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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Habakuk am 21. Mai 2008, 04:00:16
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Abgesehen mal von der Zeugungsfähigkeit... ;D
...und auch davon, daß beide eher selten im Garten anzutreffen sind....
Warum wurden früher nur Ochsen als Zugtiere eingesetzt. Waren sie gutmütiger, nicht so wild?
Warum gilt Ochsenfleisch als kräftiger im Geschmack als Stierfleisch? Oder ist Stierfleisch "aromatischer", wie eben im Verhältnis bei Schweinen und unkastrierten Schweinen.
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Ein stolzer Ochsengespannführer um 1900.
Ochsengespanne sind viel zugkräftiger als Pferde und kosteten auch mehr als Pferdegespanne.
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Ochsengespanne waren zumindest hier in D die Ausnahme. Die ärmeren Bauern, die sich keine Pferde leisten konnten, nahmen Kühe. So hier in Hessen noch bis in die 50er Jahre.
Offensichtlich waren Kühe/Ochsen als Zugtiere wesentlich robuster und benötigten weniger Pflegeaufwand. Dafür waren sie aber auch weniger agil.
Kulturhistorisch interessant ist aber schon, dass die Bauern die nördlicheren Regionen eigentlich nur Pferde als Arbeitstiere verwendeten. Allerdings waren die Höfe auch aufgrund des Erbrechts größer (nur der älteste Sohne erbte den Hof und müsste seine Geschwister ggf. auszahlen) und reicher, konnten sich also Pferde leisten. Auch heute noch kostet ein Kalb nur den Bruchteil eines Fohlens.
Was das Schlachttier betrifft, so ist Ochsenfleisch fettreicher und damit saftiger und zarter und somit geschmackvoller. Man bekommt es aber kaum. Auch Kapaune (kastrierte Hähne), die in D wohl verboten sind, aber im belgischen Raum und auch noch am Niederrhein erhältlich sind, sind deutlich köstlicher als normale Hähne.
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Durch die Kastration wachsen Ochsen sehr viel langsamer dadurch ist das Fleisch besser durchwachsen. Aus diesem Grund ist es auch sehr viel teuer in der Produktion was der gemeine deutsche Verbraucher nicht einsieht zu zahlen.
Für die Gespanne würden Kühe und Ochsen wegen der Friedfertigkeit den Stieren vorgezogen.
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Auch Kapaune (kastrierte Hähne), die in D wohl verboten sind, aber im belgischen Raum und auch noch am Niederrhein erhältlich sind, sind deutlich köstlicher als normale Hähne.
Hahn - Kapaun
Hengst - Wallach
Stier - Ochse
Eber - ? ? ?
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Eber - ? ? ?
Kastrierte, männliche Tiere werden Borg (Plural Börge, landschaftlich auch: Bork, Barg, Bark, Barch, Borsch, Pölk) oder Altschneider genannt.
(Quelle: Wikipedia )
LG
Susanne
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Hier noch einmal ein Ochsengespann um 1900.
Bis ca 1955 wurde bei uns neben 5 Pferdegespannen mit mehreren Ochsengespannen gearbeitet erst danach übernahmen Traktoren die Feldarbeit obwohl der erste Traktor 1940 angeschafft wurde aber ganz selten zum Einsatz kam. Die Technik war wohl noch nicht ausgereift
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Die Ochsen kamen als Gespann aus Süddeutschland, Schweiz oder Österreich und waren glaube ich eine besondere Rasse die eigens als Zugtiere gezüchtet und ausgebildet waren. Sie waren auch rotbunt oder rot im Gegensatz zu den hier üblichen schwarzbunten Niederungsvieh. Die Klauen wurden vom Schmied mit Klaueneisen beschlagen.
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Hier ein Klaueneisen.
Davon benötigte der Ochse wohl 8 Stück. Da es ein Fundstück ist, weiß ich nicht ob es ein Ochse oder eine Kuh getragen hat.
Kühe wurden von armen Bauern als Zugtiere benutzt die neben der Erzeugung von Milch auch Feldarbeit verrichten mußten. Sie geben, bedingt durch die Arbeit auf dem Felde, wesentlich weniger Milch.
Der Mist aus dem Kuhstall wurde teilweise mit dem Bullen auf dem Mistschlitten raustransporttiert, was aber nur mit gutmütigen Bullen ging und das hing auch vom "Schweizer" der das Milchvieh und den Kuhstall betreute, stark ab. Die Ochsengespanne waren mit im Kuhstall untergebracht.
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Stiere sind viel schwieriger zu händeln als Ochsen, deswegen nicht als Zugtiere eingesetzt. Vor allem zu einer Zeit als ein guter Teil der Zugtiere Kühe waren, wäre es sicher wenig witzig gewesen, mit einem Stier-Gespann zu fahren ::).
Stiere haben mehr Testosteron als Ochsen, setzen deswegen mehr/schneller Muskelfleisch an - das meiste "normale" Rindfleisch, das wir kaufen, ist Jungstier-Fleisch.
Kastriert werden Stiere vor allem, wenn man sie als Weide-Masttiere großziehen will, die wachsen langsamer, werden weniger hochkalorischem Futter gepuscht und schmecken entsprechend viel aromatischer (und wachsen extensiver auf, sind also irgendwie "öko").
Männliche Schweine werden hierzulande alle kastriert, die mal "Schnitzel" werden sollen, wenn sie groß sind. Also fast alle, denn Deckeber braucht man nur wenige. Die Kyptorchiden (Binneneber), bei denen die Kastration aufwändig/teuer wäre, enden häufig als Spanferkel, noch bevor sie in die Pubertät kommen und diesen typischen Ebergeschmack kriegen, den viele im deutschsprachigen Raum als eklig empfinden. Ich stimme dem zu, hab aus Versehen mal sardische Eberwurst in eine Suppe gekocht, damit hätt man mich meilenweit jagen können :-X
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Wobei der Ekelgeschmack lange nicht bei allen Ebern penetrant ist. Problematisch ist ja, dass man den Miniebern die Hoden ohne Betäubung mit einer Zange abzwackt. Betäubung ist zu teuer, und Hormonbehandlungen umstritten, v.a. bei Biofleischfreaks. ::)
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Ist nicht bei Euch in der Schweiz die Rede davon, dass Lokalanästhesie für die Schweinekastration vorgeschrieben werden soll?
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Ja, man redet seit Jahren.
Allein, das liebe Geld...
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Oje, wenn das nichtmal in der Schweiz durchgeht, gibt es in der EU leider noch lang keine Aussichten, dass das mal was wird. :'(
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Je länger desto weniger. Die braven Eidgenossen wenden ja in der Landwirtschaft bald EU-Recht an.
Dabei würds aufs Kilo Schweinefleisch nur wenige Cents bzw. Rappen ausmachen.
Mal sehn. Vielleicht kommt das doch noch.
Europa wird ja immer zivilisierter. :-X
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ganz so schlimm ist es nicht. Hier die neuen Verordnungen in der Schweiz bezüglich Ferkelkastration:
Ferkel schonend kastrieren
Das Tierschutzgesetz verbietet die Kastration von Ferkeln ohne Schmerzausschaltung auf Anfang
2009, mit der Möglichkeit, bis zu zwei Jahren für die Einführung der neuen Methoden zu geben. Das
ist seit 2005 bekannt. Jetzt hat der Bundesrat entschieden: Ab dem 1. Januar 2010 dürfen Ferkel nur
noch unter Schmerzausschaltung kastriert werden. Bis Ende 2008 werden mehrere taugliche Methoden
entwickelt sein, um den Ebergeruch zu verhindern, der bei unkastrierten Ebern auftreten kann.
Zum einen können Ferkel nach einer Gasnarkose und verabreichtem Schmerzmittel kastriert werden.
Zum andern steht auch eine Methode zur Verfügung, die ohne chirurgische Kastration auskommt. Der
Ebergeruch wird durch eine Impfung verhindert. Für die Einführung der Methoden haben Schweinehaltende
bis Ende 2009 Zeit.
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Ja, ich weiss.
Die "Impfung" entspricht der von mir erwähnten Hormonbehandlung.
Aktuelle Infos zum Stand der Dinge hier.
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Der Ebergeruch wird durch eine Impfung verhindert.
Improvac?
Das Mittel löst die Erzeugung von Antikörpern aus, die die Hodenfunktion unterdrücken. Anwendung nur mit Sicherheits-Impfpistolen, weil es auch beim Menschen Unfruchtbarkeit erzeugt, egal ob Männlein oder Weiblein. Schwangere dürfen es gar nicht anwenden, weil bei versehendlicher Selbstimpfung das Kind gefährdet ist.
Nach der Schlachtung bleibt davon natürlich ganz sicher gar nichts mehr übrig. Guten Appetit.
Was die Hormone aus der Pille in unseren Gewässern anrichten ist schon verheerend. Da brauchen wir unbedingt noch die Massenanwendung von Improvac bei Schweinen.
Betäubung kostet halt Geld. Mit ca. 5-10 Euro pro Ferkel ist sie deutlich teurer, als dass was die Ferkelerzeuger an einem Ferkel verdienen. Mit Außenschutz kein Problem, aber den gibt es in der EU nicht. D.h. die Kosten bleiben bei den Ferkelerzeugern hängen.
Die dritte Alternative wäre, die männlichen Tiere schon mit ca. 80 kg vor Eintritt der Geschlechtsreife zu schlachten, statt mit 120 kg. Wird z.B. in Dänemark vermehrt gemacht. Aber dann müssen halt noch mehr Schweine gemästet werden. Das ist politisch auch wieder nicht korrekt. Und teurer ist es natürlich auch.
Sperma-Sexing ist bei Schweinen noch nicht ausgereift. Bei Rindern wird es teilweise gemacht, die kosten sind aber noch sehr hoch. Sollte diese Technologie zukünftig bezahlbar werden, wäre sie sicher nicht die schlechteste Möglichkeit.
Ich schätze, dass das die Kastration ohne Betäubung in der EU in den nächsten Jahren verboten wird. Die Diskussion läuft auf allen Ebenen. Als Folge wird Improvac im großen Umfang eingesetzt werden, weil es die billigste Lösung ist. Ich werde dann kein Schweinefleisch von der Stange mehr essen. Aber 99% der Verbraucher wird es wieder egal sein. Und wenn dann 10 oder 20 Jahre später die Folgen sichtbar werden, hat es natürlich keiner gewusst...
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Der Fleischfresser mag Fleisch, aber doch kein richtiges Fleisch. Erinnere mich an aromatischen Schweinebraten in Sardinien, von absolut freilaufenden Schweinen. Der hatte Aroma, roch echt nach Schwein, und war doch sehr lecker. Insgeamt kann ich die Fleischfresser nicht verstehen, dass sie, wenn sie denn wirklich Lust nach Fleisch haben, nicht aromatisches Fleisch schätzen. Nein, da muss der arme Bauer rumkastrieren, damit der Braten womöglich nach Kartoffeln schmeckt. Hey, Fleischis, wollt ihr nun Fleisch oder nicht??
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- Als ich noch Schafe hielt, kam öfter Besuch von türkischen Interessenten, die wollten gern Schafböcke haben, noch dazu in der Wolle stehend. Beides (nicht Kastrieren, dicker Pelz) fördert den typischen Geschmack beim Schaf. Anscheinend gibt es Freunde dieser Geschmacksrichtung.
- Schafhirten in alter Zeit und in abgelegenen Gegenden beißen die männlichen Lämmern die Hoden ab...... Nix mit Betäubung oder Hygiene. "Moderne" Alternative ist das Anbringen von Gummiringen, die die Hoden zur Nekrose / zum Absterben bringen. Ob das noch erlaubt ist?
- Schlachtet man einen Schafbock (unter einem JAhr heißt er LAmm....) werden vorher die Hoden abgebunden. Angeblich würde sich sonst der Inhalt im Todeskrampf in das Tier entleeren und einen nicht erwünschten Geschmack verursachen.
Wie macht man das bei Jungstieren?
Ach ja, Börge: Flüchtig Bekannte nannten ihren Sohn so. Damals war das www noch nicht so weit, sie hätten vllt. mal jemanden fragen sollen zur Namenswahl.
Landfrau
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Bei Stieren gibt es durch die Anwesenheit der Hoden keine derartigen geschmacklichen Veränderungen wie bei Schafböcken oder Ebern.
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Der Fleischfresser mag Fleisch, aber doch kein richtiges Fleisch. Erinnere mich an aromatischen Schweinebraten in Sardinien, von absolut freilaufenden Schweinen. Der hatte Aroma, roch echt nach Schwein, und war doch sehr lecker. Insgeamt kann ich die Fleischfresser nicht verstehen, dass sie, wenn sie denn wirklich Lust nach Fleisch haben, nicht aromatisches Fleisch schätzen. Nein, da muss der arme Bauer rumkastrieren, damit der Braten womöglich nach Kartoffeln schmeckt. Hey, Fleischis, wollt ihr nun Fleisch oder nicht??
Du hast schon mal so einen aromatisch nach Pisse riechenden und schmeckenden Eberbraten versucht? Ich glaube kaum.
Schweisfurths www.Schweine (ist kein Link, die heißen aus Marktinggründen so) sind für 16 Euro / kg zu haben. Zwar auch kastriert und erst ab 7 Monaten auf der Weide, dafür dürfen sie aber bis 150 kg leben und sich vor Sonnenblumen ablichten lassen. Leider wollen die wenigsten 16 Euro / kg bezahlen. Dann wären den Bauern Narkosekosten egal und die höhren Tierverluste bei Bio-Haltung wären auch leichter zu verschmerzen.
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16 Euro? So viel bezahl ich für Wild.....
Bei uns bekommt man bei Abnahme eines Viertels Rindfleisch aus reiner Weidehaltung zwischen 6 und 8 Euro / kg. Da steht zwar nicht Bio drauf, aber die Viecher in der Sonne auf der Weide.
Aber richtiges Schweinefleisch kann auch köstlich sein, leicht durchwachsen...... . Leckerlich. Leider gibt es selten Outdoor-Schwein. Aber es lohnt sich wirklich. Wer einmal mit Bio- oder Freilandfleisch angefixt ist, mag den Industrietiermüll nicht mehr reichen oder gar essen.
Neulich hatte ich Freilaufhähne - so gut, selbst die Brühe von der Bratenkarkasse gibt mit wenig Gemüse und Reis nochmal ein formidables Essen.
Landfrau
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"Richtiges" Schweinefleisch (hat nix mit dem Ebergeschmack zu tun) habe ich in der Toskana Kennen gelernt. Dort wird eine uralte Schweinerasse, die "Cinta Senese" halb wild gehalten und streifen, so zumindest in der Gegend, in der ich damals wohnte, durch ein großes, eingezäuntes Waldstück umher.
Ich weiß nicht mehr, wieviel ich für das Fleisch bzw. die Würste und Schinken daraus gezahlt habe. Aber es war nicht wenig.
Den Herrn über die Rotten habe ich gefragt, ob er nach D exportiere. Nein, war seine Antwort, dann wäre die Nachfrage so groß, dass er die Qualität nicht mehr halten könne.
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"Richtiges" Schweinefleisch (hat nix mit dem Ebergeschmack zu tun) habe ich in der Toskana Kennen gelernt. Dort wird eine uralte Schweinerasse, die "Cinta Senese" halb wild gehalten und streifen, so zumindest in der Gegend, in der ich damals wohnte, durch ein großes, eingezäuntes Waldstück umher.
Ich denke, das meine Lehm auch und hat es mit nicht kastrierten Schweinen verwechselt.
Alte Rassen, Fütterung, Freilandhaltung und Kastration sind 4 Paar Stiefel.
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Die Ochsen kamen als Gespann aus Süddeutschland, Schweiz oder Österreich und waren glaube ich eine besondere Rasse die eigens als Zugtiere gezüchtet und ausgebildet waren.
"Suche Ochsen zum Weiterzüchten" ;D :o ;D
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@ Landfrau: das Lämmer kastrieren per Abbindegummi ist in der EU verboten.
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Je länger desto weniger. Die braven Eidgenossen wenden ja in der Landwirtschaft bald EU-Recht an.
Dabei würds aufs Kilo Schweinefleisch nur wenige Cents bzw. Rappen ausmachen.
Mal sehn. Vielleicht kommt das doch noch.
Europa wird ja immer zivilisierter. :-X
Warum sollte das kommen??? schon mal selber ein Schwein Kastriert?? Ich denke mal nein! Aus Erfahrung, kann ich sagen, das das für das Schwein, garnicht so problematisch ist und die Kastration binnen einer Minute abgeschlossen ist! Würde man ein Ferkel nakotisieren (wie es bei Binnenerber gemacht wird) hat es wesendlich mehr schmerzen und probleme damit! Mein Tip, erst damit Erfahrung sammeln oder mind. mal bei kastrieren zuschauen und dann erst seine Meinung bilden!!!!
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Warum sollte das kommen??? schon mal selber ein Schwein Kastriert?? Ich denke mal nein! Aus Erfahrung, kann ich sagen, das das für das Schwein, garnicht so problematisch ist und die Kastration binnen einer Minute abgeschlossen ist! Würde man ein Ferkel nakotisieren (wie es bei Binnenerber gemacht wird) hat es wesendlich mehr schmerzen und probleme damit! Mein Tip, erst damit Erfahrung sammeln oder mind. mal bei kastrieren zuschauen und dann erst seine Meinung bilden!!!!
Ich habs schon gesehen, wenn auch nur im Film - und ehrlich, deine Meinung erinnert mich an all die Hundezüchter, die der Meinung sind, dass Hundewelpen das Abschneiden der Schwänze und Ohren (= kupieren) ja gar nicht merken und ganz harmlos ist.
Lass dir mal die Hoden ohne Narkose rausschneiden 8)
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der Schock am Muttertag ::)
http://video.google.com/videoplay?docid=8574331377482935099
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der Schock am Muttertag ::)
http://video.google.com/videoplay?docid=8574331377482935099
so ist das... alles ziemlich krank...
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Es würde mir eine reine Freude sein diesen Farmer festzubinden!........... :-X :-X :-X :-X :-X
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Und wer von euch dreien isst Schweinefleisch?
Versteht mich nicht falsch, dass das eine Sauerei ist, ist auch meine Meinung. Aber Fleischesser sollten da lieber ihren Mund halten.
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Bleibt mal auf dem Teppich. Das ist eine Kastrationszange, mit der die Samenleiter durchtrennt werden. Bei Schafen wird das genauso gemacht.
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Ach so, na dann ist ja gut! ;D
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Bleibt mal auf dem Teppich. Das ist eine Kastrationszange, mit der die Samenleiter durchtrennt werden. Bei Schafen wird das genauso gemacht.
Die Samenleiter und Blutgefässe (Nervenstränge) werden abgequetscht , so lange bis eine Durchblutung nicht mehr stattfinden kann. Die Hoden werden nekrotisch und sterben ab....
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Sicher, das ist ja der Sinn. Ich hatte auch schon kastrierte Schafe. Nach zwei Tagen merkt man den Tieren nichts mehr an.
Fleisch wächst nun mal nicht in der Tiefkühltheke.
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Die Samenleiter und Blutgefässe (Nervenstränge) werden abgequetscht , so lange bis eine Durchblutung nicht mehr stattfinden kann. Die Hoden werden nekrotisch und sterben ab....
Genau das verstehe ich nicht.
Werden Hoden oder ein anderes Körperteil nekrotisch, erzeugt das eine hochpotente Vergiftung durch Fäulnisbakterien und man oder tier stirbt. No way out, es sei denn das nekrotierende Körperteil wird - rechtzeitig - amputiert. Oder kneift diese Zange derart punktgenau nur die Samenleiter ab, dass das Gefäßsystem drumherum unversehrt bleibt? Was ich mir bei dieser grobschlächtigen Kneifzangenmethode widerum nicht vorstellen kann.
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Werden Hoden oder ein anderes Körperteil nekrotisch, erzeugt das eine hochpotente Vergiftung durch Fäulnisbakterien und man oder tier stirbt. No way out, es sei denn das nekrotierende Körperteil wird - rechtzeitig - amputiert. Oder kneift diese Zange derart punktgenau nur die Samenleiter ab, dass das Gefäßsystem drumherum unversehrt bleibt? Was ich mir bei dieser grobschlächtigen Kneifzangenmethode widerum nicht vorstellen kann.
Es wird nur der Hoden zerstört - die Nekrose geht nicht weiter. Die Blutgefässe werden mit der Zange auch abgedrückt.
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Das widerspricht sich, Kristin. Ist ein Körperteil abgestorben, was durch eine massive Blutunterversorgung geschieht, dann muss es amputiert werden.
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Vielleicht hilft das weiter:
Burdizzo-Zange
Gruß Birgit