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Pflanzenwelt => Rosarium => Thema gestartet von: Moni am 08. Januar 2009, 14:20:31
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Hallo Ihr Lieben,
nachdem Crispa im Pink Ghislaine de Féligonde Tread geschrieben, daß sie eine Ghislaine de Féligonde als Bodendeckerrose am Hang verwendet, dachte ich, vielleicht geht das auch bei uns.
Der Hang geht Richtung Osten und hat nur am Vormittag Sonne. Der Boden besteht eigentlich nur aus Kies und Steinen und ist somit trocken. Außerdem ist die Luftzirkulation nicht besonders, wenn bei uns der Wind vom Westen stark pfeift, rührt sich dort fast kein Lüftchen. Der Hang ist ca. 4,5 m hoch und im oberen Bereich sehr steil. Insgesamt ist er gut 50 m lang. Damit nicht ständig alles runterrieselt, haben wir im vorderen Bereich ein Treppe angelegt inkl. Trockenmauer die nach hinten ausläuft. Im hinteren Bereich ist im moment nur Wildwuchs, der aber auch, bis wir mehr Zeit haben, so bleiben soll. Alles geht halt nicht auf einmal. Den mittleren Bereich möchten wir nun bepflanzen. Geht das mit Kletterrosen? Habt Ihr irgendwelche Vorschläge?
Hier noch ein paar Fotos vom Hang:

P1000746 (Small)~0.JPG

P1000744 (Small)~2.JPG

P1000666 (Small)~2.JPG
Hier noch von der Treppe:

Blick von der Treppe

Treppe
Danke und liebe Grüße
Moni
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Hallo Moni,
vielleicht solltest Du noch schreiben, was auf der anderen Seite des Hangs ist. Ob Du zu Pflegemassnahmen hinkommst ect. Persoenlich wuerde ich darauf tippen, dass sich die Rosen nach dem Licht ausrichten werden. Sprich... ist auf der anderen Seite Sonne, dann werden sie dahin wachsen.
Viele Gruesse
Sabine
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Tolle Mauer, habt ihr die selber gebaut?
Schau dir mal das viertälteste Foto von Tausendschön ::) an:
http://www.helpmefind.com/plant/pl.php?n=6211&tab=10
Ist auch noch stachellos!
Schön viel Platz ist da!
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Hallo Sabine,
danke für die schnelle Antwort.
Oben am Hang ist eine Wiese und alles flach und volle Sonne. Ein Teil davon gehört noch zu unserem Grundstück und ich komme da schon gut zu Pflegemaßnahmen hin. Von oben rauf und von oben runter ist kein Problem, nur dazwischen ist es ziemlich abschüssig. Unser Grundstück und unser Haus befindet sich praktisch eine Etage tiefer als die Wiese und dazwischen ist dieser Hang.
LG
Moni
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Hallo Uli,
Tausendschön ist wirklich schön und gefällt mir sehr gut und dann noch stachtelos, genau die richtige Rose. Wie sieht es denn mit der Winterhärte aus?
Du hast Recht wir haben wirklich viel Platz am Hang, wenn die Fläche gerade wäre, dann hätten wir nur ein paar Meter. Die Mauer haben wir nicht alle gebaut, da musste schon ein kleiner Bagger helfen.
LG
Moni
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Hallo, Moni,
im Grunde genommen hast du völlig freie (Sorten-)Wahl :): Alle Kletter- oder so genannten Bodendeckerrosen, die weiche, reich verzweigte Triebe haben (und die sich daher ohne Stütze nicht aufrichten, sondern flach legen), lassen sich für deinen Zweck einsetzen. Also ganz, ganz viele ;).
Gucken müsstest du aber, wie dicht die jeweilige Sorte tatsächlich werden kann. Deckt sie den Boden nicht gut genug ab, wird Unkraut durchkommen. Und Jäten am steilen Hang ist Höchststrafe :-X. Vor allem, wenn auch Stachelei ins Spiel kommt. (Susanne hatte mal irgendwo eine oder mehrere Rosensorten genannt, die nach ihrer Erfahrung besonders gut abdecken - finde ich bloß grad nicht.)
Noch eine Überlegung: Rosen, die Ausläufer treiben, sind exzellente Hangbefestiger. Könnte sich von daher für dich lohnen, nach wurzelecht vermehrten Pflanzen Ausschau zu halten; da geht's schneller mit der Ausläuferei als bei Veredelten.
Schöne Grüße
Querkopf
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hab ja gestern nach dem Ettenbühl-Bild von Bleu Magenta gekuckt und dabei die Tour de Malakoff wiedergesehen, wie sie da so malerisch über die Mauer hängt. Falls Ihr also auch mal was wollt, das über die Mauer hängen darf und es nicht stört, daß sie nur einmalblüht...
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Tausendschön ist wirklich schön und gefällt mir sehr gut und dann noch stachtelos, genau die richtige Rose. Wie sieht es denn mit der Winterhärte aus?
C. Meile, die ihren Garten ja in der Nähe von Augsburg hat, schreibt: Frosthärte gut, Klimazone 6
Taunusblümchen, kräftiger rosa, kleinere Blüten, "Stacheln wenig" kommt da noch besser weg: Frosthärte sehr gut, Klimazone 5.
(Zwischen den beiden schwanke ich gerade. ::) )
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Bei mir stehen auch beide Rosen. Taunusblümchen duftet im Gegensatz zu Tausendschön für mich wunderbar nach Lindenblüten :D.
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Oooh! ::) ::) ::)
Ich glaube, es wird Taunusblümchen :D
trotz der Stacheln.
Wie ist es denn bei dir mit dem Verblassen der Farben?
Tausendschön wirkt auf manchen Fotos sehr blass, fast weiß.
Das malvenrosa von Taunusbl. verblasst wohl auch, was mir gefällt, aber der Gesamteindruck sollte nicht zu bleich sein?
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Taunusblümchen verblasst hier kaum. Die Farbe ist ein schönes Rosa-Lila :D.
http://www.rosenwiese.de/bilder/garten/phpslideshow.php?directory=.¤tPic=30
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Bei uns hier im Hochtaunus steht auch seit drei Jahren ein Taunusblümchen an der alten Pergola. Die musste ich unbedingt wegen des Namens haben ;D !
Und ich freue mich wirklich über sie, nicht so ungestüm wachsend und bewehrt, wie meine American Pillar. Trotzdem angelt sie häufiger mal nach dem gelben Sack, wenn ich ihn in der Tonne deponiere, die nebenan steht.
Die Farbe ist wirklich angenehm, kräftig, aber nicht schrill, bei uns an der Südseite verblasst sie randlich ein ganz wenig, aber keinesfalls so, dass sie fast weiß wäre, sie ist auch dann immer noch kräftig in der Farbe.
Außerdem hat sie wirklich einen wunderbaren Duft!
Im ersten Sommer hat sie sogar im Herbst noch einmal bis weit in den Frost hinein nachgeblüht (ich hatte die Butten abgeschnitten,).
Außerdem hat sie hübsche rote Hagebutten, die ich ihr dieses Jahr auch ließ.
Und sie hat sich tapfer gegen mehrer Horste riesiger Wurmfarne geschlagen, die schon bei der Pflanzung das winzige Pflanzloch umrandeten.
Außerdem hat sie der Hund im ersten und zweiten Standjahr jeweils zweimal ausgegraben, weil er im Hochsommer natürlich zwischen den schattigen Wurmfarnen liegen wollte. Jedesmal war sie welk und ich musste sie wieder eingraben, war kein Problem.
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...Außerdem hat sie der Hund im ersten und zweiten Standjahr jeweils zweimal ausgegraben, weil er im Hochsommer natürlich zwischen den schattigen Wurmfarnen liegen wollte. Jedesmal war sie welk und ich musste sie wieder eingraben, war kein Problem.
also eine geeignete Rose für Hundehalter ;D
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Hab´ vom Blümchen noch drei Bildchen gefunden ;D :
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noch eins
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hier mal rechts eine fast verwelkte, die aber nicht sonderlich bleich aussieht
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@ Moni
Ich habe mich mit dem Thema in letzter Zeit sehr intensiv auseinandergesetzt, weil ich eben auch einen steilen, 34 m langen Hang, angrenzende Bäume und eine Waldlichtung von ca. 100 m² mit Rosen "bestücken" möchte (siehe den Thread XXL-Rosen).
Grundsätzlich sind fast alle Rambler als "Bodendecker" (ground cover oder pillar) zu verwenden. Sie kommen auch alle mit "poorer soil" ganz gut zurecht. In einem englischen Rosenbuch von Tony Lord sind wunderbare Bilder von z.B. Francis E. Lester, Francois Juranville, Frl. Octavia Hesse u.v.a. als Bodendecker.
Schau doch bitte auch auf der Website von Peter Beales bei den Ramblern. Du wirst sehen, dass bei vielen "suitable for ground cover" steht und du plötzlich vor dem Problem stehst, dass dir jede Menge Rosen gefallen. ;D
Welche zwei Sträucher wachsen auf dem Hang? Könntest du dir eventuell vorstellen diese auch beranken zu lassen? Eventuell mit normalen, weniger wüchsigen und öfterblühenden Kletterrosen? Damit hättest du auch Höhenunterschiede.
Was hältst du davon dich nur auf ein oder zwei Rambler zu beschränken und den Rest mit Wildrosen oder Parkrosen - richtig schöne überhängende - zu bestücken? Ein paar Beispiele: Rosa hugonis, moyesii, woodsii fendleri micrugosa, setipoda, Dupontii oder event. die Gallicarose Complicata, Kiese usw. Hier hast du auch die Wahl der Hagebutten und manche haben auch sehr schönes Herbstlaub.
Als öfterblühende White Wings, Golden Wings etc. und die kanadischen Explorerrosen (z.B. William Baffin, John Cabot ..) Die großen Rugosa-Rosen nicht zu vergessen.
Die ersten zwei, drei Jahre wirst du noch am Hang herumkraxeln müssen um das Unkraut im Zaum zu halten (Rosen wachsen ja nicht von heute auf morgen), aber wenn alles schön eingewachsen ist wirst du nur mehr sehr wenig Arbeit damit haben. Schneiden brauchst du die meisten oben genannten nicht oder nur sehr wenig! Ich habe mir schon überlegt bei den Ramblern als Bodendecker im Umkreis von ca. 2-3 Metern Pappe mit Rindenmulch darauf auszulegen ...
Lass es uns wissen für was du dich entschieden hast ;)
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Zwar etwas OT, aber ich hätte eine technische Frage zur Hangpflanzung ::) Bei mir stehen etliche Rosen am zum Teil ziemlich steilen Hang. Inzwischen weiß ich, daß man so eine Holzkonstruktion hätte machen sollen/können, die die Sache abstützt, was aber leider aus Unkenntnis beim Pflanzen nicht geschehen ist. Durch das Graben der Löcher entstand naturgemäß nach oben hin ein Stück nackte Erde, die bei meinem Sandboden nun immer wieder nachrutscht. Bei den großen Rosen ist das optisch kein Problem mehr, sie decken die Lücke ab, bei den kleinen stört es aber doch einigermaßen. Vor allem frage ich mich, wieviel "Nachrutsch" den Rosen zuträglich ist, weil ja die Wurzeln immer tiefer kommen, abgesehen davon, daß sich das Düngen schwierig gestaltet und bei Regen alles weggeschwemmt wird. Kann man da im Nachhinein etwas machen bzw. was? Wie pflanzt ihr eure Rosen in einen Hang von ca. 45 Grad oder mehr?
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45 Grad :o :o :o
So steile Hänge gibt es hier im Garten zum Glück nicht!
Wenn ich am Hang pflanze schaffe ich immer eine kleine ebene Fläche mit einem Gießrand, so dass richtig gewässert werden kann, ohne dass gleich alles Wasser wegläuft. Alternativ oder zusätzlich kann man auch einen (möglichst großen) Pflanzcontainer oder eine aufgeschnittene Plastikflasche mit der kleinen Öffnung nach unten oberhalb der jungen Pflanze eingraben, dann kann das Gießwasser auch langsam einsickern.
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Danke für Eure Antworten.
@Querkopf: Gut zu wissen, daß sich Kletterosen eignen, da kann ich ja aus dem Vollen schöpfen und nur auf die Winterhärte aufpassen.
Ja das Unkraut rupfen am steilen Hang kenne ich. Das einzig gute ist, daß es sich wegen dem mageren Boden noch in Grenzen hält.
Danke für den Tip mit den Wurzelechten, es ist sicher nicht schlecht, wenn die Wurzeln den Hang befestigen.
@freiburgbalkon: Ein schönes Foto von Tour de Malakoff. Mir ist auch gleich eingefallen, wo sie sehr gut bei mir hinpassen würde. Sie stand eh schon auf meiner Wunschliste und jetzt weiß ich auch schon den Platz dafür. Danke.
@Uli: Dann nehme ich mal Taunusblümchen auch noch auf meiner Wunschliste auf.
@Knusperhäuschen: Das hört sich ja gut an, wenn Taunusblümchen so robust ist und selbst Hundegrabarbeotem standhält.
@Santolina: Danke für Deine Antwort und den vielen Informationen.
Deinen Tread über die XXL habe ich sogar gelesen. Aber ihn irgendwie falsch verstanden. ::) Ich dachte Du suchst Rosen die ganz hoch werden, also ganz hohe Sträucher. Muss ihn mir gleich nochmal durchlesen.
Auf die Webseite von Peter Beales werde ich dann auch gleich mal schauen. Ein Buch habe ich auch schon von ihm. Das habe ich zwar erst seit 2 Tagen, aber von "suitable for ground cover" habe ich beim blättern noch nicht gelesen.
Die beiden Sträucher sind Weiden. Ich weiß aber leider nicht welche Sorte. Die standen bereits auf unserem Grundstück als wir es kauften. Ob sie sich zum Beranken eignen weiß ich gar nicht. Das Einzige ist, daß wir sie jedes Jahr zurückschneiden müssen, weil sie immer wieder stark austreiben.
Deine Vorschläge muss ich erst alle mal nachschlagen und nachlesen. Danke nochmal. Und ich lass Euch ganz sicher wissen wie es weitergeht. :)
@Martina: Deine Fragen sind gar nicht OT. Denn die gleichen Probleme oder Fragen habe ich auch.
LG
Moni
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Amelia und Knusperhäuschen, danke für eure schöönen Bilder!
Taunusblümchen scheint ja wirlich nicht sehr auszubleichen, aber trotzdem entsteht für mich der Eindruck von verschiedenen schönen Rosatönen an einer Pflanze ::) , die ich mir gut zwischen dem (Fast-)Weiß von Sombreuil und dem Violett von Bleu magenta vorstellen kann. Etwas ganz ausbleichendes, wie es die neue Pink Ghislaine zu sein scheint, wäre mir dort zu blass.
Santolina, deine Vorschläge klingen so gut, dass ich sehr bedaure, nicht auch so eine Böschung zu haben!
Rosa hugonis ist traumhaft! Meine hat 6 Wochen nach der wurzelnackten Pflanzung die ersten Blüten gehabt!
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Hallo, Martina,
die Gießmulden-Technik, die Uligonosa beschrieben hat, habe ich beim Rosenpflanzen am steilen Hang auch angewendet. (Ist in meinem Lehmboden aber sicher leichter zu machen als bei dir auf Sand.)
Als Anti-Erosions-Maßnahme habe ich den Wildwuchs am Hang zunächst stehengelassen, nur gekappt. Und erst nach dem Anwachsen der Rosen peu à peu begonnen, Brombeeren, Brennnesseln, Giersch, Wildgras & Co. zu roden - jeweils genau so weit, wie ich's gegen erwünschte Bodendecker und Bodenfesthalter austauschen konnte. Das dauert, leider; in den kommenden Jahren werde ich da noch viel zu tun haben :-\ - aber Erdrutsche kann ich partout nicht gebrauchen. Ansonsten ist "mein" Hang eh eine ziemlich wilde Angelegenheit...
Wenn du es rascher zivilisiert haben möchtest: Es gibt Jutenetze, die man großflächig über Hänge spannen kann, um - erdrutschfrei - stabilisierenden Bodendeckerstauden das Anwachsen zu erleichtern (gab hier auch schon mal einen Hinweis darauf, den finde ich bloß auf die Schnelle nicht; die verrottbaren Netze werden auch im Profibereich eingesetzt, z. B. an Straßenrandböschungen). Pflanzliche Erste Hilfe könntest du z. B. von Walderdbeeren erwarten, sie halten mit ihren Ausläufern schnell größere Flächen fest. Und lassen sich später, wenn sie ihren Job getan haben, relativ gutmütig jäten.
Toitoitoi & schöne Grüße
Querkopf
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Deinen Tread über die XXL habe ich sogar gelesen. Aber ihn irgendwie falsch verstanden. ::) Ich dachte Du suchst Rosen die ganz hoch werden, also ganz hohe Sträucher. Muss ihn mir gleich nochmal durchlesen.
Auf die Webseite von Peter Beales werde ich dann auch gleich mal schauen. Ein Buch habe ich auch schon von ihm. Das habe ich zwar erst seit 2 Tagen, aber von "suitable for ground cover" habe ich beim blättern noch nicht gelesen.
Die beiden Sträucher sind Weiden. Ich weiß aber leider nicht welche Sorte. Die standen bereits auf unserem Grundstück als wir es kauften. Ob sie sich zum Beranken eignen weiß ich gar nicht. Das Einzige ist, daß wir sie jedes Jahr zurückschneiden müssen, weil sie immer wieder stark austreiben.
Deine Vorschläge muss ich erst alle mal nachschlagen und nachlesen. Danke nochmal. Und ich lass Euch ganz sicher wissen wie es weitergeht. :)
LG
Moni
@ Moni
Ja, ich suche große Rambler für die Bäume, möglichst welche, die nicht geschnitten werden müssen und ganz natürlich wachsen dürfen. Je höher desto besser. Gerade habe ich gelesen, dass dies die Rosa filipes und Synstsylae Rambler sind, z.B. Kiftsgate. Ich möchte so eine Art Wildgarten, wo sich die Rosen ausbreiten dürfen und wachsen dürfen wie sie in der Natur vorkommen. Am naheliegendsten sind da die bereits von mir genannten, die große, überhängende Büsche bilden.
Auf die Wildrosen bin ich durch Christine Meile´s Buch aufmerksam geworden. Ich hatte gar nicht gewusst, dass es so schöne gibt, und richtig Lust bekommen welche zu pflanzen.
Du hast recht, im Buch von Peter Beales steht eigentlich nichts von Ramblern als Bodendecker, aber wie gesagt auf seiner Homepage und beim Weitergoogeln oder HMF findet man dann auch sehr schöne Bilder.
Ok, die Weiden würde ich persönlich einmal Weiden sein lassen und nicht beranken.
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@ Martina
Ich hätte dir auch dazu geraten um die Rosen Stauden zu pflanzen um den Hang ein bisschen zu stabilisieren.
Querkopf´s Tipp ist auch super! Du kannst dann in dem Jutenetz sicherlich kleine Löcher schneiden und immer wieder verschiedene Stauden pflanzen. Oder Samen ausstreuen.
Ich persönlich werds eher so wie Querkopf praktizieren, denn zum Roden alleine bräuchte ich ja schon Jahre ...
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Ich habe an einer steilen Böschung um eine rosa multiflora (die hohe Bögen macht und sich nicht als Bodendecker eigenet!) Geranium macrorrhizum und Vinca major: die beiden wuchern alles zu. Aber Achtung: V.m. hat zwar hübsche blaue Blüten, aber lässt sich wohl nicht so leicht wieder entfernen!
Kleiner Beitrag zum Thema Weiden und Wildrosen von einer Auenwiese an der Elbe:
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Hallo, Santolina,
... Du kannst dann in dem Jutenetz sicherlich kleine Löcher schneiden und immer wieder verschiedene Stauden pflanzen. Oder Samen ausstreuen. ...
nö, Löcherschneiden ist unnötig - das Netz hat eh schon welche, groß genug ;)...
Es gibt solche "Erosionsschutzgewebe" in den unterschiedlichsten Maschenweiten/ Dichten, als Netze, als Matten. Und aus verschiedenen Materialien, je nach Einsatzzweck. Im Teichbau z. B. wird auch damit gearbeitet (Uferbefestigung), im Teichzubehör-Handel findet man daher Angebote.
Hier (etwas runterscrollen) gibt es ganz gute Anwendungs-Bilder. Das I-Net spuckt außerdem allerlei Produktfotos aus.
Bei Netzen aus Naturmaterialien muss man natürlich sofort nach der Verlegung pflanzen - damit das Grün schnell loswachsen kann und in seiner Rolle als Hangsicherer funktioniert, wenn das Netz selber verrottet ist (dauert je nach Material 2-5 Jahre).
Schöne Grüße
Querkopf
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Vielen Dank, Querkopf, Uliginosa und Santolina :) Ich stell mal zwei Bilder ein, um die Situation zu zeigen, ich glaube, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt :-[. Man sieht hier allerdings nicht den Erdrutsch, weil die Rosen ihn verdecken. Der Hang ist ist Wiese, mit Wildkräutern und Blumen, er wird regelmäßig, aber nicht zu oft gemäht. Um eine Scheibe wie bei Bäumen zu bekommen, mußte beim Pflanzen mit dem Spaten senkrecht in den Hang gestochen werden, wodurch oberhalb der Pflanzstelle nackte Erde blieb, die, weil eben vertikal, nicht zu bepflanzen ist. Anfangs hielt das Gras noch am oberen Rand, aber nach jedem Winter bzw. trockenen Sommer verschiebt sich die Sache mehr nach oben und es rieselt und rieselt. Ich hatte ja eher an eine Art stützende Latten o.Ä. gedacht ???
Von oben gesehen:
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und von unten:
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Moni, weil ich gerade bei den Fotos war: ein wunderschönes dunkles Violettrosa hat De la Grifferaie, die gesündeste und wüchsigste Rose, die mir jemals untergekommen ist: ein Ausläufer von 30 cm ist gleich im ersten Jahr auf 1,80 m gewachsen! Die Blüten verblassen zwar nach und nach, aber es kommen über lange Zet hinweg immer neue nach, manche sind von Anfang an mehrfarbig. Bei mir steht sie an einer Wand und zeigt kletternde Tendenzen, aber die Mutterpflanze ist ein riesiger, überhängender Strauch. Wär vielleicht was für dich ;)
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De la Grifferaie könnte mir auch gut gefallen :D. Sie hat so ein schönes Farbspiel!
@Martina
Wo hast Du gekauft? *sabber* :P
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Bei diesen Bildern komme ich gleich ins grübeln, wäre genau meine Kragenweite. :D ;D ;D Da muss ich doch gleich mal nach einer Bezugsquelle suchen.
Taunusblümchen stand auf meiner Liste. jetzt ärger ich mich, dass ich sie nicht mitbestellt habe, ....warum bloß nicht ??? ???
Eine schöne, flächendeckende Rose ist Paul Noel, den ich doch mal wieder ins Spiel bringen muss ;D (den preise ich mittlerweile an wie Sauerbier ;D)Bei mir öfter blühend und ausbreitungsfreudig mit der Neigung, dass Triebe mit Erdkontakt sich gerne bewurzeln.
Zitat aus dem alten Katalog von Jensen:
Blütenfarbe gelblich-rosa,Blüte mittelgroß,sehr dicht gefüllt, starker Teerosendurft, Pflanze mit kiriechendem Wuchs, Belaubung glänzend, 7-blättrig, klein und dennochdicht belaubt, Blüten meist zu drittund viert, sehr gut als Bodendeckergeeignet, eine beachtenswerte Rose.
Kann ich nur unterstreichen!!!! :D
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Man sieht hier allerdings nicht den Erdrutsch, weil die Rosen ihn verdecken. Der Hang ist ist Wiese, mit Wildkräutern und Blumen, er wird regelmäßig, aber nicht zu oft gemäht. Um eine Scheibe wie bei Bäumen zu bekommen, mußte beim Pflanzen mit dem Spaten senkrecht in den Hang gestochen werden, wodurch oberhalb der Pflanzstelle nackte Erde blieb, die, weil eben vertikal, nicht zu bepflanzen ist. Anfangs hielt das Gras noch am oberen Rand, aber nach jedem Winter bzw. trockenen Sommer verschiebt sich die Sache mehr nach oben und es rieselt und rieselt. Ich hatte ja eher an eine Art stützende Latten o.Ä. gedacht ???
Die Bilder dieser beneidenswert üppigen, wunderbar blühenden Rosen tragen nicht viel zur Erklärung des Problems bei! Es scheint ihnen gut zu gehen!
Du meinst, die offenen Stellen weiten sich nach oben aus? Denn verschieben tut es sich wahrscheinlich nach unten?
Vielleicht würden flachwurzelnde niedrige Bodendecker, die sich über die kahlen Stellen ausbreiten, aber die Rosen nicht (zu sehr) bedrängen helfen? Mehr oder weniger unter den Rosen ist es wahrscheinlich eher schattig? Waldmeister könnte funktionieren oder Bach-Nelkenwurz, wenn es sonniger ist Polster-Phlox oder niedrige Thymiane ...
De la Grifferaie ist wirklich schön. ::)
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Hallo Moni,
eben gerade sehe ich diesen Thread und Deine Bilder. Es könnte mein Hang sein und ich kann aus Erfahrung sagen, dass es sehr schwierig sein wird für den Hang die richtige Bepflanzung zu finden. Dein Hang wird auch in Zukunft immer schwer zu Pflegen sein. Bei mir wachsen und blühen an einem derartigen Hang einige Rosen. An allen übrigen freien Stellen wächst Giersch als Bodendecker was ich auch gar nicht so schlecht an dieser Stelle finde, insbesondere wenn er mit dem Zigeunerknaben um die Wette blüht. Auch festigt der Giersch den Hang und verhindert das abschwemmen des Bodens was früher öfter vorkam. In der Zwischenzeit habe ich zwischen dem Giersch tausende von Schneeglöckchen angesiedelt.
Ja welche Pflegemaßnahmen werden von mir ergriffen. In den früheren Jahren habe ich mit viel Mühe den Giersch zwei bis drei mal zurückgeschnitten worauf ich aber auch in den letzten Jahren verzichte. So bleibt eigentlich außer dem Schneiden der Rosen im Frühjahr nur das Abharken im Dezember oder im Januar damit man die Schneeglöckchen gut sieht. Gleichzeitig werden horstbildende große Gräser entfernt.
Neben der Rose Zigeunerknabe und Ghislaine de Feligonde hat sich bei mir auch die Rose Venusta Pendula sehr gut bewährt.
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Die Bilder dieser beneidenswert üppigen, wunderbar blühenden Rosen tragen nicht viel zur Erklärung des Problems bei! Es scheint ihnen gut zu gehen!
Du meinst, die offenen Stellen weiten sich nach oben aus? Denn verschieben tut es sich wahrscheinlich nach unten?
Vielleicht würden flachwurzelnde niedrige Bodendecker, die sich über die kahlen Stellen ausbreiten, aber die Rosen nicht (zu sehr) bedrängen helfen? Mehr oder weniger unter den Rosen ist es wahrscheinlich eher schattig? Waldmeister könnte funktionieren oder Bach-Nelkenwurz, wenn es sonniger ist Polster-Phlox oder niedrige Thymiane ...
De la Grifferaie ist wirklich schön. ::)
Ich glaub, ich muß nach dem Winter ein Foto machen, dann kann man besser sehen, um was es geht. Ja, den Rosen geht es gut, aber dahinter ist eine senkrecht-konkave Sandbaustelle, die wenig attraktiv ist, bevor das Laub voll da ist, und der hintere Teil der Triebe versinkt immer mehr im Sand. Unter den Rosen ist die von ihnen gut beschattete Pflanzscheibe, da muß nichts hin, zwischen ihnen habe ich zwecks Halt - denn es senkt sich ja auch in dieser Richtung - Salbei u.ä. gepflanzt, es ist sehr sonnig dort.
Amelia, die De la Grifferaie habe ich als Ausläufer bekommen. Vielleicht sieht der Besitzer der mächtigen Mutterrose ja diesen Thread und hat ein Herz :) ::)
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Hallo, Martina,
... Um eine Scheibe wie bei Bäumen zu bekommen, mußte beim Pflanzen mit dem Spaten senkrecht in den Hang gestochen werden, wodurch oberhalb der Pflanzstelle nackte Erde blieb, die, weil eben vertikal, nicht zu bepflanzen ist. Anfangs hielt das Gras noch am oberen Rand, aber nach jedem Winter bzw. trockenen Sommer verschiebt sich die Sache mehr nach oben und es rieselt und rieselt. ...
Die Bilder dieser beneidenswert üppigen, wunderbar blühenden Rosen tragen nicht viel zur Erklärung des Problems bei! Es scheint ihnen gut zu gehen! ...
Uliginosa hat Recht, was die Bilder betrifft ;D. Trotzdem verstehe ich dank der Erklärung dein Problem jetzt besser (glaube ich wenigstens ;)): Du bist besonders nett zu deinen Rosen und hältst ihnen Pflanzscheiben frei - und damit handelst du dir das Rutsch-Problem ein. (Stimmt das so, habe ich's richtig verstanden?)
Bekommt deinen Rosen offenbar gut :). Aber auf längere Sicht brauchen sie so viel Nettigkeit ;) gar nicht, sie sind ja durchsetzungsfähig; wenn sie einmal angewachsen sind, kannst du die Pflanzstellen ruhig zuwachsen lassen, der Hangstabilität zuliebe (die ist auf Dauer wichtiger als superhyperoptimale Rosenüppigkeit!).
Um das Rutschen zu bremsen, könntest du jeweils oberhalb jeder Pflanzstellen ein paar kurze, gespitzte Pfähle einschlagen (notfalls Baumarktpalisaden), ziemlich tief und bis zum oberen Erdniveau aus dem Boden guckend: Dann wäre kurzfristig Schluss mit der Rutscherei. Und wenn du an der oberen Kante - gleich oberhalb der Pfähle - dann, wie von Uliginosa vorgeschlagen, flachwurzelnde, schnell wachsende, Ausläufer schiebende Bodendecker setzt (fürs Sonnige geht Teppichthymian da hervorragend, bei mehr Beschattung vielleicht Walderdbeeren), kannst du das Ganze getrost sich selbst überlassen.
Die Pflanzen werden die Pfähle bald überwachsen (Thymian und Walderdbeeren lassen Ausläufer auch nach unten hängen und schieben dort, wo sie neuen Erdkontakt kriegen, neue Wurzeln); und wenn nach ein paar Jahren die Pfähle verrottet sind, haben sich die Bodendecker so fest etabliert und bilden einen so dichten Teppich, dass keine Erde mehr rutscht.
Rosennettigkeit ;D müsstest du dir dann freilich abgewöhnen. Aber nackter Boden geht am Hang nun mal nicht ::).
Übrigens noch eine Frage: Warum lässt du die Kanten oberhalb der Pflanzstellen eigentlich senkrecht? Das hält von selbst natürlich nie. Wenn du etwas Erde abtragen und den Winkel abflachen würdest, wäre vielleicht auch schon ein bisschen was gewonnen. Zumindest könnte Gras sich besser festhalten.
Schöne Grüße
Querkopf
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Danke, Querkopf, ja, so ist es ::) :) Auf die Idee, den Winkel abzuflachen, bin ich noch nicht gekommen, das würde allerdings eine riesige Erdverschiebung geben - wenn ich bedenke, wieviel Erde allein aus einem Pflanzloch kommt :o Vor allem hab ich ja noch so einen Hang mit Rosen, dort sieht's genauso aus ::)
Aber die Idee mit den Pfählen ist sehr gut und konkretisiert meine vagen Vorstellungen :D So könnte man ev. auch die Höhle mit Erde ausfüllen.Wilde Erdbeeren kann ich mir auch gut vorstellen, an einer Stelle hab ich schon welche gepflanzt, und Thymian wäre sicher auch ideal.
Mit Düngen und Gießen ist's dann aber wohl vorbei, wenn man die Pflanzstellen zuwachsen läßt. Hm. Du meinst? Trotz Sandboden ???
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Hallo, Martina,
... Mit Düngen und Gießen ist's dann aber wohl vorbei, wenn man die Pflanzstellen zuwachsen läßt. Hm. Du meinst? Trotz Sandboden ???
keine Ahnung ::) - ich dünge kaum bzw. vorwiegend mit Kompost, und ich gieße nur, wenn's mal extrem trocken wird (ich gärtnere auf fettem, frischem Lehmboden)...
Vielleicht gibt's die Langzeit-Düngekegel, die man direkt neben den zu düngenden Pflanzen in den Boden steckt, ja auch mit einem für Rosen passenden Nährstoffmix? Und vielleicht hast du die Möglichkeit, für Dürrezeiten einen dieser porösen Tropfschläuche zu verlegen? (Kommt drauf an, wie deine Wasseranschlüsse liegen.) Aber ob Letzteres sinnvoll ist, weiß ich nicht; Rosen sind ja eigentlich zäh, und als Tiefwurzler holen sie sich ja auch von weiter unten ihr Teil.
Die Sandboden-Erfahrenen wissen dazu sicher mehr :).
Schöne Grüße
Querkopf
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Der Hang geht Richtung Osten und hat nur am Vormittag Sonne.
Der Boden besteht eigentlich nur aus Kies und Steinen und ist somit trocken.
Außerdem ist die Luftzirkulation nicht besonders, wenn bei uns der Wind vom Westen stark pfeift, rührt sich dort fast kein Lüftchen.
Der Hang ist ca. 4,5 m hoch und im oberen Bereich sehr steil. Insgesamt ist er gut 50 m lang.
Damit nicht ständig alles runterrieselt, haben wir im vorderen Bereich ein Treppe angelegt inkl. Trockenmauer die nach hinten ausläuft.
Im hinteren Bereich ist im moment nur Wildwuchs, der aber auch, bis wir mehr Zeit haben, so bleiben soll. Alles geht halt nicht auf einmal. Den mittleren Bereich möchten wir nun bepflanzen.
Habt Ihr irgendwelche Vorschläge?
Hier noch ein paar Fotos vom Hang:

P1000746 (Small)~0.JPG

P1000744 (Small)~2.JPG

P1000666 (Small)~2.JPG
Hier noch von der Treppe:

Blick von der Treppe

Treppe
Ihr habt einen wunderbaren Hang und eine sehr schöne Trockenmauer. Da der Hang nahe am Gebäude ist und ein Weg unten entlangführt sind ideale Bedingungen geschaffen für etwas anderes als Kletterrosen.
Es könnte ein ganz besonders schöner Hanggarten entstehen mit Pflanzen, die ihr in Augenhöhe bewundern könnt. Diese Möglichkeit in der Situation würde ich mir nicht entgehen lassen. Die Kletterrose hat sicher noch Platz in einem der Gehölze. Aber auf einem großen Teil der Fläche kann ich mir Polsterpflanzen, Gräser und Farne sehr gut vorstellen. Ideal wäre das.
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@ Moni
Ich habe dir ein paar Bilder von meinem Hang "im" Garten herausgesucht. Ich habe Sträucher, Rosen, Stauden und Gräser vergesellschaftet. Gepflanzt wurde im April 2007. Relativ dicht, damit es schnell zuwächst und das Unkraut wenig Chance hat. Herausnehmen kann ich immer.
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Damit kein Missverständnis aufkommt: die Rambler und Bodendecker werden auf die andere Seite des Hanges kommen. Ansatzweise sieht man dahinter die Bäume.
Ach ja, hier wurden ausnahmslos Rugosas gepflanzt. Vielleicht finde ich noch ein paar Bilder.
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Hallo, Martina,
... Mit Düngen und Gießen ist's dann aber wohl vorbei, wenn man die Pflanzstellen zuwachsen läßt. Hm. Du meinst? Trotz Sandboden ???
keine Ahnung ::) - ich dünge kaum bzw. vorwiegend mit Kompost, und ich gieße nur, wenn's mal extrem trocken wird (ich gärtnere auf fettem, frischem Lehmboden)...
Vielleicht gibt's die Langzeit-Düngekegel, die man direkt neben den zu düngenden Pflanzen in den Boden steckt, ja auch mit einem für Rosen passenden Nährstoffmix? Und vielleicht hast du die Möglichkeit, für Dürrezeiten einen dieser porösen Tropfschläuche zu verlegen? (Kommt drauf an, wie deine Wasseranschlüsse liegen.) Aber ob Letzteres sinnvoll ist, weiß ich nicht; Rosen sind ja eigentlich zäh, und als Tiefwurzler holen sie sich ja auch von weiter unten ihr Teil.
Die Sandboden-Erfahrenen wissen dazu sicher mehr :).
Schöne Grüße
Querkopf
Vielen Dank nochmals, Querkopf :D Ich fürchte nur: Sandboden + Dünger + Gießen = (wahrscheinlich nicht einmal) fetter frischer Lehm ohne ::)
LG, Martina
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@ Martina
Jetzt weiß ich warum du uns immer so schöne, gutgenährte, vorbildliche Exemplare zeigst ...
Gegossen habe ich nur im ersten Standjahr und letztes Jahr hatten wir genügend Regen. Im ersten Jahr habe ich den Schlauch mit einem sehr geringen Wasserstrahl zu jeder Rose hingelegt, ca. 10 Min. und dann wieder weiter zur nächsten. Es hat die Erde minimal weggeschwemmt. Gedüngt habe ich mit einem organischen Allerweltsdünger, alle Sträucher, Rosen und Stauden. Beim nächsten Regen wird´s der Boden schon aufgenommen haben :-X
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Hier ein Bild vom Juni dieses Jahres. Wie gesagt, angelegt wurde der Hang im April/Mai 2007. Ein Jahr später war alles schön eingewachsen. Einmal im Frühjahr und Herbst wurde das wenige Unkraut gejätet.
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Mist, Bild vergessen:
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Hier noch ein größerer Ausschnitt von Ende Sommer:
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:D Ich fürchte nur: Sandboden + Dünger + Gießen = (wahrscheinlich nicht einmal) fetter frischer Lehm ohne ::)
Martina, ein organischer Volldünger oder Hornspäne etwas oberhalb der Sträucher ausgestreut müsste doch die Rosen erreichen?!
Oder grab doch einen Topf (ich nehme immer die schmalen, hohen Clematistöpfe) neben/oberhalb der Rose (ein Stück) ein, dann kannst du gezielt düngen und gießen!
Santolina, traumhaft, deine Böschung!
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Santolina, traumhaft, deine Böschung!
das mein ich aber auch!
Mist, Bild vergessen:
(http://forum.garten-pur.de/attachments/Hang_Juni_80kB.jpg)
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@ Martina
Jetzt weiß ich warum du uns immer so schöne, gutgenährte, vorbildliche Exemplare zeigst ...
Gegossen habe ich nur im ersten Standjahr und letztes Jahr hatten wir genügend Regen. Im ersten Jahr habe ich den Schlauch mit einem sehr geringen Wasserstrahl zu jeder Rose hingelegt, ca. 10 Min. und dann wieder weiter zur nächsten. Es hat die Erde minimal weggeschwemmt. Gedüngt habe ich mit einem organischen Allerweltsdünger, alle Sträucher, Rosen und Stauden. Beim nächsten Regen wird´s der Boden schon aufgenommen haben :-X
Naja, die anderen zeig ich ja nicht :-X Hab ja nicht nur Sandboden, sondern auch ein nicht gerade rosenfreundliches Klima, von Hasen und Rehen einmal abgesehen. Da versucht man halt auszugleichen, und das tue ich mit abgelegenem Rindermist bzw. Kompost. Denn wenn die Rosenwurzeln am Grund der Pflanzgrube angekommen sind, erwartet sie wohl nichts Gutes. Gegossen wird jetzt nur noch, wenn lange kein Regen war bzw. ich das Gefühl habe, daß die Rosen es brauchen, und dann mach ich es wie du.
Deine Böschung ist wirklich sehr schön, und das nach so kurzer Zeit :D
Uliginosa, das mit den Töpfen ist eine gute Idee :D
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Also wie ich den Hang auf den Bildern beurteile kann man den kaum betreten. Das ist genau so als ob man auf einem Steildach rumklettert. Ich habe einen ähnlichen Hang an den ich immer eine Leiter anlege um ihn überhaupt bearbeiten zu können, oder ein Seil oben befestige um mich runterzuhangeln. Zwei mal bin ich schon aus halber Höhe bei nassem Wetter abgestürzt. Da kann man sich einfach nicht halten. Der Pflegeaufwand ist enorm. Die ersten 2 m gehen ja noch aber dann wird es schlimm. Nur wenn man den unteren Streifen mit Stauden bepflanzt wird alles noch schlimmer da man an den oberen Teil garnicht mehr rankommt.
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Danke schön, das freut mich aber wenn er euch gefällt :D :D
@ Crispa
Das täuscht ein bisschen, der Hang ist an der breitesten Stelle max. 2,5 m. Wir haben ihn eher wie eine Banane angelegt, er läuft jeweils an den Enden wieder gerade aus.
Oben hat er ca. 1 m Breite somit kann ich eine Hälfte von oben und die andere von unten bearbeiten. Es erfordert halt im Frühjahr und im Herbst ein bisschen Akrobatik, aber das geht schon!
Problematischer wird die Rückseite, da wo du die Bäume siehst. Da sind es 3-4 m und ziemlich steil. Deshalb mein Ansatz eines "wilden Gartens" mit Ramblern und Wildrosen.
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Und ich dachte es geht grade um dieses Stück, denn das ist tatsächlich ähnlich meinem Hang. Früher wurde das Stück mit viel Aufwand mehrmals im Jahr mit der Sense gemäht. Das habe ich aber nach Übernahme des Grundstücks eingestellt und Stauden gepflanzt die keiner Pflegen konnte dann kamen Rosen und Giersch.
Außerhalb meines Grundstück gibt es noch so einen ca 40 m langen Hang der zu einer Kirchengemeinde gehört. Der wurde durch einen Landschaftsgestalter mit Symphoricarpos x chenaultii 'Hancock' bepflanzt. Das ist aber inzwischen eine Wildnis da man den Hang nun garnicht mehr pflegen kann. Insbesondere macht sich dort nun Crategus laevigata und Cornus sanguinea breit.
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Nein, crispa, diese Böschung wurde so geplant und die Pflanzen sorgfältig ausgewählt. Einzig ein paar Herbstblüher fehlen noch, sonst bin ich mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden.
Na bravo, Crategus laevigata und Cornus sanguinea, da braucht man wahrscheinlich einen Bagger um das ganze umzuackern.
Auf der Rückseite der Böschung habe ich lediglich mit ein paar Ahornsämlingen zu kämpfen. Die Bäume sind alles Ahorne.
Aber zurück zum Thema, ich weiß jetzt, welche Rosen ich im Frühjahr bzw. im Herbst pflanzen werde:
In die Bäume ranken werden:
Kiftsgate
Kiftsgate x Violet Hood oder Bleu Magenta oder Violette (bin mir noch nicht sicher)
Sir Cedric Morris
PHM oder Rambling Rector
Brenda Colvin
Ayshire Splendens oder Ruga oder Ayshire Queen (bin mir noch nicht sicher)
Carnea
R. mulliganii
Apple Blossom
Mrs. Herbert Stevens Clg.
An Holundersträucher dürfen sich anlehnen:
Seven Sisters
Himmelsauge
Asta von Parpat
Paul´s Lemon Pillar und
Parkdirektor Riggers
Henri Barruet (den muss ich unbedingt haben, der hat mir in Christine Meile´s Buch so gut gefallen)
Als Groundcover ist vorgesehen:
Francis E. Lester
Francois Juranville
Wenn die Stecklinge nicht erfroren sind gibt´s noch:
Trappendalrose
Venusta Pendula
und zwei weitere Kletterer
So, jetzt schaue ich mal wo ich die bestellen könnte :D und bei den Wildrosen muß ich auch noch eine Auswahl treffen.
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:o :D ::)
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Santolina,
auf die Ayshire Queen bin ich irre gespannt. Schon seit Jahren fixiere ich die im Katalog ohne dass ich sie irgendwann jemals live gesehen habe.
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Hallo Pearl,
Die Ayshire Queen habe ich, sie wächst sehr üppig bei mir am Eingansportal 4 m Hoch und dann hängt die Schleppe ca 8 m runter auf Straße. Überwinden würde die aber auch noch ganz andere Höhen. Eigentlich ist sie, wie auch die "Venusta Pendula" und "Pauls Himalayan Musk Rambler", nichts für einen kleinen Privatgarten, auch nichts für meinen.
Jährlich bekomme ich wegen diesen drei Rosen mit der Stadt ärger da sie zu weit aus dem Grundstück wachsen und den Straßenverkehr behindern. Es ist immer wieder ein hin und her zwischen mir (entfernen) einer Bürgerinitiative (so lassen) und der Stadt (etwas zurücknehmen). Von der Ayshire Queen schneide ich bestimmt jährlich 8 - 10 m Schleppe ab und in den Garten wachsende Triebe kürze ich alle ein. Die Blüte ist von allen drei ein Traum.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die Ayshire Queen innerhalb einiger Jahre eine Fläche von 50 bis 100 m² problemlos abdeckt. Allerdings habe ich es noch nie erlebt, dass die Ayshire Queen irgentwo festwurzelt. Die Venusta Pendula macht das liebend gern und immer. Dadurch breitet sie sich immer weiter aus.
Eigentlich kann ich jeden nur vor diesen drei Rosen warnen.
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Santolina,
auf die Ayshire Queen bin ich irre gespannt. Schon seit Jahren fixiere ich die im Katalog ohne dass ich sie irgendwann jemals live gesehen habe.
Von der Ayshire Splendens kannst du dir hier ein Bild machen - falls du dieses nicht schon kennst. Ich schau 's mir schon lang an, weil sehr frosthart soll sie auch sein.
Deine Auswahl gefällt mir sehr gut, Santolina :D
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Hier die Venusta Pendula in all ihrer Schönheit
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Unglaublich :o :D ist das eine Pflanze?
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Ich schau 's mir schon lang an, weil sehr frosthart soll sie auch sein.
Die wird dieses Jahr wohl mein Garagendach erobern :)
Nachdem ihr der 2005/06-Winter nicht geschadet hat, wird sie diesen hoffentlich auch überstehen.
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Ja das ist eine Pflanze welche jedes Jahr reichlich beschnitten wird sonst wäre es überhaupt nicht mehr möglich den Fußweg zu begehen. Es ist mehr ein Kampf als ein beschneiden.
Hier mal ein Bild von der Ayshire Queen allerdings von der Gartenseite. Zuerst hatte ich vor das ganze Portal von ihr beranken zu lassen wovon ich aber Abstand genommem habe. Etwas vom Portal wollte ich noch sehen. Sie verdeckt so schon sehr viel steinerne Gartenarchitektur und eine alte 1m hohe schmiedeeiserne Lampe. Das sind im Garten etwa 5 m Höhe. Die eigentliche Rose steht weit links. Auf der anderen Seite fällt die Schleppe etwa 8 m auf die Straße. Ich muß sie ständig in der Länge begrenzen sonst könnte man auf dem Platz vor dem Portal nicht mehr lang gehen.
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Eigentlich kann ich jeden nur vor diesen drei Rosen warnen.
Herrlich, Crispa, deine Bilder :D Genauso etwas suchte ich, super!! :D Ich kanns kaum erwarten :D
Ja, Pearl, ich freue mich auch schon riesig drauf, die Rose steht schon ewig lang auf meiner Liste. Jetzt habe ich endlich die Gelegenheit dazu :D
Martina, die Ayrshire Splendens habe ich aufgrund des Buches auch ausgewählt und ich habe sie noch nicht von der Liste gestrichen :D Aber ich muß mir heute abend noch einmal einen genauen Plan machen was wo hinkommt und vor allem darauf achten, dass die weißlichen nicht überhand nehmen. Bei Schultheis ist sie zur Zeit ausverkauft.
Landpomeranze, wann hast du sie gepflanzt? Damit ich weiß wieviel Jahre ich warten muss?
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Santolin du solltest auch noch einmal überlegen ob du überhaupt so viele Rosen brauchst. Die von dir ausgewählten Rosen werden teilweise sehr groß und es wird bestimmt ein Kampf mit Ihnen sie klein zu halten. Du solltest dabei nicht die einzelne Blüte betrachten sondern den Habitus des ausgewachsenen Rosenstrauchs in seiner Endgröße.
Zum Beispiel habe ich auch "Paul´s Lemon Pillar" der eignet sich überhaupt nicht für eine derartige Hangbepflanzung. Er bedeckt bei mir 30 m², Länge X Breite 5 x 6 m Südwand und blüht dort jählich mit ein paar hundert wunderschönen edelrosenartigen cremweißen Blüten. Er muß ständig gepflegt und geschnitten werden was man an einem Hang nicht machen kann.
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Gepflanzt wurde sie im Herbst 2005 :)
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Ich schau 's mir schon lang an, weil sehr frosthart soll sie auch sein.
Die wird dieses Jahr wohl mein Garagendach erobern :)
Nachdem ihr der 2005/06-Winter nicht geschadet hat, wird sie diesen hoffentlich auch überstehen.
Da bin ich aber gespannt ;)
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Hallo Landpomeranze,
über die Winterhärte bei der Venusta pendula brauchst du dir bestimmt keine Gedanken machen eher wie du sie jemals wieder von deiner Garage runter bekommst. Sie wird so groß, dass sie mindestens vier Garagen überdeckt. Hat sie die Garage überdeckt wird sie ständig versuchen in die Höhe zu wachsen und so auf deiner Garage einige Meter Rosenstrauch aufbauen der wunderschön blühen wird. Nur schneiden wird kaum möglich sein.
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kann ich bestätigen. ohne ritterrüstung geht da garnichts.
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Crispa, schau mal, ich habe auf die schnelle einen ungefähren Plan gezeichnet, damit du es dir vorstellen kannst, weil zum Fotografieren komm ich nicht so schnell:
Die Rambler kommen an die Bäume. Das ist praktisch am Fuß der Böschung. Da habe ich etwa 1 m Platz, dann fängt die Böschung an. Direkt auf den Hang, ca. 35-40 m möchte ich versetzt Wildrosen, Gräser, Malven, Disteln etc. Etwas pflegeleichtes, was sich auch selbst aussäen kann.
Dann habe ich nochmals ca. 20 m bei der ovalen ebenen Fläche. Dann noch zweimal Böschung direkt an den Gehweg angrenzend, die noch steiler und länger (ca. 5m) ist als die 35 m lange Böschung.
Auf die ebene Fläche kommen Francis E. Lester und Francois Juranville als "Bodendecker" sowie größere Öfterblühende.
Habe ich zuviel Rosen? :o
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Santolina,
das hatte ich mir schon bei dir anders und verkehrt vorgestellt. Du hast ja ausreichend Platz, sodass du auch einige sehr groß werdende Rosen pflanzen kannst. Nur bedenke, wenn die einmal in den Bäumen sind wirst du sie nicht mehr rausbekommen. Die kann man dann nur noch unten abschneiden und das war es dann. Auch solltest du darauf achten, dass die Rosen oben in den Bäumen in 10 und mehr Meter Höhe nicht so schnell von einem in den anderen Baum ranken können.
Ich meine nicht die Einzelblüte ist für eine derartige Pflanzung entscheidend sondern der Habitus des Rosenstrauches. Nur derartige Bilder findet man sehr selten. Bedenke auch, dass du die Einzenblüte in 10 und mehr Meter Höhe kaum erkennen kannst da entscheidet nur noch das Gesamtbild. Auch etwas was man kaum in einem Buch sieht und findet. Und achte besonders auf hohe weiße Rosen, rosa Rosen gibt es eh genug. Auch ich habe schon Rosen zu eng gepflanzt, was bei jedem Gartenliebhaber vorkommt. Teilweise muß man dann halt einige rigeros rausnehmen
Noch einmal zu "Paul´s Lemon Pillar". Die Rose hat es wirklich verdient einen besseren Platz zu bekommen. Sie ist ja auch nicht so ganz winterhart und liebt eine warme sonnige Südwand. Auch duftet sie sehr gut.
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Danke, Crispa, für deine Anregungen, finde ich sehr hilfreich
Santolina,
das hatte ich mir schon bei dir anders und verkehrt vorgestellt. Du hast ja ausreichend Platz, sodass du auch einige sehr groß werdende Rosen pflanzen kannst. Nur bedenke, wenn die einmal in den Bäumen sind wirst du sie nicht mehr rausbekommen. Die kann man dann nur noch unten abschneiden und das war es dann. Auch solltest du darauf achten, dass die Rosen oben in den Bäumen in 10 und mehr Meter Höhe nicht so schnell von einem in den anderen Baum ranken können.
Rausbekommen will ich sie nicht mehr. Sollten wir einmal an eine Veränderung/Hausverkauf denken, kann ich noch immer Stecklinge davon nehmen, oder? Die Bäume kommen nicht weg, die gehören irgendwie, quasi zu unserem Grundstück dazu. Sie müssen auch nicht in 10m Höhe von einem Baum zu dem anderen ranken müssen/können.
Ich meine nicht die Einzelblüte ist für eine derartige Pflanzung entscheidend sondern der Habitus des Rosenstrauches. Nur derartige Bilder findet man sehr selten. Bedenke auch, dass du die Einzenblüte in 10 und mehr Meter Höhe kaum erkennen kannst da entscheidet nur noch das Gesamtbild. Auch etwas was man kaum in einem Buch sieht und findet. Und achte besonders auf hohe weiße Rosen, rosa Rosen gibt es eh genug. Auch ich habe schon Rosen zu eng gepflanzt, was bei jedem Gartenliebhaber vorkommt. Teilweise muß man dann halt einige rigeros rausnehmen
Eben, deshalb habe ich auch das Forum bemüht und wollte quasi "Tatsachenberichte". Ich habe unzählige Bücher dafür gewälzt. Obwohl, in HMF und in Google findet man schon ganz schöne Bilder. Deshalb auch Francis E. Lester und Francois Juranville als Bodendecker.
Ich habe das Gefühl, ich habe zuviel weiße und zuwenig rosa oder rot bzw. violettfarbene. Mir ist es fast ein bisschen zu eintönig. Deshalb auch mein Ansatz in die Holunderbüsche, die sich neben den Bäumen befinden, Rosen wie Himmelsauge oder Asta von Parpat hineinwachsen zu lassen ...
Noch einmal zu "Paul´s Lemon Pillar". Die Rose hat es wirklich verdient einen besseren Platz zu bekommen. Sie ist ja auch nicht so ganz winterhart und liebt eine warme sonnige Südwand. Auch duftet sie sehr gut.
Ich habe die Lens Rose "Pleine de Grace" am Zaun auf der Böschung in unserem Garten wachsen. Die würde ich gerne umsiedeln auf die 5 m Böschung und statt dessen die Paul´s Lemon Pillar pflanzen. Remontiert sie bei dir zuverlässig? Und, in 7a dürfte sie wohl winterhart genug sein?
LG
Santolina
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In der aktuellen Februar-Ausgabe der "Gartenzeitung" hat jemand mit dem gleichen Problem angefragt:
Unter der Überschrift "Robuste Rosen für Hänge" werden folgende Sorten empfohlen:
Alba Meidiland
Candy Rose
Heidetraum
Lavender Dream
Red Meidiland
Scarlet Meidiland
Schneeflocke
The Fairy.
Den hiesigen Profis werden diese Namen sicher bekannt sein.
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Crispa, ich hab mich vertan, an der Garage wächst die Ayrshire Queen (splendens), nicht Venusta Pendula. Sie hat eine Fläche von ca. 25 m2 zur Verfügung und kann auf der anderen Seite des Giebels ruhig runterhängen. Eigentlich sollte sie sich noch in 2 Lärchen hineinranken, die Bäume sind aber inzwischen gefällt worden.
Falls der Vorhang irgendwann zu dicht wird, muss ich halt mit der Kettensäge hantieren...
Der Thread ist für mich ziemlich interessant, hinterm Haus hätte ich noch 800m2 teilweise sonnigen Hang. Vielleicht wäre das der ideale Platz für robuste Rugosas.
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Hallo Pearl,
Die Ayshire Queen habe ich, sie wächst sehr üppig bei mir am Eingansportal 4 m Hoch und dann hängt die Schleppe ca 8 m runter auf Straße. Überwinden würde die aber auch noch ganz andere Höhen. Eigentlich ist sie, wie auch die "Venusta Pendula" und "Pauls Himalayan Musk Rambler", nichts für einen kleinen Privatgarten, auch nichts für meinen.
Jährlich bekomme ich wegen diesen drei Rosen mit der Stadt ärger da sie zu weit aus dem Grundstück wachsen und den Straßenverkehr behindern. Es ist immer wieder ein hin und her zwischen mir (entfernen) einer Bürgerinitiative (so lassen) und der Stadt (etwas zurücknehmen). Von der Ayshire Queen schneide ich bestimmt jährlich 8 - 10 m Schleppe ab und in den Garten wachsende Triebe kürze ich alle ein. Die Blüte ist von allen drei ein Traum.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die Ayshire Queen innerhalb einiger Jahre eine Fläche von 50 bis 100 m² problemlos abdeckt. Allerdings habe ich es noch nie erlebt, dass die Ayshire Queen irgentwo festwurzelt. Die Venusta Pendula macht das liebend gern und immer. Dadurch breitet sie sich immer weiter aus.
Eigentlich kann ich jeden nur vor diesen drei Rosen warnen.
hallo weisst du ob die queen sich über steckhölzer gut vermehren lässt?
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Die Rose "Paul´s Lemon Pillar" hat bei mir keine Nachblüte, dafür aber wunderschöne grün/orange farbende 3 - 4 cm dicke Früchte aus denen wir regelmäßig Hagebuttenmarmelade kochen, was uns wichtiger als eine Nachblüte ist. Wir ernten jährlich, da die Rose sehr stark blüht, 1 - 2 Eimer Hagebutten nur von dieser Rose. Bei einem Rückschnitt der Blüten würde sie sicherlich remontieren.
Wir schälen die Hagebutte ganz dick ab und aus dieser Schale mit dem anhaftenden Fruchtfleisch wird dann Marmelade gekocht. Aus dem verbleibenden Rest Rosengelee, sodass die Kerne garnicht mit dem Kochgut in Berührung kommen. Eine wirklich lohnende Ernte.
Ich wohne in der Klimazone 7b und die Rose steht sehr geschützt an einer Südwand ohne jeden Schatten und die Kälte fließt den Hang hinab ins Tal. Ich habe auf meinem Grundstück einen Höhenunterschied von über 16 m.
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Hallo thogoer,
ich habe noch nie eine Steckholzvermehrung von der "Ayshire Queen" gemacht. Auch sind noch nie die Triebe von sich aus festgewurzelt ich werde es aber gleich mal versuchen und einige Triebe in die Erde legen. Das Ergebnis gibt es im Herbst.
Von der "Venusta pendula" habe ich immer mal wurzelechte Absenker welche ohne mein zutun entstehen.
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was würde an der eiche für ein rambler gut passen? vieleicht mit gutem duft und hagebutten für die vögel.
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ich würde spontan sagen: paul´s himalayan´s musk,.filipes kiftsgate, lykkefund, treasure trove
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Hallo thogoer,
das ist in meinen Augen der ideale Baum für "Pauls Himalayan Musk Rambler", damit würdest du dir bestimmt ein Denkmal setzen. Aber schaffen würde sie bestimmt den Baum. Aber auch rechts und links in deine Bäume würden noch einige große Rosen passen wie zb Venusta Pendula, Rambling Rector, Ayshire Splendens, Ayshire Queen, Russelina, Kew Rambler, Sir Cedric Morris, Carnea, American Pillar.
Alles Monsterrosen die im Hausgarten viel zu groß werden.
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Hallo thogoer,
das ist in meinen Augen der ideale Baum für "Pauls Himalayan Musk Rambler", damit würdest du dir bestimmt ein Denkmal setzen. Aber schaffen würde sie bestimmt den Baum. Aber auch rechts und links in deine Bäume würden noch einige große Rosen passen wie zb Venusta Pendula, Rambling Rector, Ayshire Splendens, Ayshire Queen, Russelina, Kew Rambler, Sir Cedric Morris, Carnea, American Pillar.
Alles Monsterrosen die im Hausgarten viel zu groß werden.
ja nur her damit und gleich am besten einen aktiv urlaub und rosen pflanzen :) ;)
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Hallo thogoer,
Dein Angebot klingt nicht schlecht nur müßte ich jemanden finden der in dieser Zeit meinen Garten pflegt. Außerdem könnte ich nur ein - zwei Venusta Pendula mitbringen da lohnt die Reise und das Anfangen garnicht. Ich mache keine Rosenvermehrungen warum auch. Platz habe ich eh keinen mehr und die Rose die ich unbedigt haben muß kann ich mir auch kaufen. Ich liebe auch freie Flächen im Garten über die man dann in einem großen Abstand schöne Gehölze, Bäume und auch mal eine Rose sieht. Das wirkt besser als wenn alles so zugepflanzt ist.
Aber schön wohnst du schon. Wie groß ist dein Grundstück und dein Skulpturenpark. Schreib mir bitte mal eine Privatmail wo du wohnst.
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Crispa, ich hab mich vertan, an der Garage wächst die Ayrshire Queen (splendens), nicht Venusta Pendula. Sie hat eine Fläche von ca. 25 m2 zur Verfügung und kann auf der anderen Seite des Giebels ruhig runterhängen. Eigentlich sollte sie sich noch in 2 Lärchen hineinranken, die Bäume sind aber inzwischen gefällt worden.
Falls der Vorhang irgendwann zu dicht wird, muss ich halt mit der Kettensäge hantieren...
Der Thread ist für mich ziemlich interessant, hinterm Haus hätte ich noch 800m2 teilweise sonnigen Hang. Vielleicht wäre das der ideale Platz für robuste Rugosas.
Patricia, du hast dich nicht vertan, aber es war etwas verwirrend ;) Rugosas am Hang fände ich schön. Da gibt es auch einen Thread, in dem ich schon fündig geworden bin.
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Zwar nur einmalblühend und auch etwas mehltauanfällig, aber Raubritter könnte ich mir auch gut am Hang vorstellen.
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... Rambling Rector, ....
Alles Monsterrosen die im Hausgarten viel zu groß werden.
:o Gehört der wirklich auch dazu? Wie groß wird der denn?
Sollte ich mir das nochmal überlegen, für eine Pergola, mit 2,5 m Abstand zum nächsten Rambler?
(und lieber doch an die Friedhofsmauer pflanzen?)
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... Rambling Rector, ....
Alles Monsterrosen die im Hausgarten viel zu groß werden.
:o Gehört der wirklich auch dazu? Wie groß wird der denn?
Sollte ich mir das nochmal überlegen, für eine Pergola, mit 2,5 m Abstand zum nächsten Rambler?
(und lieber doch an die Friedhofsmauer pflanzen?)
Ja, uliginosa, er gehört unbedingt dazu ;)
Naja, in meinen Büchern ist er mit 6-10 m und sogar ziemlich breit mit bis zu 6 m angegeben.
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was würde an der eiche für ein rambler gut passen? vieleicht mit gutem duft und hagebutten für die vögel.
@Thogoer
Traumhaft diese Kulisse. Klar, diese Bäume sind geradezu prädestiniert für Monsterrosen. :D
In welcher WHZ gärtnerst du? Scheint mir schon etwas höher gelegen zu sein?
Pauls Himalayan Musk ist winterhart bis 4b (lt. HMF)
Lykkefund, Kiftsgate dagegen winterhart bis 6b. Das geht sich bei dir nicht ganz aus, oder?
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Crispa, ich hab mich vertan, an der Garage wächst die Ayrshire Queen (splendens), nicht Venusta Pendula. Sie hat eine Fläche von ca. 25 m2 zur Verfügung und kann auf der anderen Seite des Giebels ruhig runterhängen. Eigentlich sollte sie sich noch in 2 Lärchen hineinranken, die Bäume sind aber inzwischen gefällt worden.
Falls der Vorhang irgendwann zu dicht wird, muss ich halt mit der Kettensäge hantieren...
Der Thread ist für mich ziemlich interessant, hinterm Haus hätte ich noch 800m2 teilweise sonnigen Hang. Vielleicht wäre das der ideale Platz für robuste Rugosas.
Patricia, du hast dich nicht vertan, aber es war etwas verwirrend ;) Rugosas am Hang fände ich schön. Da gibt es auch einen Thread, in dem ich schon fündig geworden bin.
Wow, 800 m² ist schon wieder eine ganz andere Dimension.
Patricia, du könntest wahrscheinlich alle Rugosas die erhältlich sind pflanzen :D Traumhaft!
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Die Rose "Paul´s Lemon Pillar" hat bei mir keine Nachblüte, dafür aber wunderschöne grün/orange farbende 3 - 4 cm dicke Früchte aus denen wir regelmäßig Hagebuttenmarmelade kochen, was uns wichtiger als eine Nachblüte ist. Wir ernten jährlich, da die Rose sehr stark blüht, 1 - 2 Eimer Hagebutten nur von dieser Rose. Bei einem Rückschnitt der Blüten würde sie sicherlich remontieren.
Wir schälen die Hagebutte ganz dick ab und aus dieser Schale mit dem anhaftenden Fruchtfleisch wird dann Marmelade gekocht. Aus dem verbleibenden Rest Rosengelee, sodass die Kerne garnicht mit dem Kochgut in Berührung kommen. Eine wirklich lohnende Ernte.
Ich wohne in der Klimazone 7b und die Rose steht sehr geschützt an einer Südwand ohne jeden Schatten und die Kälte fließt den Hang hinab ins Tal. Ich habe auf meinem Grundstück einen Höhenunterschied von über 16 m.
Hört sich ja gut an! Hagebuttenmarmelade wollte ich immer schon einmal machen :D
Glaubt ihr wirklich, dass die Paul´s Lemon Pillar so empfindlich ist? Bei HMF ist WHZ 4a angegeben ???
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Rambling Rector wird schon recht groß 7 bis 10 m schafft sie spielend. Sie ist gut geeignet um sie in große Bäume wachsen zu lassen da sie robust und starkwüchsig ist. Für eine Pergola halte ich sie weniger geeignet. Da gibt es kleiner bleibende Kletterrosen mit denen man viel weniger Arbeit hat.
Wenn man zb Rambling Rector kauft sieht man ihr garnicht an was in ihr steckt und auch die ersten 3 - 4 Jahre findet man die Rose auch schön mit ihren leuchtenden weißen, locker gefüllten, duftenden Blüten. Wenn sie dann aber nach dem richtigen einwachsen loslegt gibt es Probleme. Ja in den Rosenbüchern wird meist nur ein schöner Blütenbüschel abgebildet in den man sich verliebt. Von dem undurchdringlichem, kaum zu schneidenden dornigen Dickicht ist nichts zu sehen, dass erlebt man dann im eigenem Garten.
Ayshire Splendens und Ayshire Queen wachsen allerdings ganz anders. Sie bilden zwar auch viele und sehr lange Triebe aber diese sind recht dünn. Man kann sie verhältnismäßig gut schneiden. Aber richtig eingewachsen werden diese Triebe 10 bis 15 m lang. Schneidet man einen derartig langen Trieb ab geht es einige Wochen später mit 5 oder mehr Trieben weiter.
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Stimmt Santolina, in meinen Büchern, vor allem den englischen ist man auch mehrheitlich für 10 m ... nur eine neuere deutsche Veröffentlichung aus kühleren Gefilden sagt 4 m ...
Crispa, bei R.R. stimmt das nicht: Das Bild bei Beales, das mir so gut gefällt zeigt RR, der sich mit Mannington Mauve Rambler über einem Bogen trifft ::)
Dann doch lieber an die Friedhofsmauer mit einem hohen Baum in der Nähe,
oder vielleicht doch einmal unvernünftig sein? 8)
Welche weißen Rambler könnt ihr denn empfehlen, die nicht ganz so stürmisch sind und bei ca. 5 m bleiben?
Gibt es da auch was duftendes? (Lykkefund habe ich schon gepflanzt!)
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Crispa, bei R.R. stimmt das nicht: Das Bild bei Beales, das mir so gut gefällt zeigt RR, der sich mit Mannington Mauve Rambler über einem Bogen trifft ::)
Uliginosa, das hat mich auch sehr stutzig gemacht. Diese Kombi gefällt mir auch sehr gut. Aber der abgebildete R.R. ist insgesamt sehr klein und gesittet. Vielleicht ist er jeden Tag am Schneiden oder sie sind beide noch im Anfangsstadium? Wahrscheinlich ist die Kombi noch nicht älter als 2-3 Jahre!
Ich suche mal meine Liste mit jenen, die ich nicht brauchen konnte, weil sie zu klein bleiben ... Vielleicht ist da für dich was dabei.
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welche Seite meinst du? Ich habe nur "Klassische Rosen Blütenträume für jeden Garten" von Peter Beales.
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Also so ein großer Rosenspezialist bin ich nicht. Ich habe auch nur alle 100 m² eine Rose im Garten. Aber gerade von diesen Monsterrosen habe ich wegen der Fernwirkung einige gepflanzt und dazu kann ich was sagen bzw ich kenne auch einige Exemplare in anderen Parks und Gärten weil sie mir dort gut gefielen. Rosen machen sehr viel Arbeit und die habe ich eh schon genug zu erledigen.
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Das Bild stammt aus "Passion for Roses - Comprehensive Guide for Landscaping with Roses"
und steht dem Kapitel "Ramblers and Scramblers" voran.
Die Bildunterschrift kann eigentlich schon als Warnung aufgefasst werden: "MMR and RR: These two Multiflora Ramblers are captured here in close embrace. I expect them to contunue to intermingle with each other as they grow bigger, and bigger, and bigger, eventually to be contained only by the drastic use of secateurs"
Er erwartet also, dass immer größer werden, bis sie nur noch durch den drastischen Gebrauch von Scheren eingeschränkt werden können. ;D
Drastisch! :o ;D :P ;D
Crispa, dann kennst du genau die Rosen, die ich wegen ihres Rufs bisher immer gemieden habe. Aber Fernwirkung ist genau das, was ich möchte, am Ende des Gartens. Leider fehlen die großen Bäume. Vielleicht tut es ja doch eine stabile Pergola! 8) (and the drastic use of secateurs ...)
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Genau, das Buch ist es. Ich hatte nur das Bild im Kopf. Also noch junge Rosen.
Uliginosa, du kannst es ja versuchen, aber ich würde kleinere nehmen. Was hältst du von Frl. Octavia Hesse und Mosel oder Himmelsauge oder Asta von Parpat?
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@Thogoer
Traumhaft diese Kulisse. Klar, diese Bäume sind geradezu prädestiniert für Monsterrosen. :D
In welcher WHZ gärtnerst du? Scheint mir schon etwas höher gelegen zu sein?
Pauls Himalayan Musk ist winterhart bis 4b (lt. HMF)
Lykkefund, Kiftsgate dagegen winterhart bis 6b. Das geht sich bei dir nicht ganz aus, oder?
Einspruch! Von PHM habe ich Anstand genommen, weil er (wo?) für unser Klima (Zone 4-5) als nicht frosthart genug beschrieben wurde. Lykkefund hingegen trotzt am Nordosteck allem Unbill und hat noch keinen Zentimeter verloren. Kommt ja auch aus dem Norden ;)
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Crispa, ich hab mich vertan, an der Garage wächst die Ayrshire Queen (splendens), nicht Venusta Pendula. Sie hat eine Fläche von ca. 25 m2 zur Verfügung und kann auf der anderen Seite des Giebels ruhig runterhängen. Eigentlich sollte sie sich noch in 2 Lärchen hineinranken, die Bäume sind aber inzwischen gefällt worden.
Falls der Vorhang irgendwann zu dicht wird, muss ich halt mit der Kettensäge hantieren...
Der Thread ist für mich ziemlich interessant, hinterm Haus hätte ich noch 800m2 teilweise sonnigen Hang. Vielleicht wäre das der ideale Platz für robuste Rugosas.
Patricia, du hast dich nicht vertan, aber es war etwas verwirrend ;) Rugosas am Hang fände ich schön. Da gibt es auch einen Thread, in dem ich schon fündig geworden bin.
Wow, 800 m² ist schon wieder eine ganz andere Dimension.
Patricia, du könntest wahrscheinlich alle Rugosas die erhältlich sind pflanzen :D Traumhaft!
Wenn ich Platz für Rugosas hätte würde ich wohl als erstes die Roseraie de L'Hay pflanzen! Schaut Euch diesen Busch an!
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ja so ein 2,50 mal 2,50m "monster" hab ich auch im garten. und der duft erst. mit das stärkste,was ich so an rosendüften kenne.
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@Thogoer
Traumhaft diese Kulisse. Klar, diese Bäume sind geradezu prädestiniert für Monsterrosen. :D
In welcher WHZ gärtnerst du? Scheint mir schon etwas höher gelegen zu sein?
Pauls Himalayan Musk ist winterhart bis 4b (lt. HMF)
Lykkefund, Kiftsgate dagegen winterhart bis 6b. Das geht sich bei dir nicht ganz aus, oder?
Einspruch! Von PHM habe ich Anstand genommen, weil er (wo?) für unser Klima (Zone 4-5) als nicht frosthart genug beschrieben wurde. Lykkefund hingegen trotzt am Nordosteck allem Unbill und hat noch keinen Zentimeter verloren. Kommt ja auch aus dem Norden ;)
Danke, Martina. Ich habe von HMF ohne zu kontrollieren abgeschrieben! Die 4a von Paul´s Lemon Pillar kommen mir auch sehr seltsam vor ::)
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Crispa, ich hab mich vertan, an der Garage wächst die Ayrshire Queen (splendens), nicht Venusta Pendula. Sie hat eine Fläche von ca. 25 m2 zur Verfügung und kann auf der anderen Seite des Giebels ruhig runterhängen. Eigentlich sollte sie sich noch in 2 Lärchen hineinranken, die Bäume sind aber inzwischen gefällt worden.
Falls der Vorhang irgendwann zu dicht wird, muss ich halt mit der Kettensäge hantieren...
Der Thread ist für mich ziemlich interessant, hinterm Haus hätte ich noch 800m2 teilweise sonnigen Hang. Vielleicht wäre das der ideale Platz für robuste Rugosas.
Patricia, du hast dich nicht vertan, aber es war etwas verwirrend ;) Rugosas am Hang fände ich schön. Da gibt es auch einen Thread, in dem ich schon fündig geworden bin.
Wow, 800 m² ist schon wieder eine ganz andere Dimension.
Patricia, du könntest wahrscheinlich alle Rugosas die erhältlich sind pflanzen :D Traumhaft!
Wenn ich Platz für Rugosas hätte würde ich wohl als erstes die Roseraie de L'Hay pflanzen! Schaut Euch diesen Busch an!
Uups :o Bei mir muß die eindeutig kleiner bleiben. Vermutet hab ichs ja dass die so ein Potential hat, die schickt ihre Ausläufer kreuz und quer durch mein Rosenbeet.
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ja so ein 2,50 mal 2,50m "monster" hab ich auch im garten. und der duft erst. mit das stärkste,was ich so an rosendüften kenne.
Und die Farbe ist doch auch toll, oder? In Baden-Baden auf dem Beutig, wo er überigens auch an einem Hang steht, bewundere ich diesen Busch auch immer.
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ganz einfach: elektrische heckenschere regelmäßig. die verträgt das.
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Genau, das Buch ist es. Ich hatte nur das Bild im Kopf. Also noch junge Rosen.
Uliginosa, du kannst es ja versuchen, aber ich würde kleinere nehmen. Was hältst du von Frl. Octavia Hesse und Mosel oder Himmelsauge oder Asta von Parpat?
Die violett-roten, besonders die Geschwinds gefallen mir sehr gut, Mosel ist mir Sombreuil, die habe ich schon, zu ähnlich.
Es soll eine weiße sein, die neben Bleu magenta passt!
Bei Schultheis habe ich ein paaer gefunden, die mir gefallen würden, alle sollen duften: Snowflake, Seagull, Gruß an Zabern, alle 3 - 5 m und sommerblühend,
und Guirlande d'Amour, 2 - 3 m und remontierend! Das hört sich sehr gut an! ::) Wobei 2 m deutlich zu klein wäre! :-\
Kennt jemand eine der 4 Schönheiten?
(Werde auch mal auf Forumssuche gehen)
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ich habe noch nie eine Steckholzvermehrung von der "Ayshire Queen" gemacht. Auch sind noch nie die Triebe von sich aus festgewurzelt ich werde es aber gleich mal versuchen und einige Triebe in die Erde legen. Das Ergebnis gibt es im Herbst.
darauf bin ich gespannt! Absenker dauern immer etwas, vielleicht gibt es erst nächstes Jahr ergiebig Wurzeln, sehr spannend!
Für den inzwischen urbar gemachten Waldrand in meinem Wald- und Wiesengarten wäre das doch was. Bei dem Wuchs können meine Rehe nicht mithalten.
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und Guirlande d'Amour, 2 - 3 m und remontierend! Das hört sich sehr gut an! ::) Wobei 2 m deutlich zu klein wäre! :-\
Kennt jemand eine der 4 Schönheiten?
(Werde auch mal auf Forumssuche gehen)
Uliginosa, Guirlande d' Amour habe ich seit etwa drei Jahren. Würde ich jederzeit wieder pflanzen! Habe letztes Jahr im Sommer in einem Thread Bilder gepostet (du müsstest sie finden wenn du auf Forumssuche gehst). Bei mir hat sie quasi durchgeblüht :D
Die 2 m Meter Marke hat sie bei mir schon überschritten, ich denke die schafft locker 4-5 m. Sie möchte sich auch ausbreiten, so 2-3 Meter mußt du bei ihr schon einplanen.
Zu Bleu Magenta könnte ich mir aber auch Arndt ganz gut vorstellen. Hat auch fast durchgeblüht letztes Jahr. Ist etwas langsamer im Wuchs als die Guirlande, aber wunderschön. Hat beim Auflühen hellrosa Blüten, die relativ schnell zu weiß verblassen. Die Fotos im I-Net täuschen ein bisschen, so rosa war er bei mir nie!
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Santolina, leider habe ich bei der Forumssuche deine GdA Bilder nicht gefunden!
In die Reihe an der zukünftigen Pergola an der Südgrenze des Gartens sollen, immer mit 2 - 2,5 m Abstand: Sombreuil, Taunusblümchen, Bleu magenta, ein weißer Rambler: Gruß an Zabern oder Guirlande d'Amour, dann Frau Eva Schubert, um die Ecke daneben (Westseite) Excelsa.
Guirlande d'Amour könnte auch noch gegenüber Honorine de Brabant (oder Province panachée) an einen (zukünftigen ;D ) Rosenbogen passen.
Arndt gefällt mir auch sehr gut, aber der würde nicht zu Frau Eva Schubert passen. Aber vielleicht zu Honorine?
Im Moment brummt mir der Kopf, vor lauter schönen Ramblern und Qual der Wahl!
Und wenn ich dann GdA nicht an die Pergola pflanze und aus dem Bogen mit Honorine nichts wird? :-X :P :-\
(Vielleicht sollte ich mich mal wieder meiner Arbeit zuwenden ...)
Würde sich GdA denn schön flach (und eher breit) halten lassen? Stören dich die braunen Blütenreste nicht (die sie haben soll)?
Und - wichtige Frage, wie ist denn die Bestachelung der Guirlande dA?
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Zu Bleu Magenta könnte ich mir aber auch Arndt ganz gut vorstellen. Hat auch fast durchgeblüht letztes Jahr. Ist etwas langsamer im Wuchs als die Guirlande, aber wunderschön. Hat beim Auflühen hellrosa Blüten, die relativ schnell zu weiß verblassen. Die Fotos im I-Net täuschen ein bisschen, so rosa war er bei mir nie!
Duftet dein Arndt?
Da widersprechen sich die Quellen.
Wenn er durchblüht, hast du sicher guten Boden, oder gut gedüngt?
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Hier hat sich ja ganz schön was getan.... :D und ich bekomme nicht mehr ganz zusammen wer was geschrieben hat. So schreibe ich jetzt einfach mal so ins Blaue....
Santolina: Du hast einen wirklich sehr schöne Hang angelegt und ich habe jetzt auch verstanden für was Du die XXLs brauchst. Ich suche eher Rosen die sich flächendeckend ausbreiten können und nicht zu hoch werden.
Martina: Deine Rosen sehen wirklich sehr gesund und schön aus.
Pearl: Den vorderen Teil bei der Treppe, praktisch links vor den Weiden will ich mit Stauden bepflanzen. Der mittlere Teil des Hanges soll mit Rosen versehen werden und nämlich da wo es so steil ist im oberen Bereich. Gleich hinten den Steinen habe ich ungefähr eine halben Meter der noch relativ flach ist, da will ich ebenfalls etwas anderes pflanzen und weiter oben sollen sich dann die Rosen ausbreiten. Auf den Bildern kommt es leider nicht so gut rüber wie steil es eigentlich ist, es geht praktisch gerade nach unten. Da kann man nur mit Leitern hin.
Crispa: Wir haben auch auf einem Stück Gras, das ist für meinem Mann immer ziemlich mühsam mit der Sense und auch nicht ganz ungefährlich. Darum suchen wir auch eine andere Lösung. Außerdem hat es mir auch nie besonders gefallen. Wie hast Du denn Deine Rosen gepflanzt eher mittig im Hang oder ganz unten?
Uli: Mir geht es wie Dir mir brummt auch der Kopf ich habe bestimmt jetzt 3 Stunden auf Peter Beales Seite verbracht und versucht alle rauszusuchen die geeignet als Bodendecker sind. Jetzt muss ich erstmal schauen, wie es sich mit der Winterhärte verhält und dann sehe ich weiter.
Jetzt noch eine vielleicht dumme Frage. Wie pflanzt man denn am Besten die Rose am Hang. Mittig, damit sie sich nach allen Seiten aufbreitet oder eher weiter unten, daß sie nach oben wachsen kann?
LG
Moni
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Hallo, Moni,
... Jetzt noch eine vielleicht dumme Frage. Wie pflanzt man denn am Besten die Rose am Hang. Mittig, damit sie sich nach allen Seiten aufbreitet oder eher weiter unten, daß sie nach oben wachsen kann? ...
dumme Fragen gibt's nicht, höchstens dumme Antworten ;) ;D... Hoffentlich ist das hier jetzt keine ::), ich versuch's einfach mal:
Wie & wo du Hangrosen am besten hinsetzt, hängt ganz von den Besonnungsverhältnissen an deinem Hang ab - Rosen wachsen zum Licht, und je nachdem, wo davon am meisten hinfällt, werden die Pflänzchen hangabwärts schlampern oder sich hangaufwärts bequemen. (Auf halber Hanghöhe werden sie nix anderes tun, dieser Kompromiss bringt m. E. nicht wirklich was.)
Du kannst Kletterer leicht auch als Bodendecker lenken. Sogar leichter als am Klettergerüst: Du brauchst die Triebe nur mit irgendwas Geeignetem am Boden zu fixieren. Tauglich dafür sind beispielsweise solche oder ähnliche Teile aus starkem, verzinktem Stahldraht (im vorigen Jahr habe ich von der verlinkten Quelle eine größere Portion der Dinger bezogen, die Tante Guckle bei der Bildersuche findet; im aktuellen Katalog der Quelle wird unterm selben Namen jetzt ein anderes Produkt gezeigt). Kann dir ein Schlosser oder auch ein geschickter Heimwerker problemlos und vielleicht sogar günstiger selber fabrizieren; muss ja kein strenges Rechteck sein, eine langgezogene Hufeisenform tut ebensogut ihren Dienst.
Schöne Grüße
Querkopf
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Danke Querkopf, die Antwort ist gut und ich denke ich habs verstanden. :) Wenn also mein Hang richtig Osten geht, dann besser unten pflanzen, weil sie nach oben wachsen wollen.
Das ist eine gute Idee mit den Bodenfixierern. Da muss ich mal schauen was günstiger ist, selber machen lassen vom GG oder kaufen. (Oder was schneller geht.)
LG
Moni
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Uliginosa, hier ein Bild von Guirlande d' Amour. Leider hatte ich im ganzen letzten Jahr kein Habitusbild gemacht. Bestachelung normal.
Ich schneide bis August/September das Verblühte heraus, den Rest lasse ich wegen der kleinen orangen Hagebutten.
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Hier Arndt, im zweiten Standjahr. Stacheln wie bei Guirlande normal. An den Duft kann ich mich jetzt gar nicht mehr erinnern, wahrscheinlich wenig. Zu Frau Schubert würde ich ihn nicht pflanzen.
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Uliginosa, Christine Helene wäre auch noch eine "öfterblühende" Kandidatin für dich. Hier am Zaun ebenfalls im zweiten Standjahr. Stacheln ebenfalls normal, Duft konnte ich keinen feststellen:
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Danke für die Bilder, Santolina.
Leider sind sie wirklich sehr klein geworden.
Normale Bestachelung heißt, Stacheln, aber nicht besonders bösartig?
Christine-Hélène gefällt mir auch sehr gut (hm, wo wäre denn noch Platz ...), aber nicht dahin, da sollen Pink- Rosa- und Rottöne hin, die nicht zur Hausfarbe passen.
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Danke für die Bilder, Santolina.
Leider sind sie wirklich sehr klein geworden.
Ich weiß, leider werden die beim Verkleinern auf 80kB so klein. Muss mich einmal schlau machen wie ich das anders hinbringe >:(
Normale Bestachelung heißt, Stacheln, aber nicht besonders bösartig? Genau.
Christine-Hélène gefällt mir auch sehr gut (hm, wo wäre denn noch Platz ...), aber nicht dahin, da sollen Pink- Rosa- und Rottöne hin, die nicht zur Hausfarbe passen.
Rosa: schau dir doch einmal die Mme Gregoire Staechlin (einmalblühend) und Kathleen Harrop an
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Bei mir werden die Bilder immer unscharf, ist auch nicht besser! :-\
Das Schlaumachen hab ich mir auchschon vorgenommen ...
Traumhaft, Mme G. Staechelin!
Aber an die Pergola will ich lieber kleinblütige Rambler, wie Taunusblümchen. :D