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Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Lehm am 06. Januar 2009, 08:31:43

Titel: Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 06. Januar 2009, 08:31:43
Zurzeit herrscht auf dem Gemüsebeet Flaute. Nicht mal ernten kann man bei dem gefrorenen Boden. Ich hoffe, das ändert sich im Verlaufe des Jahres wieder...
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: adam am 06. Januar 2009, 08:49:21
gemüsebeet im jahresverlauf ?

ich sehe keins, es ist schnee drauf !
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 06. Januar 2009, 09:43:22
Man muss das Beet nicht dauernd sehen, um seinen Jahresverlauf zu beschreiben.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 06. Januar 2009, 09:45:42
bei aller gartenliebe: es tut gut, alles einmal eine weile nur von weitem und zugedeckt zu sehen :) !
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Staudo am 06. Januar 2009, 09:46:56
Ich gehe auch mal näher ran. Es tut sich aber nichts.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 06. Januar 2009, 09:47:01
Immerhin lugen die Grünkohle raus. Unverwüstliche Kerle.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Staudo am 06. Januar 2009, 09:48:17
Bei mir lugt nichts raus. Dort, wo die kleinen Huckel sind, steht Rosenkohl, dort wo große sind, ist Kompost hingekippt.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 06. Januar 2009, 09:49:30
Na also, da ist ja eben doch allerhand los!

was super ist: absolut keine Schnecken zurzeit.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 06. Januar 2009, 09:53:24
 
Zitat
Immerhin lugen die Grünkohle raus. Unverwüstliche Kerle.
wenn bei mir welche rauslugten (weil ich welche gesetzt hätte), wäre nix mehr als die stängel übrig. mein garten ist im winter lieblingstummelplatz für has und reh. die fasane freuen sich über meine (dezentralen) kompostplätze! so hat jeder freude: die, weil sie was zu futtern finden und ich, weil draußen ich bei der kälte nichts zu tun habe!
   
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Staudo am 06. Januar 2009, 09:54:07
Denke das bloß nicht! Zwischen den Jahren habe ich Kompost gekarrt und winterschläfrige Nacktschnecken sowie zugedeckelte Schnirkelschnecken gefunden. Die warten bloß, dass es etwas milder wird. Wer jetzt Salat pflanzt, sollte Vorkehrungen treffen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 06. Januar 2009, 09:58:05
Zitat
was super ist: absolut keine Schnecken zurzeit.
der würde sich über welche freuen ::) :
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Staudo am 06. Januar 2009, 09:59:08
Gehörst Du auch zu den Leuten, die sich freuen, wenn sie Schnecken geschenkt bekommen?
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 06. Januar 2009, 10:00:42
nicht direkt ich persönlich, aber mein nachbar ;) !
er ist für drei gärten zuständig und wir hoffen, er überlebt den winter gut!
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Jindanasan am 06. Januar 2009, 11:16:01
Ich habe noch Pastinaken im Beet, kleinen Purple Sprouting Brokkoli , Mangold und Cavolo Nero. Überstehen die denn Frost?Bei den Pastinaken gehe ich davon aus aber wie frostfest sind die anderen?
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: SemiBoes am 06. Januar 2009, 12:06:08
Hallo!

Bei mir steht noch Lauch, ist aber nix mit ernten, weil alles eingefroren ist. Steht aber extra auf der Samenpackung, dass der auch für TK geeignet ist. *lach*

Wenn der Mangold taut wird er an die Garnelen im Aquarium verfüttert.

Und meinen Laufentz gefällt der Winter auch nicht. Die ziehen nur am Morgen eine Runde durch den Garten und gehn dann wieder in die Hütte. Sehr empfehlenswert...Schneckenvertilgung 100%.

Frühbeet hab ich schon gemacht...hoffe, ich krieg dieses Jahr wieder die ersten Radieschen im Dorf. ;D

lg, Dani
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 06. Januar 2009, 18:12:57
Ich wollte eigentlich nur den selbstgewonnenen Samen auf Keimfähigkeit testen, jetzt kann ich mich nicht davon trennen. Auf der anderen Seite des Fensters würde es für die Pflanzen allerdings schlechter aussehen ... :D
Gruß Martin
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 17. Januar 2009, 16:51:32
Heute habe ich ein wenig im Garten getan, um mir bei dem schlechten Wetter wenigstens einreden zu können es ginge wieder los. Ich habe endlich meine Vermehrungsbohnen gedöppt (werden wohl für gute vier Meter reichen) und im Frühbeet den Boden vorbereitet. Wenn kein strenger Frost bis dato kommt, werde ich mich nächste Woche wohl mal um ein paar Salatpflanzen bemühen. Wär es doch schon wieder April ... :-[ ;)
Gruß Martin
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehmo am 19. Januar 2009, 11:16:42
Wär es doch schon wieder April ... :-[ ;)

Ja. Das dauert ja wieder ewig mit diesem blöden Winter. Bin gestern unterm warmen Regen ein wenig das Beet inspizieren gegangen, es tut sich abolut nix. Nichtsdestotrotz hab ich ein kümmerliches Löwenzähnlein gejätet! Bisschen gärtnern tut auch im Januar gut. 8)
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Marion am 19. Januar 2009, 11:18:36
Nichtsdestotrotz hab ich ein kümmerliches Löwenzähnlein gejätet! Bisschen gärtnern tut auch im Januar gut. 8)

Wie, Lehm? :o Hast Du sonst überhaupt kein Wintergemüse? :o
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehmo am 19. Januar 2009, 11:23:14
Doch, aber die Haferwurzeln sind unten gefroren, der Grünkohl ist erst am Auftauen, Topi mag ich grad nicht, Stachys sind längst weggegessen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Staudo am 19. Januar 2009, 11:28:46
Vor zwanzig Minuten habe ich Salat ausgesät. Der soll ins frostfreie Gewächshaus. Mal sehen, ob das klappt.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehmo am 19. Januar 2009, 16:16:24
Warum nicht?
Ausser das Gewächshaus ist nicht frostfrei, weil ein gewisser Gärtner die Tür zu lang offen lässt, um den Radlader drin zu parken.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: soso am 19. Januar 2009, 16:45:07
Kälte wird das kleinere Problem sein,
(Maiwunder überwintert doch auch)

eher der Lichtmangel führt zu Schossern :-\
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: tomatengarten am 19. Januar 2009, 17:24:04
Warum nicht?
Ausser das Gewächshaus ist nicht frostfrei, weil ein gewisser Gärtner die Tür zu lang offen lässt, um den Radlader drin zu parken.

jungs, wir lassen mal den radlader in diesem thread aussen vor. auch wenn benzin-betriebene waerme und co2 fuer unsere pflanzen erzeugen. das fuer und wider koennt ihr bei den gartenmenschen abwaegen ;)
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Cim am 19. Januar 2009, 20:11:16
also mein Gemüsebeet ist schon fertig....... ;D

http://www.carpediem-living.de/5_Gartentagebuch_2009.php#Januar

rein imaginär, habe ich alles schon geplant ;D ;D ;D ;D

LG Cim
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: caro. am 19. Januar 2009, 20:32:42
mein Überwinterungssalat hat die Kälte (mit Pflanzenschutzhauben) erstaunlich gut überstanden (-22 Grad)...
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Knusperhäuschen am 19. Januar 2009, 20:36:01
Mein Gemüsebeet is schon wieder wech unter Schnee, hätte ich doch bloss gestern mal geguckt...
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: caro. am 19. Januar 2009, 20:38:22
Mein Winterblumenkohl ist hin.
Ich hatte zu spät gesät. Zum eigentlichen Erntebeginn gab es erst die ersten Ansätze...
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: caro. am 19. Januar 2009, 20:43:22
Mein Überwinterungsblumenkohl sieht noch ganz gut aus...
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: macrantha am 20. Januar 2009, 09:09:02
Hallo Carola,

was genau heißt "zu spät gesät"?

LG
macrantha (Gemüsegärtner in Ausbildung)
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 20. Januar 2009, 09:22:15
wenn er schon so weit war, caro, hättest du noch viel retten können, indem du pflanzen ausgegraben und in kübeln, säcken etc. eingeschlagen und in einen kühlen raum gebracht hättest! da bilden sich aus den reserven normalerweise noch schöne feste köpfe!
so schade! ::)

lg lisl
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Christina am 20. Januar 2009, 16:32:35
Schade, Caro

aber obs mein Romanesco überlebt hat wage ich zu bezweifeln. -19° war auch ihm zuviel.

Caro ist und bleibt die Romanescoqueen!
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Christina am 20. Januar 2009, 16:32:58
ebenso der PBS
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Christina am 20. Januar 2009, 16:33:37
Der Radiccio hat auch ordentlich gelitten, aber vielleicht wird der ja noch was
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: frida am 20. Januar 2009, 22:35:16
aurikel und carola., das tut mir sehr leid für Euch! Ich wage gar nicht in den Garten zu fahren und meinen PSB und Blumenkohl anzugucken.

Meine Superschmelz-Kohlrabi hatte ich leider urlaubsbedingt auch stehen gelassen und nun sind es jeweils fünf Kilo schwere stinkende Matschklumpen, sagt GG, der draußen war :(
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Wiesentheo am 21. Januar 2009, 09:06:54
Ja....
Jetzt hab ich mir das alles hier Mal durchgelesen.

Bei mir ist auch außer den Markstammkohl alles weg.Der hat aber auch irgendwie unter der Kälte gelitten,was ich eigendlich nicht so kenne.Aber die 28 grad Nasse waren doch hart.Das Saatgut ist auch nicht mehr dass was es Mal war.

An sonsten sollte man doch den Boden ruhn lassen.

Ich stehe nun manchmal da und gucke und denke mir so,was ich wo und wann mache.Aber wie gesagt---Denke---
Dann kommt es sowiso anderst.

Laßt`s lähn, is kummt ne scheenre Zeit und da jibts jeng zutun . ;D

Frank
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehmo am 21. Januar 2009, 09:10:53
 ;D

Gewundert hat mich, dass auch Grünkohl ernsthaft unter der Kälte leiden kann. Nicht dass er gleich wegstirbt, hat aber schon vitaler ausgesehen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 21. Januar 2009, 09:19:37
ist nicht umsonst, dass man bei uns das nicht draußen lässt ::) ! aber in gegenden, wo es selten so kalt ist, glaubt man das nicht!
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Wiesentheo am 21. Januar 2009, 09:20:48
Ja,Lemo.
Mich auch.Zwar hab ich nun alles verfüttert,aber der hing ganz schön.Den Hasen hat es nicht gestört.

Verstehe ich auch nicht so.Ich hatte das Zeug in Massen,als ich noch intensiv Gemüseanbau betrieben hatte.Da waren es mit unter auch 20 Grad Nasse,aber ich kann mich nicht dran erinnern,dass der so hing.
Wie gesagt,auch der Markstammkohl sieht arg mitgenommen aus.

Frank
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: gartengabi am 21. Januar 2009, 10:11:17
Gestern war es bei uns endlich mal frostfrei tagsüber und ich habe Rosenkohl geerntet. Auch der von außen unbeschadet aussah ist jetzt innen gelbbraun. Vor dem Kälteiinbruch zu Weihnachrten war er aber sehr lecker.
Und in den Wintern 2004/5 und 5/6, die hier auch sehr kalt ... und dazu noch lang waren, hat Rosenkohl keinen Schaden genommen.
Die Pflanzen habe ich immer beim hiesigen Gärtner gekauft. Vermutlich hat der inzwischen die Sorte gewechselt. ???
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: WernerK am 21. Januar 2009, 12:13:39
Zitat
Es ist übrigens nicht überall erlaubt Gemüsegärten einzuzäunen, weder mit normalen noch mit Elektrozäunen.
wo ist das denn verboten, Werner?

nun, zum Beispiel bei meinem Gemüsegarten.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: caro. am 21. Januar 2009, 17:09:18
wenn er schon so weit war, caro, hättest du noch viel retten können, indem du pflanzen ausgegraben und in kübeln, säcken etc. eingeschlagen und in einen kühlen raum gebracht hättest! da bilden sich aus den reserven normalerweise noch schöne feste köpfe!
so schade! ::)

lg lisl

 jetzt wo Du es sagst... :-\

Ich hätte auch einfach die kleinen Köpfe vor der Kälte ernten können... besser als nichts.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 21. Januar 2009, 17:13:16
kann mir das schon vorstellen, caro! wenn es jahrelang nie so kalt war.....
mich verführten auch die beiden letzten milden winter auch zu allerlei "leichtsinnigkeiten", an die ich früher nicht gedacht hätte, wie das auspflanzen einer ziestpflanze oder nicht schützen verschiedener rosen etc..... ::) !
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: caro. am 21. Januar 2009, 17:13:48
Hallo Carola,

was genau heißt "zu spät gesät"?

LG
macrantha (Gemüsegärtner in Ausbildung)

Ich habe gemäß Packungsanweisung gesät - ich glaube es war August.
Ernten sollte man im November/Dezember.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: macrantha am 22. Januar 2009, 10:49:07
Danke :) - ich glaube, ich muß mir langsam mal einen Ablaufplan aufstellen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: brennnessel am 26. Januar 2009, 15:39:31
ja, man lernt nie aus ;D !
und wie komme ich wieder ins gemüsebeet ::) ?
habe heute paprika und einige frühtomaten gesät. draußen ist alles eingefroren!
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Marion am 27. Januar 2009, 18:34:41
Hier, Lehm, dein Beitrag. Der war beim Teilen und Verschieben im neuen Bambithread liegen geblieben. Da isser widda.

Um mal etwas von der Bambiproblematik wegzukommen (vielleicht könnt ihr das ja in einem separaten Thread noch weiter vertiefen): Ich bin, wenns denn mal hell ist, dran, den Schneckenzaun zu richten und effektiver zu machen. Zum einen hinterlässt der Schnee ja immer seine Spuren, und man muss die Elemente wieder senkrecht stellen, zum andern habe ich einfach zu viele Leitern aussen rum, also etwa Topinambur, die ausserhalb des Zauns wachsen und so von den Schnecken als Einstiegshilfe benutzt werden. Kann selbstverständlich nicht hingenommen werden, und so siedeln die Topis bald um. Weil ich jetzt einen Rasentrimmer mit Scheibe habe, wird der 20cm "Todesstreifen" um den Zaun rum auch effektiv kurz gehalten werden können, wenn dann das Gras wieder wächst. Dann gehts nur noch drum, die lieben Tierchen, die innerhalb des Zauns überwintert haben, auszusiedeln, was bei den grossen Arten kein Problem ist, bei den kleinen Schwarzen oder den winzigen Durchsichtigen hingegen schon.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 28. Januar 2009, 12:07:35
Danke. ;)

Gestern abend, wieder mit Stirnlampe, hab ich Grünkohl geerntet, die noch gesunden Blätter haben sich erholt. Unverhofft fand ich auch noch ein paar Stachys, schliesslich eine Miniportion Feldsalat. So schlimm ist der Januar also auch wieder nicht.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Moderliesel am 28. Januar 2009, 12:15:18
Derzeit schaufle ich die Erde aus meinen Gemüsebeeten und verteile sie auf den neu anzulegenden Staudenbeeten. Dabei habe ich noch einige Pastinaken und Möhren gefunden.
Die leeren Gemüsebeete werden dann wieder mit Komposterde aufgefüllt.

Diese Methode hat sich in den letzten Jahren bewährt. Der Madenbefall beim Wurzelgemüse ist geringer, das Gemüse ist üppiger.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: frida am 28. Januar 2009, 13:49:45
Woher hast Du solche Mengen Komposterde (oder ist Dein Gemüsebeet so klein?)?
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 28. Januar 2009, 13:53:18
Ausserdem frag ich mich, ob dann dem "gewachsenen" Boden mit seinen Mikroorganismen und damit der Schonung der Erdschichtung zu viel Bedeutung beigemessen wird?
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Wiesentheo am 28. Januar 2009, 14:25:45
Derzeit schaufle ich die Erde aus meinen Gemüsebeeten und verteile sie auf den neu anzulegenden Staudenbeeten. Dabei habe ich noch einige Pastinaken und Möhren gefunden.
Die leeren Gemüsebeete werden dann wieder mit Komposterde aufgefüllt.


Hast du einen Preßlufthammer,oder ist bei Dir keine gefohrene Erde?
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Moderliesel am 28. Januar 2009, 14:52:57
Der Boden ist ziemlich sandig, recht trocken und so sehr frostig ist es hier nicht.

Ich habe etwa 4 m³ Kompost und ich fülle nicht alle Beete jedes Jahr neu.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 28. Januar 2009, 14:59:53
Und was sagst du zur Störung der Erdschichtung und des Lebens der Mikroorganismen?
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Moderliesel am 28. Januar 2009, 15:28:45
Ich wollte mich ja darum drücken, aber wenn du nachhakst -

Ausserdem frag ich mich, ob dann dem "gewachsenen" Boden mit seinen Mikroorganismen und damit der Schonung der Erdschichtung zu viel Bedeutung beigemessen wird?

Ja, ich vermute du hast recht damit, dem wird zu viel Bedeutung beigemessen. ;D
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 28. Januar 2009, 15:55:48
Und was sagst du zur Störung der Erdschichtung und des Lebens der Mikroorganismen?

Das Problem hätte und habe ich dann ja wohl auch beim Umgraben und nicht nur beim Austauschen des Bodens. Dem wird wirklich zu viel Bedeutung zugemessen ... ;D
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 28. Januar 2009, 15:58:25
Das Problem hätte und habe ich dann ja wohl auch beim Umgraben und nicht nur beim Austauschen des Bodens.

Eben!

Gärtner wie ihr sollten mal zwei Wochen mit Käfern und Bodenälchen verbringen müssen, das würd euch eines Besseren belehren! :(
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Moderliesel am 28. Januar 2009, 16:03:14
Ach so, deswegen Dschungelcamp, das ist eine pädagogische Maßnahme.

So ähnlich wie Windelnwechseln im Altenheim für jugendliche Straftäter.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 28. Januar 2009, 16:05:17
Genau. 8)
ach nö, ich lass jedeN umgraben, die/der muss. Finds halt schade, das ist alles.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 28. Januar 2009, 16:13:34
Ach so, deswegen Dschungelcamp, das ist eine pädagogische Maßnahme.

So ähnlich wie Windelnwechseln im Altenheim für jugendliche Straftäter.

Ich schäme mich, ich habe das Dschungelcamp nicht gesehen. :o
Aber ich denke es gibt immer zwei Meinungen, damit muss man leben.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Wiesentheo am 28. Januar 2009, 17:35:28
Lehm , alles ganz gut und schön,mit dem nicht umgraben und der Störung der was weiß ich.

Aber Seid etwa Menschengedenken wird gegraben und gepflügt.
Willst du damit sagen,dass unsere Väter und Urgroßfäter alles falsch gemacht haben?

Warum sollte das nun anderst sein.Nur weil da irgendjemand Mal gesgt hat,dass es nicht gut ist und Bioorganismen und werd weiß was nicht noch alles da kaputt geht.
Ehrlich gesagt alles Humbuck.
Durch das jahrelange Grubbern kippt irgendwann Mal der Boden.Dann kommt wieder die Frage und die Meinungen vie zum Beispiel "Schnecken und Mäuseplage".Das sind doch die geeignetsten Brutplätze fur die Viechen,wenn die nicht gestört werden,wenn man nur wie die Hünner birchen rumscharrt.Richtig gegraben muß werden,um da Herr zu werden.Oder gepflügt.
Man lernte.Gegraben oder Gepflügt auf Winterfurche lüftet den Boden.Der frost macht den Boden locker.Die ollen haben recht...Denk Mal nach,seit wann das Ungezeifer und so richtig aufkam.

Mein Vorschlag....Spatten raus un nei inne Erde un ne Furche geläät.

Frank

fix noch ändern.
Natürlich odentlich Kompost rein.
Für Mist ist es zu spät.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 28. Januar 2009, 18:53:11
Ohne Umgraben würde ich weder dem schweren Lehmboden, noch dem Unkraut Herr werden. Auch Gründünger und Mist müssen irgendwie vernünftig in den Boden. Aber ich denke, dass das jetzt zu off topic wird.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Wiesentheo am 28. Januar 2009, 19:36:20
Na,jetzt ist es zu spät.Aber im Spätsommer.
Was meinst du,wenn du das mit dem Gründünger machst,wie gut und locker der Boden wird.
Ist wirklich empfehlenswert.
Graben kannst du jeztzt noch. Ich hab auch noch ein Stück,was ich graben muß.Vieleicht fräse ich es auch tief.Mal sehn,wie die Lage ist,

Frank
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: berta am 28. Januar 2009, 19:44:00
an martin, wiesentheo usw... ;)
zu testzwecken habe ich vor 2 jahren einen teil des gemüsebeetes dick gemulcht und nicht geharkt oder umgegraben.
den anderen teil geharkt, auch nicht umgegraben.
der nur gemulchte teil hatte die viel bessere erde, sie war tiefgründig locker und schon optisch besser als der andere teil.
das gemulchte beet hatte die besseren erträge, beikräuter hielten sich durch´s mulchen in grenzen.
versuch´s doch einmal !


Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 28. Januar 2009, 19:54:26
Na,jetzt ist es zu spät.Aber im Spätsommer.
Was meinst du,wenn du das mit dem Gründünger machst,wie gut und locker der Boden wird.
Ist wirklich empfehlenswert.
Graben kannst du jeztzt noch. Ich hab auch noch ein Stück,was ich graben muß.Vieleicht fräse ich es auch tief.Mal sehn,wie die Lage ist,

Frank

Ich glaube, dass wir uns falsch verstanden haben. Ich meinte, dass wenn ich nicht umgrabe, den Gründünger vom Herbst nicht unterbekomme. Ich säe Gründünger im Herbst und im Frühjahr vor den Bohnen. Umgraben auch im Frühling. Mal sehen, vielleicht wenn ich nächste Woche Zeit habe und der Boden etwas trockener ist.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 28. Januar 2009, 19:58:29
an martin, wiesentheo usw... ;)
zu testzwecken habe ich vor 2 jahren einen teil des gemüsebeetes dick gemulcht und nicht geharkt oder umgegraben.
den anderen teil geharkt, auch nicht umgegraben.
der nur gemulchte teil hatte die viel bessere erde, sie war tiefgründig locker und schon optisch besser als der andere teil.
das gemulchte beet hatte die besseren erträge, beikräuter hielten sich durch´s mulchen in grenzen.
versuch´s doch einmal !




Hallo,
ich glaube dir das sofort. Vielleicht versuche ich es mal, aber um das konsequent durchzuziehen hätte ich niemals genug Mulchmaterial, vor allem wenn ich noch etwas kompostieren möchte.
Gruß Martin
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: berta am 28. Januar 2009, 19:59:14
martin, mulch ist STATT kompost zu verwenden. mulch WIRD zu kompost. ;)
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: MartinK am 28. Januar 2009, 20:01:28
martin, mulch ist STATT kompost zu verwenden. mulch WIRD zu kompost. ;)

Habe aber leider noch andere Beete im Vorgarten, die ich sehr ungerne mulche. Sieht dann ein bisschen komisch aus ... ;D
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: berta am 28. Januar 2009, 20:05:46
ja, der anblick ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, ich mulche mit allem, was anfällt, grasschnitt kommt dann oft obenauf, ist optisch nicht so unordentlich. ;D
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Wiesentheo am 28. Januar 2009, 20:16:52
Na gut.Dann mulcht.
Ich mache es auch,aber b e g r e n z t .

Jeder auf seine Weise.

Hier ist das Thema "Gemüsebeer im Jahresverlauf ",also kann ich hier Mal eine bemerkung reinstellen.

Stellt Euch bildlich vor.

Garten-Ja.
Mulchflächen alles Aet- Ja
Vliese gegen Viechter Ja
Schneckenzäune Ja

so.Nun wie sieht das aus.......
Sieht das noch nach ordendlichen Garten aus?????????

Ich hab die SAD Münchehagen gesehn.....

Frank
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: frida am 28. Januar 2009, 22:31:28
Mulchflächen alles Aet- Ja
Vliese gegen Viechter Ja
Schneckenzäune Ja

so.Nun wie sieht das aus.......
Sieht das noch nach ordendlichen Garten aus?????????


Nee, sieht nicht nach ordentlichem Garten aus. Ich habe alles drei. Vlies und Schneckenzaun finde ich häßlich. Mulch hingegen mag ich lieber angucken als nackige Erde.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Lehm am 29. Januar 2009, 08:45:26
So ein schön gemulchtes Beet, von einem glänzenden Schneckenzaun umrahmt, sieht doch hübsch aus. Ich schliesse das Umgraben ja nicht kategorisch aus, wenn z.B. mal ein Stück nicht gemulcht wird und dann hart wird, muss man es halt mal umgraben, auch Gründüngung muss wohl untergegraben werden. Was ich einfach nicht mache, ist im Herbst grossflächig Mist ins Beet und dieses zu dicken braunen Schollen umgraben, die dann in der Frostgare so langsam zerfallen. Das funktioniert zwar, aber da kommt wirklich alles durcheinander, also die ganzen Mîkroorganismen, die den Boden ja ständig lockern, müssen erst wieder mühsam dorthinkriechen, wo sie leben wollen.
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: caro. am 24. September 2009, 12:01:57
Immer wieder wurden meine Kohlpflanzen abgefressen.

jetzt setzen die ersten Blumenkohlpflanzen an... :D
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: Wiesentheo am 24. September 2009, 12:33:15
So ein schön gemulchtes Beet, von einem glänzenden Schneckenzaun umrahmt, sieht doch hübsch aus. Ich schliesse das Umgraben ja nicht kategorisch aus, wenn z.B. mal ein Stück nicht gemulcht wird und dann hart wird, muss man es halt mal umgraben, auch Gründüngung muss wohl untergegraben werden. Was ich einfach nicht mache, ist im Herbst grossflächig Mist ins Beet und dieses zu dicken braunen Schollen umgraben, die dann in der Frostgare so langsam zerfallen. Das funktioniert zwar, aber da kommt wirklich alles durcheinander, also die ganzen Mîkroorganismen, die den Boden ja ständig lockern, müssen erst wieder mühsam dorthinkriechen, wo sie leben wollen.
Mag ja Ansichtssache sein und jeder sollte seinen Garten gestalten wie er es für schön und zweckmäßig hällt.Ob es was nützt sei dahingestellt.Ich hab auch eine Mulchfläche.Wird zu Kiesgarten umgestaltet.
Also ich grabe viel,oder fräße auch.Graben taten schon die Urgroßväter und die Bauern pflügten.Nun,seid nur noch im Dreck rumgescharrt wird,kommt es auch dazu,dass sich Mäuse und doch noch anderes Getier ausgebreitet haben.Einige Bauern kommen nun wieder zur Vernunft und pflügen tief.
Was ich umgrabe und Gründünger eingrabe (dieses Jahr Markstammkohl)ist so locker,dass ich im Frühjahr mit Leichtigkeit nur alles flüchtig durchgrubbern brauch und glatt harken.
Mit den Mikroorganismen?Ich glaube,die gab es schon früher,als der Bauer pflügte und der Gärtner grub.Warum sollte das anderst sein ?
Auf der einen Seite wird an die Mikro Organismen gedacht,auf der andern Seite wird fast rigeros gegen die EM gekämpft.Ich las da ein das Thema dazu hier im Forum.
Ich hab ja mehrere Gärten und es ist schon ein deutlicher Unterschied zu dem,den ich regelmäßig über Jahre grabe und so und den anderen,den ich vor 2 Jahren genommen hab ,wo auch nur drin rum gescharrt wurde.Aber den bekomme ich auch hin.

Also ist doch irgendwie was dran mit Grabungen und G.düngungen. Oder?????????

Frank
Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: frida am 24. September 2009, 22:16:49
Ich denke mal, es führen viele Wege nach Rom.

Es gibt so viele unterschiedliche Böden wie unterschiedliche Gärtner. Wichtig ist doch, dass man die Freude daran hat, es so zu tun, wie man es tut. Im Erwerbsanbau ist es teilweise etwas anderes, aber auch da ist der Anbauer sicher glücklicher, wenn er sein Tun im Einklang mit seiner Weltsicht bringen kann.

Titel: Re:Das Gemüsebeet im Jahresverlauf 2009
Beitrag von: lemo am 25. September 2009, 12:26:48
Ich denke auch, dass man es so oder anders machen kann. Es ging diesem Lehm damals wohl nicht zuletzt um das Bewustsein, also dass man sich überlegt, was Umgraben im Boden bewirkt und was man umgekehrt mit blossem Mulchen nicht erreicht. Die seinerzeitige Kritik an EM war nicht gegen im Boden natürlicherweise vorkommende Mikroorganismen gerichtet, sondern gegen die EM-Sektenbrüder, welche Milchbakterien teuer verkaufen, ein Geheimnis über die Zusammensetzung ihrer gloriosen Produkte machen und nicht einsehen wollen, dass sie ganz und gar überflüssig sind, da ausser stark verseuchter Boden jeder Boden bereits ausreichend nützliche Mikroorganismen enthält.