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Pflanzenwelt => Kräuter, Duft- und Aromapflanzen => Thema gestartet von: Pingel am 10. März 2009, 20:51:50
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Hallo,
ich habe mir einen kleinen Kräutersteingarten gebaut und habe dort, wie man auf dem Bild sieht, Lavendel, Thymian,Oregano,Salbei,Ysop,Heiligenkraut und Currykraut gepflanzt. Nun möchte ich ein wenig "Leben" in den Garten bringen. Was könnt ihr empfehlen? Der Boden ist an für sich sehr humos, habe die Pflanzplätze der vorhandenen Kräuter mit Sand abgemagert.Jeder Vorschlag wird gerne gesehen:-)
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sehr schön :D
mit Leben meinst du einige Blühpflanzen, die vom Habitus passen aber nicht unbedingt zur Kräuterfamilie gehören müssen?
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Ich liebe Kräuter:-), Fazinierend. Aber klar kann ich mich auch mit "normalen" Pflanzen anfreunden. Wie gesagt, jeder Vorschlag ist willkommen
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dann noch Bergbohnenkraut und einige weitere Vertreter der Thymianfamilie.
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Borretsch!
Blüht toll und bringt richtig Leben in den Garten, wenn Du ihn gewähren lässt.
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Borretsch ist eine sehr interessante Pflanze. Wofür benutzt du die??
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Gewürztagetes als eine weitere einjährige Pflanze
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Gewürztagetes,hmmm, nie gehört und doch ergoogelt:-)Ich kenne Tagetes für Gründünung, ist das die gleiche Gattung?? die hatte ich nämlich letztes Jahr ausgesäat, ...man was waren die hässlich:-)
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Borretsch z.b. an Salaten :)) - ein MUSS in meinem Kräutergarten
Estragon fehlt dir auch noch ;)
Katzenminze, wenn auch nur als "Deko" - oder ne Bergminze, Agastache.... griechischer Bergtee, ein einfacher Dost - nicht so toll im geschmack, blüht aber schön und die Bienen und Hummeln freuen sich ;D
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die hatte ich nämlich letztes Jahr ausgesäat, ...man was waren die hässlich:-)
:D die meisten sind hässlich! Es gibt aber auch sehr schöne ungefüllte Sorten.
Gewürztagetes= Tagetes Lucida
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Leider schon im November, daher etwas mit genommen...
Gewürztagetes
(http://www.carpediem-living.de/images/thumbs/small_20081102_TagetesTenufolia.jpg)
und was ist mit Agastachen, Zuckerhirse und Monarde, die blühen auch schön (ähm, nicht die Zuckerhirse..).
Fette Henne ist zwar weniger zum futtern, aber trotzdem ganz nett.
Mohn macht sich auch oft ganz gut dazwischen....
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und ein Rosmarin muss da unbedingt noch hin
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griechischer Bergtee hört sich schon nach Urlaub an:-) danke
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Königskerze kann auch ganz nett dazwischen aussehen (Nachtkerze natürlich auch, allerdings führt die gerne ein unkontrolliertes Eigenleben....
(http://www.carpediem-living.de/images/thumbs/Small-20080818ChaixKoenigskerze1.jpg)
Malven können auch eine gute Figur in einem Kräuterbeet machen...
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du musst dein Beet vergrößern :D
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ja Rosmarin ist Pflicht, aber leider ist sie nicht winterhart, ich hasse es wild irgendwelche Töpfe zu verteilen um die dann im Herbst einzusammeln.:-)
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ja Rosmarin ist Pflicht, aber leider ist sie nicht winterhart, ich hasse es wild irgendwelche Töpfe zu verteilen um die dann im Herbst einzusammeln.:-)
gibt doch winterharten Rosmarin 8)
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Borretsch ist eine sehr interessante Pflanze. Wofür benutzt du die??
Ringelblümchen hat's schon beschrieben. Kommt z.B. aber auch in Soßen, Omeletts, ... Borretsch wird ja auch "Gurkenkraut" genannt, weil er ähnlich schmeckt.
Um den Nachwuchs brauchst du Dir keine Sorgen machen, er samt sich allein aus, wenn Du ihn lässt, und kommt immer wieder. Das meinte ich mit "Leben im Garten". Die Insekten sind auch ganz verrückt auf die Blüten.
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mein Rosmarin hat 15 Jahre draußen eingepflanzt überstanden (diesen Winter bin ich mir noch nicht so ganz im klaren), wenn er nicht überlebt hat, werde ich einen neuen auspflanzen
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du musst dein Beet vergrößern :D
Man mag es nicht direkt sehen, aber insgesamt stehen mir 10x6 Meter zur Verfügung, leider kann ich die Bilder nicht soweit verkleinern. Also Platz genug und es ist noch reichlich kahle Fläche vorhanden.
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In einem Kräutergarten darf Pimpinelle und Sauerampfer nicht fehlen. Sauerampfer mags zwar feucht, bei mir wächst er aber abgemagert zwischen Salbei und Estragon, macht ihm nichts aus. Ebenso Winterheckenzwiebel und Zitronenmelisse.
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Ringelblumen bringen Farbe ins Beet und säen sich - genau wie Borretsch - immer wieder aus.
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Prima Idee mit dem selbstaussäaen*g. ich hab den Namen nicht ohne Grund, ich mag es "geordnet" aber natürlich. Wenn ich irgendwas im Garten finde, was ich nicht selbst dort gepflanzt habe, isses für mich Unkraut und wird gnadenlos vernichtet. man mag es Spiessergarten nennen, aber da ich noch nicht weiss, was Unkraut und was nutzen bringt, gehe ich kein Risiko ein.
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wenn du soviel Platz hast: für den Frühling noch einige Polsterphloxe und Aubrieta dazwischen (das sind keine Kräuter)
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... und Bergastern - wegen der schönen blauen Blütenfarbe...
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Pingel, wenn Du Deinem Nick-Namen unbedingt Ehre machen willst (meine Frau unterstellt mir die gleiche Mentalität), ziehst Du die Selbstaussaat einfach dort raus, wo Du sie nicht haben willst. Ich mache das mit Borretsch, Ringelblumen, Vexiernelken, Hundszunge, ... auch so, aber nie vollständig.
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Wenn es ein reiner Küchenkräutergarten werden soll, dann fällt mir noch Liebstöckel ein und Estragon - natürlich der französische, auch wenn er etwas empfindlich ist. Dann natürlich Schnittlauch mit seinen hübschen Blütenköpfchen, Petersilie, Basilikum und Knoblauch. Wurde Trippmadam schon genannt?
Die vielen Teekräuter, wie Agastache und Monarde (wurden schon empfohlen) oder die traumhaft duftenden Verbenen.
Wenn auch Heilkräuter dabei sein dürfen, dann könnte es noch Kamille sein, ebenso Echinacea, Mariendistel, evtl. die Apothekerrose (Rosa gallica officinalis), Frauenmantel.
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Artemesia sollte auch nicht vergessen werden. Um Höhe zu schaffen, könnten dort Alant, Bronzefenchel und Muskatellersalbe stehen. Bei den Ampferarten gibt es einen Blutampfer der hat eine schöne rote Farbe.
LG Anna
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...wurde ysop schon genannt?
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Hmmm, hier kann man sich ja richtig auslassen...
Alliumarten zum Beispiel, sie blühen in allen Farben und Formen und man kann die meisten auch noch essen, wie z.B. Allium Cepa, die Luftzwiebel, bei der wachsen die kuriosen Zwiebbeln am Stiel, oder der Allium moly, der blüht gelb im Frühjahr, Blätter und Blüten sind wie Bärlauch zu verwenden, oder der Andenknoblauch, Ipheion unniflorum, er bekommt breite hellgrüne Blättchen wie der Bärlauch und hellblau gestreifte Blüten, die nach Knoblauch duften ( und angeblich auch essbar sein sollen, da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen....) Sehr zierlich zwischen Kräutern macht sich auch der Weinbergslauch, Allium vineale, die Blättchen sind Haarfein, und schmecken wunderbar auf Butterbrot.
Wer noch auf Arzneipflanzen steht, die Hirschwurzel, Rhaponticum carthamoides, bekommt schöne cyklamfarbene Blütendolden, ebenso Kostus, Saussurea lappa, mit schönen Blütendolden.
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ja Rosmarin ist Pflicht, aber leider ist sie nicht winterhart, ich hasse es wild irgendwelche Töpfe zu verteilen um die dann im Herbst einzusammeln.:-)
gibt doch winterharten Rosmarin 8)
Jawoll, Rosmarin "Arp" der wächst schön aufrecht und ist von der Farbe her eher so "silbrig", oder Rosmarin " Hill Hardy", oder " Veitshöchheim", sollen bis - 20°C winterhart sein, habe ich aber jetzt noch nicht ausprobiert...
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Hmmm, hier kann man sich ja richtig auslassen...
..wurden den Wein-und Eberraute schon genannt?? Ich habe auch noch Baldrian,Kümmel,Johanniskraut,Indianernessel,Koreanische Minze,Muskatellersalbei,Fenchel,manchmal Koriander..ähm,alles andere ist irgendwie schon genannt worden,oder habe ich mich auch wiederholt???
Und wenn Du immernoch Platz haben solltest,dann lege ein paar Steine dazwischen,die lockern das Ganze etwas auf und speichern außerdem noch Wärme,ich habe da ganz gute Erfahrungen damit gemacht.
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[quote author=motoguzzi14
Und wenn Du immernoch Platz haben solltest,dann lege ein paar Steine dazwischen,die lockern das Ganze etwas auf und speichern außerdem noch Wärme,ich habe da ganz gute Erfahrungen damit gemacht.
..okay,das mit den Steinen war Quatsch,ich habe mir Dein Bild zu spät angesehen - sorry,das hast Du ja schon alles... ;)