garten-pur
Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Heinone am 30. Juli 2004, 13:46:11
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Heute fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Was ich bisher für merkwürdig welkende Blätter am Fuß meiner Tomatenpflanzen hielt -- diese Blätter sind jetzt fast schlagartig verdorrt -- scheint die Braunfäule zu sein, die ich bisher nicht kannte. Bei genauer Inspektion entdeckte ich dann etliche befallene grüne und eine befallene fast reife Tomate.
Einige Triebabschnitte komplett braun, darüber liegende intakte Triebspitzen verdorrend oder noch gerade ernährt.
Entfernen sämtlicher befallener oder auch nur verdächtiger Triebe, Blätter und Früchte.
Eimerkultur von Tomaten betreibe ich seit vielen Jahren. Mischung aus Mutterboden und Kompost. Bisher immer gesunde Pflanzen. In diesem Jahr habe ich erstmals zusätzlich Blaukorn mit in die Eimererde gemischt, angeregt durch Diskussionen hier oder bei den planten, das Blaukornthema doch nicht so unter ideologischen Aspekten zu sehen. Blaukorn kannte ich vorher nur vom Namen...
In Bild 1 kranke Tomaten und abgestorbene Triebteile, in Bild 2 (nächstes Posting) die Planzen nach der "Beschneidung".
Rettung möglich??
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Fortsetzung des vorherigen Posts
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Diese Fäule ensteht bei feuchtwarmer Witterung durch den Pilz Phytophthora infestans.
Ich denke, das Wichtigste hast du schon gemacht. Nun musst du noch aufpassen, dass die Tomaten keine Feuchtigkeit von oben bekommen. Dann gibt der Pilz vielleicht Ruhe. Das Wetter ist jetzt trockener.
LG Silvia
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Zu Braunfäule gibt es mehrere Theorien. So auch Verbreitung durch hochspritzendes Gießwasser.
Wie auch immer: Einige Tomatensorten sind besonders anfällig, insbesondere, wenn es sich um F2-Hybriden handelt.
Blaukorndüngung ist bei Tomaten, so weit ich weiß, nicht besonders günstig. Zuviel Stickstoff. Es gibt spezielle Tomatendünger, mit denen ich gute Erfahrungen gesammelt habe.
Spritzen mit Fungiziden ist zwecklos und wohl auch nicht gewollt, da man die Tomaten dann gleich bei EDEKA kaufen kann.
Es gibt m.E. nur eins: rauspflücken und wegschmeißen und darauf hoffen, dass die eine oder andere Tomate heil durchkommt.
Ich habe nur die alte Sorte "Berner Rose" gepflanzt. 5 ins Gewächshaus und weitere 5 ins Freiland. Voriges Jahr benötigte ich eine Schubkarre, um zu ernten. War bei dem heißen, trockenen Sommer allerdings auch keine Kunst.
Dieses Jahr bleibt abzuwarten. Da ich sehr spät gesät habe, bilden sich jetzt erst ein paar Früchte.
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:( Auweia, Heinone! Solche Jammergestalten stehen auch in meinem
Folienzelt herum ! Ich mag nun aber keinesfalls für das Blaukorn sprechen, (verwendete es auch in gaaaanz geringer Menge: höchstens 10 Körndl pro Kübel, weil sie schon gelb vor Hunger waren!),aber meine Folienhaustomaten bekamen kein Körnchen - und sind so kaputt!
Da ja jetzt doch Sommerwetter zu kommen scheint, haben sie vielleicht noch eine kleine Chance .... Bei mir wurden auch heuer erstmals welche in Kübeln befallen, und zwar jene, die ich wegen der langen nasskalten Witterung noch im Folienzelt aufgestellt hatte! Ich stellte die erst nach draußen, als ich im Zelt die ersten kranken Blätter entdeckte - zu spät !!!!Die draußen im Regen standen, sind heute noch gesund!
Ich glaube, heuer wurden viele Pflanzen aber schon durch das langsame Wachsen in der Anzuchtsphase so geschwächt, dass ihnen dann der kalte "Sommer" nur noch den Rest gab!
LG Lisl
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Silvia:
Ich denke, das Wichtigste hast du schon gemacht.
Hortulanus:
Es gibt m.E. nur eins: rauspflücken und wegschmeißen und darauf hoffen, dass die eine oder andere Tomate heil durchkommt.
Brennnessel:
Da ja jetzt doch Sommerwetter zu kommen scheint, haben sie vielleicht noch eine kleine Chance ...
Ihr habt mich aufgebaut :). Danke.
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Meine Tomaten schauen haargleich aus - liegt bestimmt am wetter - mach dir nichts draus. nächstes jahr wirds bestimmt wieder heiß und dann gibts auch schönere Tomaten :-*
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Irgendjemand hatte mal nach einem Bild von Krautfäule bei Kartoffeln gefragt.
So sieht die Krautfäule an Kartoffeln aus. Ich habe die Kartoffeln noch immer in der Erde und hoffe, daß sie bei dem heißen Wetter jetzt noch so weit ausreifen, daß ich sie zumindest ein paar Wochen lagern kann.
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Kartoffeln soll man schön hoch anhäufeln, damit der Pilz nicht an sie ran kann. Das hilft vielleicht ein bisschen.
LG Silvia
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Irgendjemand hatte mal nach einem Bild von Krautfäule bei Kartoffeln gefragt.
So sieht die Krautfäule an Kartoffeln aus. Ich habe die Kartoffeln noch immer in der Erde und hoffe, daß sie bei dem heißen Wetter jetzt noch so weit ausreifen, daß ich sie zumindest ein paar Wochen lagern kann.
Da schreie ich mal ganz laut IIIIIIICH
Danke! Du hattest mich ganz schön durcheinander gebracht. Meine Kartoffeln wurden inzwischen auch schon gelb, kippten um. Laufend lief ich raus um zu schauen, ob die Stängel auch braun werden. Ist gottseidank nicht so und solche wie auf deinem Bild hab ich wirklich auch noch nie gesehen. Meine sind einfach erntereif. Hab auch schon ganz schöne aus der Erde rausgeholt.
Was mich jetzt aber doch etwas verblüfft: Bin sicher, dass meine Kartoffeln noch nie so ausgesehen haben. Die Fäule bei den Tomaten habe ich aber schon gehabt. Dachte immer die würde von den Kartoffeln kommen. Kann mich da mal jemand aufklären? ???
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Der Pilz wird von den Blättern bei andauernder Feuchtigkeit auch in den Boden eingeschwemmt und befällt dann die Kartoffeln. Dabei sehen diese manchmal noch ganz okay aus, sind aber bereits infiziert und faulen dann im Lager. Die Kartoffeln haben dann leicht eingefallene Stellen, darunter entwickelt sich Fäulnis. Manchmal faulen sie ganz weiß, also warte nicht auf braune Flecken.
Wenn deine Kartoffeln jetzt schon anders aussehen als sonst, würde ich besonders luftig lagern und den Bestand ständig kontrollieren.
Der Pilz lebt überall, aber so richtig in Fahrt kommt er erst, wenn die Bedingungen stimmen. Dann überfällt er seine Lieblingspflanzen, hauptsächlich Tomaten und Kartoffeln, aber auch andere Nachtschattengewächse (Paprika) und andere Pflanzen.
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Wenn diese gelblichen Aufhellungen an den Bättern meiner Tomatenpflanzen der Beginn der Braunfäule sind, was ich vermute, kann ich jetzt alle Pflanzen wegschmeißen und bitte hier schon mal um Rezepte für grüne Tomaten ??? :-\.
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Ja, Heinone, so sahen meine auch vorher aus! >:( !!!! Aber Die graubraunen Flecken kamen dann nicht genau überall dort, wo die gelblichen Fleckchen waren, sondern vorzugsweise an den Blattspitzen oder auch mal mitten auf einem Blatt, doch auch an Stängeln und Früchten. Diese kannst mal gleich entsorgen! Ich habe bei noch nicht stark befallenen Pflanzen die größeren noch total unreifen Früchte geerntet und versuche, sie noch notreif werden zu lassen. zum Verkochen gehen sie dann schon noch, aber viele davon beginnen auch noch länger danach zu faulen (nicht nach dem Kochen natürlich ;) ).......
Sind das bei dir alle Tomaten"stauden", die da so gelbe Fleckchen haben und stehen sie alle beinander?
Biggi, ich freue mich für dich, wenn die braunfleckigen Blätter bei deinen Kartoffeln nur das ganz normale Zeichen der einziehenden oberirdischen Pflanzenteile war und keine Krankheit! Hast wahrscheinlich Frühkartoffeln gesetzt, oder sind die bei euch einfach früher ?
Aber Susanne hat völlig Recht, wenn sie dir rät, deine Ernte ganz luftig zu lagern und gut zu beobachten ! Man soll Kartoffeln auch nicht bei zu hohen Temperaturen (über 25°) ernten und nie sofort einlagern, sondern längere Zeit locker aufgeschüttet ín einem dunklen Raum abtrocknen lassen, bevor man sie in den kühlen Keller bringt. Man darf nie warme Kartoffeln in einen kalten Raum bringen, sie beginnen da zu schwitzen und faulen unweigerlich....
LG Lisl
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Bisher hat das MykosII recht gut die Fäulewirkung aufgehalten, wie lange das geht weiß ich noch nicht. Und ob sich das in einem akuten Zustand lohnt.
Aber ein Rezept bei dem dem man auch grüne Tomaten verwenden kann:
Tomatenkonfitüre
750g grüne unreife TOmaten
1kg Gelierzucker
1Teelöffel Zimt
die geriebene Schale von einer Zitrone oder Orange
oder 1 Teelöffel Senfpulver
Tomaten abwaschen und abtrocknen,
Stengelansatz entfernen,
im Mixer pürieren,
mit allen zutaten unter Rühren kochen,
Gläser heiß abfüllen.
Soll ancsheinend irre gut schmecken und keiner der kostet kommt je drauf das das Tomaten sind.
Gruss
Jürgen
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Ich war gerade in Fürstenberg, in unserem 'Ferngarten'. Habe die Hälfte der Tomatenpflanzen rausgerissen, Braunfäule vom Feinsten... :'(
Habe leider nicht mehr bei allen Schildchen gefunden, aber Tigerella , Kasachstan Rubin und Gourmet F1 waren jedenfalls unter den Opfern, ebenso einige Wildtomaten von Manufactum. Matts Wild Cherry steht noch.
Es stimmt, daß die unteren Blätter als erste komplett wegfaulen, aber ich hatte auch große braune Flächen sehr weit oben am Stängel. Mir scheint, das Hochspritzen von Wasser war zumindest bei mir nicht der Hauptgrund.
Übrigens hatte ich mal gelesen, daß die Phytophtera zwei Dinge braucht: Feuchtigkeit und Wärme. Der Regen macht also möglicherweise nichts, solange es sehr kühl ist, wie bei uns in diesem Juni. Aber jetzt, wo die Temperaturen steigen, stoppt die Fäule nicht mehr, sondern schreitet sehr schnell voran. Im Gartencenter habe ich mindestens zwei Mittel gesehen, ein vorbeugendes und eines, was auch bei Befallsbeginn noch spritzen kann. Ich werde es dieses Jahr nicht kaufen, aber wenn ich gar keine Tomaten ernte, dann werde ich mich mal nach Erfahrungen erkundigen.
Habe seit kurzem auch ein Fläschchen Wasserglas (ein Natriumsilikat) da. Ob das etwas hilt? Auch jetzt noch?
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Ich habe (hatte :'( ) 8 Pflanzen, 6 Sorten, liebevollst ausgesät, pikiert und in kleine Töpfe verpflanzt von einer guten Bekannten ...
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Bei unserer Liebe zu alten, meist auch seltenen Sorten sollten wir berücksichtigen, warum sie selten geworden sind. Möglicherweise war ein Grund ihre Anfälligkeit gegen Pilze.
Die Erinnerung an vergangene Zeiten ist meist geschönt. Dennoch meine ich, dass es zu meiner Kindheit aus unserem Garten Tomaten stets in Hülle und Fülle gab. Braunfäule wäre nicht die erste Pflanzenkrankheit, die erst in jüngerer Zeit ein ernsthaftes Problem darstellt.
Da Tomatenbrot mit Zwiebeln eine kaum zu übertreffende Delikatesse ist, sollte man die Anschaffung eines Billig-Gewächshauses in Erwägung ziehen. Ist natürlich nur da sinnvoll, wo das Grundstück geringfügig größer ist. ;)
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Ach, ist es also woanders auch nicht viel besser? Dass die Pflanzen irgendwann einmal Fäule bekommen, ist (außer letzten Ausnahme-Sommer) schon fast vorprogrammiert, scheint es. Aber in anderen Jahren konnte man wenigstens vorher schon was ernten!
Das stimmt, lieber Hortulanus, dass man das früher einfach nicht kannte! Auch bei den Kartoffeln gab es nie dieses Problem !
Aber ich möchte es trotzdem immer wieder mit vielen Sorten versuchen, weil es mir einfach viel mehr Spaß macht als mit nur einer, die dann dafür vielleicht gesund bleibt!
Wenn ich mir die (nicht Hybriden)Sorten so ansehe, sind dies ja nicht unbedingt alles alte, sondern meist aus verschiedenen Gegenden (und Erdteilen) stammende. Bei uns haben die aus dem Norden oder Osten stammenden meist bessere Chancen, obwohl es doch am meisten auf den Standort und das Wetter ankommt.
Das ist richtig, dass nicht der Regen schlimm ist, sondern eher die kalte Dauerfeuchte im Mai - Juni, der dann Wärme folgt.
Auch ein Gewächshaus ist nicht immer Schutz genug, wenn es nicht sehr gut zu lüften ist! Ganz rapid geht es, wenn das Grundwasser länger im Boden steht. Dann ist es binnen 2-3 Tagen vorbei mit der Herrlichkeit (war in dem Hochwassersommer vor 2 Jahren hier der Fall!). Da nützte auch die Überdachung natürlich nichts!
Am besten hat es Nina getroffen, sieht ´s aus! ;D
LG Lisl
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Bei unserer Liebe zu alten, meist auch seltenen Sorten sollten wir berücksichtigen, warum sie selten geworden sind. Möglicherweise war ein Grund ihre Anfälligkeit gegen Pilze.
Im Falle der Tomaten denke ich nicht, daß dies der Grund war. Meine Gourmet F1 aus dem heutigen Saatgutregal für ca. 5 Euro pro 10 Korn zeigte sich kein bißchen robuster als ihre alten Artgenossen vom Sortenerhalter. Und die Tigerella ist auch heute noch (wieder) im Handel, wird keineswegs als Gewächshaustomate verkauft, ist trotzdem überrannt worden.
Da Tomatenbrot mit Zwiebeln eine kaum zu übertreffende Delikatesse ist, sollte man die Anschaffung eines Billig-Gewächshauses in Erwägung ziehen. Ist natürlich nur da sinnvoll, wo das Grundstück geringfügig größer ist. ;)
Das scheint mir keine attraktive Alternative zu sein, da
- wie du schon schreibst Platzbedarf, ist halt ein 'Klotz im Garten'
- Billig-Gewächshaus? Ich hatte im Frühjahr die Augen offen gehalten. Selbst für den Preis eines der 'billigen' Exemplare könnte man mehr als einen Zentner Tomaten kaufen. Und es schien mir fraglich, ob dieses Schrottteil mehr als ein, zwei Jahre halten würde...
- Der Schutz ist trotzdem unvollkommen, wie ich Lisls Posting entnehmen kann
- Viele Leute meinen, daß selbst die leichte Filterung des Sonnenlichtes durch ein Tomatenhaus zu Geschmackseinbußen führt.
Vielleicht kaufe ich trotzdem irgendwann eines (weil bunte Tomaten spannend sind), aber ganz habe ich die Hoffung auf robuste Sorten oder ein zahmes, aber wirkungsvolles Spritzmittel noch nicht aufgegeben.
In einer Fernsehsendung wurde von einem Österreicher berichtet, der Tomaten kommerziell anbaut, auf einem Feld, ohne Schutz, ohne Spritzmittel, ohne Stäbe. Er erntet trotzdem genug, um die Feinschmeckerindustrie beliefern zu können.
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So negativ würde ich das Gewächshaus nicht sehen.
Die Lüftung ist recht leicht lösbar, auch das Thema Feuchtigkeit. Bei Hochwasser hat nicht nur das Gewächshaus ein Problem. Preiswerte Alu-Konstruktionen gibts bei OBI.
Wie auch immer, entweder nehmen wir die Braunfäule als ein inzwischen hoch infektiöse Pilzerkrankung wie eine "Tomatengeißel" hin und hoffen auf ein paar Früchte, die davon kommen bzw. auf ideale Sommer oder wir behelfen uns mit mechanischen Schutzvorrichtungen. Da kommerzielle Anbieter offenbar die Gewächshausalternative als einzige recht sichere Methode gewählt haben (selbst in Spanien wachsen bei kommerziellem Anbau die Tomaten kaum noch im Freien), spricht außer Platz und Geld kaum etwas dagegen.
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In einer Fernsehsendung wurde von einem Österreicher berichtet, der Tomaten kommerziell anbaut, auf einem Feld, ohne Schutz, ohne Spritzmittel, ohne Stäbe. Er erntet trotzdem genug, um die Feinschmeckerindustrie beliefern zu können.
Hallo Robert,
du meinst sicher den Arche Noah Film, der mal Sonntags gekommen ist. Bilder von Erich Stekovics kannst du auf Irinas Homepage anschauen. Das ist die, die am Anfang gekommen ist. Hier der Link http://www.irinas-tomaten.de/Stekovics/stekovics.html
Seit neuestem kann man da sogar auf die Homepage von Stekovics klicken (finde sie allerdings jetzt nicht so toll, aber die Bilder mmmmmh).
Er hat im Film angegeben, dass er in einem Tal wohnt und da immer ein leichter Wind über den Boden streicht.
Hab gerade noch entdeckt, dass vom 12.08.-15.08. das Paradeiserfestival bei ihm stattfindet. Eintritt 12 Euro. Wer also in der Nähe von Frauenkirchen in Österreich wohnt, kann ja mal hinfahren (und dann natürlich auch berichten). Ist sicher ein Erlebnis
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Hr. Stekovics baut im Burgenland an. Da ist es halt möglich die Tomaten und Paprika einfach so auf dem Feld anzubauen. Das ist ein haushoher Unterschied z.B. zu meiner Gegend.
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Habe die Fernsehsendung mit dem Burgenländer Tomatenbauern Stekovics auch gesehen. Also dessen Anbaugebiet im pannonischen Klima ( kaum Niederschläge, also staubtrocken , viel wärmer und windiger ) kann man mit den meisten Gegenden Österreichs und sicher auch Deutschlands überhaupt nicht vergleichen! Wenn man bei uns erst im April aussäen und die Tomatenpflanzen (ohne Aufbinden!) am Boden liegen ließe .... unvorstellbar, da was draus zu bringen!!!!!
Dort funktioniert das aber wunderbar!
Dass so gewachsene und sonnengereifte Tomaten viel schmackhafter sind, ist auch sicher! Aber, wer wohnt schon aller in so einer günstigen Lage? Wir müssen uns eben anders behelfen und damit leben,dass es mal mehr, mal weniger zu ernten gibt!
LG Lisl
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Ich vergesse immer, daß Österreich auch abgesehen von verschiedenen Höhenlagen verschiedene Klimazonen hat...
War gerade auf dem Garagendach bei meinen Tomateneimern. Jetzt bin ich bezüglich der Braunfäule wieder verunsichert: in Fürstenberg im Freiland waren viele Blätter braunfleckig, auch die Stengel hatten z.T. Flecke, oft am Blattansatz. Der Braunton hatte irgendwie einen grauen Anflug, ohne dass da eine graue Schicht zu sehen gewesen wäre. Wo die Blätter nicht braun waren, waren sie meist saftig grün.
Die Pflanzen dürften nicht unter Wassermangel gelitten haben, da der Boden schon in geringer Tiefe relativ feucht wird.
Meine Kübeltomaten auf dem Dach weisen auch Flecke und komplett verdorrte Blätter auf. Aber die Flecke haben oft einen gelben Rand, und die verdorrten Blätter lassen sich leicht vom Stengel lösen, ohne daß mir eine Fortsetzung der Bräune am Stengel aufgefällen wäre. Die Pflanzen in den Eimern hatten in letzer Zeit mehrfach unter starkem Wassermangel zu leiden (bis Ende Juli musste ich fast nicht giessen, da habe ich es in letzer Zeit nicht ernst genug genommen.). Außerdem sind sie in reinem Kompost gepflanzt (nicht ausgereifter, sondern ziemlich roh).
Nun frage ich mich: Handelt es sich überhaupt bei beiden 'Plantagen' um Braunfäule? Oder sind da auch andere Pilzkrankheiten im Spiel? Oder kann man alle Symptome auf dem Dach mit unregelmäßiger Wasserversorgung und unpassendem Substrat erklären?
Oder ist das Schadbild der Braunfäule so unterschiedlich, je nach Wasserversorgung der Pflanzen? (Die einen werden direkt braun, bei den anderen färben sich zumindest Blattstiele gelb, bevor sie verdorren.)
Frische, saftiggrüne Neutriebe gibt es bei beiden Pflanzungen, also nicht daß Ihr denkt, die einen sind einfach total vertrocknet.
Hat schonmal jemand von Euch Wasserglasspritzungen (2% Natriumsilikatlösung) experimentiert? Irgendwelche positiven oder negativen Auswirkungen? Beeinträchtigung des Tomatengenusses durch die eingetrocknete Schicht auf den Früchten?
Oder Soda?
Verdünnte Milch?
Es wäre interessant, wenn jemand einen Teil seiner Pflanzen damit gespritz hätte und den anderen (am gleichen Standort, im gleichen Jahr) nicht.
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Heute haben wir im Garten auch die ersten Tomaten mit Braunfäule gerodet, von ehemals 20 Pflanzen sind nun nur noch 7 Stück übrig geblieben.
Ob der Anbau im GH nun wirklich besser oder schlechter ist, kann ich nicht beurteilen. Da die Pilzsporen sowohl mit dem Wind als auch über den Boden übertragen werden, kann auch ein GH nicht 100%igen Schutz gewährleisten. Zum anderen wenn ich mir für einige hundert Euronen ein Gewächshaus kaufe, kann ich mir dafür einige Zentner ungarische Tomaten im Laden kaufen, die auch ganz tomatig schmecken.
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Ach, das überrascht mich aber, lieber Matthias! Bei euch war doch gar nicht so schlechtes nasskaltes Wetter,dachte ich....!!!?
Wie ist es bei deinen bezüglich Sorten? Sind auch die De Berao übriggeblieben?
LG Lisl
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Lisl, ja die 'De Berao' und einige 'Vanessa' stehen noch da. Sind noch gesund, nasskaltes Wetter ist nicht notwendig, rundherum um unseren Garten sind viele Kartoffelfelder. Zum anderen haben wir schon viele Jahre mit Phytophtora zu kämpfen, in manchen Jahren weniger in anderen mehr. Dieses Jahr urplötzlich und über Nacht mit mehr...!
Daher hatte ich in den anderen Jahren auch nur noch 'De Berao' und 'Celsior' im Freiland gepflanzt.
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Tja, Kartoffelfelder in der Nähe sind natürlich ein Problem! Heuer ist es bei uns aber eigenartigerweise so, dass es mit den Tomaten angefangen hat und die Kartoffeln erst später befallen wurden. Das war hier sonst immer umgekehrt!
Sicher hat man dann nach mehreren Befallsjahren auch schon einen verseuchten Boden und es braucht nur noch das passende Wetter kommen .....
LG Lisl
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Hallo Re-Mark, das sind zwei verschiedene Sachen,die du da schilderst, und wenn ich mir ´s aussuchen dürfte (habe auch beide Schadbilder :( ...), dann wäre mir die Version mit den gelblichen Blättern die liebere ;) . Das haben bei mir auch immer diejenigen Pflanzen, die schon öfter mal ziemlich durstig geworden waren und sich nach dem Gießen dann wieder erfangen hatten - fast immer nur Kübeltomaten . Durch das oftmalige Gießen wird auch der Boden so ausgeschwemmt, dass man ohne Nachdüngen nicht klarkommt.
LG Lisl
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Wenn man sich ein Gewächshaus anschafft, sollte man auf jeden Fall einen Ventilator mit einplanen. In meinem gibt es nämlich keinen.
Obwohl ich immer ein Fenster zum Lüften geöffnet habe, trocknen die Pflanzen bei feuchtem Wetter nicht ab und deshalb geht es der Braunfäule im Haus wesentlich besser, als im Freiland, und die wuchert schon.
Andererseits bin ich nicht sicher, ob die Pflanzen im Haus nur die fäule oder noch einen anderen Pilz haben, die Blätter beginnen zu faulen nämlich mit ziemlich grauen Kreisen und dann trocknet alles ein, wie im Frühjahr bei den Jungpflanzen.
Auch die kleinen Pflänzchen, die sich selbst gesät haben, matschen so vor sich hin.Nur die Reisetomate und die Banana Legs faulen langsamer als Ihre Kollegen, daher habe ich die beiden gestern nochmals mit Biplantol gegossen. Die Ananastomate stellt sämtliche Rekorde im Schnellfaulen auf und die steht zwischen den beiden.
Donnerstag hatte ich zur Rettung der Saison von der Celsior zwei Geiztriebe eingepflanzt, die scheinen beide anzuwachsen und auf dem Markt bekam ich noch eine Cocktailtomate, die steht jetzt auch im Wohnzimmer, dem einzigen Ort ohne Fäule.
Im Freiland reifen jetzt die ersten Tomaten, ich hoffe, daß ein paar keine Fäule haben, es sind die Wildtomate, Whippersnapper im Kupferkessel und Lesnoj und die Wintertomate. Letztere müssen sich beeilen, da die Pflanzen schon befallen sind.
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Andererseits bin ich nicht sicher, ob die Pflanzen im Haus nur die fäule oder noch einen anderen Pilz haben, die Blätter beginnen zu faulen nämlich mit ziemlich grauen Kreisen und dann trocknet alles ein, wie im Frühjahr bei den Jungpflanzen.
Genau solche Planzen sehe ich bei zwei Bekannten jedes Jahr in deren Gewächshäusern ! Beide lassen diese Planzen aber trotzdem wachsen und haben jedes Jahr Tomaten in Hülle und Fülle!
Ich glaube, das sind eigentlich "nur" Hitzeschäden an den Blättern und nicht die Fäule, obwohl es vorerst ziemlich gleich aussieht! Beide Glashäuser sind nicht gut belüftbar und da werden schon manchmal auch über 40° erreicht , wenn die Sonne draufbrennt!
Der einzige augenscheinliche Unterschied , der mir auffällt: die Stängel und die Früchte haben nicht diese braunen Flecken wie bei denen mit der Fäule.
LG Lisl
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Es stimmt schon: im Gewächshaus ist man vor Braunfäule auch nicht gefeit. Letztes Jahr waren allerdings nur einige wenige Tomaten davon befallen. Alles in Allem kein Problem.
Richtig ist auch, dass im Gewächshaus eine gute Luftzirkulation erzielt werden muss. Ich hatte mir dieserhalb einen teuren Ventilator angeschafft. Hätte ich mir sparen können. Jetzt arbeitet bei mir ein hundsgemeiner, ganz billiger Tischventilator, der mit einem Temperaturmesser gekoppelt ist.
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Es gibt ja noch ein paar Pilze... Samtfleckenkrankheit? (habe gerade kein Buch da, um nach den Symptomen zu gucken. Aber es ist mir als Gewächshauskrankheit in Erinnerung.)
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Meine Mutter baut seit Jahren Tomaten an. Hat sich ein "Gewächshaus" gebaut, das auf einer Seite offen ist. Die Hauptwindrichtung ist zu. Sie hat seit Jahren keine Braunfäule mehr. Ob dies Zufall ist, weiß ich nicht. Denke aber, die Tomaten haben es trocken von oben und Luft kann dazu, somit ist es nicht dämpfig, wie in einem Gewächshaus. Meine Tomaten stehen in Kübeln unterm Dach auf der Terrasse. Bis jetzt habe ich dieses Problem(7 Jahre) noch nie gehabt. Deshalb glaube ich , dass es Tomaten von oben trocken, aber trotzdem luftig mögen.
LG Viola
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Bei unserer Liebe zu alten, meist auch seltenen Sorten sollten wir berücksichtigen, warum sie selten geworden sind. Möglicherweise war ein Grund ihre Anfälligkeit gegen Pilze.
Dies kann auch ich nach meinen Beobachtungen so nicht unbedingt sagen. Nach diversen Misserfolgen sowohl mit alten als auch mit neuen Sorten hatte ich dieses Jahr den Tomaten entsagt und keine gepflanzt. Nun entwickelten sich jedoch aus meinem Kompost in meinem Hochbeet die schönsten Tomatenpflanzen, die ich natürlich gerne stehen ließ. Es sind stabile, nicht zu hohe Pflanzen mit reichlich Blüten und Fruchtansatz aus entsorgten, gekauften, also mit Sicherheit nicht speziell alten, seltenen Sorten sondern aus kommerziell genutztem Anbau, d.h. wo man doch eine möglichst hohe Resistenzauswahl vermutet. Bis letzte Woche war alles in Ordnung, jetzt ist fast alles befallen. Ich werde heute Abend wieder tapfer roden gehen müssen. :-\
LG Nicole
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Meine 'De Bareo braun' und das gelbe 'Lämpchen' sind noch ganz gesund.'Tarasenko' und 'Zuckerbusch' habe ich wegen der Braunfäule rausgerissen.Schade,dennn die ersten Zuckerbuschtomaten waren soooo..... lecker.
Aber hier ist ein Rezept für ein ganz leckeres Chutney aus grünen Tomaten,speziell für Heinone :
500 g grüne Tomaten
1 grüne Paprikaschote
5 kleine,ganz Chili-Schoten
4 - 6 Eßlöffel Weinessig
100 g brauner oder weißer Kandis
3 - 4 Nelken,Salz,Ingwer,Pfeffer
Die Tomaten und Paprika in Stücke schneiden.Mit den Chili-Schoten,dem Essig,Kandis und Gewürzen aufsetzen und unter Rühren 30 - 40 Minuten langsam einkochen lassen.In Gläser füllen.
Eventuell vorher noch pürrieren,wenn mans möchte.
Ist ganz lecker zum Kartoffelgratin ;D ;D !!!
LG Felizia
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Lieber Albrecht, liebe Felizia,
ich danke euch für eure Rezepte, sehen lecker aus. Leider :D wird es vielleicht gar nix damit: das radikale Entfernen der befallenen Blätter, Triebe und Früchte und natürlich das trockene Sommerwetter haben den Neubefall auf null reduziert. Alle (jetzt mehr oder weniger ohne Laub) in der Sonne hängenden Früchte reifen zügig und ohne Fäule! Wahrscheinlich muß zum Testen eurer Rezepte ein paar Tomaten grün pflücken, obwohl sie derzeit rot werden könnten. Verrückte Welt!
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Dann habe ich ja noch Hoffnung!
Aber die Pflanzen haben nicht nur die Samtfleckenkrankheit, einige haben trotzdem noch die Fäule.
Immerhin kann ich heute Abend mal eine Whippersnapper probieren.
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Hallo zusammen,
damit's vor lauter "Tomatenthreads" nicht zu unübersichtlich ist, schreibe ich meine Frage mal hier herein.
Ich hatte ja im letzten Jahr Probleme mit der Kraut- u. Braunfäule, Vercillium, Fusariumwelke...fast alles, was man in dieser regnerischen Gegend kriegen kann. :(
Die Tomaten standen zwar in Töpfen, aber ich gehe mal davon aus, dass sich die versch. Pilze auch am Boden und an der nahe stehenden Hecke befunden haben. Nun habe ich gelesen, dass diese Pilze im Boden überwintern - wie kann ich denn meine zukünftigen Tomaten (werden wieder in Kübeln stehen) schützen? Reicht es, wenn ich Holzpaletten (die ja nicht ganz geschlossen sind) unterstelle, oder soll ich eine Bodenplane auslegen? Die Pflanzen werden ein Dach haben und auch seitl. Schutz - natürlich werden die alten Töpfe sterilisiert.
Vielen Dank schon mal und liebe Grüße
Nicole
Hier ist Deine Frage viel besser aufgehoben Nicole. :)
Jetzt gibt es sicher auch bald Antwort.
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8) 8) 8)Jetzt habe ich doch tatsächlich an meinem Gedächtnis gezweifelt. Dann habe ich mich gewundert wo Du mein uralt Braunfäule-Problem plötzlich her hast
und dabei war es gar nicht Ich ;D ;D ;D
Und ich dachte schon an gespaltene Persönlichkeit - kann bei Zwilling-Geborenen ja schonmal passieren :P
LG Nicole
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Hallo Nicole, entschuldige bitte, dass ich Deine Frage übersehen habe!
Mit den Tomatenkrankheiten ist es bei mir so: in schlechten Jahren (mit längeren sehr kühlen und nassen Wetterphasen) wurden bisher im Kleingewächshaus und im provisorischen Tomatentunnel mal früher, mal später die meisten Pflanzen krank. Da ich aber so viele Sorten anbauen muss, bin ich gezwungen, an diesen Orten trotzdem wieder welche zu pflanzen. Im Gewächshaus tausche ich zwar den Boden aus , weil ich dort jedes Jahr frischen Mist als Heizung "einbaue" und den verrotteten dann im darauffolgenden Jahr für die Kübeltomaten nehme , welche aber noch nie krank waren. Das Gewächshaus wasche ich einmal vor der Benützung mit Sodalauge innen aus, das ist auch schon alles an Desinfektion.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit dem Wetter alles steht und fällt.
Ich glaube, dass bei Dir der Holzrost, auf den Du die Kübel stellen willst, zum Schutz vom Boden aus ausreichen wird. Die Infektion geht direkt vom Boden aus und den berühren Kübeltomaten nicht. Wenn du diese nicht zu dicht stellst, damit sie auch nach jedem Regen wieder abtrocknen können, müsste das reichen.
So ist es zumindest hier bei mir , wo nicht gerade das günstigste Klima für diese Sonnenkinder herrscht!
Juchuu ;D ! Morgen bekomme ich meinen neuen Tunnel (5,5 x 3 m)(Doppelstegplatten) geliefert ;D ! Musste heute schon den vorläufigen Standplatz ausschaufeln .... 1/2 m schön kompakter Schnee :P ! Bis zumGarten kommen wir bei dieser Schneelage noch nicht, aber wenigstens ist er dann mal da ;) !
LG Lisl
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8) 8) 8)Jetzt habe ich doch tatsächlich an meinem Gedächtnis gezweifelt. Dann habe ich mich gewundert wo Du mein uralt Braunfäule-Problem plötzlich her hast
und dabei war es gar nicht Ich ;D ;D ;D
Und ich dachte schon an gespaltene Persönlichkeit - kann bei Zwilling-Geborenen ja schonmal passieren :P
LG Nicole
;D ...und jetzt war ich es gerade, die dachte, sie wäre irgendwie vergesslich ;D
Liebe Nina, vielen Dank für's Verschieben!!! :D
Und Dir, liebe Lisl, einmal mehr Danke für die Antwort! Man macht sich ja doch leicht verrückt manchmal...
Ich glaube, ich würde die Krise kriegen, wenn meine Pflanzen in diesem Jahr wieder dieser fiesen Fäule erlägen! Deshalb werden sie auch von Anfang an u.a. mit Ackerschachtelhalmbrühe aufgezogen (die hat im letzten Jahr schon gute Erfolge gebracht - zumindest, was das Retten einiger Pflanzen in den Herbst hinein anbetraf).
Hey, wenn Dein Tunnel dann morgen da ist, ist hoffentlich auch der ganze Schnee bei Euch wieder weg - ich drück' Dir jedenfalls alle -grünen- Daumen! :D
Liebe Grüße
Nicole
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Ich glaube, ich würde die Krise kriegen, wenn meine Pflanzen in diesem Jahr wieder dieser fiesen Fäule erlägen! Deshalb werden sie auch von Anfang an u.a. mit Ackerschachtelhalmbrühe aufgezogen
Na, hoffen wir ´s, dass Dir und uns allen die Krise diesen Sommer erspart bleibt ! Aber so gut wie Du vorbeugst, soll ja so schnell nichts schief gehen ;) !
Hey, wenn Dein Tunnel dann morgen da ist, ist hoffentlich auch der ganze Schnee bei Euch wieder weg - ich drück' Dir jedenfalls alle -grünen- Daumen! :D
Das ist lieb gemeint, aber so schnell soll das Wegtauen dieser Schneemassen nicht passieren, sonst haben die armen Leute an den Unterläufen der Flüsse Hochwasser! Ich brauch den Tunnel ja nicht vor Mitte - Ende April einsatzbereit !
LG Lisl
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Hier ein Link mit guten Bildern über Tomatenkrankheiten, auch Tipps zur Vermeidung.
http://www.landwirtschaft.bayern.de/lfl/ips/gartenbau/06916/?context=/gartenbau/freizeit/nutzpflanzen/gemuese/
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Der Link ist super, danke, Maria :) !
LG Lisl
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Hier ein Link mit guten Bildern über Tomatenkrankheiten, auch Tipps zur Vermeidung.
http://www.landwirtschaft.bayern.de/lfl/ips/gartenbau/06916/?context=/gartenbau/freizeit/nutzpflanzen/gemuese/
Funktioniert bei mir nicht.
Korrigiert :
Tomatenkrankheiten
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würde es vielleicht was helfen, wenn man den Boden oder die Töpfe mit schwarzer (Pflanz)Folie abdeckt? Dann gäbe es schon mal kein Spritzwasser. Oder habe ich da einen Denkfehler?
Oder bringt es evtl. etwas, wenn man die untersten Blätter entfernt?
Bis ich letztes Jahr gecheckt habe was passiert ist, brauchte ich nicht mehr experimentierten. Das geht ja so schnell!
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Hi Micha,
das mit der Plane hab' ich auch schon überlegt. Das Dumme ist nur, dass ich 2 Tomatengewächshäuser habe und befürchte, sie könnten sich bei einem heißen Sommer zu stark erhitzen, wenn der Boden auch noch aus Plane besteht...allerdings kann man auf einer Seite die Plane auch ganz hochrollen, so dass es nicht ganz geschlossen ist.
Bei meinem großen Tomatendach (2,50m breit und ca. 5m lang) überlege ich noch, ob ich eine Seite schließe - dann nehme ich für den Boden Holzpaletten.
Soweit ich weiß, geht es nur um's Hochspritzen des Wassers, herumkriechen können Pilze ja glücklicherweise nicht - und springen wohl auch nicht... ;D 8)
Aber der Wind kann die Sporen auch verteilen - das Beste sind wahrscheinlich robuste und gesunde Pflanzen, dann sind sie sicherlich auch nicht sooo anfällig. Und nen heißen Sommer brauchen wir...*hoff*
Liebe Grüße
Nicole
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Früher hat man bei uns auch mal sehr auf die schwarzen Planen gesetzt (im doppelten Sinn ;) ), aber dann hörte man immer öfter, dass bei großer Hitze Schadstoffe vom Plastik in die Erde gleangen würden , und man kam wieder ganz davon ab.
Abgesehen davon fiel auch zu viel Müll an, weil man diese Folien nicht sehr oft verwenden konnte.
Die Schnecken hatten es auch gut drunter,weil sie dort so schöne warme Nächte verbringen konnten......
Das Hochspritzen kann man durch fleißiges Mulchen (etwa mit Rasenschnitt) besser verhindern. Nur darf man das auf keinen Fall bis zum Stamm hinzu machen. Dadurch sind mir anfangs schon Pflanzen kaputtgegangen!
Ich breche auch immer alle Blätter vor Bodenberührung aus oder ab. Ist aber vielleicht in sehr trockenen Gebieten nicht so nötig, wie hier ....
Damit die Blattmasse durch das Abpflücken der unteren Blätter nicht zu gering wird, knipse ich beim Entgeizen bei den meisten Sorten nur die Spitze weg und lasse eins oder zwei Blättchen stehen.
Das kommt aber auf das Wuchsverhalten der Pflanze an.....
LG Lisl
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das mit der Plane hab' ich auch schon überlegt. Das Dumme ist nur, dass ich 2 Tomatengewächshäuser habe und befürchte, sie könnten sich bei einem heißen Sommer zu stark erhitzen, wenn der Boden auch noch aus Plane besteht...
Eine Alternative zu schwarzer Plastikfolie die sich im Sommer stark aufheizt und auch ein gießen des Bodens unmöglich macht, wäre Gärtnervlies. Dieser lässt beim gießen das Wasser durch, er unterdrückt Wildkräuter und die Luft kann zirkulieren.