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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: freitagsfish am 24. Oktober 2008, 14:25:03
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unsere nachbarn an unserer ostgrenze (unser grundstück hat direkte südhanglage) haben direkt an ihren zaun ein regiment thujen gepflanzt, um sichtschutz zu haben. die thujen sind jetzt schon ca. 1,20 m hoch, direkt aneinander gepflanzt, dort wird also in den nächsten jahren eine grüne wand wachsen.
ich finde das nicht schön, möchte und werde mich aber damit arrangieren. mir geht es jetzt darum, dort gehölze zu pflanzen. bisher gibt es an diesem stück zaun auf unserer seite nur eine alte forsythie, die ich im winter verjüngen möchte. eine callicarpa und ein weiteres gehölz mit gutem herbstaspekt (vielleicht ein euonymus) wünsche ich mir dort.
die frage ist: wenn ich in diesem herbst pflanze, werden meine gehölze den wettlauf mit den thujen bestehen? in absehbarer zeit gibt es ja dort von osten am vormittag keine sonne mehr. ich nehme zwar nicht an, daß unsere nachbarn ihre thujen in den himmel wachsen lassen wollen (muß noch mit ihnen sprechen), aber so 1,80 bis 2,00 m werden die bestimmt hoch werden dürfen.
ab mittag gibt es an diesem standort dann wieder sonne, wenn auch gefiltert durch ein paar alte obstbäume, die davor auf der wiese stehen. werden sich meine gehölze mit diesem standort arrangieren, oder ist es ganz sinnlos, dort jetzt noch sträucher zu pflanzen?
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Welche Endhoehe strebt der Nachbar an? 1,8-2m sind an der Grenze schon sehr grenzwertig, je nach Grundstuecksbreite und Gegend. Was ist denn in Eurer Gegend so ueblich?Thuja hat ein ganz gewaltiges Potential! Wenn die Dinger direkt an der Grenze stehen... Hat der Nachbar vor der Pflanzung mit Euch gesprochen- ueber Grenzabstaende und so? Ist ihm klar, was er sich da ins Haus geholt hat? Haelt der Zaun die Thujawand zurueck oder waechst sie da durch? Letzteres wuerde Euch entweder einen schneidenden Nachbarn auf Eurer Seite oder oder eine immer breiter werdende Hecke bescheren. Dann musst Du auch Platz auf Deiner Seite fuer die Schnittoperation lassen. Wenn Du dann noch vorpflanzt, wird das Grundstueck eventuell noch schmaler- aber vielleicht ist das ja bei Dir gar kein Problem.
Wenn man nicht ganz regelmaessig schneidet, gibt es bei spaeterem Rabiatschnitt haessliche Kahlstellen.
Wir haben so eine Hecke (schon 2m hoch) geerbt- und kaempfen alljaehrlich, sie auf vertraegliche Ausmasse zu halten. Zum Glueck steht sie so, dass der abendliche Schatten ueberwiegend auf des Nachbarn gepflasterte Auffahrt faellt, aber es ist grenzwertig, ganz bestimmt.
Ich weiss nicht, ob da auf lange Sicht ueberhaupt andere Pflanzen Karten haben. Bei uns zumindest mickert davor nur Rasen so vor sich hin.
Vielleicht liefert Dein da-muss-wer-durch Streifen schon genug Abstand fuer Deine geplanten Gehoelze?
Irgendwo hier im Forum (Atelier?) hat schon mal jemand was dazu geschrieben.
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die nachbarn haben nicht mit uns gesprochen und ich habe sie, seit die thujen dastehen, auch noch nicht wieder gesehen. wir haben bisher ein sehr gutes verhältnis, und daher denke ich, daß wir klarkommen werden.
was mich wundert: die frau ist beim grünflächenamt, sie müßte also wissen, was sie sich da gepflanzt hat. naja...
die pflanzen stehen so weit wie möglich am zaun. dies ist ein ca. 1,30 cm hoher altmodischer holzleistenzaun, der dem nachbarn gehört. die thujen berühren den zaun jetzt schon, das thujengrün könnte durch den zaun durchwachsen bzw. über dem zaun sich richtig entfalten. ja, das ist wohl ein problem, weil die dinger ja auch an breite ordentlich zulegen... darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht, nur an die höhe. mist. ach, mist!
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Hallo, ich hab mal kurz einen Blick aufs Nachbarrecht von Thueringen geworfen
(google).
Die Grenzabstaende fuer Hecken(immer von der Stammitte aus gemessen) sind recht knapp, ich weiss nicht, ob es fuer die Po/Schulterbreite des heckenschneidenden Nachbarn reicht... ;D
Bis zu 1,5m Hoehe 0,5m
bis 2m Hoehe 0,75m
ueber 2m Hoehe um das Mass der mehrhoehe groesserer Abstand
(schoene Sprache...)
Es gibt noch wenns und abers dazu...
Wer vom Gruenflaechenamt .. kennt sich wohl aus?
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ja, danke cornelia, ich hatte parallel zu dir auch schon das nachbarrecht von thüringen gefunden und die darin enthaltenen abstände. also, wenn die nachbarn die thujen auf einem meter halten wollen, wäre der abstand ok. darauf werde ich dann mal hinweisen müssen...
die frage ist aber immer noch: wenn ich jetzt gehölze pflanze, können die dann den wettlauf gegen bzw. mit den thujen zu ihrem vorteil gewinnen? ich möchte keine gehölze pflanzen, die von vornherein zum absterben verurteilt sind.
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Euonymus steht bei uns unter anderem unter einer großen Eiche - er sieht vergnügt aus und ich denke, dass die Eiche eher da war...
Wenn Du auf Gehölze verzichtest, die volle Sonne brauchen, und den zu setzenden Gehölzen vielleicht eine Wurzelsperre in Richtung Thuja verpasst, sie unter den Füßen gut mit Kompost versorgst und ihnen eine Mulchdecke spendierst, müßte es doch gehen.
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Abwarten. Wenn es Baumarktthujen sind, wofür die Pflanzenhöhe spricht, gibt es mit etwas Glück ordentlich Ausfälle. Wenn die Pflanzen anwachsen, kümmern sie 1-2 Jahre, weil die Wurzeln gekappt sind. Pflanze Deine Blütensträucher, die schaffen das. Mittelfristig werden die Thujen hinter den Sträuchern die Blätter verlieren und Richtung Besitzer wachsen.
Immerhin staunt man, was für Leute in Grünflächenämtern sitzen.
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Die Thujen schicken recht aggressive Wurzeln aus.
Wie schnell die wachsen kommt auf die Erde drauf an und ob sie düngen.
Bei einer Hecke, die der Nachbar wachsen liess, er hält nichts von den 2m die erlaubt sind, die bereits so gegen 4 m sind, fand ich ein Wurzelgeflecht vor in meiner Gartenseite von gegen 2m. Die Stämme sind fast Baumdick. Auch hier kann nicht mehr geschnitten werden, ohne auf mein Grundstück zu gehen. Das sollte unbeding vorher berechnet werden.
Ich habe hier Himbeeren und stachellose Brombeeren gepflanzt. Ist aber alles zum Vergessen. Die kommen nicht an gegen die Wurzeln der Thujen. Wenn sie vielleicht noch jung sind und sich noch nicht so eingewurzelt haben, könnte es gehen.
Als Wurzelsperre, ich fand Wurzeln bis in einer Tiefe von 50 cm, nehme ich Dachpappe.
Wen kümmerts den, die Grenzabstände? Da kann man bei neuen Häusern sehen, wie sie in den vorgeschriebenen 3 - 4 m Abstand einen Gingko oder Trompetenbaum pflanzen. Bäumen brauchen hier einen Abstand von 6 m.
Einen Thujahaag zu pflanzen ohne einzuberechnen, dass man hinter der Hecke auch Platz braucht zum schneiden, fällt nicht allen ein.
Ich selber habe einen Thuja, innerhalb eines Zaungeflechts, den halte ich auf gegen 30 bis 40 cm, damit ich beidseitig schneiden kann.
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hallo,
ich habe in meinem Garten verschiedene Thujenhecken als "Raumteiler" gepflanzt. Diese werden allerdings auf Brusthöhe gehalten. Wenn Du neben den frischen Heckenpflanzen gleich selbst etwas pflanzst, dann haben sie die besten Startchancen. Allzu lange warten würde ich eher nicht.
Falls es Dich interessiert: Neben meinen Hecken sind verschiedene Staudenbeete mit Rosen usw. angelegt. Bisher klappt´s ganz gut.
Viele Grüße
Philine
PS: So eine grüne ruhige Rückwand ist manchmal goldwert. Also selten ein Schaden, wo nicht auch ein Nutzen ist. ;)
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na, philine, ganz neu hier und schon mit so guten ratschlägen zugange! dankeschön und willkommen im forum!
@staudenmanig: das zeug sieht wirklich wie baumarkt-billig-ware aus, irgendwie auch blaß. auf ausfälle zu hoffen, ist ja auf dauer wohl keine lösung, weil ich denke, dort wird dann nachgepflanzt.
aber wiegesagt, ich habe noch nicht mit ihnen gesprochen. mit den nachbarn, nicht den thujen.
edit: philine, du hast ganz recht mit der ruhigen, grünen rückwand. deswegen versuche ich ja auch, es nicht nur negativ zu sehen, sondern mich darauf einzustellen.
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Wir haben hier mit dem Haus und Garten auch eine sehr ausladende Thujahecke (in höhe und breite, nicht in Länge) übernommen und das Wurzelwerk geht irre weit.
Sie darf trotzdem bleiben, da sie uns im Sommer als Schattenspender und Sichtschutz für die Terasse dient. :D
Ich weiß ja nicht welche Gehölze du ins Auge gefasst hast, aber meiner Meinung nach behindern die sich irgendwann gegenseitig und man kann dann beides nicht mehr richtig in Form bringen.
Ich habe an meine Thuja Clematis und Passionsblumen gesetzt um das ganze etwas aufzulockern. Die Passionsblumen ranken sehr schön an der Thuja lang, die Clemtis haben Stützen. So blüht es im Sommer nett an der Hecke und ich kann sie trotzdem in Form halten (oder versuch es zumindest ::))
Vielleicht auch eine Überlegung was rankendes dranzusetzten und keine Gehölze :)
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na, philine, ganz neu hier und schon mit so guten ratschlägen zugange! dankeschön und willkommen im forum!
gerne doch ;)
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Meine Erfahrungen sind andere: In Thuja-Nähe wächst durchaus vieles ohne die geringsten Störungen. Ich habe es hier schon einmal erwähnt, was vor meiner Thuja-Wand, mit der ich ein Nachbarhaus verstecke, wächst.
Zunächst: Da die Thujen auf der Ostseite stehen und folglich nur die Morgensonne behindern, sollte es egal sein, wie hoch sie werden, solange ihr Breitenwachstum nicht dein Grundstück, freitagsfish, tangiert. Im Gegenteil: Gerade im Winter und im Frühjahr ist bei Frost für empfindlichere Gehölze die Verschattung vor der Morgensonne recht hilfreich.
Nun zu den Gehölznachbarn: In meinem Garten wachsen in unmittelbarer Nähe zu und sogar zwischen den Thujen: Magnolie, Viburnum, Zierapfel, Weigelie, Kolkwitzie, Zierjohannisbeere, Ginkgo, Sommerflieder, Hortensien, Strauchrosen. Hinzu kommen noch einige Kleingehölze wie z.B. Seidelbast, mehrere Clematisse, kleinere Rosen, Osmanthus und diverse Stauden.
Ich habe bislang (10 Jahre) keinerlei Wachstumshemmungen feststellen können. Die Gehölze wurden seinerzeit relativ zeitgleich gesetzt, wobei die Thujen bereits eine Höhe von 2 m hatten.
Im übrigen ist mir diese Anti-Thuja-Hysterie völlig unverständlich. Wenn man eine grüne Wand möchte, die recht schnell unerwünschte Blicke verdeckt, gibt es nichts besseres. Das frische Grün ist allemal besser als das jeder Tanne/Fichte. Und in jedem Fall gartenfreundlicher als viele dieser Spaliere, die hier vorgestellt werden.
Wenn ich an freitagsfish Stelle einen Wunsch an den nachbarn richten könnte, würde ich ihn lediglich darum bitten, die Thujen in unterschiedlicher Höhe wachsen zu lassen, damit die "Wand" optisch gefälliger wird.
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danke fars, ich hatte gehofft, daß du dich hier noch einmal meldest, weil du mir ja schon einmal mit der bepflanzung vor meiner (ererbten) thujawand geraten hattest.
du hast sehr recht, daß man sich vor jeglicher hysterie hüten sollte, und ich denke auch, daß thuja kein teufelswerk ist. aber ich habe eben drei solcher völlig aus dem ruder gelaufenen thujawände mit meinem garten geerbt, diejenige direkt an der terrasse ist sofort gefallen und die stümpfe wurden bei den bauarbeiten am gartenhaus gleich mit rausgezogen.
zumindest eine der beiden anderen wird mittelfristig auch noch weichen müssen, es sei denn, mir fällt noch etwas geniales ein, wie man sie besser in den garten einbindet, diese monströsen stücke berliner mauer in grün.
und da pflanzen sie mir nun wieder thuja vor die nase - deswegen seufze ich ein bißchen. möchte aber das beste daraus machen und mit meinen nachbarn ein gutes verhältnis pflegen wie bisher auch.
edit: der tip mit der bitte um unregelmäßigen höhenwuchs ist gut! lieber wäre mir allerdings, sie könnten sich auf etwas niedrigere wuchshöhe einlassen. dann können sie von mir aus auch gern das zeug auf eine höhe säbeln.
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Hallo, Freitagsfish,
wie ist denn der Holzleistenzaun verankert? Ist da womöglich ein Fundamentmäuerchen drunter? Wenn ja, wäre das doch schon eine prima Wurzelsperre. Für den Anfang auf jeden Fall, vielleicht - je nachdem, wie tief dat Dingen reicht - auch länger.
Und wenn du deine eigenen Blütensträucher rasch setzt, haben sie sehr gute Chancen, sich (mindestens) ebenso rasch wie die Thujen zu etablieren.
Sollte es drauf rauslaufen, dass eure Nachbarn sich um Grenzabstände, "grenzüberschreitendes" Wurzelwerk etc.pp. (zu) wenig scheren und/ oder mit den Thujen ähnlich verfahren, kannst du immer noch eine listige Hyper-Robusti-Pflanzung anlegen, die ihrerseits irgendwann den Thujen Stress macht. ;) Zum Beispiel größere Zierquitten-Sorten: Chaenomeles blüht hübsch, kann's in der Sonne wie im Halbschatten, liefert Vögeln gute Nistmöglichkeiten - und schiebt nach einigen Jährchen ganz heimlich, still und leise tiefe, zähe Ausläufer :-X. Oder Flieder :-X. Oderoder... (Nein, ich sage ausdrücklich nicht "Kerria" - das wäre boshaft, und letztlich kriegt man damit nur selber Stress ;D...)
Dunkle Koniferen können wirklich ein wunderbar ruhiger Hintergrund sein für eine "bunte", gemischte Blühgehölz-Pflanzung. Und noch junge Thujen sind für andere, ungefähr gleich alte Pflanzen kein "Gegner", den man fürchten müsste.
Schöne Grüße
Querkopf
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ja querkopf, du bist mir eine immer geschätzte fachkraft, danke für den guerilla-tip, ähem.
der zaun hat (leider) kein solches fundament, das als wurzelsperre dienen könnte, nur die pfosten stehen in so mörtelschuhen in der erde.
aus dem ganzen thema höre ich aber doch immer deutlicher heraus, daß ein wettlauf zumindest nicht zuungunsten meiner gehölze ausgehen wird.
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Zum Beispiel größere Zierquitten-Sorten: Chaenomeles blüht hübsch, kann's in der Sonne wie im Halbschatten, liefert Vögeln gute Nistmöglichkeiten - und schiebt nach einigen Jährchen ganz heimlich, still und leise tiefe, zähe Ausläufer
Das Empire schlägt zurück!
Kann ich nur dringend abraten, da die Ausläufer der Zierquitte und anderer ja eher zur lichten Seite = Westen/Süden wachsen werden.
Ich habe in meinem früheren garten versucht, eine Ausläufer treibende Zierquitte zu entfernen. Habe versucht, sie mit meinem Pkw und einer Stahlkette aus dem Boden zu ziehen... Pustekuchen.
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fars, keine sorge, ich werde nicht auf die dunkle seite der macht wechseln.
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Radlader!
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Bist du im Zweitberuf Vertreter der Baumaschinenindustrie?
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Nein. ;D
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jungs, das ist mein thread. also: tobt euch ruhig aus! im ernst.
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Zurück zur Thuja.
Kräftig wachsende Clematissorten kommen gut mit Th. zurecht. Allerdings muss man einige kräftige Clematiszweige am Thuja-Stamm fixieren. Sonst rutscht der Klettermaxe immer wieder ab.
Ich werde es aber im nächsten Jahr mal mit Jasminum officinale probieren. Der klammert heftiger.
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Wir müssen nur aufpassen, dass der Thread nicht bei den Gartenmenschen landet. Die Moderatoren sind zwar äußerst großzügig, aber manchmal wird es zuviel. ;)
Im Ernst: Seit ich den Radlader habe, bevorzuge ich bei wirklich schweren Arbeiten die Technik. Lieber einmal eine Maschine geliehen und ruckzuck fertig als sich tagelang herumquälen.
Meinerseits OT Ende.
Ich denke auch, dass sich das Problem mit der Thuja beherrschen lässt, wenn Du zeitig genug die von Dir gewünschten Sträucher pflanzt.
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Ich denke auch, dass sich das Problem mit der Thuja beherrschen lässt, wenn Du zeitig genug die von Dir gewünschten Sträucher pflanzt.
das mache ich, gleich anfang november. danke euch allen!
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Dieses Jahr?
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ja.
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Hallo, Fars,
Zum Beispiel größere Zierquitten-Sorten: Chaenomeles blüht hübsch, kann's in der Sonne wie im Halbschatten, liefert Vögeln gute Nistmöglichkeiten - und schiebt nach einigen Jährchen ganz heimlich, still und leise tiefe, zähe Ausläufer...
Das Empire schlägt zurück! ...
yep ;D ;D.
Aber Freitagsfish hat's ja goldrichtig verstanden: Thujen-Wände sind ohne Galgenhumor schwer zu ertragen. Da ist's doch nett, zu wissen, was mensch tun könnte, wenn :)...........
... Kann ich nur dringend abraten, da die Ausläufer der Zierquitte und anderer ja eher zur lichten Seite = Westen/Süden wachsen werden. ...
Nur der Vollständigkeit halber: Nö, die wachsen in den Tiefschatten genauso gern wie ins Licht. Unser grenznahes Exemplar - es war lange vor uns und vor Nachbars da, insofern sind wir entschuldigt ;) - hat sich unter (!) dem Zaunfundament durchgeschafft, obwohl just dort der Schlagschatten von Nachbars ziemlich hohem und breitem Geräteschuppen fällt. (Glück für mich, dass Frau Nachbarin den Strauch mehr mag als ich und deshalb mein Angebot, das Gewucher auf ihrer Zaunseite zu roden, expressis verbis abgelehnt hat.) Immerhin schiebt Chaenomeles nur kurze, "stamm"nahe Ausläufer, im Gegensatz z. B. zu Flieder oder gar Kerria, die sich quadratmeterweise breit machen.
@Freitagsfish:
Jetzt mal wieder ernsthaft ;):
... höre ich aber doch immer deutlicher heraus, daß ein wettlauf zumindest nicht zuungunsten meiner gehölze ausgehen wird.
Genau :D.
Von den Gehölzen, die hier vorgeschlagen wurden, könntest du dir dir vielleicht nochmal Rhodotypos scandens anschauen. Mein Exemplar, mitten im Wurzelfilz einer Fichte gesetzt (ohne Wurzelsperre), hat sich inzwischen offenbar etabliert und nimmt jetzt erstaunlich rasch Anlauf, ein ordentliches Hochformat zu werden :D - ich mach' mal ein Foto (kann allerdings dauern bis zum übernächsten Wochenende).
Völlig ungerührt von Koniferen-Konkurrenz wächst hier außerdem Hydrangea quercifolia (=die Art). Vielleicht wäre die auch was für dich?
Schöne Grüße
Querkopf
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Konmt sicher auch auf die Regenrichtung an. Wir haben hier Nachbars Thujahecke an der Nordwestgrenze stehen. Das Teil ist so an die 70 Jahre alt. Ich weis nicht ob mein Großvater da zugestimmt hatte, auf jeden Fall ist der ehemalige Grenzzaun so 1,5m in der Hecke drin. HÖhe der Hecke so ca. 4-5m.
Die letzten Jahre haben die neuen Besitzer die Hecke dann geschnitten und auf der Höhe gehalten. Unsere Seite haben wir dann übernommen, da wir mit dem Carport nah ran sind (Grenzabstand hätte noch kleiner sein können) und auch die Holzhütten stehen direkt an der Hecke. Jetzt mach ich immer mal wieder einen ziemlichen Eingriff und drücke sie langsam wieder zurück.
Da wir vor allem aus Richtung Nordwest Regen bekommen, ist es direkt hinter der Hecke knochentrocken. Die fängt alles ab und das bißchen was durchkommt hat sie sofort wieder aufgesogen.
Hier kommen nur Pflanzen vorwärts die Trockenheit aushalten.
Clematis ging mir ein, während sich die Prunkwinden nach etwas aufpäppeln sehr gut dran hochranken.
mfg
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das mit der regenrichtung habe ich auch schon überlegt und ich glaube, wir sind da auf unserer seite im vorteil. das wetter scheint überwiegend aus westen zu kommen, zumal das tal mit dem kleinen fluß unten, an dessen südhang wir liegen, auch von west nach ost verläuft. immer, wenn ich in diesem gartenjahr die arbeit wegen regens unterbrechen mußte, habe ich es aus richtung westen kommen sehen.
d.h., auf unserer seite der zukünftigen thujawand ist es feucht, auf nachbars seite trocken. das zeigt auch der boden dort deutlich, wenn ich mich jetzt erinnere! sollen sie sich rumplagen mit dem dann auf ihrer seite verdorrenden rasen!
rhodotypus, ich glaube, querkopf, das hast du jetzt noch vorgeschlagen. der ist auch auf meiner inneren gehölz-wunschliste, aber im moment habe ich mir in den kopf gesetzt, dort gehölze mit ausgeprägtem herbstaspekt zu pflanzen, weil wir z.b. mitte oktober _immer_ für ein langes wochenende im garten sind. deshalb callicarpa und - vielleicht euonymus. euonymus alatus vielleicht? aber der soll so langsam wachsen...?
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ja, bigbee, das langsam-wachsen ist wohl ein argument gegen ihn an der stelle. wie lange hat deiner denn gebraucht, um 1,70 m zu werden?
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Der ist bei mir unter einer Kiefer schneller: in zwei Jahren etwa 50 cm Zuwachs! Allerdings habe ich in der Natur bisher kein Exemplar höher als 2,50 gesehen, die sind hier alle erst in den letzten 10 Jahren aufgetaucht.
Ich würde auch eine Eberesche in die Überlegungen einbeziehen, die wächst sehr schnell sehr hoch und gibt nicht so viel Schatten das der Platz für entsprechende Stauden nicht nutzbar wäre.
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Hallo, Julian,
... Ich würde auch eine Eberesche in die Überlegungen einbeziehen, die wächst sehr schnell sehr hoch und gibt nicht so viel Schatten, dass der Platz für entsprechende Stauden nicht nutzbar wäre. ...
finde ich eine schöne Idee. Hat nur für Freitagsfish den vermutlich gravierenden Nachteil, dass sie wegen der deutlich größeren Höhe des Gewächses damit einen deutlich größeren Abstand zur Grenze einhalten muss (siehe #3) :-\.
@Freitagsfish: Zum Thema Herbstaspekt fallen mir noch Cornus mas und Viburnum-Sorten ein: Beide produzieren bei mir im Garten schöne tiefe Rottöne (Cornus mas tut's hier auch in der Landschaft, ist in unserer Gegend an Waldrändern etc. sehr verbreitet). Pyracantha (=Feuerdorn) hat hübsche Früchte, manche Cotoneaster-Arten/ -Sorten ebenfalls, und beide müssten eigentlich auch mit Konkurrenz und trockenem Boden klarkommen; aber mit diesen beiden habe ich keine eigenen Erfahrungen, ich hab' sie selbst nicht.
Wobei vor dunklem Thujen-Hintergrund natürlich hellere, leuchtende Herbstfarben besser zur Geltung kommen als dunkle - hm, gar nicht so einfach.
Schöne Grüße
Querkopf
P.S. Sanddorn wäre eine weitere Möglichkeit: schöne Früchte, sofern man Männlein plus Weiblein pflanzt. Aber der gilt meines Wissens wohl auch als "Ausläuferer" ::)...
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querkopf: das ist ja witzig! gerade heute habe ich einige so schöne viburnum gesehen im herbstkleid, ich denke, so einer wird neben callicarpa der zweite gehölz-kandidat. viburnum opulus 'roseum', das ganz normale, aber schön schneeballige zeug eben. macht wirklich sehr schönes, dabei aber recht helles herbstlaub.
cotoneaster habe ich einen riesengroßen, sehr sehr schönen schon im garten, zwei weitere kinder davon sind wild aufgewachsen, der eine hat in diesem jahr unglaublich viele knallrote beeren gemacht...
das einzige, was mich an deinem posting irritiert: was für ein gewächshaus? habe ich nicht, hat mein nachbar nicht, ich glaube, du aktives forumsmitglied bringst da zwei verschiedene freds durcheinander. ;) ::) :D
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Mich wundert, das noch keine(r): FEUERBRAND!! geschrien hat.
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???
Soll Freitagsfish die Hecke abfackeln?
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Wäre wohl die rabiateste Methode und macht nicht berühmt, aber berüchtigt.
Nein, ich meine diese Pilzinfektion, für die manche der vorgeschlagenen Gehölze (z.B. Feuerdorn) besonders anfällig sind.
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;)
Das habe ich mir gedacht, ist aber zumindest in Brandenburg kein Thema obwohl es Feuerbrand gibt.
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ich gärtnere nicht in brandenburg!
ich gärtnere nicht in brandenburg!
ich gärtnere nicht in brandenburg! :P
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Hallo Freitagsfisch, hast Du schon mal daran gedacht mit Deinen Nachbarn zu sprechen und ihnen Deine Befürchtungen mitzuteilen -sofern Du sie mal erwischst? Vor einigen Jahren hatten wir ein Haus mit Garten gemietet und meine Freude wurde schnell getrübt. Der Nachbar hatte eine Thujenhecke direkt auf die Grenze gepflanzt und die Sch...thujen hatten mittlerweile eine Höhe von ca. 8 m erreicht. Neben dem Schattenwurf haben die Wurzeln im Bereich von gut vier Metern nichts im Boden wachsen lassen. Selbst nach langen Regenperioden blieb der Boden staubtrocken. -Von dem dichten Nadelteppich ganz zu schweigen- Als dann der Besitzer der anderen Gartenseite ebenfalls eine Thujenhecke gepflanzt hatte -unser Mietgarten war nur 7 Meter breit -, ging uns endgültig das Licht aus. Zwar hat er auf meine freundliche Bitte hin, die Thujen bitte nicht über 2 m wachsen zu lassen immer nett geantwortet, "ja, ja ich schneide die schon". Hat er aber nie gemacht und die Dinger wuchsen und wuchsen. Wir sind mittlerweile in der Nachbarschaft in ein eigenes Haus gezogen und können immer noch die wuchernden Thujen -unbeschnitten- zu beiden Seiten sehen. Damals hatte ich schon überlegt, mit Gift dem Spuk ein Ende zu bereiten. Mich ärgert einfach nur die Rücksichtslosigkeit dieser Leute. Aber wehe, Du würdest etwas pflanzen (Bambus oder eine Reihe hübscher Essigbäume ::) ) selbstverständlich mit entsprechender Wurzelsperre, die in DEINEN Garten hineinreicht... Ich kann mir deren Getobe schon vorstellen. Kleiner gemeiner Tipp. Sieh zu, dass die Dinger im Winter nicht anwachsen ;) . Zeige Dich betroffen und biete den Nachbarn an, gemeinsam eine Lösung (nette Hecke, die beiden Seiten gefällt) zu finden. Leidgeprüfte Grüße Tubusch
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Hallo, Freitagsfish,
... das einzige, was mich an deinem posting irritiert: was für ein gewächshaus? ...
das irritiert jetzt mich: Von einem Gewächshaus habe ich nienienienicht was geschrieben. Bloß von einem Gewächs ::) ;D...
Mein angenehm dunkelrot herbstfärbender Schneeball ist auch was Geläufiges, nämlich Viburnum carlesii 'Aurora'. Der hat zur Blütezeit (beginnt hier i.d.R. Ende April/ Anfang Mai) noch einen weiteren großen Vorteil, er duftet dann nämlich im Wortsinn zehn Meter gegen den Wind - starkes, süßes, dabei feines Nelken-mit-Honig-Aroma, von dem ich nie genug kriegen kann :D... Von diesem Schneeball müsstest du für deine Zwecke freilich ein schon recht großes Exemplar setzen. Denn er ist selbst in meinem Lehm - wo sehr viele Gehölze größer werden oder rascher wachsen, als kluge Bücher sagen - eher von der langsamen Truppe.
Tubutschs Hinweis ist gut, den würde ich an deiner Stelle aufgreifen. Und den Nachbarn - rein vorsorglich - ein Briefchen schreiben, in dem du sie, ganz lieb und nett, drauf aufmerksam machst, dass lt. Nachbarschaftsrecht ihre grenznahe Thujenwand tunlichst nicht höher als xyz werden sollte und dass sie, bitteschön, an regelmäßigen Schnitt denken sollten. Dann hättest du, falls der Schnitt eines Tages doch unterbleibt (und das gutnachbarschaftliche Verhältnis dadurch oder durch sonstwas Trübungen erfährt) rechtzeitig deine Einwände geltend gemacht und eine Handhabe gegen schwarze Riesen auf der Grenze...
@Fars: Keine Ahnung, wie weit das Feuerbrand-Bakterium inzwischen vorgedrungen ist. Aber nach dem, was ich von einer Pflanzenschutz-Fachfrau kürzlich hörte, ist es in D nur im Süden - und dort primär in Gegenden mit ausgedehnten Obstbaum-Beständen - ein ernsthaftes Problem. Anderswo, auch hier bei uns im Südwesten, darf man offenbar noch besten Gewissens Chaenomeles, Sorbus, Pyracantha, Cotoneaster oder Crataegus pflanzen (nicht auszudenken, was geschähe, wenn das Bakterium in den norddeutschen Weiß- und Rotdorn-Knicks zu toben begänne :-X).
Schöne Grüße
Querkopf
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querkopf: so, wie du es beschrieben hast, wird unsere vorgehensweise sein. wir werden mit unseren nachbarn sprechen und sie dabei sehr nett und diplomatisch auf die nötigen pflanzabstände ansprechen. so, wie die thujen jetzt stehen, dürfen sie nach nachbarschaftsrecht nicht höher als 1 m werden...
im schlimmsten fall werde ich per einschreiben mit rückschein einspruch gegen die pflanzung einlegen, damit ich die frist wahre. aber diese art von eskalation möchte ich auf jeden fall vermeiden und bin auch guten mutes.
habe heute beim baumschuler vor ort callicarpa bodienieri 'profusion' und viburnum opulus 'roseum' bestellt. nächste woche sind wir wieder im garten, wenn ich die nachbarn dann sehe, kann ich ja mal berichten, wie es gegangen ist.
bis hierher jedenfalls euch allen vielen dank!
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Hallo freitagsfish,
ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie fars weiter vorn schrieb. Wir haben ähnliche Bedingungen wie Du: eine Thuja-Wand knapp hinter dem Nachbarzaun, jedoch mit Sonne von Morgen bis Mittag. Die Hecke wird einmal im Jahr vom Nachbarn auf seiner Seite beschnitten, die Seite, die zu uns herüber wächst, darf ich übernehmen.
Vor besagtem Zaun (natürlich wächst die Thuja durch, keine Frage!) habe ich in diesem Mai ein neues Beet angelegt mit diversen Gehölzen und Stauden. Einen schmalen Streifen parallel zum Zaun habe ich frei gelassen, damit ich hinter dem Beet entlang gehen und die Hecke schneiden kann. Ich habe ca. 60cm tief gegraben. Die Thujawurzeln, die sich zu uns geschlichen hatten, hielten sich in Grenzen. Ich war so frei und habe sie gekappt, damit ich eine Wurzelsperre einrichten konnte. Gepflanzt habe ich u.a. eine Hamamelis (ca. 2m vom Zaun entfernt, wächst ja schließlich noch), die durch die Thuja wunderbar geschützt wird, zwei Berberitzen, eine Strauchrose ('Lichtkönigin Lucia'), einen Ilex x attenuata 'Sunny Foster' und einen Buddleia-Sämling. Dazwischen stehen jetzt noch so 4 Clematisse, 2 Astern und jede Menge andere Stauden. Alle Pflanzen sind größenmäßig regelrecht explodiert. Vielleicht lag's ja am Kompost, aber wenn die so weitermachen, mache ich mir um die Nähe zur Thujahecke überhaupt keine Sorgen. Die packen das.
LG Dicentra
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@dicentra: danke für deine erfahrungen und ermunterung.
also, das ist der stand der dinge zusammengefaßt:
der nachbar will seine thujenhecke auf "gesprächshöhe" halten. ich habe ihm gesagt, daß sie bei dem pflanzabstand zum zaun eigentlich nicht höher als 1 m wachsen dürfen. na, dann paßt das ja, sagte er und grinste ein bißchen. vielleicht, weil ich ein recht kurzer mensch bin, ähem...
sie wollen keine sichtschutz zu unserem garten, sich nicht abschotten, neinnein, sie wollten einfach nicht mehr auf ihren zaun sehen.
so ist es mir recht, weil der zaun, für den er verantwortlich ist, mir nämlich gefällt, ihm aber nicht. er ist natürlich dennoch bereit, den zaun zu erneuern, wenn das irgendwann einmal nötig ist, aber wiegesagt - er sieht's ja dann nicht. und wenn er auf mein grundstück will, worum er gebeten hat, falls der zaun neu gemacht werden muß, dann werde ich ein wort über die gestaltung mitreden. oder es gleich selbst machen!
gepflanzt habe ich jetzt tatsächlich viburnum opulus 'roseum' und callicarpa bodinieri 'profusion'. gekauft zu einem preis beim baumschuler vor ort, bei dem ich mich frage, wie der mann davon leben kann. hab' ihm kaffeegeld gegeben. :)
wenn ich diesen thread im nächsten jahr wiederfinde, kann ich ja dann mal berichten, wie die sträucher angegangen sind.
danke euch allen!
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Das klingt doch bestens! Ich bin zwar ein wenig skeptisch, dass sich eine Thujahecke tatsächlich auf 1m Höhe halten lässt und dabei gut aussehen kann, aber da muss man halt abwarten.
wenn ich diesen thread im nächsten jahr wiederfinde, kann ich ja dann mal berichten, wie die sträucher angegangen sind.
Oh ja, bitte und dann auch gleich mit Fotos. Dieser Schneeball, den Du da gepflanzt hast, hat es mir auch angetan. Wenn ich nur wüsste, wohin damit, der bleibt ja auch nicht grade klein *seufz*.
LG und viel Erfolg,
Dicentra
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Ich bin zwar ein wenig skeptisch, dass sich eine Thujahecke tatsächlich auf 1m Höhe halten lässt und dabei gut aussehen kann, aber da muss man halt abwarten.
Da gibt es doch das Modell Grabstätteneinfassung, was über Jahrzehnte auf einem Meter Höhe gehalten wird.
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Nja, da passt's auch hin, sofern man nicht gewaltsam Thuja-Arten niederhält, die von Hause aus 10-15m hoch werden können. Ich gebe zu, ich bin voreingenommen durch die inflationäre Verwendung von Thujahecken in Minireihenhausgärten ::). Einfach grässlich. Die hier haben eine ähnliche Meinung dazu ;D. Nur die Sache mit den giftigen Wurzelausscheidungen glaube ich nicht.
Wenigstens hat freitagsfish ein paar schöne Sträucher davorgepflanzt.
LG Dicentra
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ja, das thema treibt einen um, nicht wahr?!
ich habe in meinem garten neben drei thujawänden, von denen eine komplett entfernt worden ist, auch eine einzeln wachsende geerbt. sie steht direkt in der grundstücksecke zum privat-öffentlichen gartenweg hin. sie ist bestimmt schon zehn meter hoch und ein wahrlich imposantes geschöpf! ich schätze sie mittlerweile als "grundstücksmarker". ich mulche seit einer saison kräftig den platz direkt unter ihr. und mittlerweile regt sich dort etwas leben...
ich glaube mittlerweile, das thuja-thema ist eine art lektion, die ich lernen soll in meinem leben. ;D 8) ::)
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;D
Das finde ich ja witzig, dass Du ebenfalls eine einzeln stehende, hohe Thuja hast, die Bestandsschutz genießt. Nachdem wir das Grundstück vor 2 Jahren übernommen haben, habe ich fast alle Thujas rausgeschmissen außer besagtem Baum (schließlich sind's ja welche, wenn man sie lässt) und einem Stück Hecke (3 Thujas), das den Durchgang am Haus entlang zum Garten abgrenzt.
Wenn ich mich noch an die Gärtchen in dem Wohngebiet erinnere, wo wir vorher gewohnt haben, da haben sich manche Leute dermaßen mit diesen grünen Mauern umgeben, dass die ohnehin kleine Terrasse wie ein Gefängnishof wirkt. My home is my castle, das haben die stolzen RH-Bewohner ein bisschen zu wörtlich genommen.
Ich vermute auch, dass es in erster Linie die Dunkelheit und Nährstoffmangel sind, die verhindern, dass unter Thujahecken viel wächst. Seitdem ich den Thujabaum etwas aufgeastet und Kompost darunter verteilt habe, wachsen dort auch wieder andere Kräutlein wie Hosta, Walderdbeeren, Giersch ;D
LG Dicentra
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dicentra, das wird immer lustiger: ich habe auch vor, meine einzelstehende thuja aufzuasten. und zwar, wenn der mulch/kompost darunter schön zersetzt ist... gut zu wissen, daß da dann etwas schönes wachsen kann! :D
ich finde, als aufgeastete sehen sie wirklich richtig gut aus!
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freitagsfish, ganz meine Meinung: als Baum sieht eine Thuja wirklich gut aus und aufgeastet sowieso. Das untere Geäst bei unserer war nur noch vertrocknetes Gestrüpp, also habe ich es kurzerhand weggenommen.
Ich war eben kurz auf der Suche nach einem Foto (es ist leider nicht genau das, was ich wollte). Hauptmotiv war eigentlich das neue Beet vor dem Schuppen mit dem diesjährig neu aufgebauten Dach, aber die Thuja neben dem Schuppen ist ja auch zu sehen. Dahinter verstecken sich die Regenwassertonne und Nachbars Baumhaus im Apfelbaum. Als Sichtschutz ist uns diese Thuja unersetzlich ;).
LG und gute Nacht,
Dicentra