garten-pur
Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: Constance Spry am 11. März 2009, 13:36:38
-
Ich habe im vergangenen Herbst einige selbst aus Samen gezogene Delphinium elatum-Hybriden, Anemone Japonica-Hybriden und eine Anemone hupehensis gepflanzt. Da die Pflänzchen noch recht zierlich waren, habe ich sie mit einem Ring aus Drahtgitter, der mit Eichenlaub gefüllt ist, geschützt.
Nun bin ich mir unsicher, ob ich den Winterschutz jetzt schon entfernen sollte. Bei uns sind die Temperaturen noch recht niedrig und nachts gibt es immer wieder Frost. Die Pflanzen haben bisher ungefähr einen halben Zentimeter ausgetrieben. Was würdet ihr machen ?
-
Ich würde das Laub entfernen. Tagsüber wird es ja ab und zu schon recht warm, das dann entstehende feuchtwarme Klima halte ich nicht für gut. Übergangsweise könntest Du ja nachts ein Vlies drüberlegen.
-
Ich habe schon richtig schlechte Erfahrungen mit dem Winterschutz gemacht. Die Pflanzen hatten durch zu viel Schutz viel zu zeitig vorgetrieben. Die Triebe sahen wie gebleicht aus, dann kam noch mal der Frost und alles war weg. >:(
LG Anna
-
Oile ja ist eine gute Idee.
-
Raus, den Drahtkäfig vielleicht noch lassen, und bei Frostgefahr mit Vlies abdecken. Das ist lüftiger als Laub, das jetzt zum Faulen neigt....
-
Winterschutz?
Die drei benötigen absolut keinen Winterschutz. Bei mir haben sogar Delphinium-Sämlinge in der Aussaatschale überlebt, die ich draußen im Regal vergessen habe.
-
Den Sonnenschutz (Rosmarin, Osmanthus) entferne ich, sobald der Boden aufgetaut ist. Dann können die Wurzeln ja wieder Wasser bringen.
Also im Frühjahr, wenn nicht mehr zu erwarten ist dass es wieder durchfriert, wenns im Winter mal für kurze Zeit auftaut lass ich das natürlich.
mfg
-
O.k. vielen Dank, das hört sich ja alles recht einheitlich an. Dann werde ich das Laub mal rauspulen und für den Notfall Vlies bereithalten.
Zu dem Winterschutz in den betreffenden Fällen hat mir übrigens ein Staudengärtner geraten, mit dem ich mich über die Pflanzen unterhalten habe. Von selbst wäre ich wohl nicht auf die Idee gekommen, bin aber ganz froh, dass ich es gemacht habe, wir hatten schließlich über einige Zeit hinweg bis zu -25 °. Ich habe extra Eichenlaub gewählt, damit nicht durch Verrottung bei steigenden Temperaturen noch zusätzliche Wärme entsteht.
-
Zu dem Winterschutz ... hat mir übrigens ein Staudengärtner geraten, mit dem ich mich über die Pflanzen unterhalten habe.
könnte auch sein, dass der staudengärtner weniger die frostempfindlichkeit der pflanzen im auge hatte, als vielmehr die gefahr, dass solche im herbst frischgesetzten sämlinge durch den wechsel von bodenfrost-wärme aus dem erdreich gehoben werden können + dann vertrocknen.
laubschutz kann dort bis mitte april liegen bleiben, wo man weiß, dass die pflanzen erst sehr spät austreiben (z.b. manche arisaema, zingiber, cautleya)
-
Winterschutz?
Die drei benötigen absolut keinen Winterschutz. Bei mir haben sogar Delphinium-Sämlinge in der Aussaatschale überlebt, die ich draußen im Regal vergessen habe.
Naja ...
Zumindest Herbstanemonen können durch Barfröste schon ordentlich geschädigt werden. Große Pflanzen treiben aus den Wurzeln wieder aus, wenn die Köpfe zerstört sind. Kleine oder frisch gepflanzte Stauden können nach einem kalten Winter schon mal fort sein.
-
Die drei benötigen absolut keinen Winterschutz
Anemonen soll man nicht im Herbst pflanzen, wenn man es dennoch tut, ist eine Winterabdeckung sicher nützlich.
-
Also hatte der gute Mann ja wohl Recht und ich hab's richtig gemacht. Bis jetzt lebt noch alles. Nun muss ich nur noch gut Ausschau nach den kleinen Schleimern halten, sonst ist der Delphinium-Austrieb schneller weg, als ich schauen kann.