garten-pur
Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: neinties am 28. Februar 2009, 15:01:13
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Hallo,
der Frühling steht vor der Tür und die Meisen sind schon auf Partnersuche. Vorhin habe ich auch einen balzenden Tauber gesehen.
Haben sich in euren Gärten schon die ersten Vogelpärchen angekündigt? Heute konnte ich das erste Nest der Saison entdecken - direkt oberhalb der Markise :o
Aufgrund der schlampigen Bauweise vermute ich stark einen Haussperling >:(
Kann jemand für Gewissheit sorgen und mir sagen ob diese Konstruktion aus Federn und Ästen wirklich ein Spatzenbrutplatz ist?
Normalerweise nisten die bei uns nur in den Dachrinnen (auch an der Wetterseite).
Was habt ihr schon an Nestern gefunden?
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Hallo Neinties,
könnte durchaus der Beginn eines freistehenden Hausperlingsnestes sein;
zumal Du ja zahlreiche Nester unterm Dach hast.
Könnte auch ein angefangenes Amselnest sein; die sind ja besonders früh.
VG
Swift_w
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Was habt ihr schon an Nestern gefunden?
Gefunden noch nix, aber die Blaumeisen räumen gerade den Nistkasten an der Garage aus ... obwohl ich den gesäubert habe.
Hoffendlich setzen sie sich diesmal gegen die größeren Kohlmeisen durch, die dort sonst immer brüten.
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Hallo Minor,
dem Bezug des Nistkastens durch Stare oder Kohlmeisen kannst du ganz leicht vorbeugen, indem du ein Brett mit kleinerer Lochöffnung davornagelst. :)
So habe ich verhindert, dass die Stare versuchen, sich in den Meisenkasten zu zwängen.
Von Esschert Design gibt es auch Nistkästen mit verstellbarer Öffnung - je nachdem, welche Vogelart du ansiedeln möchtest, kannst du an einem Rad drehen:
http://www.schmidtsgarten.de/index.html?d_T01NK19_Nistkasen__Drei_Vogelsorten____einstellbar1177.htm
Für Amseln ist mein Nest fast schon zu schlampig gebaut und auch die Öffnung ist zu klein. Amseln brüten in unseren Hecken zuhauf und bauen sehr kunstvolle Nester aus Moos und Plastikfolie.
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Also nageln geht nicht ;) Holzbeton oder wie das heißt ...
(http://4.bp.blogspot.com/_JwZkMnc5dLU/R-y1zx4qx3I/AAAAAAAAAWU/zqhX7WRO54g/s320/meisenkasten.jpg)
Der Kasten hängt schon mindestens 20 Jahre dort. Das Dach hat schon dicke Moospolster angesetzt.
Im Hochsommer hängen die dornlosen Brombeerranken drüber.
Gegenüber etwa 15 Meter weiter im Pflaumenbaum hängt seit 2 Jahren ein Birken-Kasten für Blaumeisen mit kleinerer Öffnung. Aber der ist nicht so begehrt.
(http://3.bp.blogspot.com/_JwZkMnc5dLU/R-1IeR4qx4I/AAAAAAAAAWc/egZYZ7-zqMY/s320/blmeise.jpg)
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Hallo Minor,
für diese Holzbetonkästen gibt es im Fachgeschäft auswechselbare Frontseiten (die haben natürlich ihren Preis) mit unterschiedlichen Fluglochgrößen für verschiedene Höhlenbrüter:
26-27 mm für Blaumeisen und andere Kleinmeisen; kein größerer Konkurrent kann ihnen dann den Nistplatz abnehmen/heraustreiben.
32 mm für Meisen, Kleiber, Sperlinge, Trauerfliegenschnäpper.
Haus- u. Feldsperlinge vertreiben manchmal die anderen oben genannten Höhlenbrüter (außer Kleiber) aus
deren Nistkästen; töten sogar durch Zangenbiß, indem sie den Oberaugenknochen durchbeißen.
Oval 30-32 x 45 mm für den hochbeinigen Gartenrotschwanz und alle vorher genannten außer Star.
45 mm für Star.
Die Birkenstammkästen sind meistens leider innen sehr eng, nur 9 cm Bohrungsdurchmesser;
nur bedingt geeignet für Meisen mit ihren umfangreichen Gelegen.
VG
Swift_w
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Ich würde da einfach mit Pappe oder dünnen Spanplatten improvisieren und diese mittels Draht vor dem eigentlichen Loch befestigen.
Wichtig: Keine Materialien mit glatten Oberflächen verwenden.
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Moin,
leider gibts hier seit mindestens 15 Jahren keine Spatzen mehr.
Auch Stare hab ich lange nicht mehr gesehen. Daher gibts keine Konkurrenz.
Mal sehen, was die Blaumeisen machen. Bisher hab ich keine Kohlmeisen am Kasten gesichtet.
Elstern bauen schon fleißig in der obersten Spitze einer Tanne. Da gehts also bald los.
Auch die Ringeltauben sind schon kräftig am werben.
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Im letzten Jahr trugen die Meisen ganz viel buntes Nistmaterial in den Kasten. Wohl von einer Osterdekoration. ;D
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Die Kohlmeisen machen bereits Hausbesichtigungen in den Nistkästen und die Rabenkrähe knickt und rupft Ästchen im Gebüsch, die anderen sind entweder noch nicht da oder fressen noch am Futterhaus (mittlerweile allerdings zänkischer als vor ein paar Wochen). Balzgesang überall läßt einen fast das kalte Wetter vergessen. Unsere Meisen haben ganz viel Wolle (hatte ich in Mauselöcher gestopft) unseres Hundes in schwarz-weiß verbaut, so hübsch bunt waren die Nestfüllungen nicht :D .
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Nistmaterial, und zwar schöne Kaschmirwolle holten sich ein Paar Meisen laufend aus unserem Fernsehzimmer. Dort liegt eine sehr gute Kaschmirdecke welche sie regelmäßig aufsuchten. Die wußten auch was gut und teuer ist. Sie flogen in das Schlafzimmerfenster was im Sommer Tag und Nacht offen steht. Vom Schlafzimmer hinten links durch eine kleine Tür ins Fernsehzimmer, dort auf das Sofa wo die Decke liegt und wieder den gleichen Weg zurück. Nachdem wir den Diebstahl bemerkt hatten und die Decke weggelegt hatten, nahmen sie mit anderen Decken und dem Berberteppich vorlieb.
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Hallo !
Ich habe ja viele Vögel im Garten und auch viele Nistkästen. Aber was bei mir mal war, ich habe so gelacht. Benutze des öfteren so schwarzes Bindegarn und so grüne Plastikschnur. Da landet so manches auch im Komposthaufen. Beim Kompostentleeren sammle ich die Schnurreste in einem Eimer den ich dann gelegentlich in der Mülltonne entleere. Da fiel mir auf einmal auf das der Kübel immer leerer wird und dann sah ich warum. Ein Rotschwanzpäärchen verwendete die grünen Plastikschnüre zum Nestbau und die Schnüre baumelten so lustig über das Nest hinaus. Auch die Haare von meinem schneeweißen Kater wurden immer zum Nestauspolstern verwendet. Wenn ich ihn gebürstet habe, habe ich die Haarbüschel immer in den Garten geschmissen. Es hat nicht lange gedauert und ein Vogel kam und holte das Büschel. Das ist wahre Wiederverwertung ;) ;).
lg elis
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Einmalige Erlebnisse ... da hab ich auch noch was.
Unsere Tochter feierte Mitte Juni 2008 ihren 18 Geburtstag im Garten. Tage vorher bauten wir Festzelte und Beleuchtung auf.
Am Samstag dann die große laute Fete. In der Mittagszeit flog laufen ein Rotkehlchen um die Zelte und lies sich nicht beirren.
Schnurstraks immer mit Nistmaterial in den Blumenkasten des Gartenhauses.
Auch noch bis in den späten Abend, trotz 30 Gästen im Garten, Musik, Licht und Grillduft. ;)
Am nächsten Morgen haben wir vorsichtig nachgesehen. Ein Nest hinter einer blauen Glaskugel!
Ich habe dann Fototagebuch geführt.
Hier zu lesen: http://heike-querbeet.blogspot.com/search/label/Rotkehlchenaufzucht
(http://4.bp.blogspot.com/_JwZkMnc5dLU/SHpQxeWuANI/AAAAAAAAAtc/kqQ6CZgqe2E/s320/rotkehl130708-0.jpg)
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Dünne Schnüre und Fäden sammele ich immer ein, wenn welche im Garten herumfliegen, diese können sich um die Beinchen der Nestlinge wickeln, auch dieses Jahr hab ich wieder einige Buchfinken mit verkrüppelten Füßchen am Futterhaus gesehen. Aber wenn sie die Schafswolle aus dem Gestrüpp unterhalb des Gartens holen, werden sie wohl schon wissen, was sie machen, so lang und dick sind die Wollhaare ja auch nicht.
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. Unsere Meisen haben ganz viel Wolle (hatte ich in Mauselöcher gestopft) unseres Hundes in schwarz-weiß verbaut, so hübsch bunt waren die Nestfüllungen nicht :D .
:D
Ja, das hat die Natur prima eingerichtet. Wenn unsere Hunde im Frühjahr ihre Haare verlieren, bauen die Vögel ihre Nester. ;D
Habe dieses Jahr zwei Nistkästen aufgehängt und hoffe auch auf Bruterfolg. *Daumen drück* :)
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vorgestern hat der erste Star auf dem Apfelbaum gesungen. Hoffentlich findet er dieses Jahr ein Weibchen - letztes Jahr war ja erbarmungswürdig, wie er unaufhörlich nach einer Dame gesucht hat.
Gruß
Renate
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Inzwischen befindet sich direkt neben dem oben fotografierten ein weiteres Nest!
Wohl tatsächlich Haussperlinge, obwohl ich weit und breit keinen Vogel entdecken konnte.
Ich hoffe, dass die Erdnüsse, die ich vor den Nistkästen ausgelegt habe, die Meisen anlocken.
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In den letzten Tagen habe ich Frau Haussperling vermehrt am Nest gesehen. Vielleicht brüten die da ja wirklich.
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ok, zwar nicht im garten, aber in der wiese gegenüber:
die ersten kiebbitze sind eingetroffen :D :D :D
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ok, zwar nicht im garten, aber in der wiese gegenüber:
die ersten kiebbitze sind eingetroffen :D :D :D
Was sagen denn Deine Gartentiger dazu???
Rund 30 Stare sangen heute bei dem dichten Schneetreiben ihr überlautes Konzert im großen Nußbaum des Nachbarn. Meine Mizzi wurde ganz fickrig und hat sich fast den Kiefer ausgerenkt. Mit Grausen denke ich daran, wenn wieder bald jeden Tag ein Vögelchen oder dessen Reste im Keller liegen. Leider gibt es keine so kleinen Maulkörbe, auch einsperren geht bei der nicht, sie markiert mir die ganze Wohnung voll.
Viele Grüße Karin
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Glöckchen ans Halsband?
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ok, zwar nicht im garten, aber in der wiese gegenüber:
die ersten kiebbitze sind eingetroffen :D :D :D
Was sagen denn Deine Gartentiger dazu???
die kiebitze sind viel zu sehr auf zack.
die gleichzeitig eingetroffenen lachmöven scharen sind da schon interessanter. voriges jahr bekam ich mal eine möve
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Glöckchen ans Halsband?
Mizzi läuft seit Jahr und Tag mit Glöckchen, das verscheucht keinen Vogel!
Gruß Karin
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Im Sommer bin ich ganz froh, dass wir keine Katzenklappe haben. Ich erinnere mich noch mit Grausen an die Zeit, als wir ein Kellerfenster für ihn offen ließen und der ganze Keller voller Feder war - unglaublich, wieviele eine Amsel auf sich rumträgt. Jetzt muss er halt öfter vor der Tür warten, bis er rein darf.
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Kurze Frage Mal.Ist es möglich,dass jetzt die Eule Nest baut?
Frank
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Welche Eule? Die brüten doch zum Großteil in Höhlen?
Die Balzzeit hat (hier in Klein-Sibirien) schon begonnen, ich höre in der Nacht immer wieder Rufe.
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ok, zwar nicht im garten, aber in der wiese gegenüber:
die ersten kiebbitze sind eingetroffen :D :D :D
Was sagen denn Deine Gartentiger dazu???
die kiebitze sind viel zu sehr auf zack.
die gleichzeitig eingetroffenen lachmöven scharen sind da schon interessanter. voriges jahr bekam ich mal eine möve
Hallo zusammen,
die alten Kiebitze mögen zwar auf zack sein,
aber Katzen (u.a. Beutegreifer) machen den Boden- und Wiesenbrütern arg zu schaffen.
Die Wiesenbrüter nehmen dramatisch ab !!
Einige Wiesenbrüter sind vor dem Aussterben.
Katzen sind im menschlichen Siedlungsbereich die bei weitem häufigsten Beutegreifer,
vom Menschen eingeführt, astronomisch vermehrt;
es gibt allein in Deutschland davon übertriebene 7 Millionen !
Auch andere bodennah brütende Vögel wie Amseln, Rotkehlchen, Zaunkönig müssen vor allem durch sie einen
hohen Blutzoll erleiden.
Gruß
Swift_w
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Hallo...hier ein ganz toller Link zum Vogelbestimmen!
Die Flashanimation ist wirklich toll!
http://www.vogelwarte.ch/home.php?lang=d&cap=voegel
Lg Lisa
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tolle seite :D danke für den link :-*
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die alten Kiebitze mögen zwar auf zack sein,
aber Katzen (u.a. Beutegreifer) machen den Boden- und Wiesenbrütern arg zu schaffen.
Die Wiesenbrüter nehmen dramatisch ab !!
Einige Wiesenbrüter sind vor dem Aussterben.
ich habe schon mehrmals beobachtet, wie die kiebitz eltern eine katze rabiat attackiert haben, als diese interesse an den jungvögeln zeigte. inzwischen habe ich zumindest meine katzen nicht mehr beim kiebitz jagen beobachten können.
auch werden jedes jahr doch etliche jungvögel erwachsen, so dass ich hier eigentlich keine wirkliche dezimierung sehe (trotz hoher katzendichte)
der größere feind des kiebitz ist meines erachtens der bauer mit dem traktor :-X
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Hallo zusammen,
gewiß; es gibt mehrere Faktoren für den Rückgang der Wiesenbrüter/Bodenbrüter.
Die intensive Landwirtschaft ändern wir kaum.
Auch Katzenhalter sind "gefordert".
Bitte überlegen, was man tun kann damit der hohe Blutzoll in der Vogelwelt vermindert werden kann.
@ Lisa Verena:
Ausgezeichnet, Dein Link von der schweizer Vogelwarte mit der Animation. :)
VG
Swift_w
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und wie soll ich den katzen sagen, lasst mal die kleinen kiebitze in ruh? soll ich sie während der ganzen brutsaison einsperren? :P
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es gibt leute, die ihren katzen in der brutsaison irgendwelche glöckchen um den hals hängen, um die vögel rechtzeitig zu warnen. weiß nicht, ob das gut geht. ich glaube, die miezen sind nach so einer behandlung erst einmal behandlungsbedürftig... :-\
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das hilft vielleicht, wenn die vögel wegfliegen können, aber die kleinen kiebitze können ja nur laufen und nciht fliegen.
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Das ist nun einmal der Lauf der Natur - fressen und gefressen werden. Darum muss man sich keinen Kopf machen, so traurig jeder tote Vogel auch ist. Deshalb die Katze mit Glöckchen, Leuchtraketen und anderen raren Accesoires auszurüsten, ist der falsche Weg und zudem auch Tierquälerei!
Jeder sollte für sich selbst seine Prioritäten setzen - endweder man möchte Vögel ansiedeln (so wie ich), dann schafft man sich keine Katze an, die die Brut gefährdet, oder man holt sich ein Haustier, nimmt aber in Kauf, dass dieses Raubtier seinen natürlichen Trieben nachgeht.
Wenn man trotzdem vorbeugen will: Nistgelegenheiten möglichst hoch und fernab von Dächern anbringen, um Madern und Katzen keine Chance zu geben, Katzenabwehr an Baumstämmen anbringen und die Katze reichlich füttern, damit sie gut gesättigt ist und gar nicht auf dumme Gedanken kommt. Andernfalls kann man die Katze für die Brutsaison auch in ein Tierheim geben, dort kümmert man sich kostenlos und sehr liebevoll um sie.
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Katzen als Beutegreifer
Hallo zusammen,
Link zum Katzenproblem;
Ziel: Schutz von einheimischen Wildtieren.
Laut einer Hochrechnung töten Hauskatzen allein in England über 300 Millionen Kleintiere pro Jahr !!!
http://www.katzenmagazin.ch/cgi-bin/zcms5/skm/pdf/sts_beitrag.pdf
Gruß
Swift_w
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Der Großteil dürften aber schon Mäuse sein? Schwierig wird es sicher wenn die Katzendichte hoch ist. Die Katzen in ein Tierheim geben ist wohl keine gute Idee - die quellen eh schon über!!!! >:( Möchte sehen wer gern für ein paar Monate ins Gefängnis gehen will.) Wichtig ist sicher möglichst viele Gebüsche und Dornenhecken zu pflanzen damit die Vögel sich retten können. Glöckchen ist bei den Ohren eine Tierquälerei und außerdem sind Katzen Lauerjäger d.h. sie sitzen ganz still und schlagen dann zu. Da hilft auch kein Glöckchen. Leider hilft es auch nicht die Katzen gut zu füttern. Die Katzen lassen das "Trainieren" nicht sein. Ihr Jagdinstinkt ist zu groß. Meistens spezialisieren sie sich aber und die meisten auf die leichter zu erbeutenden Mäuse.
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Seit Mitte Maerz schmettert Mr. Singdrossel im Garten (habe vor ein paar TAgen gelesen, dass der neue Trend in der Vogel-Evolution zu lauterem Gesang in Siedlungsraeumen geht, um Autos, Flugzeuge, Rasenmaeher und dergl. zu uebertoenen, und, ja, mein Gehoer sagt mir, die Wissenschaft hat Recht).
Aber seit einigen Tagen ist es wieder ruhiger geworden, Madame ist aufgetaucht und jetzt wird in der Wiese das Moos ausgezupft (gut, dass ich mir nicht die Arbeit mit dem Vertikutieren gemacht habe ;D ). Man wohnt im Eukalyptusbaum 3 m von der Kuechentuer, leider zu gut verborgen fuer ein repraesentatives Foto.
LG
dogwood
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Herr und Frau Meise lassen sich gerade häuslich nieder bei uns...
Eva-Maria
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... aber die Blaumeisen räumen gerade den Nistkasten an der Garage aus ... obwohl ich den gesäubert habe.
Hoffendlich setzen sie sich diesmal gegen die größeren Kohlmeisen durch, die dort sonst immer brüten.
Die Kohlmeisen sind ihnen nicht in die Quere gekommen und es wurde Anfang März fleißig am Nest gebaut.
Heute habe ich das erst leise Piepen vernommen. :D
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Dieses Jahr machen die Nestbauer reichlich Gebrauch von den ausgekämmten Hundehaaren, die ich ihnen zur Auspolsterung spendiere.
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Hallo zusammen,
bei uns im naturnahen Garten mit ca. 10 Nistkästen am Ortsrand bisher beobachtet beim Einflug:
Kohlmeisen an 2 Kästen
Blaumeisen an 1 Kasten im riesigen ca. 100 Jahre alten Apfelbaum (schon seit 20 Jahren immer mit Blaumeisen besetzt;
Kastenfrontseite mit Spechtschutzblech total gekapselt)
Feldsperlinge an 1 Kasten
VG und frohe Feiertage :)
Swift_w
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Bei uns brüten auch Feldsperlinge. Holen sich fleißig Moos. Leider wird wohl auch eine Nebelkrähe in der Gegend brüten. Da müssen die Freibrüter auf der Hut sein. Sonst waren es eher Eichelhäher....
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in unserer Fichte bauen offenbar wieder Schwanzmeisen ihr Nest.Sie tragen fleissig Material ein, aber das Nest selbst konnte ich noch nicht ausfindig machen. Im gleichen Baum nisteten sie bereits vor einigen Jahren, da konnten wir direkt ins Nest hinein sehen, bis der Kugelbau vollendet war.
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Ein kurzer Zwischenbericht aus Hamburgs Umland: Die Nisthilfen stehen weiterhin leer, allerdings habe ich eine Meise beim Ausflug erwischt. Der blaue Geselle hat aber wohl nur vorsichtig den Kasten inspiziert. Seitdem ist leider wieder Ruhe eingekehrt.
Dafür brüten hier die Haussperlinge in mindestens fünf Nestern an den verschiedensten Stellen sowie die Türken- und Ringeltauben und auch Amseljunge sind aus der Hecke zu vernehmen. Ist das nicht ganz schön früh für Nachwuchs aus dem Hause Amsel ???
Buchfinken und Grünfinken scheinen sich hier auch in der Nähe niederzulassen, denn ich habe sie schon beim Diebstahl von Moos beobachtet, das sie als Nistmaterial zwecks Auspolsterung missbraucht haben. Die Spatzen nehmen dagegen gerne Blumenbindebast.
In einem alten Baumstumpf brüten Blaumeisen (allerdings nicht in meinem Garten).
Drosseln gibt es hier bei uns eigentlich nicht (weiter westlich dagegen in großer Anzahl!), trotzdem habe ich heute eine entdeckt.
Sie schien auch recht beschäftigt, singen hören habe ich sie leider noch nicht, das hektische und melodische Lied wäre mir aufgefallen. Aber Drosseln sind ohnehin Dämmerungssänger und fangen erst so gegen Neun an.
Schade finde ich, dass die mit großer Mühe und liebevoll aufgebauten Nistkästen nicht angenommen werden. Dabei halte ich mich schon sehr zurück und versuche, so großen Abstand wie möglich zu wahren, um die Vögel nicht aufzuschrecken.
Frohe Ostern!
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von Neinties:
Schade finde ich, dass die mit großer Mühe und liebevoll aufgebauten Nistkästen nicht angenommen werden. Dabei halte ich mich schon sehr zurück und versuche, so großen Abstand wie möglich zu wahren, um die Vögel nicht aufzuschrecken.
Hallo Neinties,
nur Geduld;
manchmal werden Meisenkästen auch Ende April noch besiedelt;
oder gar Anfang Mai von spät heimkehrenden Insektenfressern und Höhlenbrütern wie Trauerfliegenschnäpper (Bohrung mind. 30 mm)
und Gartenrotschwanz (Bohrung mind. 35 mm oder Oval 30 x 45 mm).
Für die sind späte und genügend Nistkästen daher besonders wichtig;
der Gartenrotschwanz ist sogar vom Aussterben bedroht.
VG und Frohe Feiertage
Swift_w
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Bei uns ist auch erst ein Nistkasten seit ein paar Tagen "bewohnt" - mit einem Kohlmeisenpaar (die Blaumeisen wurden verdrängt, die rein wollten)
Die neuen Ton-Nisthilfen an der Hauswand wurden noch nicht angenommen...
Hab jetzt noch 2 Kästen mit grosser Öffnung im Garten aufgehängt und ich hoffe noch auf die Trauerschnäpper.
Die Sperlingskästen haben ne ovale Öffnung.. vllt geht da ja auch noch wer rein... aber die hängen ja auch gerade mal 1 Woche.
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Seit ein paar Tagen polstern die Kohlmeisen wieder den Kasten im Apfelbaum aus, für den Kasten in der Eiche interessieren sich wieder die Blaumeisen, aber ich konnte sie noch nicht beim Auspolstern beobachten.
Die Hausrotschwänzchen tragen seit gestern Material in den neu an der Giebelseite des Gartenhauses aufgehängten Halbhöhl-Kasten. Ob der im letzten Jahr von ihnen bewohnte Kasten neben der Haustür auch schon Bewohner hat, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall sind die Spinnweben vor dem Einflug verschwunden. Die Amseln brüten wieder in der Zuckerhutfichte und auch die Grünfinken verschwinden auffällig oft in den Lebensbäumen.
Die Rabenkrähen haben ja schon vor Wochen Ästchen abgerupft, sie sind wohl schon fertig mit dem Nestbau.
Vorgestern Morgen war ein Bussardpärchen als Spaziergänger in der Wiese unterwegs. Sonst sieht man sie meist nur weit oben und hört sie. Mit schrägem Kopf wurde im Gras nach Insekten und Regenwürmern gespät. Mit dem Fernglas konnte ich sehen, wie sie ab und zu einen langen Wurm aus dem Gras zogen. Manchmal sahen sie weiter entfernt etwas kreuchen, dann legten sie einen richtigen Spurt ein, das sah ziemlich witzig aus, als sie losrannten. Das Weibchen war sehr viel heller gefärbt als das kleinere Männchen. Sie nisten aber nicht im Garten, sondern ein Stück weiter am Waldrand, wahrscheinlich in den Kiefern. Wenn die Krähen sie gesehen hätten, hätten sie sie bestimmt vertrieben, im Sommer gibt es hier manchmal richtige Luftkämpfe. Sogar die Falken beteiligten sich schon mal an der Hatz der Krähen.
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Heute habe ich ein "Mehrfamilienhaus" entdeckt, im Obergeschoss der Fichte brüten Spatzen, von denen ich eigentlich dachte, dass sie nur Höhlen und Spalten an Gebäuden annehmen. Können das Feldsperlinge sein?
Im ersten Stock fiel mein Auge durch Zufall auf ein sehr stabiles, großes Nest. Der napfförmige Bau ist mit Moos und Tannennadeln ausgepolstert und steht tief in dieser Fichte, nahe dem Stamm.
Seht selbst:
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Außerdem beim Nestbau erwischt: Hänfling, Grünfink und Gartenrotschwanz.
Kann eventuell diese junge Dame für das grüne Gelege verantwortlich sein, die sich in den letzten Tagen vermehrt bei der Futtersuche beobachten ließ?
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Außerdem beim Nestbau erwischt: Hänfling, Grünfink und Gartenrotschwanz.
Kann eventuell diese junge Dame für das grüne Gelege verantwortlich sein, die sich in den letzten Tagen vermehrt bei der Futtersuche beobachten ließ?
Hallo Neinties,
das ist eindeutig ein typisches Napf-Nest der Singdrossel mit hell ausgekleisterter Innenseite
und den schönen blauen Eiern mit schwarfen Tupfen.
VG
Swift_w
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Bei uns ist auch erst ein Nistkasten seit ein paar Tagen "bewohnt" - mit einem Kohlmeisenpaar (die Blaumeisen wurden verdrängt, die rein wollten)
Die neuen Ton-Nisthilfen an der Hauswand wurden noch nicht angenommen...
Hab jetzt noch 2 Kästen mit grosser Öffnung im Garten aufgehängt und ich hoffe noch auf die Trauerschnäpper.
Die Sperlingskästen haben ne ovale Öffnung.. vllt geht da ja auch noch wer rein... aber die hängen ja auch gerade mal 1 Woche.
Hallo Kristin,
hast Du auch einen Kasten für Blaumeisen und andere Kleinmeisen mit
nur Bohrungsdurchmesser 26,5 bis 27 mm ?
Solche Kästen können den Blaumeisen dann Kohlmeisen und Haus- und Feldsperlinge nicht streitig machen !
VG
Swift_w
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Ich habe das Drosselfräulein inzwischen auch am "Tatort" entdeckt, sie saß heute Abend auf dem Nest. Kaum zu glauben, wieviel Mühe sie sich beim Bau gegeben hat. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht durch mich gestört fühlt.
Brüten kann sie aber noch nicht, denn das Nest war über mehrere Stunden unbewohnt, bis sie von der Futtersuche zurückkam. Die Eier wären in dieser Zeit längst ausgekühlt; ich hatte schon die Befürchtung, die Mutter sei einem Räuber oder Fahrzeug zum Opfer gefallen.
Ich denke, da wird sich noch ein Ei dazugesellen bevor sie anfängt, ihren Nachwuchs auszubrüten. Ist bei den Amseln ja nicht anders. Genug Platz im Nest hat sie ja, und vorsichtshalber eine größere Fläche mit Nadeln ausgepolstert, als derzeit benötigt wird.
Das Drosselnest finde ich schon bemerkenswert, denn schließlich kommen hier wie gesagt eigentlich gar keine Singdrosseln vor und man hört auch keinen Drosselgesang.
Gestern Abend saß sie (wohl eher "er) auf dem Dachfirst eines Nachbarhauses und hat versucht, seine wohlklingenden Strophen in die Abendsonne hinauszuflöten, musste aber nach einigen Minuten aufgeben. Das Überangebot an laut singenden Amseln ist einfach zu groß hier! Dabei würde ich das gerne mal hören, an der Westküste Schleswig-Holsteins beginnen die Drosseln um etwa 21 Uhr und singen bis tief in die Nacht mit enormer Lautstärke!
Vor den Meisenkasten habe ich ein zusätzliches Brett geschraubt, um einen Missbrauch durch Stare o.Ä. zu verhindern.
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Hier noch ein Bild der imposanten Konstruktion.
Da war eine richtige kleine Archtitektin am Werk, die versteht was von Statik :o
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bei mir nistet eine Kohlmeisenpaar im Dach, wer im Efeu über der Garage haust weiss ich noch nicht, in der Pergola hat es ein Nest.
Gespannt warte ich natürlich auf die Pfeifer (Mauersegler) die mich im Sommer im Toggenburg begleitet haben, nisten sie auch hier, bald werde ich es wissen.
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Pfeifer heissen sie bei Euch, lustiges Wort!
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Viele Nistkästen sind belegt durch Blau- und Kohlmeisen, einer von Kleibern. Ein Hausrotschwänzchen wollte sich übrigens heute in meinem Schlafzimmer umsehen. Zufällig kam ich rein (normalerweise bin tagsüber nie in diesem Zimmer) und konnte das Vögelchen wieder rauslassen.
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Ja, die Hausrotschwänzchen machen ihrem Namen alle Ehre ;) . Bei uns verirren sich jedes Jahr Jungvögel ins Haus, mal fliegen sie durch die Terassentür im Kellergeschoß und gleich weiter nach oben, mal durch die Haustür durch den Flur bis in die Küche, solange die Eltern nicht gleich im Bücherregal nisten wollen.... ;D.
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bei mir nistet eine Kohlmeisenpaar im Dach, wer im Efeu über der Garage haust weiss ich noch nicht, in der Pergola hat es ein Nest.
Gespannt warte ich natürlich auf die Pfeifer (Mauersegler) die mich im Sommer im Toggenburg begleitet haben, nisten sie auch hier, bald werde ich es wissen.
Hallo Luna,
aha, die Mauersegler haben Dich also auch mit ihrem "Charme" und ihrer Flugkunst "mitgerissen." ;D
Schau bitte mal hier:
http://forum.garten-pur.de/Tiere-im-Garten--32/unfassbares-ueber-mauersegler-20510_180A.htm
VG
Swift_w
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Meine Drossel war inzwischen fleißig. :)
Kleines Suchrätsel: Wer erkennt den Unterschied zum gestrigen Bild? :o
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:D
Sehr huebsch! Unsere Singdrossel nistet leider in 4 m Hoehe, da habe ich keine Chance auf einen Einblick.
Aber mal eine andere Frage - muesste man die Eier nicht auch bebrueten? Wo sind denn die Drosseleltern :o ?
LG
dogwood
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Ja, die lange Abwesenheit der Drosselmutter während ihrer stundenlangen Nahrungssuche hat mich auch verwundert und in mir schon mehrfach die Befürchtung geweckt, sie hätte den Brutplatz verlassen.
Bisher kam sie aber immer wieder zurück und sitzt zwischendurch auf den Eiern. Der freie Platz im Nest lässt vermuten, dass sie noch nicht fertig ist und morgen ein weiteres Ei dazukommt. Wäre dann das letzte und zugleich die Höchstzahl bei üblichen Drosselgelegen.
Ich denke, ab morgen wird sie intensiv brüten. Wenn die Eier unbefruchtet oder abgestorben wären, müsste sie das instinktiv merken und würde nicht immer wieder zurückkehren.
Viel kann ich zum Brutverhalten der Singdrossel nicht sagen, da ich das erste mal ein Exemplar im Garten habe. Ihre Verwandte, die Amsel (oder auch Schwarzdrossel genannt) beweist beim Brüten viel mehr Ausdauer, während der Mann für Nahrung sorgt. Dafür gibt sie sich aber nicht solche Mühe beim Nestbau.
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Die Singdrossel brütet inzwischen. Zu den fünf Eiern ist kein weiteres mehr dazugekommen. Das dazugehörige Männchen habe ich inzwischen auch gesichtet. Ich hoffe, sie haben Erfolg bei der Aufzucht ihrer Jungen. Denn wenn eine Drossel einmal erfolgreich brütet, kehrt sie jedes Jahr in diesen Garten zurück!
Hier noch das Grünfinkennest (leider bislang ohne Eier):
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Und dies hier dürfte das Werk eines Hänflings sein, eventuell ist es auch ein Birkenzeisig.
Wo haben die nur das Dämmmaterial entwendet? Mir wäre nicht bekannt, dass in der Nähe ein Haus gebaut wird. ???
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Ein Amselküken lebt seit Kurzem in meinem Garten! :D :D :D
Bei 12 Freigängerkatzen in der nächsten Umgebung eine kleine Sensation. Ich freu mich riesig! Mit Argusaugen werden mein Cerberus und ich darüber wachen ;)^^.
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Unser Mr. Singdrossel hat soeben in einem hochdramatischen Luftkampf sein Nest gegen eine Bande von 5 Elstern verteidigt >:( . Nach langem Jagen habe sie abgelassen, aber die kommen bestimmt wieder. Hoffentlich geht alles gut.
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aber die kommen bestimmt wieder. Hoffentlich geht alles gut.
Spätestens wenn die Jungen flügge werden. Ist bei mir jedes Jahr dasselbe Lied.
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Hi
Auch ich hab heute in unserem Grossen Buchs ein Amselnest entdeckt ;D
3 Babys & 1 Ei...

Amselnest 19.04.2009
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Frau Amsel hat sich entschlossen, auf der hohen Ablage an der Rückseite der Laube in einem Kupferbehälter zu nisten. Das Zuhause ist schattig, überdacht, aber auch für Katzen gut zu erreichen...
Herr Amsel sitzt gegenüber im Taxus, in dem die Familie letztes Jahr gebrütet hatte, und macht jedesmal ein Riesengezeter, wenn ich zum Komposter gehe.
Inzwischen fliegt die Amselfrau zumindest nicht mehr weg, wenn ich mich in der Nähe bewege.
Mal sehen, ob das gut geht.
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aber die kommen bestimmt wieder. Hoffentlich geht alles gut.
Spätestens wenn die Jungen flügge werden. Ist bei mir jedes Jahr dasselbe Lied.
Oh je, das klingt ja gar nicht gut. Ich dachte, wenn sie fluegge werden, waeren sie aus dem Groebsten heraus...
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Hier noch 2 Bilder von den Amselbabys ;D

Amselnest 19.4.2009

Amselnest 19.4.2009
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oh, die sind ja flott bei Euch! Bei uns wird noch gebruetet im Amselnest.
Und dabei hatte ich mich schon sooo dran gewoehnt, hier in GB immer ein bis zwei Wochen voraus zu sein im Fruehling ;D
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Die Grünfinken in der Hecke sind offenbar beim Brüten - er singt, während sie am Boden nach geeigneter Nahrung sucht.
Bei Familie Amsel hat sich wohl auch Nachwuchs eingestellt, ich habe sie heute mit vollem Schnabel gesichtet...
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Hier scheint ein Nistkasten (von dreien, zwei andere werden warum auch immer nicht benutzt) wieder von Trauerschnäppern bewohnt zu sein.
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aber die kommen bestimmt wieder. Hoffentlich geht alles gut.
Spätestens wenn die Jungen flügge werden. Ist bei mir jedes Jahr dasselbe Lied.
Oh je, das klingt ja gar nicht gut. Ich dachte, wenn sie fluegge werden, waeren sie aus dem Groebsten heraus...
Da war ich wohl nicht sehr genau: bei uns warten sie regelmäßig, wenn die Höhlenbrüter flügge werden.
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@ oile:
jaja, ich hatte Dich schon richtig verstanden, seufz :-\
Ich hatte nur sagen wollen, dass mir nicht klar war, dass die Elstern sich auch noch ueber so grosse Jungvoegel hermachen.
Heute morgen waren sie schon wieder da, die Drosseleltern haben wieder wild gekaempft.
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Hier scheint ein Nistkasten (von dreien, zwei andere werden warum auch immer nicht benutzt) wieder von Trauerschnäppern bewohnt zu sein.
Hallo Pewe,
Trauerfliegenschnäpper im Nistkasten; Gratulation. :)
Bei uns in Mittelhessen kommen die fast immer erst ca. 25.April an.
Habe ebenfalls fast jedes Jahr ca. 1 - 2 Kästen mit denen besetzt (von insgesamt ca. 50 betreuten Kästen).
VG
Swift_w
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Ha, das Rotschwänzchen hat sich bereits nach so kurzer Zeit ein neues Weibchen angelacht. Sie sitzt nun im bereits von Gattin Nr 1, (und gefressenen) im gemachten Nest und brütet.
Das Männchen übernachtet wieder jede Nacht auf der Säule beim Hauseingang 8).
Das Kohlmeischen im 50 cm entfernten Mauerseglerkasten wird vom Rotschwänzchen-Männchen dauernd verjagt. Ist also wahrscheinlich doch zu nahe, war ja auch nicht für Meischen vorgesehen ???!
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Hallo Marcir,
prima; 2 Gebäudebrüterarten hast Du ja schon; Gratulation. :D
jetzt fehlen Dir "nur" noch die Flugkünstler Mehlschwalben und Mauersegler.
Ja, Meisen und Hausrotschwanz sind keine Kolonie-Vögel.
Jeder beansprucht sein Revier von ca. 30 Metern Durchmesser (und mehr).
Bei einem Bekannten brüten seit mehreren Jahren Hausrotschwänzen in einem Mauerseglerkasten von mir; auch gut. ;D
VG
Swift_w
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Ich habe vorhin zufällig entdeckt, wo mein Lieblings-Rotkehlchen-Pärchen evtl. beabsichtigt, ein Nest zu bauen. Hoffentlich stöbern dann die streunenden Katzen nicht zu intensiv in der Ligusterhecke. ???
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Wir sind täglich entzückt vom wundervollen Gesang der Möchsgrasmücken. Für mich der schönste aller Vogelgesänge. Leider habe ich noch nicht entdeckt, wo sie nisten. Wisst Ihr, wo/wie diese Grasmücken ihr Nest bauen?
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Jawas, Hausrotschwänzchen im Mauerseglerkasten!
Dass Mehlschwalben (die CD ist immer noch nicht gekommen! >:() oder Mauersegler noch dieses Jahr bei mir brüten, glaube ich bald nicht mehr ???.
Swift, ja soviel Platz haben die beiden Nistenden schon, einfach der Nistplatz ist sehr nahe beieinander. Mal sehen, wie das weitergeht mit den beiden. Jeden Morgen höre ich sie nun streiten miteinander, vielmehr, die Meise reklamiert die längste Zeit lauthals.
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Die braungestreifte Hänfling-Dame war inzwischen fleißig, da kommen aber noch drei Eier dazu.
Letztes Jahr hat das Pärchen bereits bei uns gebrütet, damals waren es wie üblich fünf Eier.
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Der Hausherr überwacht derweil das Geschehen und singt lauthals ;D
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Die Grünfinken polstern immer noch ihr Nest aus...
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Ein hübscher Geselle. Gut Ding will Weile haben ;)
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Jawas, Hausrotschwänzchen im Mauerseglerkasten!
Dass Mehlschwalben (die CD ist immer noch nicht gekommen! >:() oder Mauersegler noch dieses Jahr bei mir brüten, glaube ich bald nicht mehr ???.
Swift, ja soviel Platz haben die beiden Nistenden schon, einfach der Nistplatz ist sehr nahe beieinander. Mal sehen, wie das weitergeht mit den beiden. Jeden Morgen höre ich sie nun streiten miteinander, vielmehr, die Meise reklamiert die längste Zeit lauthals.
Hallo Marcir,
mahnst halt die Mehlschwalben-Lockruf-CD nochmal an.
Am besten auch telefonisch; die Nummer hast Du ja sicher; steht bei der E-Mail-Bestelladresse.
Die Mauersegler kommen erst Ende April/Anfang Mai an; laß Dich überraschen.
Der Schweizer Himmel ist dann voller Seglervögel. :)
VG
Swift_w
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@marcir: Brütet denn schon ein Pärchen in Deinem hölzernen Luxushäuschen?
Bei mir brüten wohl auch dieses Jahr keine Vögel. Mittlerweile habe ich 3 verschiedene Schwegler-Nistkästen. Es kamen zwar immer mal wieder Meisen zur Wohnungsbesichtigung, aber wirklich gewollt hat sie keiner >:(. Zum Frühstück sind sie aber jeden Morgen allesamt zur Stelle.
Dafür hat Herr Amsel die Vogeltränke als Badestelle entdeckt und planscht und spritzt darin herum, dass es eine wahre Freude ist. Sieht zum Piepen aus ;D. Und abends verwöhnt er mich gelegentlich mit einem Ständchen.
LG Dicentra
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Swift, Du hast recht, ist aber schon recht ärgerlich, soviel Einsatz für eine CD!
Dicentra, leider nein, scheint nicht ganz ihrem Standart zu entsprechen, vielleicht hängt es auch falsch.
Schön das mit dem Amselbad. Leider habe ich zwei gierige Katzen!
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Das Verhalten der Schwarzdrosseln kann ich bestätigen:)
Unsere Amseln nehmen auch täglich ein ausgiebiges Bad in der Vogeltränke. Das laute Geplansche kann schon mehrere Minuten dauern. Anschließend fliegen sie auf einen nahegelegenen Baum um ihre Federn zu ordnen.
Aber auch Sperlinge, Rotkehlchen, Buchfinken und sogar Türkentauben nutzen die Vogeltränke :o
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Es sind übrigens 2 Amselküken bei mir im Garten!
Sie wachsen und gedeihen dass es eine wahre Freude ist. :)
Vogelbad, äh Tränke ;) wurde leider noch nicht benutzt. Könnte jedenfalls nichts beobachten.
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Oh, bei Euch sind sie wirklich schon weit!
Bei uns wird auch heute noch gebruetet:
LG
dogwood
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Frau Bluthänfling hat ein weiteres Ei gelegt. Jetzt fehlen nur noch zwei. :D
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Also meine Amseln sind schon fast fertig. Diesmal sind 2 Junge und sie sind seit einer Woche ausm Nest und hüpfen umher. Die zweite Amsel baut in einer Efauhecke ein Nest. Die Grünfinken brüten und die Spatzen sind auch schon fertig mit der ersten Brüterei.
Wir warten auf unsere Fledermäuse und Mauersegler die auch immer bei uns brüten.
LG Yvonne
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Fledermäuse sind zwar keine Vögel, aber sie jagen schon wieder eifrig ums Haus. Einige wenige Köddelchen habe ich auch schon an der üblichen Stelle gesehen.
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Nabend
Die Amselbabay entwickeln sich hier prächtig ;D
Da sieht man inzischen die federn spriessen. Das letzte Ei ist nicht mehr geschlüpft...

Amselnest 26.4.2009
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Das wird bestimmt noch schlüpfen, vielleicht wurde es als letztes gelegt?
Wenn es unbefruchtet oder faul wäre, würde der Vogel es aus dem Nest werfen. Ich denke, die spüren so etwas genauso wie die Hühner.
Ich kann mir bei so schlauen Tieren nicht vorstellen, dass sie wochenlang auf falschen Eiern liegen, gerade wenn die Kleinen heranwachsen stört das nur - die brauchen viel Platz!
Bei uns ist seit einigen Stunden die erste Jungdrossel draußen, noch komplett nackt. Wenn ich Zeit habe, stelle ich ein Bild davon rein. Besonders hübsch sieht der Fleischball aber nicht aus. ::)
Auch die Hänflinge sind komplett und brüten jetzt ihre fünf Eier aus. Gestern waren es noch vier.
Mal was anderes: Wo lohnt es sich, nach Eierschalen zu suchen? Ich habe gelesen, dass die Drosseleltern die Schalen weit weg tragen, um falsche Fährten für mögliche Fressfeinde zu legen und den tatsächlichen Neststandort zu vertuschen. Leider sind im ganzen Garten weit und breit keine der schönen blaugrünen Eierreste zu finden.
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Hier also die erste junge Singdrossel dieses Jahres...
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Das Gelege von dem hier lässt sich nur mit größerem Aufwand fotografieren. Jetzt brüten sie.
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Schoen, ein Storchennest hatte ich noch nie in der Naehe!
Heute abend kam still und leise eine Elster geflogen: wusste genau, wo sie hinwollte, huepfte vorsichtig von einem Ast zum naechsten, und als sich nichts ruehrte - zack war sie im Singdrossel-Nest. 20 Sekunden Geraschel, dann flog sie mit gut gefuelltem Schnabel davon. :(
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heute: vier nilgänse am gartenteich. warum sie den großen nil zugunsten meines kleinen tümpels verlassen haben, wollte ich sie fragen - da waren sie weg.
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Warum unternimmst du nichts dagegen, wenn du sie sogar beim Anflug auf das Nest beobachtet hast? :o :(
Ein lauter Schrei, Händeklatschen oder ein gut gezielter Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch dürfte die Räuber in die Flucht schlagen, ohne sie zu verletzen oder das Ökosystem durcheinander zu bringen. >:(
Seit Wochen sorge ich dafür, dass sich die Nachbarskatzen von meinem Grundstück fernhalten, wo dort jetzt die Vögel brüten. ::)
Ich glaube, man kann im Havariefall auch Rechtsansprüche wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch geltend machen, denn der Nachbar (bzw. seine Versicherung) ist als Eigentümer der Katze für deren Schäden verantwortlich. Er ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass sein Heimtier keinen Schaden verursacht.
Bei Elstern sieht das natürlich anders aus, trotzdem würde ich ihnen nie seelenruhig dabei zusehen, wie sie die Brut meines geliebten Vogels erbeutet, für die die Drossel soviel Mühe und Zeit aufgebracht hat. Demnach müssten die Singvögel doch nach und nach aussterben, besonders in Regionen mit hoher Anzahl an Rabenvögeln oder Greifen.
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Dogwood, das ist ja traurig. Ich bange auch um meine kleinen Amseln. Wenn sie das Nest verlassen wirds richtig gefährlich. Immer kann ich ja nicht über sie wachen. Will see.
LG
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Warum unternimmst du nichts dagegen, wenn du sie sogar beim Anflug auf das Nest beobachtet hast? :o :(
Ein lauter Schrei, Händeklatschen oder ein gut gezielter Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch dürfte die Räuber in die Flucht schlagen, ohne sie zu verletzen oder das Ökosystem durcheinander zu bringen. >:(
Der Anflug fand innerhalb von ca. 5 Sekunden in 6-8 m Hoehe statt. Ich konnte so schnell nichts tun ausser laut zu bruellen. Die Elster hat mir einen kurzen Blick zugeworfen, sich dann aber nicht im Geringsten stoeren lassen. Das Nest selbst, wo sie sich dann kurz aufgehalten hat, ist in ca. 8 m Hoehe und nicht einsehbar. Mit dem Gartenschlauch waere ich da nicht hingekommen, ausserdem ging es viel zu schnell. Glaub mir, ich haette sie gern verscheucht, aber der Elster war wohl klar, dass ich da unten auf der Wiese nichts ausrichten konnte. "Seelenruhig" war ich sicher nicht.
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Hallo zusammen,
vielleicht versteht ihr jetzt warum ich z.B. bei meinen Winterfütterungen nur
"meisenfreundlich" füttere, sodaß für Elstern und sonstige Rabenvögel so gut wie nichts abfällt !!
Rabenvögel muß man im Winter nicht noch mästen und zu deren Vermehrung beitragen.
Um die braucht man sich keinen Gedanken zu machen.
Sind robust und schlau; leben im Winter u.a. auch vom Elend/Tod von anderen Vögeln u. Tieren.
VG
Swift_w
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@ Swift
Wie machst du das ? Dem Eichelhäher hat der Meisenknödel ganz offensichtlich geschmeckt, die Elstern haben sich bei mir noch nie blicken lassen.
Gruß, G.
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Nachdem die Hausrotschwänzchen letztens unglaublich eifrig im neuen Häuschen am Gartenhaus ihr Nest gebaut haben, tat sich einige Tage nur wenig, obwohl ich mal in einem unbeobachteten Moment mit der Leiter reingeschaut habe und ein fertiges Nest sah. Ich dachte, sie haben es sich anders überlegt.
Aber jetzt regt sich wieder was, das Weibchen huscht hinein, vielleicht legt sie ja jetzt!
Und irgend jemanden hab ich heute auch in den Halbhöhlenkasten vor der Haustür huschen sehen, ich weiß aber noch nicht, wer das war.
Die Meisenkästen sind aufgeteilt, wie letztes Jahr: Im Apfelbaum die Kohlmeisen, in der alten Eiche die Blaumeisen.
Heute huschte auch eine Mönchsgrasmücke in den Sträuchern umher, sie nisten wohl auch so heimlich, wie noch viele andere hier.
Wer am Wochenende zum Pflanzenmarkt in den Hessenpark in Neu-Anspach kommt (liegt fußläufig von uns), der kann vielleicht auch schon die Störche dort beim Nesten beobachten, einige haben die angebrachten Nistgelegenheiten auf den historischen Gebäuden gerne angenommen. Im Sommer kann man sie überall auf den Pferdewiesen in der Nachbarschaft beim Mäusefang beobachten.
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Meine Amseln sind geschlüpft! Morgen versuche ich mal ein Foto zu machen. Heute habe ich nur einen ganz kurzen Blick ins Nest gewagt und mehrere "bemooste" Körperchen gesehen, die sich ganz eng an den Nestboden drückten.
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@ Swift
Wie machst du das ? Dem Eichelhäher hat der Meisenknödel ganz offensichtlich geschmeckt, die Elstern haben sich bei mir noch nie blicken lassen.
Gruß, G.
Hallo Groundhog,
ich füttere von Herbst bis Anfang April folgendermaßen "meisenfreundlich":
1 Futtersilo mit Sonnenblumenkernen; Sitzstange rausgezogen.
1 Futtersilo mit schmalem Sitzrand; Sonnenblumenkerne und billige Vollkernhaferflocken;
Rotkehlchen kommen da auch ran.
Meisenbällchen verwende ich im Garten selten, weil sie alsbald von Rabenvögeln "abgehängt" werden.
VG
Swift_w
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@ Swift
Sautrick ! Die Meisen können sich auch ohne Sitzstange halten, die Elstern und Eichelhäher sind dafür zu fett ;D
Ich habe nämlich diesen Winter mehrere Typen von Vogelhäuschen ausprobiert (von NABU bis AL*I) und habe noch nicht so ganz das richtige gefunden. Am besten schien mir eine Profi-Futter-Silo-Röhre aus dem Forstwirtschaftsgerätekatalog, die war mir aber eine Nummer zu groß. Die Meisenknödel wurden ab Februar nicht mehr angenommen, da hab ich den Rest entsorgt, werden ja über den Sommer ranzig, die Dinger :P
Na, jetzt wird erstmal gebrütet (Kohlmeisen), die Amsel hat schon Nachwuchs.
Gruß und danke für den Tipp !
Groundhog
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Hallo Groundhog,
an dem zylindrichen Silo (ohne Sitzstange) können sich Sperlinge und Grünfinken auch nicht "breit machen" und fast alles rausräumen.
Sie können sich rüttelnd immer nur 1 Sonnenblumenkern rausholen.
Der Gimpel kommt damit auch klar.
Verschiedene Meisenarten kommen dadurch besser zum Zug; der Kleiber sowieso.
VG
Swift_w
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Ich habe leider einen Ausfall zu beklagen - heute fand ich ein Amselweibchen tot auf. Vermutlich ist dafür die Frontscheibe eines Autos verantwortlich. Aufgrund der Sprenkelung und des hellen Schnabels wird das eine Jungamsel aus 2008 gewesen sein. Hoffentlich übernimmt der Mann die Fütterung der Jungen...
Wenn die Leute sich doch nur an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit halten würden >:(
Bei mir baut übrigens schon das zweite Hänflingpaar ein Nest, auch die Türkentauben schleppen fleißig Nistmaterial an, die neulich entdeckte und vorher unbekannte Heckenbraunelle hat ihrs schon fertig.
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Hinaus in die große weite Welt!
Heute haben die Jungamseln ihr Nest verlassen. :)
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@Neinties, das ist traurig. Hoffentlich ist die Aufzucht der Jungen jetzt nicht gefährdet.
Wenn ich sehe, dass ein Vogel die Fahrbahn quert, gehe ich immer vom Gas, wenn es möglich ist.
Ich drücke allen weiter die Daumen, dass alles gut geht. :)
LG
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Die Störche brüten ganz eindeutig. :D
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Klasse!!! :D :D
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Hinaus in die große weite Welt!
Heute haben die Jungamseln ihr Nest verlassen. :)
Ja, hier auch... ein Blick in das Nest heute und nur noch ein Amselkücken, das mich mit grossen Augen anschaute... später war auch dieses weg...

Amseln 01.5.2009
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Die Trauschnäpper suchen Nistkästen, sie inspizieren alle, nur nicht die, die ich für sie aufgehängt habe. Die Mauerseglerkästen scheinen ihnen auch zu gefallen... ::)

Trauerschnäpper 2009

Trauerschnäpper 2009 - 2
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@Ringelblume: schöner Erfolg und schönes Foto! :D
Ich freu mich mit Dir.
Die Kleinen sitzen jetzt bei mir in den Sträuchern und Bäumen und werden noch weiter von den Eltern versorgt. Mal schaun, ob alles gut geht.
Viel Glück wünsch ich Dir auch mit den Trauerschnäppern! :)
LG
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Trauerschnäpper am Mauerseglerkasten
Die Trauschnäpper suchen Nistkästen, sie inspizieren alle, nur nicht die, die ich für sie aufgehängt habe. Die Mauerseglerkästen scheinen ihnen auch zu gefallen... ::)
Hallo Kristin,
Trauerfliegenschnäpper inspiziert Deine verschiedenen Nistkästen; prima. :D
Schaunmermal welchen er sich hoffentlich aussucht.
Mit dem Mauerseglerkasten kommt er natürlich auch gut klar; genau wie Haussperling und Meisen.
Doch hoffentlich sucht er sich einen "normalen" Meisenkasten aus !
Wenn wirklich bald Mauersegler anfliegen versuchen sie oft erfolgreich passende Kästen zu erobern.
Und dann geht es rauhbeinig zu.
VG
Swift_w
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Manche Leute halten es offenbar nicht für nötig, unsere Umwelt zu schonen und rasen mit 120 durch geschlossene Ortschaften. >:(
Ich kenne Leute, die machen sich einen Spaß und halten bewusst drauf, wenn eine Katze über die Fahrbahn läuft. ::)
Da hat ein Vogel keine Chance! Zumal Amseln sowieso eher Bodenvögel sind und nicht zu den besten Fliegern gehören. Dasselbe Schicksal hat übrigens einen Feldsperling einige Straßen weiter ereilt. :-[
Es ist immer wieder deprimierend, tote Vögel aufzufinden, vor allem wenn man sie im Winter gefüttert hat und ihnen Nistmaterial zur Verfügung stellt und den Kleinen beim Aufwachsen zusieht. Das Amselnest bei den Nachbarn wurde gestern früh ausgeräumt, auch eine andere befreundete Familie hatte kein Glück - auch dort hat sich ein Räuber die Brut geschnappt, vermutlich eine Katze. :'(
Die Trauerschnäpper sind ja wirklich hübsche Tierchen. Schade, dass es die hier im Norden nicht gibt. Die hätte ich auch gerne im Garten!
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Schade, dass es die hier im Norden nicht gibt. Die hätte ich auch gerne im Garten!
Neinties, wo in Norddeutschland wohnst Du denn?
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Hamburger Umland.
Leider kenne ich die Fliegenschnäpper nur von Bildern, dabei sehen die so niedlich aus :)
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Das Amselnest bei den Nachbarn wurde gestern früh ausgeräumt, auch eine andere befreundete Familie hatte kein Glück - auch dort hat sich ein Räuber die Brut geschnappt, vermutlich eine Katze. ...
Genau. Eichelhäher, Elstern, Krähen und Eichhörnchen sind ja Körnerfresser.
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Das Amselnest bei den Nachbarn wurde gestern früh ausgeräumt, auch eine andere befreundete Familie hatte kein Glück - auch dort hat sich ein Räuber die Brut geschnappt, vermutlich eine Katze. :'(
Dass Katzen das Nest ausgeräubert haben kann man nicht ausschließen.
Wahrscheinlicher ist aber, dass Elstern die Übeltäter waren. Sie sind dafür bekannt, dass sie einen großen Anteil am Schwund der Singvögel haben.
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Hamburger Umland.
Das ist für den Trauerschnäpper nicht zu nördlich. Der kommt auch in Skandinavien vor. Es gibt einen schmalen Rand im Westen - entlang der Nordsee, an dem er nur Durchzügler ist, auf meiner Verbreitungskarte kann ich aber nicht erkennen, ob HH noch in diesem Streifen liegt.
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Trauerschnäpper
Hamburger Umland.
Leider kenne ich die Fliegenschnäpper nur von Bildern, dabei sehen die so niedlich aus :)
Hallo Neinties,
wie Oile schon schrieb, müßte der zutrauliche Trauerfliegenschnäpper auch in Deiner Gegend vorkommen; d.h. Hamburger Umland u. Schleswig-Holstein (außer Westküste).
Fast in jedem Wald, Park, Obstbaumgärten; sonnenliebend.
Die Ankunft dürfte sich bis Anfang Mai erstrecken.
Bei uns im öffentlichen Schloßgarten singt nur mal einer.
Wirklich hoch interessant wenn sie in einem Nistkasten brüten;
1 Monat lang mehrere hundert mal am Tag charakteristischer Gesang (im Wald sofort zu hören); weniger scheu als Blaumeisen; füttern fast alle 2 Minuten wie die Weltmeister;
kurven geschickt (wie Rauchschwalben) um Obstbäume; Ansitzjäger bei der Jagd nach fliegenden Insekten; rüttelt dabei oft und vor Nistkästen.
Trauerfliegenschnäpper
Nestkamera:
http://webcam.pixtura.de/Trauerschnaepper/
Trauerschnäpper paßt in jeden Meisenkasten ab Flugloch-Durchmesser 30 mm !
VG
Swift_w
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Gestern war das Amselnest leer. Die Jungvögel hatten gerade mal Federkiele. Ich vermute, daß die Elstern dort zugeschlagen haben. :'(
Es war aber auch ein blöder Brutplatz...
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Genau. Eichelhäher, Elstern, Krähen und Eichhörnchen sind ja Körnerfresser.
Das vielleicht nicht, aber die kommen nicht in unsere Gärten weil das Füttern von Möwen und Rabenvögeln in Norddeutschland nicht erwünscht (teilweise sogar unter Geldbußen verboten!) ist und die Tiere dementsprechend Abstand zu besiedeltem Gebiet halten und ihre Scheu dem Mensch gegenüber nicht ablegen.
Und da ich jeden Abend zwei lauernde Katzen vertreibe, die seelenruhig unter den Nestern auf ihre Beute warten, liegt der logische Schluss ja wohl nahe, dass es eine Katze war.
Zumal beide Familien in einer Doppelhaushälfte wohnen, wo deren Nachbarn jeweils eine der Katzen halten. :P
Wo sollen die Eichelhäher denn herkommen? Die gibt es hier nur in Wäldern außerhalb der Siedlung und wenn eine Elster im Winter unseren Garten überquert, ist das schon eine kleine Sensation.
Lediglich Rabenkrähen sehe ich in letzter Zeit vermehrt, aber auch die halten sich von den Häusern fern. Soweit wie einige Kilometer weiter in Richtung Innenstadt, wo es die Raben gelernt haben, Mülltonnen mit dem Schnabel zu öffnen, sind wir gottseidank noch lange nicht.
Das mit dem Trauerschnäpper überrascht mich positiv, da im Kosmos-Vogelführer von einer toten Zone die Rede ist: "Fehlt in Norddeutschland." ???
Drei Kästen sind noch frei, oder nimmt er auch Halbhöhlen an? Dann hätte er noch mehr Auswahl :)
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"Meine" Trauerschnäpper brüten jetzt das 3. Jahr in Folge im gleichen Meisenkasten, bzw. sind grad damit fertig, jetzt wird gefüttert.
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Bei uns schleppt gerade eine Amsel jede Menge Baumaterial für ein Nest in unser Clematisgestrüpp am Haus. Und die Meisen haben auch erst seit zwei Tagen aufgehört, hinter unserer Holzfassade ihr Heim gemütlich einzurichten. Bis dahin klopfte und hämmerte es dauernd. ;D
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weil das Füttern von Möwen und Rabenvögeln in Norddeutschland nicht erwünscht (teilweise sogar unter Geldbußen verboten!) ist und die Tiere dementsprechend Abstand zu besiedeltem Gebiet halten und ihre Scheu dem Mensch gegenüber nicht ablegen.
Wo sollen die Eichelhäher denn herkommen? Die gibt es hier nur in Wäldern außerhalb der Siedlung und wenn eine Elster im Winter unseren Garten überquert, ist das schon eine kleine Sensation.
Lediglich Rabenkrähen sehe ich in letzter Zeit vermehrt, aber auch die halten sich von den Häusern fern. Soweit wie einige Kilometer weiter in Richtung Innenstadt, wo es die Raben gelernt haben, Mülltonnen mit dem Schnabel zu öffnen, sind wir gottseidank noch lange nicht.
Gefüttert werden die Krähenvögel hier auch nicht. Aber sie finden genug, auch auf jedem Komposthaufen. Eichelhäher sind bei uns im Winter immer da, auch schon im Herbst: Nüsse, Eicheln usw. sind für sie sehr attraktiv.
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Hallo neinties.
Es ist schade, daß Du Deinen selbstlosen Einsatz für die Vögel so schlecht vergolten bekommst, wenn deinen Zöglingen das vorzeitige Ende ereilt.
Die Nachbarkatzen sind ein von Menschen gemachtes Problem für Deine Piepmätze, die Natur hat es aber so eingerichtet, daß diese auch sonst auf keinen Fall überhandnehmen.
Der Eichelhäher ist Allesfresser. Seine tierische Kost besteht aus Wirbellosen und deren Larven, vor allem im Frühjahr auch aus Vogeleiern und Nestlingen.
Quelle: Wikipedia
Eichhörnchen gehören zu den Allesfressern. Dabei variiert die Nahrung der Tiere je nach Jahreszeit. Sie besteht in erster Linie aus Beeren, Nüssen und anderen Früchten sowie Samen. Daneben werden auch Knospen, Rinde, Saft, Blüten, Flechten, Körner, Pilze, Obst und wirbellose Tiere wie beispielsweise Würmer gefressen. Auch Vogeleier und Jungvögel[18] sowie Insekten, Larven und Schnecken gehören zum Nahrungsspektrum.
Quelle: Wikipedia
In meinem Garten füttere ich kein Eichhörnchen, ich hatte auch nie eines beobachtet. Trotzdem ist eines in meiner Regenwassertonne beim "baden" verunglückt. Logischerweise hätte das garnicht sein können.
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Kater Topolino hat Hausarrest, wenn meine Vögel ausfliegen, das "schmeckt" ihm zwar garnicht ;D, aber hat sich immer gut bewährt. Die Meisen bekommt er sowieso nicht, die Amsel- und Drosseljungen müssen wenigstens schon 2 m hoch auf den Zweigen sitzen. Nachbarskatzen werden mit Leidenschaft von unserem Hundegeschwader gejagd, Topolino gehört zum Rudel die enspringt dem Tanz..... ;D ;)
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Hier mal ein Einblick ins Grünfinkennest.
Sollten die Eier nicht eigentlich braune Sprenkel aufweisen?
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Gestern noch nackt, kann man heute schon erkennen, was es einmal wird. :D
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Neinties, wie kommst Du da ran? Hast Du überall Leitern aufgestellt oder hast Du Flügel :o ?
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Moin
unsere Trauerschnäpper sind immer noch auf Wohnungsbesichtigungtour - das ist echt lustig, alle 30min scheint ein anderer Kasten interessant zu sein ;D
Ich denk aber auch, dass es 2 Paare sind, weiss nur nicht, ob die in einem Garten klar kommen vom Abstand. Kleine Revierkämpfe konnte ich schon beobachten.... mit der Familie Meise haben sie sich auch schon angelegt. Bin mal gespannt wie lange sie noch brauchen um sich zu entscheiden 8)
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"Meine" Trauerschnäpper brüten jetzt das 3. Jahr in Folge im gleichen Meisenkasten, bzw. sind grad damit fertig, jetzt wird gefüttert.
Hallo Pewe,
klasse. :D
So erstaunlich früh schon eine Trauerschnäpper-Brut in der Lüneburger Heide.
In unserer Gegend (mittelhessisches Hügellang) hört man junge Trauerschnäpper in Nistkästen erst ab ca. 25.Mai bis 10.Juni.
Hast Du zahlreiche Meisenkästen,
und oder hälst Du den einen immer frei bis die Trauerschnäpper ankommen ?
Verschließen des Fluglochs mit Lappen oder kleiner Holzplatte ?
VG
Swift_w
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Ja, eine Trittleiter ist bei der Beobachtung von Vogelnestern schon von Vorteil. Die höchsten Nester sind aber auch nur drei Meter hoch - die Haussperlingskolonien in den Dachrinnen.
Außerdem habe ich mein Kamerastativ an eine Holzlatte geklebt. Mit dieser Konstruktion lassen sich auch Videos von Nestern in großer Höhe anfertigen.
Die Vögel stört es nicht, solange man nicht filmt, während gebrütet wird.
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Hier noch ein Gruppenfoto als Erinnerung, bevor die Kleinen ausfliegen:
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Und die Mama:
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Familie Amsel beginnt derweil mit dem Bau ihres Nestes für die zweite Jahresbrut und hat sich dafür einen Strauch direkt neben der Terrasse ausgesucht, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nest der Singdrosseln.
Das kommt genau hin - wenn die kleinen Drosseln ausfliegen, beginnt die Amsel, zu brüten. So habe ich den ganzen Sommer über etwas zu sehen:)
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Gestern war das neue Amselnest noch leer...
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...heute liegt das erste Ei drin :o
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Den jungen Drosseln geht es gut, wenn der "Essen auf Flügeln"-Service doch nur nicht immer so lange brauchen würde... :D
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Fräulein Grünfink hat den Stress noch vor sich... ::)
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Und ob diese junge Dame (erstmals hier gesichtet) sich wohl für einen der Halbhöhlenkästen interessiert ???
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In meinem alten Kirschbaum (er ist anscheinend morscher als mir lieb ist) brüten derzeit Kleiber und Stare, es herrscht reger Flugverkehr :D
Mich wundert nur, dass sie sich nicht ins Gehege kommen, beiden wird ja nachgesagt, dass sie während der Brutzeit ihr Revier vehement verteidigen.
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Neben den anderen brütenden Gästen kann ich jetzt immer Grünfinkens beobachten. Ständig schießen sie im Flug in Fensterhöhe ums Haus und sie haben, wie immer, ihr Nest im alten Wacholder vor dem Küchenfenster gebaut. Ich glaube, da ist schon jemand geschlüpft, man kam schon mit gefülltem Schnabel geflogen.
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Ja, da tut sich überall was.
Seit ein paar Tagen höre ich ein pipsen aus dem ersten Mauerseglerkasten, wenn der Herr Papa mit vollem Schnabel angeflogen kommt.
Was die Rotschwänzchen machen, verstehe ich nicht ganz. Manchmal sehe ich zwei die mit vollem Schnabel anfliegen, eines sitzt im Nest, Ménage à Trois?
Endlich hat sich mein Warten und die vielen Ohnevogelfotos gelohnt:
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Die jungen Drosseln verhalten sich sehr leise und heimlich, ganz die Mama.
Anders dagegen die Spatzen - die Kleinen tschilpen laut unterm Dach hervor!
Auch sonst hat sich viel getan - im zweiten Hänflingnest liegen bereits drei Eier und heute früh habe ich zum ersten Mal einen Gartenrotschwanz hier gesehen!
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7 Mai 09 Gelege vom Hausrotschwanz
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Irgendetwas muss mit meinen Hänflingen passiert sein!
Statt der fünf Eier liegen nur noch vier im Nest - die sind jedoch intakt. Auch ist der Bau unangetastet, doch von Herrn und Frau Hänfling nichts zu sehen!
Gestern habe ich sie nicht ein einziges Mal beim Brüten entdeckt, obwohl sie noch am Vorabend brav auf dem Nest saß. Finkenvögel sind während der Brut sehr zutraulich und wenig scheu. Man kann sich ihnen auf eine Handbreite nähern, ohne sie zu verscheuchen.
Da muss schon ein Feind kommen, dass sie davonfliegen und ihre Brut im Stich lassen.
Ich hoffe, dass sie die Eier wieder bebrütet, bevor sie auskühlen! Aber wenn sich bis Montag nichts mehr tut, haben sie ihr Nest wohl aufgegeben, was sehr schade wäre!
Was meint ihr?
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Ich weiß jetzt, wer für die Zerstörung der Hänflingbrut verantwortlich ist! >:(
Vom Fenster aus konnte ich sehen, wie eine Elster heimlich aus der Hecke aufflog!
Bin natürlich sofort nach draußen, um nachzusehen, ob sie das Nest der Grünlinge ausgeräumt hat - leider war es zu spät. :-[
Von den sechs Eiern hat sie sich mindestens eins geschnappt, einige lagen noch im Nest - das Nest war unbeschädigt. Diese Art des Ausraubens lässt darauf schließen, dass das fehlende Ei im Efeu auch einer Elsterattacke zum Opfer fiel.
Ein Ei hat sie bei der Flucht auf den Boden fallen lassen, es ist aber auf weicher Erde gelandet und dadurch zum Glück heil geblieben.
Das Ei habe ich zurück ins Nest gelegt, aber meine Hoffnung, dass die Grünfinkenmutter die Brut wieder aufnimmt, ist wohl vergeblich. :-\
Es ist echt enttäuschend! In den Dachrinnen befinden sich etliche Spatzenkolonien - warum hat sie sich nicht da ein oder zwei Eier herausgegriffen?
Gerade die Grünfinkenmutter musste ihr Opfer werden, die schon tagelang brütet. Die Jungen wären am Wochenende geschlüpft!
Ist es typisch für Elstern, dass sie eine Vorliebe für das Gelege von Finkenvögeln haben? ???
Überhaupt überrascht es mich, dass die Elster den Park verlassen und die menschlichen Siedlungen aufgesucht hat. Das kommt normalerweise höchstens einmal pro Winter vor und selbst dann überfliegt sie das Haus nur.
Ich bin echt deprimiert! Das war das einzige Grünfinkennest... :'(
Dass die jungen Spatzen heute ausgeflogen sind, kann nicht über den Verlust der Finken hinwegtäuschen! :-[
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Elstern oder Krähen nehmen alles was sie finden. Die hätte später auch die Jungen geholt.
Die Spatzennester werden wohl nicht in der Dachrinne sein, sonder unterm DAch dahinter. Denn in der Dachrinne würde die ja bei jedem Regen überschwemmt werden. Und unter den Dachvorsprung kommt der große Vogel halt nicht.
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Elstern oder Krähen nehmen alles was sie finden.
Müssten dann nicht bereits etliche Singvogelarten vom Aussterben bedroht sein? Wie hoch sind die Verlustzahlen durch Räuber in einem durchschnittlichen Jahr? Gibt es hier negative Tendenzen?
Der Logik nach haben Rabenvögel doch keine natürlichen Feinde. Wenn diese Tiere immer mehr Nester von Sängern ausbeuten, selber aber nicht in ihrer Verbreitung von der Natur kontrolliert werden, gibt es doch irgendwann ein Missverhältnis und ein Überangebot der Krähen und Elstern!?
Hier hat ein einziger Vogel bereits zwei Singvogelbruten zerstört und somit die wochenlange Arbeit der Sänger zunichte gemacht. Woher weiß die Elster, dass sich genau an der gut versteckten Stelle ein Vogelnest befindet? Jagd sie per Zufall oder spioniert sie die Singvögel gezielt aus?
Die Nester der Haussperlinge befinden sich sowohl unterm Dachfirst als auch direkt in den Dachrinnen. Dort wird hohl gebaut, aber es kommt durchaus vor, dass ein Nest bei starkem Niederschlag weggespült wird. So konnte ich vor einiger Zeit einen Sperling aus dem Brunnen retten, der Zufluss wird durch die Dachrinnen gespeist.
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Die Elstern nehmen bei uns in schöner Regelmäßigkeit die Singvögelnester aus. Bei fünf von fünf Amselnestern im letzten Jahr ist das geschehen und von meiner Beobachtung aus werden die Amseln weniger. Meistens ist es immer der selbe Ablauf, die Amsel baut, es werden die ersten Eier gelegt. Dann verschwindet erst ein Ei und am Tag darauf sind alle Eier weg und die Amsel verschwunden.
Die Elstern fliegen auch Inspektionstouren an den Nistkästen vorbei und man muß sich schon fast tarnen um sie überhaupt wahrzunehmen. Sie wissen ganz genau das der Mensch sie vertreibt und achten sehr darauf nicht aufzufallen.
Außerdem bemerke ich, dass sie sehr neugierig sind und alles was ich im Garten verändere sehr sehr vorsichig einer Inspektion unterziehen. An einem sehr stillem Morgen im Sommer haben ich die Elstern mal beobachtet wie sie bei uns auf dem Spielplatz vor dem Haus mit dem liegen gebliebenem Spielzeug der Kinder gespielt haben, seit dem bin ich überzeugt das die Tiere viel lernfähiger sind als man glaubt.
Ich sehe sie auch regelmäßig mit Jungvögeln im Schnabel oder finde Teile von Jungvögeln.
Ich würde sagen, bei uns ist es Alltag.
Gruß Birgit
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Neinties, das tut mir leid, dass bei Dir die Nester ausgeraubt worden sind!
Hier in der Stadt gibt es im Winter unglaubliche Schwärme von Elstern, mehr als dreissig Tiere auf einem Haufen hab ich mal gezählt. Die Krähen tauchen nur im Spätherbst und Anfang des Winters im Garten auf, sind dann aber auch soviele, dass es fast gruselig ist (sie finden halt klasse, dass es bei uns drei große Nussbäume und eine ausgewachsene Eiche gibt - so schnell kann man gar nicht auflesen, wie sie die Nüsse und Eicheln davontragen und an anderen Stellen vergraben (deshalb jäte ich zur Zeit auch kleine Eichen und Nussbäume aus den Gemüsebeeten ::) )
Seit dem Frühjahr spazieren zwei Elstern durch den Garten, ich vermute, dass sie in den hohen Fichten des Nachbars brüten.
Bei mir brütet ein Hausrotschwanz direkt über der Tür des Gartenhauses unter dem Dachüberstand, ich bewege mich langsam und versuche, keinen Lärm zu machen, meist bleibt der brütende Vogel sitzen, wenn ich da unterwegs bin. Direkt neben dem Gartenhaus brütet ein Amselpärchen - allerdings habe ich das wechselnde Kommen und Davonfliegen von Herrn und Frau Amsel in den letzten Tagen nicht mehr beobachtet; ich hoffe, dass dort nichts schief gegangen ist (auch wenn sie meine Mulchschicht in den Gemüsebeeten flächendeckend durcheinander und auf die Keimlinge schmeissen ;) )
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Krähenvögel nisten in hohen Koniferen. Dort, wo viele Gartenbesitzer Koniferen haben, finden sich auch Elstern und Krähen.
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Für den Frieden mit dem Nachbarn nehm ich auch zwei Elstern in Kauf. Die Krähen gibt es in der Stadt im Winter ohnehin - Koniferen in Gärten (gegen die ich ganz entschieden was hab) braucht es dafür nicht.
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Elstern oder Krähen nehmen alles was sie finden.
Müssten dann nicht bereits etliche Singvogelarten vom Aussterben bedroht sein? Wie hoch sind die Verlustzahlen durch Räuber in einem durchschnittlichen Jahr? Gibt es hier negative Tendenzen?
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Es sind ja auch etliche auf der Roten Liste. Grad Hecken- und Bodenbrüter sind arg zurückgegangen.
Da sind die Rabenvögel jetzt nicht die alleinige Ursache aber eben ein negativer Einfluss unter vielen. Daneben eben Katzen und fehlende dichte Hecken sowie Verarmung der Insektenwelt.
Letztendlich suchen die Elstern immer überall nach fressbarem. Und die aussichtsreichen Ecken mit Nestern lernen die auch schnell.
mfg
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Rotkehlchen
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Toll, thogoer! :D Glückspilz. :)
Amur, stimme Dir voll zu.
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"Meine" Trauerschnäpper sind diese Woche wohl ausgeflogen - nix mehr los im Meisenkasten
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"Meine" Trauerschnäpper sind diese Woche wohl ausgeflogen - nix mehr los im Meisenkasten
Pewe, ist das für Trauerschnäpper nicht zu früh? Vielleicht haben sie sich für einen anderen Kasten entschieden?
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Fressfeinde der Vögel
Elstern oder Krähen nehmen alles was sie finden.
Müssten dann nicht bereits etliche Singvogelarten vom Aussterben bedroht sein? Wie hoch sind die Verlustzahlen durch Räuber in einem durchschnittlichen Jahr? Gibt es hier negative Tendenzen?
Es sind ja auch etliche auf der Roten Liste. Grad Hecken- und Bodenbrüter sind arg zurückgegangen.
Da sind die Rabenvögel jetzt nicht die alleinige Ursache aber eben ein negativer Einfluss unter vielen. Daneben eben Katzen und fehlende dichte Hecken sowie Verarmung der Insektenwelt.
Letztendlich suchen die Elstern immer überall nach fressbarem. Und die aussichtsreichen Ecken mit Nestern lernen die auch schnell.
mfg
Hallo Amur,
Du blickst voll durch bei den Fressfeinden der Vögel.
Wo Tieransammlungen sind stellen sich immer Fressfeinde ein.
Dennoch schaffen diese es nicht gängige Vogelarten in ihren Beständen zu bedrohen;
ist allerdings mit hohem Blutzoll und Quälereien verbunden.
Katzen sind die bei weitem häufigsten Beutegreifer im menschlichen Siedlungsbereich.
Vom Menschen eingeführt, astronomisch vermehrt;
es gibt allein in Deutschland 7 Millionnen Hauskatzen. !!!!! !!
Hinzu kommen noch Marder und die heftigen Waschbären.
Besonders Elstern und Eichelhäher durchkämmen systematisch sämtliche Hecken und Bäume nach Vogelnestern.
Stark gefährdet sind allerdings seltene Bodenbrüter.
VG
Swift_w
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Für den Vogel ist es eine Katastrophe, wenn beide Jahresbruten (oder bei einigen Arten noch mehr!) zerstört werden.
Vor allem warten die Elstern bis zum Schluss, wenn die Jungen im Ei schön groß sind oder die Jungvögel kurz vor dem Ausflug stehen. So ist die Brut hin und der Sänger hat keine Chance, diese Brut zu ersetzen, indem er neu baut.
Würden sie zu Beginn zuschlagen, hätte der Singvogel noch eine Chance.
Das Grünfinkennest wurde übrigens nicht mehr angenommen, die Altvögel wurden aus dem Garten vertrieben. Gestern Abend war das komplette Nest leer, bis auf ein kleines Stückchen Schale und einige Dotterreste.
Es ist wirklich nicht zu glauben...Gerade die seltenen Finken :(
Ich hatte mich so auf die kleinen Grünlinge gefreut.
Ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis das zweite Hänflingnest ebenfalls einem Räuberangriff zum Opfer fällt.
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"Meine" Trauerschnäpper sind diese Woche wohl ausgeflogen - nix mehr los im Meisenkasten
Hallo Pewe,
hoffentlich hast Du noch 2 - 3 freie Nistkästen in der Nähe.
Saison fängt ja erst an für die Trauerschnäpper wie Oile sagt.
Dann haben sie mehr Auswahlmöglichkeiten und Chancen.
Bei und im öffenlichen Schloßgarten singt ein Trauerschnäpper und ein Gartenrotschwanz.
Dort hängen ca. 20 verschiedene Nistkästen.
VG
Swift_w
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Die Heckenbraunelle sehe ich nun auch nicht mehr. Wahrscheinlich ist ihr Nest, das auf etwa 2 Meter 50 Höhe in einer Tannenspitze steht, auch geplündert worden.
Toll. ::)
Die Türkentauben haben ihren Brutplatz einen halben Meter tiefer noch vor Beginn der Brut aufgegeben. :'(
Irgendwann wird es hier nur noch Amseln und Haussperlinge geben.
:'(
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Ja, fast sieht es so aus, Spatzen fliegen hier in Heerscharen herum, warum der am Aussterben sein soll, ist mir schleierhaft.
Jetzt haben mir die Spatzen die Meisenjungen aus dem Nest geworfen. die hatten schon kleine Federchen an den Flügelchen. Eines lag auf dem Weg, tot. Das ganze Nest war leer. Die Meisen brüteten in einem Mauerseglerkasten.
Hier noch ein Bild von den gleich daneben brütenden Rotschwänzchen.
Da sie aufs heftigste von mehreren Spatzen attackiert wurden, konnten die Eltern kaum noch ans Nest fliegen um ihre Jungen zu füttern.
Mit ihrem Gelärme machten die Spatzen gleich auch noch die Raubvögel, Krähe und Elster auf die Rotschwänzchen aufmerksam.
Vier Junge sind im Nest, auch die Meisenkinder waren etwa gleich gross!
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Haussperlinge haben junge Kohlmeisen rausgeworfen
Ja, fast sieht es so aus, Spatzen fliegen hier in Heerscharen herum, warum der am Aussterben sein soll, ist mir schleierhaft.
Jetzt haben mir die Spatzen die Meisenjungen aus dem Nest geworfen. die hatten schon kleine Federchen an den Flügelchen. Eines lag auf dem Weg, tot. Das ganze Nest war leer. Die Meisen brüteten in einem Mauerseglerkasten.
Hier noch ein Bild von den gleich daneben brütenden Rotschwänzchen.
Da sie aufs heftigste von mehreren Spatzen attackiert wurden, konnten die Eltern kaum noch ans Nest fliegen um ihre Jungen zu füttern.
Mit ihrem Gelärme machten die Spatzen gleich auch noch die Raubvögel, Krähe und Elster auf die Rotschwänzchen aufmerksam.
Vier Junge sind im Nest, auch die Meisenkinder waren etwa gleich gross!
Hallo Marcir,
schlimm, dass die "frechen" Haussperlinge die jungen Kohlmeisen aus dem Mauerseglerkasten rausgeworfen haben. Das tut mir sehr Leid. :o
War schon ungünstig, dass die Kohlmeisen überhaupt in den einen Seglerkasten gegangen sind.
Richtig, dass Du die Mauerseglerkästen erst mal zugemacht hast gegen die aufdringlichen Haussperlinge.
Hoffentlich verziehen sie sich bald und lassen das Hausrotschwanz-Nischennest daneben in Ruhe !
Dort wo Haussperlinge überhand nehmen, kann man Meisenkästen mit Bohrung max. nur 30 mm aufhängen. Da passen alle Meisenarten und Trauerfliegenschnäpper durch; Feldsperlinge auch.
Haussperlinge nicht mehr; brauchem mind. 32 mm.
Mauersegler halt weiter anlocken mit Lockruf-CD.
Wenn sie anfliegen halt Einfluglöcher der Seglerkästen wieder frei machen.
Wenn die Mauersegler erst mal einen Seglerkasten besiedeln, haben die Haussperlinge in diesem Bereich sowieso nichts mehr zu melden !
Für ein offenes Hausrotschwanz-Nischennest interessieren sich die Mauersegler nicht.
VG
Swift_w
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Der Irrglaube, dass der Haussperling vom Aussterben bedroht sei, geht einfach auf natürliche Schwankungen bei der Vogelzählung zurück.
Wird er in einem Jahr von allen Beteiligten nur einmal gezählt, im Vorjahr dagegen zweimal, so wird das Ergebnis hochgerechnet und daraus ergibt sich der logische (aber nicht korrekte) Schluss, dass die Spatzenpopulation drastisch abgenommen hat.
Es ist richtig, dass der Sperling im Innenstadtbereich immer weniger Nistmöglichkeiten vorfindet. Doch dies gilt nicht für den Speckgürtel der Städte oder für Dörfer.
Und Spatzen sind mitunter sehr kreativ und innovativ, was den Wahl ihres Brutplatzes angeht... ::) Um die müssen wir uns wahrlich keine Sorgen machen.
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Ja, fast sieht es so aus, Spatzen fliegen hier in Heerscharen herum, warum der am Aussterben sein soll, ist mir schleierhaft.
Das erinnert mich an den Ausspruch eines Bekannten. Ich zitiere:
"Was reden die dämlichen Naturschützer eigentlich immer vom Waldsterben durch Autoabgase? Die Bäume an der Autobahn sind doch grün?"
Der Haussperling steht bei NABU 2008 auf der Vorwarnliste.
Lieber Gruß
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Der Haussperling steht bei NABU 2008 auf der Vorwarnliste
...und war paradoxerweise sowohl bei der Vogelzählung in 2008 als auch in den Vorjahren immer weit abgeschlagen Erstplatzierter mit den meisten Sichtungen! ::)
Als häufigster Vogel in Städten und Dörfern entpuppte sich mit rund 135.000 Sichtungen erneut der Haussperling. Durchschnittlich fünf Spatzen wurden pro Beobachtungsstunde gezählt. Den Großstadtrekord verzeichnete Berlin mit mehr als sieben pro Stunde.
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/ergebnisse/index.html
Ich kann angesichts mehr als zehn Nestern in den Dachrinnen nun wirklich nicht bestätigen, dass die Spatzenpopulation abgenommen hat. Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube, der auf Schwankungen bei der Stunde der Gartenvögel zurückzuführen ist.
Die Behauptung, der Haussperling sei vom Aussterben bedroht, wird doch durch die Ergebnisse bei der Vogelzählung ad absurdum geführt. Eher bedroht der Haussperling den Feldsperling, den es hier nur noch selten gibt!
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Die Behauptung, der Haussperling sei vom Aussterben bedroht, wird doch durch die Ergebnisse bei der Vogelzählung ad absurdum geführt.
Wo wird das behauptet? Vorwarnliste heißt nicht vom Aussterben bedroht. Aber das weißt Du ja sicher. ::)
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Das habe ich schon oft gehört und gelesen.
Z.B. hier:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/390/319262/text/
http://www.n-tv.de/878648.html
http://www.welt.de/print-welt/article324220/Der_Haussperling.html
http://www.vivatier.com/rasse/haussperling/318
http://www.deutschewildtierstiftung.de/projekte/haussperling/unterstuetzer/hamberger_retten_spatz.php
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Aber so wird es dann ausgelegt - der Spatz vom Aussterben bedroht!
Wenn wir vom Verein aus alle Nistkästen (hier im Dorf 40) reinigen, sehen wir genug Spatzennester. Mindestens die Hälfte.
Sogar ganz makaber hatte ein Spatz kurzen Prozess gemacht und baute kurzerhand sein eigenes Nest auf ein brütendes Meischen! Es lag tot auf seinen Eiern, darüber das Spatzennest.
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Hallo Pewe,
hoffentlich hast Du noch 2 - 3 freie Nistkästen in der Nähe.
Saison fängt ja erst an für die Trauerschnäpper wie Oile sagt.
Dann haben sie mehr Auswahlmöglichkeiten und Chancen.
Hab ich - insgesamt 3. Angenommen wird aber nur einer, der wo auch die Trauerschnäpper wohnten. Weiß leider nicht warum. Vielleicht wird der eine ja noch mal bezogen. Muss ihn aber noch ausputzen.
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Und hier noch der "Eingang" zum Rotkehlchennest
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Besser?
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Ich hoffe Rotkehlchen werden dann in ein paar Jahren unseren Todholzwall am Deich besiedeln. Wenn er hoch genug ist lasse ich eine Kletterose mit schlimmen Stacheln drüberwachsen, das wird die Katzen schon abhalten, ich hoffe die Elstern auch!
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Irisfool, ich find Dich Klasse! :-*
LG
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Nistkasten-Blenden gegen überhand nehmende Hausperlinge
Aber so wird es dann ausgelegt - der Spatz vom Aussterben bedroht!
Wenn wir vom Verein aus alle Nistkästen (hier im Dorf 40) reinigen, sehen wir genug Spatzennester. Mindestens die Hälfte.
Sogar ganz makaber hatte ein Spatz kurzen Prozess gemacht und baute kurzerhand sein eigenes Nest auf ein brütendes Meischen! Es lag tot auf seinen Eiern, darüber das Spatzennest.
Hallo Marcir,
Dort wo Haussperlinge überhand nehmen, kann man Meisenkästen mit Bohrung max. nur 30 mm aufhängen.
Da passen alle Meisenarten und Trauerfliegenschnäpper durch; Feldsperlinge auch;
sogar der Kleiber noch !
Haussperlinge nicht mehr; brauchem mind. 32 mm !
Ihr könnt z.B. auch ca. 3/4 Eurer Vereinsnistkästen einfach "meisenfreundlich" umrüsten, wenn es sich um Holzkästen handelt:
Blende mit nur 30 mm Flugloch-Durchmesser vor große Einfluglöcher anschrauben:
Holzbrettchen ca. 12 x 8 x 2 cm, mit Bohrung 30 mm.
Mauersegler halt weiter anlocken mit Lockruf-CD.
Wenn sie anfliegen halt Einfluglöcher der Seglerkästen wieder frei machen.
Wenn die Mauersegler erst mal einen Seglerkasten besiedeln, haben die Haussperlinge (und ebenfals Stare) in diesem Bereich am Haus sowieso nichts mehr zu melden !
Dann hätten sie "ihre Meister gefunden."
VG
Swift_w
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Und hier noch der "Eingang" zum Rotkehlchennest
Hallo Thomas,
seltener "Schnappschuß" von einem versteckten Rotkehlchennest. :)
Wie sieht es aus mit Seglervögeln in Deinem Heimatort/Umgegend / nordital. Alpen ?
Alpensegler, Fahlsegler, Mauersegler ?
VG
Swift_w
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Menschen, die ein brütendes Rotkehlchen im Garten haben, sind sehr glücklich. Ich bewundere dich :) Du wirst viel Freude haben, den Kleinen beim Ausfliegen zuzuschauen.
Obwohl mein Rotkehlchen mehrfach den Nistkasten inspiziert hat, hat es sich nicht entschieden, dort zu brüten. Drei Halbhöhlenkästen habe ich für das Rotkehlchen angebracht, in unterschiedlicher Lage und zu diversen Himmelsrichtungen.
Die werden leider nicht angenommen.
Inzwischen wurde (wie vermutet) auch das zweite Hänflingsnest leergeräumt. Wieder die Elster. Es ist echt enttäuschend! Damit habe ich keine Finken mehr im Garten, nur noch Haussperlinge und Amseln. Dabei hatte ich mich so auf die Kleinen gefreut.
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Am 1. Mai sind sie eingetroffen, haben die Halbhöhle besichtig und
sind mittlerweile eingezogen. Letztes Jahr brüteten im Kasten schon T.-schnäpper.
Sind Trauerschnäpper-Pärchen standorttreu ?
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Toll, jetzt fehlen auch noch im Amselnest zwei der ursprünglich fünf Eier - der brütende Altvogel ist verschwunden!
Dabei saß die Amsel in einem Busch, da kommt im Leben keine Elster rein!
Ich hab echt die Schnauze voll! Das war das letzte Jahr, dass ich hier Singvögel ansiedle. :'(
Das macht wirklich keinen Spaß und für die Vögel ist es eine Qual, erst mühevoll das Nest zu bauen und dann bestohlen zu werden.
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Und hier noch der "Eingang" zum Rotkehlchennest
Hallo Thomas,
seltener "Schnappschuß" von einem versteckten Rotkehlchennest. :)
Wie sieht es aus mit Seglervögeln in Deinem Heimatort/Umgegend / nordital. Alpen ?
Alpensegler, Fahlsegler, Mauersegler ?
VG
Swift_w
Hier gab es in der der letzen Zeit viel Regen. Die Segler sind unten bei ihren Brutplätzen in Domo- und Villadossola geblieben. Mein Ansiedlungsprojekt ist auf nächstes Jahr verschoben. Ich hatte es auch nicht geschaft die Lockrufe aus dem Internet zuladen. weis nicht ob es an meiner langsamen (ca. 53kbs) Verbindung liegt. Hier singen 2 Gartenrotschwanzm. 1 Nistplatz mir bekannt bei den Kleibern sind die Jungen deutlich zu hören.
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Hallo neinties,
ich kann gut verstehen, dass Du gefrustet bist, aber einige Anmerkungen muss ich jetzt doch loswerden.
Dabei saß die Amsel in einem Busch, da kommt im Leben keine Elster rein!
Ich weiß nicht: Wenn Du da hin kommst, kommt auch die Elster ran.
Ich hab echt die Schnauze voll! Das war das letzte Jahr, dass ich hier Singvögel ansiedle.
Du siedelst die Vögel an? Wie soll das denn gehen? Das höchste, was Du machen kannst, ist zu versuchen, ihnen gute Bedingungen zu schaffen.
für die Vögel ist es eine Qual, erst mühevoll das Nest zu bauen und dann bestohlen zu werden.
Könnte es sein, dass das eine sehr vermenschlichende Sicht der Dinge ist?
In meinem Garten sind Verluste übrigens trotz vielen Katzen, sehr aufmerksamen und hungrigen Krähen und Elstern, gering - seit Jahren. Man müsste mal genau sehen, an was das liegen könnte. Die Nester kontrolliere ich allerdings nicht.
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Zu Beginn dieses Threads (den ich gerade erst entdeckt habe) war ja auch von Plastikschnüren als Nestbaumaterial die Rede. Das ist mir auch schon öfter aufgefallen und ich fand es nicht weiter schlimm, bis ich vor drei Wochen ein Amselküken mit so einer Schnur am Bein kopfüber aus dem Nest hängen sah. Ich konnte sie nicht befreien und habe schließlich die Schnur abgeschnitten und bin mit ihr in eine Tierklinik gefahren. Die Tierärztin und mehrere Helferinnen habe einige Zeit gebraucht um das Tier von den mehreren Metern Plastikfäden zu befreien und sie war glücklicherweise nicht nennenswert verletzt. Von der Tierärztin habe ich auch die Info bekommen, daß man ältere Küken - ich glaube sie heißen Asthocker - nach so einem Unfall wieder zurück ins Nest setzen kann. Ich hatte schon öfter gehört, daß die Eltern sie dann nicht mehr füttern würden aber das stimmt scheinbar gar nicht. "Meine" Amsel wurde jedenfalls wieder im Nest aufgenommen. Das Nest war übrigens in einer Gärtnerei, wo jede Menge Kunststoffabfälle rumliegen und es war voll von diesen Schnüren. Sowas sollte man also besser nicht offen rumliegen lassen...
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Ist es typisch für Elstern, dass sie eine Vorliebe für das Gelege von Finkenvögeln haben? ???
Überhaupt überrascht es mich, dass die Elster den Park verlassen und die menschlichen Siedlungen aufgesucht hat. Das kommt normalerweise höchstens einmal pro Winter vor und selbst dann überfliegt sie das Haus nur.
Quelle= Wikipedia:
Mehr als die Hälfte des Bestandes in Europa brütet heute Schätzungen zufolge in und am Rand von bebauten Bereichen. Sie besiedelt insbesondere Einfamilienhausbereiche mit kurz geschnittenen Rasenflächen, daneben Parkanlagen, Alleen, Friedhöfe und große Hausgärten. Früher war sie dagegen auch in Europa ein charakteristischer Vogel der Agrarlandschaft mit Hecken und Feldgehölzen, Alleen oder alten Obstgärten.
Das Gehirn der Elster zählt zu den höchstentwickelten unter den Singvögeln. Die Fähigkeit zur Objektpermanenz, die sich relativ schnell entwickelt, ist sehr ausgeprägt, was im Zusammenhang mit der Entwicklung des Futterhortens steht. Sie können also die Ortsverlagerung eines Objekts nachvollziehen, das vorher nicht zu sehen war (Stufe 6 nach Piaget).[5] Nur Menschenaffen und Hunde erreichen ebenfalls diese Stufe. Die Fähigkeit, selbstverstecktes Futter wiederzufinden, entwickelt sich bei jungen Elstern genau dann, wenn sich ihre Fähigkeit zur Objektpermanenz entwickelt. Nach etwa zehn Wochen beherrschen sie diese Aufgabe vollständig. Folglich verfügen Elstern über hohe Repräsentationsleistungen. Zudem zeigen sie ein komplexes Sozialverhalten und erkennen ihre Artgenossen individuell.
...
Das Zahlenverständnis von Elstern reicht nach Otto Koehler bis zur bestimmten oberen Grenze von Sieben.
neinties, Deine Elster wird sich schlapp lachen, wenn Du mit Leiter, Fotostativ und Kamera zu den einzelnen Nestern pilgerst.
Du solltest mehr als sieben Stellen befummeln, dann bleiben ein paar Nester unberührt.
(Besser wäre vielleicht, dem Räuber garkeine Stellen zu zeigen.)
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@ Zausel
Daüber habe ich schon die ganze Zeit nachgedacht. Das Beste für die Vögel ist also, sie zu ignorieren, gar nicht hingucken ;) .
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oile, es ist aber auch gut, bei der Aufzucht der Elsternbrut zu helfen. Habichte brauchen auch was zu futtern.
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Habichte brauchen auch was zu futtern.
:o ;D
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... und für die Vögel ist es eine Qual, erst mühevoll das Nest zu bauen und dann bestohlen zu werden.
Ist bestimmt so. Nun weiß ich endlich, warum meine Amseln mich immer so wutentbrannt ansehen, wenn ich im Garten bin. Ein Amselküken ist zu meinem großen Leidwesen nicht mehr aus der Wassertonne herausgekommen.
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Ich weiß nicht: Wenn Du da hin kommst, kommt auch die Elster ran.
Ich muss mit viel Mühe meinen langen Arm durch diverse Äste zwängen. Die Elster müsste aber in der Luft flatternd die Eier rauben. Unten findet sie keinen Halt und keine Sitzmöglichkeit.
Daher vermute ich beim Amselnest eher einen Marder. Die Elster kann dort nicht ankommen - unmöglich.
Du siedelst die Vögel an? Wie soll das denn gehen?
Indem ich sie mit Winterfütterung und Auslegen von Nistmaterial (Moos, Äste) sowie dem Anbringen von Nisthilfen hier anlocke.
Wo ein Vogel im Winter ausreichend Nahrung und im Frühjahr gute Brutbedingungen vorfindet, lässt er sich eher nieder, als in einer Betonwüste.
neinties, Deine Elster wird sich schlapp lachen, wenn Du mit Leiter, Fotostativ und Kamera zu den einzelnen Nestern pilgerst.
Macht keinen Sinn. Soviel Intelligenz traue ich den durchaus klugen und lernfähigen Rabenvögeln nicht zu.
Schwer erreichbare Nester räubert sie aus, das gut sichtbare Singdrosselnest (das ich bis zu zwanzig Mal am Tag kontrolliert habe) ist unberührt geblieben. Warum?
Hier hätte sie leichtes Spiel gehabt.
Auch schwachsinnig: Warum frisst sie zwei Eier, lässt die restlichen fünf jedoch liegen und holt sie auch später nicht??? ::)
Außerdem kann die Elster nicht davon ausgehen, dass sich dort, wo häufig Menschen anzutreffen sind, ein Singvogelnest befindet. Dann müsste sie auch Blumenbeete, Dachrinnen oder den Kaffeetisch anfliegen.
Außerdem fliegen brütende und fütternde Vögel ihr Nest täglich bis zu 800 mal an. Der Logik nach müsste sie dadurch eher auf das Nest aufmerksam machen, als wenn ein Mensch einmal pro Woche ein Foto davon macht, wenn weit und breit keine Elster zu erblicken ist.
Oder hat die Elster ein Fernglas ;) ?
Ziemlich unsinnig, hier einen Zusammenhang zu suchen, da sich auch dort ausgeräuberte Nester befinden, von denen ich vorher gar nichts wusste.
Solche Eierraube gab es die letzten Jahre (trotz intensiver Beobachtung der Nester) nicht!
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Neues von der Amselfront ;) :
Die drei Amselküken sind flügge geworden und können jetzt gut fliegen. Herr und Frau Amsel starten in die 2. Runde, diesmal in luftiger Höhe in einem Baum ^^.
LG
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... Ich hab echt die Schnauze voll! Das war das letzte Jahr, dass ich hier Singvögel ansiedle. ...
Ja, etwas vernünftiges für die Natur zu machen, ist so einfach nicht.
(Vielleicht verstecken die Vögelchen dann ihre Eier etwas besser.)
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Gestern saßen sie alle noch im Nest, heute waren sie alle weg. Geht das immer so schnell??
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Ja, die sehen schon ganz proper aus. Häufig verlassen Jungvögel das Nest und werden dann am Boden oder im Gebüsch von den Eltern weitergefüttert.
Meine Amselkinder hat die Elster geholt, und vor zwei Tagen habe ich einen Federberg unterm Kirschbaum entdeckt... so große Federn hatten die Nestlinge noch nicht.
Offensichtlich hat auch die Amselfrau dran glauben müssen, wofür ich aber die über zwanzig (!) Katzen des Nachbars verantwortlich mache.
Der Amselmann ist mir treu geblieben. Er sitzt den ganzen Tag auf seinen Lieblingsplätzen über der Laube und singt, was das Zeug hält. Abends geht er dann im Teich baden...
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Die Kleiber haben sich einen guten Tag zum Ausfliegen ausgesucht: es regnete und die Katzen zogen es vor, auf ihren jeweiligen trockenen Sesselplätzen zu ruhen.
Vorher aber wurde gefüttert wie eh und je
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Zwischendurch sondierte der Sprößling schon mal das Gelände.
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Die Alten konnten es auch nicht lassen und kleiberten weiter am Höhleneingang rum.
Jetzt ist ein eifriges Gepiepse in den umliegenden Bäumen, das ganze Volk turnt hoch oben in den Zweigen rum.
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Kleiber im Garten sind sehr angenehme Zeitgenossen, die sich auch nicht gestört fühlen, wenn man ihnen beim Brüten zusieht.
Vor vier Jahren hatten wir welche im Garten, beim Ausflug haben sich die Kleinen gut an der Hauswand festhalten können.
Verluste bei den Altvögeln habe ich hier zum Glück kaum - ab und zu wird eine Amsel von vorbeirasenden, unbelehrbaren Autofahrern erwischt.
Aber die Elster ist gestern wieder über den Garten geflogen, hat vermutlich Ausschau nach neuen Opfern gehalten.
Ich finde es schade, dass sie nicht einfach ein Ei stibitzen kann und die Vogelmutter dann in Ruhe lässt. Aber die Singvögel geben ihre komplette Brut nach einem Elsterangriff auf, auch wenn noch Eier im Nest verblieben sind.
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Das Nest in der Rhodo ist zum Überlaufen voll. Ich schätze noch 1-2 Tage
dann fliegen sie aus. Erkennt jemand die Vogelart. Wir habe das Nest erst
heute entdeckt, obwohl es unmittelbar hinter unserem Wasserhahn im Garten ist.
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Von wegen 2 Tage :o . Als gerade noch einmal vorbei bin, saßen
nur noch 2 statt 4 drin. ;D
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Heute sind die Meisen, die im Rollladenkasten aufgezogen wurden ausgeflogen.
Das Bild "Futter kommt" ist vom 13.05.2009
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Ich habe auch eine Meisenserie beizusteuern. 1m weg vom Strandkorb in dem ich sass lassen sich die Eltern beim Füttern nie stören.
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:)
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;)
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Leichentransport :'( :'(
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:D
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;D
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8)
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:)
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Leider gab es vorgestern ein Drama, das mir den ganzen Tag nachging. Ich war frühmorgens am Deich beschäftigt, als ich ein komisches Quäk, Quäk am Zwetschgenbaum hörte. Es flog da ein Buntspecht. Bevor ich hinlaufen konnte war er am Brutkasten, zeigte am Loch seinen Schnabel, ein Meislein guckte hoch. Er schnappte es beim Kragen und zog es aus dem Loch, alles in Sekundenschnelle. Ein Schrei und Händeklatschen und er liess es im Flug fallen. Als ich 3 m davon entfernt war kam der Räuber im Tauchflug zurück und packte es vom Boden und flog weg. Einen 2. Anfall kurz darauf konnte ich verhindern. >:( >:( Es waren 7 Eier und die wurden erfolgreich ausgebrütet, dann verstarb ein Vögelchen und wurde abtransportiert. Von den 6 sind es durch den Nesträuber nur noch 2! Der hat das wahrscheinlich schon öfters getan. Ich war stinksauer ::) :P Ich wusste nicht, dass Spechte auch zu den Nesträubern gehören :-\
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Tolle Aufnahmen!
Aber sieh das nicht so eng, so ist die Natur, fressen und gefressen werden. Der Specht hat sicher auch Junge, die Hunger haben.
Liebe Grüße Karin
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Ich weiss, aber dann soll er gefälligst die Vögel holen, die nicht zu meinen Haustieren gehören!!!!!!!!! ::) ::) ::) ;D ;)
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Hallo Irisfool,
bei uns sind die Buntspechte als Nesträuber wohl bekannt. Bei den im Wald aufgehängten Schwegler Betonnistkästen hämmern sie ein Loch neben die Vorderklappe in den Kasten ( die Vorderklappe scheint aus härterem Material) und holen die Jungen heraus. Mit Blechmanschetten kann man sich helfen.
Viele Grüße
Wolfgang
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Hallo Irisfool,
deine Blaumeisen sind echt putzig. :D
Dass findige Buntspechte Einfluglöcher vergrößern und sogar Nistkasten, die mit einem Stahl-Spechtschutz ausgestattet sind, einfach seitlich aufhämmern, war mir bekannt.
Du hast aber das Glück, dass sich die Meislein nicht davon beeinträchtigen lassen.
Bei meinen Marderattacken und Elsterangriffen wurden die Altvögel leider jedesmal vertrieben, so dass sie ihre Brut nicht fortsetzen konnten.
Meine Kohlmeischen sind auch bald soweit, dass sie in die Freiheit fliegen können. Aus dem Kasten schallt lautes Gepiepe, das im ganzen Garten zu hören ist - Herr und Frau Kohlmeise sind pausenlos im Einsatz um Futter zu besorgen.
Für die Hänflinge scheint es doch noch ein gutes Ende zu geben, sie brüten erneut in meinem Garten, nachdem zwei Paaren bereits das Nest leergeräumt wurde.
Die Singdrossel baut ein zweites Mal bei mir im Garten, wie mich das freut :) Allerdings ist ihr Nest noch nicht vollständig mit Lehm ausgekleidet. In der Mitte schaut noch das Moos durch.
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Dein Specht ist aber viel klüger irisfool. Er muß erst kein Extraloch machen. Er macht das mit Köpfchen ;D ;D ;D
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Nistkästen mit Blechverkleidung gegen Specht-Attacken
Hallo Irisfool,
bei uns sind die Buntspechte als Nesträuber wohl bekannt. Bei den im Wald aufgehängten Schwegler Betonnistkästen hämmern sie ein Loch neben die Vorderklappe in den Kasten ( die Vorderklappe scheint aus härterem Material) und holen die Jungen heraus. Mit Blechmanschetten kann man sich helfen.
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo Wolgfang, hallo zusammen,
bei uns im Garten hatte mal ein Buntspecht in der Mitte der Vorderseite eines Blaumeisen-Holzkastens (Flugloch 26,5 mm) fast ein Loch durchgehämmert.
Das kleine Flugloch befindet sich sicherheitshalber nur 2 cm unterm Dach.
Ich hab ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht,
indem ich den Kasten rundrum mit dünnem verzinkten Blech voll verkleidete. ;D
Gepanzert wie ein Ritter; der Kasten lebt heute noch; jedes Jahr von Blaumeisen besiedelt.
Mein Vereinsvorsitzender meinte zwar: "Das ist aber nicht natürlich."
Mein Kommentar: "Es ist wohl besonders natürlich wenn die jungen Blaumeisen rausgeholt und aufgefressen werden; Mahlzeit."
VG
Swift_w
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Eigentlich wäre es besonders natürlich, nicht in die natürlichen Kreisläufe einzugreifen. Dazu gehört auch, dass auch mal eine Meisenbrut von Spechten gefressen wird - klar ist es schade, wenn es quasi vor deinen Augen, in dem von dir befestigten Nistkasten geschieht.
Spechte und Meisen existieren aber schon sehr lange nebeneinander und auch ohne Nistkästen dürfte es Spechten immer mal gelingen, junge Vögel aus einer Baumhöhle oder ähnlichem zu bekommen. Nur dass es im Wald keiner miterlebt...
Viele Grüße
Thomas
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Mit natürlich-unnatürlich kann man hier nicht argumentieren, denn das Aufhängen der Kästen ist ja schon Menschenhand und damit Eingriff. Da aber die natürlichen Nisthöhlen durch Mangel an alten Bäumen mit Hohlräumen fehlen, geht das doch völlig in Ordnung. Mancherorts haben wir durch die vielen Nisthöhlen einen so hohen Kohl-und Blaumeisenbesatz wie noch nie.
Die Meisen legen so viele Eier, dass eine Brut leicht verschmerzt wird. Traurig kann es für den Einzelnen gerade sein, wenn er einen solchen dreisten Überfall miterlebt, aber that´s life.
Wir hatten vor 2/3 Jahren einen warmen April, aber einen äußerst kalten Mai mit Bodenfrost. Die Meisen hatten einzelne Gelege einfach verlassen und nicht mehr weitergebrütet. Wir hatten so etwas über 50 Eier bei der Durchsicht von 15 Nistkästen. Nach Entfernen der Eier klappte dann die 2. Brut problemlos.
Wenn es auch schmerzt, man darf wegen einzelner Vogelkinder nicht zu sehr mitleiden.
Viele Grüße
Wolfgang
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Welche sind eigentlich die natürlichen Feinde von Elstern und Spechten?
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Ohne irgendwo nachzulesen, nur aufgrund der Größe und Lebensgewohnheiten, tippe ich bei den Jungvögeln von Elstern und Spechten mal auf Eichhörnchen, Baummarder und vielleicht auch größere Krähenvögel.
Ausgewachsene Spechte und Elstern dürften auf dem Speisezettel von Habicht, Sperber, Uhu und Wanderfalke stehen. An Säugetieren kann ich mir höchstens vorstellen, dass ein Baummarder mal einen Specht erwischt.
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So gesehen hätten die kleinen Singvögel die schlechteren Karten...
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Irgendwann ist das Ende der Nahrungskette erreicht, klar. Was sind denn die natürlichen Feinde von Fuchs, Luchs, Wolf, Bär, Uhu oder Adler? (nur rhetorisch gefragt)
Die größeren Fleischfresser vermehren sich dennoch nicht unendlich und fressen ihre Beutetiere vollständig auf. Die Anzahl wird auch von anderen Faktoren begrenzt und nicht zuletzt dadurch, dass die Anzahl größerer Fleischfresser zurück geht, wenn die Zahl der möglichen Beutetiere abnimmt. (Populationsschwankungen)
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Durch den sehr flatterigen Flug haben selbst fluggewandte Beutegreifer Probleme Elstern zu erbeuten, aber grundsätzlich Sperber,Habicht,Wanderfalke (seltener Mäusebussard),Baum- und Steinmarder,Eulen.
Viele Grüße
Wolfgang
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Fressfeinde von Elstern u. Spechten
Hallo zusammen,
hier mal ein Video, wie ein Sperber (vermutlich das kräftigere Weibchen)
eine Elster "aus dem Verkehr zieht":
http://www.youtube.com/watch?v=R0Ycdt-agOA
VG
Swift_w
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Interessant.
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Eigentlich wäre es besonders natürlich, nicht in die natürlichen Kreisläufe einzugreifen. Dazu gehört auch, dass auch mal eine Meisenbrut von Spechten gefressen wird - klar ist es schade, wenn es quasi vor deinen Augen, in dem von dir befestigten Nistkasten geschieht.
Spechte und Meisen existieren aber schon sehr lange nebeneinander und auch ohne Nistkästen dürfte es Spechten immer mal gelingen, junge Vögel aus einer Baumhöhle oder ähnlichem zu bekommen. Nur dass es im Wald keiner miterlebt...
Viele Grüße
Thomas
Hallo Zwiebeltom,
fundamentalistisch gesehen hast Du ja Recht.
Aber ich betreibe nun mal Vogelschutz hauptsächlich von höhlenbrütenden Insektenfressern. ;D
Die haben es schwer genung; schlechte Bedingungen; Verlust von Nisthöhlen; z.T. viele Fressfeinde.
Mauerseglerschutz
VG
Swift_w
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Mir ist schon klar, worum es dir geht und auch, dass viele Vögel (nicht nur die) in einer Zivilisationslandschaft weniger bis keine Nistmöglichkeiten mehr finden. Spechte gehören aber auch dazu - sie sorgen sogar dafür, dass andere Höhlenbrüter Nistplätze in alten Spechthöhlen finden können.
Das eigentlich Problem scheint mir doch zu sein, dass man es im Garten eben mitbekommt, wenn ein Nistkasten oder Nest ausgräumt wird. So etwas gehört aber zur Natur und passiert täglich im Garten und zum Teil begrüßen wir das ja auch - Igel und Drosseln, die Schnecken fressen, Spinnen, die Mücken im Netz fangen oder ein Bussard, der Wühlmäuse erwischt.
Viele Grüße
Thomas
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Hallo Thomas,
gewiß; so ist das in der Natur;
fressen und gefressen werden.
Spechte leisten sicherlich einen wichtigen Beitrag:
Ihre alten Nisthöhlen werden von anderen höhlenbrütenden Tieren genutzt.
In Skandinavien, im nördlichen Harz und i.d. Taiga gehen sogar in lichten Wäldern baumbrütende Mauersegler in vergrößerte,
ausgefaulte Spechthöhlen.
Last but not least:
Stechmücken und Wühlmäuse haben keine Lobby. ;D
Viele Grüße
Swift_w
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die Vögel sind ausgeflogen. Das hat einen enormen Radau gemacht. Und ein tolles Schauspiel gegeben. Die jungen Blaumeisen saßen auf dem Ast der Weide aufgereiht, an dem die Futtergeräte hängen. Die Eltern hatten bei dem Arrangement nicht zu viel zu tun die schreienden hungrigen Mäuler- äh, Schnäbel zu stopfen. :D Im Sekundentakt zack immer die 50 cm runter und wieder hoch zu den Krakeelern.
Ein paar Tage war ich nicht zu Hause und die Futterdinger waren leer, die Wintergartentür aber die ganze Zeit geöffnet.
Heute irritierte uns eine schnelle Bewegung im Wintergarten als wir aus dem Wohnzimmerfenster schauten. Die Meisen hatten gelernt!
Dieses mal Kohlmeisen. Sie flogen im Tiefflug zu der Steige, in der die Futtertüten untergebracht sind. Unentwegt. Draußen das bekannte aufgeregte Gezeter. Und eine Jungmeise hatte die Sache mit den Glasscheiben noch nicht verstanden und versuchte immer wieder die Abkürzung zu nehmen. Mit dem Kopf durch die Wand das junge Gemüse!
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Bei uns haben Kohlmeisen die früher ansässigen kleineren Blaumeisen aus den Nistkästen dieses Jahr verdrängt. Alles ist voll Kohlmeisen, die ganz schön zetern können. Wenn ich sie fotografieren will, sausen sie weg.
Glücklicherweise unternehmen die Katzen aus unerfindlichen Gründen nichts gegen die schwarz-gelbe Invasion.
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an den Futterstellen attakieren die Blaumeisen die Kohlmeisen. Wenigstens war das im Vorfrühling so. Das hatte mich etwas überrascht.
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Vorgestern Abend beobachteten wir, wie die jungen Rotschwänze ihrer Mutter (der Vater füttert nur ganz selten) lautstark schon gierig auf die Kante des Einlugloches entgegenkletterten, am nächsten Morgen war der Kasten leer. Die Mutter sammelt eifrig weiter, die Kleinen hocken verstreut in den Büschen und lassen sich noch eine Weile mästen.
Die Blaumeisen scheinen auch dem Lärm nach den Kasten verlassen zu haben. Bei Kohlmeisens wurde zumindest gestern noch mit Würmchen im Schnabel durchs Loch geschlüpft.
Und unser "Einarmiger", der seit letztem Jahr bekannte behinderte Amselhahn hat eine Familie gegründet. Er brütet exakt an der gleichen Stelle in einer kleinen Zuckerhutfichte, in der schon letztes Jahr ein Nest war, dessen Eier aber geplündert wurden, vielleicht wurde er ja damals auch durch jenen Eierdieb verletzt.
Jetzt liegen aber schon ein paar stummelfedrige Kinderchen in Augenhöhe im Nest und beide Eltern sammeln eifrig Räupchen und Würmer.
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Schöne Sache, Knusper! :D
Sag, benutzten die Amseln das alte Nest in der Fichte nochmal oder hast Du es entfernt, bzw. wurde es fortgeweht oder so?
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Bei diesem Nest bin ich mir nicht sicher, weggeräumt hab ich es nicht, mach ich nie. Kann sein, das das alte Nest noch wenige zehner cm entfernt da ist, ich will aber nicht so tief in den Busch schauen, damit ich nicht störe. Insofern ist "exakt" vielleicht doch nicht ganz richtig.
An anderen Stellen hab ich beobachtet, wie Amseln an alten Nestern (oder das, was davon übrig ist), herumzurren, aber auch, dass auf rudimentären Resten neu gebaut wird. Lieber wird jedoch neu gebaut, scheint mir.
Auf jeden Fall bauen sie das eigentliche, innere Nest neu, ist ja auch bestimmt besser, alte Nester sind ja meist voller Parasiten und bestimmt auch voll von anderen Krankheitserregern.
Zu den Elstern kann ich noch sagen, dass vor kurzem Reste einer Elster unter einem größeren Baum hier am Wegrand lagen, das sah so aus, als sei sie von einem Greif gerupft worden. Aber genauso sah ich am Wochenende gerupfte Reste eines Bussards oder ähnlichen Greifs, auch er ein Teil im Kreislauf.
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Danke, Knusperhäuschen. :)
Bei mir gibt es nicht so viele Brutmöglichkeiten. Die Amseln haben jetzt auch an anderen Stelle neu gebaut. Deshalb überlege ich , das alte Nest im Winter zu entfernen, damit sie wieder zwei "frische" Nester bauen können.
LG
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Flugloch für Kleinmeisen
Bei uns haben Kohlmeisen die früher ansässigen kleineren Blaumeisen aus den Nistkästen dieses Jahr verdrängt. Alles ist voll Kohlmeisen, die ganz schön zetern können. Wenn ich sie fotografieren will, sausen sie weg.
Glücklicherweise unternehmen die Katzen aus unerfindlichen Gründen nichts gegen die schwarz-gelbe Invasion.
Hallo Phloxfox,
Empfehlung:
Spendier den Blaumeisen mal einen Kasten mit Fluglochdurchmesser von nur 26 bis 26,5 mm Durchmesser;
oder ein kleines Brettchen (Blende) ca. 11 x 8 x 2 cm eben mit diesem kleinen Flugloch - an einem Holzkasten vor großes Flugloch geschraubt.
Dann kann den Blaumeisen niemand einen solchen Kasten (Bohrung für Kleinmeisen) abnehmen.
VG
Swift_w
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Danke swift, hab's an GG weitergegeben, der bei uns die Schreinerarbeiten für Mensch und Vogel erledigt.
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Hallo Phloxfox,
gern geschehen;
GG wird das Problemchen schon beheben. ;D
Und was machen die Haussperlinge und Mauersegler in den Seglerbohrungem im Dachgesimms ?
VG
Swift_w
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Heute Nachmittag wurde ich Zeuge eines Vogeldramas.
Lautes Lärmen mehrerer Vögel hat mich auf den Balkon gelockt - im Hof eine Krähe mit einem Jungvogel im Schnabel. Eine erwachsene Amsel und mehrere Rotschwänzchen folgen ihr hinterher und haben kräftig geschimpft. Das hat die Krähe nicht sonderlich beeindruckt - sie legte nur einen kurzen Stopp auf einer Dachrinne ein, so dass ich erkennen konnte, dass es wohl eine junge Amsel war, die sie aus dem Nest geholt hatte. Die erwachsene Amsel sowie die Rotschwänzchen haben weiter gelärmt und sind ihr dann auch hinterher geflogen, haben die Krähe aber nicht direkt attackiert.
Gewundert hat mich ja, dass zwei verschiedene Vogelarten die Krähe vertreiben wollten, obwohl nur eine (sicher die Amsel) wirklich betroffen sein konnte.
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Junger Mauersegler latzte Elstern
Hallo Zwiebeltom, hallo zusammen,
erstaunlich, dass 2 Vogelarten die Rabenkrähe gleichzeitig "gehasst" haben.
Ich kenne das vor allem von Walcholderdrosseln, die aber heftige Angriffe fliegen.
Ein Vogelpfleger ließ mal einen jungen Mauersegler starten (Erstflug).
Elstern stürzten sich aus einer benachbarten Baumreihe auf den Jungsegler.
Der Mauersegler hat sie locker durch einen Sprint mit leichter Steigung nach oben abgehängt,
sodaß sie "ganz klein und häßlich wurden; diese "Jungvögel-Petzer" ;D
Gruß
Swift_w
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Heute habe ich einer Amsel das Leben gerettet. Flügelzuckend saß sie auf dem Rasen und stieß andauernd lange "Fieeeep"-Laute aus - Fliegeralarm!
:o
Die nahende Elster im Sturzflug konnte ich durch gezielten Lärm vertreiben.
Ich wusste nicht, dass die Viecher auch Altvögel angreifen!
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:D Gut gemacht!! Schöne Nachricht!
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Noch eine erfreuliche Mitteilung kann ich machen:
Vier der kleinen Kohlmeisen sind heute ausgeflogen. :D
Super niedlich!!
Fotos gibt's demnächst...
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In meinem Garten mit zwei sehr hohen alten Tannen und alten Obstbäumen als beliebter Futterplatz brüten sehr viele verschiedene Vögel und im Dachgiebel 'Rotschwänzchen'.
Heute war grosse Aufregung über der Wiese:
Die 'Rotschwänzchen hatten ihre ersten (?) Flugstunden, herzallerliebste, naiv zutrauliche Jungvögel mit noch breiten Babyschnäbeln.
Sie flatterten vom Birnbaum zu den Gartenstühlen an meinem kleinen Teich, tranken dort noch unbeholfen mit Füssen im Wasser, spielten Fangen mit fast Purzelbäumen über dem Holunder und übten Kurven und Sturzflug. Übermütige Vogelkinder.
Was mich am meisten beeindruckte, waren die markanten Klicklaute, mit denen die Vogeleltern ihre Jungen animierten zum fliegen und jagen. Sie machten ihnen vor, flatternd, fast in der Luft stehend, ca 1m über der Margeritenwiese Insekten zu fangen. Dort schwirren zur Zeit Unmengen rum.
Auch wegen meiner Katzen blieb ich in der Nähe, um die lustigen, noch arg unbedarften Vogelkinder wenigstens ein wenig zu überwachen, die mich fröhlich umflatterten.
Meine Katzen fanden das logisch auch höchst spannend!
Die Vögelchen kamen bis etwa 2m in meine Nähe, sassen lange wippend dort, flogen ihre Runden und setzen sich wieder.
Leider hatte ich an meiner Kamera nur ein schwaches Tele dran, sonst wären sicher ein paar schöne Schnappschüsse rausgekommen.
So war's ein wunderschönes Erlebnis :)
LG, Barbara
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Wir haben hier seit ein paar Tagen ein "neues" Vögelchen, neben unserer alltäglichen Amseln, Blaumeisen und Rotkehlchen. Dieses hier kommt jeden Tag in den Garten um Futter zu sammeln. Welches Vögelchen könnte es sein?
Es ist leider ein total unscharfes Foto weil durchs Fenster fotografiert. Das Köpfchen ist weiß/schwarz gestreift und am Hals ist es komplett schwarz.
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Die gemeine Bachstelze, gibt noch eine gelbliche Art die heißt Kuhstelze. Deinen hab ich in Afghanistan als Fliegenfänger in den Süßigkeitenständen gesehen. Ein paar Schwungfedern ausgerissen und der perfekte biologische Fliegenfänger war am Werk. Die rennen unglaublich schnell und fingen jede Stubenfliege die sich zu setzten wagte.
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Danke, Axel :D
Das freut mich aber, als wir hier vor zwei Jahren eingezogen sind gab es überhaupt keine Vögel!
Ja, dass sie sehr flink ist ist mir schon aufgefallen!
Ein weiteres Vogerl hätte ich noch, aber leider noch kein Foto: braun, ein bisschen größer wie ein Spatz und macht "klopfende" Laute. Was könnte das sein?
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Nachlieferung Rotschwänzchenbilder.
Ist halt in der Vergrösserung nicht mehr so der Hit mit der Bildqualität, sorry :-\
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Weiss eigentlich jemand von euch, wie's nach dem (Erst)Ausflug weitergeht bei den jungen Singvögeln?
Fliegen die das erstemal aus und sind ab dann für sich selbst verantwortlich mit Futtersuche und Nachtquartier?
Oder kehren sie noch eine Weile ins Nest zurück und werden von den Eltern weiter angelernt?
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Die flüggen Jungvögel werden meines Wissens noch eine Zeitlang von den Eltern versorgt.
Am Wochenende (bei einem richtigen Sauwetter) flogen die kleinen Kohlmeisen aus, sie retteten sich für Verschnaufpausen, vielleicht auch zum trocknen, unters Dach.
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Also meine Amseln sind seit heute weg dafür habe ich ein Buchfinkennest entdeckt. Die Jungen sind schon geschlüpft, haben aber noch ihrem Flaum ;D sehen total witzig aus.
LG Yvonne
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Bei uns war gestern ziemlicher Lärm im Garten, die jungen Mittelspechte sind ausgeflogen und saßen kreischend überall herum und machten Flugstunden. Die immer noch die Brut im Kasten fütternden Kohlmeisen im Apfelbaum haben sie mit empörtem Gezeter aus dem Baum vertrieben.
Das Amselnest ist leer, vermutlich geräubert. In der Wiese fand ich Überreste eines gerupften Amselhahns und dachte schon, es sei unser "Einarmiger", aber ich meine, ihn gestern wieder gesichtet zu haben, da wird es wohl einen anderen getroffen haben. Im Motorraum unseres VW-Busses fand ich die Reste eines jungen Grünfinken, die wird wohl der Marder oder das Wiesel vom nahen Wacholder, in dem sie brüten, hineingeschleppt haben. In einem Lebensbaum ist ein weiteres Grünfinkennest.
Die jungen Rotschwänze und die Bachstelzen fliegen auch noch immer im Garten umher und betteln bei den Eltern um Futter.
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Habe gestern ein Baumläufer-Junges auf dem Dach des Holzschuppens gesehen.
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Noch ein wenig Flaum auf dem Kopf, aber für den ersten Ausflug reicht's schon
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Mauerseglernest über Vorgärtchen
Hallo zusammen,
so sieht das bei uns aus in einsehbaren Nistkammern:
Fütterung von Mauersegler-Küken; siehe u.a. Beitrag vom 3.6.
(http://img194.imageshack.us/img194/3126/pict1983.jpg)
@ Knusperhäuschen:
Wie sieht es denn bei Dir im Taunus-Ort aus mit Vorkommen von Mauerseglern und Mehlschwalben ?
Mittelspecht-Brut bei Dir in der Nähe; Gratulation. :)
Viele Grüße
Swift_w
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So meine Buchfinken sind dann auch flügge. 3 Stück sind es
(http://img197.imageshack.us/img197/7210/dscf1414.jpg)
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Wow, ich kann euch nur gratulieren zu dieser enormen Artenvielfalt!
Etwas neidisch macht mich das schon - Bachstelzen, Mittelspechte, Hausrotschwänzchen, Gartenbaumläufer und sogar Buchfinken habt ihr in euren Gärten! Dabei bauen doch vor allem letztere eigentlich sehr hoch in Waldbäumen.
Ich habe bei mir einen kleinen, graugrünen Vogel entdeckt. Er ist rundlich gebaut und huscht über den Boden oder turnt sehr geschickt in niedrigen Büschen herum. Vom Verhalten her ähnelt er einem Zaunkönig, sieht dabei aber eher wie ein Grünfinkenweibchen aus. Größe etwa Rotkehlchen, würde ich sagen. Was kann das sein?
Deinen hab ich in Afghanistan als Fliegenfänger in den Süßigkeitenständen gesehen.
Schokoriegel und Gummibärchen schmecken doch gleich zweimal so gut, wenn ein dicker Haufen Bachstelzenkot obenauf liegt :D
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Sowas exotisches gab es dort nicht. Die Süßigkeiten und gedörrte Früchte lagen in Haufen herum die Vögel liefen zwischen den Haufen herum. In Kandahar gibts Unmengen von Stubenfliegen. Ist auf jeden Fall besser als das weiße Pulver (DDT vermutlich) das damals der Hotelier auf alle Esstische streute um die Fliegen zu killen.
Dort fand ich übrigens eine sterbende Fledermaus. Hab nichts in diesem "modernen" Hotel gegessen und es gleich verlassen.
Schluß OT
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Wow, ich kann euch nur gratulieren zu dieser enormen Artenvielfalt!
Etwas neidisch macht mich das schon - Bachstelzen, Mittelspechte, Hausrotschwänzchen, Gartenbaumläufer und sogar Buchfinken habt ihr in euren Gärten! Dabei bauen doch vor allem letztere eigentlich sehr hoch in Waldbäumen.
Ich habe bei mir einen kleinen, graugrünen Vogel entdeckt. Er ist rundlich gebaut und huscht über den Boden oder turnt sehr geschickt in niedrigen Büschen herum. Vom Verhalten her ähnelt er einem Zaunkönig, sieht dabei aber eher wie ein Grünfinkenweibchen aus. Größe etwa Rotkehlchen, würde ich sagen. Was kann das sein?
Deinen hab ich in Afghanistan als Fliegenfänger in den Süßigkeitenständen gesehen.
Schokoriegel und Gummibärchen schmecken doch gleich zweimal so gut, wenn ein dicker Haufen Bachstelzenkot obenauf liegt :D
Er ist zwar nicht graugrün aber was ist damit???
War bei mir übrigends eine Familie mit 2 -3 Jungen ;D
LG Yvonne
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Ist ein Zilpzalp, wie ich inzwischen herausgefunden habe.
Anbei ein Bild vom Schwalben-Meeting
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Hier der Stieglitz...
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Der hier klaut uns die Kirschen.
Er ist kaum größer als ein Sperling und hat eine kaum erkennbare, kleine rote Kappe auf, wie ein Kapuzinermönch
Gehe ich recht in der Annahme, dass es ein einjähriges Kleinspecht-Männchen ist?
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Damit könntest du richtig liegen. Wenn die Größe auch stimmt ;)
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Blaumeisen sind Mitte Mai ausgeflogen.
Nr. 1 hat die falsche Richtung gewählt. Kam kurz vor der Kellertreppe in den Speichen meines Fahrrads zum Stillstand. ;D
Habe ihn ohne "Anzufassen" von dort weg wieder in den Garten gebracht.
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Mama (oder war´s Papa?) rief ein paar mal und schon war er weg.
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„Unsere“ Störche (den Mast habe ich vor über zehn Jahren an der ehemaligen Grundstücksgrenze aufgestellt) haben vermutlich zweimal Nachwuchs. Es schauen immer mal zwei Köpfchen über den Nestrand.
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Unsere Kirschen werden nicht von Staren geklaut, sondern von halbwüchsigen Nebelkrähen. Die sitzen entweder mit Vater und Mutter hoch oben auf der Lärche (bester Rundblick) oder hüpfen auf unserem Dach rum. Ab und an trauen sie sich in den jungen Kirschbaum, gerne zu zweit, um dann zu zweit eine Kirsche zu mausen. Anschließend geht es auf das Dach des nachbarlichen Schuppens, von wo aus man gute Sicht auf den Komposthaufen der anderen Nachbarn hat. Dort scheint immer etwas Lohnendes zu liegen ::) .
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Einmal Portrait
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Das ist ein echt niedliches Meisenkind! Danke für die süßen Fotos! :D
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Es sind drei kleine Störche. Sehr schön.
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:D
Es ist Dir klar, dass wir auf Fotos warten?! ;)
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Hallo zusammen,
bei uns im naturnahen Garten wird z.Zt. in 3 Nistkästen gefüttert;
1 x Kohlmeise; 1 x Blaumeise; 1 x Feldsperling.
Am Haus über Vorgärtchen:
2 x Mauersegler in einsehbaren, integrierten Nistkammer.
@ Minor:
junge Blaumeise auf Deiner Hand; tolles Erlebnis. :)
VG
Swift_w
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Bei mir sind als erstes die jungen Rotkehlchen ausgezogen, danach die Kohlmeisen die im Rolladenkasten aufgezogen wurden, heute waren den ganzen Tag 3 ganz junge Gartenrotschwänze im Garten unterwegs, stets begleitet von einem Elternteil
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Ob diese Familie bei uns wohnte oder nicht, weiß ich nicht genau, aber gestern abend fiel sie mir auf, als sie sich ein paar Nachbargrundstücke weiter zum Schlafen niederließ. Nach wie turnen bei uns die Jungen den ganzen Tag rum und spazieren am Dachrand herum - unglaublich neugierig. Unsere Kirschen haben sie allesamt geklaut, dabei auch ein paar Zweiglein abgebrochen ::) .
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Die Bachstelzen in Nachbars Dach scheinen schon die zweite Brut zu füttern, gestern hat ein Elternteil ein Kothäufchen im Schnabel hier vors Fenster getragen und dekorativ dort abgelegt ;) :-X . Diese "Pampers"-Aktionen hab ich bisher immer nur bei den Meisen und Rotschwänzchen beobachtet.
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@Swift: oller Angeber ! ;D
Im Ernst: bei mir zeigt sich ein Blaumeisenpärchen an dem zweiten Nistkasten höchst interessiert, aus dem ersten wurde gerade ausgezogen. Soll ich das "alte" Nest entfernen oder besser drinlassen ??? Einerseits setzen die sich "ins gemachte Nest", andererseits sieht es eben belegt aus. Hat jemand Erfahrungen ???
Gruß, Groundhog
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Hi Groundhog,
dito. ;D
Laß das Nest im Blaumeisenkasten einfach drin, jetz nach dem Ausflug der Jungen.
Halt wie immer im Herbst reinigen.
In der Natur reinigt auch niemand Naturhöhlen.
Das Blaumeisenpärchen entscheidet sich hoffentlich für eine Zweitbrut;
halt im anderen leeren Nistkasten.
VG
Swift_w
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In der Magnolie direkt vor dem Küchenfenster bauen Stieglitze ein Nest. Schaffen die es noch? Wie lange dauert es, bis sich der erste beim Zwiebelnschneiden in den Finger geschnitten hat?
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Die Stieglitze brüten.
Die Störche wachsen und gedeihen. Seit gestern lassen die Eltern die Jungen längere Zeit allein auf dem Nest. Bisher hat immer einer Wache geschoben. Die Jungen gebärden sich langsam wie die alten, stehen auf dem Nest und blicken in die Gegend. Allerdings haben sie noch keinen Schwanz und einen ganz kurzen Schnabel. Ein bisschen ulkig sehen sie aus.
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Diese Kollegen + Geschwister machen seit heute unter viel Gezeter ihre ersten kurzen Ausflüge.

Falco tinnunculus2.jpg
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Wunderschön, tomir, bei dir im Süden, nicht wahr? Wie bist du in diese Höhe gekommen? Herangezoomt von irgendwo gegenüber?
Bei uns hab ich ein kleines Nest in der Kletterrose am Haus entdeckt, Es ist aus viel Moos und reichlich Haaren von mir gebaut, ich konnte noch nicht erkennen, wer das Vögelchen auf dem Nest ist, ich vermute mal Heckenbraunelle, vielleicht erkenne ich es ja noch, aber ich möchte es nicht stören. Leider lag gestern ein Jungvogel tot unter dem Nest, warum auch immer, aber der Altvogel saß noch auf dem Nest, ich vermute, es sind noch Jungtiere "an Bord".
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Ich glaube, sie haben meine Haare zum Auspolstern benutzt, die nach dem Teppichkopfen immer überall herumfliegen 8) :-X .
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Schöne Rose, aber das Vögelchen kann ich nicht sehen. Vielleicht "erwischt" Du es ja noch mal fotografisch.
Vögel die aus dem Nest geworfen werden haben oft Krankheiten oder aber sind gestorben. Wenn Du ganz sicher bist daß die Elterntiere weg sind dann schau doch mal ganz genau hin ob alle Vogelkinder gleich aussehen. Denn es gibt auch den Kuckuck der alle anderen aus dem Nest schmeißt!!!!
Vögel lieben Haare für ihr Nest.
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Wunderschön, tomir, bei dir im Süden, nicht wahr? Wie bist du in diese Höhe gekommen? Herangezoomt von irgendwo gegenüber?
Jepp, hier im Süden. Das Nest ist auf der Terrasse stehend etwa in meiner Augenhöhe in der Wand des Nachbarhauses - das hinter meiner Terrasse angrenzende Grundstück liegt allerdings etwa 4 - 5 m tiefer. ;)
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Hi zusammen,
Eine Amsel brütet zur Zeit in einer Hecke in meinem Garten, doch als ich gestern nach dem nest schauen wollte, habe ich gesehen das, dass Kücken unter dem Nest sitzt. Es hat schon viele Federn, aber meine Frage an euch ist. Ist das Kücken aus dem nest gefallen oder ist es normal das Amselkücken nachdemsie das Nest verlassen haben, erstmal ne zeit lang unterm nest sitzen?
Und wenn es aus dem nest gefallen ist, was kann man tun? Es zum Tierarzt bringen oder zuhause aufziehen?
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Einfach nur in Ruhe lassen. Die Eltern füttern am Boden weiter.
Falls ihr eine Katze habt, wäre es natürlich sinnvoll, diese für ein, zwei Tage im Haus zu lassen...
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Ich hab heute unter unseren großen Fichten beim Kürbisbeet jemanden gesehen, den ich bisher hier nur im Winter beobachtet habe. Vielleicht fallen sie nicht auf, weil sie sooooo winzig sind (Obwohl die Zaunkönige hier schon präsent sind, vor allem laut).
Ein, ich glaube Winter- Goldhähnchenmann (er hatte einen orangen Irokesen-Scheitel) wuselte eifrig mit einem Schnabel voller Räupchen direkt neben mir herum, ich war ganz still und er pickte emsig und huschte neben mir zum Greifen nah im Gestrüpp herum, dann verschwand er weiter oben in der Fichte, vielleicht brütet er ja da, das freut mich :D .
Die Vögelchen in der Rose sind ausgeschwärmt, so wirklich weiß ich nicht, wer sie waren, aber zweie sah ich zuletzt, wahrscheinlich tatsächlich Heckenbraunellen.
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Hallo zusammen,
über unserem Vorgärtchen brüten immer noch Vögel an unserem Haus unterm Dach;
schön bunt sind sie nicht; dafür können sie um so schneller fliegen und umso eleganter segeln. ;D
einsehbare Mauersegler-Nistkammern
Wie man sieht sind alle Mauersegler-Koloniebesitzer begeistert;
vor allem von den rasanten Gruppenflügen der "Himmelsstürmer"
an jedem sommerlichen Tag; morgens und vor allem abends ab 1 Stunde vor Sonnenuntergang. :D
Zur Nachahmung empfohlen.
VG
Swift_w
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Der Magnolienfink, Carduelis magnoliensis.
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Stieglitze seh ich hier immer nur mal auf Stippvisite, wenn sie sich Samen aus den Wiesenblumen picken.
Dafür weiß ich jetzt, dass die Goldhähnchen tatsächlich in unseren großen Fichten nisten.
Jeden Tag sehe ich sie jetzt dort herumhuschen und vorgestern haben sie mich erstaunlich laut beschimpft. Gestern dann hab ich Grasschnitt unter die Fichten gebracht und hab mich sehr erschrocken, als ich plötzlich sah, dass ich fast einen Winzling unter dem Gras begraben habe. Der Jungvogel muß wohl auf dem Maschendraht gehockt haben, als ich das Gras im hohen Bogen abgeworfen habe. Ich konnte nicht anders, ich musste ihn anfassen, um ihn aus dem Zeug zu befreien. Ihm ist nichts geschehen und ich hab ihn gleich nebenan ins Gesträuch gesetzt. So ein winziges, aber schon fast "fertiges" Vögelchen hab ich noch nie im Leben gesehen, er war nicht größer, als zwei Fingerglieder, wirklich herzallerliebst. Zum Kamera holen war keine Zeit, wirklich schade, den hätte ich euch gerne gezeigt, das Kindchenschema in Reinkultur.
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Das war's. Das Stieglitznest ist geräubert. Ich verdächtige die Elstern.
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Im neuen Gemüsegarten ist mir von Anfang ein Hausrotschwanz aufgefallen.
Da ich täglich Flächen neu beackert und freigelegt habe, gabs für ihn vom Boden ordentlich zu futtern, bzw. für seine Kiddies. Die wohnten hinter einer Mauer in einer Wandnische im Nachbarhaus. Der Hausrotschwanz war gar nicht scheu, kam mir oft sehr nahe und flog manchmal mit wenig Abstand neben mir auf den Griff der abgestellten Grabegabel, die ich in den Boden gespießt hatte. Er wartete, ungeduldig mit dem Schwanz wippend und zwitschernd, bis ich etwas zur Seite ging. Dann stürzte er sich blitzschnell auf das freigewuselte Beet, um ein Futtertier zu „ernten“, flog über die Mauer zu den Kindern und war kurz darauf wieder da.
Öfter vollführte er in höchstens 2 m Abstand auf meiner Kopfhöhe in Richtung auf mich zu einen Rüttelflug, was mich sehr erstaunte. Es muß ja unheimlich viel Kraft kosten, wie ein Hubschrauber in der Luft zu stehen. Ich wußte nicht, daß Rotschwänze dazu in der Lage sind. (Und schade, dass ich da nie den Fotoknips zur Hand hatte.) Die Kids sind mittlerweile auch ausgeflogen und turnen zur Zeit auch im Garten herum. Noch, - bevor es dann im August wieder nach Afrika geht.
Einmal, als ich im Nachbarhaus etwas abgegeben habe, (dort, wo er zu der Zeit gebrütet hat) kam der Rotschwanz gerade aus der Wandnische von seinen Kids, flog auf mich zu und ging direkt vor mir mit 1 m Abstand in Augenhöhe wieder in Rüttelflug. Ich war echt platt, denn der Garten war ja hinter der hohen Mauer, 50 m weiter und der Innenhof asphaltiert.
Ob sie einen erkennen können? Das kann aber doch wohl nicht sein. Nicht wirklich, oder?
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Hallo Albizia,
schöne Beobachtungen. :)
Ja, der Hausrotschwanz ist als Insektenfresser ein geschickter Flieger einschl. Rüttelflug.
U.a. praktizieren ähnliche Insektenfresser ebenfalls den Rüttelflug mit Leichtigkeit,
wie z.B. Gartenrotschwanz und Trauerfliegenschnäpper.
VG
Swift_w
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HRS gibt es hier auch, hat vermutlich ein Nest im Nachbarsgarten (leider nicht bei uns).
Er lässt sich oft auf unserem Schuppendach oder auf den Wäscheleinen blicken und singt laut und schwätzend.
GRS habe ich in der Großstadt entdeckt!
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Bei uns nisteten dieses Jahr eine Amsel und ein Zaunkönig, wobei wir den letzteren gar nicht beim Nestbau gesehen haben, der ist von der Nachbarsseite aus in unsere Hecke geschlüpft.
Unsere zwei Nistkästen sind leer geblieben...
LG,
Soili
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So einen lauten Schwätzer gibt es bei mir auch. Brütet allerdings wahrscheinlich woanders.
Meine Amseln haben übrigens die dritte Brut erfolgreich großgezogen. Die letzten beiden Bruten offensichtlich im selben Nest. :D
Mein liebevoll angebrachter Brutkasten für einen Zaunkönig blieb auch leer.
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Ja, der Hausrotschwanz ist als Insektenfresser ein geschickter Flieger einschl. Rüttelflug.
U.a. praktizieren ähnliche Insektenfresser ebenfalls den Rüttelflug mit Leichtigkeit,
wie z.B. Gartenrotschwanz und Trauerfliegenschnäpper.
Die kleinen gerade flüggen Hausrotschwänchen sind jetzt auch schon ganz aktiv im Gemüsegarten. Sie sind zwar neugierig und beobachten mich von der Mauer aus, aber insgesamt sind sie doch etwas scheuer als der Altvogel. Auch den Rüttelflug hab ich bei ihnen noch nicht beobachten können. Muß wohl auch erst geübt werden, diese Geschicklichkeit.
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So nach meinem Spatz nun wieder ein Zögling. Habe ihn seit etwas über einer Woche. Wenn jemand einen Ahnung hat was das für ein Vogel ist darf er es gerne mitteilen. Ich weiß es nämlich ehrlich gesagt nicht.
Es sieht im Moment aus als wenn er eine Haube auf dem Kopf hat
(http://img43.imageshack.us/img43/8867/dscf1530r.jpg)
(http://img266.imageshack.us/img266/7630/dscf1533.jpg)
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Ich finde er schaut aus wie ein junger Buchfink. Fink würd ich jedenfalls wegen des Schnabels vermuten.
LG
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Hallo,
eindeutig junger Buchfink.
Typisch, die weiße Doppelbinde im Flügel; das hat kein anderer.
VG
Swift_w
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Hier ein Beitrag zum Storchenjahr 2009.
„Unsere“ drei Jungvögel wachsen und gedeihen. Heute habe ich sie das erste Mal beim Hüpfen beobachtet. Sie breiten die Flügel aus und springen im Nest hoch. Bei solch einer Gelegenheit hat es vor Jahren ein Jungtier vom Nest gepustet. ;D Es gab große Aufregung - unter den Menschen. Die Tiere haben sich gekümmert, es ging alles glimpflich ab.
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Der heutige sonnige Tag hat einige Zweige in der Magnolie abtrocknen lassen. Sie waren abgebrochen, ich habe sie ausgezupft und dabei Katzenkrallenspuren am Stamm entdeckt. >:( >:( >:(
Jetzt weiß ich, wer das Stieglitz- und das Amselnest am Haus auf dem Gewissen hat. Meine ohnehin nur rudimentäre Katzenliebe ist weiter abgekühlt.
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oh sorry, und du warst so stolz darauf. :'(
hatte die katze denn schwarze haare? :-X
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Ich weiß nicht, welche Katze es war. Es ist besser so.
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Also bei uns kam jetzt eine Singdrossel und ein Zaunkönigpärchen dazu. Buchfinken bzw. Stieglitze habe ich hier auch schon gesehen, weiß nur nicht genau wo die herkommen mit dem Jungen.
LG Yvonne
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eine Singdrossel
Brüten die Zippdrosseln tatsächlich noch so spät im Jahr??? :o
Immerhin haben wir morgen schon August, und Anfang Oktober ziehen meine gesprenkelten Lieblinge gen Süden.
Soweit mir bekannt ist, zieht Turdus philomelos im Gegensatz zu ihrer schwarzen Verwandten nur zwei Jahresbruten auf. Das ist so auch der Fachliteratur zu entnehmen. Unser Drosselpärchen ist damit schon längst durch (seit Juni).
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eine Singdrossel
Brüten die Zippdrosseln tatsächlich noch so spät im Jahr??? :o
Immerhin haben wir morgen schon August, und Anfang Oktober ziehen meine gesprenkelten Lieblinge gen Süden.
Soweit mir bekannt ist, zieht Turdus philomelos im Gegensatz zu ihrer schwarzen Verwandten nur zwei Jahresbruten auf. Das ist so auch der Fachliteratur zu entnehmen. Unser Drosselpärchen ist damit schon längst durch (seit Juni).
Sie ist ja auch schon aus dem Nest draußen und übt so das fliegen. Schon etwas länger ein Nestling. Ist mir nur noch nicht so aufgefallen bisher.
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Nur ein Junges? Hoffentlich wurden ihre Geschwister nicht vom Habicht, Sperber oder Mäusebussard geholt. :'(
Meine "Kleinen" habe ich leider nie wieder gesehen, dafür aber eine Menge junger Spatzen.
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Nur ein Junges? Hoffentlich wurden ihre Geschwister nicht vom Habicht, Sperber oder Mäusebussard geholt. :'(
Meine "Kleinen" habe ich leider nie wieder gesehen, dafür aber eine Menge junger Spatzen.
Ja also ich würde jetzt auf nur ein Junges tippen. Es sitzt meistens aufm Kompost genau wie das Junge der Zaunkönige.
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Nur ein Junges? Hoffentlich wurden ihre Geschwister nicht vom Habicht, Sperber oder Mäusebussard geholt. :'(
Meine "Kleinen" habe ich leider nie wieder gesehen, dafür aber eine Menge junger Spatzen.
Ja also ich würde jetzt auf nur ein Junges tippen. Es sitzt meistens aufm Kompost genau wie das Junge der Zaunkönige.
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Die Störche sind flügge.
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Was für eindrucksvolle Morgengäste 8) , schön, dass sie es geschafft haben :D, Staudo!
Bei uns beobachte ich gerade unsere reich fruchtenden Traubenholunderbüsche, die sind gerade Hauptattraktion im Garten. Gleich mehrere verschiedene Vögel huschen darin herum und picken. Erkennen konnte ich mehrere junge Singdrosseln und auch viele kleine, eher unscheinbare braun-grau Vögelchen, einige sind wohl junge Mönchsgrasmücken, denn die Elterntiere konnte ich erkennen, aber da scheinen auch noch andere zu sein, Rotschwänzchen konnte ich erkennen, aber sie sind alle so flink unmd es sind immer mehr als zehn Vögel, schwer zu sagen, wer das alles noch so ist. Die Ringeltauben scheinen noch zu füttern, auch diese dicken Brummer klettern etwas unbeholfen und übergewichtig im Holunder herum und picken Beeren.
Eine neue Brut von Blaumeisen ist auch herangewachsen, sie wuseln bevorzugt im Apfelbaum umher und picken nach Insekten.
In den Feuerbohnen und Hochbeeten hüpfen seit einigen Tagen junge Rotkehlchen herum (ihre Farben sind noch lange nicht so klar, wie bei den Alttieren, die Köpfchen sogar getupft).
Und mehrere Familien Grünfinken knabbern jeden Tag die Samenstände des Borretsch ab.
Und unser "einarmiger" Amselhahn füttert und füttert und füttert, was weiß ich, wieviele Bruten....
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Die Störche sind flügge.
.....und spazieren schon gleich mir nix dir nix durch die Gärtnerei.
Storchenkino - die Fortsetzung. :D
Schönes Foto!
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Dieses Foto hat mir der Nachbar gegeben und eine Veröffentlichung erlaubt.
Es sind Jungtiere, was man deutlich an den noch teilweise schwarzen Schnäbeln sieht.
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:D :D
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Ui - wie toll!!
ot: mir fällt grad ein: du wolltest doch die Pappel weg haben. Kannst du nicht der Behörde plausibel machen, du bräuchtest dringensd ein zweites Storchennest genau an dieser Stelle? Dann evtl. vorschlagen, den Baum auf Storchennesthöhe einzukürzen, Wagenrad und Reiser fürs Nest drauf....Denn es kommen ja im nächsten Jahr vielleicht auch die Jungtiere zurück und alle sind zufrieden? Auch das Amt. Schließlich sorgst du für weitere Storchenansiedlung. Naturschutz pur also. Nur mal so als Idee..
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;)
Naja, die Pappel steht schon ein Stück weg vom Grundstück. Neue Nisthilfen für Störche sind nicht mehr nötig. Es gibt in jedem Ort Leute, die sich Störche auf dem Grundstück oder im Dorf wünschen. Deswegen sind ausreichend Reserven für Neuansiedlungen da.
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Seit Tagen treiben 5 junge Gartenrotschwänze ihr "Unwesen" im Garten, sie habe es auf Amsel abgesehen, die werden gnadenlos vertrieben.
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8)
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Das nenn ich mal Service! Jeden Samstag wird die Landebahn saniert. :D :D
Die Einflugrichtung des Storches könnte noch ein wenig verbessert werden.
Aber das Rollfeld ist ja hinreichend groß.
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Storchen im Garten, da kann unsereiner nur von träumen. ::)
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Mal ne Frage: Bei mir nisteten früher am und im Haus und in allen Büschen und Bäumen mehr Vögel als jetzt; direkt am Haus meistens Amseln und Hausrotschwanz.
Jetzt sind es weniger, mehrfach wurden Nester geräumt, meist die Eier, mal auch Jungvögel. Ich rätsele, wer das sein könnte. Katzen kommen da nicht hin. Es ist direkt am Haus an den Balken über der Terrasse; ich habe Elstern und Krähen im Verdacht - aber kommen die an so schwer zugängliche Stellen überhaupt hin? Oder die Eichhörnchen - die sind bei uns sehr frech. Alle sind aber tagaktiv - das hätte ich eigentlich hören und sehen müssen.
Wer kann nachts zugange sein? Wir hatten schon Marder, aber die hat man immer gehört - derzeit höre ich nichts. Schlußendlich: Gibt es irgendwas, was ich für die Federwelt tun kann?
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Freßfeinde der Singvögel
Hallo Tatihou,
ja, die Singvögel haben leider zahlreiche Freßfeinde;
örtlich mit zunehmender Tendenz.
Neben Katzen vor allem Elstern, Eichelhäher.
Diese Rabenvögel durchkämmen in der Brutzeit das Gebüsch und plündern Nester von Freibrütern; fressen auch junge ausgeflogene Höhlenbrüter.
Marder und andere und neuerdings Waschbären:
Beide klettern "teuflisch" gut; sind nachtaktiv.
Die Waschbären sind obendrein kräftig und sehr geschickt.
Sind in der Lage fast jeden Nistkasten auszuräumen.
In manchen Gegenden kommen nur noch in 10 % der aufgehängten Nistkästen Bruten erfolgreich zum Ausfliegen. So ist das leider bei uns in den letzten 5 Jahren.
Als normal gutes Ergebnis gelten ca. 67 %; das war früher immer so bei uns.
VG
Swift_w