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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Lisa Verena am 22. November 2008, 11:25:44
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Hallo,
nachdem heute zum ersten mal in der früh ein schnee lag, packten wir gleich die
vogelfutterhäuschen aus und füllten sie auf.
wir haben 1vogelhäuschen mit birkenholz, 1 mit einem ständer, 1 selbstgemachtes, 1 länglicher futtersilo, 1 futtersilo mit wahrsheinlich plexiglas und einen tonbehälter mit seitlichen futterplätzen.
das ganze sortiment haben wir rund ums haus aufgebaut.
dann habe ich noch 3 meisenringe, 2 meisenknödel und einen erdnussbeutel
von peddy aufgehängt. und wart ihr schon aktiv?
vlg lisa
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Hallo Lisa-Verena !
Ja, ich habe schon vor ein paar Tagen meine Futterhäuschen aufgehängt, 3 Futterhäuseln mit Mischfutter und 1 Edelstahlsäule mit Fettfutter. Ich mische mir das Vogelfutter immer selber. Kaufe immer einen großen Sack Sonnenblumenkerne, dann noch einen kleinen Sack Erdnussbruch, Rosinen und mische es selber. Dann kaufe ich noch Fettfutter, das sind Haferflocken mit Fett mit Erdnüssen und Rosinen, da gibts auch größere Mengen im Kübel. Meinen Vögeln soll es gut gehen. Heute war schon ein Kernbeißer da, bis ich das Tele auf die Kamera montiert hatte, war er leider wieder weg. Jetzt lasse ich die Kamera mit Tele griffbereit liegen für alle Fälle. Bei mir kommen schon die Kohlmeisen, Blaumeisen, Tannenmeisen, Grünlinge, Spatzen, Kleiber und Buchfinken zum Fressen. Der Kernbeißer ist neu. Also dann wünsche ich Dir auch viel Spaß beim Vogelbeobachten und fotografieren.
Lg. Elis.
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ein Buchfink, die sind ja gerne auf dem Boden.
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Da kannst die Tannenmeise erkennen. Aber die sind ja so schnell.
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Eine Kohlmeise
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Hallo elis,
Tannenmeise ist das keine. Ich tippe auf Weidenmeise, da das schwarze Kopfband sehr weit nach unten gezogen ist. Aber Sumpfmeise ist natürlich sehr ähnlich.
Viele Grüße
Wolfgang
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Hallo Cryoptomeria !
Danke für den Hinweis, werde mal im Vogelbuch nachsehen.
Hallo Lisa-Verena !
Jetzt habe ich auch eine Möglichkeit gefunden, Vogelbilder zu machen. Habe mein nie gebrauchtes Teleobjektiv ausprobiert uns siehe da es geht wunderbar, sogar durch die Fensterscheibe. Habe Dich immer beneidet um Dein Zoom. Jetzt können wir gemeinsam auf "Vogeljagd" gehen :D :D.
LG elis.
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Elis, ich tippe auf Sumpfmeisen, bei uns sind sie häufiger,habe keine ahnung wie es bei dir aussieht. Bei uns waren heute Eichelhäher, Buntspecht, Fedlsperlinge,
Kohlmeisen, Blaumeisen, Grünlinge, Buchfinken, Bergfinken, Rotkehlchen und ein Kleiber am Futterhaus. Manchmal kommen auch Tannenmeisen, Sumpfmeise,
Stieglitze, Erlenzeisige... ans Futterhäuschen.
Bei mir war heut schon ein großer Betrieb :D
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:D
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:)
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:)
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...mann muss dazusagen, dass ich die Kamera (Nikon D60)von meinem Papa ausleihen durfte. Die Eichelhäher mag ich besonders gerne.
Es ist auch immer ein Buntspechtpaar da.
Vlg lisa
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Hallo elis,
Tannenmeise ist das keine. Ich tippe auf Weidenmeise, da das schwarze Kopfband sehr weit nach unten gezogen ist. Aber Sumpfmeise ist natürlich sehr ähnlich.
Viele Grüße
Wolfgang
hallo elis,
schöne Bilder hast Du da :D. Ich glaube auch, dass es sich hier um Sumpfmeisen handelt. Hab da mal ein bisserl nachgeschlagen, wie die bei mir im Garten waren. ;)
hinzugefügt:
Wirklich toll, was ihr da macht, den Vögeln scheint es sehr zu behagen :D
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Hallo Lisa-Verena !
Schön :D :D. Bei uns war heute im Dorf soviel los, es ist Theater im Wirtshaus nebenan, da war so viel Unruhe. Da trauen sich nicht so viele an die Futterhäuseln. Aber das wird schon wieder. Viel Spaß weiterhin bei der "Vogeljagd".
Lg Elis
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Danke, deine Fotos sind aber auch toll! :D
Man muss schon etwas Gefühl und Glück haben um Vögel zu fotografieren.
vlg lisa
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Hallo Vogelbegeisterte,
ich hätte auch sofort auf Sumpfmeise getippt, da sie bei uns auch viel häufiger vorkommt. Allerdings das lange schwarze Kopfband hat mich eben irritiert. Es ist bei der Weidenmeise länger als bei der Sumpfmeise. Aber das sind minimale Unterschiede.Vielleicht das nächste Mal mit Tele ein Foto schießen. Dann können wir nochmal genau schauen.
Viel Spaß weiterhin beim Beobachten am Futterhaus.
@ Lisa, toll, dass bei dir schon Bergfinken sind. Bei uns kommen die meist viel später. Vielleicht der frühe Wintereinbruch??
Wolfgang
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Bei uns sah ich heuer die ersten am 1. November,
2007 war es der 4. November. Also fast kein Unterschied.
Bei dir kommen sie wohl später aber bei uns eigentlich immer in der 1. Novemberwoche. Vlg lisa
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Dann ist da bei dir normal. Bei uns eigentlich erst im Januar, aber in manchen Wintern auch überhaupt nicht.Ich denke, es hängt von der Kälte und dem Futterangebot im Norden ab.Wäre interessant zu wissen, wo deine überhaupt herkommen.
Tolle Vögel diese Bergfinken. Immer etwas scheuer und viel beweglicher und aufgeregter als die Buchfinken.
Viele Grüße
Wolfgang
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Hallo hier wieder ein Eichelhäher:
Die zwei die immer kommen sind wirklich beeindruckend.
Vlg lisa
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Ich habe mir gerade wieder Fettfuter zusammengemischt: Pflanzenfett, Nüsse, Flocken, Rosinen, Körner aller Arten. Bockelhart ist das Zeug, trotz ein paar Tropfen Öls. Jetzt ist mir eingefallen, dass tierisches Fett ja eigentlich sehr wichtig wäre und die Mischung auch weicher macht. Rindertalg gibt es bei uns aber nicht zu kaufen. Was könnte ich noch nehmen?
Ihr habt ja wirklich beneidenswert viele verschiedene Wintergäste.
Da sieht es bei uns sehr bescheiden aus: Amseln, wenn es richtig knackig kalt ist; Spatzen, Blau- und Kohlmeisen immer. Ein Rotkehlchen mehr hin als wieder, ebenso ein Kleiber; natürlich auch Buch- und Grünfinken. Ob die Zaunkönige an das Streufutter gehen, kann ich nicht sagen. Acht ständige Vogelarten kann man wirklich nicht als vielfältig bezeichnen. Wenn es richtig kalt ist, kommen noch einige; aber richtig kalt ist es hier schon lange nicht gewesen.
Und trotzdem macht es Spaß, das Geflatter, Schimpfen und Vertreiben zu beobachten!
Aufgefallen ist mir übrigens zweierlei: Ein Bereich der Pergola ist ziemlich freigeschnitten, an die Meisenknödel dort etc. gehen die Vögel kaum. Ein paar Meter weiter hat eine Kletterrose den ganzen Bereich überwachsen. Dort ist ganz reges Leben: die Vögel fressen dort nicht nur lieber, sondern sie halten sich auch gerne im Schutz der Zweige auf.
Und unser Sprudelstein plätschert immer noch vor sich hin. Er wird nicht nur als Tränke genutzt sondern auch als Badestelle. Ich habe das Gefühl, dass im Sommer nicht so viele Vögel dort sind wie um diese Zeit. Woran mag das liegen?
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an der futterstelle bei meiner mutter und oma im garten habe ich heute einen eichelhäher gesehen, bei dem es mich wundert, daß der überhaupt noch fliegen kann - er hat einen richtigen kugelbauch! (mama sagt "wampe".) sie meint, es sei der selbe vogel, der im letzten jahr das erste mal auftauchte und nun immer wieder komme. sie haben ihn richtig fettgefüttert!
außerdem habe ich dort heute einen vogel gesehen, den ich noch nicht kannte. allerdings zu kurz, um viele merkmale zu sehen, er war meisengroß, sah auch sonst so aus, trug aber eine - naja, wie soll ich sagen? - punk-frisur. die federn am hinterkopf sahen aus wie mit gel nach oben gestellt. weiß jemand, was das war?
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vielleicht eine Haubenmeise?
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ja! danke conni! der punk ist eine haubenmeise! klasse.
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Hallo !
Kann mir bitte jemand sagen, welcher Vogel das ist ? Ich tippe auf Bergfink.
lg elis.
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so isses..... ;)
fringilla montifringilla...bergfink
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......Mann im Schlichtkleid.
Viele Grüße
Wolfgang
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Danke :D, so ein Vogelbuch ist doch sehr brauchbar.
LG. elis
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Auch wir haben einige Piepmatzen am Futterhaus. Hier mal zwei Eindrücke:
Nr. 1:
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und Nr. 2, der Kleiber:
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Hallo,
bin ganz begeistert von euren herrlichen Vogelbildern!
Und Lisa Verena, aus dir wird bestimmt mal eine sehr begabte Fotografin !
Das bist du auch jetzt schon natürlich ;)
Ich muss für mein Futterhaus ,die Erdnussstangen und Meisenknödel bessere Plätze finden : die Krähen versuchen sämtliches Fressbare zu plündern ::)
Letztere ziehen sie einfach an den Schnüren hoch mit den Krallen oder wickeln sie mehrfach um den Ast an denen sie hängen , fertig ist das "Krähen-Buffet" :-\ ;)
LG Mirjam
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Noch eins.... im Sommer: Neues Haus inspizieren:
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Guten Abend!
ein Kleiberpärchen kommt den Winter über regelmässig an eines meiner Futterhäuschen. Hier einer der beiden

kleiber
Jetzt beobachte ich seit ein paar Tagen etwas für mich ganz Erstaunliches. Kleiber knacken Nüsse!
Zuerst dachte ich, dass sie die Nüsse in die Rinde des uralten Birnbaums einhämmern, als Notration. Aber es ist wohl eher so, dass sie die Nuss einklemmen und dann unter vollem Körpereinsatz mit dem spitzen Schnabel darauf herumklopfen, bis die Nuss geknackt ist.
Leider war das trotz 300mm-Objektiv etwas weit weg zum fotografieren, aber hier ist einer mit Nuss auf der Suche nach einer passenden Stelle (linkes Bild) und mit aufgeknackter Nussschale links neben sich (rechtes Bild).
Kann man das so klein noch erkennen?
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kleiber mit nuss
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[td]

kleiber mit nuss2
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LG
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Ja, man sieht es noch gut, gehört habe ich das schon
aber selbst gesehen und fotografiert noch nicht...super!
Vlg lisa
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tarokaya: die kleiber in unserem garten machen das auch. sie klemmen alles mögliche in geeignete ritzen oder spalten und knacken es dann auf oder fressen so einfach bequem. an einem unserer uralten obstbäume wurde vor ewigen zeiten mal ein starker ast (ganz falsch!) gerade abgeschnitten, so daß die schnittfläche direkt nach oben zeigt. das ganze hat etwa 10 cm durchmesser. diese fläche benutzen nicht nur die kleiber sozusagen als küchenarbeitsfläche... ::)
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Bei uns stecken sie auch die Nüsse und größere Kerne in die Rinde der alten Eichen, mit dem Fernglas kann man sie ganz genau erkennen. Anschließend wird dann kopfüber auf der Nuss herumgehackt, bis man an den Kern kommt. Unsere Rabenkrähen und Eichelhäher werfen manchmal die Nüsse hier auf die Straße, ich glaube nicht, dass sie ihnen verunglücken, da steckt System hinter, um die härteren durch den Aufprall zu knacken. Das Krähenpaar ist so clever, denen traue ich sogar zu, dass sie warten, dass ein Auto drüber fährt.
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knusperhäuschen, das mit den krähen ist tatsächlich eine strategie! hier in der straße gibt es da ein paar regelrechte spezialisten für's nüsse-auf-die-straße-fallen-lassen - allein die varianten des anfluges und abwurfes der nuß!
dabei sitzen dann mitunter ein paar jüngere krähen auf der regenrinne eines nebengebäudes und gucken aus der ersten reihe, wie die alten es machen. und ich habe auch schon oft beobachtet, wie eine krähe die nuß direkt vor ein fahrendes auto wirft. ich glaube aber nicht, daß ihre intelligenz schon erkannt hat, daß nur die reifen die nüsse zerfahren können.
wenn sie das auch noch herauskriegen, übernehmen sie dann bald die weltherrschaft. ;) aber im ernst: es sind ja hochintelligente und aus meiner sicht sehr sympathische tiere.
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Ich hab noch diesen Artikel dazu gefunden.
Wenn man hier unser Krähenpaar über´s Jahr beobachtet, wundert mich das gar nicht, sie sind wirklich sehr pfiffig! Dort, wo ich früher wohnte, knackte übrigens auch die kleinere Dohlenverwandtschaft, die in zwei unbenutzten Kaminen auf unserem Dach wohnte, die Walnüsse auf die "Bombardier"-Art, unser betonierte Hof diente dabei immer als Amboss. Warum sie auch immer Berge von Nüssen in den Kamin geworfen haben, die ich schäufelchenweise beim Kaminausnehmen dann wieder einsammeln konnte, weiß ich auch nicht, vielleicht waren dort oben neben den Nestern eben auch ihre "Schmieden".
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Heute geht es hier am Futterhaus "bunt" zu. Nachdem sich nach den üblichen Besuchern auch wieder Eichhörnchen und Bunt- und Mittelspecht bedient hatten, tauchte eine gemischte Gruppe von Goldammern und Dompfaffen auf. Wirklich ein buntes Völkchen. Die Goldammern sind erst jetzt aufgetaucht, sie kommen immer erst später im Jahr ans Futterhaus.
Vielleicht kommen ja auch die Kernbeisser wieder, letztes Jahr habe ich sie gar nicht gesehen, aber im Jahr davor waren die dicken Brummer öfter zu Gast.
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Knusperhäuschen, du hast aber eine illustre Gesellschaft bei dir versammelt :D
Bei mir sind die Meisen in jung und älter am flattern und dann bin ich nicht ganz sicher, meine aber, es müsste das Weibchen der Mönchsgrasmücke sein.
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Hallo tarokaya !
Das 3.Bild sieht nach Weidenmeise oder Tannenmeise aus. Aber schön sind sie anzuschauen die Vögel beim Futterhäuschen.
LG. elis.
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Was auch immer es ist, sie scheint Pirouetten zu drehen! :D
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Hallo elis
Worin unterscheiden sich Tannenmeise oder Weidenmeise und Mönchsgrasmücke?
Ist vielleicht auch die Perspektive. Dieses Vögelchen ist sehr scheu, kleiner als Blau- und Kohlmeisen und hat nicht so einen rundlichen Körper sondern einen zierlichen länglicheren.
Dieses Bild ist leider nicht ganz scharf, aber vielleicht hilft es zur eindeutigeren Identifikation?
LG
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Sorry, Bild nachgeliefert :-\

wer bin ich?
Pirouetten?
Oder die Markierung für den Landeplatz ;D
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Hm, wenn ich da goggle, kann ich mir vorstellen, dass es eine Weidenmeise ist.
http://www.natur-lexikon.com/Texte/HWG/003/00207-Weidenmeise/HWG00207-Weidenmeise.html
Die Tannenmeise hat wohl auch noch unter dem Schnabel eine schwarze Zeichnung.
Merci auf alle Fälle :D
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Unsere Tannenmeisen erkennt man ganz eindeutig an dem weissen Fleck hinten am Kopf-/Nackenbereich, irgendwie sehen sie auch immer etwas klein und "schmuddelig" aus, wer weiss, warum. Die mit der durchgängigen Koipfkappe sind wohl Weiden- oder Sumpfmeisen, auseinanderhalten kann ich sie auch nicht, tippe aber bei unseren auf Sumpfmeisen.
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Hallo,
die Meise am Futterplatz ist eindeutig eine Sumpfmeise.
Die Wangen sind nicht so weiß wie bei der Weidenmeise und es fehlt der helle Armschwingensaum.
Die Sumpfmeise dominiert die Weidenmeise, kommt viel häufiger an einen Futterplatz und ist viel weniger scheu.
Viele Grüße
Wolfgang
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Da ich dafür keinen neuen Thread öffnen will stelle ich hier unser neues Futterhaus vor. Da weiter vom Haus entfernt absulut krähensicher durch alles drunterzuhängen. ;D ;)
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:D
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Wer es nachbauen will, so sieht es von unten aus. LG Irisfool
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Hallo Irisfool !
Schön :D :D, das ist ja eine super Idee. Bei Dir möchte ich auch Vogel sein und dahin zum fressen kommen dürfen ;) ;). Hast Du ein Teleobjektiv, da gibts ja sicher viele Vogelsorten zu fotografieren. Freue mich schon auf die Bilder :D.
LG elis
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Das ist ein tolles Futterhaus! :D :D
Aber wie hast Du es fotografiert, ohne es anzuschauen? Es ist doch ein Weihnachtsgeschenk 2008! ;D ;D 8)
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Blind!!!!! ;D ;D ;D ;)
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An unserem Nebengebäude wächst eine Vitis Labrusca-Hybr. (Amerikanerrebe bzw. Foxrebe). Sie ist zwanzig Meter lang und trägt jedes Jahr überreich. Wenn nichts anderes mehr zu finden ist, fangen die Vögel an, die Beeren zu picken.
Sie fangen am Ende des Gebäudes an und arbeiten sich Stück für Stück in Richtung Eingang vor. Ein paar Wochen sieht der Weg verheerend aus. Zum Frühling ist alles restlos weggefressen.
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und ist das ein aktuelles bild? ich meine: finden sie jetzt schon nichts anderes mehr?
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Das Bild ist von heute.
Vielleicht müssen die Vögel auch immer erst auf den Geschmack kommen. Oder warten sie, bis die Beeren gären?
Der Anblick ist wirklich drollig. Vorn die Sauerei und hinten alles feinsäuberlich ab- und weggepickt. Jeden Tag arbeiten sich die Tiere ein kleines Stück weiter voran.
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Heute habe ich am Futterhäuschen beobachtet, wie eine Meise auch einen Sonnenblumenkern einklemmte und darauf herumhämmerte.
Machen Meisen das immer oder hat sie sich das vom Kleiber abgeschaut??
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Da ich dafür keinen neuen Thread öffnen will stelle ich hier unser neues Futterhaus vor. Da weiter vom Haus entfernt absulut krähensicher durch alles drunterzuhängen. ;D ;)
8)
SUPER - und die Vögel können sich beim Fressen auch noch unter"stellen" ... ;D
lg Maude
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tarokaya: ich weiß nicht, ich denke manchmal, die schauen sich ganz viel von ganz vielen artgenossen ab. die meisen vom kleiber, der kleiber vom buntspecht...
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staudenmanig: vielleicht werden die beeren jetzt erst ein bißchen süßer? hast du mal probiert?
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Süß sind sie seit September.
Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel. Die Vögel (Amseln, Eichelhäher, Finken, Meisen) gehen erst zum Spätherbst ran.
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tarokaya: ich weiß nicht, ich denke manchmal, die schauen sich ganz viel von ganz vielen artgenossen ab. die meisen vom kleiber, der kleiber vom buntspecht...
Solche Fragen habe ich mir heuer auch schon gestellt .
So haben sich wohl "unsere" Krähen, das Rotkehlchen und die beiden Buntspechte den Meisen und Sperlingen abgeschaut, wie man sich am besten die Meisenknödel zu Gemüte führt ;)
Es ist das erste Mal, dass ich diese drei Vogelarten beobachten kann , wie sie sich hängenderweise an den leckeren Knödeln laben :D
Die Amseln haben das bisher noch nicht geschafft ; sie bevorzugen immer noch am Boden zu fressen .
Seit der Boden wieder offen ist ,sieht man sie auch schon wieder mit fetten Regenwürmern im Schnabel ...
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... da hast ja einen hübschen Kerl im Garten :D
lg Maude
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Die Krähe ist geschickt , sie schafft es immer irgendwie , sich den Knödel zu angeln .
Das eine Jungtier muss es wohl noch lernen , es hatte weniger Glück ;)
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Hallo Scilla,
holen die Krähen sich den ganzen Knödel?
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@ Maude : Ja , selbst an der Telefonstange :o sieht ( und hört ) man die Spechte dann und wann picken ... :D
Nein, die Krähen haben das bisher noch nicht geschafft, ist aber wohl nur eine Frage der Zeit :-\
Es kommt selten auch vor, dass die Knödel nicht gut zugeschweisst sind und unten aus dem Netz plumpsen .
Die Krähe freuts , mich weniger ... ;) ;D
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"Meine" Krähen holen sich den ganzen Knödel. Kurzfristige Abhilfe brachten so kleine "Metallkäfige" (links im Bild) für die Knödel, eine sehr sinnreiche englische Erfindung (von De***r); in diesem Jahr haben sie es gelernt, durch die Metallstäbe den Knödel schnell zu zerhacken, der dann durch die Gitterstäbe fällt und ratzfatz verputzt wird.
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Diese Viecher sind einfach clever , denen fällt doch immer etwas ein , wenn der Magen knurrt,nicht ? ;)
Im Fernsehen sah ich vor einer Weile eine Sendung , wo Forscher mit handzahmen Krähen eine Art "Intelligenztests" durchführten .
Höchst interessant !
Heute bin ich etwas betrübt : im Beet unter der Lärche fand ich ein totes Rotkehlchen . :'( :'(
Diese sieht man hier eher selten .
Vermutlich war der Nachbarkater der Täter >:(
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So füttert man "meisenfreundlich"
Hallo zusammen,
ich selbst füttere immer ab ca. Anfang November; aber halt "meisenfreundlich" in unserem naturnahen Garten.
Habe keine Lust dort viele Elstern, Eichelhäher und Rabenkrähen (vom Waldrand) zu ernähren,
die obendrein zahlreiche Singvogelnester plündern und ausgeflogene junge Kleinvögel fressen.
Die Rabenvögel reißen hier im Nu jeden Meisenknödel runter.
1 kopfüber aufgehängten Becher mit preisgünstigem, salzfreien Pflanzenfett;
ausschließlich Klettervögel wie Meisen, Kleiber, Spechte kommen nur von unten dran.
1 Futtersilo mit nur kleinem Sitzrand mit Sonnenblumenkernen und preisgünstigen Vollkern-Haferflocken
(universell, auch für Weichfutterfresser)
Rotkehlchen gehen auch an den Teller dieses Silos.
Für "Bodenfresser" fallen hier auch viele Krümel ab.
Also noch 2 handvoll Haferflocken auf den Erdboden unter das Futtersilo am Rand eines Weißdornbusches.
In diesem Jahr liegen zahlreiche Äpfel im Gras;
wir konnten und wollten nicht alles ernten. ;)
Weichfutterfresser wie Amseln, Wacholderdrosseln u.a. kommen gut auf ihre Kosten.
Zeitweise 1 zylindrisches Plastiksilo ca. 500 ccm für Sonnenblumenkerne,
2 Öffnungen unten, aber Sitzstange entfernt
geeignet für Klettervögel wie Meisen und Kleiber;
Finkenvögel, die rütteln können - Grünfink, Gimpel, Feldsperling - kommen auch dran;
können aber immer nur 1 Korn rausholen und nicht andere blockieren !
VG
Swift_w
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zwar nicht am futterhaus und nicht im eigenen garten, aber diese wacholderdrossel (denke ich jedenfalls) haben wir beim heutigen gartenspaziergang beim hingebungsvollen naschen beobachten können. :)
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Ein Super-Äpfeljahr, auch für Drosseln. :D
Hallo Zwerggarten,
na klar, das ist eine Wacholderdrossel auf Deinem Bild.
Wir sehen sie auch oft in unserm naturnahen Garten und besonders im öffentlichen Schloßgarten.
Ganze Schwärme von Wacholderdrosseln und auch einige Amseln verwerten dort die Falläpfel und hängengebliebenen Äpfel.
"In der Natur kommt eben nichts zu". ;D
VG
Swift_w
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Pünktlich zum Kälteeinbruch sehe ich dieses Jahr heute zum ersten Mal einen Schwarm Bergfinken am Futterhaus. Das Bild wird immer bunter, gerade tummeln sich dort neben den verschiedenen Meisen und den Amseln und Kleibern Rotkehlchen, Buchfinken, Grünfinken, Bergfinken, Goldammern, Mittelspecht und Dompfaffe. Die Meisen machen sich heute rar, wahrscheinlich gibt es irgendwo in der Nachbarschaft was Leckereres.
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Winterfütterungsmethoden; auch Bodenfresser
Hallo zusammen,
hier mal eine interessante Seite über Fütterungsmethoden;
u.a. auch mit Schutz für Bodenfresser:
http://www.tierundnatur.de/winfu-ge.htm
VG
Swift_w
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Rotkehlchen und Haubenmeise finden sich ein.
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Die Haubenmeisen-Punks finde ich immer besonders niedlich. Hat eigentlich irgendwer mal mehrere Rotkehlchen auf einmal gesehen? Mit scheinen diese so freundlich ausschauenden Gesellen ziemliche Einzelgänger zu sein, heute haben sich zwei hier wirklich ewig lange gescheucht, keiner wollte den anderen Robin-Bruder dulden.
Da es ja nächste Woche hier wohl zweistellige Minusgrade geben wird, haben wir vorgesorgt, die Küche hat ein paar zusätzliche Meisenglocken produziert:
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Die Haubenmeisen-Punks finde ich immer besonders niedlich. Hat eigentlich irgendwer mal mehrere Rotkehlchen auf einmal gesehen? Mit scheinen diese so freundlich ausschauenden Gesellen ziemliche Einzelgänger zu sein, heute haben sich zwei hier wirklich ewig lange gescheucht, keiner wollte den anderen Robin-Bruder dulden.
Da es ja nächste Woche hier wohl zweistellige Minusgrade geben wird, haben wir vorgesorgt, die Küche hat ein paar zusätzliche Meisenglocken produziert:
Hallo Knusperhäuschen,
toll; bist Du aber fleißig. :)
Tja, so sind sie nun mal, die Rotkehlchen-Einzelkämpfer;
machen sich gegenseitig fast fertig.
Sollen sich gegenseitig sogar von Futterplätzen abhalten.
Wo Du das so beschreibst:
Ich hab auch noch nie 2 friedlich zusammen am Futterplatz in unserem naturnahen Garten beobachtet.
VG
Swift_w
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Ist mir auch schon aufgefallen, dass immer nur ein einzelnes Rotkehlchen zu sehen ist.
@Knusperhäuschen: Wie machst du denn deine Fettfuttermischung?
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Ist mir auch schon aufgefallen, dass immer nur ein einzelnes Rotkehlchen zu sehen ist.
Genau! Seit ich darauf achte, habe ich auch noch nie zwei Rotkehlchen gleichzeitig gesehen.
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Hier hab´ ich schon mal was dazu geschriebenAntwort # 27,
Eine Stange normales Pflanzenfett im Suppentopf (Durchmesser 25cm, Höhe ca. 15cm) schmelzen, soviel an Futter (nach Wahl, ich nahm gemischtes Streufutter, geschälte und ungeschälte Sonnenblumenkerne, Hanf, ungeschwefelte Rosinen, billiges Fertigmüsli, Erdnüsse und Waldvogelfutter) in das etwas abgekühlte, aber noch flüssige Fett einrühren, dass man noch umrühren kann, ohne zuviel herumzukrümeln, etwas abkühlen lassen, zwischendurch mal rühren, dann mit einer Suppenkelle in die Töpfe füllen, vielleicht etwas mit einem Kochlöffel feststampfen.
Ich stelle die Töpfe, weil bei mir oben immer noch viel vom Stock rausschaut, auf einen Backrost, der auf einer Plastikwanne liegt, so stehen die Töpfe eben. Das ganze über Nacht in einen kalten Raum stellen und dann mit Draht (wg. der Eichhörnchen, die knabbern Fäden durch) aufhängen.
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Normales Pflanzenfett in Stangenform gibt es bei uns nicht im Handel. Pflanzenfett ist ja eigentlich Öl, oder? ::)
Nur Kokosfett ist fest soviel ich weiss.
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Bei uns gibts dieses gehärtete Pflanzenfett in 1 kg Stangen überall, von billigen No-Name Produkten bis zu teurerem Biskin und Palmin (könnte Palmfett sein). Kokosfett kenne ich eher in Blöcken, die so ähnlich ausschauen, wie große Schokoladen (Stücke zum Abbrechen).
Für´s Fondue nehme ich eigentlich auch immer Stangenfett.
Die Meisenglocken werden eigentlich genauso hart, wie mit Kokosfett.
Stangenfett
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Ich habe mit diesem Stangenfett Futternapfkuchen / Vogelhupf hergestellt. Auf eine Stange Fett habe ich eine Tüte Früchtemüsli ohne Zucker, eine Tüte Haferflocken und etwa die gleiche Menge gemischtes Vogelstreufutter genommen.
Die Metall-Backformen innen mit Pflanzenöl einstreichen, die Fettfuttermischung einfüllen, festpressen und dann gut abkühlen lassen.
Zum rausholen auf den Kopf stellen und mit dem Föhn außen erwärmen. Der Vogelhupf fällt dann von selbst aus der Form.
(Ich habe es einmal ohne einölen versucht, da fällt nix.)
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"Vogelhupf" finde ich klasse, Susanne ;D !
Also eine Guglhupf-Form?
Und wo richtest du das Ganze an? Wäre ja schön, wenn auch andere Vögel, als die, die sich an den Stöcken der Glocken festhalten können (Bei uns nur Meisen, Kleiber, Spechte und ganz wenige, geschickte Amseln) auch was vom "Kuchen" abbekämen und nicht immer nur die runtergefallenen Krümel fressen müssten.
Hat Irisfool nicht auch mal von diesen Kuchen berichtet? Wahrscheinlich einfach auf dem Gartentisch anrichten, wie es sich für Kuchen gehört.... ;).
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Ja, ich benutze dafür Guglhupfformen.
Die Idee stammt ursprünglich von Irisfool, sie hatte vor ein oder zwei oder drei Jahren mal Bilder eingestellt.
Ich habe die Futternapfkuchen in Klarsichtfolie verpackt und zu Weihnachten verschenkt. Ist gut angekommen. :D
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sie zu plazieren. Wenn man ein großes Vogelhaus hat, passen sie rein. Außerdem könnte man so ein Teil auf einen Aststumpf aufspießen.
Besser finde ich aufhängen: ein Hanfseil, einen Draht oder eine Kette um einen Knüppel schlingen, durch die Mitte des Vogelhupfs ziehen und irgendwo aufhängen.
Oder anders: mit einer langen Schraube auf einen Pfosten ein Brett befestigen - die Schraube muß noch ein paar Zentimeter rausgucken - Vogelhupf draufsetzen.
Die letzten beiden Methoden sind bei entsprechender Montagehöhe ziemlich katzensicher.
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Irgendwie sind mir künstlich gehärtete Fette nicht geheuer. :-\
da entstehen völlig neue Substanzen, die es in der Natur nicht gibt und die z.B. ziemlich gefässschädigend sind. Die Vögel nehmen ja eher grössere Mengen davon auf, bezogen auf das Gewicht.
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Wenn bei Fettsäuren die Kohlenstoffverbindungen mit Wasserstoffatomen besetzt sind, sind sie gesättigt.
Das gilt für einen hohen Anteil der tierischen Fette, Kokos- und Palmfett und Milchprodukte, bei Stangenfett wird diese Verbindung per Hydridisierung durch Zuführung von Wasserstoff unter hohen Temperatur- und Druckbedingungen künstlich erzeugt (Sättigung).
Demnach müsste man Meisenglocken- und Knödel, wenn sie gesünder sein sollten, mit gesunden, ungesättigten Fetten herstellen, also Pflanzenölen, das geht aber nicht, weil sie flüssig sind.
Als Alternative dann einfach das Futter, wie gehabt, ausstreuen.
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Hallo !
Ich habe früher immer eine pure Speckschwarte aufgehängt,die war schon so 3-4 cm dick, die Vögel waren ganz wild drauf. Aber jetzt gibts leider nicht mehr so fette Schweine mit so dicker Speckschicht.
lg. elis
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bei Stangenfett wird diese Verbindung per Hydridisierung durch Zuführung von Wasserstoff unter hohen Temperatur- und Druckbedingungen künstlich erzeugt
Genau das meine ich. Bei der künstlichen Härtung entstehen schädliche Substanzen, die in der Natur nicht vorkommen und in manchen Ländern schon verboten sind, zumindest gibt es Grenzwerte dafür. Diese Substanzen reagieren im Körper ganz anders als natürliche gesättigte Fette. Schaust du beim Kauf von Keksen.. nicht darauf?
@Elis: Gute Idee, aber das Weisse vom Speck esse ich am liebsten selbst. ;)
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gestern fiel etwa eine Viertelstunde nach Sonnenuntergang ein kleiner Schwarm Schwanzmeisen über die Meisenknödel her - wenn ich richtig gezählt hab, waren es insgesamt 6.
die sind sowas von herzig! :D :-*
(http://img119.imageshack.us/img119/6088/schwanzmeisenkc3.jpg)
Suchbild: wieviele Meisen findet ihr? ;)
Leider hat meine Cam kein sonderlich gutes Tele ::)
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@ feder:
Auf die Transfett-Säuren bin ich gerade erst durch dich aufmerksam geworden, Feder!
Ich bin froh, dass ich nur in geringem Maße solche Produkte konsumiere, die wohl diese Stoffe in höheren Mengen beinhalten, wir essen eigentlich nichts Frittiertes, keine Chips und Flips oder sowas, Pommes, Croissants und Nutella, keine gekauften Süßigkeiten und Kekse (nur selbstgebackene zu Weihnachten), Margarine benutz ich auch nicht, und Stangenfett gibt´s wirklich nur zum Jahreswechsel einmal fürs Fondue und halt für die Vogelglocken.
Ich werde mal auf den Verpackungen in Zukunft darauf achten!
sorry fürs OT!
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bei Stangenfett wird diese Verbindung per Hydridisierung durch Zuführung von Wasserstoff unter hohen Temperatur- und Druckbedingungen künstlich erzeugt
Genau das meine ich. Bei der künstlichen Härtung entstehen schädliche Substanzen, die in der Natur nicht vorkommen und in manchen Ländern schon verboten sind, zumindest gibt es Grenzwerte dafür. Diese Substanzen reagieren im Körper ganz anders als natürliche gesättigte Fette. Schaust du beim Kauf von Keksen.. nicht darauf?
Bei der Härtung entstehen Transfettsäuren.
Aus Vorsorgegründen sollte der Gehalt in Fetten so niedrig wie möglich sein. Allerdings gibt es durchaus eine bedeutende natürliche Quelle: die Kuhmilch.
Mögliche unerwünschte Wirkungen beim Menschen sind Beeinträchtigungen der Blutfettwerte in einer Weise, die ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit sich bringen. Das sind langfristige Folgen, die nach Jahren bis Jahrzehnten zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen können.
Wobei man nicht übersehen darf, dass Übergewicht durch Fehlernährung, meist verbunden mit Bewegungsmangel, per se einer der wichtigsten Risikofaktoren für solche Erkrankungen ist. Auch ganz ohne Transfettsäuren.
Für Singvögel, die in freier Natur keine fünf Jahre leben, bezweifele ich, dass ein Risiko durch Transfettsäuren irgendeine relevante Rolle spielt.
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Nochmal OT: Ich glaube, es kommt da wirklich auf die konsumierte Menge an. Wenn man nur wenig solche Sachen isst, ist es wohl nicht so schlimm. Bei Kindern hingegen kann da rasch einiges zusammenkommen. Und was die Vögel betrifft, ::), keine Ahnung. Aber sie fressen ja vielleicht relativ viel davon.
@Bristlecone: Die natürlichen Transfette in der Kuhmilch sind anscheinend nicht schädlich.
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Auch nochmal OT:
Bedenklich dürfte sein, wenn Vogelfutter nicht richtig gelagert wurde und schimmelig geworden ist. Ich kann mich noch erinnern, dass früher für Vogelfutter Reste verwendet wurden, die für den menschlichen Genuss aus genau dem Grund nicht mehr geeignet waren.
Dürfte zum Glück heute kaum noch vorkommen.
@Feder: Nichts Genaues weiß man nicht. Für Lehm wäre das mal wieder ein Anlass, gegen den Genuss von Kuhmilch zu argumentieren. ;)
P.S. Näheres zur Risikobewertung von Transfettsäuren hier (PDF).
/OT
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Hallo Zusammen, dieser Gast saß heute am Nussbaum in der Nähe des Vogelfutterhäuschens,
bekam aber keinen ab, hübscher Sperber, hat bei uns in der Nähe schon einmal gebrütet...
Vlg lisa
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Tolle Bilder und interessante Berichte, ich schaue immer wieder gerne in diesen Thread ! :D :D
Ein schöner Kerl Dein Sperber, Lisa!
Aber sagt mal - was meint ihr ,warum wohl ist mein selbst hergestelltes Fettfutter nicht richtig fest geworden ?
Ich habe das Futter nach einem Rezept aus einer Gartenzeitschrift gemacht ,die Fett/ Körnerfutter/Flocken-Mischung wurde in unten mit Alufolie abgedichtete Keksformen gefüllt .
Das Ganze blieb eher weich und es gab drum eine ziemliche Schweinerei gab am Futterplatz .
(aufhängen ging auf diese Weise eh nicht )
Bin ich zu blöd ? ::) ;)
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ich hab heute erstmals in meinem leben eine tannenmeise gesehen, und zwar beim futterhaus. muss ihnen wohl im dichten tann schon recht ungemütlich geworden sein, wenn sie sich hier blicken lässt :D ::)
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Aber sagt mal - was meint ihr ,warum wohl ist mein selbst hergestelltes Fettfutter nicht richtig fest geworden ?
Welches Fett hast du denn genommen?
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Aber sagt mal - was meint ihr ,warum wohl ist mein selbst hergestelltes Fettfutter nicht richtig fest geworden ?
Ich habe das Futter nach einem Rezept aus einer Gartenzeitschrift gemacht ,die Fett/ Körnerfutter/Flocken-Mischung wurde in unten mit Alufolie abgedichtete Keksformen gefüllt .
Das Ganze blieb eher weich und es gab drum eine ziemliche Schweinerei gab am Futterplatz .
(aufhängen ging auf diese Weise eh nicht )
Bin ich zu blöd ? ::) ;)
Hallo scilla,
ich verwende Rindertalg mit einem Schuß Pflanzenöl, sonst wird das Futter zu
hart. Rindertalg gibts beim Fleischer.
LG Falk
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Vogelschlag an Fensterscheiben; Gegenmaßnahmen
Hallo zusammen,
täglich ca. 250 000 tote Vogelopfer an Fensterscheiben in Europa;
das sind ja Horrorzahlen !
Kann bei Winterfütterung nah an großen Glasflächen leider auch vorkommen.
Links, Gegenmaßnahmen:
http://www.google.de/search?q=Vogelschlag%2C+Fensterscheiben
VG
Swift_w
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Pures salzfreies Fett bei strenger Kälte
Hallo zusammen,
da ich wenig Zeit habe für Fettfutterherstellung verwende ich u.a. jetzt bei der strengen Kälte:
1 kopfüber aufgehängten Becher mit preisgünstigem, salzfreien Pflanzenfett,
hier Reform-Margarine extrem kochsalzarm (Natriumchlorid);
ausschließlich Klettervögel wie Meisen, Kleiber, Spechte kommen nur von unten dran.
Wird gerne angenommen.
Früher verwendete ich auch salzfreien Rinder- oder Schweinetalg vom Metzger.
Gibts in jeder Metzgerei an bestimmten Tagen nach dem Schlachten.
Am besten in Apfelsinennetzen und angenagelt, damit die Rabenvögel nicht ganze Klumpen abtransportieren.
Damals kam sogar der Mäusebussard und labte sich am Rindertalg am Obstaum im Garten !
Jetzt wird's verdammt eng bei der arktischen Kälte plus Schnee für die Mäusejäger Bussard u. Turmfalke.
VG
Swift_w
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Hunger und scheinbar vor allem Durst trieben diese beiden Gäste heute bis auf unsere Terrasse. Sie labten sich am Schmelzwasser auf den dunklen Steinen und bekamen rasch noch ein bisschen Futter. :D
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Hallo tinesmaragaid.
Schön Deine Bilder von dem Rotkehlchen und dem Zaunkönig. Bei mir wohnt auch ein Zaunkönig, aber ich sehe den so selten. Gratuliere zu diesen schönen Schnappschüssen :D :D.
Lg elis.
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Danke, Elis. :D :-*
Es sind übrigens Weichei-Schnappschüsse. Ich stand im warmen Wohnzimmer hinter der Scheibe. ;D ;D ;D
Dieses ist später entstanden. Durch den veränderten Sonnenstand gab es mehr Probleme mit Reflektionen in der Scheibe. :-\
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Ganz tolle Bilder Tine! Das Rotkehlchen im Schlossgarten wartete auch darauf, dass sie in den Brunnen ein "Wack" hackten, das hatte wirklich Durst. Bei uns trinken die Vögel mit den Hühnern mit. Man muss nur aufpassen, dass sie nun nicht baden.....
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[OT] Habt ihr denn für die Hühner eine Spezialtränke, die nicht zufriert oder füllst du mehrmals täglich nach? [/OT]
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Die wird mehrmals am Tag gefüllt und mit etwas Zucker versehen.
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Hallo tinesmaragaid !
Anders bleiben die Vögel ja nichts sitzen, ich mache die Bilder auch mit dem Tele durchs Fenster. Bin auch überrascht gewesen wie gut sie trotzdem werden.
lg. elis.
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Pures salzfreies Fett bei strenger Kälte
Jetzt wird's verdammt eng bei der arktischen Kälte plus Schnee für die Mäusejäger Bussard u. Turmfalke.
VG
Swift_w
Bussard und Falken wissen sich schon zu helfen. Heute saß
ein Falke 2m neben unserem Vogelhäuschen. :o :o Leider hatte
ich die Kamera nicht dabei. Bei dem Gewusel am Vogelh. ist das
nicht verwunderlich.
LG Falk
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Also ich führe schon genau Buch, welche Vogelarten hier auf dem Grundstück verkehren.
Meine Strichliste ist aber diesen Winter leider noch nicht so lang wie in anderen Jahren.
Das dürfte vor allem daran liegen, dass es hier bisher noch nicht soviel Schnee gab und die Temperaturen auch eher mild waren. Auf eine kalte Nacht folgt zumeist ein Tag mit Tauwetter.
Im Winter 2008 / 2009 konnte ich im Garten folgende Gäste beobachten, die man häufiger und in großer Stückzahl sieht:
-Blaumeise
-Kohlmeise
-Haussperling
-Feldsperling
-Amsel
Weiterhin kommen hier einige seltene Gäste zumindest regelmäßig vor, in Klammern die Anzahl:
-Sumpfmeise (2)
-Rotkehlchen (2)
-Kleiber (2)
-Grünling / Grünfink (4)
Ab und zu verirren sich in diesem Winter diese hier in den Garten:
-Zaunkönig (1)
-Tannenmeise (1)
-Erlenzeisig (2)
-Buchfink (2)
-Bergfink (1)
-Türkentaube (2)
-Rauhfußbussard (1)
An einem Nachmittag habe ich dank seines langen Verharrens im Kirschbaum noch entdeckt:
-Kernbeißer (1)
In anderen Jahren waren hier auch Buntspechte, Birkenzeisige, Stieglitze / Distelfinken, Bachstelzen, diverse Drosselarten und Gimpel / Dompfaffen üblich. Letztere tauchen seit längerem leider gar nicht mehr auf, obwohl sie früher alltäglich vor Ort zu beobachten waren.
Was macht ihr, um den Gimpel anzulocken? In diesem Zusammenhang wäre interessant, wieviel und was ihr füttert. Ich habe drei feste Futterstellen, die ich täglich zu gleichen Teilen abwechselnd entweder aus Haferflocken und Sonnenblumenkernen, Fettfutter und Sonnenblumenkernen oder Fettfutter und Streufutter mixe.
Dazu lege ich einige Erd- oder Walnusskerne sowie Apfelstücke (Amseln, Meisen) aus.
An den Bäumen verteile ich an bestimmten Stellen Meisenknödel, Meisenringe, Körnerstangen (Kleiber), Nussbeutel und Tannenzapfen (Fichtenkreuzschnabel).
Nachdem der Bussard nun schon mehrere Male langsam über den Garten hinweggesegelt ist und ich ihn desöfteren auf umliegenden Feldern und Bäumen entdecken konnte (er sitzt oft stundenlang auf exponierter Warte) hat er es sich heute auf der Straßenlaterne vorm Haus bequem gemacht. Gerade noch rechtzeitig konnte ich einige Fotos knipsen, beim Nähertreten war ihm das aber wohl nicht geheuer und er flog davon. Ein Bild für die Götter!
Wobei ich mir aufgrund seiner hellen Bauchfärbung (gänzlich ohne braune Sprenkel) nun nicht mehr sicher bin, ob ich tatsächlich einen Rauhfußbussard vor mir habe oder nicht doch den (hier im Flachland) viel häufigeren Mäusebussard, dessen Färbung ja stark variiert. Allerdings spricht für den Rauhfußbussard, dass er ja ein nordischer Wintergast aus Skandinavien ist und auch erst seit November hier anzutreffen ist.
-
Hallo neinties,
Du hast aber eine beneidenswerte Liste :o! Mit so vielen Vogelarten kann ich hier nicht aufwarten. Immerhin lassen sich jetzt Blaumeisen sehen, seitdem ich Meisenknödel aufgehängt habe. Allerdings habe ich auch nicht viel Zeit, um Vögel zu beobachten, so kann mir schon mal einer entgehen.
Bei uns gibt es:
- Feldsperlinge (jede Menge)
- Haussperlinge (wenige)
- Kohlmeisen
- Blaumeisen
- Amseln
- Elstern
- Tauben
- Eichelhäher (ist schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe)
Grünfinken und Stare lassen sich nicht mehr blicken, denen ist's wohl doch zu kalt geworden.
LG Dicentra
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Also ich muss sagen, dass ich zuweilen unzufrieden bin. Heute konzentrierte sich das Angebot auf wenige bekannte (eher unspektakuläre) Arten und deinen Eichelhäher hatte ich noch nie.
Für die ausgefalleneren Gäste ist es derzeit wohl einfach zu mild. Es liegt auch bis auf einige Reste keine geschlossene Schneedecke mehr. Allerdings ist der Boden noch gefroren, was Raubvögel anzieht. Entlang der Straßen im Land sieht man sie häufiger (auf Erdhügeln, Strommasten oder in jungen Bäumen) - vermutlich warten sie hier auf überfahrene Tiere - und auch am Futterhaus haben sie derzeit leichtes Spiel.
Stare gab es hier in den Städten noch bis in den Oktober zu sehen, in ländlichen Gebieten waren die da längst weg.
Elstern (inzwischen in Mittel- und Westeuropa als Stadtvogel eingeführt, vom Verhalten den Krähenvögeln angepasst und wenig scheu - so konnte ich schon Nahrungsaufnahme aus dem Erbrochenen eines Menschen beobachten!), Kolkraben, Saatkrähen, Rabenkrähen, Nebelkrähen sowie Mischformen aus letzteren kommen im nahegelegenen Park täglich vor, verirren sich aber leider nicht in den Garten. Alle Versuche, sie zu locken, scheitern (trotz Komposthaufen). Das selbe gilt für Stockenten, Waldkäuze und Graureiher.
Der Gimpel scheint ausgestorben, seit einer vor etlichen Jahren gegen mein Fenster geschmettert ist und seinen Verletzungen erlag (Meisen habe ich immer aufgepeppelt, sie haben alle überlebt).
Auch der Buntspecht, der sich früher in strengen Wintern so manches Mal im Vogelhaus breitgemacht hat, bleibt seit der Fällung einer Bäume im Umkreis aus.
Der Eingriff des Menschen in die Natur hat verheerende Auswirkungen auf die Artenvielfalt der Vogelwelt.
Aufgefallen sind mir die offenbar verwirrten und unruhigen Graugänse. Die Trupps sind wesentlich kleiner als in vergangenen Jahren, wechseln häufig unerwartet die Flugrichtung, nehmen keine Rücksicht auf abgeschlagene Einzeltiere und fliegen sogar in tiefster Nacht (Geschnatter am Sternenhimmel!).
Auch kann ich nicht mehr beobachten, dass die Zugvögel nach Nord und Süd unterwegs sind, vielmehr kreuzen sie sich um danach in verschiedenste Himmelsrichtungen zu entfliegen.
Woran liegt das?
Und was mich mal interessieren würde: Hatte schonmal jemand von euch einen Eisvogel oder einen Fichtenkreuzschnabel zu Gast? Gerade die Fütterung mit (lebenden!) Fischen und Insekten ist ja extrem aufwendig.
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ich hab im vorratsraum noch so einige reste rumstehen und wollte deswegen mal fragen ob vögel auch solche sachen fressen/mögen/vertragen
- mohn
- getrocknete erbsen
- linsen
- maisgries (polenta)
- hirse
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Aber sagt mal - was meint ihr ,warum wohl ist mein selbst hergestelltes Fettfutter nicht richtig fest geworden ?
Welches Fett hast du denn genommen?
Hallo Susanne und Upico,
Ich habe wie im Rezept angegeben Pflanzenfett verwendet .
Vielleicht greife ich beim nächsten Mal doch zum Rindertalg .
Danke !
Hallo Aella,
es kommt auf einen Versuch an ...
( wobei ich die getrockneten Erbsen nicht unbedingt füttern würde )
LG :) Mirjam
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hallo marion, alles, was du aufzählst würd ich rauslegen.
auf jeden fall begeisterst du damit die krähen, sollten die kleineren vögel wählerisch sein.
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Und was mich mal interessieren würde: Hatte schonmal jemand von euch einen Eisvogel oder einen Fichtenkreuzschnabel zu Gast?
Zu Gast direkt hatte ich noch keinen Eisvogel... aber Luftlinie 20m weiter auf unserer Klein-Gassi-Strecke flog mal einer an uns vorbei. Ein paar 100m weiter haben wir ein Fließgewässer, dort sollen sie des Öfteren zu sehen sein. In NRW soll der Eisvogel grundsätzlich nicht so selten sein, wie man allgemein hin annimmt.
Ein tolles Erlebnis war es aber in jedem Fall!
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Das dürfte vor allem daran liegen, dass es hier bisher noch nicht soviel Schnee gab und die Temperaturen auch eher mild waren. Auf eine kalte Nacht folgt zumeist ein Tag mit Tauwetter.
Hallo neinties
Wo bist du denn daheim, dass du solche Aussagen machen kannst??
Wir sind hier in Bodenseeregion am Rande der Ostschweiz dieses Jahr ja direkt noch privilegiert gegenüber den meisten Regionen Deutschlands und der Schweiz, aber -9°C waren es bei uns jetzt auch seit 5 Tagen und Dauerfrost schon seit 3. Januar.
Der Andrang am Futterhäuschen auf meinem Balkon (Katzensicher) ist eher stärker geworden, seit es so kalt ist.
Jetzt kommen nicht nur Unmengen Kohl- und Blaumeisen (von Minibällchen diesen Jahres bis ausgewachsen), eine kleine Sumpfmeise, Rotkehlchen, ein Kleiberpaar, Sperlinge, Buchfinken, es traut sich auch der Buntspecht an die Erdnussstangen (ein mordgrosser Kerl gegenüber der flatternden Kleinschar).
Die Amseln geben sich auch nicht mehr allein mit Fallobst zufrieden sondern holen sich gern das Fettfutter.
Ein Eichelhäher durchfliegt regelmässig den Garten, findet offenbar aber noch genug Futter anderswo.
Auch die Greifvögel, die über Garten und Umgebung ihre Kreise ziehen, erjagen wohl in den nahen Rebbergen genug.
3 hohe 70jährige Tannen&Fichten bieten wohl auch genug Nahrung und Unterschlupf für den Zaunkönig und den Kreuzschnabel, den ich schon beobachtet habe und einige Arten, die ich noch nicht identifizieren konnte.

buntspecht
Sorry, kein schönes Foto, aber ich war froh, dass ich ihn überhaupt erwischt habe.
LG
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Zum Eisvogel : ich habe bei uns noch nie einen gesichtet,kann aber von meiner Schwester , wohnhaft in der Ostschweiz nahe am Bodensee berichten, dass sie dann und wann mal einen sieht .
Und zwar direkt bei den beiden goldfischbevölkerten Gartenteichen . ;)
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Habe gestern auch einen Buntspecht bei uns im Garten erwischt. Mußte auch durchs Fenster fotografieren. Konnte aber erst ein Foto schießen als er sich an unserem Eschenahorn nieder ließ. Dort pickt er ständig am Stamm wo scheinbar eine Verletzung am Baum ist. Sollte ich dagegen etwas machen??? ??? Ich habe diesen !!!??? Specht schon öfters an dieser Stelle beobachtet !!!!!
LG bustante
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Hier kommt das Foto nachgeliefert. Der Eintrag mit Foto wollte mir gerade nicht gelingen !!!! ??? ;D
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auch zum Eisvogel:
In meiner alten Heimat NRW (Grenze Münsterland/nördliches Ruhrgebiet) gab es tatsächlich Eisvögel 8) . Eine Schulfreundin von mir wusste sogar, wo in einer Uferböschung unseres Baches sie brüteten, hat das aber niemandem, außer den Vogelschützern erzählt.
Ich habe häufiger im Winter Eisvögel auf der Hunderunde an eben jenem Bach bei der Jagd beobachten können, die gemachten Fotos waren aber leider eher miese Suchbilder, obwohl sie so bunt waren (ich krame mal auf der Festplatte). Aufgefallen sind sie mir zunächst durch ihren Ruf, der eher ungewöhnlich war, erst dann konnte ich sie fliegend und auf ihrem Ansitz auf einem Zweig über dem Wasser sehen.
Ob das die dort auch im Sommer heimischen Vögel waren, kann ich nicht sagen, vielleicht waren es auch Wintergäste.
Jetzt trinken wir hier in Hessen schon immer Licher Bier, aber einen Eisvogel konnte ich hier noch nicht entdecken :-[ ;) .
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Dort pickt er ständig am Stamm wo scheinbar eine Verletzung am Baum ist. Sollte ich dagegen etwas machen???
Vermutlich hat er da leckeres Futter gefunden?
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Jetzt trinken wir hier in Hessen schon immer Licher Bier, aber einen Eisvogel konnte ich hier noch nicht entdecken :-[ ;) .
Ob das am Bier liegt? ;)
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Oder er benutzt da eine Kerbe als "Schmiede". Sie stecken, wie die Kleiber Kerne, die noch bearbeitet werden müssen, in einen Rindenritz, in dem sie festlemmen und knacken dann mit dem Schnabel die Schale.
edit: unser Bier ;) , achtung, Werbung!Licher
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heute bin ich am Vormittag gut eine Stunde am Fenster gesessen und hab das Katzenkino genossen :)
Gäste an der Futterstelle:
Blaumeisen
Kohlmeisen
Weidenmeise (heute zum ersten Mal dabei)
Schwanzmeisen
Rotkehlchen
Grünling
Elstern
Amseln
Feldsperling
Buchfinken
Ortolan -> Heckenbraunelle
zeitweise tummelten sich auf 1 Kubikmeter 5 verschiedene Arten ;D
hab ihnen heute versuchsweise ein Schälchen mit Wasser dazugestellt, aber das hat sie nicht interessiert. Durst scheinen sie demnach (noch) keinen zu haben :)
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Hallo,
Ortolan ist nicht möglich, überwintert im trop. Afrika. Vielleicht ein Goldammerweibchen??
Viele Grüße
Wolfgang
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edit: unser Bier ;) ...
... aus der Brauerei Ihring Melchoir Li**
Ich kenne die Werbung seit mindestens 35 Jahren, immer mit einem Eisvogel.
(Wir konnten bis ins Hessische hinein fernsehen.)
OT Ende.
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Ortolan glaub ich auch nicht, Darena, Goldammern haben wir hier reichlich, aber die sind von der Grundfarbe her wirklich quietsch-kanariengelb, mehr oder weniger mit braunen Sprenkeln. Vielleicht ist das bei dir auch ein Bergfink, bei uns variiern hier sowohl Männchen, als auch Weibchen enorm, was die Gefiederzeichnung angeht, manche sind noch im Prachtkleid, wie im Sommer, manche total unscheinbar, alles dazwischen ist vorhanden.
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Heute war hier am Futterhäuschen und im nahen Hasel schwer was los!
Kaum kam nachmittags die Sonne etwas raus und wärmte ein wenig, da gingen wahre Putzorgien los in der Blaumeisenkolonie, wahrhaft "putzig" zum anschauen :)
Danach sassen die kleinen Federbällchen aufgeplustert da und sonnten sich scheinbar recht zufrieden. Eine sehnsüchtige Ahnung von Frühling bei -7°C immer noch.

Und die scheue und enorm schnelle Sumpf- oder Weidenmeise hab ich auch endlich mal erwischt, hah 8)

sumpfmeise?
Diesen etwas herben Gesellen identifiziere ich als einen der wenigen Sperlinge, die hier futtern kommen (Haussperling männlich, oder?)

haussperling
Während ich bei diesem kleinen Kerl nicht ganz sicher bin. Schätze ein Jungvogel, auch ein Sperling oder etwas anderes mit dem feinen hellbraunen Strich überm Auge?

jungvogel sperling?
Das Rotkehlchen war mal wieder zu flink weg...
Nun warte ich noch auf einen Seidelschwanz, die sind offenbar dieses Jahr hier wieder zu Gast in der Schweiz, weil's ihnen weiter nördlich zu kalt ist. Habe aber leider noch keinen gesichtet.
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Bei mir fiel gestern früh ein Trupp Schwanzmeisen ein. Es fiel mir nicht leicht, sie zu fotografieren.
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die sind ja allerliebst!
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ui, danke für den Hinweis mit dem Ortolan.
ich hab mal nach Goldammerweibchen und Bergfinken gegoogelt, aber so sieht er nicht aus. der Rücken ist schön schwarz-braun gestreift, der Kopf grau (ohne irgendwelche Augenbinden). leider hab ich im Moment nur ein einziges Bestimmungsbuch da, die anderen hab ich alle hergeborgt...vielleicht sollte ich sie langsam mal zurückholen ;D
Bergfink ist zu bunt von der Gesamtzeichung, Goldammer - selbst die Weibchen - viel zu gelb. mein Unbekannter ist wirklich ganz dezent - vielleicht ists auch ein Weibchen. aber es paßt zu keinem der Männchen, die sonst noch da sind.
Ich werde, wenn ich ihn/sie das nächste mal sehe, eine genauere Beschreibung nachreichen (Foto geht leider nicht, mangels Tele)
da fällt mir gerad noch was anderes ein:
kann es sein, daß die Kohlmeisen schon anfangen zu balzen? vor ein paar Tagen saß eine im Busch und zeigte dieses Bettel-Flattern ???
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Ich habe den Eindruck, die hören nur in diesen sehr kalten Tagen damit auf.
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Gibt es bei den Schwanzmeisen regionale Unterschiede? Unsere haben einen schwarzen Streifen vom Rücken bis über die Augen, während die von Oile einen ganz weißen Kopf haben ???
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Im Osten ist der Kopf der Schwanzmeisen weiß, so steht's im Kosmos Naturführer
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Danke Moderliesel, wieder was dazu gelernt. :D Die sehen hübsch aus mit ihren weißen Köpfchen.
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Extra für den Buntspecht haben wir so einen Riesenmeisen-Knödel aufgehängt, aber er bevorzugt den kleinen. An den Riesenknödel gehen dafür die Feldsperlinge.
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Hallo neinties
Wo bist du denn daheim, dass du solche Aussagen machen kannst??
Hallo, ich wohne viel weiter nördlich - ganz hoch oben, Nähe Hamburg um genau zu sein. Ja, man könnte schon fast ins Meer spucken und auch Aurora borealis ist nicht fern von hier.
Weidenmeise (heute zum ersten Mal dabei)
Hallo darena,
ich will deine Euphorie nicht dämpfen - aber bist du dir da ganz sicher? Hast du ihren Ruf gehört?
Eher würde ich auf die verwandte Sumpfmeise tippen, die der Zwillingsart täuschend ähnlich sieht und sich von ihr nur durch die Kopfplatte unterscheidet. Bei der einen ist sie matt, bei der anderen leicht glänzend.
Außerdem gibt es geringe Abweichungen am Kinn und den Flügeln. Schnell und hektisch sind meine beiden Sumpfmeisen hier nämlich auch. Keine zwei Sekunden halten sie sich am Fressnapf auf, bevor sie wieder davonschwirren. Meist kommen sie aber nach einer halben Minute abermals zurück, das wiederholt sich dann bis zu zehnmal.
Du müsstest mal deine Umgebung etwas beschreiben, die Sumpfmeise kommt nämlich entgegen ihres Namens viel häufiger ans Futterhaus, während sich die Weidenmeise lieber in Feuchtgebieten wie Mooren, Tümpeln, Auen, Bruchwäldern und Sümpfen aufhält.
Die Bezeichnung Sumpfmeise für die Zwillingsart wird also ad absurdum geführt.
Der Ortolan wird vermutlich eine Ammer oder eventuell auch ein Erlenzeisig sein.
Eure Buntspechte sind sehr hübsch. Macht bloß nicht den Fehler, Bäume auf dem Grundstück abzuholzen. Selbst Fällungen in der Nähe verändern sein Revier und er wird dann (so wie bei mir) wahrscheinlich nicht mehr kommen. Allgemein sind Spechte sehr selten geworden. Tauben und Möwen nehmen dagegen immer mehr zu. Erfreut euch an ihrer Schönheit, solange es noch geht.
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Weil's so schön ist (das Motiv, das Foto weniger ;) ):

Schwanzmeisen Januar 2009
Kurz darauf schoß übrigens ein Sperber durch das Gebüsch, allerdings erfolglos. Er versuchte es später noch einmal - die Aufregung war groß, aber nur ganz kurz.
-
Schwanzmeisen - immer im Verein. ;) ;D
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Meisenbällchen im Futterkäfig
Weil's so schön ist (das Motiv, das Foto weniger ;) )
Hallo Oile,
toll; sind die Schwanzmeisen aber "knuffig". :D
Interessante Methode, Meisenbällchen im Futterkäfig und diesen noch angekettet !
VG
Swift_w
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Die "Meisenbällchen" sind selbstgemacht. Einiges habe ich in Formen gegossen und an Zweigen aufgehängt (wie gut, dass ich so viele alte Ausstecherformen habe), den Rest eben in den Futterkäfig gefüllt. Der wird von den Schwanzmeisen sehr gut angenommen.
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Interessant,
vielleicht alles Wintergäste, denn es sind alles weißköpfige ( caudatus) aus Nord-oder Osteuropa. Die Mitteleuropäer ( europäus ) haben ja den schwarzen Scheitelseitenstreif.
Schönes Motiv!
Viele Grüße
Wolfgang
-
Interessant,
vielleicht alles Wintergäste, denn es sind alles weißköpfige ( caudatus) aus Nord-oder Osteuropa. Die Mitteleuropäer ( europäus ) haben ja den schwarzen Scheitelseitenstreif.
Wo ist die Grenze beim Verbreitungsgebiet?
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Zwar nicht im Garten , aber ich war so froh das ich den Kleinen auf'S Bild bekommen habe
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Oh, ein Wintergoldhähnchen (oder?). Den habe ich erst ein einziges Mal in unserem Garten gesehen und hätte bestimmt kein Foto auf die Schnelle hinbekommen. Ist der öfters bei dir zu Gast?
Stammgäste bei uns im Garten sind die unterm Dach wohnenden Spatzen, Blau und Kohlmeisen, Rotkehlchen, Amseln, Buch-und Grünfinken, ein kleiner Trupp Stare, eher selten der Gartenbaumläufer, 2 Kleiber, 2 Buntspechte, ganz früh ein Kernbeißer, Saatkrähen, Elstern, Sumpf und Tannenmeise (selten), Distelfinken (ein Mal)
Der Grünspecht fehlt diesen Winter.
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In Nachhinein Bild anhängen geht wohl nicht?
Jetzt aber..
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Neh , den habe ich im Wald getroffen und war eigentlich auf Eispirsch . Hier ein Suchbild : ich suche den Vogel, er das Futter
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Bei uns zu Hause gab's früher viele Dompfaffen. Hier im Rhein-Main-Gebiet habe ich seit Jahren und Jahren keine Gimpel gesehen. Wie sieht's damit bei Euch aus? Gefährdet ist er nicht, lese ich eben.
Das Goldhähnchen ist putzig :) Damit kann ich leider nicht aufwarten.
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heute war mein "Pseudoammer" wieder da - und leider wieder viel zu schnell weg. :-\
Ortolan kanns ja nicht sein, meine nächste Vermutung war Zippammer - aber das Augenband ist nicht sooo intensiv. also kam ich auf Heckenbraunelle...kann das sein? ???
auf Weidenmeise kam ich, weil sie im Vergleich zur Sumpfmeise laut Abbildung in meinem Vogelbuch ein flacheres Köpfchen hat. kann aber gut sein, daß es eine Sumpfmeise ist - sie kommt leider auch nur selten. Sumpfig ist es hier in unmittelbarer Nähe jedenfalls nicht - erst so 600-700m weiter gibt es kleine Bäche und feuchtere Wiesen.
gestern Abend sah ich ganz kurz einen Zaunkönig - kam in den Flieder gehuscht und war gleich wieder weg.
Der Gimpel aus dem Kirschbaum hat sich noch nicht ans Häuschen gewagt.
Ev. war auch eine Tannenmeise da, aber die war so flink wieder weg, daß ich mir da nicht sicher bin ob es wirklich eine war oder einfach nur eine helle Kohlmeise. ich meine zwar, einen weißen Nackenfleck gesehen zu haben...ich hoff, die kommt nochmal wieder :)
Goldhähnchen sind allerliebst. meist hört man sie nur, sieht sie aber nicht, weil sie irgendwo in der Eibe/Fichte/Tanne herumturnen. das einzige Foto, das halbwegs scharf geworden ist - zeigt ein Hähnchenhinterteil ;D
hier hab ich leider noch keins entdeckt, aber in Düsseldorf gabs die in den Parkanlagen bzw alten Friedhöfen.
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heute war mein "Pseudoammer" wieder da - und leider wieder viel zu schnell weg. :-\
Ortolan kanns ja nicht sein, meine nächste Vermutung war Zippammer - aber das Augenband ist nicht sooo intensiv. also kam ich auf Heckenbraunelle...kann das sein?
Die Heckenbraunelle fliegt ins Gebüsch bleibt auch beim Flug eher tief. Hat zum vergleich zu den Ammern einen spitzeren Schnabel und wirkt eher wie ein zierlicher Spatz Wie gut kannst du das Federkleid erkennen? Heckenbraun. hat eine rote Iris und bräunliche Ohrklappen.
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heute war mein "Pseudoammer" wieder da - und leider wieder viel zu schnell weg. :-\
Ortolan kanns ja nicht sein, meine nächste Vermutung war Zippammer - aber das Augenband ist nicht sooo intensiv. also kam ich auf Heckenbraunelle...kann das sein?
Die Heckenbraunelle fliegt ins Gebüsch bleibt auch beim Flug eher tief. Hat zum vergleich zu den Ammern einen spitzeren Schnabel und wirkt eher wie ein zierlicher Spatz Wie gut kannst du das Federkleid erkennen? Heckenbraun. hat eine rote Iris und bräunliche Ohrklappen.
er war tief unterwegs, hat auf dem Boden Futter gesucht. Auf die Iris hab ich nicht geachtet, werde ich das nächste Mal tun. zierlicher Spatz kommt hin - ich hatte ganz zu Beginn mal überlegt, ob es ev. ein Spatzenmädchen sein könnte (aber die sehen dann doch wieder anders aus)
der Rücken ist sehr schön rehbraunfuchsrot-schwarz gestreift, die Kehle hellgrau.
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Heckenbraunellen haben sehr spitze Schnäbel, daran sind sie gut von den Spatzen zu unterscheiden.
Gimpel gibt es im Garten , die klappern regelrecht die Obstbäume ab.
Das Goldhähnchen kam völlig unerwartet, ich hatte die vorher noch nie in Bodennähe gesehen. Und gleich der erste Schuß ein Treffer :D
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Julian, das sieht so richtig verloren aus :)
tolles Bild! :D
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heute war mein "Pseudoammer" wieder da - und leider wieder viel zu schnell weg. :-\
Ortolan kanns ja nicht sein, meine nächste Vermutung war Zippammer - aber das Augenband ist nicht sooo intensiv. also kam ich auf Heckenbraunelle...kann das sein?
Die Heckenbraunelle fliegt ins Gebüsch bleibt auch beim Flug eher tief. Hat zum vergleich zu den Ammern einen spitzeren Schnabel und wirkt eher wie ein zierlicher Spatz Wie gut kannst du das Federkleid erkennen? Heckenbraun. hat eine rote Iris und bräunliche Ohrklappen.
er war tief unterwegs, hat auf dem Boden Futter gesucht. Auf die Iris hab ich nicht geachtet, werde ich das nächste Mal tun. zierlicher Spatz kommt hin - ich hatte ganz zu Beginn mal überlegt, ob es ev. ein Spatzenmädchen sein könnte (aber die sehen dann doch wieder anders aus)
der Rücken ist sehr schön rehbraunfuchsrot-schwarz gestreift, die Kehle hellgrau.
Eindeutig Heckenbraunelle! Irgendwelche Einwände? ;)
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Eindeutig Heckenbraunelle! Irgendwelche Einwände? ;)
nö ;)
vielen Dank für die Ferndiagnose :)
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Nach der Beschreibung stimme ich auch Heckenbraunelle zu.
Die Grenze bei den Schwanzmeisen verläuft grob Dänemark - Deutschland - Südpolen - Nordrumanien mit Übergangsformen im Grenzgebiet. In Südspanien,Italien,Türkei Kopfpartien dann immer dunkler bzw. grauer werdend.
Viele Grüße
wolfgang
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Also ich habe ja die Vermutung, dass sich Amseln auch mit Drosseln paaren. Hier sehe ich zuweilen derart gefleckte Amseln, dass sie schon an Ringdrossel-Weibchen erinnern. Weiß jemand ob es dort Kreuzungen gibt, ähnlich den Bastarden bei den Raben- und Nebelkrähen?
Bei uns zu Hause gab's früher viele Dompfaffen. Hier im Rhein-Main-Gebiet habe ich seit Jahren und Jahren keine Gimpel gesehen. Wie sieht's damit bei Euch aus? Gefährdet ist er nicht, lese ich eben.
Hallo Tara,
du sprichst mir aus der Seele - auch ich vermisse den Gimpel (die Bezeichnung Dompfaff ist zwar bekannt, aber hier in Norddeutschland kaum verbreitet!) sehr! Als wir hier Mitte der 90er-Jahre eingezogen sind, gab es noch zahlreiche Gimpel, die jeden Winter ans Futterhaus kamen. Ich meine mich erinnern zu können, dass sie sich auch an den Meisenknödeln zu schaffen gemacht haben.
Nachdem ein männliches Tier aber in den ersten Wochen (es hingen noch keine Gardinen) frontal gegen mein Fenster geflogen ist, habe ich nie wieder einen Gimpel gesehen.
Trotz Versuche, ihn wieder aufzupäppeln ist der Gimpel leider verstorben und somit ist die Art hier wohl bereits vor etlichen Jahren ausgestorben.
Ich habe daraus gelernt und an den Fenstern entsprechende Maßnahmen ergriffen, dass so etwas nie mehr passiert. Dennoch lässt es sich nicht immer verhindern, dass kleinere Vögel (zumeist Blaumeisen, selten Amseln) die Fenster streifen. Sie haben aber alle überlebt.
Einmal hat sich eine Rauchschwalbe ins Haus verirrt, die durchs Badezimmerfenster geschlüpft ist. Auch sie konnte wieder lebend davonfliegen.
Wie gelingt es mir, den Gimpel wieder anzulocken? Hilft es, sie durch Futter mit Duftstoffen oder Leimruten zu ködern? An meine Futterstellen kommen keine weitentfernt lebenden Gimpel.
Ich möchte unbedingt wieder Gimpel im Garten haben!
Hat eigentlich schon mal jemand von euch einen Karmingimpel gesehen?
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:o neinties , Leimruten sind nicht zum Anlocken sondern zum Fangen von Vögeln !!!!!!!!!!! Das ist eine große Sauerei und unbedingt Finger davon weg!!!!! Früher wurden Vögel mittels eines gekäfigten Artgenossens - den mann gerne auch geblendet hat- zu Sträuchern gelockt aus denen als "sicherer" Landeplatz einzelne Leimruten ragten. Die Vögel bleiben kleben ( "auf den Leim gegangen" >:( ) und selbst die wenigen die sich befreien können sterben durch das verklebte und dann nicht mehr isolierende Gefieder !!! Die gefangenen Vögel wurden gegessen (Wacholderdrossel) oder als Käfigtiere verkauft. In meiner Jugend war das in England und Spanien noch üblich wenn auch verboten.
Für einen zahmen Vogel lassen viele ihr Leben die sich nicht eingewöhnen können.
Wenn es unbedingt Gimpel sein müssen : kauf einen Park und setze Kirschen , Aprikosen und Schlehen. Bei der passenden Umgebung siedeln sich dann auch Gimpel an.
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Bei uns gibt es (Herr und Frau) Dompfaffe. Heute waren wieder mindestens fünf Paare da. :D :D
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Im Winter gibt es immer Dompfaff-Trupps (3-6 Ex.) , die durchziehen.Die fressen u.a. die Knospen der Jap. Blütenkirschen. Im Sommer brütet meist ein Paar im Garten. Ich habe sehr viele Nadelbäume, ich nehme an, dass sie in einem der Nadelbäume ihr Nest bauen.
Also bei uns nicht selten , aber auch nicht häufig.
Als ich 1983 hier herzog, brütete bis Anfang der 90-iger noch der Wendehals im Nistkasten und regelmäßig sah man Neuntöter und Raubwürger. Das ist lange Vergangenheit.
Viele Grüße
Wolfgang
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Dompfaffen sehe ich ab und zu im Winter, sie kommen meistens paarweise. Wintergoldhähnchen habe ich dieses Jahr noch keine gesehen, manchmal meine ich, welche zu hören (ganz tolle Bilder, Julian :) ).
Neuntöter gibt es übrigens bei uns noch - natürlich nur im Sommer.
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Hier am Stadtrand habe ich den Eindruck das sich die Artenvielfalt sehr langsam wieder erhöht. Die ersten frisch ausgeflogenen Neuntöter habe ich vor drei Jahren gesehen, seitdem regelmässig.
Im letzten Jahr ein paar Mal Baumfalken bei der Schwalbenjagd.
Wanderfalken gibt es in der Innenstadt als Brutpaare.
Die ersten Distelfinken habe ich in Berlin gesehen, auf dem norddeutschen Land gab es gar nicht genügend Unkräuter mehr.
Nach Maueröffnung war der Grenzstreifen noch durch Wachteln besiedelt , die sind natürlich jetzt weg weil das Gras viel zu hoch ist. Aber dafür stellen sich mehr Vögel auf die Menschennähe ein und gerade an der Grenze zwischen Feld und Bebauung wird eifrig neu besiedelt.
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Gimpel, Dompfaff
Im Winter gibt es immer Dompfaff-Trupps (3-6 Ex.) , die durchziehen.Die fressen u.a. die Knospen der Jap. Blütenkirschen. Im Sommer brütet meist ein Paar im Garten. Ich habe sehr viele Nadelbäume, ich nehme an, dass sie in einem der Nadelbäume ihr Nest bauen.
Also bei uns nicht selten , aber auch nicht häufig.
Als ich 1983 hier herzog, brütete bis Anfang der 90-iger noch der Wendehals im Nistkasten und regelmäßig sah man Neuntöter und Raubwürger. Das ist lange Vergangenheit.
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang, hallo zusammen,
also gefährdet ist der Gimpel laut Literatur noch nicht.
Sehe ihn in Mittelhessen leider auch weniger als in Jahren davor.
Fliegen rufend ab und zu über unseren naturnahen Garten am Ortsrand;
kommen dort leider nicht mehr an unser Futtersilo.
Im sonnigen Frühjahr sitzen sie aber um unseren Ort rum häufig in den Hecken und rufen ! :D
Nordische Trompetergimpel, Trötergimpel hab ich hier leider noch nie identifiziert;
werden häufig bei Marburg von Vogelexperten registriert !
http://de.wikipedia.org/wiki/Gimpel_(Art)
Neuntöter kommt hier noch vor; habe 1 Paar in meinem kleinen Zählgebiet bei Kartierungen gemeldet.
Wendehals brütet hier leider seit Jahrzehnten nicht mehr.
Im NSG Amöneburg bei Marburg (großes Nachtigallen-Vorkommen, Steilhang, südl. Trockenrasen, Obstbaumwiese und Hecken)
brütete der Wendehals noch bis vor ca. 10 Jahren.
Dort gab es auch den vom Aussterben bedrohten Rotkopfwürger !
VG
Swift_w
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Hallo swift,
ich versuche , genau wie du, seit Jahren Trompetergimpel zu hören, bisher auch vergeblich.
Ich weiß, dass sie hier im Raum Marburg beobachtet werden. Wendehals ist schon noch vorhanden ( s.Vogelkdl.Berichte Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf), nur bei mir im Garten und nähere Umgebung nichts mehr. Auch kein Rufen im Frühjahr. Die Population hat sehr stark abgenommen. Rotkopfwürger ist natürlich eine sehr große Seltenheit.
Bei uns aber eine sehr erfreuliche Entwicklung der Artenvielfalt seit es in 5 km Nähe den Aartal(stau)see gibt. Dieses Gebiet runf um den See ein überregional bedeutendes Vogelgebiet.Steinschmätzer, Braunkehlchen ( auf Schritt und Tritt ) usw. Nicht zu vergessen, die vielen Zugvögel, die hier rasten.
@thegardener
Leider auch seit Jahrzehnten weder Wachtel noch Rebhuhn. Bei uns gibt es viel zu viele Füchse (Rehe+Wildschweine auch!)
Viele Grüße
Wolfgang
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heut hab ich sie wieder gesehen, meine Heckenbraunelle :D
ist aber sehr scheu, sobald man sich hinter dem Fenster bewegt, huscht sie wieder ins Gebüsch. ich hab ihr ein bißchen Fettfutter direkt zur Hecke gestreut - sie kommt aber trotzdem noch zur Futterstelle :)
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Anhand welcher Merkmale lassen sich denn Trompetergimpel (Pyrrhula pyrrhula pyrrhula) von "gewöhnlichen" Dompfaffen (Pyrrhula pyrrhula) unterscheiden?
Dem Namen nach müsste der Ruf dieser nordischen Unterart anders sein. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich den Ruf des Gimpels gar nicht mehr kenne, zu lange ist es her, dass ich mal einen zu Gesicht bekommen habe.
Auf den Bildern im Internet kann ich bei weitem keine Unterschiede erkennen und die dort beschriebenen Merkmale (größer und intensivere Farben) kann man ja nur im Vergleich mit anderen (mitteleuropäischen) Tieren feststellen. Wenn man aber ein einzelnes Exemplar vor sich hat, wird es schwierig.
Wenn das den Vögeln Schaden zufügt, dann ist es wohl wirklich besser, keine Leimruten zu verwenden. Ich hatte bei Wikipedia gelesen, dass sich der Gimpel leicht damit anlocken ließe und ihm bei schneller Entfernung keine Schmerzen angetan werden, aber ich möchte den Vogel ja nicht fangen - er soll sich von selbst hier ansiedeln, weil ihm die Nahrung gefällt!
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Da dieser Winter mit besonders viel Schlechtwetter einher kommt und ich die ganzen Jahre nicht gefüttert habe und aber immer einen guten Besatz in allen Nistkästen hatte. Frage ich mich doch ob es besser wäre die Vogelarten die solche Massnahmen annehmen zu unterstützen? Schon zu Spät?
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Tompetergimpel, auch Trötergimpel, nordisch Bullfinch genannt
Hallo Cryptomeria, hallo zusammen,
Dr. Marin K., bekannter Ornithologe aus Marburg-Süd, (kenne ihn persönlich von einem Zugvogel-Beobachtungkurs)
hat im Marburger Raum und in seiner Wohngegend M.-Ockershausen schon öfters Trompetergimpel und auch Seidenschwänze beoachtet.
Die fehlen mir leider noch "in meiner Sammlung; ich verabscheue mich." ;D
http://www.naturreise-fotos.de/i/aktuelles/2004/trompetergimpel.htm
http://www.hgon-birdnet.de/birdnet/index.aspx
VG
Swift_w
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Da dieser Winter mit besonders viel Schlechtwetter einher kommt und ich die ganzen Jahre nicht gefüttert habe und aber immer einen guten Besatz in allen Nistkästen hatte. Frage ich mich doch ob es besser wäre die Vogelarten die solche Massnahmen annehmen zu unterstützen? Schon zu Spät?
Hi Thomas,
es ist fast nie zu spät.
Ich fange allerdings mit der Winterfütterung immer Anfang November unabhängig vom Wetter an; Fütterung in Maßen.
Vorteil:
Die Vögel kennen dann die Futterstelle rechtzeitig.
Ich betreue ca. 50 Nistkästen verschiedener Bauart im Garten (und wenige am Haus), öffentlichen Schloßgarten und am Waldrand.
Wieviele sind es denn bei Dir ?
VG
Swift_w
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Hallo willi es sind ca.15 die mir jetzt spontan eingefallen sind. Wegen Segler ansiedeln hast du mich ganz gut inspiriert. :) :D
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sorry Hallo willi es sind ca. 15 die mir jetzt spontan eingefallen sind. Wegen Segler ansiedeln hast du mich ganz gut inspiriert. :) :D
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Hallo neinties,
zunächst , jede Vogelart sucht sich ihr passendes Biotop zum brüten. Also, wenn man einen großen Garten hat, möglichst vielfältig pflanzen und möglichst naturbelassen. Dann siedeln sich die versch. Arten an. Noch ein paar Nisthilfen,Reisighaufen usw. unterstützt.
Zu den Gimpeln. Der Ruf erinnert an eine Kindertrompete. Allerdings muss man unterscheiden. Die "Trompetergimpel " kommen aus dem nordöstlichen Verbreitungsgebiet. Sie unterscheiden sich von den einheimischen und den nordischen aus Skandinavien durch Ruf und Größe. Zwischen Buchfink und einheimischem oder skandinavischem G. besteht kein großer Unterschied. Der nordöstliche muss erheblich größer sein als der Buchfink. Leider sind mir in natura diese Größenunterschiede noch nicht aufgefallen, obwohl es sowohl um Gießen, als auch um Marburg regelrechte beobachtete Invasionen in den letzten Jahren gab.
Dazu gibt es auch einige Literatur in den ornithologischen Mitteilungen.
Beringungsversuche und Tonaufnahmen zeigten, dass die Vögel aus Nordfinnland und Nordrussland kamen. Wanderungen bis nach Sibirien finden statt.
Ansonsten hat unser Gimpel einen sehr schönen, leise vor sich hin flötenden, melodischen Gesang.
Also Biotope schaffen, nicht Vögel fangen wollen. Das ist verboten und Quälerei. Es sei denn, man nimmt aus Interesse an einer genehmigten Beringungsaktion teil.
Viele Grüße
Wolfgang
P.S. Da hat sich einiges überschnitten. Ich tippe nicht so schnell.
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Hallo willi es sind ca. die mir jetzt spontan eingefallen sind. Wegen segler ansiedeln hast du mich ganz gut insperiert. :) :D
Hallo Thomas,
15 Nistkästen; ausgezeichnet !
Fehler kann man auch im alten Bericht korrigieren: Stelle "Ändern" im eigenen Bericht anklicken und berichtigen.
Off topic
Als Südalpenbewohner und Naturfan bist Du der geborene Segler-Koloniebesitzer; ;D
könntest vielleicht alles "toppen" mit 3 Arten; ;)
Mauersegler, Fahlsegler, Alpensegler; plus Felsenschwalben.
Schaust halt ab und zu mal in den "Mauersegler-Thread" hier im Forum;
die spannende Saison naht im Sauseschritt.
VG
Swift_w
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Ein Fettblock mit Insekten wurde mit ummanteltem Draht einfach auf einem Rankgitter befestigt.
War in kurzer Zeit restlos verspeist. :)
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Hast Du für die Insekteneinlage einen Terrarienladen geplündert ? Oder Fertigfutter für Insektenfresser wie "Claus 3" genommen ?
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;)
Nein, diese Insektenblöcke gibt es fertig zu kaufen. Sie enthalten gefriergetrocknete Mehlwürmer und geriebene Erdnüsse.
Kann man aber sicher auch selber machen. :)
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Hier noch eine Möglichkeit Futterblöcke aller Art anzubieten.
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Er hier sitzt wohl da und wartet, daß jemand rauskommt und ihm das Frühstück serviert. Anderthalb Stunden saß er so da, dann rauschte er flügelschwingend ab. War also nicht verletzt.
Ist leider nur ein Handybild.
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Immer mit einer gehörigen Portion Vorsicht auf dem nächsten Baum, aber eine Krähe findet immer etwas Verwertbares im Garten.
Ich mag die schwarzen Gesellen 8)
(http://img168.imageshack.us/img168/6264/compressed0190ah8.th.jpg)
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Krähen sind unglaublich schlau und sehr lernfähig! Im Laufe der Zeit haben sie sich an das Leben in der Stadt angepasst und eigene Techniken entwickelt.
Hartschalenfrüchte, die sie im Schnabel haben, lassen sie aus großer Höhe in Fußgängerzonen fallen, damit diese beim Aufprall auf dem harten Asphalt aufplatzen und sie an das Innere gelangen.
Das kann ich sehr häufig beobachten. Die Tiere sehen auch äußerst gepflegt aus, ganz im Gegensatz zu den Tauben.
Den Rauhfuß konnte ich gestern auch wieder sichten.
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Mein Rauhfuß lässt sich inzwischen jeden Tag ganz geduldig von mir fotografieren. Er sucht wohl bewusst die Nähe der Menschen (sitzt auch an der Bushaltestelle), in der Hoffnung, Fleischabfälle abzukriegen oder einen Singvogel zu erwischen.
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Neulich Abend hat sich sogar ein Gast ins besiedelte Gebiet verirrt, der sonst nur am Fluss und auf den weiter entfernten Feldern sichten lässt.
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Auch bei uns streichen die Fischreiher jetzt häufiger über die Wiese und den Bach, für sie ist es ja auch schwer, bei Schnee Mäuse zu fangen, die ja jetzt unter dem Schnee durchflutschen. Und Nachbars Teiche sind zugefroren...
Hier hat gerade das Eichhörnchen die Rabenkrähe vom Vogelhaus vertrieben. Zunächst war es immer ein Hin-und her, mal erschrak sich das Eichhörnchen, mal die dicke Krähe im Häuschen, wenn der andere ihm zu nah (näher als 30cm, sonst saßen sie einträchtig nebeneinander) kam, jedesmal wurde gedroht, bis es dem Eichhörnchen zuviel wurde, eine freche, blitzschnelle Attacke mit blitzenden Zähnen und erhobenen Pfötchen und die viel größere Krähe mit kräftigem Schnabel verzog sich erstmal (bis später, jetzt hockt das Hörnchen erstmal im Haus).
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Ich bin gerade bei der Inventur meiner Saatbestände, vorerst nur mal die der Gemüse-Samen. Ich habe so einige Tüten gefunden, bei denen das Verfallsdatum z.T. deutlich abgelaufen ist. Kann man den Inhalt dieser Tütchen bedenkenlos dem Vogelfutter beimischen - ich vermute stark eine positive Antwort (in der Natur fallen ja auch Samen aus), will aber auf "Nummer Sicher" gehen.
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mach ich auch immer, aber nicht alles wird von den vögeln gefressen. und manche keimen dann doch noch zwischen den steinen auf der terrasse.
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Bei uns waren jetzt Schwanzmeisen da: Mehr als vier Stück...
vlg lisa
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Hallo Lisa,
gerade vor 3 Std. zog bei uns auch ein Trupp Schwanzmeisen(6 St.) durch. Scheinen überall unterwegs zu sein.
Viele Grüße
Wolfgang
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Heute ist tatsächlich Schwanzmeisentag! :D Bei uns sind sie heute auch am Futterplatz. Toll, dass Du sie fotografieren konntest, Lisa!
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gerade vor 3 Std. zog bei uns auch ein Trupp Schwanzmeisen(6 St.) durch. Scheinen überall unterwegs zu sein.
Viele Grüße
Wolfgang
Die sind bei uns leider leider noch nicht aufgetaucht.
Seitdem ich jedoch mehrere Futterplätze im Garten eingerichtet habe, kommen immer mehr der verschiedenen Voegel.
Anfangs waren es drei Dompfaffen, inzwischen sind es acht.
Drei Buntspechte teilen sich die Meisenringe an zwei Bäumen.
Zwei Kernbeißer fressen ebenso genußvoll wie die Dompfaffen aus der Vogeltränke, die zu einer Futterschale umfunktioniert wurde.
Fünf Stare kommen regelmäßig nur sonntags.
Aus anfangs zwei Buchfinken sind zwischenzeitlich acht geworden.
Ein Rotkehlchen hat offenbar sein Domizil unter einer größeren Rhododendronhecke, ist somit zum "haus- und garteneigenen" Rotkehlchen erklärt worden.
Ein Eichelhäher ist noch äußerst scheu und kommt nur gelegentlich, ebenso ein Grünspecht, der hin und wieder über den Rasen spaziert.
Bei den Gruenfinken, Haus- und Feldsperlingen hat sich wohl inzwischen auch herumgesprochen, daß es in unserem Garten leckeres Futter gibt. Sie erscheinen regelmäßig in kleineren Trupps.
Die Kohl-, Blau- und Sumpfmeisen sind schon gar nicht mehr zu zählen.....
Aber das absolute Higlight sind für mich die Haubenmeisen, die in regelmäßigen Abständen in einer Truppe von 6 - 8 Vögeln auftauchen. Ich finde diese kleinen Gesellen ganz besonders reizend.
Ach ja, und die Kleiber nicht zu vergessen..-

Haubenmeise8 27_12_08 Kopie.jpg

Haubenmeise11 27_12_08 Kopie.jpg

Haubenmeise7 27_12_08 Kopie.jpg

Kernbeisser 16_01_09_5246 Kopie.jpg

Dompfaff 17_01_09_5345.jpg

Dompfaffweibchen

Buntspecht

Rotkehlchen 03_01_09_5019 Kopie.jpg

Kleiber 26_12_08 Kopie.jpg

Star 18_01_09_5399 Kopie 3.jpg

Star

Gruenfink 17_01_09_5284 Kopie 2.jpg

Buchfink
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Traumschöne Fotos, Rhodocallis!
Die Bilder der Haubenmeisen einzigartig! Grünfinken und Dompfaff habe ich hier schon lange nicht mehr gesehen.
Danke!
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Tolle Fotos!
Gestern hat sich wieder mal eine bunte Schar eingestellt. Besagte Schwanzmeisen in großen Mengen, die üblichen Meisen, aber auch Buntspecht (s. Foto), eine Wacholderdrossel, die sich leider meinen fotografischen Bemühungen entzog, Eichelhäher wie üblich.
Ich höre übrigens schon den ganzen Morgen einen Grünspecht hier. Was kann ich dem bieten?
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Tolle Fotos!
Gestern hat sich wieder mal eine bunte Schar eingestellt. Besagte Schwanzmeisen in großen Mengen, die üblichen Meisen, aber auch Buntspecht (s. Foto), eine Wacholderdrossel, die sich leider meinen fotografischen Bemühungen entzog, Eichelhäher wie üblich.
Ich höre übrigens schon den ganzen Morgen einen Grünspecht hier. Was kann ich dem bieten?
Hallo Oile tolles Foto, entweder ist es ein Mittelspecht oder Jungvogel von Buntspecht. Erwachsene Buntspechte haben keinen roten Scheitel . vlg. thogoer
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Danke für den Hinweis, thogoer.
Ich habe jetzt nochmal mein schlaues Buch zu Rate gezogen. Es dürfte wohl ein Mittelspecht sein (kein Bartstreif, der bis zum Schnabelgrund zieht). Ich hänge nochmal ein Bild an. Auch dieses etwas verwaschen, weil durchs Fenster fotografiert.
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Hallo Oile, hallo Thogoer,
Thomas, Du hast Recht;
das ist eindeutig ein Mittelspecht: :D
total roter Scheitel über den ganzen Kopf (im Gegensatz zum Buntspecht),
rosa Federn am Unterbauch.
Hier zeigt sich Deine Erfahrung bei der Artenvielfalt in den italienischen Alpen direkt unter der schweizer Grenze. :)
Den Mittelspecht hab ich bisher bei uns in Mittelhessen erst einmal gesehen und
gehört an seinem Gekrächze.
VG
Swift_w
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Hallo, ja eindeutig ein Mittespecht...war bei mir auch schon mal,
jetzt hab ich aber Seidenschwänze gesehen, und fotografiert.
Schwanzmeisen waren auch da, und natürlich die ganze anderer Schar.
Vlg Lisa
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...und wunderschöne Fotos habt ihr da!
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Leider war es immer sehr finster...
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...und noch der...saß im strauch und guckte mich an! ;D
Vlg Lisa
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Das Seidenschwanzfoto ist toll!!
Auf den ersten Blick sieht man nur Früchte und dann kommt die Überraschung! Auch ein gutes Beispiel für die Tarnvorteile des Gefieders.
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Danke, es hat lange gebraucht das Foto zu machen.
Aber so scheu waren sie nicht...
vlg lisa
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Lisa, was für wunderschöne Fotos. V.a. das mit den Seidenschwänzen - tolles Motiv!
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Hi Lisa, das sind ja sooo schöne Fotos! Danke! :D
Da brauchts echt viel Geduld.
Rhodocallis Fotos sind auch Spitze! Die Haubenmeisen mit ihrem aufgestellten Schwibbel auf dem Kopf sind zu drollig. Sieht furchtbar wichtig aus. ;)
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Stimmt, die Haubenmeisenfotos sind spitze!
Lg lisa
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Endlich gelungen: Lieblingsanflugast der Vögel herausfinden, Kamera mit Fernauslöser auf Stativ aufstellen und sich in der Nähe verstecken. Dann im richtigen Moment auslösen ;).
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:)
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Und das Problem, wenn ein Vogel nicht genau in die Schärfelinie fliegt... ich werde weiterexperimentieren!
LG, Katrin
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Es ist hier durch die vielen Büsche und das flache Land fast unmöglich, schöne Vogelbilder zu machen.
Von weiter weg und mit Zoom sieht ja immer nicht so schön aus. Geht man aber näher ran, fliegen die scheuhen Tierchen davon.
Vor allem Rotkehlen, Grünfinken und Sperlinge (!) sind äußerst schreckhaft. Buchfinken und Blaumeisen lassen sich dagegen aus geringer Nähe fotografieren und beobachten.
Größere Vögel wie Amseln oder Tauben sind dagegen nicht sonderlich schüchtern.
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Heute war auch endlich mal wieder ein Fink da, müsste ein Buchfinkenweibchen sein. Anfangs war ich mir auf die Entfernung unsicher, ob Buchfink oder Bergfink.
Komisch - kaum liegt etwas Schnee, wird auch die Artenanzahl wieder vielfältiger.
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Das stimmt, kommt mir auch so vor!
Heute habe ich zum ersten Mal, seit wir hier wohnen ( 5 1/2 Jahre) einen Kernbeisser gesehen und mich sehr gefreut darüber :D
Auch die Buchfinken sind wieder da.
Ein paar Amseln haben herausgefunden, wie sie an die leckeren pinienkerne im Glasfutterhäuschen kommen.
Sie schaffen es nicht, auf dem Rand sitzend zu futtern, aber sie geben der Glocke im Flug einen Schubs - und schon fallen die leckeren Kerne auf den Boden ;) ;D
Sind eben auch clever....
Leider schaffe ich es nur selten, gescheite Fotos von den Vögeln zu machen.Ein Stativ wäre schon hilfreich...
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Übrigens : tolle Fotos, wie immer!
@ Rhodocallis : bin ganz begeistert von Deinen hübschen Kerlchen .
Das Seidenschwanzbild ist auch genial. :) :)
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scilla, habe ich da richtig gelesen, daß du deine vögel mit pinienkernen fütterst? :o
leben wir in verschiedenen welten? oder hast du eine eigene quelle, wo du sie hernimmst - die sind doch sonst so teuer? ich investiere schon für unsere menschliche ernährung sehr selten in diese kerne, aber für vögel?
nobel geht die welt zugrunde... ::) :D ;D
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freitagsfish : das Päckchen Pinienkerne habe ich nur gekauft, weil ich wusste, dass ich damit die Meisen anlocken kann, die das neue Vogelhäuschen nicht annehmen wollten.
(den Trick mit den Kernen habe ich von meiner Nachbarin, die Meisen fressen die ihr Kerne sogar aus der Hand, so scharf sind die da drauf ;D )
Die ganze Vogelschar damit durchzufüttern, wäre mir dann doch etwas zuuu kostspielig :o ;) ;D
Die Vögel bekommen bei mir ansonsten herkömmliches Freilandvogelfutter für Weichfutter-und Körnerfresser und ab und zu einen halbierten Apfel.
VLG Mirjam
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ja, ich finde pinienkerne auch sehr lecker, die würde ich auch aus der hand essen... ;D
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Komisch - kaum liegt etwas Schnee, wird auch die Artenanzahl wieder vielfältiger.
Stimmt, der Schnee bringt's! Heute bei 20 cm Schnee und -5 Grad:
ein Stieglitz und ein Star an der Futtersaeule!
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An den Meisenknödeln speisen jetzt die Buntspechte - was für ein wunderschöner Anblick! Auch die Kleiber sind da, von den vielen Meisen, Amseln und - natürlich - den dicken Tauben ganz abgesehen. Wenn man ganz genau hinsieht, entdeckt man manchmal die Zaunkönige, wie sie unter den Blumenkästen nach Insekten suchen.
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Hier Distelfinken mit ihrer Leibspeise, geschälte Sonnenblumenkerne.
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Hier in der Sonne 8)
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Geplusterte Amsel
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Nachdem ich heute vormittag die Futterhäuschen im Garten und in einem Holunderbusch dicht am Küchenfenster aufgefüllt hatte, sah ich mir nach dem Essen mal das Treiben an Letzterem an. Mitten in der Fress-Orgie der Kleiber tummelte sich ein unscheinbarer meisenähnlicher Vogel, fast vollständig grau und auf dem Kopf schwarz bis in den Nacken hinein. Ich habe hier im Thread mal nachgelesen mit dem Ergebnis: Sumpf- oder Weidenmeise. Ich habe sie schön öfter gesehen, ohne mir aber weiter Gedanken darüber zu machen; schön, dass es diesen Thread gibt.
Es sind übrigens zwei Sumpf-/Weidenmeisen, und der schwarze Streifen zieht sich ziemlich weit bis zum "Rücken" hin.
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Hallo !
Ein Erlenzeisig mag Kürbis :D :D.
lg elis
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Die Amsel auch :D
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Friedliches Fressen ;)
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Das ist das richtige Bild. Friedliches Fressen :D :D
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Ich hab auch ein paar Stücke Hokkaido unter einen Strauch gelegt, Elis, aber bei mir verschmähen sie ihn alle, dabei sind auch noch viele Kerne drin :-\ .
Dafür haben wir immer noch die Bergfinken zu Gast, den ganzen Winter bereits, immer im Schwarm zusammen mit einigen Buchfinken und immer so etwa 10 Goldammern. Vor einigen Tagen war auch endlich mal wieder eine Heckenbraunelle da. Die Kleiber, Mittel- und Buntspechte naschen eifrig an den Meisenglocken, aber auch Amseln und Eichelhäher können an den Glocken picken und das Rotkehlchen hat gelernt, aus dem Futterzylinder mit Sitzstangen zu fressen.
Und vorgestern hab ich wieder einige Wintergoldhähnchen in der Zuckerhutfichte vor dem Küchenfenster herumwuseln sehen :D !
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Dein Buchfink ist aber ein besonders Hübscher! Der hat sogar noch relativ viel Blau am Köpfchen, was ja im Winter verblasst.
Der war bei mir heute noch nicht zu Gast, obwohl seit zwei Tagen eine geschlossene Schneedecke liegt :o
Dafür sind mir aber jede Menge andere Vögel aufgefallen, z.B. mein kleines Pummelchen:
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Und auch Herr Amsel lässt es sich schmecken...
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Auch wenn es überall heißt, Sperlinge hätten so abgenommen und durch die Veränderung von Kulturlandschaften würden sie bald aussterben, kann ich nicht klagen.
Im Garten tummeln sich zeitgleich mehr als vierzig Spatzen beider Arten! :D
Die cleveren Gäste sind sehr lernfähig und kucken sich viel bei den Meisen ab. Da hat sich der Bau einer neuen Futterstelle doch gelohnt:
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Hallo neintjes !
Also ich habe auch viele Spatzen und Buchfinken und Bergfinken, Grünlinge. Die Amseln mögen den Kürbis und die anderen fressen auch dran rum. Das war nur ein Versuch, habe eine angefaulten Kürbis ausgeschnitten und als Probe hingelegt.
lg elis
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In den letzten drei Tagen gab es hier abends und nachts wieder Frost und auch eine geschlossene Schneedecke liegt vielerorts noch.
Beobachten konnte ich auf, an und über unserem Grundstück:
-Blaumeisen
-Kohlmeisen
-Sumpfmeisen
-Tannenmeisen
-Rotkehlchen
-Amseln
-Haussperlinge
-Feldsperlinge
-Türkentauben
-Kleiber
-Grünlinge
-Graugänse
-Stockenten
-Rabenkrähen
-Saatkrähen
-Rauhfußbussarde
-und heute sogar einen Zaunkönig.
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Hallo, habe heute diesen hübschen Kerl fotografiert. :D
Ist das ein Buchfink?
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ja!
bei mir war vor ein paar tagen dieser herr auf besuch. kater leo schaut ihm gelangweilt zu
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Danke Cimi!
Klasse Foto! :D
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Ein Fasan, alle Achtung!
Da hast du bestimmt viel offenes Gelände mit Hecken in deiner Gegend?
Hier habe ich noch nie einen Fasan gesehen - das Gebiet ist einfach zu dicht besiedelt.
Wer mal ganz viele Fasane beobachten möchte, dem empfehle ich das Münsterland (Region Gronau / Steinfurt / Münster / Borken).
@ BigBee: Ich würde auf ein Weibchen tippen.
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fasane gibts hier genug, aber nicht so viele wie im zentralraum (richtung linz)
der buchfink ist ein männchen. die weibchen sind unscheinbar gezeichnet
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Hier gab es heute übrigens viel zu sehen - neben den üblichen Verdächtigen kamen immerhin zwei Türkentauben, eine Sumpfmeise, diverse Grünlinge, ein Stieglitz, zwei Rauhfußbussarde und sogar der Buntspecht aus dem nahegelegenen Park!
Das Gehämmer war überall zu hören :)
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Hallöchen ihr lieben,
habe jetzt, wo es doch hier im bergischen land wieder so schneit, einen faden mit ein paar meisenknödeln vor mein küchenfenster gehängt und... unglaublich... wie schnell die weg waren und wie viele "piepmätze" man beobachten konnte. sogar ein rotschwänzchen (sehr selten) habe ich entdeckt...
ein foto kommt auch noch ;)
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Einige Hausrotschwanz-Überwinterer
Hallo Düngerfee,
willkommen hier im Forum. :)
Interessant; habe ebenfalls in 2009 schon 2 x einen Hausrotschwanz-Überwinterer gesehen.
Am 14. Januar sogar nach der arktischen Kälte !!
Er hatte sich in unsere beheizte Fabrikhalle zwischen Produktionsanlagen geflüchtet; wohl durch geöffnete Klappfenster/zeitweise aufstehende Türen !!
Hier kann er Spinnennetze nach Insekten absuchen. ;D
Konntest Du denn beobachten, ob der Hausrotschwanz an Eurem Futterplatz Weichfutter wie Haferflocken und Krümel aufnimmt ?
Im Herbst frißt er bekanntlich auch Beeren an einheimischen Sträuchern.
VG
Swift_w
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mir ist heute mein erdnuss silo beim befüllen auseinandergefallen. deshalb lagen dann ziemlich viele große erdnusskerne in der gegend rum.
kaum war meine aktion beendet, konnte ich durchs küchenfenster beobachten, wie ein rotkehlchen 2 große GANZE erdnusskerne einfach so runterschluckte. den dritten erdnusskern hat es dann gepackt und ist damit davongeflogen.
ich hatte keine ahnung, dass die kleinen piepse so riesen mägen haben ;D
die meisen holten sich auch gleich ganze kerne, schleppten diese aber ins geäst, wo sie unter einem fuß eigeklemmt langsam kleinbissenweise vertilgt wurden.
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es ist überraschend wieviel ein vogel verdrücken kann...unsere grünfinke sind da perfekte beispiele.
und die kohlmeisen, die sind immer da.
vlg lisa
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Hey Swift_w!
Vielen Dank für die Begrüßung ;)
Das Rotschwänzchen hat sich unter die Meisen gemischt und quasi incognito mit ihnen an den aufgehängten Meisenknödeln genascht.
Aber interessant dass du es sagst, werde vielleicht einfach mal ein paar getrocknete Beeren auf den Hof legen und gucken was passiert ;)
Lg die Düngerfee :D
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Ja, jetzt wo bei uns so viel Schnee liegt und es sehr kalt ist sind die kleinen Piepmätze praktisch den ganzen Tag da. :)
Hier habe ich noch das Foto einer schlanken Schönen. Ich denke, das müßte jetzt ein Buchfink-Weibchen sein, oder?
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ja genau!
bei mir sind seit es wieder eine dicke geschlossene schneedecke gibt auch die zeisige wieder da. die hatten siche eine zeitlang gar nicht blicken lassen
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Danke Cimi! :D
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Heute sah ich auch wieder einmal einen Erlenzeisig...den ganzen Winter waren sie nicht da.
Lg lisa
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Offenbar leiden v.a. Greifvögel, weil sie keine Mäuse fangen können. Soll man ihnen Fleischstücke raushängen? Weiss das wer?
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man kann ihnen fleischstücke an übersichtlicher stelle auf die wiese legen. dauert aber wahrscheinlich etwas, bis sie's kapiert haben.
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Also ich bin dieses Jahr frustriert. Bei mir kommen hauptsächlich ganze Horden von Staren ans Futterhaus. Da haben die kleineren Vögel keine Chance. Die Stare vertreiben alle. ::)
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Bei uns war noch nie ein Star im Winter da...
aber heute waren wieder viele buchfinke da, kohlmeisen und auch ein buntspecht.
das mit den fleischstücken ist keine schlechte idee.
vlg lisa
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Offenbar leiden v.a. Greifvögel, weil sie keine Mäuse fangen können. Soll man ihnen Fleischstücke raushängen? Weiss das wer?
Hallo,
also Raubvögel wie Habichte oder Bussarde haben derzeit in der Tat Probleme - zum einen weil der Boden gefroren ist und Tiere ihre Bauten seltener verlassen, aber auch weil sie Mäuse im Schnee schlechter erkennen können.
Daher beobachte ich oft, wie die sonst auf hoher Warte sitzenden Raubvögel zunehmend die Nähe des Menschen suchen und ihre Posten auf niedrige Erdhügel oder zivilisiertes Gebiet (Laternenpfähle, Dach der Papierfabrik) verlagern.
Leider haben wir hier nicht die Voraussetzungen, um die Greife zu füttern und angesichts der vielen Futterstellen für Singvögel wäre es denkbar ungeeignet, sie noch häufiger anzulocken, als sie ohnehin schon hier sind.
Aber jemand im Dorf ist Jäger und füttert unseren Rauhfußbussard mit Schlachtabfällen und Fleischresten erlegter Tiere. In den letzten Tagen hat sich ein zweiter Rauhfuß dazugesellt. Was genau er nun füttert, weiß ich nicht. Schwarzwild kann ich mir eigentlich nicht vorstellen und Füchse haben soweit ich weiß Schonzeit.
Ich kann mir vorstellen, dass das nicht unproblematisch ist und bei Bekanntwerden eventuell sogar die Behörden auf den Plan ruft (Stichwort Hygiene / Seuchengefahr). Immerhin locken tote Tiere auch immer Ratten an, die möglicherweise Krankheiten übertragen.
Ich habe mich mal schlau gemacht - idealerweise sollte man im Zooladen Mäuse und andere Kleintiere erwerben und die auf dem Grundstück aussetzen - nur welcher gesunde Mensch, der im Sommer keine Nager im Garten haben will macht so etwas?
Die zweite Lösung, lebende Mäuse in einer Plastikkiste oder einem ähnlichen Behältnis auszusetzen und im Garten zu platzieren, halten Vogelkundler für absurd, denn der Raubvogel wäre zu schnell vom Menschen abhängig und finge an, zahm zu werden. Dadurch verliert sich sein natürliches Verhalten und im Frühjahr ist er so an die Fütterung gewöhnt, dass er statt zu jagen an der Futterstelle wartet und verhungert.
Mittelweg wäre also, (frische!) Fleischstücke im Garten auszulegen, allerdings an leicht versteckten und nicht offensichtlichen Orten, so dass sie mit etwas Suchen gefunden werden können.
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Also ich bin dieses Jahr frustriert. Bei mir kommen hauptsächlich ganze Horden von Staren ans Futterhaus. Da haben die kleineren Vögel keine Chance. Die Stare vertreiben alle. ::)
Hallo Orchidee,
es gibt auch Methoden um "weniger beliebte Futtergäste" abzuhalten;
Hier ist bestimmt etwas für Dich dabei gegen die großen Starenschwärme. ;D
Stare sind Weichfutterfresser; halt überwiegend Sonnenblumenkerne verfüttern für Körnerfresser und Meisen, Kleiber.
Nur geringe Mengen Weichfutter wie Vollkern-Haferflocken in den schmalen Teller eines Futtersilos;
Rotkehlchen gehen da noch dran.
Ich füttere z.B. folgendermaßen "meisenfreundlich"; siehe 1. Beitrag auf folgender Seite:
http://forum.garten-pur.de/index.php?board=32;action=display;threadid=29417;start=30
VG
Swift_w
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Hallo Swift,
eigentlich finde ich es nicht gut, nach Beliebtheit der Vögel zu entscheiden, was (oder wen) man füttert.
Schließlich sind sie alle hungerleidende Lebewesen, die auf die Hilfe des Menschen angewiesen sind.
Ich habe hier z.B. eine Vielzahl an Amseln (teilweise habe ich schon 11 bis 15 Tiere beider Geschlechter gleichzeitig gezählt), die ohne meine Fütterung nicht alle überleben könnten. Wenn ich also kein Fettfutter mehr hinstreue, verhungern sie.
An die vom Rotkehlchen bevorzugten (puren) Vollkern-Haferflocken und an Maiskörner gehen sie nämlich nicht und die Energie die ein Apfel bereitstellt, reicht bei diesen Temperaturen nicht aus.
Natürlich stört es mich auch, wenn eine Horde Spatzen (ein Trupp besteht hier im Garten meist aus 10 bis 40 Tieren!) über die frisch aufgefüllte Futterstelle herfällt, diese innerhalb von wenigen Minuten leerfrisst und für andere Vögel nur ein leergeräumtes Schlachtfeld hinterlässt.
Aber das kann man einschränken, indem man die Futterstellen aufteilt, also nicht an jedem Platz alle Sorten anbietet. In die zwei Vogelhäuser kommen z.B. nur Sonnenblumenkerne, auf den Boden nur weiches Fettfutter und Nüsse.
Ganz verhindern kann man den "Missbrauch" der Futterstelle durch Sperlinge letztendlich jedoch nicht, was mein Bild auf der letzten Seite zeigt.
Beide Arten haben sich hier den Meisen angepasst und naschen sowohl von Knödeln und Ringen als auch von Körnerstangen! Und das obwohl diese als "sperlingsabweisend" beschrieben werden. ::)
Die Vögel sind äußerst klug und gelehrig. So konnte ich schon beobachten wie eine Amsel Erdnüsse abpällt oder sich Sperlinge bei den eigens für die Meisen aufgehängten Fettkokusnüssen bedienen.
Und selbst meine Lieblingswildvögel vertilgen in den Städten desöfteren vom Menschen zurückgelassene Bratwurststückchen und wandern anschließend leise schnatternd wie ein altes Ehepaar durch die Einkaufsstraßen.
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der schnee hat auch was gutes. heute hat sich ein gimpel weibchen hierher verirrt - diese gattung hatte ich zuvor noch nie hier gesehen. hockte am boden zwischen grün- und buchfinken und pickte an herabgefallenen sonnenblumenkernen rum.
männchen hat sich leider keines blicken lassen :-[
bild leider unscharf, da durch altes doppelfenster geknipst ;)
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bei uns sind leider keine gimpel- heuer zumindest nicht.
letztes jahr war es ein exemplar, es war ein männchen.
aber jetzt zu meiner frage:
ist das ein wald,-oder ein gartenbaumläufer?
ich schätze auf waldbaumläufer aber sicher bin ich mir nicht.
vlg lisa
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Hallo Lisa !
Schön Dein Baumläufer. So einen habe ich noch nie gesehen bei uns. Ich wohne mehr im Dorfinneren, da trauen sich die scheuen Vögel nicht so rein. Bei mir war heute ein Dompfaff-Männchen und hat sich so schön fotografieren lassen durchs Fenster :D :D.
lg elis
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Er war ganz friedlich ;)
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Noch eins ganz nah
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Hallo Elis,
bei uns sind heute soviel vögel wie den ganzen winter nicht da waren.
erlenzeisige, wintergoldhähnchen, schwanzmeisen, kleiber, der baumläufer,
amseln, buchfinke, kohlmeisen, blaumeisen, grünfinke, ein bergfink...
die gimpel kommen aber nicht :'(
vlg lisa
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Hallo Lisa-Verena !
Sei nícht traurig. Bei uns kommen sie auch erst spät im ausgehenden Winter. Habe schon lange darauf gewartet, der 1.ist mir gleich vor die Kamera gekommen. Sie steht auf dem Stativ, schußbereit mit Tele am Fenster. Dann schleich ich mich ganz ruhig an, damit sie nicht aufschrecken und abhauen. Bei uns ist auch viel los. Spatzen, Amseln,Kohlmeisen, Blaumeisen, Grünfinken, Buchfinken, Erlenzeisig, Dompfaff momentan. Ich habe heuer schon viel Vogelfutter gebraucht. Freue mich über jeden Vogel.
lg. elis
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Die Gimpelbrust leuchtet so schön...
hier ein Wintergoldhähnchen:
Lg lisa
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War leider etwas dunkel...
Lg lisa
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mir fällt etwas eigenartiges auf:
im sommer hab ich unzählige spatzen am haus (vergangene saison 3 nester)
zum futterhaus kommen im winter aber immer nur 1 oder 2. ::)
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stimmt...vielleicht haben die nachbarn ja noch was leckeres. ;D
aber es könnten wirklich mehr sein...seltsam....
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nachbarn gibts hier kaum, und den es gibt, der hat kein futter draußen. :P
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Lisa, das sind wunderschöne Fotos! :)
Zu mir kommt immer ein kleiner Trupp Feldsperlinge. Ich streue ihnen dann Futter unter eine kleine Eibe. Dort schmausen sie dann friedlich gemeinsam.
Ihr Gefieder ist so schön gezeichnet. :)
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Ich freue mich auch über jeden Vogel. So auch über diese würdevolle Lady, die hier den Liguster aberntet. Ich denke, es ist eine Wacholderdrossel.
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heute hat sich ein gimpel weibchen hierher verirrt - diese gattung hatte ich zuvor noch nie hier gesehen.
Hallo cimicifuga und elis,
heute ist wohl ein besonderer Tag. Zum ersten Mal seit über zehn Jahren konnte auch ich hier in Norddeutschland wieder Gimpel sichten!
Und nicht nur einen, sondern gleich einen kleinen Trupp aus drei Vögeln! Die zwei leuchtend rosaroten Männchen und ein blassbeige gefärbtes Weibchen habe ich heute Vormittag eher zufällig entdeckt als ich gefüttert habe, anschließend sind sie im benachbarten Park verschwunden. Anbei eine kleine Bildergalerie der Männchen als Beweis.
Ob sein plötzliches Auftauchen damit in Zusammenhang steht, dass ich heute erstmals gehackte Erdnüsse ohne Schale ausgestreut habe? Seit damals ein Gimpel gegen mein Fenster geflogen und leider verendet ist, war die Art hier ausgestorben.
Obwohl es den ganzen Tag über getaut hat, waren auch zahlreiche andere Exoten zu Gast, z.B. Buchfinken und Grünlinge und Kleiber, die eigentlich nur bei Frost und geschlossener Schneedecke auftauchen.
Gleich am Morgen konnte ich zudem den Zaunkönig beobachten, außerdem noch zwei Türkentauben und zahlreiche Graugänse.
Den Buntspecht habe ich zwar nicht entdecken können, dafür aber deutlich gehört.
Dann haben gleich zwei Sumpfmeisen die Futterstelle besucht, die ich am Gesang ("zizizi", "zji zji") zweifelsfrei als solche von der Weidenmeise unterscheiden konnte.
Mein Rotkehlchen war natürlich auch wieder da, wie auch eine Tannenmeise - diese aber nur kurz.
Auch der bekannte Rauhfußbussard hat sich wieder eingefunden, daneben konnte ich noch einen dunkel gefärbten, etwas kleineren Raubvogel mit ähnlichem Flugverhalten sichten - vermutlich ein Mäusebussard.
Weiterhin anwesend, aber aufgrund der Vielzahl und Häufigkeit keine besondere Erwähnung wert: Feldsperlinge, Haussperlinge, Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln.
Von den Spatzen habe ich hier wie gesagt massig. Zeitweise tummeln sich hier 50 Exemplare beider Arten und fallen über die Sonnenblumenkerne, Körnerstangen, Fettknödel und Meisenringe her. Kein Wunder also, dass bei euch keine Spatzen zu sehen sind - die halten sich wohl alle bei mir auf. ;)
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Ein Raufußbussard- toll...
Buchfinke sind bei uns jeden Tag unterwegs, heute waren es um die acht männchen und etwa zwei weibchen. aber da waren bestimmt noch mehr.
Jetzt liegt bei uns mal viel Schnee, ich finds toll, dass auch das wintergoldhähnchen und ein, vermutlich waldbaumläufer da war.
Vlg Lisa
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Ich konnte heute auch Baumläufer beobachten, einen davon habe ich nach vielen Versuchen halbwegs scharf aufs Foto bekommen.
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Dann kommt ganz regelmäßig eine Weiden- oder Tannenmeise, manchmal auch zwei.
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Dann kommt ganz regelmäßig eine Weiden- oder Tannenmeise, manchmal auch zwei.
Hallo,
aufgrund der hellen Färbung würde ich auf eine Sumpfmeise tippen. Weidenmeisen sind etwas kontrastreicher gefärbt.
Tannenmeise kann ausgeschlossen werden, die sind deutlich kleiner und ähnlich einer alten Kohlmeise gefärbt, jedoch viel blasser.
Ich hatte heute auch meine Zweifel ob Weiden- oder Sumpfmeise, konnte aber anhand des Gesanges Klarheit schaffen. Sie kommt immer nur kurz an die Futterstelle, schnappt sich was und fliegt davon. Manchmal ist auch eine zweite dabei. Bei der geringen Verweildauer ist natürlich nicht zu erkennen, ob weiße Brustflecken oder glänzende Kopfplatte vorhanden ist.
Für eine zweifelsfreie Bestimmung ist also wichtig, dass du auf den Gesang oder die Laute hörst.
Gerade deshalb, weil die Sumpfmeise entgegen ihres Namens gar nicht an morastigen Gebieten, sondern oftmals in Gärten vorkommt und die Weidenmeise eher feuchtes Gebiet bewohnt.
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Nun ja, mein Garten ist zwar sehr trocken, aber gar nicht weit davon ist sumpfiges Gelände. Es könnte also wirklich Sumpf- oder Weidenmeise sein.
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Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig als einmal ihrem Gesang zu lauschen :)
Hier einmal die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:
Sumpfmeise (Nonnenmeise)
-11,5 cm groß
-Oberseite graubraun
-Unterseite matt weißlich-grau
-Kopfplatte glänzend schwarz
-kleiner schwarzer Kinnfleck
-keine hellen Flügelfedern
-Ruf: kurz "fitjä" / "fitjä, fitjä" / "didä" / "zidädä"
-Gesang: klappernd "zizizi" / "zji zji"
-Lebensraum: Laubwälder, Mischwälder, Gärten, Parks, Waldränder, Streuobstwiesen
-eher in Tälern, im Siedlungsbereich und an Futterstellen
Weidenmeise (Mönchsmeise)
-12 cm groß
-Oberseite kontrastreicher
-Unterseite weißlich-cremefarben
-schwarze Kopfplatte matt und weiter in den Nacken reichend
-schwarzer Kehlfleck etwas größer
-helles Flügelfeld
-Ruf: nasal "dääh" / "dääh dääh dääh"
-Gesang: pfeifend "düü düü düü" / "djüü djüü djüü", abfallende Strophen
-Lebensraum: Bruchwälder, Auwälder, Sumpfgelände, Feuchtbiotope, morsche Gehölze
-seltener als Sumpfmeise
Alpenmeise
-Unterart der Weidenmeise
-kommt nur in Gebirgen vor
-Gesang gleichbleibend, keine abfallenden Strophen
-Lebensraum: Nadelwälder, Mischwälder bis zur Baumgrenze
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heute hat sich ein Buntspecht am Futtersilo gütlich getan und Anlaß zu Fotos gegeben
[td]

Buntspecht
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Buntspecht
[/td][td]

Buntspecht
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Ein Dompfaffenpärchen ließ sich auch noch ablichten
[td]

Frau Dompfaff
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Herr Dompfaff
[/td][/table]
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@ neinties
Es muss eine Weidenmeise sein. Auf allen Fotos, die ich gestern gemacht habe, ist das helle Flügelfeld zu erkennen.
Ich habe heute übrigens festgestellt, dass im Garten zwar Grünlinge und Zeisige sind, ich hörte sie die ganze Zeit, aber kein einziger kam zu der Futterstelle. Sie tummelten sich dafür auf einem Baum auf der anderen Seite des Hauses.
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Schöne Gimpelfotos habt ihr da!
Bei uns im Garten sind es mit große sicherheit sumpfmeisen.
vlg lisa
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Hach, das Wintergoldhähnchen ist ein allerliebstes Vögelchen. Und einen Gimpel hätte ich auch gern mal zu Gast.
Ich kann meine Artenliste immerhin um ein Rotkehlchen erweitern :D, das sich zum ersten Mal vor zwei Wochen blicken ließ. Es hatte sich in die Spatzentruppe gemogelt, vielleicht habe ich es auch deswegen jetzt erst entdeckt. Der Eichelhäher kam nach längerer Pause ebenfalls wieder zu Besuch. Die Grünfinken glänzen leider immer noch durch Abwesenheit.
LG Dicentra
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Die Grünfinken glänzen leider immer noch durch Abwesenheit.
die sind alle bei mir 8)
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was fressen eigentlich Bergfinken (außer Bucheckern)? ::)
die sitzen immer in Nachbars Apfelbaum, aber zum Futterhäuschen kommen sie nicht :'(
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die fressen sonnenblumenkerne. manchmal sitzen sie beim futtersilo, aber meistens sind sie mit den buch - und grünfinken am boden unterhalb unterwegs. diese vögel scheinen aber durchzugsverkehr zu sein. manche woche sehe ich sie täglich, dann lange wieder nicht.
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danke, Cimi! :D
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Was bei Euch die Sperlinge sind, sind bei uns die Ringeltauben.... binnen 10 min sind Portionen fuer mehrere Tage restlos weggeputzt.
Und noch jemand wird unfreiwillig von mir mitgefuettert, und ich habe noch keine Strategie gefunden, das zu verhindern:
Ein dickes graues...
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Die amerikanischen Eichhörnchen kommen bei uns noch gar nicht vor, habe aber gelesen, dass die US-Variante stark auf dem Vormarsch ist und die roten Gesellen nach und nach verdrängt. :(
Finde ich doch etwas schade.
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, und ich habe noch keine Strategie gefunden, das zu verhindern:
Ein dickes graues...
... properes Kerlchen... ;D. Hätte gern auch so einen munteren Akrobaten im Garten.
Vielleicht hilft es die Futtersäule in eine Art Käfig zu hängen. Oder eine eigene Futterstelle für das Hörnchen. ;)
Die nordamerikanischen Grauhörnchen wurden bekanntermaßen vom Menschen absichtlich nach England und Italien gebracht und dort angesiedelt. Nun verdrängen sie die Rothörnchen und prompt setzen die Menschen alles daran, sie dort wieder zu vernichten.
Frei nach dem Motto: Bei Nichtgefallen des Spielzeugs: abknallen und vergiften.
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Die amerikanischen Eichhörnchen kommen bei uns noch gar nicht vor
Ich glaube dogwood wohnt in England!
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ja, ich wohne in England...
Die Akrobatik ist in der Tat unterhaltsam, aber die vielen ausgegrabenen Blumenzwiebeln stoeren etwas :-\ Die grauen Hoernchen nehmen wohl auch viele Vogelnester aus.
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, aber die vielen ausgegrabenen Blumenzwiebeln stoeren etwas :-\ Die grauen Hoernchen nehmen wohl auch viele Vogelnester aus.
... verbuddeln sie nicht auch wieder andere? ;)
Nimms nicht so schwer, Dogwood.
Das mit den Nestern soll stimmen, ja. Vielleicht helfen ein paar räubersichere Nistkästen dagegen.
Hier sind es die Katzen, die den Vögeln arg zusetzen. So hat alles seine zwei Seiten.
LG
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"Unsere" Roten und Schwarzen verschmähen aber auch keine Eier und Jungvögel, aber die dicken Grauen sind wohl noch hungriger und verdrängen die Einheimischen, auf deren Appetit die Vögel ja eingestellt sind.
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Und noch jemand wird unfreiwillig von mir mitgefuettert, und ich habe noch keine Strategie gefunden, das zu verhindern
Dazu die BBC-Produktion "Kluge Knacker" (im Englischen "Daylight Robbery"). Die Reportage entstand, nachdem sich zahlreiche Menschen darüber beschwert hatten, daß graue Eichhörnchen die Vogelfutterstellen räuberten.
Der Film ist sehenswert und hat deutlich gemacht, daß es kaum eine langfristig wirksame Methode gibt, graue Eichhörnchen in punkto Vogelfutterstellen zu überlisten.
Hier der Hinderniskurs, für den das cleverste Tier nur wenige Tage brauchte, um ihn zu enträtseln und zu bewältigen.
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;D ;D ;D
Danke für den Link!
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ja, danke ;D !
Sooo viel Muehe hatte ich mir nicht gemacht, um den Futterplatz abzusichern. Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich gegen die Eichhoernchen keine Chance habe, und verbuche die gemeinsame Fuetterung seitdem unter "oekologisches Gleichgewicht" ::).
LG
dogwood
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Was bei Euch die Sperlinge sind, sind bei uns die Ringeltauben.... binnen 10 min sind Portionen fuer mehrere Tage restlos weggeputzt.
Und noch jemand wird unfreiwillig von mir mitgefuettert, und ich habe noch keine Strategie gefunden, das zu verhindern:
Ein dickes graues...
Hallo Dogwood,
es gibt natürlich verschiedene Fütterungsmethoden.
Hier mal meine; hierbei können keine "Horden" anderen Kleineren fast alles wegfressen;
aber das muß jeder für sich entscheiden:
Ich füttere z.B. folgendermaßen "meisenfreundlich"; siehe 1. Beitrag auf folgender Seite:
http://forum.garten-pur.de/index.php?board=32;action=display;threadid=29417;start=30
VG
Swift_w
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Problematische Neubürger Grauhörnchen; Waschbären
Hallo Dogwood, hallo zusammen,
die Grauhörnchen - Neubürger aus Nordamerika - sind ja problematische für die einheimische Tierwelt/Vogelwelt in England.
(Wie auch im Prinzip die kräftigen, geschickten Waschbären in Deutschland)
Empfehlung, damit die gefräßigen Kletterkünstler den Singvögel an Futterstellen nicht alles wegfressen:
1 Futterhaus oder Silo an einer freistehenden, glatten Metallstange oben befestigt.
Vielleicht aus einem verzinkten Eisenrohr oder Kupferrohr ca. 2 cm Durchmeseer aus einer Klempnerei.
Festkrallen können sie nicht nicht daran.
Große Frage ob sie sich trotzdem dran hochhangeln können durch umschlingen mit Armen und Beinen.
Dann hilft nur noch ein zusätzlicher waagrechter großer runder "Kragen" an der Metallstange in 1,50 m Höhe.
Dann haben die fressgierigen Fremdlinge hoffentlich "gelitten". ;D
Mit solcher Methode will sich auch ein Naturschutzverein in meiner Nähe versuchen mit Nistkasten obendran um den Waschbären "einen Strich durch die Rechnung" zu machen.
Diese problematischen Neubürger schlagen erbarmungslos zu und plündern in dieser Gegend 90 % der Vogelnistkästen aus !!! >:(
Auch wenn sie sonst noch so relativ sicher gegen andere Nesträuber sind; sogar Vorbaukästen u. Pendelkästen an langem Drahr aufgehängt.
Totaler Frust bei diesem Vogelschutzverein !! :(
VG
Swift_w
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Stimmt, in London habe ich die weißen schon gesehen.
Heute früh war aber ein roter Eichkater hier zu Gast. Der kleine Geselle hat sich ziemlich erschrocken und ist dann in sichere Höhe auf den nächsten Baum geflüchtet.
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Die Grünfinken glänzen leider immer noch durch Abwesenheit.
die sind alle bei mir 8)
Dann rück sie schnell wieder raus ... ich warte *trommel*!
Kraniche und Wildgänse (?) hörte ich vergangenes Wochenende über uns hinwegziehen, also wird es wohl doch endlich Frühling werden :D. Die treuen Gesellen wie Spatzen und Meisen machen morgens schon mächtig Radau. Man wird auch wählerisch. Sonnenblumenkerne und fettreiches Weichfutter gehen nicht mehr so gut, die Meisenknödel werden jedoch immer noch heftigst bearbeitet. Die Erdnüsse in Schale, die ich morgens in den Löchern des alten Pflaumenbaums verstecke, sind abends wie durch Zauberhand verschwunden ;).
LG Dicentra
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??? Hallo zusammen,
ich hänge mich einfach mal mit meiner Frage hier dran, hat ja auch was mit der Fütterung zu tun.
Was macht ihr mit den Vogelfutterresten ? Durch Mehrfacheinkauf (Nachbarn + Eltern haben´s gut gemeint) sitze ich noch auf so 5 kg Sonnenblumenkernen und diversen Knödeln, Säckchen, Ringen, ...
Meisenknödel: werden wohl ranzig, also => Tonne
Erdnüsse: ich werde wohl kaum die Rattenpopulation hier mästen, also => Tonne
Sonnenblumenkerne: wenn ich´s in Frankfurt in die Fußgängerzone streue, kostet es 50,- € => Tonne
Misch-körnerfutter: (nein, es ist bestimmt ökologisch angebautes fair-trade Futter von einem veganen Hersteller und enthält kein Ambrosia !!! ::)) s.o. => Tonne
Ich kenne keinen Hühnerzüchter hier und einfach so in die Landschaft entsorgen geht ja wohl gar nicht.
Habt ihr eine Idee ?
Gruß,
Groundhog
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Hallo !
Verfüttern, ganz einfach. Ich habe auch noch ca.5 kg Sonnenblumenkerne. Die tu ich ganz nornmal verfüttern. Sie sind noch immer sehr beliebt.
lg elis
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Was macht ihr mit den Vogelfutterresten ?
Habt ihr eine Idee ?
Gut, dass Du fragst... ich war heute auch ratlos. Die Sonnenblumenkerne werden bei mir inzwischen auch nicht mehr nachgefragt, nur die Getreideflocken gehen noch... Was mache ich mit dem Rest?
LG
dogwood
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Hallo,
verfüttern, das würde ich, wie schon elis, auch sagen.
Bei den meisten Vogelfutterherstellern gibt es ein aufgedrucktes Verfallsdatum. Sonnenblumenkerne müssten auch noch bis zum nächsten Herbst haltbar sein. Streufutter, das vornehmlich aus Saaten besteht auch.
Sogenanntes Fettfutter, Knödel etc. einfach aufbrauchen.
Kleiner Tipp: Die Erdnüsse aus diesen Plastenetzen entfernen und anders verfüttern. Da bleiben manchmal Vögel dran hängen.
LG
ergänzt: bevor Du es wegwirfst, versuchen es kühl und trocken zu lagern oder zu verschenken. :)
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sonnenblumenkerne nagersicher aufbewahren und im nächsten jahr füttern. den rest raushängen. irgendjemand wird schon hunger haben. hier wird nach wie vor alles am futterplatz gerne genommen - gleichzeitig wird wie verrückt gebalzt. offenbar ist der futterplatz gleichzeitig auch partnerbörse ;D
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Also ich habe neulich gerade gelesen, dass sich die "Experten" ::) nach jahrelangem Streit wohl nun endlich doch geeinigt haben, dass eine Ganzjahresfütterung für Wildvögel sinnvoll und von Nutzen ist.
Ich glaube, das stammt sogar vom NABU, wenn ich mich nicht irre.
Also auf jeden Fall jetzt verfüttern, solange es noch kühler ist, damit sich die Piepmätze nicht zu sehr an den Menschen gewöhnen. Oder aufheben fürs nächste Jahr! Ich versuche sie durch das Auslegen von Erdnüssen an die Brutplätze und Nistkästen zu locken.
Dass ihr überhaupt daran denkt, das kostbare Futter wegzuwerfen?! :o Habt ihr zuviel Geld übrig ???
Was meint ihr was die Supermärkte damit machen? Zurück zum Lieferanten und ab ins Lager damit, fürs nächste Jahr. Kann man gut am aufgedruckten (abgelaufenen!) Haltbarkeitsdatum erkennen...
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ich haette ja nichts dagegen, weiterzufuettern... aber die Viecher moegen es auf einmal nicht mehr... an den Erdnuessen wird noch gepickt, aber die Sonnenblumenkerne liegen seit Tagen unberuehrt in der Futtersaeule...
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gestern war ein Erlenzeisig da - hab sicher seit 10 Jahren keinen mehr gesehen! :D
(http://img145.imageshack.us/img145/3576/erlenzeisig120309.jpg)
leider etwas unscharf: durch die verregnete Scheibe geknipst :-\
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ich haette ja nichts dagegen, weiterzufuettern... aber die Viecher moegen es auf einmal nicht mehr... an den Erdnuessen wird noch gepickt, aber die Sonnenblumenkerne liegen seit Tagen unberuehrt in der Futtersaeule...
Ach, früher oder später findet sich ein Liebhaber. Voriges Jahr ging's mir genauso, das Futter hing ewig unberührt (geschützt). Eines Tages kamen die Grünfinken und die Spatzen und dann ging der Kampf um die besten Plätze los.
Ich habe noch nicht so recht herausgefunden, warum die Vögel zeitweise gar nichts fressen und dann wiederum nicht genug bekommen können. Momentan sind die Spatzen ganz wild auf die Meisenknödel, ich komme mit dem Hinhängen gar nicht nach. Vor allem die Damen Haussperlinge sind morgens die ersten, da vertreibt man gemeinsam schon mal ein Mannsbild ;).
LG Dicentra
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Ich bin begeistert: am Samstag habe ich zum allerersten Mal zwei Kernbeißer am Futterhaus entdeckt. Ein Buch brachte Aufklärung. Ich vermute, dass es ein Pärchen war, da einer der Vögel nicht ganz so auffällig gefärbt war.
Ebenfalls am Samstag tauchten die ersten Stare auf und marschierten über die Wiese.
Und ich habe den Futterdieb erwischt, der immer die Erdnüsse aus den Baumlöchern klaut. Zweimal war es ein Eichelhäher, beim dritten Mal war die Elster schneller und entwischte ihm mit der Nuss im Schnabel.
Ich habe den Eindruck, die Vögel beobachten mich, denn es dauert immer nur kurze Zeit, bis die geflügelten Heerscharen einfallen, nachdem ich das Futter verteilt und wieder im Haus verschwunden bin. Gehe ich nicht schnell genug, wird in den Bäumen und im Gebüsch aufgeregt gezetert ;D.
LG Dicentra
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Hallo, bin neu hier. Allerdings würde ich Euch abraten weiter Erdnüsse zu füttern. Es sind ja keine echten Nüsse und geröstet. Erdnüsse sind anfällig für schlimme Schimmelpilze. Bei normalem Vogelfutter (etwa in der Hecke) ist es ja kein Problem weil das nass gewordene Futter keimt und somit eigentlich wertvoller ist. Allerdings ist auch da Vorsicht geboten. Halte es übrigens nicht für sinnvoll das ganze Jahr Futter anzubieten. In der Natur gibt es nicht immer reife Sämereien und mit der Dauerfütterung macht man die Vögel abhängig. Wer kann sollte lieber im Garten artgerechte Pflanzen wachsen lassen und die Insekten den Vögeln überlassen. :)
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In den letzten Tagen ist richtig Bewegung hier in die übliche Vogelhausgesellschaft gekommen.
Neben den üblichen Gästen, wie diversen Meisen, Amseln, Heckenbraunellen, Buch-Berg- und Grünfinken, den Goldammern, Dompfaffen, Rotkehlchen, Mittel- und Buntspecht
tauchten vor einigen Tagen endlich mal wieder Erlenzeisige auf.
Gestern sah ich einen Kernbeisser und heute in einer der alten Eichen einen Schwarm Seidenschwänze, zum ersten Mal überhaupt.
Wann ziehen eigentlich die Bergfinken in ihre Brutreviere? Müssten sie sich nicht allmählich auf den Weg machen? Unsere Rabenkrähen sammeln bereits fleißig Stöckchen, die Meisen besetzen schon die Kästen und irgendwer hat in den letzten Tagen die Kokosmatte in meinem Hanging Basket komplett zerrupft, um an Nistmaterial zu kommen.
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;D
Vor zwei Tagen habe ich zwei Portionen Unterwolle vom Hund im Garten deponiert. Eine wurde schon weggezupft... :)
Einen Erlenzeisig konnte ich in den letzten Tagen auch sichten. Konnte es fast nicht glauben, bin mir aber nun sicher. Leider kein Foto.
Ansonsten sind noch Amseln, Rotkehlchen, Grünfinken und Feldsperlinge zwar seltener, aber regelmäßig zu Gast.
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Ich werd morgen mal den Hund bürsten ;) , muss eh zum Doc, da soll er ja schick sein da. Die Vögelchen lieben seinen Flausch, um eine behagliche Kinderstube zu basteln 8) ;D .
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Hallo, bin neu hier. Allerdings würde ich Euch abraten weiter Erdnüsse zu füttern. Es sind ja keine echten Nüsse und geröstet.
Hallo Jepa-Blick, erst mal ein herzliches Willkommen!
Nee, die Erdnüsse, die ich füttere, sind nicht geröstet, sondern naturbelassen. Die gerösteten esse ich selber und die Insekten dürfen sie auch haben ;). Die Piepser bekommen auch nur wenige Erdnüsse (nicht mehr als sie an einem Tag verbrauchen), der größte Futteranteil sind diverse Getreidekörner und Sonnenblumenkerne. Was die Ganzjahresfütterung angeht, scheiden sich die Geister. Und wer kann schon genau sagen, was richtig ist? Unabhängig davon versuche ich, meinen Garten wenigstens halbwegs ökologisch wertvoll zu gestalten. Allerdings vermute ich, dass das Nahrungsangebot hier in der Stadt nicht allzu üppig für die Vögel ausfällt.
Übrigens habe ich heute morgen eine Amsel beobachtet, die einen sehr großen Regenwurm der Länge nach und im Stück runtergewürgt hat :o. Die Amsel kommt gelegentlich auch ans Futterhaus, aber sie nutzt das Angebot offenbar nur als Zubrot.
LG Dicentra
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Unsere Amseln waren dieses Jahr außerordentlich geschickt, um aus den selbstgemachten Blumentopf-Futterglocken zu fressen. Sie schafften es, sich fast genau so lange an den Stöckchen festzuklammern und zu picken, wie Meisen, Kleiber, Spechte und ja, Eichelhäher, die können das mittlerweile auch schon.
Besonders gut kann es erstaunlicherweise mittlerweile "der Einarmige", ein Amselhahn mit einem verkrüppelten, hängenden Flügel, der wohl Anfang des letzten Sommers einen Unfal oder Überfall überlebt hatte und den ganzen Sommer als Fußgänger heimlichtuend durch die Rabatten huschte (GG wollte ihn sentimentalerweise schon einfangen). Mittlerweile fliegt er wieder gut 8) , und verteidigt sein Revier hier äußerst vehement und agressiv gegenüber anderen Amseln. Als Einzelindividuum kann man ihn wegen seines Hängeflügels immer gut identifizieren.
Letztes Jahr hatten wir hier "den Kiwi" ;) , der seinen Schwanz wohl an einen Räuber verloren hatte, ich hoffe, bei der nächsten Mauser ist er ihm nachgewachsen, dieses Jahr habe ich ihn jedenfalls nicht mehr gesehen.
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Unsere Bergfinken und Goldammern sind immer noch da und gerade hopsen wieder einige dicke Kernbeißer und ein einzelner versprengte Spatz um das Futterhaus herum.
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kernbeißer und bergfinken sind hier auch noch regelmäßige gäste, obwohl ich kaum noch füttere. gerade fliegt hier der erste hausrotschwanz des jahres herum.
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Hallo !
Mit großer Freude habe ich 2 seltene Gäste begrüßen können, heute morgen am Futterplatz :D :D. Ein Kernbeißerpäärchen und einen Girlitz. Die Bilder sind leider etwas unscharf, durchs Fenster und schnell mußte es gehen.
lg elis
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Bild vergessen
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Nochmal nah
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Der Girlitz
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Ja, so ein Kernbeißer ist schon ein hübsches Tier. Leider hatte ich bisher erst einmal einen zu Gast.
Hier im Norden hat es angefangen zu schneien. Seit gestern Abend gibt es Graupel, Schneeregen und Schnee - daher habe ich beschlossen, wieder mit der Winterfütterung anzufangen. Eine gute Gelegenheit, um meine Futterreste los zu werden und um einige seltene Gäste zu beobachten, wie z.B. den hübschen Buchfink.
Bisher konnte ich in den letzten zwei Tagen verzeichnen:
Blaumeise
Kohlmeise
Tannenmeise
Haussperling (Männchen und Weibchen)
Feldsperling
Amsel (Männchen und Weibchen)
Rotkehlchen
Buchfink (Männchen und Weibchen)
Grünling (Männchen und Weibchen)
Kleiber
Buntspecht
Rabenkrähe
Saatkrähe
Türkentaube
Ringeltaube
Stockente
Rotmilan
Der Raufußbussard ist wohl zurück in seine Heimat geflogen, ihn sehe ich schon seit einigen Wochen nicht mehr.
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Mittlerweile sind auch die Buchfinken-Frauen und längst seit einigen Wochen die Rotmilane wieder da.
Viele Grüße
Wolfgang
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Großes Gedränge am Futtertisch ;) ;)
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Deine Grünfinken sehen aber aggressiv aus :o Zum Fürchten!
Die putzigen Erlenzeisige sind dagegen richtig niedlich :)
Bei uns sind die Grünlinge eigentlich recht friedlich und eher die Meisen und Amseln jagen die kleineren Vögel.
Gestern zum ersten Mal hier gesichtet: ein Höckerschwan! Und der Rotmilan kreist jeden Tag über unserem Grundstück. Der Buntspecht trommelt inzwischen jeden Morgen.
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Hallo neintjes !
Findest Du, das die Grünfinken agressiv wirken? Ich finde sie wirken friedlich und verfressen, sonst würden sie die Nachbarn doch nicht dulden.
Habe heute eine neue Vogelsorte bei mir entdeckt. Weiß das jemand von Euch Spezialisten, was das für Sorte ist ??
lg elis
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Nochmal nah.
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Hallo elis,
das sind Bergfinken. Die sind zur Zeit bei uns auch da, zusammen mit den Grünfinken. Es ist immer ein ganzer Schwarm.
LG
Barbara
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Also die Goldammern sind noch in Ägypten. (Foto ist Schrott, sehr ausvergrössert, weil ich kein Tele dabei hatte.... :P)
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Die grauen Fliegenfänger sind auch noch dort und die Schwalben ebenso. Ich kann es ihnen nicht verübeln :P ;D ;D
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Die afrikanischen Täubchen bleiben dort. Manno haben die es gut! :D
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Wiedehopfe gab es auch in rauen mengen, leider zu schnell für den Fotoappararat :-\
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Also die Goldammern sind noch in Ägypten. (Foto ist Schrott, sehr ausvergrössert, weil ich kein Tele dabei hatte.... :P)
hallo irisfool, das auf dem foto ist mit sicherheit keine goldammer. ich tippe auf eine schafstelze.
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Die Goldammern sitzen bei uns im Garten. :)
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Wo ist denn die Schafstelze fotografiert? Hier gibt´s ne Menge Unterarten.Auf jeden Fall im Prachtkleid.
Erstaunlich, dass bei euch noch Bergfinken da sind ( übrigens auf dem Foto auch ein Männchen im Prachtkleid). Bei uns sind die längst weg Richtung Brutreviere. Aber es hat sich ja schon viel im Zugverhalten geändert, vielleicht bleiben auch schon etliche hier?
Viele Grüße
Wolfgang
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Bei uns gibt es auch noch Bergfinken. :D
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@ Cryptomeria, die Schafstelze ist am Roten Meer fotografiert.
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Aha, das passt doch ausgesprochen gut. Es gibt 2 dunkelköpfige Unterarten mit weißem Augenstreif ( wie auf deinem Foto). Die eine ( superciliaris) brütet in Südostrussland, die andere ( dombrowskii) in Rumänien. Dazwischen gibt es bestimmt Mischformen. Ein Teil wird am Roten Meer überwintern und dann in die nördlichen Brutgebiete fliegen.
Wobei die südostrussische einen etwas dunklereren Kopf hat als die rumänische.
Viel dunkler als hiesige Schafstelzen.
Viele Grüße
Wolfgang
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Wieder eine neue Art am Futterhäuschen entdeckt: vergangenen Freitag waren zwei Schwanzmeisen (mit rein grauweißen Köpfchen) zu Gast.
Ich finde es total spannend, was man alles lernen kann, wenn man die Futtergäste beobachtet. Schade, dass ich so wenig Zeit dafür habe.
Außerdem war Wohnungsbesichtigung durch Familie Kohlmeise angesagt. Ich hoffe sehr, dass ihnen Lage und Ausstattung zusagen.
LG Dicentra
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Die Goldammern singen hier in den Hecken und an Waldrändern schon frühlingshaft. Sie sind leicht am gelben Köpfchen und am hellbraun-gestreiften Leib zu erkennen.
Im Garten kommen die leider nicht vor.
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Heute erstmalig dabei: zwei Stare, die gerade aus dem Süden zurückgekommen sind. Hatten die Reisekoffer noch dabei ;D
Außerdem: Eine Elster 8)
Weiß einer, ob die Türkentauben schon brüten? Die balzenden Tauber habe ich in den letzten Wochen regelmäßig gesehen und das einfältige Gegurre erschallt täglich!
Die Elster hat sich vermutlich an den Taubeneiern zu schaffen gemacht, denn beim anschließenden Wegflug wurde sie von beiden Tauben verfolgt! Habe ich so auch noch nie beobachten können, dass die Tauben einem Nesträuber hinterherfliegen.
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Die Türkentauben brüten schon bei uns unterm Vordach hinter der Regenrinne ( volltrocken, vollsüd! ;D ;)) Schon 4 Jahre erhöhen sie immer ihr altes Nest und nächstes Jahr sind sie dann am Dachrand angelangt und mutieren dann vermutlich zu "Höhlenbrütern" ;D ;D. Das Foto habe ich soeben gemacht.LG Irisfool
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Also doch ein Eierklau durch die Elster!
Mein herzliches Beileid für dich, bei dem Gegurre wirst du wohl keine Mittagsruhe mehr kriegen. ;D Und mit dem Ausschlafen ist es dann auch vorbei.
Als ich noch in der Stadt wohnte, hatte ich ein Türkentaubennest direkt gegenüber in einer Statue, auf der anderen Straßenseite. Die Jungvögel sind bei ihren Flugübungen am frühen Morgen immer auf meinem Fensterbrett gelandet und haben mich mit ihrem dämlichen "Gu ruu ruh" geweckt. >:(
Kommt nur mir das so vor oder werden es tatsächlich immer mehr schreiende Türkentauben?
Irgendwie habe ich den Eindruck, die eingewanderte Türkentaube ersetzt in Mittel- und Westeuropa langsam aber sicher die heimische Ringeltaube... :o Die machen sich wenigstens noch die Mühe, das ganze Lied "Gu ruu ruh ru ru, gu ruu ruh gu gu" zu singen :P
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Das Nest ist direkt neben meinem Schlafzimmerfenster. Aber die Tauben halten sich sehr zurück mit dem Gegurre. Jedenfalls war es noch nie wirklich lästig ( oder ich bin zu früh auf ;D ;D ;))Sie benehmen sich gesittet, weil sie wohl ahnen, dass ihnen sonst der lange Besen droht....... ;D ;D ;D Wir haben schon eine jahrelange Co- Existenz. Sie bekommen 4x Junge. Holztauben sind viel schlimmer, die machen auch noch eine riesige Sauerei :o >:( :P. Von diesen habe ich noch nicht mal Taubendreck auf der Terrasse oder auf der Markise.