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Pflanzenwelt => Pflanzenvermehrung => Thema gestartet von: Querkopf am 07. Dezember 2008, 01:53:23
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Hallo,
... Eine Liste der am besten durch Stecklinge zu vermehrenden Pflanzen wäre ein schönes Thema.
Pearls Anregung aus dem "Prima-Klima-Thread" ;) greife ich mal auf, das Thema interessiert mich schon lange. Wobei ich der Einfachheit halber die Vermehrung durch Absenker einbeziehe, der Überschaubarkeit zuliebe das Ganze aber eingrenze auf Gehölze.
Meine eigenen Erfahrungen mit deren Vermehrung halten sich bisher in Grenzen, die Erfolge erst recht. Aber ein paar Beobachtungen kann ich für den Anfang denn doch beisteuern:
1. Sarcococca humilis
- Steck-Runde 1:
Frühsommer/ Sommer, versehentlich abgebrochener Zweig, geteilt in 5 kurzbleistiftgroße Stücke. Gesteckt in sehr lockere, mit viel Sand abgemagerte Anzuchterde, gut angegossen, durchsichtige Kunststoffglocke drüber. Schattiger, geschützter Draußen-Platz, regelmäßiges Lüften durch Aufdrehen des Glocken"ventils", regelmäßiger Feuchtigkeitscheck (kein weiteres Gießen nötig). Nach 6-8 Wochen: 3 Stecklinge schwarz, 2 lebendig. Spätherbst: 1 Steckling sehr gut bewurzelt, der zweite mausetot. Erfolgsquote: 20 Prozent.
- Steck-Runde 2:
Spätfrühling (Anfang April), Nach-Blüte-Rückschnitt zu groß gewordener Pflanzen, 40-50 kurzbleistiftgroße Stücke. Gesteckt wie oben, mit ca. 1 cm purem Sand obendrauf (wobei ich relativ früh "enthauben" musste, nachdem stürmischer Wind die Glocke mehrmals verweht hatte). Frühherbst: 5-6 Stecklinge schwarz, knapp 20 gut bis sehr bewurzelt (sie bekamen sofort Einzeltöpfe mit etwas kräftigerem Substrat), der Rest mit Ansätzen von Wurzeln (kam zurück in den Kindergarten). Die Erfolgsquote dürfte, sofern der Winter den Rest-Steckis nichts Ernsthaftes antut, bei mindestens 80 Prozent liegen.
Ich tippe, dass der frühere Steck-Zeitpunkt hier die entscheidende Rolle spielt.
2. Tamarix odessana (= T. ramosissima)
Blütezeit, versehentlich abgebrochener Zweig. "Gesteckt" in Wasser (durchsichtige 1,5-Liter-Plastikflasche), nach Ende der Blüte beiseite gestellt und vergessen - beim Aufräumen mit vielen weißen Würzelchen wiedergefunden. Umgesetzt in mit viel Sand abgemagerte Anzuchterde. Immer noch lebendig.
Lässt mich messerscharf schlussfolgern, dass Tamarisken besonders leicht wurzeln ;D. (Wäre aber natürlich gut zu wissen, zu welcher Jahreszeit das am sichersten funktioniert - kann jemand dazu was sagen?)
3. Diverse Geißblätter:
Triebe flach legen, am Boden fixieren, Erde drüberhäufeln, drei bis sechs Monate warten und den dann bewurzelten Teil der Absenker topfen: Das hat bisher bei Lonicera periclymenum, L. japonica 'Hall's Prolific' und auch bei L. fragrantissima mehrfach gut geklappt. Allerdings nicht ganz verlässlich, offenbar in Abhängigkeit von der Jahreszeit - weiß jemand, wann das Absenken am besten/ schnellsten Ergebnisse zeitigt?
4. Clematis:
Da hatte ich bisher noch nie Erfolg mit (Internodien-)Stecklingen, weder in Erde noch in Wasser. Probiert habe ich's mit großblütigen Hybriden und mit verschiedenen Viticella-Sorten. Wie macht man das richtig?
5. Thymian:
Von Thymus vulgaris 'Compactus' werde ich demnächst einen größeren Schwung Stecklinge benötigen. Und auch andere Thymus-Arten möchte ich vermehren. Soll kein Problem sein, habe ich mir sagen lassen - aber wann ist bei Thymus denn der beste Termin zum Stecken?
Danke für Antworten :) (natürlich ebenso für Ergänzungen!) & schöne Grüße
Querkopf
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4. alle Kräuter, die mediterranen Zwergsträucher, würde ich im Juli oder August nach der Blüte versuchen.
Salbei gelingt leicht, Cistrosen gehen ganz gut.
3. Clematis gelingt nicht als Steckling, sondern durch Wurzelableger.
2. Absenker brauchen manchmal lang. Geißblattabsenker sind eine Weile beleidigt, wenn man sie verpflanzt.
3. keine Ahnung. Buddleijas gehen gut.
1. Sarcococca humilis Ableger gehen leichter. Die bekommt man beim Pflanzentausch gelegentlich.
Viburnum tinus, Scheineibe und Eibe auch.
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Thymus bewurzelt sehr leicht, wenn man die ganze Pflanze anhäufelt/ tieferlegt. Im April getan, hatte ich 4-6 Wochn später viele schön bewurzelte Teile, die vereinzelt sehr schnell gut wuchsen..
Die selbe Technik funktioniert auch bei Salbei, Eberraute Bergbohnenkraut und Rosmarin .
Man kann auch den ganzen Winter über anhäufeln, also jetzt und hat dann im Mäörz/April schon die bewurzelten Teilstücke. Da zusammenhängend brauchen sie keinerlei Pflege.
Geht meines Erachtens nach besser als Stecklinge, da nahezu 100% Erfolgsquote.
So kann man schnell sehr viele "Jungpflanzen" herstellen
LG, Anne
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Auch ich vermehre vieles durch Stecklinge. Mein Renner ist die
Ballhortensie Hydrangea arborescens "Annabelle"
Da zu mir viele Gartenbesucher kommen und die sehr atraktiv gepflanzte Hortensie sehen, schön finden und haben möchten vermehre ich sie jählich.
Da ich diese Hortensie, sie blüht an einjährigen Trieben, im Februar/März runterschneide stecke ich gleich von diesem Schnittgut.
Dazu benutze ich etwas größere Töpfe und normales Substrat aus sandiger Gartenerde und Kompost. In jedenTopf stecke ich gleich 6 - 7 Stecklinge. Zwei Nodien in die Erde, ein oder zwei Nodien außerhalb der Erde, angießen und schattig stellen. Dann kümmere ich mich kaum noch drum. Die Stecklinge treiben gut aus und blühen bereis im Spätsommer. Die Stecklinge Pflanze ich dann ein Jahr später auseinander wieder in Töpfe zum Verschenken.
Ähnlich verfahre ich mit
Hydrangea arborescens 'Grandiflora'
nur, dass ich diese Büsche nur einkürze. Die Stecklinge blühen erst ein Jahr später an mehrjährigen Holz
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Als Absenker gehen gut:
Hamamelis x intermedia
Zum Bewurzeln brauchen die allerding zwei - drei Jahre.
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Fuchsien:
A) Vegetative Vermehrung
Sehr einfache Vermehrung durch 10 -15 cm lange Stecklinge, die unterhalb eines Blattknotens abgeschnitten und beidseitig schräg angeschnitten werden, entweder
a) in sandig-humosem Substrat: Joghurtbecher + Gefrierbeutelhaube + Gummiring.
b) in einer Spaghnum-Ummantelung, die mit Frischhaltefolie umwickelt und mit Gummiband fixiert ist.
Zeitpunkt: Frühjahr-Sommer-Frühherbst
Aufstellung: Im Freien, schattig
B) generative Vermehrung
Fuchsien lassen sich durch Samen sehr leicht vermehren. Die Samenkörner (sehr fein!) keimen recht schnell.
In einem handelsüblichen Aussaat-Substrat in einem Zimmergewächshaus ausbringen. Nur die kräftigsten Sämlinge vereinzeln.
Daphne:
Leicht bis sehr schwierig, da die einzelnen Arten und Sorten unterschiedliche Zeitpunkte für die Stecklingsentnahme verlangen.
Generell: Halbreife Zweigenden unterhalb eines Blattknotens abschneiden, beidseitig schräg anschneiden:
Sandig-humoses Substrat in Töpfchen, die wiederum in ein Zimmergewächshaus gestellt werden. Kühl und schattig aufstellen.
Achtung!: Sehr anfällig für Grauschimmel. Bei Bedarf mit Fungizid sprühen.
Rhododendron:
A) Vegetative Vermehrung
a) Stecklinge
Schwierig bis sehr schwierig. Je nach Art/Sorte unterschiedliche Zeitpunkte. Beheizbares Zimmergewächshaus erforderlich, sonst allenfalls Zufallserfolge.
10 cm lange Zweigenden (etwaige Blütenknospen ausbrechen) anschrägen und mit Bewurzelungshormon bestäuben. Substrat: Durch Perlite oder grobem Sand aufgelockertes Rhododendron-Substrat.
Achtung: Sehr lange Wartezeit.
b) Abmoosen
Erfolgreichere Methode: Abmoosen.
20 cm langes Zweigende einschneiden, aber nicht abtrennen. In den Schnitt Spaghnummoos drücken. Die Wunde dick mit feuchtem Spaghnum ummanteln. In Folie einwickeln und oben und unten mit Blumendraht eng umwickeln. Wartezeit je nach Art/Sorte: 1-2 Jahre.
Ähnliche Methode bei Absenker. Bodennahen Zweig anschneiden, in den Spalt Spaghnum und diesen Teil des Zweiges in mit Torf verbesserten Boden absenken und mit Substrat bedecken. Mit einem Stein beschweren. Diese Methode ist aber nicht so sicher wie Abmoosen.
B) Generative Vermehrung
Sämlinge (für sehr Geduldige)
Frisch ausgebrachter Rhododendronsamen keimt, von Ausnahmen einmal abgesehen, sehr gut. Am einfachsten in einem Zimmergewächshaus und in mit Perlite gelockertem Rhododendron-Substrat. Hell und warm aufstellen.
a) gezielte Bestäubung
Während der Blütezeit in einer noch ungeöffneten Blüte den Stempel freilegen und die Staubgefäße entfernen. Mit dem Pinsel Pollen von gewünschtem Kreuzungspartner übertragen. Anschließend die befruchtete Blüte mit Gaze oder Teil eines Damenstrumpfes umschließen, damit keine Fremdbefruchtung stattfinden kann.
Achtung! Nicht alle Rh. lassen sich kreuzen (Lepidote nicht mit Elepidoten; die wenigen Ausnahmen (3?) zählen nicht; manche Rh.-Hybriden sind steril).
b) offene Bestäubung
Alles der Natur überlassen. Oftmals überraschende Ergebnisse.
Erntezeitpunkt des Samens: Samenkapseln müssen dick und prall sein. Nur dann enthalten sie Samen. Größe ist selbstverständlich vom Rh. abhängig. Geerntet wird im Herbst - Spätherbst. Am besten, wenn der Stempel verdorrt ist. Trocken in einem offenen Glas aufbewahren, bis die Kapsel von alleine aufspringt. Vorsicht! Einige Samen sind staubfein.
Jasminum officinale:
A) Vegetative Vermehrung
Absenker, die man - zweckmäßigerweise direkt in einem Blumentopf - an einer Blattknospen-Stelle in humos-lehmigem Substrat fixiert (einfach mit einem Stein beschweren), wurzeln innerhalb eines recht kurzen Zeitraums.
B) Generative Vermehrung
- keine Erfahrungen
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Als Absenker gehen gut:
Hamamelis x intermedia
Zum Bewurzeln brauchen die allerding zwei - drei Jahre.
meine Hamamelis würden sich sehr sträuben, wenn ich sie zu Absenker herunter biegen würde. Wie machst du das?
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Etwas für Spezialisten und ganz schwierig zu vermehren: Stellera chamaejasme (Thymeleaceae, Seidelbastgewächs aus Tibet, mit roten und gelben Blüten). Setzt keine Samen an, die Stecklinge machen nach Monaten Kallus und das war's dann.
Die kleinste Ulme der Welt, die Hokkaido-Ulme (Ulmus parvifolius 'Hokkaido') lässt sich am besten durch weiche Stecklinge im Juni unter Plastikfolie vermehren.
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meine Hamamelis würden sich sehr sträuben, wenn ich sie zu Absenker herunter biegen würde. Wie machst du das?
Hallo pearl,
Meine Hamamelis,welche durch eine Baumaßmahme vor Jahren auf den Stock gesetzt wurde, treibt seitdem öfter mal an der Basis aus. Gerade erst vorige Woche habe ich zwei Absenker abgenommen und einen neu in die Erde gelegt.
Desweiteren habe ich eine Hängeform der Hamamelis vernalis 'Lombart's Weeping', da wachsen eh alle Zweige abwärts.
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Ganz leicht wurzeln auch Stecklinge von Buchs (Buxus sempervirens):
Im Frühling (in unserer Gegend an Palmsonntag) Stecklinge in Anzuchterde stecken, an einem halbschattigen Ort stellen und feucht halten. Im September haben etwa 2/3 der Stecklinge Wurzeln gezogen und können ausgepflanzt werden. (Die übrigen lasse ich stehen, ein Teil zieht dann noch im Winter Wurzeln).
Die Stecklinge können auch direkt an Ort und Stelle gesteckt werden, das ist jedoch im Sommer mühseliger beim Gießen.
Der Buchsbaumpilz ist hier noch kein Thema, ich habe aber ausschließlich Stecklinge von einer mindestens 50jährigen Mutterpflanze.
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Ebenfalls ganz einfach ist die Vermehrung der Blutjohannisbeere (Ribes sanguineum): Im Spätsommer Stecklinge vom einjährigen Holz in Aussaaterde stecken, diese können im nächsten Frühling verpflanzt werden.
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Stecken von clematis geht ohne viel Probleme siehe: Forum ueber Vermehrung von Clematis.
Da sind Bilder ueber Stecklinge.
LG
Ton
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Hallo, Ton,
einen Thread über die Vermehrung kletternder Clematis hatte ich gesucht und zunächst nicht gefunden. Aber jetzt :): hier ist er - danke dir :).
Also Laub dranlassen, Stiel unten schräg anschneiden und in Bewurzelungspulver tauchen, richtig? Wann macht man das denn am besten?
@Anne Rosmarin: Die Anhäufeltechnik für Thymus und Rosmarin klingt praktisch, versuche ich demnächst. Merci!
@Pearl: Sarcococca gehört zur Buxus-Familie; und wenn Buchs sich so einfach stecken lässt, wie Marygold es beschrieben hat, ist's eigentlich kein Wunder, dass man auch Sarcococca zum Wurzelnschieben nicht lange überreden muss. (OT: Bei Sarcococca muss man übrigens ebenfalls auf gesunde Mutterpflanzen achten, denn auch sie soll anfällig sein für den neuen Buchspilz Cylindrocladium buxicola. - Ende OT)
@alle: Was funktioniert denn noch unter Amateur-Bedingungen? Ist ja schon allerhand zusammengekommen hier; aber es gibt sicher noch mehr Gehölze, die sich mit Trick 17 (aber ohne Profi-Equipment) vermehren lassen, oder?
Schöne Grüße
Querkopf
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Ganz leicht funktioniert auch die Stecklingsvermehrung zweier Kleingehölze:
Iberis sempervirens (Schleifenblume) und Helianthemum (Sonnenröschen)
Iberis nach der Blüte möglichst tief abschneiden und gleich an Ort und Stelle einstecken, der Boden sollte mager und durchlässig sein.
Helianthemum breiten sich flächig aus und bilden dabei kleine Wurzeln, Äste mit Wurzeln abschneiden und einpflanzen
(oder waren diese beiden jetzt zu simpel? dann lösche ich wieder)
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Mit Erfolg habe ich Stecklingsvermehrt
Sambucus nigra, "Asplenifolia" und "Black Beauty"
Taxus bacata, gelbfrüchtig
Corylus avellana "Pendula" und "Asplenifolia"
Syringa vulgaris "Aucubifolia"
Hedara helix in Sorten
usw. aber ob das ein zweites mal gelingt kann ich vorher nie mit Bestimmtheit sagen. Ein wenig Glück und Einfühlungsvermögen gehört auch dazu. Man muß es halt versuchen. Mir sind auch schon viele Dinge nicht gelungen. Gott sei Dank muß ich nicht davon leben.
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@alle: Was funktioniert denn noch unter Amateur-Bedingungen? Ist ja schon allerhand zusammengekommen hier; aber es gibt sicher noch mehr Gehölze, die sich mit Trick 17 (aber ohne Profi-Equipment) vermehren lassen, oder?
Als Amateur probier ich auch immer mal was aus. Geklappt hat bei mir bisher die Vermehrung aus Stecklingen von:
-Philadelphus virginalis, Pfeifenstrauch
-Viburnum opolus var. roseum, Schneeball
-Cornus alba, Hartriegel
-Jasminum nudiflorum, Winterjasmin
-Punica granatum, Granatapfel
Zeitpunkt des Stecklingsschnittes war immer so Mai/Juni z.B. von Rückschnitt/Auslichtungsschnitt nach Blüte)
Gesteckt hab ich in Tontöpfe, Durchm. 15-20 cm, 2/3 altes Substrat, 1/3 Sand. Je 3-5 bleistiftdicke Stecklinge 3-4 Internodien tief in die Erde, von diesen die Laubblätter zuvor entfernt. Ebenso oberirdisch 3-4 Internodien belassen, diese Laubblätter jedoch jeweils auf 1/3 Größe zurückgeschnitten.
Topf im Garten schattig gestellt, den Sommer über gut feucht gehalten. Hatte keine Abdeckung darüber gegeben.
Im Winter geschützt aufgestellt, aber draußen gelassen (bis auf Punicum granatum, der kam in den ungeheizten Keller).
Nächstes Frühjahr dann bei Erfolg den gesamten Topfinhalt auspflanzen....(Philadelphus läßt sich gut so vermehren, ziehe davon jedes Jahr Stecklinge zum Verschenken.)
Meine Obstgehölze wie schwarze Johannisbeere und Jostabeeren hab ich ebenfalls aus Stecklingen gezogen, allerdings früher im Jahr vor Laubaustrieb direkt im Gartenboden in schattiger Lage gesteckt und ein Jahr später erst sonnig verpflanzt.
2 mal Clematis (Hybride "Rouge Cardinal", und viticella "Etoile violette") hab ich durch Absenker im Blumentopf neben der Mutterpflanze vermehrt. Einen Trieb der Ursprungspflanze im Spätfrühling nur wenig zurückgeschnitten und durch einen mit Sand/Substrat gefüllten Topf rein und wieder rausgeleitet und weiterwachsen lassen. Topf bis zum Herbst gut feucht gehalten, auch über Winter weiter an der Mama belassen und erst im nächsten Frühjahr von Mama getrennt und stark zurückgeschnitten. Hat 2 mal geklappt, die so vermehrten Pflanzen sind schon einige Jahre alt.
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@Querkopf, Stecklinge am Besten im Fruehjahr.
Sehr wichtig ist beim Stecken dass junges Holz gebraucht wird und Stecktemperatur 25 Grad ist. Es ist nicht nur bei Clematis aber auch andere Pflanzen. So kann mann selbst Philesia stecken.
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Aus Stecklingen habe ich vermehrt:
Lavendel
Thymus
Weigelia
Cornus
Buddleja davidii und alternifolia
Deutzie
Syringa
Lonicera
Clematis(teilweise auch Absenker)
Hydrangea
div Weiden
Viburnum bodnadense
Eigentlich werde alle im Frühjahr gesteckt, schattig und feucht gehalten.
Bei sehr trockenem Wetter habe ich über ganz mickrige Steckis Gläser gestülpt, im ersten Winter decke ich mit Reisig ab.
Jutta
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2. Tamarix odessana (= T. ramosissima)
Blütezeit, versehentlich abgebrochener Zweig. "Gesteckt" in Wasser (durchsichtige 1,5-Liter-Plastikflasche), nach Ende der Blüte beiseite gestellt und vergessen - beim Aufräumen mit vielen weißen Würzelchen wiedergefunden. Umgesetzt in mit viel Sand abgemagerte Anzuchterde. Immer noch lebendig.
Lässt mich messerscharf schlussfolgern, dass Tamarisken besonders leicht wurzeln ;D. (Wäre aber natürlich gut zu wissen, zu welcher Jahreszeit das am sichersten funktioniert - kann jemand dazu was sagen?)
Genauso habe ich es auch gemacht im Monat Mai, ob daß jetzt nun ein Erfolgsmonat ist, kann ich dir auch nicht sagen. Es hat innerhalb von 14 Tagen geklappt.
Vermehrt durch Stecklinge habe ich Salbei, Thymian, Rosmarin, Lavendel und winterharte Fuchsie und Anaphalis triplinervis. Bei der Anaphalis waren ein paar Zweiglein abgebrochen, die ich in die Erde gesteckt hatte.