Wirtspflanzen sind sehr vielfältig und vermutlich in jedem Garten zu finden. Neben Kamelien, viele andere Gehölze wie Rhododendren und Hortensien, aber auch Stauden wie Fuchsien, Heuchera, Primeln und Alpenveilchen. Meist werden die Tiere mit dem Substrat eingeschleppt, deshalb sollte jede neue Pflanze gründlich kontrolliert werden, im Winterhalbjahr sind sie meist im unteren 1/3 des Topfes zu finden, wird es wärmer, fressen sie sich langsam zum Wurzelhals der Wirtspflanze hoch, meist das Todesurteil für die betreffende Pflanze. :'(

Ich topfe deshalb inzwischen jede neue Pflanze sofort um und wiederhole das auch bei allen Pflanzen jährlich, bei den ausgepflanzten muss das zweimalige von Nematoden reichen, ältere Pflanzen können so einen Befall auch viel besser kompensieren und gehen selten dadurch ein, bei den Jungpflanzen ist es anders.

Deshalb ist für mich die Anwendung mit Nematoden und eine gute Kontrolle des Wurzelballens die beste Alternative, wichtig ist bei der Anwendung halt ein feuchter Boden und die richtige Temperatur desselben. Zusammen mit vier Freunden, bestellen wir jedes Jahr gemeinsam die Nematoden und können nur positives berichten, die richtige Anwendung und eine gute Quelle vorausgesetzt. ;)

LG., Oliver
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: cornishsnow am 05. April 2008, 11:19:12
Hier noch zwei Hausmittelchen:
Bei Spinnmilben und Blattläusen hat sich bei mir
1 Teelöffel Brennspiritus
1 Teelöffel Schmierseife
auf 1 Liter Wasser sehr bewährt.
Was ich kürzlich gelesen habe, war zu gleichen Teilen Milch und Wasser mischen und damit einnebeln. Das werde ich dieses Jahr mal probieren. Ich könnte mir vorstellen, dass es durch die Milchsäure klappen könnte.

Bei Blattläusen kannst Du auch den Spiritus weglassen, die mögen schon keine reine Seifenlauge. ;)

Bei Spinmilben benutze ich das gleiche Rezept, die treten bei mir jetzt um diese Zeit an den Passionsblumen und Fuchsien auf, nach dem Rückschnitt und einer wiederholten Anwendung des Mittels, hat sich das Problem meist erledigt. Nur bei Cyclamenmilben an meinen Topfpflanzen im Gewächshaus verwende ich einmal im Jahr ein giftiges systemisches Mittel, in sehr kleinen Dosen, das ich mir vor vielen Jahren mal in GB gekauft habe, der Name sagt schon alles "Bulldog", würde auch gegen die Rüssler problemlos helfen aber eine Anwendung im Garten kommt für mich nicht in Frage und im Gewächshaus nur wenn nichts anderes hilft, was bei der Cyclamenmilbe leider der Fall ist! ::)
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Guda am 05. April 2008, 11:31:48
Milch und Wasser ("Magermilch") kenne ich als Mehltaumittel. Die Rosisten schwören darauf und benutzen sie in stärkerer Verdünnung auch als prophylaktisches Stärkungsmittel!
Spiritus und Schmierseife als Mittel gegen Blattläuse und Spinnmilben habe ich noch nicht probiert, aber gegen Schildläuse. Da bewährt es sich auch (wobei ich festgestellt habe, dass "Spüli" ebenso wirksam ist).
Ich brauche es aber eigentlich nur alle paar Jahre bei Oleander. Und da es ausgesprochen mühsam ist, einen 2 m Strauch von oben bis unten einzusprühen bzw einzupinseln, bin ich hier zu den Combi- Sticks übergegangen, die einerseits als Insektizid und andererseits als Dünger wirken.

Grundsätzlich verwende ich Pflanzenschutzmittel, gleich welcher Provenienz, aber nur bei Topfpflanzen. Gerade bei Hauspflanzen passiert es mir bei zu warmer Witterung immer wieder mal, dass es Ungeziefer gibt.
Pflanzen, die im Garten kränklich sind (Rosen!!! oder welkeempfindliche Clematis) werden rigoros herausgeworfen. Mit potentiellen Kräftigungsmitteln zu arbeiten, finde ich gut, kommt für mich aber eigentlich auch nicht infrage, weil der Garten zu groß und zu intensiv bepflanzt ist.
Ich versuche durch standortgerechte Pflanzenselektion Krepierlinge zu vermeiden, dazu braucht es aber Erfahrung= Probieren!
Ich versuche vor allem Pflanzen in meinem Garten zu etablieren, die hier gut wachsen.
Das alles zusammen macht den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ziemlich überflüssig. Das " ziemlich" bezieht sich auf zwei frisch eingezogene Schädlinge. Die werde ich rigoros unter Zuhilfenahme aller natürlichen und chemischen Keulen bekämpfen. Die Schnecken habe ich vergessen, die natürlich auch, aber die sind je nach Witterung zu bekämpfen oder auch nicht. Und sonst ist es ein Wühlmauszuzug, nachdem auf dem Nachbargrundstück alle Gehölze geschlagen wurden, bei uns dagegen ist der Tisch reich gedeckt, was abgefressene Bäume und Sträucher belegen. Und eben der Dickmaulrüssler. Mit dem ich noch keine Erfahrung habe, an angenagten Blättern aber die Anwesenheit erkannte.

Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die meisten Schädlinge ein Idikator für das Unwohlsein von Pflanzen sind.
Ein strotzend gesundes Gehölz ohne Mangelerscheinung, aber auch nicht überdüngt, an richtiger Stelle gepflanzt, wird nur selten krank sein oder von Mistviechern befallen werden. Eine nichtalpine Weide z.B. , der Auslöser dieser Diskussion, wird von Natur aus sich immer auf mäßig feuchten bis nassen Böden ansiedeln, an Bächen, in Auwäldern. Im normalen Hausgarten wird sie trotz großer Bodentoleranz ganz einfach zu trocken stehen, die Folge sind dann Blattläuse.
Trockenheitsliebende dagegen werden sich meistens einen Pilz zu ziehen, wenn der Boden zu feucht ist.......................
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Guda am 05. April 2008, 11:37:59
Nur bei Cyclamenmilben an meinen Topfpflanzen im Gewächshaus verwende ich einmal im Jahr ein giftiges systemisches Mittel, in sehr kleinen Dosen, das ich mir vor vielen Jahren mal in GB gekauft habe, der Name sagt schon alles "Bulldog", würde auch gegen die Rüssler problemlos helfen aber eine Anwendung im Garten kommt für mich nicht in Frage und im Gewächshaus nur wenn nichts anderes hilft, was bei der Cyclamenmilbe leider der Fall ist!

Oliver, könntest Du bitte bei den Cyclamen zu dem Thema etwas sagen? Bei meinen vielen Cyclamen(species) würde ich es als mittlere katastrophe ansehen, wenn ich mir so ein Viehzeugs einhandel würde. Bisher habe ich es noch nie gesehen. Nur im Haus oder bei warmer Witterung auch draußen?
Titel: Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Crispa † am 05. April 2008, 12:03:47
Mit Dickmaulrüsslern ist nicht zu spaßen. Wenn sie sich erst einmal im Garten etabliert haben sind sie nicht mehr so schnell wegzubekommen.

Als ich im letzten Jahr feststellte, dass mir so etwas mit geliefert wurde, habe ich die gesamte Pflanze einschließlich Topf in einem systemischen Insektizid gebadet. Das gleiche habe ich vor einigen Wochen auch mit einer Clivie gemacht die Schmierläuse hatte. Beides mit Erfolg.

Im Garten setze ich keine derartigen chemischen Keulen ein, brauch es auch nicht, aus den gleichen Gründen wie Guda.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: cornishsnow am 05. April 2008, 18:40:36
Bitte hier weiter posten wenn es um Schädlingsbekämpfung geht!

Langfristig werde ich es in die Rubrik Pflanzengesundheit verschieben wo es eigentlich hingehört und dann einen Link in die zukünftige Kamelien-Linkliste à la "Gemüsebeet" setzen! :) ;)

LG., Oliver
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: semicolon am 07. April 2008, 07:58:05
ich habe zwar noch nie spinnmilben bei kamelien gesehen, aber bei anderen gewächsen ist das mittel meiner wahl eine einfache plastiktüte, die über betroffene partien / die gesamte pflanze gestülpt und möglichst luftdicht abgeschlossen wird. zusätzlich wird mit wasser eingenebelt.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: cornishsnow am 07. April 2008, 08:49:15
Mit Dickmaulrüsslern ist nicht zu spaßen. Wenn sie sich erst einmal im Garten etabliert haben sind sie nicht mehr so schnell wegzubekommen.

Als ich im letzten Jahr feststellte, dass mir so etwas mit geliefert wurde, habe ich die gesamte Pflanze einschließlich Topf in einem systemischen Insektizid gebadet. Das gleiche habe ich vor einigen Wochen auch mit einer Clivie gemacht die Schmierläuse hatte. Beides mit Erfolg.

Im Garten setze ich keine derartigen chemischen Keulen ein, brauch es auch nicht, aus den gleichen Gründen wie Guda.

Hallo Guda,

da hatte ich schon einmal im Cyclamenthread was zu geschrieben.

Ich kann später mal suchen, wo es genau steht.

LG., Oliver
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 10. Mai 2008, 20:04:42
Habt ihr so was schon mal gehabt?
Die Blüten einiger Kamelien sind förmlich durchlöchert und die Staubgefässe sind abgefressen. Drin scheinen kleine Käfer zu sitzen.
Was oder wer ist das, weiss das jemand?
Bekämpfung?

LG, barbara

[td]

blütenfrass1

[/td]
[td]

blütenfrass2

[/td][/table]
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Violatricolor am 08. Juli 2008, 17:13:20
Die Blätter von drei Kamellien sind stark zerfressen. Natürlich dachte ich sofort an den schlimmsten Übeltäter, Otiorynques - Dickmaulrüssler. Nun habe ich aber die Bilder davon einem erfahrenen Kamelliensammler gezeigt, und er meinte, es seien keine typischen Frassstellen dieses Käfers. Wollt Ihr Euch einmal die Bilder bitte ansehen und mir dazu Eure Meinung sagen ?

LG
Violatricolor
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Violatricolor am 08. Juli 2008, 17:14:21
ein zweites
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Violatricolor am 08. Juli 2008, 17:15:35
und noch eins
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 11. Juli 2008, 12:41:27
Viola, das 3. Bild sind eindeutig Frassschäden des verhassten Dickmaulrüsslers. Typisch ist der runde "Buchtenfrass" am Blattrand.
Das 2. würde ich auch dafür halten, ist dort nicht ganz so deutlich zu sehen.
Sie haben aber ganz schön zugeschlagen, die fiesen Käferli >:(

Jetzt verstehst du sicher, wieso ich eine Strichliste führe, wieviele Käfer ich pro Tag "erlegt" habe.
Seit sich der erste einfach fallen liess und dann unauffindbar war, zerknacke ich sie inzwischen mit den blossen Fingern.
Eklig, ich weiss, aber Hauptsache, es hat einen weniger.

Das 1. Bild würde ich für Raupenfrass halten, jedenfalls kein Dickmaulrüssler, da die Löcher mittendrin sind im Blatt.

Liebe, teilnehmende Grüsse
barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Violatricolor am 11. Juli 2008, 12:58:59
Vielen Dank, Barbara, so kommt es mir eigentlich auch vor, obwohl meine Kamellien das allererste Mal davon betroffen sind. Wahrscheinlich war es das erste Bild, das den Zweifel aufkommen liess, weil Dickmaulrüssler nur den Blattrand anknabbern, nicht die Mitte.

Da ich ja jetzt bis Anfang September mit den Nematoden warten muss, spritzte ich sie mit einem Tee aus Rainfarn und Schachtelhalm. Ausserdem wurde jeder Topf mit einer Knoblauchzehe gespickt, denn tatenlos kann ich dieser wilden Zerstörung ja nicht zusehen! ;) Mal sehen, ob das wenigstens etwas abwehrt. ::)

LG
Violatricolor
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 26. Juli 2008, 16:15:50
Hallo

Wann behandelt ihr eigentlich mit Sommeröl (oder Winteröl, was wohl das gleiche ist)?
Ich wollte es gegen die Woll-Läuse mal probieren, die haben sich dieses Jahr arg verbreitet.

Nachdem sich der Austrieb etwas gefestigt hat, ist ein etwas dehnbarer Begriff, v.a. dieses Jahr, wo alle Kamelien zeitlich so weit gestreut ausgetrieben haben (und jetzt teils das 2. mal).

Eigentlich müsste doch jetzt die richtige Zeit sein, oder?

LG
barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Black Rose am 26. Juli 2008, 16:58:42
Hallo

Wann behandelt ihr eigentlich mit Sommeröl (oder Winteröl, was wohl das gleiche ist)?
Ich wollte es gegen die Woll-Läuse mal probieren, die haben sich dieses Jahr arg verbreitet.

Nachdem sich der Austrieb etwas gefestigt hat, ist ein etwas dehnbarer Begriff, v.a. dieses Jahr, wo alle Kamelien zeitlich so weit gestreut ausgetrieben haben (und jetzt teils das 2. mal).

Eigentlich müsste doch jetzt die richtige Zeit sein, oder?

LG
barbara

Hallo Barbara
wir denken das Du es schon jetzt ausprobieren kannst wenn sie überhand nehmen. Versuche könntest du es bei Kamelien auf die es vieleicht nicht so ankommt ( das könnten welche sein die du doppelt hast zum Beispiel).
Ich habe eigentlich keine erfahrungen mit den Sommeröl. Wenn ich sehe das Woll- oder schmierläuse an den kamelien sind werden sie mit Wasset abgewaschen und auch die in der nähe stehenden kamelien werden danach kontroliert.
LG
Andrea
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 26. Juli 2008, 17:08:38
Merci, Andrea, für deine rasche Antwort.
Anne hat mal erzählt, dass Peter Fischer auch regelmässig mit Sommeröl behandelt. Vertragen müssen Kamelien das offenbar gut. Ist ja auch nicht so exotisch.

Zum Abwischen sind es mir langsam zu viele geworden und meine Zeit zu knapp für das aufwändige Tun. Die Ausgepflanzten sind ja auch nicht das Problem, die verkraften die Wolligen Ungeheuer schon, aber die in Töpfen...

Ausserdem möchte ich gern auch einen Schutz im Winter für's Gewächshaus. Und mit dem Öl erwischt man wenigstens auch die ganz kleinen Viecher.

LG
barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: shantelada am 27. Juli 2008, 08:28:18
Hallo Barbara

Ich habe das Sommeröl auch noch nicht ausprobiert, werde es aber diesmal tun, da wir im letzten Winter sehr viele Schildläuse hatten. Jetzt scheinen alle weg zu sein, aber irgendwo haben sie sich sicher versteckt um uns im Winter wieder zu ärgern. Besonders wenn die Pflanzen im Wintergarten so eng stehen, verbreiten sie sich wie die Pest. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Peter Fischer mal gesagt, dass die beste Zeit der August und September ist, dann 2-3 mal in Abständen von 10-14 Tagen spritzen.

LG
Anne
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 27. Juli 2008, 08:41:42
Guten Morgen Anne

Herzlichen Dank für deine Antwort :)
Verdünnung in dem Fall wie auf der Flasche steht, nehme ich an, oder?
Ich habe heute morgen gesucht und plötzlich auch kaum mehr welche gefunden, dabei waren noch vor 10 Tagen einige Pflanzen voll weisser Wattestreifen auf den Blattunterseiten.
Toll, aber spritzen möchte ich trotzdem, aus dem gleichen Grund wie du.
Die Schildläuse hielten sich zwar bei mir im Winter noch in Grenzen, aber sie sind da und ich will sie definitiv nicht >:(
Insbesondere nicht den Russtau, den sie nach sich ziehen und die elende Wischerei hinterher.

Schönen Tag wünsche ich!
LG
barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Tollpatsch am 27. Juli 2008, 08:51:23
darf ich dazu auch etwas sagen,
ohne Ärger zu bekommen..

Sommer und Winteröl ist bei Laubwerfenden u. Obst ideal.
Aber an immergrünen wie Kamelien und Zitrus eher schädlich,
zumal es die Schildläuse lächeln läßt.
Wenn schon , dann mit Wasser, aufgelösster Flüssigseife und Spiritus.
Läßt die Poren offen (atmungsaktiv),
 und brennt den Läusen am Hinterteil...
hzl.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 27. Juli 2008, 10:18:41
Hallo Tollpatsch

Ärger bekommst du sicher nicht, aber deine Antwort erstaunt mich ein wenig. Denn Schmierseifenlauge kenne ich gegen Blattläuse (sehr erfolgreich) und habe nur festgestellt, dass es gegen Schildläuse, insbesondere die wattierten Woll-Läuse überhaupt nicht hilft. Die sind so gut eingepackt...

Und wenn der Kamelienexperte Peter Fischer regelmässig seine Kamelienkulturen mit Sommeröl spritzt, kann es eigentlich nicht schädlich sein. Sonst könnte er keine Kamelien mehr verkaufen ;)
Man muss einfach aufpassen, dass der Neuaustrieb ausgereift ist, das weiss ich.

Ausserdem suche ich, wie gesagt, etwas Vorbeugendes für den Winter, wenn die Pflanzen im Gewächshaus und an ihren Überwinterungsplätzen eng stehen, etwas, das auch den potenziell vorhandenen Schildläusen den Garaus macht.

LG
barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: Tollpatsch am 27. Juli 2008, 10:42:21
Hallo Tollpatsch

Ärger bekommst du sicher nicht, aber deine Antwort erstaunt mich ein wenig. Denn Schmierseifenlauge kenne ich gegen Blattläuse (sehr erfolgreich) und habe nur festgestellt, dass es gegen Schildläuse, insbesondere die wattierten Woll-Läuse überhaupt nicht hilft. Die sind so gut eingepackt...

Und wenn der Kamelienexperte Peter Fischer regelmässig seine Kamelienkulturen mit Sommeröl spritzt, kann es eigentlich nicht schädlich sein. Sonst könnte er keine Kamelien mehr verkaufen ;)
Man muss einfach aufpassen, dass der Neuaustrieb ausgereift ist, das weiss ich.

Ausserdem suche ich, wie gesagt, etwas Vorbeugendes für den Winter, wenn die Pflanzen im Gewächshaus und an ihren Überwinterungsplätzen eng stehen, etwas, das auch den potenziell vorhandenen Schildläusen den Garaus macht.

LG
barbara

der beigemischte Spiritus dringt bis in die Kinderstube vor,
und das dann gesunde Blattwachstum ist weniger anfällig.
Meist gehen Läuse an geschwächte oder am falschern Standort gehaltene Pflanzen.
Meine Freiland Kamelien hatten noch nie Schildläuse,
während die Zitrus unter schlechten Bedingungen, (Lichtmangel)
öfters behandelt werden müssen als die trocken gehaltenen,
und periodisch gewässerten Kamelien im GWH.
Dauerfeuchte ist oft die Ursache....
hzl.

PS:
und nichts gegen Profies,
aber wieviele so behandelte gehen dann beim Kunden über den Jordan ?

Ist wie mit Antibiotika, hilft gegen alles eine bestimmte Zeit,
und kommt ein Ernstfall ist es dann soweit...adee Du mein lieb Heimatland..
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge bekämpfen
Beitrag von: tarokaja am 27. Juli 2008, 14:42:00
Hallo Tollpatsch

Schön, dass du noch nie Schildläuse an deinen Freilandkamelien hattest. Hab ich auch nicht.
Aber wenige Woll-Läuse schon, wenn das Wetter ungünstig ist
(dafür noch nie an den Zitrus in Töpfen).
Und Wettergöttin bin ich nicht ;D

Ich mache ausserdem ein dickes Fragezeichen hinter deine Behauptung, dass Läuse, insbesondere Schildläuse NUR an geschwächte oder am falschen Standort gehaltene Pflanzen gehen. Das liest man immer mal wieder, meinen Erfahrungen entspricht das nur bedingt.
Sicher sind vorgeschädigte Pflanzen anfälliger und die unter ungünstigen Bedingungen gehaltenen auch.
Aber das Wetter beeinflusst die Läuseplage gewaltig und dieses Jahr sind meine gefiederten Freunde nicht hinterher gekommen mit Blattläuse absammeln, bei der dauernden Feuchtigkeit bei uns in der Ostschweiz. Nur fressen die wohl keine Woll-Läuse.

Eine Pflanze mit Schild- oder Woll-Läusen reicht ausserdem im Gewächshaus, um im Laufe des Winters in der Umgebung auch völlig gesunde Pflanzen anzustecken.
Auch wenn du jetzt argumentieren magst, dass Gewächshausbedingungen nicht optimal sind.
Da stimme ich dir durchaus zu.

Doch liebe nun mal auch nicht winterharte Kamelien und habe zahlreiche kleine, die man noch gar nicht auswildern kann.

Ich finde, man kann sich bemühen, seine Pflanzen möglichst optimal zu behandeln und dazu gehört für mich auch ein wohlgewählter Schutz vor Schädlingen, VOR der Behandlung akuter Probleme.
Antibiotika und Sommeröl würde ich nicht grad auf die gleiche Stufe setzen, ehrlich gesagt.

Bei meinem Kamelienbestand, langsam in Gärtnereigrösse, muss ich die vielen Pflanzen teilweise auch wie die Profis schützen. Sonst reicht meine Zeit nicht aus.

Und ich bin durchaus kritisch auch den Profis & Experten gegenüber (die können davon ein Lied singen ;))...
... nur kommt es auch ein wenig drauf an, ob du die Haltung eines Profis und wie er mit seinen Pflanzen umgeht, kennst.
Da gibt es gewaltige Unterschiede!!

Merci für deine gut gemeinten Ratschläge.
Die Wirkung von Spiritus in der Seifenlauge ist mir bekannt ;)
Gezielt setze ich das auch ein, statt stärkerer Mittel.

LG
barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Black Rose am 10. August 2008, 16:06:37
Zitat von: iga am Heute um 15:04:53
Zitat
Hallo Barbara !!!
ich muss den fall aufklären,ich habe die kamelie ausgegraben und gesehen das die wurzeln super weiss und gesund sind ,das hat mich dazu verleitet eine reine eisen düngung über die wurzelen in normaler menge zu machen.
vermutlich war das loch zu klein für die grosse kamelie und sie ist in den akalischen bereich gekommen
Oliver!!!
es ist echt verwirend .ich traue mich kann nicht mehr zu schreiben ,da du sonst so viel arbeit mit dem verschieben hast
danke für deine ARBEIT

@ Iga

wir hatten auch eine Kamelie die im Garten ausgepfl.ist und Probleme mit ihrer Erde hatte. Wir haben um sie einen Spatenbreite und etwas tiefer ringsherum ausgegraben und in den Graben dann mit Torf gefüllt (das war ungefähr im Mai voriges Jahres).Sie sieht jetzt wieder gut aus und möcht auch kommende Saison blühen.
LG
Andrea
 
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: cornishsnow am 10. August 2008, 17:18:43
Pflegefehler, ich weiss nicht - da ich auch alle Jungpflanzen in gleiches Substrat getopft habe, war eben deshalb meine Überlegung, ob einige Kamelienjungpflanzen empfindlicher reagieren (auf was auch immer). Allergisch war nur so eine quasi "synonyme Idee" zu anderen Lebewesen.
Allen anderen Jungpflanzen bei mir geht es gut und sortenspezifisch geht auch nicht, da meine ältere Kona (Maui habe ich nicht) keine Symptome zeigt.

Zu viel Wasser oder etwas im Substrat, das sie nicht vertragen.
So what... wichtig ist ja, dass das Chlorotische weg geht.

An ein sortenspezifisches Problem dachte ich halt nur, wegen der Verwandschaft der beiden Sorten, allerdings habe ich diese Problematik an den anderen 'Elegans'-Sports bisher bei mir nicht beobachten können, also denke ich das Du recht hast und es einfach irgend eine Mangelerscheinung ist.

Ich habe heut erst einmal eine Wuxal Plus Düngung über das Blatt und die Wurzeln gemacht, halbe Konzentration. Ich hoffe das die zusätzlichen Spurenelemente zumindest erst einmal helfen, den Fe-Blattdünger gibt es dann nächste Woche extra.

LG., Oliver
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: iga am 10. August 2008, 17:44:26
Hallo Andrea!!! ;D
da kann ich dir nur recht geben ,das habe ich auch gemacht das loch grösser(hi 3 mal so gross)mehr torf ,hoffe das das passt .aja das mittel war nicht nur eisen sondern auch schwefel wasserlöslich ,mangan und magnesiumoxid es heisst- Gesal pflanzen tonic ;)
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: cornishsnow am 12. August 2008, 21:21:20
Ahoi zusammen,

ich hab mal einen Versuch gestartet, im Kampf gegen die Chlorose. :)

Da ich gerade keinen fe-Dünger bekommen habe, hab ich einen Teil meiner Pflanzen mit einer Deckschicht aus Rhod*hum und N*ud*hum-Pflanzerde mit Microorganismen versorgt. Die Düngewirkung ist eher Phosphor und Kali betont und Eisen ist eigentlich nicht enthalten. mal schauen wie sich das auswirkt.

Bei anderen Pflanzen habe ich schon eine sehr positive Wirkung gegen Chlorose feststellen können, ich werde auf alle Fälle berichten.

Die verbleibenden zwei chlorotische Pflanzen werde ich mit Eisen-Dünger behandeln, der kommt allerdings erst in ein paar Tagen. ::)

LG., Oliver
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Violatricolor am 19. September 2008, 12:17:06
Habt Ihr eigentlich schon mit dem Nematodenguss angefangen? Wenn ja, wie? Und bis wann geht das noch?
Danke vielmals schon im voraus für die vielen kommenden Kommentare!!! ;D ;D 8)

LG
Violatricolor
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Violatricolor am 16. Januar 2009, 11:41:11
Hallo!
Die Nematoden werden wohl bald wieder aktuell! ;)
Aber nun mal eine andere Frage. Shantelada meinte vor nicht langer Zeit, dass man mit dem Düngen beim neuen Austrieb "nach" der Blüte beginnen könne. Nun habe ich etliche ohne Blüten, wie z.B. die Stecklinge, aber sie fangen jetzt schon an, auszutreiben. Übrigens treiben bei mir auch die grösseren noch bei ungeöffneten Knospen aus. Was ist nun das Kriterium: Austrieb oder nach der Blüte?
Ich hätte ja grosse Lust, jetzt schon damit anzufangen, weil ich gerade zu dieser Jahreszeit noch genügend Musse dazu habe.

Eure Erfahrung würde mich brennend interessieren. :D

LG
Violatricolor
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 17. Januar 2009, 15:19:25
Hallöchen,
ich wollte mal kurz was zu dem schwarzen Belag auf den Kamelien sagen...Vor 3 Jahren und auch im darauf folgenden Jahr hatte ich teilweise massiven Befall. Es hat ausgepflanzten Kamelien ebenso betroffen wie Kübelpflanzen, auch bezüglich des Standortes konnte ich keine Eingrenzung oder Bewertung treffen. Hab die ganzen Jahre immer mit Wasser jedes einzelne Blatt vorsichtig abgewaschen, auch im Vorgarten....die Leute müssen gedacht haben, ich bin ein bißchen...na ihr wisst schon ;D....Das wurde mir einfach zu viel und ich hab irgendwann angefangen, Lizetan-Stäbchen zu benutzten. Ein bißchen Skrupel hatte ich, weil dort etwas von leichter Düngung steht, doch ich hab es gewagt und so gut, wie dieses Jahr, haben meine Kamelien noch nie ausgesehen, wenn man jetzt von Frost- oder Sonnenbrandschaden etc. mal absieht...
Das sind meine Erfahrungen, wahrscheinlich gibt es viele Gegner dieser Methode, doch wenn ich persönlich damit gut klarkomme....
Berichtet doch mal, wie ihr es so macht...
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: iga am 17. Januar 2009, 16:47:10
Violatricolor!!! ;D
ich würde sagen wenn sie wachsen dann kann man düngen ;)
Jule!!! ; ;D
zum glück habe ich nur eine kamelie die schwarz ist das liegt an den palmkätzchen die daneben stehen und immer wider läuse haben :-\
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Violatricolor am 21. Januar 2009, 08:26:01
Danke, Iga!
Soll ich's also ruhig jetzt riskieren? Wer macht noch mit?

LG
Violatricolor
Titel: Was haben die Kamelienknospen?
Beitrag von: Shamaa am 24. März 2009, 22:57:14
Die Knospen an meiner Kamelie zeigen schon ein bißchen Farbe. Leider sehen die Spitzen der Knospen aus, als wären sie angefressen, so wie abgeraspelt und bräunlich. Ist das die Kälte oder ein Insekt? Habt Ihr das auch schon mal gehabt? ???
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Violatricolor am 25. März 2009, 09:21:39
Die Knospen an meiner Kamelie zeigen schon ein bißchen Farbe. Leider sehen die Spitzen der Knospen aus, als wären sie angefressen, so wie abgeraspelt und bräunlich. Ist das die Kälte oder ein Insekt? Habt Ihr das auch schon mal gehabt? ???
Ja, genau das ist mir komischerweise an meiner 'Paradise Illumination' passiert. Die Knospenspitze ausgehöhlt und die jungen Triebe angeknabbert. Aber die daneben stehenden Kamellien haben nichts davon abbekommen. Wirklich komisch! Schnecken können doch so etwas nicht machen, Raupen schon eher. Aber sie zeigt sich nicht!! :-\

Ich versuche mal, diesen posting ins Schädlingsforum zu kopieren, garantiere aber für nichts!! 8)

LG
Violatricolor

P.S. es hat anscheinend geklappt!!
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 25. März 2009, 09:43:06
Hallo ihr Zwei
Ich hatte das vor 2 Wochen auch an einer Pflanze im Topf. Habe sie sofort ausgetopft und tatsächlich war da eine dicke , fette Erdraupe.Die habe ich natürlich sofort rausgeschmissen. Meiner Meinung nach war es keine Dickmaulrüsslerlarve. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Violatricolor am 25. März 2009, 10:05:43
Hast Du zufällig ein Foto von der Raupe gemacht??

LG
Violatricolor
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 25. März 2009, 12:49:44
Leider nein. Sie war bräunlich. Lag unter Erdoberfläche, nicht tief in der Erde. Ich wollte sie einfach so schnell wie möglich weg haben. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Violatricolor am 25. März 2009, 14:51:06
Hallo Monika!
Sah sie so aus ?

http://www.floranuetzlinge.de/info/images/dickmaulruessler5.jpg

LG
Violatricolor
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 25. März 2009, 15:55:09
Nein, sie warm am ganzen Körper bräunlich. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Shamaa am 25. März 2009, 23:13:56
Meine Kamelie ist zwei Meter groß und hat massenhaft Knospen. So viel Würmer wird es doch an ihren Wurzeln nicht geben, die alle nach oben klettern und an den Knospen nagen. >:( ???
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Thilly am 17. Mai 2009, 20:52:28
Hallo,

sorry, ich hab mir grad nicht die Zeit genommen den ganzen Thread zu lesen, nur teilweise.
Kann mir jemand sagen, ob die 50:50 Mischung Milch mit Wasser auch gegen den Russpilz bei Kamelien hilfreich ist?
Unsere Kamelie hat zum ersten mal (sie wurde im Herbst umgepflanzt) diesen schwarzen Blattbelag :(
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: bristlecone am 24. Juli 2009, 09:39:43
Meine 'Winter Star' (knapp 1 m hoch) steht an einem Platz mit relativ viel Sonne, was beabsichtigt war. Leider ist der Boden dort aber ziemlich schlecht, eine Bodenverbesserung scheint mir nicht viel versprechend, weil nicht allzuweit entfernt zwei große Spitzahornbäume stehen, die vermutlich rasch dieses Areal durchwurzeln werden.
Mit anderen Worten: Ich werde die Kamelie diesen Herbst umpflanzen. Wann ist eurer Meinung nach dafür die günstigste Zeit - Anfang Oktober, damit die Pflanze noch ordentlich einwurzelt, oder später?
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: cornishsnow am 24. Juli 2009, 09:47:35
Ich würde sie jetzt umsetzen, meine Winter Star's hab ich gerade vor ein paar Tagen kontrolliert (Topfpflanzen) und die Wurzeln sind im Moment noch sehr aktiv, dadurch hat sie auch noch mehr Zeit zum einwurzeln. :)

Ein Umpflanzen im Herbst fände ich kritisch, zumal ich den Verdacht habe das die Ackermann Sorten etwas Wurzelempfindlich sind.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: cornishsnow am 24. Juli 2009, 09:51:11
Hallo,

sorry, ich hab mir grad nicht die Zeit genommen den ganzen Thread zu lesen, nur teilweise.
Kann mir jemand sagen, ob die 50:50 Mischung Milch mit Wasser auch gegen den Russpilz bei Kamelien hilfreich ist?
Unsere Kamelie hat zum ersten mal (sie wurde im Herbst umgepflanzt) diesen schwarzen Blattbelag :(

Sorry für diese späte Antwort. ::)

Ich habe den Belag bisher mit einem Schwamm und Wasser per Hand entfernt wenn es mich störte, das Rezept mit der wässrigen Milch kannte ich noch nicht.

LG., Oliver
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: bristlecone am 24. Juli 2009, 10:24:24
Danke, Oliver.
Dann werd ich sie früher umsetzen - sobald die allergrößte Hitze vorbei ist.
Titel: Kamelien- Krankheiten, Besonderheiten
Beitrag von: Jule69 am 19. September 2009, 17:30:45
Ich hoffe, das war ok, was Neues zu eröffnen. Wusste nicht, wo ich es hinschreiben soll.
Schaut doch bitte mal, meine Cinnemon Cindy hat dieses Jahr wieder schön zugelegt, doch die Blätter verändern sich, fast überall ist jetzt diese borkige, leicht erhabene Umrandung zu erkennen, auf der Vorder- wie auf der Rückseite des Blattes, abwischen läßt es sich nicht. Könnt ihr mir sagen, was ihr fehlt?


Cinnemon Cindy 1




Cinnemon Cindy 2




Cinnemon Cindy 3

Titel: Re:Kamelien- Krankheiten, Besonderheiten
Beitrag von: tarokaja am 19. September 2009, 22:27:51
Hallo Jule

Sieht für mich aus, als hätte sie zu viel Dünger abbekommen, wäre das möglich?

Weil du nicht wusstest, wohin mit deiner Frage:
Unser Thread "Kamelien - Krankheiten, Schädlinge, Kulturfehler" hätte sicher auch gepasst.

LG, Barbara
Titel: Re:Kamelien- Krankheiten, Besonderheiten
Beitrag von: Jule69 am 20. September 2009, 07:37:38
Ups, den hab ich wohl überlesen, Entschuldigung, vielleicht kann man es verschieben...
Zu viel Dünger, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, hab zwei Mal im Abstand von 6 Wochen eine ganz leichte Gabe Hakaphos grün gegeben, seit Juli hab ich nichts mehr gemacht. Hauptsache, ich muss keine Angst haben, dass sie mir abstirbt, die Blätter sehen zwar nicht toll aus, aber da werd ich jetzt wohl durchmüssen. Danke Dir.
Titel: Re:Kamelien- Krankheiten, Besonderheiten
Beitrag von: iga am 20. September 2009, 10:18:01
Hallo Jule!!! ;D
kann es sein zu nass und in der nacht zu schnell kalt ,so änlich schute mein duftglöckchen letztes jahr im herbst aus.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Velvet am 20. September 2009, 10:53:24
Hallo Jule,

ich glaube auch, dass iga auf der richtigen Spur ist. Ich hatte voriges Jahr im Sommer eine Coletti gekauft und habe sie bis zum Herbst im Topf gehalten, da sah sie ganz normal aus. Dann habe ich es mir kurzfristig überlegt und sie im Oktober noch ausgepflanzt, (gottlob, hat sie es mir trotz des strengen Winters, nicht weiter übel genommen :) ) danach hatten wir bis kurz vor Weihnachten sehr viel Nässe. Sie hat dann ähnlich wie deine ausgeschaut, inzwischen schaut sie wieder ganz normal aus, allerdings hat sie auch, bedingt durch den strengen Winter doch so einige Blätter verloren, das hat sich nun aber auch schon wieder verwachsen. Ich würde mich daher an deiner Stelle nicht verrückt machen. Wenn du sie im Topf hältst, vielleicht dann doch regengeschützt aufstellen.

LG Velvet
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 21. September 2009, 08:05:32
Hm, zu nass.. ??? Ich werd sie einfach mal an den Hauseingang stellen, da hat sie ein Dach über'm Kopf, vielleicht gefällt ihr da sbesser.
Danke schön
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 21. November 2009, 18:13:45
Hab an meiner Botanyuki festgestellt, dass sich plötzlich einige Blätter einrollen, sie stand in einer Gruppe in einem Speisskübel noch draußen im Garten. Hab sie dann gestern luftig auf die Terrasse gestellt, heute ist es schon deutlich besser geworden. Was mag ihr nicht gefallen?


BILD1994.JPG




BILD1995.JPG




BILD1997.JPG

Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 22. November 2009, 13:20:57
Hallo Jule,

meine ausgepflanzte 'Margherita Coleoni' hat das auch.
Die Pflanze geht davon nicht kaputt, das ist sicher.
Ich vermute, dass es ein Kälteschaden ist von einem späten Neuaustrieb oder es waren Blattläuse bei jungen Blättern am Werk. Es sind ja die obersten Blätter, deshalb komme ich auf irgendwas, das den Neuaustrieb geschädigt hat.

Du merkst, ich weiss auch nicht, was es ist und habe es auch erst spät bemerkt.
Seit wann zeigt deine denn dieses Einrollen?
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 22. November 2009, 13:51:54
Wenn ich ehrlich bin, mir ist es gar nicht aufgefallen, weil diese Gruppe Kamelien zur Zeit am Rand des Gartens steht. Einer Bekannten ist es am Donnerstag aufgefallen...peinlich genug...Daher kann ich nicht genau sagen, wie lange sie es schon hat...aber wie schon geschrieben, sie steht jetzt bei den milden Temperaten wieder luftiger bei mir auf der Terrasse, damit ich sie im Auge habe und es ist besser geworden. Tierchen konnte ich aber nirgends entdecken..
Hauptsache, es ist nichts ganz so Schlimmes, gerade die Botanyuki...ich war vor 2 Jahren so stolz, dass ich sie auftreiben konnte.
Danke schön erst mal ;)
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 17. März 2010, 13:33:11
Hallo SusiSommer

Wofür soll '***ich-bin-ein-spammer***' sein und was ist da drin??

Meine Topfkamelien bekommen nur vorbeugend eine Winterölspritzung im Spätherbst.
Nematoden giesse ich 2x im Jahr, da in dem alten Garten eine Menge Dickmaulrüssler hausen.

Gedüngt werden alle ab 2jährig und nur, wenn ich sie in dem Jahr nicht umtopfe.

Freilandkamelien bekommen ebenfalls Nematoden und werden gedüngt.

Ich benutze 3Monatsdünger für Rhodos in 1/2 Konzentration (im Schnitt), manche Sorten bekommen mehr, die meisten Wildarten gar nichts.

LG, Barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: gpurmod am 17. März 2010, 13:37:08
SusiSommers Beitrag (nicht nur in diesem Thread) ist Spam.
Hab's entfernt.

Bristlecone
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: SusiSommer am 17. März 2010, 13:48:52
warum Spam? nur weil ich noch ein Thema aufgemacht hab?
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 01. April 2010, 12:51:25
Eine Frage: Ich hatte doch eine Debbie beim Forumstreffen gekauft. Die Verletzung an einem Stammteil hatte sie schon. Jetzt sind da winzige weiße Stippen drauf . Was ist das und wie kann ich es behandeln?

Leider krieg ich das mit den Fotos nicht hin. Tut mir Leid.

Kann ich die Stippen einfach mit lauwarmem Wasser abwaschen?

Und dann beobachte ich weiter ???
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 01. April 2010, 13:04:15
Hallo Lavender
Ich würde es auch mal mit abwaschen versuchen. Eventuell mit Chinosol desinfizieren. Und dann weiter beobachten. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 01. April 2010, 13:07:42
Danke, wo gibt es Chinosol? Ist das speziell für Pflanzen oder kann ich auch Bepanthen oder ein schwaches Desinfektionsmittel nehmen?
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 01. April 2010, 13:13:42
Ich habe es in der Apotheke gekauft. Die Kamelianer nehmen gerne das zum desinfizieren, habe es so hier zusammengelesen.Cornish Snow empfiehlt das viel. LG Monika
Bei den anderen Mitteln, weiss ich nicht,ob die Pflanzen das vertragen.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 01. April 2010, 15:04:35
Elma, das sind Tabletten, die nicht speziell für Pflanzen sind, aber von Pflanzen gut vertragen werden.
Primär ein Fungizid/Pilzmittel.

Hab die Anregung auch von Oliver/cornishsnow und das Mittel bewährt sich bestens zum Desinfizieren.

Ich verwende es, um Wurzeln von Stecklingspflanzen zu behandeln, bevor sie in Erde umgetopft werden, dann auch zum Angiessen.
Und auch für geschädigte Wurzeln oder sonstige Pflanzenteile eignet es sich gut.

Niedrigste Konzentration z.B. 1/2 Tablette pro 1L Wasser nehme ich.

Trotzdem, ein Foto wäre nicht schlecht von dem Debbie-Stamm. Dann könnte man ev. genauer sagen, was es ist.

Woll-Läuse können es nicht sein?


LG, Barbara

Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 01. April 2010, 16:21:07
 :) Endlich, jetzt sollte das mit dem Bild mal klappen, oder?

Und danke für eure Hinweise.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: cornishsnow am 01. April 2010, 16:31:03
Ich denke, bei so einer Stelle sollte bestäuben mit Holzkohlepulver reichen, evtl. vorher mit Chinosollösung spühlen, muss aber nicht sein. :)

Ich hab immer 2 L im Schrank stehen, eine Tablette in einem Liter warmen Wasser auflösen (geht dann schneller) und mit einem weiteren Liter auffüllen.

Bei Pflanzen ein absolutes Universalmittel. :D

LG., Oliver
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 01. April 2010, 16:33:34
Super, dass es mit dem grösseren Bild jetzt klappt ;D

Bloss keine Ahnung, was es sein könnte ??? ::)

Lässt das 'Weisse' sich einfach abwischen oder ist's klebrig?
Und hast du's mal versucht, mit Chinosol-Lösung abzuwischen/zu behandeln?

Wenn die Pflanze sonst gesund ist, würde ich erstmal nicht allzu sehr Angst haben, mit Chinosol behandeln und auf Selbstheilungskraft vertrauen.


Du hast sie in der Wingst gekauft oder?
Eine Möglichkeit wäre noch, sonst dort per Mail mal anzufragen.

LG, Barbara

Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 01. April 2010, 18:13:21
 :-*Danke für eure Antworten. Ich mache das mal mit dem Chinosol und dem Holzkohlepulver und bei Fisch.. ruf ich auch mal an.
Muss aber bis Samstag warten. Hier ist doch morgen Feiertag und die Läden machen hier auch früh zu.

Schöne Ostern für euch.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 07. April 2010, 20:52:18
Hallo, heute habe ich meine Kamelien abgehäufelt. Dabei sind irgendwie 3 Knospen :'( runtergefallen. Vielleicht bin ich dran gestoßen.
Fallen die so leicht ab?

Aber die elegans hat noch neun und die Inspiration eine und die Donation noch drei. Aber das dauert noch mit dem Aufblühen. Es ist wohl doch noch recht kalt hier oben. Nachts dümpelt die Temperatur noch von -1° bis 2°.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 10. April 2010, 16:59:24
 :-\hm, jetzt hab ich mit Chinosol diese Wunde ausgewaschen und trotzdem sind die weißen Stippen noch da. Der Rand rundum ist schwarz.
Bei F.scher hab ich noch nicht angerufen. Das mach ich dann nächste Woche.
Es gibt einen Wundbalsam - habe den Namen vergessen. Weiß das jemand? Oder soll ich einfach mal ein Pflaster drauf kleben?

Mit Klebeband habe ich so manche Klematis gerettet.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 11. April 2010, 10:50:32
Hallo Laverder
Bei meiner Candy Cane fallen auch ständig noch geschlossenen Knospen ab. Ist ärgerlich und traurig, aber ich glaube nicht, dass sie krank ist.
Für Debby weiss ich dir leider keinen Rat, abwarten. Oder wie du selber sagtest, nächste Woche mal bei Fischer anfragen. Lg Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 15. April 2010, 18:58:32
 :-\ Hm, habe an F.sch.r eine mail mit Foto geschickt, nachdem ich mit ihm telefoniert habe. Bis jetzt habe ich leider noch keine Antwort. Bis auf diese komische Stelle sieht Debbie wirklich gut aus.

Ich warte mal weiter ab.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 15. April 2010, 19:37:20
 :) Gerade habe ich eine mail erhalten:
" Chinosol Konzentrat auf die gesamte Wundfläche weiträumig pinseln.
Es handelt sich um ein Krebsinfekt der wachsen kann, aber auch stagnieren kann.
Im schlimmsten Fall stirbt der Pflanzenteil oberhalb des Befall- Herdes (sehr langsam).
Sollte sich schnell etwas von der pflanze Verabschieden, bitte Nachricht evtl. Entgegenkommen unsererseits."

So, dann pflege ich sie so weiter.

Konzentrat? Eine Tablette zerkleinern und mit etwas Wasser breiig rühren? Denke ich mal. Versuche es.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 16. April 2010, 15:38:49
 8) So, das habe ich gemacht und rückgefragt, ob es - wegen der Auspflanzung - ansteckend ist. Nein , ist es nicht. Bin mal gespannt, wie sie sich weiter entwickelt.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 28. April 2010, 18:15:20
 :( So, meine Adolphe Audusson ist fast völlig kahl. Wann soll ich die Äste zurückschneiden? Oder werden die wieder grün?

Und die Knospen der anderen werden wohl nicht aufgehen, obwohl sie nicht so vertrocknet aussahen, aber sie werden auch nicht größer.

Es blüht keine der ausgepflanzten im Garten, nur die beim Treffen gekaufte Debbie :) .
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 28. April 2010, 20:27:43
@ Lavender
Warte noch mit dem schneiden. Vielleicht treibt sie wieder aus. Oder jemand gibt dir einen guten Ratschlag. Ich habe bis jetzt erst eine Ausgepflanzte. Die hat den Winter gut überstanden.

@ Alle
Was fehlt meinen Sasanquas. die Neuen vom letzten Herbst von CdL haben so schwarze Flecken ???

Blattschaden 1.jpg


und noch von der Unterseite


Blattschaden 2.jpg



Sonnenbrand sollte es nicht sein. Aber was, und was kann ich dagegen tun? :-\ LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 01. Mai 2010, 10:25:59
Danke, Most, W E N N sie neue Blätter treiben - soll ich sie dann vor Sonnenbrand schützen? Also mit Vlies abdecken?
Es kommt nachmittags Sonne an die Adolphe Audisson.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 02. Mai 2010, 19:19:35
Hallo Lavender
Anscheinend kommt niemand sonst auf diese Seite.
Ich denke, das mit dem Sonnenschutz ist nicht nötig. Sonst müsste man bei jedem Austrieb schützen. Aber das macht man ja nicht beim normalen Austrieb. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 02. Mai 2010, 20:06:08
Hallo Monika

Ferndiagnose ist natürlich immer etwas schwierig, aber für mich sieht das nach Pilz aus.
Wenn sich die Unterseite teils abwischen lässt (falls Sporen oder Russtau), würde ich das tun und dann beide Seiten mit einem Fungizid besprühen.

@Lavender

Lass die Kamelien einfach so wie sie sind in Ruhe, bis zum Hochsommer sicher. Abdecken würde ich auch nichts, allenfalls mit locker oberhalb gespanntem Schattiervlies beschatten (falls es möglich ist).

LG, Barbara
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 03. Mai 2010, 13:25:23
 :)Danke, mach ich dann so.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 04. Mai 2010, 19:16:53
@ Barbara
Danke, das werde ich machen sobald wieder ein wenig besseres Wetter ist. Jetzt macht das Spritzen keinen Sinn, es wird nur abgespült. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 05. Mai 2010, 18:22:38
 :'( :'( :'(
Immer mehr Kamelien bekommen diese komischen Flecken. Debby ist prall voll, aber nur die Unterseite der Blätter. Andere fangen auf der Oberseite an. Hoffentlich nützt da eine Spritzung.
Und dann frage ich mich auch, ob die Dickmaulrüssler schon unterwegs sind ???. Bei Spring Festival sind viele Neutriebe angefressen. >:(
Haltet mir die Daumen, dass ich das alles in den Griff bekomme. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 06. Mai 2010, 18:25:58
Ich habe heute einen Kamelienrettungstag gemacht. Ich habe Blätter in mein bevorzugtes Gartencenter mitgenommen und nachgefragt, was ich machen soll. Ich habe 2 verschiedene Probleme. Das Eine ist Pilz, das Andere soll physiologisch sein (bei Debby). Da kann ich nichts machen.
Ich habe jetzt heute Nachmittag die Blätter abgewaschen und alle Kamelien mit einem Pilzmittel gespritzt. Mir tut meine Hand weh, ich habe eine Handspritze benutzt. Dann habe ich bei allen gegen Dickmaulrüssler das Granulat gestreut und noch Schneckenkörner. Jetzt heisst es abwarten. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tomma am 06. Mai 2010, 19:32:26
Most, was ist das für ein Granulat, das Du gegen die Dickmalrüssler verwendest? Kann man das im Freiland verwenden?
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 06. Mai 2010, 20:16:30
Ich weiss den Namen jetzt nicht grad auswendig. Ich schaue morgen mal nach und melde mich dann. LG Monika
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 07. Mai 2010, 19:33:31
Ich weiss nicht, ob ich den Namen hier schreiben darf? Aber ich hoffe du hast PM erhalten. Es ist ein Schweizerprodukt. Ob es auch in Deutschland erhältlich ist, weiss ich nicht. LG
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 09. Mai 2010, 18:09:26
 :-\ So, nun habe ich noch mal alle Kamelien inspiziert und festgestellt, dass die Knospen nicht mehr dicker werden und nicht blühen, obwohl einige bei 3 Kamelien dran sind. Sie sind braun.

Die Adolphe Audusson hat gar keine Blätter mehr, die anderen schon noch grüne. Bei einigen zeigt sich neuer Austrieb.

Meine Debbie wollte ich auspflanzen - geht das? Sie blüht noch und fängt leise an zu treiben. Es sind hier nur 12°. Ist das zum Auspflanzen noch zu kalt?
Sie soll neben die Alba Plena, die den Winter am Besten überstanden hat - Nordwestseite, nachmittags Sonne, vom Haus geschützt.

Muss ich jetzt schneiden ?- so die braunen Astspitzen weg.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Lavender am 12. Mai 2010, 11:49:32
 ;D So, nun hab ich geschnitten und die Debbie ausgepflanzt. Ich hoffe, dass sie sich neben ihrer Schwester Alba Plena wohlfühlt. Die hat den Winter am Besten überstanden.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Toffeeholix am 25. Februar 2012, 17:16:53
Ich hoffe, ich bin hier richtig

Ich hab mir jetzt nach Entfernen der Mulchschicht die Stammbasis meiner Kamelien näher angeschaut.

Die „Nuccios Pearl“ ist 2/3 rum geschält, der eine Trieb von der „Jennifer Susann“ einmal ganz rundherum.

Mögen die Mäuse alle Kamelien oder nur bestimmte Sorten?

Wird das mit dem Alter besser?
Die „Jennifer Susann“ hab ich nun schon mehr als 10 Jahre.
So zart kann die Rinde nicht mehr sein.

 In unserer Anpflanzung werden nur die Rotbuchen geschält, das ist dann immer ein Totalausfall – aber die stehen sowieso zu dicht.

Die Kamelien werden wohl nicht davon sterben und im Zweifelsfall wieder austreiben.

Außerdem sind das überwiegend Doubletten, die ich ausgepflanzt hab, um Erfahrungen zu sammeln.

Bleibt da nur die Möglichkeit einer Drahthose?
Im Forum wird meistens der unterirdische Schutz gegen Wühlmäuse besprochen

Die Mulchschicht bestand aus Reeth und Tannenzweigen direkt um den Stamm, und außenrum Laub und Stroh = perfektes Mäuseversteck

Mein Mann hat noch einen größeren Rest Quadratgitter mit 0,5cm Kantenlänge.
Kann man da was mit anfangen und wie konstruieren?

Und die Feige sollte ich dann wohl auch gleich mit einpacken, wenn ich mich recht an den Artikel der Feigenzüchter in Schweden erinnere.

Ich hoffe auf Ratschläge von euch

Anne
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 11. April 2013, 17:55:44
Oh, hier ist aber lange nichts passiert...
Wollte Euch mal was zeigen:


DSCN6759.JPG


Dieses Blatt hab ich heute an einer Kamelie gefunden, ich hab alle meine Bücher durch, was könnte das sein? Ich bin ratlos. Die Kamelie selbst sieht prima aus.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 11. April 2013, 18:36:03
Jule, das gibt's einfach manchmal bei älteren Blätter, nichts dramatisches solange es nur einzelne sind.
Jedenfalls haben die Pflanzen sie bei mir, wenn's vorkam, irgendwann abworfen. Was es ist, hab ich auch mit viel Rumfragen bisher nicht rausbekommen - wenn's überhaupt mehr ist als ein Alterungsprozess. Ich hab'e mir als 'Altersflecken' erklärt, so wie sie menschliche Haut halt auch irgendwann bekommt... :-\
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 11. April 2013, 18:53:05
Das beruhigt mich erst mal, werde aber noch mal meinen alten Kamelienfreund befragen, der hat schon viel gesehen... ;)
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 11. April 2013, 18:57:19
Tu das, Jule. Es interessiert mich auch immer noch.
Peter Fischer wusste auch nicht, was es ist, amchte sich ähnliche Überlegungen wie ich.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: wanda26 am 12. April 2013, 10:56:59
Hi,
bitte poste die Antwort Deines Kamelienfreundes!

Ich habe nämlich auch manchmal solche Blätter an den Kamelien und habe es - ähnlich wie tarakoja - als "Herbstfärbung" eingeordnet. Aber vielleicht ist es ja auch etwas, das man bekämpfen kann & sollte.

lg wanda

Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 12. April 2013, 11:11:34
Mein Kamelienfreund hat gesagt, dass ich ganz beruhigt sein kann. Das wäre der normale Alterungsprozess bei einem Blatt...Barbara: Also hast Du richtig gelegen mit Deiner Vermutung. Also bei mir werden ja immer mal Blätter ausgetauscht, nur ist mir das bisher noch nie so deutlich aufgefallen...vielleicht weil die Farben so grell waren...
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: wanda26 am 12. April 2013, 11:15:38
Wie schön, wenn's nur das ist - alt werden läßt sich halt nicht vermeiden... ;)

lg wanda
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Mediterraneus am 12. April 2013, 11:22:33
Kann das nicht ein Virus sein?

Viele Blattverfärbungen (und Blütenverfärbungen) werden durch Viren ausgelöst. Variegatblättrige Kamelien z.B.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: tarokaja am 12. April 2013, 11:35:54
Die Verfärbungen haben mit der virusbedingten Panachierung bestimmter Kameliensorten nichts zu tun. Das sieht anders aus.

Bin mal gespannt, ob da einer der alten Experten etwas Genaueres weiss.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 12. April 2013, 17:43:15
Mir fiel heute morgen im Büro das Wort nicht ein...
Also der Kamelienspezie hat geschrieben: Das ist der Chlorophyll-Abbau, also der normal Blattabfall.

Ein fehlendes "e" eingesetzt....
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 13. April 2013, 10:06:51
Oh, solche Blätter habe ich zur Zeit auch etliche. Aber dann bin ich ja alles ok.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Albizia am 16. März 2014, 21:11:49
Wer hat da bloß Löcher in die Knospen meiner 'Crimson Candles' gebohrt? :-\

Von jetzt auf gleich habe ich sie entdeckt, und es sind einige Knospen, die plötzlich dunkle Löcher zeigten. 'Bob Hope' und 'Hagaromo' sind zum Glück bisher nicht betroffen.
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: wanda26 am 17. März 2014, 10:09:37
Hi,
ganz ähnliche Löcher haben bei mir andere Blütenknospen - zB Krokusse.
Da habe ich die Übeltäter entlarvt: Hummeln, die an das nahrhafte Innere gelangen wollen.
Vielleicht ist es bei Dir ähnlich.
lg wanda
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Albizia am 17. März 2014, 23:03:47
Danke wanda26, Hummeln hatte ich bisher gar nicht in Betracht gezogen. Aber möglich ware das schon. Die sind manchmal ganz schön rabiat.

Dabei könnten sie sich doch mit der blühenden Weide zufrieden geben, wo es aktuell summt und brummt. Hummeln sind da auch dabei.

Ich hoffe nur, dass, falls es tatsächlich Hummeln sind, sie die 'Hagoromo' und 'Bob Hope' nicht auch noch entdecken. :-\

Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Gartenplaner am 17. März 2014, 23:24:54
Könnten auch Vögel in Betracht kommen?
Hatte solche Löcher an den Knospen einer Magnolie vor 3 Jahren, da gabs den Tipp hier in Richtung Vögel, wegen Trockenheit damals - die Knospen wären sozusagen "Durstlöscher"
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Albizia am 17. März 2014, 23:51:45
Mhm, das kann ich mir eigentlich nur schwer vorstellen, da ein kleiner Teich und auch ein mit Wasser bis an den Rand gefüllter in den Boden versenkter Maurerkübel nur ca fünf Meter weit von der Kamelie entfernt sind.

Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Gartenplaner am 18. März 2014, 00:09:48
Ich hab ja auch meine Bergmolchpfütze gleich um die Ecke und eine richtige Vogeltränke im Gartenhof....aber das "gewöhnliche" Trinkwasser schmeckt auch nicht süß nach Zucker ;D
Löcher von Hummeln oder Wespen kenn ich anders, als relativ begrenzte, kreisrunde Öffnungen seitlich unten in eine Blüte hinein, um direkt an den Nektar am tiefsten Punkt der Blüte und den Pollen zu kommen.
Da ich auch keinen Verdächtigen in flagranti beobachten konnte, bleibts Spekulation...
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Aku.Ankka am 18. März 2014, 00:28:41
Für solche Situationen wünsche ich mir schon seit langem z.B. eine WLAN-Kamera (mit Infrarot) die man temporär mal hier und mal dort einsetzen kann. Die man einstellen kann z.B. 1 Bild pro Minute usw.
Vielleicht gibt's ja auch schon welche mit intergriertem Speicher sodaß man gar kein WLAN benötigt.
Gibt's da auch schon ein Thema hier im Forum dazu?

Sowas ;D :
http://www.pearl.de/Presse/PX-3698_1_Simulus_WLAN-gesteuertes_Kamera-Auto_WLC-240.Wifi_fuer_iPhone_und_iPad.jpg
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Venga am 18. März 2014, 00:52:24
Ohrkneifer beißen auch Löcher in Blüten
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Albizia am 18. März 2014, 21:29:59
Mhm. Es läßt sich vermutlich nicht so einfach in Erfahrung bringen, wer da Löcher gebohrt hat. Mal weiter beobachten, allerdings mache ich das lieber ohne solche Kamera. ;)

Bisher gab es zum Glück auch keine neuen Löcher.

Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Paulili am 02. April 2014, 11:45:31
Ich wäre auch für solch eine Kamera :D und bin tatsächlich am Überlegen, es zu probieren. Equipment ist jedenfalls schon vorhanden ;)

Aber gibt es denn mittlerweile neue Erkenntnisse? :(
Titel: Re:Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Maraaike am 22. Juni 2014, 14:57:37
Kamelien kamen bisher noch nicht in Erwägung, aber dank eurer Tipps könnte sich vielleicht doch die eine oder andere Ecke mit Kamelien lohnen. Ich wusste vorher bloß zu wenig über diese Pflanze :)
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: agarökonom am 26. Dezember 2016, 23:30:53
Ich krame mal den alten thread hervor weil es bei dreien der Kamelien Probleme gibt . Sie sind alle per dreier Stecklingen in einem Topf vermehrt und hatten Schildläuse . Sommer über nordseitig draussen gestanden , getopft in Rhodoerde , Regenwasser gegossen , moderat gedüngt , Zuwachs und Blütenansatz enorm , gut ausgereift . Ich habe vorher nicht drauf geachtet das jeweils drei in einem Topf stecken , sollte ich die nach der Blüte noch vereinzeln ? Die behindern sich ja gegenseitig und durch das zu dichte Wachstum haben Parasiten natürlich gute Chancen . Die Pflanzen sind jetzt mit Topf etwa 80 cm hoch . Leider extrem buschig wachsende Baumarktteile , die drei lockerwüchsigen Sorten gefallen mir wesentlich besser .
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 27. Dezember 2016, 08:52:08
Schau,
hier wurde es schon mal beschrieben  ;)
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,56574.msg2566949.html#msg2566949
Ich hatte damals Fotos dazu gemacht, die kann ich aber leider nicht mehr finden.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: agarökonom am 27. Dezember 2016, 08:53:44
Ich schubs' das Mal nach oben  ;)
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 27. Dezember 2016, 08:56:38
Haben wir uns überschnitten?  ;D
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: agarökonom am 27. Dezember 2016, 08:59:43
Komisch, ich bekomme zwar die Aufforderung den thread erneut zu lesen , kann dann aber den letzten Beitrag nicht sehen ? Jedenfalls habe ich jetzt die Antwort gefunden, vielen Dank!
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 27. Dezember 2016, 09:05:58
Es sind die Beiträge 182 und 183, die ich meinte. Viel Glück und berichte doch mal.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 05. Mai 2017, 12:33:31
Zwei meiner ausgepflanzten Japonicas bekommen kleine schwarze Punkte auf den frisch austreibenden Blättern. Was kann denn das sein, ein Pilz?
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 06. Mai 2017, 07:33:40
Alva:
Gehen die Punkte durch bis auf die Blattunterseite?
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 06. Mai 2017, 08:36:41
Ja, man sieht die Punkte auch auf der Blattunterseite, wenn auch schwächer.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 06. Mai 2017, 19:07:15
Alva:
ich hab meine Bücher durch und weiß ehrlich gesagt nicht weiter. Ich schick die Bilder mal an einen Spezie, vielleicht haben wir da einen Erfolg!
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 06. Mai 2017, 20:46:03
Das ist so nett von dir, Jule. Vielen Dank für deine Mühe :)
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 07. Mai 2017, 12:01:46
Alva:
Meine Kamelienfreunde meinen, es könnte ein Virus sein...aber nicht alle Viren sind schlimm für Kamelien. Behalte das mal im Auge und berichte weiter. Stehen die beiden betroffenen Pflanzen eigentlich eng beieinander?
Vielleicht hat ja jemand aus der Kameliengruppe noch eine Idee?
Sorry, aber mehr kann ich augenblicklich nicht für Dich tun.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 07. Mai 2017, 16:03:56
Danke, Jule.
Es handelt sich um Alba plena und eine rote Unbekannte. Sie stehen in ca zwei Meter Abstand zueinander. Dahlohnega steht dazwischen, die hat glaube ich nichts. Allerdings blüht Dahlohnega noch und fängt gerade erst an auszutreiben.
In der Nähe steht noch C. rosthorniana Cupido. Die hat auch nix.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 04. Juni 2017, 19:09:59
Die befallenen Blätter bekommen einen schwarzen Rand und fallen dann ab. Ich entsorge sie sicherheitshalber im Restmüll. Es sind aber nicht alle neuen Blätter betroffen. Auch keine weitere Pflanze.

Ich bin trotzdem am überlegen, ob ich die zwei betroffenen Kamelien nicht entsorge.  :-\

Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 05. Juni 2017, 14:57:28
Alva:
Kannst Du bitte noch mal Bilder einstellen?
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 05. Juni 2017, 15:23:22
So sieht das jetzt aus:
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 05. Juni 2017, 15:50:53
Alva:
Du machst mich echt strubbelig....hab jetzt alle meine Bücher durch und finde nichts, was genau auf Dein Schadbild zutrifft. So was ärgert mich. Ich werde die Bilder, Dein Einverständnis vorausgesetzt, noch mal weiterleiten in der Hoffnung, da mehr in Erfahrung zu bringen. Ich berichte.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 05. Juni 2017, 15:53:47
Ja bitte Jule, danke. Ich maile dir auch gerne das Originalfoto. Da ist die Auflösung besser.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 05. Juni 2017, 16:01:12
Ich hab das Bild eigentlich gut kopieren können und die Anfrage losgeschickt, jetzt bin ich gespannt...So was macht mich ganz kribbelig...
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 05. Juni 2017, 16:14:05
Fein, danke.  :) Diese Ungewissheit macht mich auch ein bisschen kribbelig.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 05. Juni 2017, 16:18:25
Ich hoffe, meine Quelle gibt schnell Antwort, würde mich ja auch interessieren.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jawizo am 14. April 2018, 12:30:15
 Hallo zusammen, da ich das Haus meiner Eltern in Kürze verkaufen will, habe ich letzten Herbst noch die grosse rote Kamelie aus dem Garten in Niedersachsen gerettet und nach Süddeutschland geholt. Der Ballen war sehr gross und die Kamelie scheint angewachsen zu sein, und hat auch - wenn auch weniger als früher- Blüten gebildet.

Leider sind jetzt im Frühjahr auf den Blättern grossflächige Flecken entstanden. Ist das nur Sonnenbrand ? Braucht sie mehr Schatten oder gewöhnt sie sich mit der Zeit anden neuen Standort?

Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jawizo am 14. April 2018, 12:32:49
So sieht die Blattunterseite aus

Unterseite

Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Maigloeckchen am 12. September 2018, 01:37:49
Hallo Camelienfreunde,

zur Zeit stärke ich meine Pflanzen mit Beinwelljauche.
Der Geruch ist zwar bestialisch, :-\ aber ich hoffe es hilft die Zellwände, auch bei meinen ausgepflanzten Camelien, zu stärken.
Ich kann ja wenn ich bei den ausgepflanzten erste Erfolge sehe, euch berichten.
In der Jauche ist ja viel Kali, Stickstoff u.a.was den Pflanzen gut tut.
Mit liebem Gruß,
Bettina :)
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Dornrose am 14. September 2018, 00:36:59
Hallo Camelienfreunde,

zur Zeit stärke ich meine Pflanzen mit Beinwelljauche.
Der Geruch ist zwar bestialisch, :-\ aber ich hoffe es hilft die Zellwände, auch bei meinen ausgepflanzten Camelien, zu stärken.
Ich kann ja wenn ich bei den ausgepflanzten erste Erfolge sehe, euch berichten.
In der Jauche ist ja viel Kali, Stickstoff u.a.was den Pflanzen gut tut.
Mit liebem Gruß,
Bettina :)

Hallo liebe Bettina,

schön Dich hier wieder zu treffen und von Deinen tollen Kamelien zu hören.

Eine Frage zur Beinwelljauche:
Wie stellst Du sie her ? Aus gesammeltem Beinwell oder aus einem fertigen Extrakt ?
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: lucullus_52 am 12. August 2019, 10:22:40
Hallo,

da die Blätter meiner Kamelie auch oft so aussehen, bin ich natürlich sehr gespannt, ob jemand eine Lösung zu diesem Problem gefunden hat....

Neben den gezeigten schwarzen Rändern hat meine Kamelie jetzt auch angefangen, rot verfärbte Blätter zu bilden. Die braunen streifen in der Nähe des Stieles sind auch an der Unterseite braun durchgefärbt.
Was könnte das sein? Muß oder kann ich irgendwas dagegen unternehmen?
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Most am 12. August 2019, 10:54:01
Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich denke das ist ein normal absterbendes Blatt. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Blätter nach 4 Jahren absterben.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Maigloeckchen am 11. September 2019, 23:40:51
Hallo Lucullus,

da brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Es ist so wie Most gesagt hat, jedes Blatt hat eine gewisse Periode und dann stirbt es ab wie im Herbst das Laub an den Bäumen.
Gruß,
Bettina :)
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: lucullus_52 am 07. Februar 2020, 14:52:27
Hallo Bettina und Most,

Ihr hattet recht, die Kamelie hat sich wieder erholt. Auf der Fensterbank (hell) in einem Kellerraum (ca. 16°C) zeigt sie jetzt die ersten Blüten. Eigentlich ist sie mir zu schade für den Keller, ich bin mir aber nicht sicher, ob sie einen Umzug in die Wohnung (ca. 22° - 23°C) erträgt, oder dann die Blüten und Knospen abwirft. Im Wintergarten wäre auch Platz, aber der wird je nach Sonneneinstrahlung noch wärmer...
Hat dazu jemand hier Erfahrung?

Auspflanzen will ich eher nicht riskieren, da hier im Raum Erlangen die Fröste doch hart werden (können). Wen die Erderwärmung weitergeht, vielleicht in 10-15 Jahren ;-)
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Jule69 am 09. Februar 2020, 14:05:04
lucullus_52:
Von einem Umzug in die Wohnung rate ich dringend ab. Wenn der Wintergarten kühl und sonnig ist, wäre das ok, aber solange bei Dir kein Frost ist, wäre es das Beste, Du stellst sie raus.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: lucullus_52 am 09. Februar 2020, 15:12:14
Danke für die Warnung, Jule69. Der Wintergarten ist sonnig, aber nicht wirklich kühl ... je nach Sonnenstand z. Zt. auch gerne mal 26°C ...
Bezüglich des Rausstellens habe ich noch Bedenken wegen des möglichen Frostes:
- Auf dem Dehner-Anhänger steht zwar "winterhart", aber keine Temperaturangabe
- Und ich habe gelesen, daß Kamelien Ortswechsel gar nicht mögen, sie also evtl. die Blüten/Knospen abwirft, wenn ich sie an frostigen Tagen von der Terrasse an einen weniger kalten Platz stelle...
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Terkam am 21. April 2020, 18:43:18
Vielleicht gibt es noch andere Ursachen, als altersbedingte Flecken. Davon hat meine Kamelie in den letzten drei Wochen ca. 20 Blätter verloren und es geht weiter. Stand bis vor 5 Tagen im Treppenhaus wg. der Kälte, jetzt wieder auf der Terrasse. Blüten waren dieses Jahr zu 2/3 vertrocknet bw. klein geblieben. Aber einige haben es geschafft, nachdem ich mehr gegossen hatte.
So viele Blätter habe ich aber noch nie verloren. Sind andere Gründe bekannt,wie zu viel Wasser oder Dünger?
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Terkam am 22. April 2020, 10:52:38
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Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Dornrose am 22. April 2020, 12:35:36
Hast Du mal nachgeschaut, wie der Wurzelballen aussieht ?

Derartige Symptome hatte ich bei einigen Kamelien, die wegen einer "Versalzung" und Drehwurzeln kaum noch Wasser und Nährstoffe aufnehmen konnten. Da holen sie sich dann alles aus ihren Blättern, die nach und nach vergilben.
Abhilfe war, die Wurzeln beim Umtopfen am Boden total abzuschneiden.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Terkam am 22. April 2020, 17:40:17
Die Pflanze hatte ich letztes Jahr im Frühjahr in einen größeren Topf getan, da sollten die Wurzeln noch in Ordnung sein.
Dann ist es vielleicht zu viel Dünger, hatte Rhododendron-Langzeitdüngern in die Erde gegeben. Das hatte aber letztes Jahr nicht geschadet.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Just Konstantin am 24. April 2020, 17:28:05
Hallo Alva
Meine Kamelie sieht ganz ähnlich aus wie deine und ich wollte fragen, ob du damals den Grund für die Verfärbung herausgefunden hast.
Freue mich über eine Rückmeldung.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: susanneM am 24. April 2020, 17:57:33
Meine schaun zum Teil auch so aus,
sie stehen alle inTöpfen,denn hier geht das Auspflanzen nicht.
Kommen dann im Spätherbst (kurz vor Weihnachten) in den
Stiegenaufgang,(unter Glas) bei 0°- 15°allerdings im Winter ohne Sonne (nordseitig) aber mit Blick zum Himmel.

Ich glaub nur, dass diese kleinen braunen Einschlüsse (Punkte) auf den Blatträndern eher ein Pilz oder sonst eine Blattkrankheit sind?
Hab ja nur 0/8/15 Stücke, aber ich möchte sie wirklich nicht missen, denn dort geh ich täglich öfters vorbei
und freu mich wenn sie blühn. Bin grad am Auswintern, eh schon wieder mal zu spät!  :-X
lG
susanneM
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Alva am 24. April 2020, 20:55:47
Das kommt von zu viel Dünger.
Herzlich willkommen im Forum, Just Konstantin  :)
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Terkam am 26. April 2020, 13:25:31
Ich war gestern im Gartencenter. Es soll die Spätfolge von Trockenheit sein. Hatte auch wg. der Kälte im März wohl zu wenig gegossen.
Dünger kann ich dann ausschließen, da sie dieses Jahr noch nicht gedüngt wurde.
Wurde letztes Jahr ohne Probleme umgetopft und hatte Langzeitdünger beigemischt.
Titel: Re: Kamelien - Schädlinge, Krankheiten und Kulturfehler
Beitrag von: Terkam am 27. April 2020, 18:33:29
Obwohl sie jetzt ca. drei Wochen gut gepflegt/feucht gehalten wird,
es eine Woche fast keine Blattverluste gab,
verfärben sich die Blätter jetzt wieder vermehrt, verliere 4-8 Blätter am Tag.
Es tritt auch nicht nur bei alten Blätter auf, sind auch neuere dabei.
Wenn es der Dünger sein sollte, ist es jetzt zuviel oder zuwenig?
Geht aus den vorherigen Antworten nicht klar hervor.