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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Lisa* am 17. Dezember 2009, 23:40:48
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hallo Ihr Lieben,muß mal dumm fragen..habe das ganze Jahr über die Vögel gefüttert und bin mit Nachfüllen kaum nachgekommen(ca 12 Futterstationen im Hof) Jetzt seit Anfang November kommt praktisch niemand mehr,außer vereinzelt mal eine Meise oder eine einzelne Amsel...ist das eigentlich normal?sind alle im Süden??
weiß jemand was man den Amseln am besten gibt?(da Bodenfresser)sie (ein oder zwei)pflügen mir täglich alle Blumentöpfe um,ist da was für sie zu finden oder suchen sie nur??was gebe ich ihnen am besten?
Danke und LG von Lisa
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Hallo Lisa !
Ich mache die selbe Feststellung. Habe meine Futterhäuschen schön gefüllt und am Anfang kamen die Vögel. Aber die letzten Tage sieht man fast keine Vögel. Vielleicht wird so kalt, das sie weiter südlich geflogen sind ;) ;), oder sie sind noch im Wald weil sie noch genug finden. Mal sehen.
lg. elis
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Also bei uns sind sie auch nicht. Ein paar Rotkehlchen und Meisen habe ich gesehen, das wahr es..
Letzten Winter war das ganz anders, da war immer etwas los bei der Futterstation.
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hier gibts jede menge krähen, tauben, elstern, meisen. die anderen gefiederten restsaurier habe ich auch schon länger nicht mehr gesehen.
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Komme auf meinem Arbeitsweg immer an einem stark besuchten Futterhaus vorbei, wo ich leider immer alle aufscheuche, weil ich nah dran vorbei muß. sind aber alles nur Spatzen.
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Hallo Lisa !
Ich mache die selbe Feststellung. Habe meine Futterhäuschen schön gefüllt und am Anfang kamen die Vögel. Aber die letzten Tage sieht man fast keine Vögel. Vielleicht wird so kalt, das sie weiter südlich geflogen sind ;) ;), oder sie sind noch im Wald weil sie noch genug finden. Mal sehen.
lg. elis
hallo elis,
ungewöhnlicherweise ist es bei uns seit Anfang Nov,als es hier noch richtig warm war,ja ich meine fast seit Ende Oktober,dass plötzlich so gut wie niemand mehr kam...
ich wohne ja in der Stadt,aber jetzt hat es mir gestern jemand erzählt,der im Vorort wohnt,dass sie auch bemerkt haben,dass seit Wochen die Vögel nicht mehr vorbeikommen..mal abwarten,ich werde es weiter beobachten,LG von Lisa
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Lisa, ich glaube mich zu erinnern, dass wir dieses Thema auch letztes Jahr aufwarfen. Vielleicht hast Du etwas Zeit um den Thread in Suche aufzuspüren. Da drin müssten ein paar Antworten darüber stehen.
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Lisa, ich glaube mich zu erinnern, dass wir dieses Thema auch letztes Jahr aufwarfen. Vielleicht hast Du etwas Zeit um den Thread in Suche aufzuspüren. Da drin müssten ein paar Antworten darüber stehen.
Danke für den Tip.mache ich.
Bei uns war letztes Jahr jedoch alles normal,ich habe Unmengen Vogelfutter verbraucht durchgehend letzts Jahr und bin deshalb dieses Jahr so erstaunt..
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Letztes Jahr habe ich mich auch darüber gewundert (obwohl ich schon Jahre füttere) und auf einmal waren sie da, in Heerscharen. Dieses Jahr waren sie von Anfang an da - seit es gefroren ist, füttere ich. Allerdings hängen noch jene Menge Apefel in den Bäumen, Vogelbeeren, und Hagebutten herum.
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Lisa, oder alle Deine Vögel sind bei mir! ;D
Am Futterplatz sehe Grünfinken, Buchfinken, Blaumeisen, Kohlmeisen, Rotbrüstchen, jede Menge Spatzen, - Elstern und Krähen in den Bäumen. Irgend ein grösserer, graubrauner Vogel, oder zwei die Seidenschwänze (die ja meistens in Schwärmen kommen) sind doch noch nicht da? Mal näher beobachten.
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Ende November habe ich ein paar Meisenknödel gehängt, damit sie wissen wo was ist. Sie blieben hängen bis vorgestern, dann kam die ganze Vogelschar an die altbekannten Futterplätze. Rotkehlchen, Heckenbrunelle, Buchfinken, Amseln , Schwarzdrosseln, Kohl- Blau, Braun- und Schwanzmeisen, Spatzen natürlich auch, die türkischen Turteltauben die hier schon jahrelang ein Nest haben und leider auch die frechen Turmdohlen. Zusehend sieht man hier im Dorf die Elstern. Ihnen wurde mit dem Fällen der Pappeln ausserhalb des Dorfes der Lebensraum genommen, nun "nerven"sie im Dorf.
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Hallo,
bei mir ist auch noch nicht viel los am Futterplatz. Allerdings habe ich in den letzten Tagen einige Dompfafffamilien an den noch früchtebehangenen Sorbus gesehen und im Buchenwald gibt es dieses Jahr Unmengen Buchecker. Hier habe ich Schwärme von Buchfingen vergesellschaftet mit Bergfinken und Grünfinken gesehen. Vielleicht ist das Futterangebot in der Landschaft noch sehr groß. Amseln nehmen schon gerne jede Menge Äpfel,Birnen,MispelnSorbus + Haferflocken an, Rotkehlchen Haferflocken, Meisen und Kleiber Sonnenblumenkerne+ ungesalzene Nüsse, Sperlinge Weizen.
Viele Grüße
Wolfgang
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hallo Ihr Lieben,muß mal dumm fragen..habe das ganze Jahr über die Vögel gefüttert und bin mit Nachfüllen kaum nachgekommen(ca 12 Futterstationen im Hof) Jetzt seit Anfang November kommt praktisch niemand mehr,außer vereinzelt mal eine Meise oder eine einzelne Amsel...ist das eigentlich normal?sind alle im Süden??
weiß jemand was man den Amseln am besten gibt?(da Bodenfresser)sie (ein oder zwei)pflügen mir täglich alle Blumentöpfe um,ist da was für sie zu finden oder suchen sie nur??was gebe ich ihnen am besten?
Danke und LG von Lisa
Hallo Lisa :)
ich versuche, mir das so zusammenzureimen, dass im Frühwinter viele Leute anfangen zu füttern. Es stehen praktisch auf fast jedem Grundstück Futterstellen bereit und an vielen Balkonen hängen die Meisenknödel. Die Vögel haben also in Dörfen und Städten ab ca. Dezember ein überaus reiches Futterangebot durch die Gartenbesitzer. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Vögel diese Futterstationen abwechselnd aufsuchen und dort, wo es ihnen am besten schmeckt, auch mal länger verweilen und dadurch den Anschein erwecken, dass sie "fort" sind.
Amseln fressen Weichteile sozusagen, am liebsten Würmer. Deswegen suchen sie danach in den rumstehenden Töpfen und Kübeln oder scharren auf dem noch nicht festgefrorenen Boden rum, sogar im Schnee. Fressen aber auch sehr gerne Obst (z.B. Äpfel, Birnen, etc.)
LG
Lisa
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Lisa, ich habe Dir nun den Thread gesucht und gefunden. Es war sogar Dein eigener Thread 8).
Wo sind die Vögel
Habe ihn jetzt aber nicht durchgelesen, aber vielleicht enthält er doch auch noch ein paar Antworten, die Dir weiterhelfen.
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Hallo, Lisa,
hab' jetzt nur durch Zufall in diesen Thread hineingelesen ..... aber nun muss ich dich doch mal fragen, warum du denn das ganze Jahr die Vögel fütterst?
Selbst der ökologische Nutzen von Wintervogelfütterung wird ja kontrovers diskutiert. Da liegt aber wohl ein so großer Nutzen darin, dass Menschen sich überhaupt für Vögel interessieren und sie wahrnehmen und ihren Kindern zeigen können, dass man das Negative in Kauf nimmt.
Aber Vögel im Sommer füttern, hat nun wirklich gar keinen Nutzen - im Gegenteil............. Im Sommer ist der Tisch der Natur reichlich gedeckt. So gut wie alle Vögel, selbst Körnerfresser, ziehen ihre Jungen normalerweise mit Insekten auf. An Fütterung gewöhnte, dadurch faul gewordene Vögel füttern aber auch ihre Jungen zum Teil mit dem Vogelhaus-Futter - und das ist wirklich nicht gut!
Bei geschlossener Schneedecke und/oder starkem Frost ist eine Fütterung nachvollziehbar ............ aber das ganze Jahr?
Herzliche Grüße,
Stefanie
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Lisa, ich habe Dir nun den Thread gesucht und gefunden. Es war sogar Dein eigener Thread 8).
Wo sind die Vögel
Habe ihn jetzt aber nicht durchgelesen, aber vielleicht enthält er doch auch noch ein paar Antworten, die Dir weiterhelfen.
Vielen Dank,dass Du Dir die Mühe gemacht hast...vielleicht ist es auch ganz normal alles..mir kommt es immer noch und immer wieder seltsam vor....vielleicht fliegen die meisten wirklich in den Süden..Vielen Dank und LG von Lisa
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stefanie, so ganz abwegig ist die Ganzjahrefütterung nicht. hier gibts schon einen Faden dazu.
Und da berichtet jemand auch interressante Dinge
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Hallo, Lisa,
hab' jetzt nur durch Zufall in diesen Thread hineingelesen ..... aber nun muss ich dich doch mal fragen, warum du denn das ganze Jahr die Vögel fütterst?
Selbst der ökologische Nutzen von Wintervogelfütterung wird ja kontrovers diskutiert. Da liegt aber wohl ein so großer Nutzen darin, dass Menschen sich überhaupt für Vögel interessieren und sie wahrnehmen und ihren Kindern zeigen können, dass man das Negative in Kauf nimmt.
Aber Vögel im Sommer füttern, hat nun wirklich gar keinen Nutzen - im Gegenteil............. Im Sommer ist der Tisch der Natur reichlich gedeckt. So gut wie alle Vögel, selbst Körnerfresser, ziehen ihre Jungen normalerweise mit Insekten auf. An Fütterung gewöhnte, dadurch faul gewordene Vögel füttern aber auch ihre Jungen zum Teil mit dem Vogelhaus-Futter - und das ist wirklich nicht gut!
Bei geschlossener Schneedecke und/oder starkem Frost ist eine Fütterung nachvollziehbar ............ aber das ganze Jahr?
Herzliche Grüße,
Stefanie
hallo,ich weiß dass die Vogelkundler die das ganze Jahr füttern,kritisiert werden..mich hat erstens das Argument überzeugt,als er sagte:Punkt 1.:
wie sollen sie ein Restaurant finden,das immer geschlossen hat außer im Winter,dann aber unter einer dicken Schneedecke liegt.
Punkt 2: die Betonwüsten nehmen immer mehr zu und es wird in gewissen Gebieten für die Vögel auch in den anderen Jahreszeiten schwieriger Nahrung zu finden,ich habe da Filme drüber gesehen und es hat mich überzeugt,zumal ich mitten in einer Großstadt wohne und hier so alles begrüne was nur irgendwie zu begrünen ist..also fast alles für die Vögel(ich pflanze halt alles an was Vögel lieben)
ich denke wenn ich in einem Vorort oder vielleicht sogar auf den Land leben würde,würde ich wohl auch nur im Winter füttern,ich würde dann meinen Garten mit allen Pflanzen bepflanzen,die Vögel und Schmetterlinge und Co lieben.
Ich lebe aber wie gesagt mitten in der Stadt,habe keinen Garten und nur einen Hinterhof,großteils Beton.aber es ist schon sehr begrünt alles
in Töpfen etc und ist ein richtiges kleines Paradies geworden für Schmetterlinge und natürlich alle Vögel.
Ich weiß nur noch nicht,was ich davon halten dass sie plötzlich Ende Oktober alle fort waren...muß aber sagen,habe heute zwei Sperlinge gesehen,
eine Meise und zwei Amseln... das ist nun ein Hoffnungsschimmer..auch wenn sie im Sommer alle in Scharen kommen,Meisen im Schwarm und und und..
Habe eben spezielles Amselfutter bestellt mit Insekten sollen sie am meisten lieben(Bodenfresser)
LG von Lisa
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mich hat erstens das Argument überzeugt,als er sagte:Punkt 1.:
wie sollen sie ein Restaurant finden,das immer geschlossen hat außer im Winter,dann aber unter einer dicken Schneedecke liegt.
Zu Prof. Berthold kann ich nur sagen, dass ich aus (mir persönlich bekannten!) Fachkreisen weiß, dass die meisten Ornithologen vor Entsetzen steif umgefallen sind, als sie Bertholds plötzliche Hinwendung zur Sommerfütterung erfuhren.
Das Argument mit dem Restaurant ist nicht sehr sinnig. Vögel, vor allem Insektenfresser, finden ihr Futter nie an der gleichen Stelle. Sie müssen nach jedem Insekt suchen. Beobachte mal Meisen, Kleiber, Zilpzalpe, Zaunkönige etc. - die drehen jedes Blättchen um und gucken in jede Ritze. Da ist ein Vogelhäuschen in karger Winterlandschaft wie eine beleuchtete Tankstelle! Das müssen sie nicht erst lange vorher gezeigt bekommen. Wären sie nicht in der Lage, auch bei knappstem Nahrungsangebot die letzten Krümel in der Landschaft zu finden, hätten die ganzen Vogelarten keinen Winter ohne Menschen überlebt. Die Winterfütterung führt halt dazu, dass mehr Individuen überleben - auch welche, die sonst der natürlichen Auslese zum Opfer gefallen wären. Darum ist auch die Winterfütterung umstritten.
Aber Sommerfütterung........... Die Vögel, die an deine Futterstellen kommen, sind schon in der Stadt, weil sie dort durchaus überleben können. Du lockst zumindest keinen Insektenfresser von außerhalb durch Fütterung in die Stadt. Da sind deine Maßnahmen, viele heimische Pflanzen zu halten, um Insekten anzulocken - und damit Vögel - und außerdem für natürliches Winterfutter durch Beeren zu sorgen, viel sinnvoller.
Natürlich lassen sich Vögel auch im Sommer zur Futterstelle locken. Das ist einfach ein Prinzip der Ökonomie - verschwende deine Kräfte nicht für Futtersuche, wenn du es vor die Nase gelegt bekommst. Dass das Futter aber weniger gesund für die Jungenaufzucht ist, ist dem Vogel nicht klar. Die Schäden zeigen sich beim Jungvogel erst später - oder aber der Altvogel bringt das Sterben seiner Jungen nicht mit seinem bequemen Futterbuffet in Zusammenhang.
Frag mal swift_w, was mit Mauerseglern passiert, die mit falschem Futter aufgezogen werden...........
Ich würde die Sommerfütterung sein lassen ....... weiter für reichliches Pflanzenangebot sorgen - ja, Städte begrünen! Und mit der Fütterung erst bei den ersten Frösten anfangen.
Herzliche Grüße,
Stefanie
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Habe eben spezielles Amselfutter bestellt mit Insekten sollen sie am meisten lieben(Bodenfresser)
Amseln sind sogenannte Allesfresser (ausser Aas), im Winter finden sie kaum Insekten und Würmer, sie weichen dann auf Obst (Äpfel) und Beeren aus.
Aber auf deinen Frage "wo sind die Vögel?" gibt es wohl keine schlüssige Antwort.
Ich stelle die Futterhäuschen jeweils mitte November auf, im Moment, seit Tagen geschlossene Schneedecke und minus 8 - 10°, sind sie rege besucht von Rotkehlchen, diversen Meisenarten, Spatzen, Grünfinken, Buchfinken und vereinzelt Distelfinken. Die Amseln füttere ich erst, wenn es keine Beeren mehr im Garten hat.
Darf ich dich bitten in Zukunft nicht mehr mit Vollzitaten zu antworten.
Danke
Wetterlage und Schneeverhältnisse ergänzt
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von Stefanie: Ich würde die Sommerfütterung sein lassen ....... weiter für reichliches Pflanzenangebot sorgen - ja, Städte begrünen! Und mit der Fütterung erst bei den ersten Frösten anfangen.
Hallo Stefanie,
ich betrachte das auch so ähnlich. Fange erst im November mit Vogelfütterung an.
Wir kennen uns doch aus einem anderen Forum. :)
Off topic:
Gab es Erfolge mit Mauersegler-Ansiedlung i.d. Nistkästen an Eurem Haus ?
Oder anderen Gebäudebrütern ?
VG
Swift_w
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Hallo Stefanie,
ich betrachte das auch so ähnlich. Fange erst im November mit Vogelfütterung an.
Wir kennen uns doch aus einem anderen Forum. :)
Ja, das stimmt ............ :)
Off topic:
Gab es Erfolge mit Mauersegler-Ansiedlung i.d. Nistkästen an Eurem Haus ?
Oder anderen Gebäudebrütern ?
Kurze Antwort OT (ich hoffe, man verzeiht uns ...): Mauersegler nein, trotz CD. Aber wir geben nicht auf .... ;)
Andere Gebäudebrüter: Hausrotschwanz drei (!!!) erfolgreiche Bruten an unserem Haus.
Herzliche Grüße,
Stefanie
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Hallo Stefanie,
off topic:
Dann sei bitte so gut und stell Deine Ergebnisse in die betreffenden Threads.
Toll, 3 Hausrotschwanzbrutpaare am Haus; sag bloß, Du willst den Hausrotschwanz zum Koloniebrüter machen. (http://www.ben-newman.de/smilie/laughing/rofl.gif)
Viele Grüße
Swift_w
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Hallo,
meine Futtersäule und diverse Meisen- und Nussknödel hängen seit ca. 2 Wochen und wurden bereits am ersten Tag angenommen.
So richtig rund geht es jedoch erst, seit es auch hier so richtig kalt wurde.
Blau- und Kohlmeisen, Grün- und Buchfinken tummeln sich zu Hauf. Amsel, Haussperling, Rotkehlchen und Zaunkönig sind eh Dauergäste. Gestern wurde ein Kleiber (vielleicht wars aber auch ein Baumläufer) Heute früh habe ich den ersten Eichelhäher und eine Singdrossel gesehen.
Die Sumpf- und Haubenmeisen fehlen noch, die sonst immer in Gruppen einfallen. Früher kamen auch Dompfaffe und Kernbeißer. Die habe ich jedoch leider seit Jahren nicht mehr.
Ich füttere zwar auch nur im Winter, denke jedoch, den Vögeln schadet es nicht, wenn man das ganze Jahr über Vögel vom Fenster aus beobachten möchte.
Für ebenso wichtig wie ein vielfältiges Nahrungsangebot halte ich jedoch auch ein Angebot an immergrünen bzw. dichten Sträuchern (vielleicht auch Koniferen), die nicht nur Nistgelegenheit im Sommer sondern auch im Winter Schutzmöglichkeiten bieten.
Gruß
troll
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Schon aus egoistischen Gründen füttere ich Vögel im Sommer nicht: die sollen gefälligst Blattläuse usw. vertilgen. Sie finden reichlich bei mir, auch in den großen Bäumen (sehr beliebt ist die Lärche) und es gibt immer welche im Garten. Im Moment ist Ruhe, aber das ist oft so, wenn es so sehr kalt ist. Dann sind sie im Wald, auch dort ist noch viel zu finden und es ist wärmer.
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Toll, 3 Hausrotschwanzbrutpaare am Haus; sag bloß, Du willst den Hausrotschwanz zum Koloniebrüter machen.
Neeee ...................ein Paar, drei Bruten in Folge ........... :)
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;D
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Ich habe auch schon zwei draußen, zwei weitere werden gerade fest...
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Könnt ihr bitte mal ein Vogelkuchenrezept einstellen?
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ja hier:
"Sing a song of sixpence a pocket full of rye,
Four and twenty blackbirds baked in a pie.
When the pie was opened the birds began to sing,
Wasn't that a dainty dish to set before the king?"
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Oh, das habe ich ja ewig nicht mehr gehört, max. ;)
Leider habe ich im Moment einen großen Mangel an Amseln, weshalb ich dann noch ein weiteres Rezept brauch.
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callis, hier ist der rest vom nursery rhyme und damit auch mein ende des ot. aber dieser abgründige kinderreim hat es verdient, ganz zitiert zu werden:
The king was in his counting house counting out his money,
The queen was in the parlour eating bread and honey
The maid was in the garden hanging out the clothes,
When down came a blackbird and pecked off her nose.
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Das hat sie nun davon, dass sie Amseln in der Pastete verbacken hat.
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Jo, four and twenty, oder so ähnlich viele (Lieblingslied meiner alten Englisch-Lehrerein, ;D ;D ;D ) fliegen auch hier bei uns im Garten herum, erstaunlich, wie geschickt sie sind, an den selbstgemachten Blumentopf-Futterglocken zu naschen. Selbst unser uns ans Herz gewachsener "einarmiger" Amselhahn ist dabei wirklich erstaunlich gewandt. Die Bagage ist aber wie immer im Winter widerwärtig streitsüchtig.
Ansonsten sind momentan nur die übliche Verdächtigen zu sehen:
Amseln, Mittelspecht, Eichelhäher, Rabenkrähen, Buch- und Grünfinken, Dompfaff, Rotkehlchen, Goldammern, 5 verschiedene Meisenarten, der Sperber und (nicht am Futterhaus) der Zaunkönig.
Der Rest der Belegschaft wird sich wohl noch einstellen.
edit: die Kleiber hab ich vergessen, räumen immer die Futterkästen komplett aus, um an wenige Leckerbissen zu kommen, die Vögel am Boden feruen sich. Die Baumläufer picken meist nur an den Stämmen der alten Eichen, bis zu den Futterkästen kommen sie nie.
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Futternapfkuchen-Rezept:
1 kg ungehärtetes aber hartes Pflanzenfett oder Rindertalg auf milder Hitze schmelzen lassen (ich nehme das )
Sonnenblumensamen, Früchtemüsli ohne Zucker und Haferflocken oder fertig gemischtes Winterfutter in das Fett einrühren, so daß ein nicht zu fester Matsch entsteht.
Den Matsch in Formen füllen. Erstarren lassen, aus der Form holen.
Tips zum letzten Punkt: Aus Silikonformen flutscht der Futternapfkuchen leicht raus. Metallformen halte ich kurz unter heißes Wasser. Eckige Gefrierdosen lege ich mit Butterbrotpapier oder Folie aus.
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Mit so einer Mischung kann man auch aus einfachen Tonblumentöpfen mit einem durchgesteckten, per durchgestecktem Nagel fixierten Ast eine schöne Meisenglocke machen.
Gerechter finde ich es aber auch, dass bei einem Kuchen auch weniger Geschickte zu Zuge kommen :D .
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Susanne,
danke für das Rezept. Das mit dem Früchtemüsli ohne Zucker habe ich noch nicht gewusst. Und früher habe ich immer Palmin als Fett genommen und die Masse in den oberen Teil einer halbierten Kokosnuss, durch deren Löcher ich einen Bindfaden gezogen habe zum Aufhängen, gefüllt. Dann war die Masse - ähnlich wie bei Knusperhäuschens hängenden Tontöpfen - vor Nässe geschützt.
Legst du diesen Kuchen vor Niederschlägen ungeschützt auf die Mauer? Oder war das nur zum Fotografieren?
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8) jetzt habe ich endlich eine Verwendungsmöglichkeit für Müslireste die mir nicht schmecken und zu schade zum Wegwerfen sind . Super , danke !
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Ich habe für den Kuchen eine Art Gitterbehälter, allerdings passen da nur einzelne Stücke rein. Dieser Behälter hängt ganz nahe über dem Boden, so dass auch Vögel, die nicht so akrobatisch veranlagt sind wie Meisen, etwas davon haben.
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Dieser Behälter hängt ganz nahe über dem Boden, so dass auch Vögel, die nicht so akrobatisch veranlagt sind wie Meisen, etwas davon haben.
Deine Katze bleibt wohl bei der Kälte im Haus? ;)
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Nein, das tut sie nicht. Aber das ändert nichts an der Situation. Auch dort, wo Meisenknödelt hängen oder Futterhäuschen, fällt allerlei auf den Boden und dort tummeln sich normalerweise auch Vögel.
In der Regel sind viele Vögel an der Futterstelle und einer warnt immer (meistens erkenne ich an den Warnlauten, dass eine Katze kommt ;D ). Anschleichen können sie sich dort nicht gut, darauf achte ich.
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Das mit dem Früchtemüsli ohne Zucker habe ich noch nicht gewusst. Und früher habe ich immer Palmin als Fett genommen und die Masse in den oberen Teil einer halbierten Kokosnuss, durch deren Löcher ich einen Bindfaden gezogen habe zum Aufhängen, gefüllt. Dann war die Masse - ähnlich wie bei Knusperhäuschens hängenden Tontöpfen - vor Nässe geschützt.
Legst du diesen Kuchen vor Niederschlägen ungeschützt auf die Mauer? Oder war das nur zum Fotografieren?
Du kannst auch Nuß-Müsli ohne Zucker nehmen... die Schwierigkeit wird sein, etwas ohne Zucker zu finden.
Palmin ist mir zu teuer.
Wenn die Körner mit Fett umhüllt sind, kann ihnen Nässe nichts anhaben. Das gilt auch für Haferflocken, die sich voll Fett saugen.
Die Futternapfkuchen stelle ich immer so oben auf die Mauer.
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Deine Katze bleibt wohl bei der Kälte im Haus? ;)
Dazu fiel mir dieses von Biggi eingestellte Bild direkt wieder ein. ;D
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Jetzt, wo es so kalt ist, erwischen die Katzen in der Nacht die Vögel viel leichter als im Sommer. Woran das liegt, weiß ich auch nicht so genau - vielleicht sind sie ja durch die Kälte unbeweglicher oder brauchen länger, bis sie bei Gefahr richtig munter sind ...
Aber viele der Vögel sind im Winter ja wirklich nicht da - sie haben sich halt vor der langen Reise noch Reserven angefuttert:
http://www.naturschutzbund.at/aktivitaeten/Projekte/artenschutz/vogelkunde/zugvoegel.html#Anchor-35972
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Jetzt, wo es so kalt ist, erwischen die Katzen in der Nacht die Vögel viel leichter als im Sommer.
In der Nacht :o :o ? Wie das denn?
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Hallo zusammen,
Beim LBV läuft am 6.1.2010 wieder die Aktion
"Stunde der Wintervögel"
Interessant auch die Brutvogel-Stückzahlen der häufigsten Arten in Bayern
wie z.B. Amsel, Buchfink, Haussperling, Kohlmeise:
http://www.lbv.de/aktiv-werden/wintervoegel/wintervoegel-steckbriefe.html
VG und ein Frohes Neues Jahr
Swift_w
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Jetzt, wo es so kalt ist, erwischen die Katzen in der Nacht die Vögel viel leichter als im Sommer.
In der Nacht :o :o ? Wie das denn?
Ich glaube, dass die Vögel bei sehr niedrigen Außentemperaturen etwas langsamer reagieren, wenn sie aus dem Schlaf aufgeschreckt werden. Das dürfte für die nachtaktiven Katzen bei der Jagd recht hilfreich sein.
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Aber wie gelangen denn Katzen bei Nacht an die Vögel? Sie müssten ja hoch ins Gebüsch klettern. Dort sind die Zweige aber im allgemeinen nicht stark genug, dass sie Katzen tragen.
Dass die Dämmerung gefährlich ist, könnte ich nachvollziehen. Rotkehlchen z.B. begeben sich schon auf die Futtersuche, wenn es für unsere Begriffe fast noch dunkel ist.
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Als ich vorhin nach Hause kam und noch in den Briefkasten guckte, fiel aus einer der Thujen des Vermieters eine verstörte Taube heraus, humpelte an mir vorbei und suchte Zuflucht im Schattengärtchen. Sie wirkte verletzt und traumatisiert... vielleicht war sie aber auch nur zu schnell aus dem Schlaf geschreckt.
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Hoffentlich war sie nur verstört.
Bei uns schlafen einige Vögel auf dem Balkon oder in den Nistkästen. Ansonsten sind wohl viele hoch oben in den Fichten - bis dahin wollen die Katzen nicht klettern.
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Katze gibt es hier im Block nicht mehr...
Ich vermute wirklich, daß sie nur schlaftrunken war. Sich einen Schlafplatz direkt neben dem Vogelfutter zu suchen, spricht zumindest dafür, daß sie geistig noch fit war.
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Echt schlau die Taube. ;D
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Habe eben im Winterfutterthema auch mal gefragt, wo die Vögel sind...
Vielleicht wird die Frage verlegt, aber dennoch.
Ich habe das gleiche Bild.
Die Futterstelle wurde immer gut angenommen. Habe auch mal Anfan November oder Oktober getestet, das Futter war immer am nächsten Tag weg.
Nun hatte ich bisher keine Zeit und habe erst vor zwei Tagen die Häuschen gefüllt und Meisenködel in den Baum gehängt. Nun ist die Futterstelle absolut unberührt und ich ganz traurig.
Noch ne Frage: Ich habe furchtbar viel Gänseschmalz von der Weihnachtsgans übrig. Kann ich das auch zu Futterkuchen verarbeiten?? Die Gans war zwar gesalzen aber sicher im Verhältnis zu dem vielen Fett, was dann rauskam, verschwindend gering. Sind über 2 l Fett. Bei uns isst sowas keiner mehr und zum Wegtun ist es wirklich zu schade. Schneeweiß und sauber.
Danke und L.G.
Gänselieschen
Mal schnell hochgeholt. Vielleicht weiß ja jemand Rat.
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Susanne , wenn es eine Ringeltaube war : die fallen öfter mal runter ::) . Ein Bekannter von mir hat in seinem Hausgarten ein Ringeltaubenpaar von denen er regelmäßig sehr unterhaltsam von abstürzenden Viechern berichtet . Wenn ich nachts die Hunde lüfte passiert es auch immer wieder das Tauben völlig verschreckt aus den Bäumen starten - scheinbar haben sie deswegen so eine hohe Vermehrungsquote ...
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Hallo Gänselieschen,
nur etwas Geduld; die Vögel werden schon noch Deine spät angefangene Futterstelle ausfindig machen.
Jetzt fahren sie erst mal auf andere ihnen gut bekannte Futterstellen ab.
Das Gänsefett müßte m.E. allerdings absolut kochsalzfrei sein.
(bis auf geringe Spuren wie z.B. in Diät-Margarine)
Sonst bekommen die Vögel einen furchtbaren Brand im Magen.
VG
Swift_w
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Danke Dir Swift,
war auch heute noch unberührt. Also Geduld, wie immer im Garten ;)
Das mit dem Fett ist wirklich schwer. Die Gans war zwar außen mit Salz abgerieben, aber wenn fast 3 l Fett dann rauskommen, würde ich schon denken, dass das Schmalz relativ salzfrei ist und das Salz eingezogen ist in die Haut oder so.
Mir wären ja verschiedene Meinungen sehr lieb. Richtig ist natürlich, dass in der Natur in keinem Nahrungsangebot auch nur eine Spur von Salz drin ist. Oder liege ich da falsch??
L.G.
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Ich denke auch, dass die kleinen Singvögel natürlicherweise eher keine salzhaltige Nahrung aufnehmen. Allerdings nehmen sie auch kein tierisches Fett (außer dem aus Wirbellosen) auf. Schon etwas merkwürdig die Vorstellung, dass die kleinen Meisen und Finken quasi Teile der Gans fressen - allerdings ist es bei Schweineschmalz genauso merkwürdig.
Ganz ernsthaft: Gibt es auch vegetarisches/veganes Winterfutter?
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Hallo Gänselieschen,
ich würde das Fett nicht verwenden. Ich habe gerade nicht parat, ob sich Salz darin überhaupt lösen kann.
Trotzdem wäre ich hier konservativ. Schließlich habe die Piepmätze zur Zeit ja nicht mal Wasser zur Verfügung.
Mein Mann macht immer Gänseschmalz mit Quitten, da schmeckt sehr fein...
LG, Carlo
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... wenn es eine Ringeltaube war : die fallen öfter mal runter ::).
"Harmloser Spaziergänger von fallenden Tauben erschlagen..." 8)
Ganz ernsthaft: Gibt es auch vegetarisches/veganes Winterfutter?
Das kannst du problemlos selbst herstellen. Blocks aus Pflanzenfett auflösen und Körner / Haferflocken / Nüsse / Rosinen einrühren. Die Pampe erstarrt beim Abkühlen und eignet sich deshalb auch zum Herstellen von Vogelhupfen.
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Ok. überzeugt, eh da was Schlimmes passiert. Aber so viel Gänseschmalz kann kein Mensch essen.
Zumal ich nach den fetten Tages jetzt Trennkost mache und ernsthaft ein paar Pfunde abschmeißen will.
Naja, vielleicht findet sich ja noch ne Lösung. Keinerlei Fette mehr kaufen und nur noch mit Gänseschmalz backen und kochen ;D.
L.G.
Gänselieschen
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Kann man Gänseschmalz nicht mit Zwiebeln und Äpfeln als Brotaufstrich nutzen?
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Ok. überzeugt, eh da was Schlimmes passiert. Aber so viel Gänseschmalz kann kein Mensch essen.
Zumal ich nach den fetten Tages jetzt Trennkost mache und ernsthaft ein paar Pfunde abschmeißen will.
Naja, vielleicht findet sich ja noch ne Lösung. Keinerlei Fette mehr kaufen und nur noch mit Gänseschmalz backen und kochen ;D.
L.G. Gänselieschen
Hallo Gänselieschen,
hast Du denn mehrere Vogelfutterstellen im Garten/Hausgarten ?
Weite Verteilung an mehreren Stellen erhöht die Chancen dass die Futterplätze endlich von den Vögeln bei Dir gefunden werden.
Kennst Du Landwirte in der Nähe ? Die essen doch gerne "Fettebrot".
Kannte mal einen Bauern in unserem Ort. Der streute sich oft noch zusätzlich Zucker auf's Wurstfettebrot.
Ein Attentat auf seine Bauchspeicheldrüse.
(http://www.ben-newman.de/smilie/laughing/haha4.gif)
VG
Swift_w
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Kennst Du Landwirte in der Nähe? Die essen doch gerne "Fettebrot"
Die leben einfach gesund. Wie oft geht ein Bauer schon zum Arzt? 8)
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Endlich,
Freitag ca. 9 Uhr wurde mein bester Futterplatz besucht. Seit dem ist dort Hochbetrieb. Kohlmeisen, Blaumeisen, ein Rotkehlchen und seit die Äpfel da liegen auch mal ne Amsel.
In der Nähe - auf der Wiese - habe ich soweit erkennbar im Schnee Stieglitze hüpfen sehen. Sehr merkwürdig.
Ja, ich habe zwei Futterstellen, aber die andere ist schwerer zu finden und auch nicht richtig Katzensicher.
Meine Miezen lasse ich immer nur dann raus, wenn die Vögle Pause machen. Die haben richtige Zeiten. Einmal so von 8.30 bis ca. 11 dann nochmal nach 14.30.
Jedenfalls freu ich mich ganz doll.
Mit dem Schmalz habe ich am WE schon bischen gebraten. Geht gut.
L.G.
Gänselieschen
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Stieglitze, also Distelfinken nun im Winter? Bist du sicher? Könnten es auch Buchfinken gewesen sein? LG irisfool
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Ist das ungewöhnlich? Die sehe ich hier auch öfters am Vogelhaus.
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Unsere Stieglitze verdünnisieren sich Richtung Süden. Auch im Schwarzwald sind sie sommers da und im Winter nie am Futterhaus.
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auch bei uns sind sie im winter da.
der da hier am silvestertag...
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Toll! Ich liebe Stieglitze und habe mich gefreut im Frühjahr ein Nest in der Thuja gehabt zu haben. Sie singen dann auch immer auf der höchsten Spitze des Zwetschgenbaums, aber im Winter immer verschwunden. :-\
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Für Buchfinken waren es einfach zu viel, und auch deutlich viel "Rot" von Weitem zu sehen. Jedenfalls waren sie nicht am Futterhaus und sind auf dem Boden rumgehüpft - und das verstehe ich überhaupt nicht. Also - auf dem Boden unter einem Kirschbaum im Schnee, nicht unter dem Futterhaus.
Was fressen Stieglitze??
L.g.
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Sind Saatfresser. Ich habe im Herbst selbst meine Artischocken geopfert, das heisst aussaamen lassen, extra für diese Distelfinken und doch sind sie weg :'( Ausserdem vermisse ich die Braun - und Schwarzmeisen, die immer kamen. Kohlmeisen und Blaumeisen zuhauf , auch sehr viele Schwanzmeisen ( die ja keinen Meisen sind ;D)
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Bisher habe ich Stieglitze nur im Winter gesehen und auch da nie vereinzelt, immer nur im Schwarm.
Als Distelfink ist er vielleicht etwas bekannter :)
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@irisfool
ich sehe sie im sommer kaum, vielleicht sind sie dann bei Dir ;D
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Na jedenfalls haben sie bei mir nix gefressen, nur gerastet und entdeckt habe ich sie leider erst, als ich meinen Kater rauslassen wollte - und schwubs - waren sie auf und davon. Den Kater hab ich gleich wieder reingelockt, aber weg waren die trotzdem.
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Bei uns sind die Distelfinken auch nur im Sommer zu sehen, sie picken dann in der Wiese an den Samenständen verschiedener Korbblüter. Im Winter war hier auch noch nie einer.
Dieses Jahr warte ich noch auf die Bergfinken, die letzten Jahre waren sie immer zusammen mit den Buchfinken, Goldammern, Grünfinken, Zeisigen und Heckenbraunellen am Futterhäuschen.
Und wenn wir schon bei den Finken sind, auch Kernbeisser hab ich diesen Winter noch nicht gesehen.
Vielleicht sind die gleich weiter gezogen, dahin, wo kein Schnee liegt.... ???.
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Also bei uns kommt derzeit immer ein Trupp Bergfinken vorbei.
3 Rehe fressen dann bei einbrechender Dunkelheit alles was so an Futter noch rumliegt.
Deshalb gibt es morgens immer Neues. :)
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Bei uns treibt sich ein ziemlich großer Schwarm in der Gegend rum, und ich kann sie nicht identifizieren. Sind auch schlecht zu fotografieren, mein Versuch ist eher undeutlich :-\
Auffällig ist die rotorange Brust, Gimpel und Rotkelchen sehen irgendwie anders aus...
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Bergfinken?
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Jepp ! :)
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Jaaa, das könnte hinkommen. Danke!
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Die Bergfinken bevorzugen nach wiki wohl v.a. Bucheckern, und bei uns am Waldrand gibts davon heuer massenhaft. Aber in meinem unaufgeräumten(!) Staudenbeet finden sie auch einiges...
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Bergfinken fressen wie Buchfink,Dompfaff und alle anderen dickschnäbligen Finken am Futterhäuschen Sonnenblumenkerne. In der Käfighaltung sind die Sonnenblumenkerne auf Dauer zu fett, aber z.Zt. bei diesen Temperaturen absolut prima.
Viele Grüße
Wolfgang
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Die können es allerdings bei mir auch gewesen sein, von Weitem könnte auch die orange-rote Brust so geleuchtet haben. Schade, es war eben nicht genug Zeit. Vorn im Garten ist bei uns eine riesige Buche und die hatte in diesem Jahr auch extrem viele Bucheckern dran. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich richtig gesammelt. So habe ich nur für mich selbst etwas genascht :-\
L.G.
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Ich habe schon Anfang Dezember Buchfinkenschwärme vergesellschaftet mit einigen wenigen Bergfinken in unseren Buchenwäldern beobachtet. Wo der Schnee nicht geschlossen liegt, werden sie auch jetzt noch etwas finden.
Viele Grüße
Wolfgang
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Heute habe ich an einem größeren Graben zwei Silberreiher aufgescheucht. Sehr schön.
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Dieser kleine Erlenzeisig sass heute dick aufgeplustert zu einem Bällchen vorm Fenster, Sonst sind das ja so zarte schmale Gestalten...
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und dieser Punky wartete auf Platz am Futterhäuschen, da war ganz schön reger Betrieb während Pausen im Schneetreiben.
Ein Buchfink, oder?
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Ein Bergfink ;) .
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Oh, also doch, hab's nämlich überlegt, aber die in meinen Büchern sahen so anders aus.
Buchfinken kommen bei mir nie ans Futterhäuschen (finden wohl im Garten genug) und sehen von weitem irgendwie auch anders aus.
Diese hier sehe ich dieses Jahr das erste mal.
Hübsche Kerlchen :D
Ich dachte, Bergfinken leben in Schwärmen?
Vor 3-4 Jahren gab es mal ein Riesengewussel im Schnee hier und später sass plötzlich der ganze Apfelbaum voll Vögel. Sah aus, als hätte er wieder Blätter!
Ein Nachbar sagte mir, das seien Bergfinken gewesen.
Dann sind das jetzt Einzelgänger? Oder Junge, noch ohne Gesellschaft?
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Hier sind im Moment viele Wacholderdrosseln unterwegs. Die kalte Witterung in Skandinavien treibt sie weiter gen Süden. Gestern flog ein Schwarm von ca. 50 Tieren durch die Gärten.
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Warum gibt es bei euch Wacholderdrosseln? Bei uns in Norddeutschland gibt es die nicht :-\
Genauso wundert es mich, dass man in der Hamburger Innenstadt zahlreiche Eichelhäher und Gimpel beobachten kann, sobald man aber in Reinbek oder Norderstedt unterwegs ist, sieht man keine mehr :'(
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Hier am Niederrhein haben sich die Wacholderdrosseln etabliert, während Singdrosseln immer seltener zu werden scheinen.
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Singdrosseln sind ja auch reine Sommervögel, während man Wacholderdrosseln als Zugvögel in Deutschland nur im Winter sieht.
Bergfinken habe ich hier (natürlich nur im Winter) - Wacholderdrosseln habe ich im Raum Hamburg noch nie gesehen!
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Wir haben die Wacholderdrosseln auch im Sommer hier... ???
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Dann scheinen sie sich langsam wie einst die Amseln zum Teilzieher oder Standvogel zu entwickeln.
Müssen ja gute Bedingungen sein bei euch - im Norden habe ich noch nie eine Wacholderdrossel zu Gesicht bekommen oder gehört. Und die Tiere sind aufgrund ihrer Größe und ihres Lärms wirklich leicht zu entdecken.
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Wacholderdrosseln als Durchzuegler, die ein paar Tage lang alles abernten,
gesehen sowohl im Raum Kiel als auch im Raum Bremerhaven.
Ob ueberhaupt, wann und wieviele haengt vom Winter ab.
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Hallo,
@daphne: Bergfinkenmännchen
@tarokaya: Bergfinkenweibchen
Die Bergfinken ziehen in Trupps oder größeren Schwärmen. Oft werden aber diese Trupps auseinandergerissen bzw. ziehen dann, vergesellschaftet mit Buchfinken u.a.Finken, von Futterplatz zu Futterplatz.. Sie trifft man dann auch einzeln versprengte oder nur einige wenige an den Futterplätzen.
Bei uns in Mittelhessen brüten die Wacholderdrosseln. Jetzt ziehen sie nach Essbarem umher, z. Zt. bei uns keine.
Viele Grüße
Wolfgang
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Ich habe heute in diesem Winter auch die ersten Bergfinken gesehen. Genau, wie Wolfgang es beschreibt, wie immer zusammen mit einem Schwarm Buchfinken, gemeinsam mit ihnen fliegen auch immer noch einige Goldammern mit, letztes Jahr auch ein einsamer Spatz.
Auch ein einzelner Star hockte heute ganz oben auf der Fichtenspitze.
Bei uns brüten Wacholder- und Singdrosseln. Aber momentan sieht/hört man hier auch keine.
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Soeben war eine Heckenbraunelle (gestreift, graues Köpfchen) am Futterhaus - ich dachte erst es wäre ein einsamer Spatz, aber statt auf beiden Beinen gleichzeitig zu hüpfen, wuselte sie geschwind am Boden herum. :D
Ich dachte, das sind Sommervögel ??? :o
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Soviel ich weiß, sind sie Teilzieher.
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Ich dachte, das sind Sommervögel ??? :o
Nö , die leben auch im Winter ;) . Aber sie sind sehr schnell und unauffällig , meistens werden die einfach übersehen. Und wenn's zu arg wird ziehen sie ein Stück , Deine kann also auch aus nördlicheren Gefilden kommen und bei Dir überwintern.
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Die brüten hier auch, aber eben nur im Sommer.
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Heckenbraunellen sind hier im Mittelgebirge jeden Winter durchgängig Gast am Futterhäuschen, sie fliegen gemeinsam mit dem gemischten Finken-/Ammernschwarm umher.
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Gerade habe ich einen Stieglitz am Futterplatz gesehen :D
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Ich kann das auch noch mal bestätigen. Heckenbraunellen sind das ganze Jahr hier, genau wie Zaunkönig und mittlerweile auch immer mehr Rotkehlchen und wahrscheinlich auch vereinzelte Singdrosseln.
Viele Grüße
Wolfgang
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Bei mir war gestern ein Kleiber ;D Ganzdollfreu ;D
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Hallo Wolfgang,
sag bloß Singdrosseln machen neuerdings auch Überwinterungsversuche;
hör ich damit zum ersten Mal.
Von Mönchsgrasmücken ist das ja bekannt; vor allem in Südengland.
Sogar der Hausrotschwanz bringt das vereinzelt fertig.
Neulich sah ich an mehreren Tagen einen Hausrotschwanz in unserer beheizten Fabrikhalle (z.T. offene Fenterspalten); draußen strenge Kälte.
Der dachte bestimmt er sei in Nordafrika.
Voriges Jahr ebenfall nach der arktischen Kälte im Januar.
Die "lutschen" dort wohl Spinnweben mit toten Insekten. ;D
VG
Swift_w
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Hallo swift,
vor einigen Wochen haben mir Bekannte noch Fotos von ihren Singdrosseln im Garten geschickt und in unseren vogelkundlichen Berichten waren auch schon Erstmeldungen vom Januar. Da muss man daraus schließen, dass es so ist. Es gab vor einiger Zeit eine gute Sendung mit einem Prof. der erklärte, dass immer schon einzelne Zugvögel der versch. Arten hier blieben. Nur, das fiel wahrscheinlich niemand auf. So ist das nicht ganz außergewöhnlich. Vögel stellen sich sicher schneller um, als man früher annahm. Nach 4/5 milden Wintern, werden ja auch - wie du sagst - Hausrotschwänze, Bachstelzen u.a. gesichtet.
Einige Vögel reagieren schnell, sicher auch auf die Zunahme von Futterhäuschen, auf das wärmere innerstädtische Kleinklima usw.
Viele Grüße
Wolfgang
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In meinen Vogelbüchern findet sich auch der Hinweis "im Winter gelegentlich an Futterstellen" (Schmid) bzw. ausformuliert heißt es an anderer Stelle, dass einige Singdrosseln sich wie die Schwarzdrosseln an das Klima angepasst haben und nicht mehr wegziehen.
Specht spricht von einem "Verstädterungsprozess".
Melde schreibt 1991 in "Die Singdrossel": "Spärliche Wintervorkommen finden wir in der Schweiz, [...], in Südwestdeutschland, in den Niederlanden, ..." und verweist auf die Zunahme: "In früheren Jahrzehnten müssen die Überwinterungen [...] wesentlich seltener gewesen, wenn nicht gar ausgeblieben sein..." und nennt eine Quelle von 1939 (!) die dies für West-, Mittel- und Nordeuropa bestätigt.
Behmann, Hölzinger und Klebb nennen einige Exemplare, selbst für Wismar und Poel werden an anderer Stelle Überwinterungen verzeichnet.
Die Anzahl der Singdrosseln, die nicht mehr wegbleiben dürfte dank der milden Winter in den letzten Jahren noch zugenommen haben.
Leider hat meine Drosselfamilie diese Werke nicht gelesen, denn sie hat sich pünktlich vom Acker gemacht. Ich hoffe nur, dass sie im März wiederkommen und dann auch erfolgreich bei mir brüten werden. :D
Die Singdrossel ist der schönste Vogel, den es gibt. Es ist unheimlich faszinierend, wie klug und vorsichtig diese Tiere sind, auch wenn es nur dem Instinkt zu danken ist.
Damit meine ich nicht nur das scheue Verhalten während der Brutzeit sondern auch die Fähigkeit, Werkzeuge zu gebrauchen um an Nahrung zu gelangen. Welcher andere Vogel kann das schon? :o
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mal sehen, ob Ihr was erkennen könnt.... ;)
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Der Grünspecht ist toll! :D
Auf der Grünfläche hier vorm Bürogebäude ist im Sommer und Herbst regelmäßig einer zu Besuch gewesen. Hat wohl nach Ameisen gestochert - leider machen den Grünspechten Winter mit viel Schnee sehr zu schaffen, weil sie kaum an ihre Hauptnahrung gelangen.
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;) und die Amsel nutzte die gigantische Löcher, die Herr Grünspecht mit beeindruckendem Temperament hackte. Anschliessend flog er in meine Weide, die mag er auch. Kollege Buntspecht bevorzugt indes meine Bluthasel.
Heute ist unglaublich viel Vogelverkehr hier. Der Schnee taut und alle arbeiten auf meinem Boden - der ja im Gegensatz zu der Nachbarn gepflegtes Grün Baustelle ist. Jede Menge Strauchhäcksel zum wühlen - das gefällt den Federträgern offensichtlich ;) Herr Grünspecht schien aber heute geordnete Grünfläche, sprich Rasen, zu bevorzugen.
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Heute war sogar ein kleiner Artikel und ein Riesenfoto der Wacholderdrossel in der Berliner Morgenpost. Die meinen es liegt an den kalten Wintern im Norden, dass die Vögel sich zu uns zurückziehen.
L.G.
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Es ist schon seltsam, rings um mich herum gibt es interessante Vögel:
Häher, Spechte, Drosseln - nur nicht in meinem Garten ??? ::) :'(
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du hast eben einen rauhfußbussard. 8)
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Häher finde ich absolut nicht ungewöhnlich, Spechte gibt es bei uns das ganze Jahr, die finden die Kienäppel unserer Kiefer äußerst interessant und sorgen dafür, dass deren Reste unter Kastanie und Eiche zu finden sind.
Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ich in einer Gegend lebe, in der es noch richtig hohe Bäume gibt, Wald ist auch nicht weit. Dafür habe ich noch nie eine Heckenbraunelle gesehen.
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könntest du die sicher von spatzen unterscheiden, wenn sie nicht gerade singen?
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Ich glaube schon. Hier gibt es nur Feldsperlinge, die kenne ich ganz gut.
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Heckenbraunellen sind schlanker, haben einen spitzen Schnabel und einen dunkelgrauen Bauch. Hier sind ganz viele im hinteren Garten an den Futterstellen. Sie sind genauso zutraulich über den Winter wie die Rotkehlchen und da sie meist am Boden wuseln, ein beliebtes Jagdobjekt für Topolino ::) :P. Sie kommen bei uns aus den Flussauen, im Sommer sieht man sie hier im Garten weniger. Eichelhäher haben wir im Vorgarten auf den hohen Eichen des Gegenübernachbarn, da gibt es auch Buntspechte und in den Obstanlagen Grünspechte. Gestern Nacht hörte ich einen Kauz.
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eine zeitlang kam ein ganzer schwarm von erlenzeisigen.
zuerst haben sie das vom boden aufgepickt was von feldsperlingen, amseln + meisen hinuntergeworfen wurde. dann haben sie das futterhaus okkupiert, erfolgreich, aber jetzt sind sie verschwunden.
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Der Rauhfuß frisst mir aber leider nicht aus der Hand :'(
Wie kann ich das Tier zähmen, so dass er mich auch im nächsten Winter wieder erkennt?
Heckenbraunellen sind nie in Gesellschaft von Spatzen, sondern immer allein. Sie bewegen sich auch anders, laufen rasch wuselnd über den Boden wie Zaunkönige und hüpfen (ganz anders als Sperlinge) niemals auf beiden Beinen gleichzeitig.
Auch sind sie an der Seite gestreift wie ein Frischling und am Kopf grau wie ein Stück Kohle. ;D
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Heckenbraunelle-Bildserie
Hallo zusammen,
Heckenbraunelle, könnt ihr haben; voila: :D
http://www.birdphoto.fi/lajikuvat/prumod/
Bilder anklicken zum vergrößern, blättern mit grünen Pfeiltasten;
Computer-Lautsprecher einschalten für Vogelstimmen.
VG
Swift_w
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Verflixt aber auch, bei euch kommen die Vögel in Massen und jede Menge seltene Arten und hier hat sich während der ganzen letzten Zeit, in der es Schnee und Frost zuhauf gab, fast gar kein Vogel blicken lassen. Wo sind die denn geblieben? Es gab im Sommer schon so gut wie keine Grünfinken mehr, auch die Sperlingspopulation war deutlich ausgedünnt. Vielleicht hätte ich im Sommer doch nicht mit der Fütterung aufhören sollen.
Dieses wie auch letztes Jahr habe ich Apfelstücke ausgelegt, dafür interessiert sich hier überhaupt keiner.
Ich habe beobachten können: ein paar Kohlmeisen, ein oder zwei Blaumeisen, ein Rotkehlchen, wenige Feld- und Haussperlinge, ein Eichelhäher. Ein paar Elstern suchen gelegentlich das Futterhaus auf. Eine Amsel habe ich mal auf der Durchreise gesehen. Sonst nix >:(, ich finde das etwas frustrierend.
LG Dicentra
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Ich habe alleine:
drei überwinternde Rotkehlchen aus unterschiedlichen Gebieten (unterschiedlich stark ausgeprägte Färbung!) :o
zwei Kleiber
zwei Tauben
10 Kohlmeisen
20 Blaumeisen
50-60 Spatzen
10 Feldsperlinge
2 Sumpfmeisen
12 Amseln
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Hm, da ich nun Deine Liste lese, fällt mir auf, dass ich nicht mal mehr Tauben gesehen habe. Vorletzten Sommer kamen regelmäßig zwei oder drei, dann ist eine mal verfrühstückt worden. Kleiber habe ich da draußen noch nie gesehen (von Buchfinken oder Drosseln ganz zu schweigen). *grummel*
LG Dicentra
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Kleiber habe ich da draußen noch nie gesehen (von Buchfinken oder Drosseln ganz zu schweigen).
Dicentra, Kleiber gibt es in unserer Gegend jede Menge, aber oft höre ich die mehr, als dass ich sie sehe. Buchfinken habe ich in letzter Zeit auch nicht gesehen, Drosseln nur ganz vereinzelt.
Ich füttere übrigens im Sommer nicht - oder doch? Ich biete dann jede Menge Blattläuser usw. an, auch Kastanienminiermotten gibt es in rauhen Mengen (die Blaumeisen interessieren sich sehr dafür :D ).
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Wenn man die Augen und Ohren offenhält, kann man Kleiber überall entdecken: In Parkanlagen, entlang Alleen und in Wäldern.
Meistens sind sie zu zweit oder sogar zu dritt / zu viert! :o
Sie laufen kopfunter den Baum hinab und pfeifen dabei. Wirklich interessante Tiere, auch vom Flugstil her.
Wo Kleiber sind, gibt es meist auch Baumläufer - Verhalten ähnlich, fliegen aber ganz anders.
Die Tauben sitzen die meiste Zeit auf exponierter Warte im Baum. Nur gelegentlich kommen sie zum fressen auf den Boden wenn ich Streufutter oder Bröckchen ausgelegt habe.
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Leicht zu merken:
Kleiber sind die einzigen Vögel, die kopfunter den Stamm runterklettern.Baumläufer fliegen immer runter an den Stamm ( häufig knapp über der Erde) und klettern dann hoch, indem sie sich oft um den Baum herumbewegen. Sind sie oben, fliegen sie wieder runter an den nächsten Stamm. Immer der gleiche Vorgang bei der Futtersuche.
Kleiber leitet sich von Kleber ab, weil sie ihren Höhleneingang so zukleben, dass nur noch sie ( dann als stärkste ) reinpassen.
Viele Grüße
Wolfgang
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Wo Kleiber sind, gibt es meist auch Baumläufer - Verhalten ähnlich, fliegen aber ganz anders.
Naja, vielleicht in dem Sinne, dass beide dort sind, wo Bäume stehen.
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Das einzige, was bei uns die Bäume rauf und runter klettert, ist ein Eichhörnchen. Wenigstens das ist mir geblieben ;).
@oile: Offenbar bleiben die Vögel lieber im Berliner Speckgürtel ;D.
Na gut, ich kann die Futtergäste auch nur am Wochenende beobachten und ohne Feldstecher seh ich eh nix, aber wenn in den letzten 3 Jahren, die wir jetzt hier wohnen, ein Kleiber oder Baumläufer dabei gewesen wäre, wär mir das aufgefallen. Ich werde mich am Wochenende auf die Lauer legen.
LG Dicentra
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Baumläufer sind viel seltener als Kleiber und auch nicht so auffällig. Aber mir geht es wie Dir: ich kann auch nur am Wochenende die Vögel beobachten. Gestern habe ich übrigens einen einzigen (!?) Bergfinken gesehen. Aber ich vermute mal, der Rest trieb sich auch irgendwo im Geäst rum.
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Kleiber gibt es hier reichlich. Sie sind immer die ersten am hängenden Kasten hier 1m direkt vor meiner Nase am Computerzimmerfenster. Hier am Kasten ärgern sie mich sogar immer ein wenig. Auf der Suche nach den allerbesten Brocken wischen sie ständig im Futterschlitz hin und her, so dass das Futter prasselnd gegen die Fensterscheiben und vor den Eingang weiter unten fällt. Mittlerweile fülle ich bei diesem Häuschen nur noch die andere Seite, da ist ein Drahtgewebe vor und die Vögel picken die Nüsse einzeln und räumen nicht nur aus. Das Häuschen hing ungefüllt den ganzen Sommer hier, die Kleiber, den Eindruck hatte ich fast, scheinen sogar den Jungvögeln gezielt gezeigt zu haben, wo es (zumindest im Winter) was zu holen gibt.
Baumläufer seh ich ab und an in den alten Eichen hier vorm Fenster, ob Wald- oder Garten- kann ich nicht sagen, sie sehen sich zu ähnlich. Aber sie sind viel scheuer, als die bunten Kleiber und machen auch nicht solchen Radau.
Gestern hat mich ein Eichelhäher erschreckt, direkt vor dem Küchenfenster versuchte er, eine Eichel in die Zuckerhutfichte als Vorrat zu stopfen. Das machen sie auch sehr oft mit Nachbars Thuja-Hecke.
Heute morgen hab ich endlich in diesem Winter auch Kernbeisser gesehen, sie saßen auch oben in den Eichen, vielleicht trauen sie sich später auch zum Häuschen runter.
Noch nicht gesehen hab ich dieses Jahr die Goldhähnchen, sie wuseln auch immer ganz gerne in der Zuckerhutfichte vorm Küchenfenster herum. Im Sommer haben sie ja in unseren großen Fichten hinten im Garten gebrütet, ich hatte ja den Jungvogel im Kompost gefunden, ob sie wohl in diesem Winter hier gebleiben sind, oder ob es Verwandte aus dem Norden sind, die man hier im Winter sieht...?
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Als ich gerade mit dem Fernglas weiter die Kernbeisser beobachtet habe, sah ich einen wirklich großen Schwarm kleiner Vögel unten durch das Bachtal bergauf fliegen, dicht an dicht und ziemlich hellgrün bis gelblich, Meisen waren das nicht, eher finkenmäßig, vermutlich waren das Erlenzeisige, am Häuschen treff ich immer nur Einzelgänger.
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Der übrige Schwarm Erlenzeisige sitzt hier an der Futterstelle ;) Es zwitschert und plappert unaufhörlich vom Baum, wenn man rausgeht, um Futter aufzufüllen. :D :D
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Kernbeißer sitzen bei uns schon seit Tagen in den Bäumen. Leider komme ich mit der Kamera immer zu spät, oder ich habe nur Gegenlichtsituationen. So fehlt bisher das Beweisfoto.
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Bei uns sind seit Tagen immer wieder kleinere Trupps Erlenzeisige unterwegs. Im Nachbarort an einem kleinen Bachlauf mit Erlen sah ich einen Trupp mit bestimmt 120 Vögeln. Am Futterhaus sind sie allerdings nur sehr vereinzelt. Bei mir sind z.Zt. jeden Tag 6 Goldammern. Das ist selten in dieser Menge. Sonst alles im normalen Rahmen. Goldhähnchen habe ich auch noch keine in der letzten Zeit beobachtet. Auch keine Kernbeißer.
Viele Grüße
Wolfgang
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Goldhähnchen habe ich auch noch keine in der letzten Zeit beobachtet.
Die vermisse ich auch noch. Aber ich meine, kürzlich im Wald welche gehört zu haben. Da der gefrorene Schnee so sehr unter den Füßen knirscht, muss man extra stehen bleiben, um solche feinen Geräusche wahrzunehmen ;) .
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Goldammern sind hier durchgängig den ganzen Winter am Futterhäuschen, meist so 4 bis 6 Tiere, immer zusammen im gemischten Schwarm mit Buchfinken, Grünfinken und Bergfinken (im ersten Winter rief GG ganz aufgeregt was von "Kanarienvögeln" im Garten. Die Heckenbraunellen, Zeisige, Kleinber und Dompfaffe sind eher als Einzeltiere oder Pärchen da, manchmal auch mit dem ganzen gemischten Schwarm, Rotkehlchen immer Einzelgänger, Rabenkrähen und Ringeltauben meist als paar, Eichelhäher und Meisen als Gang, Spechte tauchen zwar beide Geschlechter auf, nie aber zusammen als Pärchen. Und bei den Amseln hocken wohl mittlerweile alle aus der Nachbarschaft hier herum.
Vorhin beim Nachfüllen des Häuschens waren auch Schwanzmeisen da, hab gerade den anderen Parallelthread gesehen. Bei uns hab ich bisher bewußt nur die dunklere Varante gesehen. Lustig finde ich auch immer die kleinen Haubenmeisen-Punks, sie sind sehr zutraulich, kommen auch bis ans Fenster-Futtersilo.
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Bei Dauerfrost kriegen Stockenten und Blesshuehner im Hafenbecken vor meinem Fenster und drumrum etwas ungewoehnlichre Gesellschaft: heute ein "first": einige Zwergsaegepaare!!
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@ Knusperhäuschen,
deine Beobachtungen decken sich mit meinen. Nur Dompfaffe sind bei mir meist 6-8.Meist 3/4 Männchen, die zusammen die Knospen befressen und 3/4 Weibchen, sagen wir auf den ersten Blick in losem Verband, die aber dann doch gemeinsam abziehen. Ich hatte eine große Jap. Zierkirsche, die hat nie geblüht, da die Dompfaffe jeden Winter die Blütenknospen vertilgten. Diese steht heute nicht mehr. Jetzt sitzen alle in Prunus serrula. Da macht es nichts wegen der unscheinbaren Blüten.
Viele Grüße
Wolfgang
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Es streifen immer mehr Trupps aller Art durch die Landschaft. Die tiefen Temperaturen im Norden und Osten und der Schnee sicher als Ursache. Heute seit Jahren das 1. mal wieder ein Pärchen Fichtenkreuzschnäbel an Abies nobilis Glauca ( große Zapfen ) und Picea orientalis ( kleine Zapfen ).
Viele Grüße
Wolfgang
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Eben wipphüpfte ein Zaunkönig hinterm Haus unter und auf den Hochstammrosen herum.
So was von rührend, so ein winziges Bällchen :D
Ich vermute, er/sie lebt in einem sehr alten Efeu an einem Holzschuppen, könnte das sein?
Oder eher in der Riesentanne daneben?
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Eher im Efeu am Holzschuppen. Vielleicht bezieht er da noch sein altes Kugelmoosnest. Wäre denkbar.
Viele Grüße
Wolfgang
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Unsere sitzen in der Lebensbaumhecke zum Nachbarn, Sie kommen Winters wie Sommers nur mal ganz kurz zur Stippvisite raus, die kleinen Mini-ping-Pong-Bällchen, aber lautstark zetern können sie im Sommer, echte Krakeeler.
Am Futterhaus sah ich sie noch nie. Fressen sie im Winter auch nur Insekten? Oder nehmen sie auch Weichfutter?
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Knusperhäuschen, ich sehe auch immer mal wieder Zaunkönige bei uns, immer in der Nähe des Efeus. Zum Futterplatz kommen sie nie, jedenfalls habe ich sie dort noch nie gesehen. Aber natürlich kann ich sie auch übersehen haben.
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Zaunkönige kommen nie zum Futterplatz. Sie fressen weiterhin Insekten, aber als Zubrot Beeren Z.B. Roter + Schwarzer Holunder, aber auch Himbeeren.
Wie sie damit über die Runden kommen, muss man einmal nachlesen, aber es scheint zu klappen.
Viele Grüße
Wolfgang
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Hallo zusammen,
einfach mal ab und zu einige Haferflocken an die Stellen streuen,
an denen Zaunkönige vorkommen.
Vielleicht kommen sie ja doch noch auf den Geschmack. ;D
VG
Swift_w
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Schon erstaunlich, ihre Oberfläche ist ja bei ihrer Größe wirklich riesig zum Volumen. Da müssen sie ja doch viel Energie tanken, ähnlich, wie z.B. winzige Spitzmäuse. Vielleicht funktioniert das besser mit tierischer, energiereicher Nahrung und Fruchtzucker in Beeren.
Vor wenigen Minuten sah ich noch einen Zaunkönig vorm Küchenfenster, er schlüpfte in die Zuckerhutfichte, die ist auch immer bei den Goldhähnchen beliebt, die die kleinen Insekten abpicken, dort scheinen sie auch im Winter fündig zu werden. Ich könnte ja mal ein Paar Haferflocken etwas erhöht auslegen (am Boden geht nicht, unser Hund wurde ja gerade am Darm operiert und darf nur homöopatische Dosen Diätfutter fressen, der würde sich gleich bestimmt alle Haferflocken auf einmal in den Wanst schlagen).
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Hallo,
bei mir gehen die Zaunkönige an getrocknete Mehlwürmer - diese hatte ich ursprünglich für die Rotkehlchen besorgt (die sie auch sehr mögen) aber die kleinen Könige mögen sie wohl auch recht gerne - sie kommen aber nur ans Futter, wenn keine der Amseln in der Nähe ist.
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Das Wochenende war erfolgreich, ich habe gesichtet:
3-4 Kohlmeisen
2 Blaumeisen (evt. ein Pärchen)
1 Rotkehlchen
2 Amseln (Henne und Hahn, nicht gleichzeitig)
1 Ringeltaube und *tataa*
5 (!) Schwanzmeisen (weißköpfige) - sehr niedlich
Am Samstag war Meisentag, sie haben sich fast den ganzen Tag am Vogelkuchen aufgehalten. Gelegentlich wurde gewechselt und eine Runde geflogen, aber sie kamen jedes Mal schnell zurück.
Die Schwanzmeisen hatte ich vorletztes Jahr beobachten können, aber nicht so viele auf einmal wie am Sonntag.
Der Amselhahn hat den Vogelkuchen gestern (Sonntag) entdeckt und ist gleich daneben sitzen geblieben ;D. Er hat sich so dick aufgeplustert, dass er aussah wie ein dicker, schwarzer Klops, die Beinchen möglichst nah an den Körper angezogen.
Kernbeißer waren in diesem Winter noch nicht da.
LG Dicentra
edit: hatte doch glatt das kleine, dicke Rotkehlchen vergessen
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Schade, ich gehe im Dunkeln, komme im Dunkeln, nix Vogelbeobachtung.
Freue mich auf den Freitag, den ich frei habe, dann werde ich mich wieder auf die Lauer legen. So lange fülle ich immer abends auf, sammle die wieder gefrorenen Äpfel ein und lege sie morgens wieder hin. Die werden momentan auch von den Amseln nicht wirklich mit Heißhunger genommen. Die nehmen auch Sonnenblumenkerne. Bringt wahrscheinlich mehr Energie.
L.G.
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Also die Beobachtung mit den weniger werdenden Vögeln am Vogelhaus kann ich nur bestätigen. Im Januar sind trotz geschlossener Schneedecke kaum Vögel am Vogelhaus. Selbst die sonst so begehrten Meisenringe sind noch unangetastet. Ob das wohl an den lang anhaltenden tiefen Temperaturen (unter - 10°C) liegt? Jedenfalls war das in den vergangenen Jahren eindeutig anders. ???
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Hallo !
Heko, ich kann das auch bestätigen. Alle im Dorf stellen das gleiche fest. Wir haben dieses Jahr viel weniger Vögel. Wir wohnen in einem Tal, von Wäldern umgeben. Wir dachten erst die Vögel sind alle im Wald, aber da ist es genau so mau. Was wird da wohl schuld sein :( :(
lg elis
So sah es letztes Jahr noch aus.
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Merkwürdig, hier erlebe ich das Gegenteil.
Es sind neu eine Menge Erlenzeisige am Futterhaus, einige Grünfinken und wenige Bergfinken - Kohl- & Blaumeisen, Weidenmeise sowie Rotkehlchen und sehr wenige Sperlinge wie jedes Jahr.
Einzig die beiden Kleiber habe ich noch nicht gesehen.
Haubenmeisen und der Specht kamen erst später und als es sehr kalt war. Der Specht, Amseln und Drosseln bleiben bisher im Garten beim Fallobst.
Der Zaunkönig wuselt unter und auf den niedrigen Büschen.
Milane ziehen ihre Kreise und die Krähen von der Riesentanne haben sich offenbar verzogen, bin ich nicht böse drum.
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Hallo ,
Mehlwürmer sind natürlich ganz besondere Leckerbissen für alle Insektenfresser. Die nimmt natürlich Zaunkönig,Rotkehlchen,Specht & Co. Aber wer hat diese schon ständig parat. Früher haben wir diese selbst gezüchtet. Das ist dann nicht so teuer.
Milane sind auch schon da. Das wundert mich. Bei uns sieht man diese frühestens Mitte/Ende Februar.
Viele Grüße
Wolfgang
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Bei mir ein ähnliches Bild wie bei tarokaja: Vögel in Massen, obwohl's hier tagsüber nicht wärmer als -16°C war.
Neben den Genannten auch einige Wacholderdrosseln, Eichelhäher, Stieglitze, ein paar Dohlen und heute ein Merlin. Nach dessen Sturzflug war aber erstmal eine Stunde Ruhe im Baum. Hat aber keinen erwischt. :)
Bei meiner Oma aber auch das Gegenteil: Abgesehen von ein paar Elstern keine Vögel an den Meisenringen. ???
Vielleicht liegts am Futterangebot. Wer weiß, vielleicht hat sich die Industrie mal wieder was ausgedacht, um zu sparen und hat minderwertige Meisenringe produziert.
Ich misch das Futter selbst, vorrangig aus Hasel- und Walnüssen, dazu gibts Obst, überschüssiges Saatgut und alles was die Sträucher noch hergeben (Weißdorn, Mispel, Liguster, na das übliche). Was ich interessant finde, dass der Girlitz ausschließlich an den Chamaecyparis-Zapfen beim Nachbarn knabbert. Alles andere rührt er nicht an. Soviel zur "nutzlosen" Scheinzypresse ;)
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Hat eigentlich jemand von euch in diesem Winter schon Seidenschwänze gesehen?
Im letzten Jahr saß einmal (ich glaub, es war eher im Spätwinter) ein großer Schwarm in unseren alten Eichen, sie waren wohl auf der Durchreise, in einigen Nachbarorten wurden sie auch gesichtet, schade, gerne hätte ich sie mir noch näher angeschaut.
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Hi,
ich kann mich nicht über zu wenige Gäste am Futterhaus beklagen. Einige Arten sind aber im Vergleich zu den Vorjahren doch seltener: Grünfink, Kernbeißer, Gimpel und Zaunkönig.
Vielleicht haben sich ja die Bestände nach dem letzten strengen Winter noch nicht wieder vollständig erholt?
lg wanda
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Ein grosser Teil der Bergfinken ist im Moment bei uns unten. Gerade heute Morgen ein riesiger Schwarm gesehen, der über unser Haus gezogen ist! Ein wunderschöner Anblick!
Klick!
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...
Milane sind auch schon da. Das wundert mich. Bei uns sieht man diese frühestens Mitte/Ende Februar.
...
Rotmilane müssen es sein, den rostbraunen Schwanzfedern nach.
Vielleicht gefällt ihnen das bodenseenahe Klima?
Heute sass ein prächtiger Bursche auf der Riesenblutbuche ca. 50m entfernt, hob dann seine Schwingen und flog über den Garten Richtung Weinberge und Wald auf der anderen Seite vom Haus.
Ausserdem war ein Eicherhäher in der Tanne und der Buntspecht wieder mal im Birnbaum zugange.
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Seidenschwänze habe ich bei uns noch nie gesehen.
Immerhin, heute war es nicht so kalt und sofort waren wieder ein paar Feldsperlinge da, das erste Mal seit langer Zeit. Das Rotkehlchen kommt offenbar regelmäßig, ebenso die Amseln und der Amselhahn hat ja neuerdings sowieso den Logenplatz gebucht. Vorgestern war er bereits vor Einsetzen der bürgerlichen Dämmerung am Vogelkuchen und schlug sich den Bauch voll.
Zwei Eichelhäher waren zu Besuch und warteten im Geäst, dass am "Erdnussbaum" die Erdnüsse nachwachsen 8).
LG Dicentra
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Tja, Eichelhäher gibt es leider nur in Hamburg selbst - in den Randgebieten Fehlanzeige! ??? :o :'(
Rotkehlchen habe ich schon drei :D :-*
Leider musste ich gestern im Garten eine erschöpfte Amsel auflesen, die von einer Verwandten mit heftigen Schnabelhieben bearbeitet wurde (war vermutlich schon krank oder geschwächt). Ich habe sie reingeholt, sie hat auch gut getrunken und ordentlich Apfel gepickt, aber nach etwa zwei Stunden ging es ihr plötzlich schlechter und sie ist dann auch verstorben. :'(
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... Ich habe sie reingeholt, ... und sie ist dann auch verstorben. :'(
temperaturschock?
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Heute an der Lärche vor meinem Festern (ca. 4 m entfernt, in ca. 7 m Höhe) ein Haufen Fichtenkreuzschnäbel. Ist überhaupt toll, was die Lärche so an Viehzeug anzieht. Leider weiß das auch der Marder, aber ich glaube, der schläft im Augenblick.
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o, das Bild war verschwunden - nochmal. Es war 81,5 kb - das ist wohl ein kleines bißchen zu viel
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Wie schon berichtet, bei mir dieses Jahr auch wieder Fichtenkreuzschnäbel. Das letzte Mal habe ich sie vor 5/6 Jahren gesehen. Die Fichtenkreuzschnäbel suchen natürlich an allen Bäumen mit Zapfen nach Nahrung. Nicht nur an der Lärche. Bei mir an Douglasie, Serbischer Fichte, Picea orientalis, Abies nobilis Glauca und Picea pungens. So bisher beobachtet.
@tarokaja: Kann sein, dass deine Rotmilane im Bodenseegebiet überwintern. Bei uns in Hessen gibt es keine. Viele fliegen nach Südfankreich/Spanien. Vielleicht sind in den letzten Jahren einige im milden Bodenseeklima geblieben oder warten ab und verschwinden, wenn die Nahrung knapp wird. Warum unnötige Energie verpulvern.
Viele Grüße
Wolfgang
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8) ich habe heute die erste Rotdrossel meines Lebens gesehen :D . Leider war sie wenig kooperativ was ihre Ablichtung angeht .... aber ich fand's spannend einen mir völlig unbekannten Vogel zu treffen.
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Schön! Rotdrosseln habe ich bisher auch noch nie gesehen.
Meine Premiere war die Sichtung einer Wacholderdrossel im Pflaumenbaum am vergangenen Sonntag. Dank diverser neuer Bücher habe ich sie leicht identifizieren können ;).
LG Dicentra
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Hallo,
"Wo sind die Vögel"; gute Frage.
Eins ist fast absolut sicher:
"Meine" 3 Mauersegler-Paare einschl. 6 Jungen hängen in Afrika Tag und Nacht am Himmel; theoretisch um diese Zeit knapp über dem Äquator über den Savannen in Kenia und Tansania, Serengeti. Wandern immer mit dem Sonnenhöchststand mit.
Die haben's schlauer gemacht als wir. ;D
Heute habe ich in diesem Jahr zum ersten mal die Heckenbraunelle am Futterplatz im Garten trotz dieses schneereichen sch... Winters mit schönem Reviergesang gehört !
Der Frühling im voraus; La primavera in anticipio; na bitte. :D
Fichtenkreuzschnäbel sind hier auch täglich zu hören und zu sehen;
auf unserem Schloßberg an verschiedenen hohen Nadelbäumen mit Zapfen.
VG
Swift_w
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Hallo,
also wir haben neben den üblichen "Verdächtigen" wie Meisen, Amseln, Elstern, Rotkehlchen, Kleiber usw. dieses Jahr auch einen neuen Gast im Garten.
Ich musste erst eine Runde googeln, aber nun bin ich mir sicher, dass es eine Wacholderdrossel ist. Sie ist ein Stück grösser als Amsel und liefert sich mit ihnen Kämpfe um die Äpfel, die wir als Futter in den Garten schmeissen. :)
Ein wirklich schönes Tier. :)
LG
Nihlan
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Also, Wacholderdrosseln gibt es hier (Mittelhessen) haufenweise, jedenfalls im Sommer. Sie sind ziemlich frech. Derzeit habe ich allerdings noch keine gesehen (hab aber auch nicht besonders aufgepaßt). Rein gesanglich sind sie ja kein Ohrenschmaus ...
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Vor einigen Tagen kam doch noch der Buntspecht an die Meisenknödel - endlich! :D
Der Zaunkönig wuselt seit einiger Zeit in den Hecken herum. 8)
Auch die Wacholderdrossel (eine einzelne!) war wieder zu Besuch, schaut aber meist nur, sitzt im Kirschbaum und verduftet wieder unverrichteter Dinge.
Dass es sich hierbei um einen aggressiven Gruppenvogel handeln soll, kann ich also nicht bestätigen!
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Nicht ganz ohne stolz darf ich heute berichten meinen ersten erkennbaren Feldsperling gesehen zu haben.
Sowieso waren heute unheimlich viele Vögel hier
Amseln
Wacholderdrossel sie verteidigt den Komposthaufen vom Nachbarn emsig
Haussperlinge/Feldsperlinge
Heckenbraunellen
Buchfink
Rotkehlchen
Kohl- und Blaumeisen
Elster
Krähen