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Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: Feder am 18. September 2004, 19:14:26
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Ihr habt bestimmt viele gute Geheimtipps, die das erfolgreiche Aufziehen von Gemüse erleichtern? Vielleicht könnte hier eine kleine Sammlung entstehen. Da könnte man sich manchen Ärger ersparen.
Ich bin z.B. erst nach langem dahintergekommen, wie man Regenwürmer überlistet. Die haben mir im Frühjahr immer die Steckzwiebel über nacht aus der Erde geworfen. Es hat schon gedauert, bis ich überhaupt herausgefunden habe, dass das die Regenwürmer machen, ich dachte schon an Sabotage. ;) Wenn man beim Zwiebelnstecken alte Zwiebelschalen zwischen den Steckzwiebeln in die Erde steckt, sind die Regenwürmer auch damit zufrieden und lassen die Zwiebeln stecken.
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Leider bin ich Anfängerin und habe ich mehr Fragen als Antworten :-\
Wie bringe ich Gurken zum früheren fruchten - bei mir fangen sie j e t z t an...
Kann ich ausgesäte und kleingebliebene Zwiebeln als Steckzwiebeln fürs nächste Jahr nehmen?
Brauchen Möhren immer 5 Monate um wenigstens fingergroß zu werden? Was kann ich besser machen?
Braucht Feldsalat bestimmte Verhältnisse? Bei mir ist er fast nicht aufgegangen und dann sofort geschossen...
Warum will mein Basilikum nicht wachsen?
(usw.)
Cheerio,
Katrin
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Hallo Feder, das ist ein super Tipp, mal eine so eine Sammlung anzulegen! Ich habe mir früher in meinem alten Gartenheft eine Menge aufgeschrieben oder eingeklebt und auch das Meiste davon erprobt. Muss das mal hervorholen. Heute bin ich aber bereits mehr "hinüber"..... ::) als "da" !!!!!!
Lieben Gruß Lisl
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Wirklich eine gute Idee!
Mit dem Feldsalat hatte ich auch so meine Probleme. Allerdings kam er doch noch, im nächsten Jahr und schoss dann sofort in die Höhe!
Basilikum: wann hast Du es ausgesät? Es möchte gerne ein bisschen gehätschelt werden, ist sehr wärmeliebend, macht aber bei Trockenheit schnell schlapp. Ich setze es nur noch in Töpfe, die kann ich gut kontrollieren und jetzt im Herbst auch abends schnell reinstellen. Basilikum "erfriert" nämlich schon, wenn es noch gar nicht friert.
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Hallo Mutabilis!
Tröste dich, auch wenn man schon -zig Jahre gärtnert, gelingt einem doch mal dies, mal jenes nicht so, wie man möchte! Aber gerade das macht es, dass das alles nicht langweilig wird ! ;)
Wie bringe ich Gurken zum früheren fruchten - bei mir fangen sie j e t z t an...
Hast du sie zu spät gepflanzt oder ausgesät? Sie brauchen einfach Wärme, Wärme, Wärme......
Zum Fruchten kenne ich den alten Tipp, wonach sich aus Gurkensamen, die mindestens drei Jahre alt sind, Pflanzen mit mehr weiblichen Blüten entwickeln als aus vorjährigen. Deshalb habe ich immer einen Vorrat von älteren Samen.
Kann ich ausgesäte und kleingebliebene Zwiebeln als Steckzwiebeln fürs nächste Jahr nehmen?
Soll schon gehen,aber da muss man die irgendwie leicht darren.... (habe das noch nie probiert, nur gelesen) - außerdem sollen es wirklich ganz kleine Zwiebelchen sein, weil die die schöneren Zwiebel ergeben.
Brauchen Möhren immer 5 Monate um wenigstens fingergroß zu werden? Was kann ich besser machen?
Man darf sie nicht zu dicht säen und soll sie dann auf mindestens 3 bis 5 cm verziehen (vereinzeln). Sicher kommt es aber auch auf den Boden an, darf nicht frisch gedüngt sein!
Braucht Feldsalat bestimmte Verhältnisse? Bei mir ist er fast nicht aufgegangen und dann sofort geschossen...
Den darf man nicht zu früh aussäen!
Warum will mein Basilikum nicht wachsen?
Ich säe das nicht mehr selbst aus, weil es mir auch zu lang dauert, bis es loslegt. Darum kaufe ich die Töpfchen voller Sämlinge und pflanze sie zu dritt oder viert in Töpfchen. Auch in die Tomatenkübel kommen solche!
dort haben sie alles, was sie brauchen: nahrhafte Erde und die Wärme!
LG Lisl
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Ja, und Basilikum pflanze ich einfach nicht mehr ins Beet aus, dort fressen sie die Schnecken im Eiltempo, oder die Kälte lässt sie sich verändern, dass die Blätter klein und dick werden, und dann ist auch das Aroma anders, nicht mehr "basilikummig". Daher lieber in einem grossen Topf auf der Terrasse, da kann ihr Standort dem Wetter angepasst werden.
Frühe Saat Ende Februar soll dicke Bohnen im Mai vor übermässigem Läusebefall bewahren. Dennoch hatte es dieses Jahr viele (Läuse und Bohnen) dran, aber vielleicht nicht soo viele, wie bei einer späteren Aussaat.
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Bohnen säe ich inzwischen immer in Töpfchen und pflanze sie dann aus, seitdem habe ich keine Ausfälle mehr wegen Nässe, Schädlingen usw.
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Vielen Dank - das erklärt vieles. Den Feldsalat hatte ich als allererstes im Jahr gesät, die Möhren wachsen in gut gedüngter Erde, Und die Gurkensamen waren frisch (und der Sommer frostig)...
Aber ich habe auch Erfolge! Zitronengras wächst sehr gut in Blumenerde, mag es nicht so trocken und wird von Schnecken nicht geplagt. Man muss es nur kennzeichnen, sonst rupft man das vermeintliche Unkraut/Gras aus ::) ;D
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Wie überwinterst du dein Zitronengras, Mutabilis? Ich hatte einmal eines in einem Topf, brachte es aber nicht über den Winter!
LG Lisl
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brennessel, wie bewahre ich Bohnenkerne in größerer Menge am besten auf, damit sie nicht vom Käfer befallen werden?
Ich habe das so ein paar wunderschöne neue Sorten... ;D
Die Kerne sollen übrigens noch keimen im kommenden Jahr.
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Hallo Tina, die muss man wirklich gut und lange trocknen, dann in Schraubgläsern oder Ähnlichem kühl aufbewahren. G.bohl empfhiehlt auch zusätzliches Einfrieren für einige Tage (Gefriertruhe).
Die Samen keimen auch ncoh nach einigen Jahren. Sehr schlecht ist es aber,w enn man sie zu warm trocknet!
LG Lisl
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@ Mutabilis
Feldsalat säe ich immer erst ab August aus. Selbst, wenn er bei früherer Aussaat nicht schiessen würde, wäre er mir dann, bis mal ein Frost drüber war, zu gross und zu hart. Feldsalat bekommt erst dann seinen feinen nussigen Geschmack, wenn es richtig kalt ist. Bis zum ersten Frost habe ich div. Blattsalate und Zuckkerhut als Grünfutter. :D
Brennessel empfahl dir die Möhren zu verziehen. Lass dich durch diese Anweisung aber nicht verleiten, die kleinen Karotten umzupflanzen. Das habe ich in meinem ersten Gartenjahr tatsächlich gemacht, weil ich die Anweisung auf dem Samenpäckchen so verstanden habe ::) Die werden nämlich nichts mehr. Aber das hast du vielleicht eh schon gewusst. :)
Das Problem bei den Karotten ist bei mir alljährlich dasselbe. Säe ich sie sehr dünn, keimt nur alle 30-50cm eine, säe ich sie etwas dichter, gehen sie auf wie Grass, dicht an dicht.
Zitronengras muss vor dem leichtesten Frost geschützt werden. Ich steche es mit dem Spaten aus und schüttle die Erde aus dem Wurzelballen. Dann werden die einzelnen Grasstöcke dicht an dicht in einen Eimer, der mind 15cm hoch mit Blumenerde gefüllt ist, gestopft. Von oben noch etwas Blumenersde nachgefüllt, gerüttelt und angegossen. Der Eimer steht bei mir über den Winter an einem sehr undichten, kalten Fenster in der Wohnung. Die Katzen sind begeistert davon. Im frühen Frühjahr nehme ich ein oder zwei der Grasballen, je nach Grösse, und trenne die einzelnen Triebe. Diese werden in Töpfchen eingepflanzt. ca 10 davon verkaufe ich im Mai dann auf der Pflanzenbörse. Bis dahin haben sie meist schon 2 neue Seitentriebe gebildet. Die anderen pflanze ich ab Ende Mai samt den überwinterten Horsten wieder ins Freiland.
Bei Bohnenkernen empfiehlt es sich häufiger zu kontrollieren. Manche Gläser schliessen auch nicht ganz dicht, da können auch Mehlmotten einwandern. Plastikbeutel sind ganz schlecht. Die werden von den Käfern durchlöchert.
LG, Bea
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Lass dich durch diese Anweisung aber nicht verleiten, die kleinen Karotten umzupflanzen. Das habe ich in meinem ersten Gartenjahr tatsächlich gemacht, weil ich die Anweisung auf dem Samenpäckchen so verstanden habe ::) Die werden nämlich nichts mehr.
Könnt ich jetzt nicht bestätigen ;) Ich mach das nämlich auch manchmal, weil mir die sämlinge zu schade sind um sie zu kompostieren. Ich denke immer:" Aus jedem könnte eine leckere Karotte werden"...also setz ich sie woanders wieder ein. wachsen prima weiter :) man muss ihrer pfahlwurzel nur ein loch machen, das tief genug ist.
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Aber Pfahlwurzler zu pikieren ist schon höhere Kunst - kein Wunder, dass *Du* das kannst :D
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Und was ist mit Radieschen???? :-X
Die werden bei mir nix. Mit Dünger, ohne Dünger, regelmäßig giesen, nicht so gießen, Sonne, nicht so viel Sonne, da kommt nix.
Ja, Kraut schon und unten der Stengel wird auch rötlich, bleibt aber Streichholzdick mit ein paar Gnubbeln.
Dabei säe (schreibt man das so ???) ich sie auch nicht so dicht, ca einen cm Abstand und geb mir jedesmal wieder so viel Mühe.
Hattet Ihr jemals schon Radieschen? >:(
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Ich bringe auch nie ordentliche Radieschen zuwege >:( , während die Nachbarin immer Riesenkugeln fabriziert!
Ich weiß nur, dass der Boden nicht frisch gedüngt sein darf und sie viel Wasser brauchen....
LG Lisl
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Hattet Ihr jemals schon Radieschen? >:(
Einige wenige, die aber bewohnt ;D
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aha, Hauptspeise und Beilage in Einem .... ::) !
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Mit den normalen runden Radieschen stehe ich auch auf Kriegsfuss, die mögen mich nicht. Bilden auch nur Laub oder schiessen gleich, egal zu welcher Jahreszeit. Da ich aber nahe der französischen Grenze wohne und dort öfters einkaufe, besorge ich mir dort die Sorte "18-jour". Das sind längliche, unten weisse und oben rote Radieschen, die sehr schnell wachsen und vor allem ganz wenig Laub bilden. Es ist meine bevorzugte Sorte als Markiersaat. Sie sind sehr delikat und dadurch, dass sie so schnell wachsen, höchstens mal von aussen angenagt.
Es gibt mehrer dieser weiss-roten Radieschen, sie ähneln ewas kleinen Rettichen, aber die 18-jour sind die besten und schnellsten, finde ich.
LG, Bea
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sehr guter Tipp mit den länglichen Radieschen, liebe Bea! Ich erinnere mich: hatte auch mal eine ähnliche Sorte, die schöne Ernte brachte.... wird gleich für die nächste Saison notiert ;) !
LG Lisl
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Mit Radieschen bin ich auch nicht sehr erfolgreich, keine Ahnung warum, dafür habe ich jetzt eine sehr gute Alternative entdeckt, nämlich den Rattenschwanzrettich. Da isst man den jungen Samenstand, schmeckt wie Radieschen, ist aber wesentlich ertragreicher, 2-3 Pflanzen reichen aus, und die "Luftradieschen" braucht man nicht zu waschen. Meine heurigen Pflanzen blühen jetzt sogar noch einmal, nachdem sie schon reife Samen getragen haben.
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Achja, den muss ich unbedingt testen. radieschen werden zwar bei mir ganz gut, allerdings isst sie dann keiner ::). deswegen wollte ich auch keine mehr anbauen. aber wenn der rattenschwanzrettich so zum naschen verleitet, dann muss ich das natürlich haben. 8)
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Ja, der schmeckt tatsächlich wie Radieschen,hab heuer bei einem Biogärtner mal so was verkosten dürfen. Ich habe ihn voriges Jahr wohl ausgesät,aber bei der Hitze und Trockenheit ist nichts Gscheites draus geworden ! Werde ihn aber sicher noch mal versuchen!
LG Lisl
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Heißt der Rattenschwanzrettich auch noch anders?
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Raphanus sativus ;)
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Ähem, ist das nicht allgemein der bot. Name für Rettiche und co.?
Google bringt jedenfalls allerlei Radieschen an erster Stelle! Aber den Rattenschwanz würde ich mir doch gerne mal ansehen!
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??? dann weiß ich auch nich :-X
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Ich hab's, nicht den Namen, aber ein Bild! Guckst Du da. Der sieht ja lustig aus.
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G.Bohl hat den Rattenschwanzrettich unter
Raphnus sativus var. mougri in seiner Sortenliste.
LG Lisl
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Danke!
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Bei der Arche Noah gibt es den auch, und überhaupt eine Riesenauswahl an alten und fast vergessenen Gemüsesorten.
http://www.arche-noah.at/shb.htm
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Da wir gartenmäßig noch immer Zeit zum Däumchendrehenhaben, ist mir dieser Thread wieder einmal in den Sinn gekommen!
Mancherorts denkt man ja sicher schon an die
Salataussaat :
Diesem kann man zum schnelleren und sicheren Keimen verhelfen, indem man angefeuchteten Samen anfangs sehr kühl hält (in der wärmeren Zeit eventuell einige Stunden im Kühlschrank!) Die Samen dürfen auch nicht zu alt sein!
gegen Kartoffelkäfer :
gleich nach dem Setzen Spinat und Kapuzinerkresse dazwischen säen.
LG Lisl
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Ja, das mit dem Salat scheint mir zu stimmen. Am Dienstag habe ich im Schlafzimmer (16°) Salat gesät, am Freitag war er gekeimt! (Jedes Jahr habe ich den Ehrgeiz, möglichst früh den ersten Salat zu ernten, 8))
Inzwischen fällt mir auf, dass ohnehin oft sehr viel Nützliches auf den Samentütchen steht, nur neigt man dazu es nicht immer zu beachten. Speziell auch was Abstände betrifft.
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Lisl, das mit der Kapuzinerkresse zwischen den Kartoffeln habe ich schon einmal gehört, nur wie häufle ich dann die Kartoffeln an?
Liebe Grüße Elke
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Ja, hab schon gehört, dass ihr die Kartoffeln anders legt als wir! Wir machen schon vor dem Legen die Dämme (wir sagen Äcker dazu...) - die Bauern machen das normalerweise mit einem Pflug .
So ein "Acker" ist ca. 30 cm hoch und an der Sohle 1/2 m breit. So wird bei uns alles feldmäßig angebaute Gemüse gesetzt oder gesät, nur im Hausgarten hat man Beete.
Ihr legt sie ja erst in den Flachen Boden und häufelt dann auf, gelt?
LG Lisl
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Ja genau, wir legen die Kartoffeln ca. 3cm tief, damit sie schnell keimen und dann wird mehrmals angehäufelt.
Äh, wie sieht das mit den Dämmen aus?
Und wo kommt die Kartoffel hin? Oben auf dem Damm und wie tief? Ja und wo darf dann der Samen der Kapuzinerkresse hin?
Gerne würde ich Eure Art des Kartoffelanbaus mal testen.
Liebe Grüße Elke
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Ja genau, wir legen die Kartoffeln ca. 3cm tief, damit sie schnell keimen und dann wird mehrmals angehäufelt.
Elke wenn du den Platz zwischen den Kartoffelreihen nutzen möchtest, geht es auch nach der deutschen Methode ganz einfach.
1. Kartoffeln wie von dir beschrieben in Reihen im Abstand von 15-25 cm (je nach Sorte) legen;
2. Hinterher die Damme ca. 20-30 cm hoch anhäufeln;
3. auf den Reihen zwischen den Dämmen Spinat, oder auch Kapuzinerkresse aussäen;
4. Die gesamte Kartoffelfläche mit Vlies oder gelochter Folie überbauen, damit sich die Dämme schneller erwärmen.
Oben beschriebene Methode verwende ich bei Frühkartoffeln mit legen der Knollen ab April, die gelochte Folie entfernt man wenn die Pflanzen oben anstoßen oder spätestens Ende Mai.
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Ja genau, wir legen die Kartoffeln ca. 3cm tief, damit sie schnell keimen und dann wird mehrmals angehäufelt.
Äh, wie sieht das mit den Dämmen aus?
Und wo kommt die Kartoffel hin? Oben auf dem Damm und wie tief? Ja und wo darf dann der Samen der Kapuzinerkresse hin?
Gerne würde ich Eure Art des Kartoffelanbaus mal testen.
Liebe Grüße Elke
Hallo Elke,
ich häufle die Kartoffeln auch schon seit Jahren gleich an. Finde das viel praktischer. Vor dem Kartoffel stecken, wird der Boden erst gefräst, glattgerecht, danach Kartoffeln in die Reihe gelegt und sofort 30 cm angehäufelt und festgedrückt. Da brauch ich später dann nur Unkraut jäten und muss mich nicht mit unserer schweren inzwischen wieder verklumpten Lehmerde rumplagen. Wir wohnen ja nur einige Kilometer voneinander weg, habt ihr keinen Lehm? Mein Nachbar im Schrebergarten lässt sich die Kartoffeln von einem befreundeten Bauer mit dem Traktor stecken. Die sind ja auch sofort angehäufelt. Mitte Mai steckt er dann immer noch alle paar Meter Kürbiskerne, die dann über die Kartoffelhügel drüberwachsen.
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Doch Biggi, wir haben auch Lehm (von der schlimmsten Sorte ;) ). Ich kannte eine andere Art Kartoffen zu pflanzen nicht, ich habe ja meist das Problem daß mein Vater alles besser weiß, da ist es gar nicht so einfach neue Methoden einzuführen. Bisher habe ich anhäufeln lassen, äh von dem Besserwisserpapa ;D
Zwei Kürbis, Borretsch und Ringelblumen wuchsen dieses Jahr auch zwischen den Kartoffeln, irgendwie sind da zwei Hokkaidos aufgetaucht (waren sogar genießbar).
Soviel Kartoffeln daß ich einen Traktor brauche baue ich nicht an. Das Beet ist ca. 8x2m groß.
Liebe Grüße Elke
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Bei uns ist diese Methode , Hackfrüchte anzubauen, schon sehr alt, weil man die "Äcker" vorher mit dem Pflug aufwerfen kann, während das, wenn da schon was wachsen würde, nicht mehr ginge.
Mir fällt da jetzt aber was ein: vielleicht macht man es hier auch nur so, weil wir in einer viel niederschlagsreicheren Gegend wohnen als z.B. ihr, Matthias ..... ??? Im Frühling kann so ein "Acker" viel schneller abtrocknen und sich besser erwärmen als das flache Land. Wir haben ja oft bis weit in den März hinein eine Schneedecke und drunter Dauerfrost.
Vielleicht würde euer trockener Sandboden da noch mehr austrocknen, was dann durch die Beschattung durch das Kartoffellaub ja nicht mehr der Fall ist....
Die Ahnen haben sicher schon immer was dabei gedacht, wie sie ihre Acker- und andere Kulturen am besten betreiben konnten! Die Bedingungen sind ja so verschieden und die Leute wussten sich darauf einzustellen........
Drum ist es nie verkehrt,wenn man sich ein wenig umsieht, wie es die Alten machten, wo das noch möglich ist .....
LG Lisl
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Mir fällt da jetzt aber was ein: vielleicht macht man es hier auch nur so, weil wir in einer viel niederschlagsreicheren Gegend wohnen als z.B. ihr, Matthias ..... ??? Im Frühling kann so ein "Acker" viel schneller abtrocknen und sich besser erwärmen als das flache Land. Vielleicht würde euer trockener Sandboden da noch mehr austrocknen, was dann durch die Beschattung durch das Kartoffellaub ja nicht mehr der Fall ist....
Lisl stimmt bei uns ist das Frühjahr ab März/April manche Jahre schon sehr warm und trocken, oft müssen wir schon im April das erste Mal gießen, weil der Boden trocken ist. Daher legen wir die Kartoffelknollen und haufeln hinterher an, und bedecken alles mit Lochfolie, da hält sich die Feuchtigkeit darunter besser.