garten-pur
Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: frida am 12. Mai 2008, 19:23:08
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Puuuh!
An diesem Wochenende habe ich enorm reingeklotzt. Habe 40 Paprika und die letzten 35 Tomaten gepflanzt, diverse Kürbis, Zucchini, Gurken (gesät) und Melonen, acht Physalis und acht Ananaskirsche im Garten eingebuddelt. Dazu 11 Doppelstangen mit Borlotti-, Neckarkönigin und Berner Landfrauen SB bestückt, drei Reihen Buschbohnen, neuseeländischen Spinat und noch eine Reihe Möhren gesät. Bei anderen Möhren mußte ich nachsäen. Dazu noch ein paar Dutzend einjährige Blumen ausgepflanzt. Mein Sohn hat drei Sorten Mais gesät und die Tochter noch eine Reihe Möhren Syrische Violette.
Naja, ein bißchen gejätet und Kartoffeln angehäufelt habe ich auch noch, ordentlich gegossen und ein bißchen geerntet.
Jetzt bin ich platt und glücklich :D :D :D :D :D
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Hallo Frida!
Alle Achtung, ein straffes Pensum!
Darf ich als Neuling mal anfragen, wieviel Hektar Dir zur Verfügung stehen??? :o
Ich habe ja lediglich ein kleines Beetchen vor dem Haus, in dem aber doch 5-7 Tomaten Platz unter einem Folienhausdach nehmen sollen und können. Daher weiß ich, wie gut man mit ein wenig Ideenreichtum viel auf wenig Quadratmeter unterbringen kann. - Aber Mais und Kartoffeln, Zucchini und Gurken, - das braucht doch alles massig Platz, oder...?
LG
sonja
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Gemüse baue ich auf ca. 200qm an - der Garten hat insgesamt ca. 480, es gibt noch viel Platz für Obst und etwas Rasen, Laube, Blumenbeet.
Zucchini habe ich zwei Pflanzen, die brauchen gerade 2 qm, Kartoffeln baue ich auf ca. 25qm an, das Maisbeet von meinem Sohn ist auch klein, ca. 6qm.
Viel Platz brauchen bei mir Kürbisse, Bohnen, Tomaten und Möhren.
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ich als Neuling
Und überhaupt, herzlich willkommen! Einige hier bauen Gemüse auch nur auf kleinen Flächen oder gar im Kübel an, bist also in guter Gesellschaft. Und Kreativität ist das A und O.
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Frida, das klingt nach einem perfekten Gartenwochenende. Ich hätte auch gerne so viel gepflanzt/gesät, aber der Platz ist vergeben. Jetzt müssen bei mir nur noch die vorgezogenen Gurken und Kürbisse ins Beet, wenn es denn mal regnen würde.
Von 200 qm Gemüsefläche kann ich auch nur träumen, aber ich schaffe es jedes Jahr, ein paar neue Quadratmeter zu erobern. Dort wo vor ein paar Wochen noch Fichten standen, kommen dieses Jahr meine Kürbisse hin :).
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Ja, war toll :D . Ich habe meine Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht.
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Ich habe meine Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht.
Und die Zeit dafür auch? ;)
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.... ja ein Puuuuuh sendet mein Rücken auch aus - Tomatenhaus gebaut, Tomaten gepflanzt, alles Gemüse raus..... Gurken gepflanzt...
;D ein schönes Wochenende ;D
lg Maude
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Ich habe meine Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht.
Und die Zeit dafür auch? ;)
Naja, in meinem vorherigen Garten habe ich sehr viel mehr Zeit aufwenden müssen, um den schlimmsten Wildwuchs drumherum in Schach zu halten, da der Garten sehr verwildert war. Auf der jetzigen Parzelle habe ich recht geordnete Verhältnisse vorgefunden, was die Dinge erheblich erleichtert. Das einzige Manko - der Garten ist das reinste Vogelmiere-Biotop >:(
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Ich habe meine Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht.
Und die Zeit dafür auch? ;)
Naja, in meinem vorherigen Garten habe ich sehr viel mehr Zeit aufwenden müssen, um den schlimmsten Wildwuchs drumherum in Schach zu halten, da der Garten sehr verwildert war. Auf der jetzigen Parzelle habe ich recht geordnete Verhältnisse vorgefunden, was die Dinge erheblich erleichtert. Das einzige Manko - der Garten ist das reinste Vogelmiere-Biotop >:(
Das zeigt dass Du einen nährstoffreichen und ausreichend feuchten Boden hast...ist ja auch nicht so schlecht.
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Das einzige Manko - der Garten ist das reinste Vogelmiere-Biotop >:(
Ich habe die gleiche Plage am Hals; dagegen sind Giersch + Quecke fast harmlos.
Meine Anbaufläche in unserem großen Garten habe ich in den letzten Jahres kräftig reduziert; wir haben alle Fulltime-Jobs, da war das nicht mehr zu schaffen (die Vogelmiere hat eine dicke Aktie daran).
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da ich schon recht viel erledigt hatte, hab ich heute "nur" die radieschen und eiszapfen herausgerupft und in die reihen nochmals pastinaken nachgesät, die beim ersten schwung nicht gekeimt waren und in die andere reihe sommerfeldsalat.
dann hab ich versucht unkraut zu jäten, was aber bei dem fröhlich keimenden dill, den ich lustig ins beet gestreut hatte, garnicht so einfach ist ::)
achja, ein paar selbst gezogene salatsetzlinge hab ich auch noch in die "lücken" gesetzt.
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@frida,
hast Du Deine Melonen ins Freiland gepflanzt?
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Ja, auf schwarze Mulchfolie. Ich habe die Sorte Vierländer Netz, diese kommt aus Norddeutschland, von daher bin ich hoffnungsvoll.
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Was habe ich eigentlich fertiggebracht:
Im Vorbeigehen die vierte Rose in diesem Jahr beerdigt (Wühlmäuse), Lauch, Kohlrabi, Brokoli, Blumenkohl und Wirsing waren schon am letzten Wochenende, die letzten 3 Beete fertiggemacht, Spinat, Radieschen, Möhren und Schnittsalat gesät, Steckzwiebeln unter die Erde gebracht, Rhabarber geerntet, die Hände über den Kopf zusammengeschlagen in Anbetracht der zu erwartenden großen Ernte bei roten und schwarzen Johannis- und bei den Stachelbeeren, einen beim Entfernen der Vogelmiere gefundenen großen Wühlmausgang in der Nähe einer noch lebenden Rose versucht zu schließen (Kampfmaßnahmen sind sinnlos), gießen, gießen, gießen (2/3 meiner Wasservorräte sind schon aufgebraucht), Kurzausflug zum Kaffeetrinken an den Rennsteig, Abendessen vom Grill. Das schöne Wetter wurde aus meiner Sicht optimal genutzt
Bohnen kommen noch in dieser Woche (falls ich Zeit habe) - 5 Doppelstangen Neckarkönigin + 1 Beet mit zufällig gefundenen Buschbohnen; bisher hatte ich immer nur Stangenbohnen.
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@thüringer,
...Kampfmaßnahmen sind sinnlos...
warum?
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Zitat:
...Kampfmaßnahmen sind sinnlos... warum?
Unser Grundstück (6000 qm) liegt direkt am Wald, und der Garten ist sehr groß; der Kampf gegen die Mäuse wäre auch ein Fulltime-Job. Nebenbei gibt es ja noch ein großen Haus, da geht auch mal was kaputt, und "Brötchen" muss ich auch noch verdienen, und mal nur "die Beine auf den Tisch" muss auch sein. Nimm meine Bemerkung als Resignation.
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...Nimm meine Bemerkung als Resignation....
ich bin auch bald so weit wie du. nach ein paar jahren erfolgreicher wühlmausjagd mit der bayr. wühlmausfalle sehe ich in meinem garten keinerlei positiven effekt. ich habe vielmehr den eindruck, daß jede getötete wühlmaus platz macht für eine neue, vielleicht schlauere nachfolgerin.
was allerdings bleibt ist der - bescheidene- triumph des jagderfolges.
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was allerdings bleibt ist der - bescheidene- triumph des jagderfolges.
Ich bin inzwischen soweit, dass ich mich über jedes Gewächs freue, dass den Mäusen nicht zum Opfer gefallen ist.
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der Garten ist das reinste Vogelmiere-Biotop >:(
dagegen sind Giersch + Quecke fast harmlos.
Wieso das denn? Gibt's was Schlimmeres als Giersch????
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Wieso das denn? Gibt's was Schlimmeres als Giersch????
Giersch ist heftig, und mein Garten ist auch dafür ein Eldorado, aber die Gemüsebeete sind davon so gut wie frei! Mitten in den Pfingstrosen fühlt er sich wohl und am/im Komposthaufen (wahrscheinlich nur 1 x gesündigt, aber das reicht ja) und und ... Vogelmiere aber macht sich auch in den Gemüsebeeten breit (+ Taubnesseln), und das stört mich am meisten.
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Aha, wieder was gelernt. Vogelmiere ist mir gänzlich unbekannt. Anscheinend brauche ich mich aber nicht benachteiligt zu fühlen - dafür, dass sie meinen Garten meidet.
Aber wie soll ich das denn verstehen, dass sie wohl gute Böden anzeigt? Ist mein Boden dann etwa nicht gut genug???
Giersch befindet sich tatsächlich nicht im Gemüsebeet, aber von den uralten Buchenhecken her ist er seit 20 Jahren zumindest nirgendwo auszurotten. Soviel Vitalität gibt es sonst nur noch unter den Schnecken.
Respekt.
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Ich benutze den an anderer STelle abgerissenen Giersch z.Z. als Mulchmaterial im Gemüsebeet.
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Mit Nahrungsmitteln spielt man nicht! ;)
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Ich benutze den an anderer STelle abgerissenen Giersch z.Z. als Mulchmaterial im Gemüsebeet.
Das praktiziere ich mittlerweile auch schon. Allerdings würde ich meine Zeit lieber mit Pflanzen, Säen und Hegen und Pflegen verbringen.
Aber ich weiß schon: In punkto Giersch gibt es keine Hoffnung auf Freiheit.
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So, nun sind die letzten beiden Gemüsebeete voll: 13 x Stangenbohnen "Neckarkönigin" (die schräge Stütze für das Gerüst wird mit genutzt) und 1 Beet mit Buschbohnen "Sotexa" (für mich erstmals Buschbohnen - mal sehen, ob das was wird).
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zum Thema MÄUSE
... hab´ gestern in Weihenstephan gesehen, daß sie Frettchen gegen Wühlmäuse einsetzen ...
mehr kann ich aber dazu auch nicht sagen.
lg Maude
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Ich sah vorgestern eine Krähe mit einer frisch gefangenen Maus von der Wiese fliegen! Zur selben Zeit fing neben mir einer unserer braven Haustiger neben mir im Garten eine!
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Wieso das denn? Gibt's was Schlimmeres als Giersch????
Ja, ganz eindeutig: ACKERWINDE. Dagegen ist alles andere nur "Kinderkram". Gegen Giersch soll es ja neuerdings ein ganz gutes Mittel auf dem Markt gegen. Nur leider ist gegen die Sch... Winde noch nix erfunden worden. Von Vogelmiere und diversen Nesseln ganz zu schweigen...
Grüße Tubutsch
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Ich finde auch, Ackerwinde und Vogelmiere sind ganz großer Herausforderungen >:(
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Wobei Vogelmiere doch wirklich einfach zu jäten ist und auch noch lecker schmeckt. Ackerwinde hingegen ist ein wahrer Überlebenskünstler, den ich wohl nie loswerden werde. Regelmäßig jäten um sie in Schach zu halten ist bei mir ein Muß.
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Die Masse macht's. Ich baue auf 200qm Gemüse an und jäte also auf 200qm "ganz einfach" aber mit hohem Zeitaufwand die Vogelmiere. Da die Samen bis zu 100 Jahre keimfähig bleiben, habe ich auch noch einiges vor mir. Ich versuche halt, die Miere zu erwischen, bevor sie blüht.
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Wieso das denn? Gibt's was Schlimmeres als Giersch????
Nur leider ist gegen die Sch... Winde noch nix erfunden worden.
Gab es schon Mal.Erfinden braucht man da nichts,eventuell bischen verändern.
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Die Masse macht's. Ich baue auf 200qm Gemüse an und jäte also auf 200qm "ganz einfach" aber mit hohem Zeitaufwand die Vogelmiere. Da die Samen bis zu 100 Jahre keimfähig bleiben, habe ich auch noch einiges vor mir. Ich versuche halt, die Miere zu erwischen, bevor sie blüht.
Na ja, das ist die oft anzutreffende Erledigungssicht.
Überleg dir lieber, ob und wie dich die Vogelmiere überhaupt stört, was für Schäden sie anzurichten vermag (keine), und wie sie sich in Zukunft ohne jäten entwickeln wird. Es handelt sich ja um ein Pioniergewächs, das zurückgeht, sobald das Gemüsebeet zur Ruhe gekommen ist. Warum sich immer unnötig aufregen?
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Gut, ich habe keine 200qm zu bewirtschaften. Ich wollte nur sagen dass für mich und meinen Garten die Vogelmiere kein Feind ist.
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Na ja, das ist die oft anzutreffende Erledigungssicht.
Überleg dir lieber, ob und wie dich die Vogelmiere überhaupt stört, was für Schäden sie anzurichten vermag (keine), und wie sie sich in Zukunft ohne jäten entwickeln wird. Es handelt sich ja um ein Pioniergewächs, das zurückgeht, sobald das Gemüsebeet zur Ruhe gekommen ist. Warum sich immer unnötig aufregen?
Ich lerne gerne. Meine Sorge ist, dass sich Aussaaten erst gar nicht behaupten können gegen die viel schneller wachsende Miere, z.B. Möhren. Hast Du eigene Erfahrungen damit, die Vogelmiere einfach zu ignorieren, oder hast Du das aus einem Buch?
Was passiert, wenn man einfach die Beete regelmäßig hackt, ohne dabei die Vogelmiere auszulesen, wie ich es z.B. mit Gräsern tue, die ich auch massig habe - wenn ich das nicht tue, habe ich bald einen Rasen im Gemüsebeet, schon ausprobiert.
Welche Kulturen können sich gut gegen die Vogelmiere behaupten, welche nicht?
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Bei mir im Garten ist der Boden relativ schlecht und ich habe überwiegend Stauden, da wächst die Vogelmiere langsam und die Stauden haben damit kein Problem. Wenn Du einen Gemüsegarten mit fruchtbarem, offenen Boden hast, musst du jäten, bei größeren Kulturen zumindest hacken, bevor sie aussamen (oder mulchen). Bei meinem Vater im Frühbeet (ohne Glas) waren die Radieschen, Salat und Möhren nach 3 Wochen Urlaub verschwunden und überwiegend gekillt von der Vogelmiere.
Positiv daran ist, dass mein Vater inzwischen den Urlaub vor die Radieschen setzt in seinen Prioritäten. :D
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Meine Sorge ist, dass sich Aussaaten erst gar nicht behaupten können gegen die viel schneller wachsende Miere, z.B. Möhren. Hast Du eigene Erfahrungen damit, die Vogelmiere einfach zu ignorieren, oder hast Du das aus einem Buch?
Was passiert, wenn man einfach die Beete regelmäßig hackt, ohne dabei die Vogelmiere auszulesen, wie ich es z.B. mit Gräsern tue, die ich auch massig habe - wenn ich das nicht tue, habe ich bald einen Rasen im Gemüsebeet, schon ausprobiert.
Naja, erst einmal sind Beikräuter eine gute Unterkunft für Schnecken und ein guter Zwischenwirt für Krankheiten. Zudem brauchen die "Leistungsschweine" Gemüse alles, was sie sie können, Beikräuter können den Ertrag locker um 30% schmälern.
Wenn man rechtzeitig und regelmäßig hackt, schafft man viel mehr, als mit zupfen. Und das Gehackte beschattet zudem noch den Boden und läßt Luft an die Wurzeln. Ist zu meiner hauptsächlichen Kulturmaßnahme geworden.
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Und liest Du die gehackte Vogelmiere dann aus oder lässt Du sie liegen?
Viele Unkräuter wurzeln bei mir wieder an, jedenfalls sofern es nicht furztrocken ist.
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Ich lerne gerne. Meine Sorge ist, dass sich Aussaaten erst gar nicht behaupten können gegen die viel schneller wachsende Miere, z.B. Möhren. Hast Du eigene Erfahrungen damit, die Vogelmiere einfach zu ignorieren, oder hast Du das aus einem Buch?
Was passiert, wenn man einfach die Beete regelmäßig hackt, ohne dabei die Vogelmiere auszulesen, wie ich es z.B. mit Gräsern tue, die ich auch massig habe - wenn ich das nicht tue, habe ich bald einen Rasen im Gemüsebeet, schon ausprobiert.
Welche Kulturen können sich gut gegen die Vogelmiere behaupten, welche nicht?
Ich hacke auch regelmässig, mulche wo nötig. Ausserdem muss ich sagen, dass ich wenig Hochleistungsgemüse habe, das von solchen Beikräutern in Gefahr kommt, Möhren z.B. mach ich nicht, die kauf ich im Laden. Zucchini, Haferwurzeln, Stachys, dicke Bohnen, Tomaten, Grünkohl, Rucola usw. haben keine Mühe mit der Vogelmiere. Ich habe auch immer mehr Mut, Beikraut einfach mal stehen zu lassen, solange es die Kultur nicht ernsthaft bedroht, notfalls kann man dann ja lokal immer noch jäten. Was ich nicht mehr mache ist Beete sozusagen präventiv unkrautfrei zu halten mit dem fernen Ziel, sie in meinem Garten irgendwann auszurotten. Das ist so unnötig wie unrealistisch.