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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Orchidee am 02. November 2009, 14:35:05
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Bei mir im Garten ist jeden Morgen ein Loch in der Grösse dass eine Ratte reinkann gebuddelt. Ich buddle es an der Stelle immer wieder zu, am nächsten Morgen ist es wieder offen.
Jetzt lagen jede Menge Kirschkerne die aufgebissen sind auf der weggebuddelten Erde.
Hab mir gedacht vielleicht ist es gar kein "Eingang" sondern evtl. ein Ausgang aus einem Tierbau.
Welches Tier könnte das sein??? ???
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wahrscheinlich schermaus. solche großen gänge finde ich ständig bei mir im garten. in abzweigungen passt sogar meine faust rein + ich habe große hände :P was hab ich schon an wildlilien an diese viecher verloren >:(. ich bekämpfe sie mittlerweile mit giftköder, weil sie alle fallen verwühlt.
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ich glaube nicht, daß es eine scher(wühl)-maus ist, denn die macht ja den gang eher zu statt auf.
knorbs, wenn du die methode des wühlmausgurus treulich befolgst, wirst du keine verwühlte falle mehr haben.
zu spät gesehen:
der obige link beschreibt den fang besonders durchtriebener und argwöhnischer, weil durch falsches fallenstellen vergrämter wühlmäuse.
die arglosen standardwühlmäuse fängt man so .
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wahrscheinlich schermaus. solche großen gänge finde ich ständig bei mir im garten. in abzweigungen passt sogar meine faust rein + ich habe große hände :P was hab ich schon an wildlilien an diese viecher verloren >:(. ich bekämpfe sie mittlerweile mit giftköder, weil sie alle fallen verwühlt.
Hallo knorbs,
ich habe seit einer Woche ein "Topcat"- die GUILLOTINE ;D . Etwas teuer in der Anschaffung, verwühlt wird die Sicher nicht, da sie gut sichtbar aus der Erde ragt. Bisher 4 Fänge im gleichen Gang, dh. gleichem Fangloch. Den Fangerfolg
sieht man ohne nachzubuddeln.
LG falk
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Ist ja widerlich, sowas hier zu schreiben.
Pfui!
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@#3,
"verwühlt" heißt nicht, daß der trapper die falle nicht mehr findet, sondern daß die wühlmaus lunte riecht und erde vor die falle in den gang schiebt. mit etwas übung passiert das auch bei der billigen bayrischen wühlmausfalle nicht.
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ja, alles klar. Für Lehm hab ich noch eine Falle. ;D Ich hab sie schon mal
gezeigt.
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Du wirst einst als Wühlmaus im Purgatorium schmoren...
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ich verwende übrigens die kieferle schussfalle. ich erzähl keinen schmäh...die löcher, die meine viecher wühlen haben i.d.r. ein größeren durchmesser als der durchmesser der schussfalle, sprich ich habe mühe den schussapparat dicht in den gang zu bekommen. bisher wurde immer alles verwühlt + zwar so geschickt, dass die erde hinter die auslösplatte gepresst wird + so nicht mehr auslösen kann. ich verfolge seit bestimmt 2 wochen eine (oder mehrere?) an einem gang mit giftköder. die köder werden genommen + momentan wahrscheinlich in nahrungsdepots verschleppt, weil ich fast jeden tag nachlegen muss. an einer anderen stelle war dagegen nach 2 maliger anwendung schluss...die erneurten köder blieben unangetastet.
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Du wirst einst als Wühlmaus im Purgatorium schmoren...
als bekennender atheist glaubst du doch eh nicht an ein leben nach dem tod... ;D ...die drohung verfängt also schon mal nicht
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Lehm - Topcat ist ein Schweizer ;D
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die jagd auf dierses stolze, wehrhafte tier ist zwar äußerst spannend und nicht ganz ungefährlich, aber die eingangsfrage steht immer noch im raum...
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Nix da! Ein entsprechendes Schussgerät ist der wirkliche Knaller! Funktioniert mit Platzpatronen. Sehr effektiv. Jeder Schuss ein Treffer.
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Gleiche angefressenen Kirschkerne hatte ich,als ich den Feuerholzstabel umräumte.Ich weiß,dass es Schremäuse und Wühlmäuse waren,die Mal ihr Unwesen trieben.
Vieleicht ist es bei Deinem Fall auch so.
Bewohner dieser Art leben auch in Banjeshecken und verbreiten sich von dort aus.
In einem leersen Garten hatte jemand so was wiederliches angelegt.
Reinste Brutstätte.
Tolle Falle ist abgebildet.Ich nehme die Zangenfalle und hab damit auch guten Erfolg.Mehr wie mit den bayrischen Drahtfallen,die ich aufstelle,wenn es mötig wird wie ein Minenfeld.
Frank
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nicht nur, daß das loch wieder geöffnet wurde, schließt für mich aus, daß es sich bei dem bewohner um eine wühlmaus handelt, sondern auch die aufgebissenen kirschkerne.
wohl irgendeine andere maus.
aber welche wohl?
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Der Thread mausert sich zur Nato-Kampfzone.
Es muss nur wer die an sich harmlose Frage stellen, woher wohl Kirschsteine neben einem Loch im Garten stammten, schon marschiert die Pur-Antiterroreinheit auf, verhaftet Wühlmäuse und foltert sie in Guantanamo.
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Also ehrlich gesagt Wühlmäuse gab es hier bei uns noch nie.
Und es ist auch nur ein dieser einen Stelle. Müssten dann nicht im ganzen Garten solche Löcher sein???
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Lehm---Guatanamo wird zu gemacht
Orchidee--Nein,sie kommen nicht im ganzen Garten vor.Sie sind nur an bestimmten Stellen zu finden.Meist dort,wo sie ungestöhrt sind und dann auf den Wanderlinien.Auch,wenn du was angebaut gats,wie Kartoffeln uns so.
(Hab in einen Damm 6 Stück gefangen)Dann war Ruhe.In einem Garten hab ich welche gehabt.dann im anderen keine .
Sie haben eben auch ihren Sinn.
Natürlich können andere Gartenfreunde andere Erfahrungen gemacht haben,aber wie gesagt,..Tiere haben einen Sinn...
So
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Wenn ein Feld in der Nähe ist, könnte es auch ein Hamster sein.
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Lehm, wenn du dich in diesem Leben nicht aktiv für die entrechtete Kreatur einsetzt, dann wirst du im näxten Leben in eine niedrigere Kaste hineingeboren. Vielleicht gar in die der Wühlmäuse. Was dann geschieht...
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Also wissen wir alle nun immer noch nicht, um was für ein Viech es sich handelt :-)
Ich habe in meinem halb-wilden Garten auch immer mal solche Löcher. Und das in meinem steinigen-betonharten Weinbergsboden ! Würde auch gerne wissen was drin ist.
Und obwohl ich damit Gefahr laufe mein reinzusteigen und mir den Fuß zu verknaxen - aber egal, ich lasse es wie es ist. Biologisch-dynamisch nennt man das :-)
Gruß
Traudi
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Vielleicht ist es die Waldmaus, die macht relativ kleine Baue mit meistens zwei Löchern.
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Was spricht eigentlich dagegen, dass es evtl. tatsächlich eine Ratte ist? Die fressen alles, auch Samen, Körner, Nüsse und Früchte ...
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Hallo,
lass das Loch, wie es ist. Die Schermaus verschließt das Loch nach kurzer Zeit wieder. Rattenlöcher bleiben offen. Nach deiner Beschreibung vermute ich Ratten.Hast du irgendwo aus der Erde herausgewühlte Erde, ähnlich Maulwurfshaufen. Das spräche für Schermaus.
Viele Grüße
Wolfgang
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Also dann glaub ich doch auch an eine Ratte weil das Loch immer wieder aufgemacht wird.
Hatten wir vor 2 Jahren schon mal, aber da waren sie hauptsächlich beim Nachbar auf dem Kompost.
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Hast du irgendwo aus der Erde herausgewühlte Erde, ähnlich Maulwurfshaufen. Das spräche für Schermaus.
genauso bei mir
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Wenn die Ratten unauffällig bleiben, kannst Du sie in Ruhe lassen. Sind ja auch ganz possierlich. Hier in der Stadt rennen sie haufenweise am Ufer und durch die Cotoneaster.
Im Garten hatten wir Ratten im Kompost - obwohl wir Nahrungsreste darin strikt vermeiden. Ein Kleinsäuger-Kenner-Tipp hat recht unblutig geholfen: Kalkhydrat (als feines weißes Pulver in großen Säcken aus dem Baumarkt) in die Eingänge streuen. Es schmeckt nicht, beim Fellputzen und sie ziehen an einen anderen Ort.
Gegen Wühlmäuse hat bisher immer Karbid in den Gängen geholfen - ohne Feuerzeug, selbstverständlich ;D. In diesem Jahr sind sie besonders hartnäckig und schieben neue Hügel direkt neben den vortägigen Bröckchen. Aber mit geduld bekommt man sie zu den Nachbarn verschoben.
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Die beste Antwort auf ungebetene Nager im Garten ist meiner Meinung nach immer noch eine aktive Katze mit Freigang.
Nachdem meine pelzige Mitbewohnerin Frau Pöppelmann in den Katzenhimmel umgezogen ist und ihre Tochter Krümel mir mit mehr als 15 Dienstjahren klar gemacht hat, dass sie fortan von Dosenfutter und Leckerli leben möchte, haben sich in meinem Garten auch wieder Schermäuse eingenistet.
Früher wäre das Problem spätestens nach ein paar Tagen erledigt gewesen.
Rattenlöcher hab ich Gottseidank noch nicht bemerkt.