garten-pur
Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: SouthernBelle am 15. März 2009, 18:57:45
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Ich hab an der NO Seite eines Schuppens gerade einen Lonicera Strauch (tataricum?) rausgenommen. Das entstandene Loch soll mit einer Gruppe fruehbluehender Stauden gefuellt werden, weil dieser Strauch auch extrem frueh austrieb.
Der Boden ist Lehm (schwer, schlackerig) , laesst sich verbessern, da das hinterlassene Loch riesig ist, und im Fruehjahr gut feucht (jetzt steht noch Wasser im Loch...).
Drumherum stehen weitere Straeucher: ein Ilex merserveae, div Buchssorten.
Narzissen White Lion stehen schon laenger dort und kommen gut.
Zur Lichtsituation: hinter (Richtung NW) dem kleinen Gartenschuppen steht eine hohe Scheune, neben besagtem Schuppen eine ausgewachsene Rosskastanie. Es ist also immer nicht sooo hell und sobald die Kastanie Laub hat wird es supertrocken.
Ein Vorschlag war Dicentra- bloss wollte die (D. spectabilis) bei mir bisher nicht so richtig.
Irgendwas dramatisches, das man gegen den ochsenblutrott gestrichenen Schuppen gut sieht, muss her, also vermutlich etwas mit hellen Blueten. Irgendwelche Ideen??
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weiße Akelei, Salomonsiegel, Brunnera...blühen im April/Mai
etwas später und größer ist der Geißbart - Aruncus
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wenn das so nass ist an der stelle...wie wär's mit was dieser ganz ausgefallenen lysichiton camschatcensis, ein bis zu 1 m hoher eyecatcher vor der roten wand 8)
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Vielleicht Darmera peltata? Tolle Blüte, danach allerdings Laub. Schönes Laub. Viel Laub.
Ach ja, wuchert etwas...
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Daran habe ich auch gleich gedacht. Aber deswegen nicht geschrieben:
Es ist also immer nicht sooo hell und sobald die Kastanie Laub hat wird es supertrocken.
Ich würde Aruncus dioicus (Geißbart) nehmen.
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Huch! Ich hatte in der Eile superdunkel statt supertrocken gelesen. Da tut Aruncus wirklich besser. Vielleicht noch eine Handvoll Narcissus 'Thalia' dazu?
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Hmm Lysichiton waere wirklich exotisch. Aber von dem amerikanischen erinnere ich, dass er in NJ zB am Seeufer vorkommt, offen, also ohne Baeume. Da wird es auch im Sommer zwar heiss aber nicht trocken sein.
Knorbs, hast Du Erfahrung mit dem L. camtschatcensis?
Darmera hab ich in Malente im Kurpark tatsaechlich am Teichufer unter grossen Baeumen gesehen, zB Taxodium. Wie trocken mag es denn da im Sommer sein? Die wunderschoene Herbstfaerbung gibt es vermutlich nur in der Sonne (schluchz). Meiner am schattigen Teichrand faerbt fast nicht.
Aruncus, ja der klingt ganz richtig. Leider nicht soo exotisch, aber auch hinreichend dramatisch an der Stelle. Und er kommt gut mit Sommertrockenheit klar, ich hab einen oben auf dem "Grottenrand" stehen.
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Exotisch? Vielleicht wäre das einen Versuch mit Arisaema sikokianum wert? Hier steht sie in schwerem Boden, der im Sommer ziemlich trocken wird.
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Wäre Aconogonon 'Johanniswolke' auch was für den Standort? Ich habe leider keine Ahnung, wie trocken er es im Sommer verträgt ...
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Keine schlechte Idee, der verträgt allerhand.
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Ich denke der ist im Schatten nicht sehr froh.
Eigentlich ist der Standort wie geschaffen für Lunaria rediviva, die ausdauernde Mondviole. Blüht Anfang Mai, Laub und Samenstände sind das ganze Jahr über dekorativ und wird mit den Jahren groß und wirklich schön. Und duftet himmlisch!
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Superidee! :D
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:D (Jeder sollte diese Pflanze im Garten haben, hier ein Bild als Teaser ;) ).
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Ich denke der ist im Schatten nicht sehr froh.
Eigentlich ist der Standort wie geschaffen für Lunaria rediviva, die ausdauernde Mondviole. Blüht Anfang Mai, Laub und Samenstände sind das ganze Jahr über dekorativ und wird mit den Jahren groß und wirklich schön. Und duftet himmlisch!
Oja, die mag ich sehr!
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Thalictrum aquilegifolium fällt mir gerad' noch ein (wenn das noch als Frühjahrsblüher zählt ;))