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Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: Natalie am 29. Mai 2009, 21:11:45
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Die Etagenhartriegel gehören laut Warda zu den schönsten Gehölzen überhaupt. Folglich konnte ich - nachdem Winter und Wühlmäuse im Garten empfindliche Lücken hinterlassen haben - nun nicht mehr widerstehen. Schließlich muss man sich über die herben Schicksalsschläge irgendwie hinwegtrösten und die schönsten Plätze wieder neu bestücken ;) Es zogen also ein Cornus alternifolia und ein C. controversa im Garten ein.
Jetzt, natürlich erst nach der spontanen Entscheidung ::), würde ich gern wissen, wie empfindlich die beiden Schönen tatsächlich sind - in Bezug auf Standort, Bodenverhältnisse und Winterhärte. Vor allem zu letzterem finde ich kaum Brauchbares.
Wie sind eure Erfahrungen?
LG
Natalie
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Hallo Nathalie,
Ich gratuliere Dir zu Deinen Neuerwerbungen. Habe selbst nur C. alternifolia 'Argentea' seit ca. 8 Jahren im Garten.
Für Cornus controversa fehlt mir leider der Platz.
Beide Pflanzen lassen sich bei uns (ca. 50 km südlich von Bremen) auch als relativ junge Pflanzen im Container problemlos im Freien überwintern.
Mit der Winterhärte dürfte es daher auch bei Dir kaum Probleme geben, wenn Du sie ausgepflanzt hast.
Die Standortansprüche dürften ähnlich den Blumenhartriegeln sein:
nicht zu trocken, eher humos und von der Bodenreaktion eher sauer als kalkhaltig.
Ich habe meine Pflanze ohne Bodenverbesserung in eine Lücke zwischen alte Obstbäume gepflanzt. Er gedeiht prächtig.
Gruß
troll
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Vielen Dank, Troll. Das mit der Winterhärte beruhigt mich sehr.
Die Neulinge habe ich mit einer ordentlichen Portion selbstgemachter Komposterde eingepflanzt. Auf Sauer/Alkalisch nehme ich keinen Einfluss mehr, ich denke, auf Dauer kann man das sowieso nicht beeinflussen. Zumindest hatte ich bei den Blumenhartriegeln damit keinen Erfolg. Der einfach Reingesetzte kam hier besser zurecht als die Exemplare, die mit Torf "verwöhnt" wurden.
Generell habe ich bislang den Eindruck, dass C. alternifolia härter ist im Nehmen als C. controversa, der recht schnell die Blätter hängen lässt (Wind?? Zuviel Sonne?)
LG
Natalie
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Ich denke, es könnte beides sein.
Bei mir hat der Wind so viel Feuchtigkeit aus dem Boden gezogen, dass ich über Pfingsten mit dem Gartenschlauch durch den Garten ziehen kann.
Gruß
troll
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Ich habe seit 2 Jahren einen Cornus alternifolia Argentea im Topf (sein Platz ist noch von einer morschen Birke besetzt), im Winter habe ich ihn im Gemüsebeet eingegraben. Er hat den letzten Winter trotz wochenlangem Kahlfrost gut überstanden, ist also anscheinend sehr hart im Nehmen :)
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Das Gießen mit Schlauch ist hier heute schon passiert ;D (Bin im Moment stets und ständig am gießen, weil u.a. gut zehn Meter Hecke von Wühlmäusen aufgefressen wurde und im Frühjahr durch neue Sträucher ersetzt werden musste).
Unter Durst leidet mein C. controversa definitiv nicht. Aber ich habe bei der Gelegenheit gemerkt, was er jeden Tag so wegschluckt. Als er noch im Container stand, war dieser ganz schnell trockengeschlürft. Er steht jetzt natürlich NICHT in der wühlmausgefährdeten Hecke, sondern schön halbschattig als Solitär mit Unterpflanzung. Allerdings an einer sehr luftigen Ecke. Ging aber nicht anders.
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Ich habe seit 2 Jahren einen Cornus alternifolia Argentea im Topf (sein Platz ist noch von einer morschen Birke besetzt), im Winter habe ich ihn im Gemüsebeet eingegraben. Er hat den letzten Winter trotz wochenlangem Kahlfrost gut überstanden, ist also anscheinend sehr hart im Nehmen
Klingt gut! Mein C. alternifolia ist ein "Winter orange" mit sehr schönen orange-roten Zweigen. Gerade blüht er.
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Die Sorte kenne ich noch nicht.
Mach mal Bilder.
Gruß
troll
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Mach ich gleich morgen :)
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Dafür bekommst Du ein Bild von C. alternifolia 'Argentea'.
Leider ist er bei einer Windhose reichlich schief geweht.
Aber trotzdem traumhaft.
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Ist leider nicht meiner, aber in den belgischen Ardennen ist mir der Cornus Alternifolia Argentea sofort aufgefallen und soll auch bald mein sein, wenn ich ein schönes Exemplar irgendwo sichten kann.
Er ist nach Auskunft des Besitzers sehr winterhart und steht dort sehr sonnig.
Anbei ein Bild - der Strauch/Baum ist unten rechts zu sehen.
LG Frank
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Anbei ein Bild - der Strauch/Baum ist unten rechts zu sehen.
Vielleicht doch eher unten links? Rechts sieht es nicht nach Cornus aus.
@troll
Hier nun wie versprochen Fotos von Cornus alternifolia "Winter orange", etwa ein Meter hoch und mehr als einen Meter breit, dessen Ästchen schon ein interessantes Farbspiel aufweisen, und der Vollständigkeit halber noch eines vom C. controversa:

Cornus alternifolia "Winter orange&

Cornus alternifolia "Winter orange&

Cornus alternifolia "Winter orange&

Cornus controversa
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Anbei ein Bild - der Strauch/Baum ist unten rechts zu sehen.
Vielleicht doch eher unten links? Rechts sieht es nicht nach Cornus aus.
Stimmt genau :o ::) :-\ - also links! :D :D :D
LG Frank
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;)
Er ist wunderschön. Und wenn sogar die silberne Variante so winterhart ist, muss ich ja bei der frischgrünen keine Bedenken mehr haben.
Wie stets mit dem C. controversa? Hat da jemand Erfahrungen? Hier soll die panaschierte Form empfindlicher sein.
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Als verfrühtes Weihnachtsgeschenk haben wir uns einen Cornus controversa 'Variegata' gekauft. :)
Im Warda stand etwas von langsam oder schwach wachsend. Kann mir das jemand grob in Zentimetern pro Jahr übersetzen?
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Ja, dieser Strauch war auch (und ist immer noch) mein Traum.
Vor Jahren hatte ich einen bei Esveld erworben und er wuchs nicht mehr als 10-20 cm im Jahr, blühte aber zuverlässig. Dann eines Winters verabschiedete er sich plötzlich :'( (vermutlich wegen Wühlmäusen). Er hatte nach fünf Jahren gerade mal einen knappen Meter Höhe erreicht.
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Oh, das ist aber sehr schade! :(
Danke für die Angaben. Wir sind nämlich noch nicht ganz sicher wegen des Standortes. Im Arboretum Härle haben wir ein richtig ausgewachsenes Exemplar (ca 7 Meter) gesehen. Der ist sehr beeindruckend. :P
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Alle "Edel"-Cornusse wachsen recht langsam, selbst wenn sie in den Jugendjahren schon mal lange Einzeltriebe machen (Cornus nuttallii z.B.).
Wie hoch die Wachstumsgeschwindigkeit ist hängt ja auch von den Standort- und Bodenbedingungen ab. Bis der Etagen-Hartriegel ein veritables Kleinbäumchen ist, dürften ca. 10 Jahre vergehen.
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Dann kann ich mir ja schonmal einen Rollator geeigneten Platz für ihn aussuchen, damit ich irgendwann mal unter ihm sitzen kann... ;)
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Ab wann blühen alternifolia und controversa ? Bei kousa dauert es j auch bis zu 10 Jahre.
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Mein kleiner controversa hat sehr schnell geblüht - hat hächstens 2 Jahre nach Pflanzung gedauert (da war er etwa kniehoch und 1,5m breit). Man sollte nicht wie ich den Fehler machen, eine Pflanze ohne deutlichen Leittrieb zu nehmen. Veredlungen aus den Seitenästen brauchen ewig, bis sie sich mal entschließen, in die Höhe zu wachsen. Nachdem das Sträuchlein deutlich über 2m breite bei immer noch nicht 1m Höhe hatte, habe ich es entnervt einem Mitglied mit mehr Platz geschenkt. Dort ist es dann beleidigt sofort verstorben. ::)
Aber schön sinnse.
P.S. Die Blüte ist eigentlich uninteressant. Ich hatte die panaschierte Form, die im Austrieb sehr schön cremegelbe gewirkt hat und im Herbst rosa-pinke Streifen im Laub entwickelte, was auch gut zu den leicht rötlichen Trieben passte.
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Das ging mir ähnlich. Ich hatte auch eine Pflanze, die nur schwer einen Leittrieb entwickelte. Nach dem Umpflanzen hat sie das dann ganz aufgegeben...
Es kann sein, dass Jungpflanzen schon im ersten oder zweiten blühen, weil sie von erheblich älteren und blühenden Mutterpflanzen stammen, dann aber erst mal ein paar Jahre aussetzen.
Aber wegen der Blüte pflanzt man keinen Pagoden-Hartriegel, schon gar nicht einen panaschierten:
Ich war gerade ein paar Tage am Comer See.
In der Abendämmerung kamen wir am Park einer Villa in Menaggio vorbei. Die Zeit reichte genau für ein Foto dieses wundervollen Pagodenhartriegels mit den Pinienstämmen, dann kam der Cerberus und schmiss mich raus.

Villa-Mylius.jpg
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Ab wann blühen alternifolia und controversa ? Bei kousa dauert es j auch bis zu 10 Jahre.
Mein Cornus kousa sinensis hat im Jahr der Pflanzung bei einer Höhe von 120cm geblüht , dann ein Jahr ausgesetzt und hatte jetzt wieder reichlich Knospen .
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Das ging mir ähnlich. Ich hatte auch eine Pflanze, die nur schwer einen Leittrieb entwickelte. Nach dem Umpflanzen hat sie das dann ganz aufgegeben...
Vielleicht habe ich bei meinem mehrstämmigen Cornus alternifolia 'Argentea' dann ja Glück gehabt. Die Pflanze zieht sich ohne Hlife von alleine senkrecht in die Höhe.
Letztes Jahr musste ich eine gut daumendicke abgebrochene Spitze kappen. Das hat sich innerhalb eines Jahres so verwachsen, dass es heute kaum noch auffällt.
Trotzdem wächst er auch sehr in die Breite. Durch vorsichtigen Schnitt halte ich ihn jedoch bislang noch in Form.
Wegen der Blüten habe ich ihn übrigens auch nicht gepflanzt. Die sind vor dem Hintergrund des weißbunten Laubs arg unscheinbar.
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Kann mir jemand einen deutlichen Unterschied zwischen C. controversa und alternifolia erklären? Die Bildersuche im Netz finde ich da sehr verwirrend.
Ich hatte heute einen C. controversa 'variegata' in schon ordentlicher Größe in Händen und hätte ihn als Geburtstagsgeschenk bekommen können. Ich habe mich schweren Herzens dagegen entschieden, weil mir der Wuchs etwas schräg (im Wahrsten Sinne des Wortes) vorkam. Es waren auch zahlreiche Schnittstellen von -warum auch immer- entfernten Zweigen zu erkennen. Wenn ich jetzt hier von veredelten Seitentrieben lese, erklärt sich das.
Wo bekommt man denn ggf. formschöne Exemplare? Oder startet Cornus controversa immer so?
Sicher ist, dass noch einer einziehen soll, der entsprechende Platz für einen gebührenden Auftritt ist auch bereits ausgesucht.
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Cornus controversa ist deutlich starkwüchsiger als Cornus alternifolia, der insgesamt feintriebiger ist und schmaleres Laub hat.
Die buntlaubigen Formen sind jeweils schwachwüchsiger. Ich habe seit etwa 10 Jahren Cornus alternifolia (Gekauft als 60/80 cm) im Garten. Er ist ohne Hilfe wie Stäben oder Schnitt in die Höhe gewachsen. Aktuell mag er ca 4 m hoch und 2,5 m breit sein.
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Hier noch ein Bild.
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Die "Leuchtwirkung ist toll"! :D Aber so richtig Etagenförmig wächst er bei dir nicht?
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Wenn Du näher ran gehst schon. Er hat drei Stämme und deutlich etagenmäßige Verzweigungen im Abstand von ca. 50 cm.
Cornus controversa 'Varigata' sollte jedoch aufrecht stehendere Seitenpartien haben. Ich kenne hier jedoch im Gegensatz zur grünlaubigen Form nur "Krüppel", die man selbst "in Form" bringen müsste.
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Wenn Du näher ran gehst schon. Er hat drei Stämme und deutlich etagenmäßige Verzweigungen im Abstand von ca. 50 cm.
Cornus controversa 'Varigata' sollte jedoch aufrecht stehendere Seitenpartien haben. Ich kenne hier jedoch im Gegensatz zur grünlaubigen Form nur "Krüppel", die man selbst "in Form" bringen müsste.
etwa so?
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Das ist nun aber wirklich ein Prachtexemplar. :D Wie alt und groß ist er?
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Cornus controversa aurea1.jpg
Ziert seit Mai meinen Garten, soll eine Cornus controversa "aurea" sein, ungefähr 1,2m hoch und 1,5m breit....
Irgendwo hab ich gelesen, dass man schon ein bisschen erzieherisch eingreifen muss, um die ausgeprägte Etagenform wirklich heraus zu arbeiten.
Deahalb hab ich meinen zuerst schräg eingepflanzt, so dass der stärkste Trieb gerade steht - unterstützt durch einen Bambusstab, mit dem ich versuche, einen Knick im "Stamm" herauszubiegen.
Den zweiten Trieb - nach rechts auf dem Bild - werde ich im Herbst entfernen, so dass nur ein Stamm übrig bleiben wird.
Beste Grüße,
Gartenplaner
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Ich habe vor sechs Jahren einen C. controversa Variegata gepflanzt. Er hat sich inzwischen zu einem schönen etagenförmigen Bäumchen, so ca. 2m hoch und 2,5m breit entwickelt. Die
Etagen sind ohne weitere Schnittmaßnahme entstanden.
Er steht vor einem dunklen Hintergrund, zu seinen Füßen steht Polygonatum mit seinen weißen Glöckchen, und er macht sich daher recht hübsch, wie es sich gehört und wie ich mir das auch vorgestellt hatte. Diese Wirkung hat sich aber erst seit letztem Jahr eingestellt, vorher sah er eher unscheinbar und wirr aus. Schnellwüchsig ist er nicht gerade, aber eigentlich bin ich ganz froh darum. Frostschäden hab ich bisher keine bemerkt (Klimazone 6b, Voralpenland). Blüten auch noch nicht.
Ich hatte schon vor zehn Jahren ein Exemplar an einer sehr sonnigen und eher trockenen Stelle gepflanzt. Das war wohl kein guter Standort, denn er überlebte nur zwei Jahre. Vielleicht wars aber auch ein Pilz?
Wenn ich ihn jetzt so betrachte, dann lohnt es sich auf jeden Fall, Geduld zu haben. Er erleuchtet die Stelle richtig mit seinem flirrenden hellen Laub.
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Das ist nun aber wirklich ein Prachtexemplar. :D Wie alt und groß ist er?
Steht nicht bei mir. Hätt auch nicht den passenden Standort. Dieses steht in The Garden House (Devon) und dürfte ca. 5-6 Meter hoch sein.
Im Garten stehen einige Exemplare. Blos scheinen deren Tage gezählt zu sein. Zwei im Walled Garden und ein weiterer mussten inzwischen wegen Pilzinfektion gefällt werden. Auch ein Stück weiter bei der Wildside Nursery konnte man letzten Herbst an zwei Exemplaren erste Infektionssymtome sehen. Ist schon schade wenn diese Hartriegel nach und nach aus den Gärten verschwinden.
Deswegen sind die Engländer auch recht zurückhaltend gegenüber den Blumenhartriegeln geworden. Lohnt ja nicht solche Großsträucher zu pflanzen, wenn die dann nach wenigen Jahren dahingerafft werden.
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Nachtrag: Nachdem ich heute etliche lfm Buchseinfassung geschnitten habe, konnte ich mich nicht zurückhalten, auch an meinem Etagenhartriegel nach etlichen Jahren vorsichtig Hand anzulegen.
Entfernt wurden nur die weit überhängenden Zweige oder zu ausladenden Seitenpartien im oberen Bereich.
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Hallo troll,
das schaut sehr gut aus :D
Hast du schon mal überlegt, einen dunklen Hecken- oder Sträucherhintergrund dahinter zu setzen?
Da würde der Cornus wahrscheinlich umso mehr hervorleuchten 8)
@pumpot:
Meinst du die Anthraknose?
Da soll ja doch der Cornus controversa etwas weniger anfällig sein - vor allem, wenn er sonniger und luftiger steht.
Oder Verticillium?
Die ist ja immer eine Bedrohung für Sträucher :P :-X
Ich habe bei meinem Cornus kousa var. chinensis "Mme. Butterfly" letztes Jahr auch auf einmal einen welkenden Ast entdeckt, bzw. war es eigentlich die Spitze des Haupttriebes :o
Also klassische Verticillium-Anzeichen.
Ich habe dann den Trieb ziemlich weit unten abgeschnitten und die Schnittfläche mit Bayfidan unverdünnt beträufelt - fragt mich nicht, wie ich auf Bayfidan kam, ich glaube, ich habe irgendwo in einem Bericht über Verticillium gelesen, dass entweder systemische Fungizide oder die Wirkstoffgruppe aus Bayfidan bei Verticillium helfen KÖNNTEN.
Jedenfalls habe ich damit ein komplettes Absterben verhindert, der jetzt natürlich kleinere Strauch wächst dieses Jahr fleissig und hatte auch schon wieder ein Blüte :o
Beste Grüße,
Gartenplaner
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Der Hintergrund ist noch im Wachstumsstadium. Vielleicht muss ich ihn noch etwas kitzeln, damit er etwas schneller wächst. ;D
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Kleines Fazit nach drei Jahren:
Weder bei C. controversa noch bei C. alternifolia gab es Frostschäden :D.
Alternifolia blühte jedes Jahr, controversa hat dieses Frühjahr zaghaft erste Blüten geschoben. Alternifolia hatte deutlich mehr Zuwachs, controversa ist schön dicht geworden und hatte dieses Jahr bisher nicht einmal schlappe Blätter - der Dauerregen kommt ihm wohl gerade recht.
Also insgesamt eine sehr gute Entscheidung.
LG
Natalie
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Hier Fotos dazu:
Cornus alternifolia, bald drei Meter breit und gut die Hälfte davon hoch.
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Und Cornus controversa, schön füllig geworden und jetzt auch mit Längenzuwachs.
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Wie ist es euren Hartriegeln in den letzten beiden Jahren ergangen?
Ich hatte mir letztes Jahr einen ganz kleinen C. controversa 'Variegata' zugelegt, der dieses Jahr -schon im Austrieb begriffen - von einem Spätfrost erledigt wurde.
Ich habe nun einen neuen gekauft, auch ein noch junges Exemplar (etwa 40 cm hoch und 50 cm breit), den ich in eine geschützte Nische pflanzen will - nach drei Seiten von Mauern umgeben und etwas Sonnenschutz durch Nachbars Kirschbaum.
Zudem kam heute noch ein C. alternifolia dazu, schon knapp 120 cm hoch. Für den suche ich ehrlichgesagt noch nach dem geeigneten Platz. Ich hatte erst überlegt, ihn in einen Gehölzstreifen zu integrieren, dafür wird er aber vermutlich zu breit. Als Solitär kann er nur noch einen sonnigen Standort bekommen.
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Ich hab meinen Cornus controversa 'Aurea' (oder 'Candlelight', was auch immer richtig sein mag) vor einigen Wochen nochmal umgepflanzt an diese Stelle, Foto ist nicht so toll:
(http://up.picr.de/20123029fj.jpg)
Ich hatte ihn schon 2013 einen halben Meter gerückt, weil er nicht genau in der Mittelachse des Gartenraumes stand, da hatte ich 2012 nicht aufgepasst :P
Allerdings stand er da dann doch irgendwie "verloren", während der neue Standort jetzt direkt am "Gehölzgarten" ist, also thematisch perfekt passt.
Der vorherige Standort war ziemlich sonnig, was das gelbe Laub wohl nicht so ganz mochte, es gab immer Blätter, die ein bisschen ramponiert aussahen, trockene Stellen hatten usw.
Jetzt steht er mehr im Schatten, mal schauen, ob das eine Änderung bringt.
Dieses Jahr hatte ich ihn im Frühjahr etwas mit Schwefel "gedüngt", um den Boden anzusäuern, keine Ahnung, ob das zu einem üppigeren Austrieb beigetragen hat, den ich dieses Jahr beobachtet habe.
Der Steckling, den ich aus dem entfernten zweiten Stamm gewinnen konnte, hat einen kräftigen Wachstumsschub nach Umpflanzen im Juni hingelegt, wo ich Hornspäne unter die neue Erde gemischt hatte.
Eine Düngung scheint vorteilhaft zu sein.
Mit Spätfrösten hatte ich bisher keine Probleme.
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Ich hab dieses Jahr bewurzelte Ableger von C. alternifolia 'Argentea' getopft, die schon einen guten Zuwachs gemacht haben und von sich aus einen Leittrieb produzieren.
Die Vermehrung mit dieser "Hobbymethode" scheint problemlos zu fuktionieren.
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Bin grad nochmal über Fotos von meinem "Steckling" vom Mai 2014 gestolpert und war erstaunt, wie stark der nach dem Umtopfen Anfang Juni mit Untermischen von Hornspänen losgelegt hat:
Mitte Mai 2014
(http://up.picr.de/20371783rv.jpg)
(http://up.picr.de/20371650th.jpg)
Ende August 2014
(http://up.picr.de/20371671oo.jpg)
Und bevor Nachfragen kommen - ja, es ist der gleiche Steckling und die Fotos sind aus dem gleichen Jahr ;D
Irgendwann im August fiel mir die Üppigkeit auf, aber ich hatte nicht mehr klar in Erinnerung, wie groß das Pflänzchen vorm Umtopfen im Mai war - das wurde mir erst richtig bewußt, als ich jetzt über die Fotos stolperte :o
Allerdings war die Stecklingsvermehrung eher knifflig:
Ich habe letztes Jahr Ende Mai 3 Stecklingsversuche mit Cornus controversa "Aurea" ausprobiert.
Ich glaube, ein Steckling, ein Kopfsteckling, recht dünn und jung, hab ich mit Chrysal Bewurzelungshormon gleich in Erde gesteckt und unter eine Plastiktüte gesteckt, ein paar hatte ich jedenfalls einfach mal probehalber in einer Vase in Wasser "gelagert".
Nach 3 wochen sahen die noch tipptopp aus, hatten allerdings keine Wurzeln gebildet.
Der in der Tüte sah auch unverändert aus.
Zu dem Zeitpunkt habe ich dann ein weiteres Steckholz, größer und verzweigt, in Erde unter eine große Plastiktüte gesteckt, die Schnittfläche nochmal angeschnitten und mit Chrysal Bewurzelungshormon behandelt.
Im August hab ich an einem luftfeuchten Tag versuchsweise die Tüte abgenommen, aber sofort fingen die Blätter an zu schlappen, also Tüte wieder drauf.
Ein letzter Steckling im Wasser zeigte nach 3 Monaten auf einmal Wurzelspitzchen - interessanterweise NICHT an der Schnittstelle unten, sondern etwas höher an der Stelle, wo ein erster Seitenzweig entsprang.
Versuchte, den dann zu topfen, allerdings baute er danach ab - hab ihn vorgestern entsorgt, da hatte kein Wurzelwachstum mehr stattgefunden, die Triebe waren schrumpelig.
Das erste Exemplar sieht immer noch saftig aus, beim größeren scheinen Zweigenden eingetrocknet, beide haben im Herbst normalen Laubfall gehabt - mal schauen, ob auch ein Austrieb jetzt im Frühjahr kommt ??? :)
Sehr interessant, daß Ableger einfacher klappen und auch einen Leittrieb machen :D
Ich hab auch noch ein Foto von den "Verbrennungsschäden" der Mutterpflanze gefunden, die wollte ich noch nachreichen, dort war von morgens 9 bis nachmittags um 4 oder 5 volle Sonne, hoffentlich hat sich das jetzt am schattigeren Standort:
(http://up.picr.de/20371733kl.jpg)